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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 15.09.2004, 19:58
proletcraft proletcraft ist offline
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Standard Osmose??? Was nun????

Hallo,

mein boot hat Osmose. d.h. am Unterwasserschiff sind erbsengrosse steinharte blasen, besonders an den Längsstringern. Jetzt habe ich über google verschiede Berichte gelesen. Aber nichts, wie oder ob man diese blasen entfernen soll oder kann ( vielleicht öffnen, trocknen und verspachteln???) wenn mein boot innerhalb von 25 jahren diese Blasen bekommen hat, werden es dann schlagartig mehr oder geht das so langsam weiter????
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  #2  
Alt 15.09.2004, 20:15
Benutzerbild von michav8
michav8 michav8 ist offline
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Hallo !


Nicht einfach !
Sanierung, teuer !
Selbstversuch bringt nicht viel !
Ich würde sagen , versuchen so gut wie möglich zu trocknen, weiterfahren
und beobachten.
Vielleicht auch mal nach der Ursache suchen, Risse usw.


MfG Michael
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  #3  
Alt 15.09.2004, 20:20
proletcraft proletcraft ist offline
Lieutenant
 
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Wieso die Ursache suchen??? Ich dachte das entsteht beim laminieren??? oder kann das auch durch andere Einflüsse kommen?
MfG....
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  #4  
Alt 15.09.2004, 20:23
Benutzerbild von Cooky-Crew
Cooky-Crew Cooky-Crew ist offline
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Zitat:
Zitat von proletcraft
Wieso die Ursache suchen??? Ich dachte das entsteht beim laminieren??? oder kann das auch durch andere Einflüsse kommen?
MfG....
Hast du hier mal geschaut
http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...er=asc&start=0
Gruß
UWE
PS
ich verschieb mal den Thread in Allgemeines zum Boot
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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
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  #5  
Alt 15.09.2004, 20:24
Benutzerbild von Andre Almstädt
Andre Almstädt Andre Almstädt ist offline
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farbe und gelcot runter bis aufs laminat mehrmals mit wasser spühlen alles gut trocknen lassen und dann eine sanierung mit international - oder hempelprodukten!








andre
scheißarbeit
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  #6  
Alt 15.09.2004, 20:44
proletcraft proletcraft ist offline
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Was mich nur wundert, ist dass es nur im Unterwasserbereich ist und zwar auch sehr weit unten, nicht wie oft in der nähe der Wasserlinie.
Aha bis aufs Laminat runter, wie am Besten? Elektrohobel
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  #7  
Alt 15.09.2004, 20:53
Benutzerbild von Paul Petersik
Paul Petersik Paul Petersik ist offline
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Was Andres schreibt ist natürlich richtig. Eine ordentliche Osmosesanierung ist langwierig und kostspielig, besonders wenn sie von Fachleuten gemacht wird. Und auch dann hast Du keine Gewähr, dass Osmose bei Deinem Schiff nie mehr wieder auftritt.
Es hat allerdings auch schon taugliche Versuche von "Amateuren" gegeben. Mit einem etwas modifizierten Elektrohobel wird der komplette Rumpf bis aufs Laminat abgehobelt. Der Rumpf muss mit klarem Wasser mehrmals gereinigt werden und dann zum Austrocknen mindestens einen Sommer im Trockenen stehen. Es gibt von West, Vosschemie und auch von anderen Herstellern geeigneter Neubeschichtungssysteme Broschüren, die alles erklären. Ich meine, ich hätte in früheren Ausgaben des Palstek was dazu gelesen. Ich schau mal nach.
Wie groß ist Dein Boot, wie lange liegt es pro Saison im Wasser und wieviele Blasen treten bisher auf? Wenn es nur einige sind, aufbohren, auswaschen, gut austrocknen lassen und mit Epoxi füllen und weiterfahren.
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  #8  
Alt 15.09.2004, 21:01
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michav8 michav8 ist offline
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Zitat:
Zitat von proletcraft
Wieso die Ursache suchen??? Ich dachte das entsteht beim laminieren??? oder kann das auch durch andere Einflüsse kommen?
MfG....

Hallo !


Irgendwie muss doch das Wasser ins Laminat kommen ?


Ich dachte das entsteht beim laminieren???
Ich glaube nicht !

Soweit ich weiß ist Osmose eine Chemische Reaktion die erst zu stande kommt wenn Wasser ins Lamienat eindringt !

Also mus es dafür auch Ursachen geben !
Steht bei Dir Wasser im Schiff ?


MfG Michael
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  #9  
Alt 15.09.2004, 21:08
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Hier kommen zwei Einträge von www.hotboat.de
Geschrieben von Peter W.

Zitat:
Osmose enststeht, grob gesagt, durch Wassereintag ins GFK.
Durch verschiedene Umstände wie:
Qualität des Epoxy-materials, also Harz & Härter,
Verarbeitung des GFK,
verwendetes Gelcoat und Schichtdicke,
um nur die wichtigsten zu nennen,
kann es vorkommen das Wassermoleküle den Weg durchs Gelcoat,
zum eigentlichen GFK (Glasfaserkunstoff) finden.
Wie das?
Beim Aufbau des GFK werden Glasfasermatten mit Epoxy getränkt,
dabei können winzige oder auch grössere Luftblasen mit eingeschlossen werden.
Hierin fällt beim Aushärten des GFK ein Salz aus, das extrem hygroskopisch
ist. Es zieht wie ein Magnet Wassermoleküle durchs Gelcoat, welches übrigens
NICHT 100%tig Wasserundurchlässig ist (!).
Diese Wassermoleküle sammeln sich in der Luftblase und füllen sie irgendwann
aus, doch das Salz kann immer noch aussenliegende Wassermoleküle
anziehen, die Luftblase, jetzt eher ein Wasserbläschen wird immer grösser....
Von aussen sieht es jetzt aus wie ein Pocke, mehr oder weniger gross,
meist in der Grösse einer halbierten Erbse.
Innerhalb solcher Bläschen können bis zu 4Bar Überdruck herschen.
Das Wasser innerhalb des Bläschen kann sich natürlich durchs GFK durcharbeiten,
es benützt nicht Epoxy-getränkte Glasfasern, oder anliegende Luftbläschen
und verteilt sich zum einen flächig, und, was schlimmer ist, auch nach innen.
Es kann, im extremfall, ein Loch im Rumpf enstehen.

Zitat:
Wie erkennt man Osmose?
Wenn am Unterwasserschiff erkennbar ist, das
sich das Gelcoat bläschenförmig abgehoben hat.
Die Bläschengroesse kann stark variieren, von Erbsen- bis Haselnussgross.
Öffnet man so ein Bläschen, kommt meist Wasser oder eine übelrichende
Flüssigkeit heraus.
Dann ist es mit Sicherheit Osmose.

Wie beseitigt man Osmose?
1. Kleine Bereiche:
Die befallene Fläsche groszügig bis auf das gesunde Material
abtragen.
Mehrmals mit klarem Wasser und einer Bürste auswaschen,
dazwischen trocknen lassen. KEINE SEIFE, KEINE VERDÜNNUNG VERWENDEN!!
Den ganzen Bereich trocknen lassen, dafür sollte man
minimum 6 Wochen rechnen, es kann auch länger dauern!!!

Wann ist die Fläche trocken?
Eine Stück Platikfolie, ca 15x15cm, mit Klebeband flächig
auf die Stelle kleben, rundum mit Klebeband abgeklebt.
Mit einem Fön die Stelle gut erwärmen, aber nicht zu heiss machen,
das die Folie schaden nimmt. Wenn sich nach dem Abkühlen der Stelle
keine Kondensatbildung auf der Innenseite der Folie zeigt, ist es
trocken genug. (Man kann die Folie auch eine Woche drauf lassen und dann
nachschauen, Vorraussetzung ist das es zwischendurch warm ist)
Sind tiefe Stellen dabei, diese mit Epoxy-Glasfaserspachtel ausspachteln,
ansonsten kann man auch Spachtel für den Unterwasserbereich verwenden,
z. B. Watertite von International.
Die Fläche glatt- und beischleifen fertig. (grob mit 80er, fein mit 150er
Papier)
Wer das Boot länger behalten möchte sollte den ganzen Rumpf von altem
Antifouling befreien (abschleifen mit 80er Papier, Staubmaske tragen!!)
und einige Lagen (5 sind ideal) Gel-shield
(z.B. von International) auftragen als Osmoseschutz.

2. Grossflächige Bereiche, oder ganzer Rumpf.
Hier ist Arbeit angesagt!
Der ganze Rumpf muss vom Gelcoat befreit werden.
Es sollte so tief abgetragen werden, das keine Osmosen Stellen mehr
sichtbar sind. (Meist gehts so eben in die oberste Glasfasermatte)
Hierfür gibt es spezielle Fräsen, die ich nur empfehlen kann,
ist der Rumpf danach doch weitgehendst glatt, so das Spachtelarbeit
entfällt!!! (Tipp: gebrauchte Fräse erwerben, oder leihen bei Fachbetrieb)
Ist der Rumpf vollständig vom Gelcoat befreit, wird er 5 Mal mit klarem Wasser
und Bürste (KEINE SEIFE; KEINE VERDÜNNUNG; KEIN HOCHDRUCKREINIGER)
gewaschen. Nach jeder Wäsche soweit trocknen lassen, das der Rumpf sich trocken anfühlt.
Danach muss der Rumpf austrocknen.
Wobei "trocken" nicht heist das er sich trocken anfühlt!
Das GFK konnte durch die Osmose eine lange Zeit Feuchtigkeit aufnehmen
und muss diese jetzt wieder abgeben können.
Tipp: Schiff auch von innen trockenlegen, Bilgenwasser entfernen, für
gute Belüftung innen und aussen sorgen!
Der Trocknungsvorgang kann 3 Monate (Minimum) aber auch 8 Monate dauern,
dies ist allein abhängig davon wieviel Feuchte der Rumpf aufnehmen konnte.
Ob der Rumpf trocken ist lässt sich auch hier mit Plastikfolie feststellen,
siehe oben.
( Nicht nur eine Stelle prüfen!! Die dicksten Stellen im Rumpf nicht vergessen!!)
Wer sich nicht auf diese Methode verlassen möchte, kann den
Trocknungsgrad auch von einer Fachfirma (z.B. International Osmosecenter) bestimmen lassen. Die haben Messgeräte dafür.
Ist das Boot getrocknet, kann der Rumpf glattgespachtelt und geschliffen werden.
(z.B. mit Watertite v. International)
Von International, Voss-Chemie oder Hempel,
um auch mal andere zu nennen, gibt es Osmose-reparatursysteme. Hierbei werden
verschiedene Komponenten, der Reihe nach mit der Rolle aufgetragen.
Insgesammt bis zu 7 Schichten. Diese Arbeit geht zügig. Pro Schicht kann 1 Tag
gerechnet werden. Zum Schluss wird das Boot umgesetzt und die Stellen
bearbeitet, auf denen das Boot gelegen hat.
Als letzte Schicht wird neues Antifouling aufgetragen.
Das Ganze sollte dann ca. 2 Wochen ausharzen können, bevor das Schiff
wieder zu Wasser gelassen wird.
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Mit sportlichen Grüßen

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Siehe auch www.kegel.de
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  #10  
Alt 15.09.2004, 21:08
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Zitat:
Zitat von Andre Almstädt
farbe und gelcot runter bis aufs laminat mehrmals mit wasser spühlen alles gut trocknen lassen und dann eine sanierung mit international - oder hempelprodukten!

andre
scheißarbeit
Ohhhohhhoooo,

hört sich ja recht einfach an, aber stell dir das nicht so einfach vor.

1. sehr, sehr, sehr viel Arbeit. Die ganze Sache kann mit dem Trockenvorgang über ein Jahr dauern. Manche Leute die das mal durchgeführt haben möchten das NIE wieder machen.

2. das gesamte Material ist verdammt teuer.

3. man muß den Feuchtigkeitsgehalt genau messen bzw. messen lassen. Wer da einen Fehler macht, macht den Job nach zwei Jahren nochmal. Ein Hallenplatz ist deswegen unbedingt empfehlenswert.

4. Wer ein selbst saniertes Osmose-Boot mal verkaufen möchte, muß lange suchen um einen Blöden zu finden.

Ganz ehrlich: Ich wüßte auch nicht was ich nun machen sollte.


Gruß Casi
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  #11  
Alt 15.09.2004, 21:10
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Genau hier gibt es ein Topic, wo alles erklärt wird - was Osmose ist und wie die Osmoseschäden entstehen. Osmose ist keine chemische Reaktion sondern ein chemisch/pysikalisches Gesetz. Die Schäden durch Osmose werden durch eine chemische Reaktion und/oder durch physikalischen Druck erzeugt.

Finger weg von SELBSTSANIERUNG!!!

Das Gelcoat wird professionell abgeknabbert, der Rumpf kommt eine ganze Weile in eine Trockenkammer (bis zu 3 Monaten). Erst wenn die restfeuchte auf das erlaubt Maß gesunken ist wird eine neue Gelcoatschicht aufgetragen. Wenn das Falsch gemacht wird, hast Du in der nächsten Saison wieder Osmoseschäden! Ein Privatier hat gar nicht die Ausrüstung für sowas! Und eventuelle Strukturschäden im laminat kannst Du erst recht nicht selbst erkennen.

Also noch mal - FINGER WEG!

P.S. den link zum Thread hat cooky-crew bereits gepostet!

http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...er=asc&start=0

P.P.S. oops, casi hat schon alles gepostet. Noch eine Zufügung, bitte nicht persönlich nehmen! Wenn Du schon keine Ahnung hast was osmose ist und wie die Schäden entstehen, lass bitte die Finger davon - das macht keinen Sinn und ist am Ende die doppelte Arbeit und der dreifache Preis.

Für ein 10 Meter Segelboot (weiß ich zufällig) mußt Du etwa 10.000 Euro rechnen! Beim Profi mit Garantie für fünf Jahre. Du selbst zahlst etwa 3 bis 5.000 Euro material plus Hallenplatz - ohne Garantie!
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  #12  
Alt 15.09.2004, 21:19
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Habe ich gerade gestern geschrieben:

.....daher mein Tipp: Verlag für Bootswirtschaft GmbH in Hamburg. Buch: Osmose bei GFK-Booten. Preis: ca. 6 €. Bessere und genauere Infos bekommst du sicher nirgentwo.


Gruß Casi
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  #13  
Alt 15.09.2004, 21:21
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Zitat:
Zitat von casi
Habe ich gerade gestern geschrieben:

.....daher mein Tipp: Verlag für Bootswirtschaft GmbH in Hamburg. Buch: Osmose bei GFK-Booten. Preis: ca. 6 €. Bessere und genauere Infos bekommst du sicher nirgentwo.


Gruß Casi
Hab ich im Kopf
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  #14  
Alt 15.09.2004, 21:21
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Besorg Dir die Ausgaben 2/02 und 3/01 des Palstek. Dort wird das Thema praxisnah abgehandelt. Du bekommst auch eine gewisse Vorstellung davon, was das kostet. Je nach Größe des Bootes sind 5 - 10.000 Euro gar nichts.
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  #15  
Alt 15.09.2004, 21:24
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Mal ne Frage ganz offtopic

muß der Thread eigentlich sein? das ist sicher das 5129te Posting zu diesem Thema - das kritzelt man sich ja die Finger wund

Hier, der wurde erst gestern eröffnet: da steht nun wirklich alles drinnen:

http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...er=asc&start=0
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  #16  
Alt 15.09.2004, 21:27
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Cyrus Cyrus ist offline
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Zitat:
Zitat von TomM
Mal ne Frage ganz offtopic

muß der Thread eigentlich sein? das ist sicher das 5129te Posting zu diesem Thema - das kritzelt man sich ja die Finger wund
Deswegen haben ich Peters Osmose Beträge einfach rein kopiert.

Tom, es wird Zeit das Du an die Wissensdatenbank ran machst.
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  #17  
Alt 15.09.2004, 21:30
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Zitat:
Zitat von Cyrus
...
Tom, es wird Zeit das Du an die Wissensdatenbank ran machst.
Jow, wenn die Saison für mich rum ist - oder sich arbeitsmäßig Besserung einstellt.

Leider muß ich einen extrem mageren Juli (Schei** Ferien) wieder aufholen. Da hab ich wenig Zeit.
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  #18  
Alt 15.09.2004, 21:31
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Zitat:
Zitat von TomM
Zitat:
Zitat von Cyrus
...
Tom, es wird Zeit das Du an die Wissensdatenbank ran machst.
Jow, wenn die Saison für mich rum ist - oder sich arbeitsmäßig Besserung einstellt.

Leider muß ich einen extrem mageren Juli (Schei** Ferien) wieder aufholen. Da hab ich wenig Zeit.
OK,
und wie bewertest Du Peter seine Anleitung?
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  #19  
Alt 15.09.2004, 22:08
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Zitat:
Zitat von TomM
Mal ne Frage ganz offtopic

muß der Thread eigentlich sein? das ist sicher das 5129te Posting zu diesem Thema - das kritzelt man sich ja die Finger wund
Hai Tom,
lag ich da so verkehrt Ich wollte nur ein bisschen Frieden, Hilfe für Newbees und Ruhe reinbringen damit:
http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...hlight=#157866

Zitat: .....fand ich die o.a. Suchfunktion sehr hilfreich. Wenn Du die ausführlich nützt dann brauchst Du Dir auch kein schlechtes Gewissen über Deine dann noch nicht geposteten Fragen machen
Also nicht zum 100ten mal die Frage stellen: " Wie mache ich aus einem ....

Ich hoffe es bekommt jetzt keiner in den falschen Hals
__________________
Beste Grüße Uwe





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  #20  
Alt 15.09.2004, 22:09
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Zitat von casi
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Zitat von Andre Almstädt
farbe und gelcot runter bis aufs laminat mehrmals mit wasser spühlen alles gut trocknen lassen und dann eine sanierung mit international - oder hempelprodukten!

andre
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Ohhhohhhoooo,

hört sich ja recht einfach an, aber stell dir das nicht so einfach vor.

1. sehr, sehr, sehr viel Arbeit. Die ganze Sache kann mit dem Trockenvorgang über ein Jahr dauern. Manche Leute die das mal durchgeführt haben möchten das NIE wieder machen.

2. das gesamte Material ist verdammt teuer.

3. man muß den Feuchtigkeitsgehalt genau messen bzw. messen lassen. Wer da einen Fehler macht, macht den Job nach zwei Jahren nochmal. Ein Hallenplatz ist deswegen unbedingt empfehlenswert.

4. Wer ein selbst saniertes Osmose-Boot mal verkaufen möchte, muß lange suchen um einen Blöden zu finden.

Ganz ehrlich: Ich wüßte auch nicht was ich nun machen sollte.


Gruß Casi



Geht auch schneller !
Wie groß ist das Boot ?
Mann könnte auch in einer Lackiererrei in die Trockenkabine.
Das ganze bei 70° dürfte etwas schneller gehen !
Wäre nur die Frage des Preises ?


MfG Michael
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  #21  
Alt 16.09.2004, 00:55
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Zitat:
Zitat von Cyrus

OK,
und wie bewertest Du Peter seine Anleitung?
Wie Radio Erivan - gleich vorweg, es ist nichts falsches gepostet worden.

Sachlich ist es nicht richtig von Osmose zu sprechen, Osmose ist allgegenwärtig und hat mit den Auswirkungen nur als Ursache zu tun - die Auswirkungen am GFK Rumpf sind die Bläschenbildung und die Delamination - das sind Osmoseschäden.

Grundsätzlich hat es auch nichts mit hygroskopischen Salzen zu tun - die begünstigen den Vorgang der Osmose und begünstigen die Auswirkungen, nämlich die Konzentration von Wasser in Hohlräumen, die Ausdehnung des Wassers und damit den Überdruck.

Damit wir da von der gleichen Sache reden (schreiben) Der osmodische Druck entsteht durch das bestreben einen Konzentrationsausgleich zu schaffen. Dies geschieht in Gasen, Flüssigkeiten und amorphen Stoffen (z.B. Glas) es geschieht nicht bei kristallinen Stoffen. Gase, Flüssigkeiten und Ionen (in amprphen Stoffen) versuchen eine möglichst gleichmäßige Konzentration im Raum zu erreichen, treffen sie dabei auf ein Hindernis ensteht der osmodische Druck. Ein solches Hindernis kann z.B. ein Diaphragma sein (ein halbdurchlässiger "Filter") auf der Seite mit hoher Konzentration entsteht ein Überdruck, auf der anderen ein Unterdruck. Da Atome und Moleküle eine Masse haben ist dieser Druck physikalisch messbar, er kann recht hoch sein. Beim Diaphragma ergibt sich nun die Situation, dass von einer Seite z.B. Alkoholmoleküe hindurch diffundieren, ihnen aber der Rückweg versperrt ist dadurch kommt es eben zum Überdruck auf einer Seite (das war mein Beispiel mit dem Alkoholfreien Bier, das wird so gemacht).

Ähnlich ist es mit Gelcoat und/oder Polyesterharzen. Wobei hierbei nun die Salze ein Rolle spielen. Das Wasser (eigentlich der Wasserdampf) dringt durch Polyesterharze und auch durch Gelcoat hindurch. Im Prinzip wie eine pulsierende Flüssigkeitssäule. Trifft das Wasser nun auf einen Hohlraum können zwei Szenarien ablaufen:
  1. Das Wasser kondensiert (wird wieder flüssig) in dem Hohlraum (nun kommt die Anomalie des Wassers zum tragen) es dehnt sich aus, die Moleküle werden wieder größer und es kann nicht mehr durch das Harz/Gelcoat nach außen diffundieren. Die Volumenvergrößerung erzeugt einen Überdruck (der kann sehr hoch sein),es kommt zur Blasenbildung oder zur Delamination.
  2. Das Wasser trifft auf ein lösliches Salz (z.B. unreagierte Harzbestandteile) es kondensiert, löst das Salz und dehnt sich aus - durch das gelöste Salz werden die Moleküle sogar etwas größer und der Druck höher. Das Salz kann nun die Osmoseschäden deshalb begünstigen, weil es unter normalen Umständen hygroskopisch oder hydrophil (wasseranziehend) sein kann oder ist. Deshalb werden solche Hohlräume, die vorher mit dem Salz (besser der Substanz) gefüllt waren nun mit Wasser gefüllt und der Schaden entseht.

Vom Gundsatz ist es gleich ob der Hohlraum mit Salz gefüllt ist oder nicht. Der Wasserdampf wird immer in dem Hohlraum kondensieren - alleine die Größe des Hohlraums entscheidet darüber wie hoch der Druck werden kann und damit ob ein Schaden entsteht oder nicht. Der Prozess ist zunächst reversibel (das Loch trocknet von alleine wieder aus) wenn kein Schaden entstanden ist merkt keiner was von der Osmose.

Wenn es allerdings durch bestimmte Umstände wie z.B. ein großen Temperaturgefälle im Harz z.B. durch starke Abkülung im Sommer nachts (Mittelmeer teilweise in den Herbsttagen) dazu kommt, dass das Wasser vermehrt kondensiert bevor es wieder heraus kann, dann werden die Schäden begünstigt. Wenn man das Prinzip verstanden hat leuchtet das sofort ein, dann erkennt man auch, dass z.B. eine Klimaanlage die Osmoseschäden begünsigen kann. Voraussetzung ist aber immer der Hohlraum, wenn es den nicht gibt, dann kommt es nicht zur Kondensation und nicht zu Schäden.

Peter beschrieb noch die Kapillarwirkung von nicht Harz umhüllten Glasfasern - das kann sicher ein Rolle spielen - wobei ich dabei nicht die Kapillarwirkung sonder eher zwei andere Tasachen verantwortlich machen würde:
  1. Dort sind minimale Hohlräume, sonst wären es keine Kapillaren
  2. Glas und oder Glasstaub enthält alkalische Substanzen Natriumoxid, Kaliumoxid und Calziumxid. Diese Oxide werden katalytisch und unter einfluß von Wasser oder Wasserdampf zu Hydroxiden umgwandelt - es entsteht Natriumhydroxid (Natronlauge), Kaliumhydroxid (Kalilauge) und Calziumhdroxid (Kalkmilch), diese sind extrem hygroskopisch (wasseranziehend) und begünstigen die Osmose außergewöhnlich stark. Es kommt mehr Wasser an solche Stellen, es dehnt sich mehr Wasser aus, der Druck wird höher und der Schaden größer.

Die Reparaturanleitung ist in Ordnung, wobei der Test mit der Folie am Ende nur wirklich "nasses" Laminat entlarvt. Ein Feuchtemessgerät (gab's mal um die 500 DM bei Niemeyer) ist da schon besser. Schwierig ist die Beurteilung des Feuchtegrades - das würde ich mir nicht zutrauen, dazu braucht's Erfahrung im Bereich GFK Laminate um verlässliche Aussagen machen zu können. Ich würde auch immer einen Sachverständigen zu Rate ziehen wenn es nur ein kleiner Teil ist, der betroffen erscheint, oft sind das die Anfänge zu größeren Schäden.

Werften die auf Osmosesanierung spezialisiert sind haben durchweg geheitzte Hallen oder Trockungszelte - bei einem Freund von mir stand seine GibSea 4 Monate bei ca. 40°C in so einem Zelt (innerhalb einer Halle) erst nach dieser Zeit war der Feuchtegehalt soweit unten, dass der Neuaufbau der Außenhaut begonnen wurde. Das hatte damals etwa 12.000 bis 15.000 Gulden gekostet (so 10.000 bis 13.000 DM) Er hat darauf 5 Jahre Garantie bekommen und ist wirklich zufrieden mit der Ausführung.

Deshalb, außer bei einem Dinghi würde ich mich nicht an eine solche Sanierung herantrauen - einige kennen ja Leute die es gewagt haben und die Aussagen von denen. Das ist Knochenarbeit und wenn es schiefgeht alles von vorne. Nach zweimal selber machen hat man auch einmal einen Profi bezahlt (nein, ich bin da keiner).

@ Bartman

Zitat:
Zitat von Bartman
Hai Tom,
lag ich da so verkehrt Ich wollte nur ein bisschen Frieden, Hilfe für Newbees und Ruhe reinbringen damit:
http://www.boote-forum.de/phpBB2/vie...hlight=#157866

Zitat: .....fand ich die o.a. Suchfunktion sehr hilfreich. Wenn Du die ausführlich nützt dann brauchst Du Dir auch kein schlechtes Gewissen über Deine dann noch nicht geposteten Fragen machen
Also nicht zum 100ten mal die Frage stellen: " Wie mache ich aus einem ....

Ich hoffe es bekommt jetzt keiner in den falschen Hals
Das hab ich jetzt nicht verstanden. Mein Offtopic bezog sich vor allem deswegen auf den Thread, weil er noch immer drei Punkte unter diesem steht, also sichtbar ist (wenn man nicht mit einem PPC arbeitet).


P.S. ist lang geworden sorry, das Thema ist meines Erachtens zu vielschichtig um es kurz und bündig mit "Wasser ist drinn und kann nicht mehr raus" zu beschreiben. Wenn der Hintergrund bekannt ist ist auch die Begrenzung oder gar Verhinderung bekannt. Vor allem wird dann klar warum ein altes Schiff eher selten neu von Osmoseschäden befallen wird. Das heißt nicht, dass es nicht schon verdeckte Feuchtenester geben kann und damit eigentlich nur noch einen Tropfen zum Überlaufen (Schaden verursachen) braucht.
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  #22  
Alt 16.09.2004, 06:24
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Hallo an den Osmosesanierer
Laß Dich bitte von € 10.000,- für die Sanierung nicht erschrecken. So teuer wird es auf keinen Fall. Erkundige Dich erst einmal über den Preis für das benötigte Material. Epoxid, Gelshield etc. Die Arbeit kannst Du bis auf das Entfernen des Gelcoats selber machen. Sicher ist es billiger, wenn das Boot eine Zeitlang selbst austrocknen kann. Mehrkosten erreichst Du sicher in der Trockenkammer - dafür auch schneller.Die Luftfeuchtigkeit sollte bei der Selbsttrocknung nicht uber 35% liegen.
Zum Gelcoatentfernen:
Ich kenne eine Firma, die entfernen Gelcoat mittels Sandstraheln ohne Staub. Gleichzeitg waschen sie die befallenen Osmoseflächen aus.
Du mußt lediglich ein bisschen Handanlegen dabei.
Preis: gib einmal Deine Bootsmaße bekannt,ich frag einmal.
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  #23  
Alt 16.09.2004, 07:32
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Moin Tom,

mal wieder "Hut ab" - was Du da mitten in der Nacht so zusammenbringst.
Da wir dieses Thema sooo oft schon hatten (und bemerkenswerter Weise ja gerade erst ... ), vermutete ich eher diverse "Guckst-Du-hier" - Postings....

Wenn es bei Dir (und mir) etwas ruhiger ist, wäre das ein wirklich wichtiges Thema für die Wissensdatenbank - damit kommst Du dann auch zum Schlaf ...

Grüße, Lars
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  #24  
Alt 16.09.2004, 08:25
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Zitat:
Zitat von caracas
Ich kenne eine Firma, die entfernen Gelcoat mittels Sandstraheln ohne Staub. Gleichzeitg waschen sie die befallenen Osmoseflächen aus.
Du mußt lediglich ein bisschen Handanlegen dabei.
Preis: gib einmal Deine Bootsmaße bekannt,ich frag einmal.
Ich hab mal gelesen, dass Sandstrahlen keine gute Methode sein soll und deshalb spezielle Fräsen entwickelt wurden. Die kann man auch ausleihen . S. Palstek.
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  #25  
Alt 16.09.2004, 09:23
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Zitat:
Zitat von caracas
Hallo an den Osmosesanierer
Laß Dich bitte von € 10.000,- für die Sanierung nicht erschrecken. So teuer wird es auf keinen Fall. Erkundige Dich erst einmal über den Preis für das benötigte Material. Epoxid, Gelshield etc. Die Arbeit kannst Du bis auf das Entfernen des Gelcoats selber machen. Sicher ist es billiger, wenn das Boot eine Zeitlang selbst austrocknen kann. Mehrkosten erreichst Du sicher in der Trockenkammer - dafür auch schneller.Die Luftfeuchtigkeit sollte bei der Selbsttrocknung nicht uber 35% liegen.
Zum Gelcoatentfernen:
Ich kenne eine Firma, die entfernen Gelcoat mittels Sandstraheln ohne Staub. Gleichzeitg waschen sie die befallenen Osmoseflächen aus.
Du mußt lediglich ein bisschen Handanlegen dabei.
Preis: gib einmal Deine Bootsmaße bekannt,ich frag einmal.
Entschuldigung, aber das sind die Postings die ich liebe!

Das war eine 10 Meter GibSea 106, bei einem kleineren Boot ist es weniger - das ist klar.

Zum Rest sage ich nichts, denn das habe ich wirklich mehr als ausführlich beschrieben.

Ein Frage hätte ich, "Wann haben wir eine Luftfeuchte unter 35%?"

Mir kommt böses in den Sinn, wenn ich denke, Du solltest ein selbstsaniertes Boot erwerben und dann weiterreden.

Sandstrahlen - ja, ich kenne die Sandstrahl Gang aus Darmstadt - die bieten sowas an - nur wie unterscheidest Du wann "gesundes" Material kommt? Was ist mit dem Strahlgut?

Ich mag diese "Ich habe gehört" Postings nicht, die nicht auf gesagtes eingehen - ich lerne gerne dazu aber nicht mit "Ich habe gehört".
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