boote-forum.de - Das Forum rund um Boote  

Zurück   boote-forum.de - Das Forum rund um Boote > Alles was schwimmt! > Technik-Talk



Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

Antwort
Vorherige Seite - Ergebnis 1 bis 20 von 46Nächste Seite - Ergebnis 41 bis 46 von 46
 
Themen-Optionen
  #21  
Alt 13.11.2022, 12:38
Lady An Lady An ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 09.09.2006
Ort: Taunus
Beiträge: 2.388
Boot: Linssen 410 AC Mark II Twin
Rufzeichen oder MMSI: DJ 6198 MMSI 211620490
2.941 Danke in 1.374 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von uli07 Beitrag anzeigen
...So eine Batterie ist ja eigentlich ein Akku. Akku's sind dazu da Strom/Spannung abzugeben und nicht dafür da ständig aufgeladen zu werden oder lädst du dein Handy auch ständig und telefonierst nicht damit oder lädst du dein Verbrenner Auto auch ständig wenn es im Urlaub in der Garage oder Parkhaus steht, oder wenn du das Auto abends abstellst?
Jeder seriöse Batterie-/Akkuhersteller gibt eine sogenannte Erhaltungsspannung an. Genau auf diese Erhaltungsspannung sollte die Batterie vom Ladegerät gehalten werden. Das bedeutet, dass ein Ladegerät sofern es an Lanstrom angeschlossen ist, diese Spannung der Batterie exakt hält. Ob man das nun als Laden bezeichnet bleibt jedem selber überlassen. M.E. ist es ein permanentes "Nach"laden. Meine Batterien werden vor dem Einwintern voll geladen und dann werden die Pluspole während der Winterzeit in der Halle aus Sicherheitsgründen und ein Entladen durch Kriechströme und/oder stille Verbraucher zu verhindern, abgeklemmt. Jede intakte Batterie sollte das 5-6 Monate ohne Schäden klaglos überstehen.
__________________
Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #22  
Alt 13.11.2022, 13:01
uli07 uli07 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 7.296
5.352 Danke in 3.460 Beiträgen
Standard

Alles was über die Nennspannung einer Batterie hinaus geht ist meiner Laden. Also wäre eine um 0,1 Volt höhere Spannung schon ein Laden.
Ich glaube auch nicht das ein seriöser Batteriehersteller mit Erhaltungsladung meint das die Batterie ein halbes Jahr ständig am angeschlossenen Ladegerät hängt. Eine Erhaltungsladung ist nur dafür da das man nicht so doll aufpassen muß wann die Batterie voll ist und anfängt zu sulfatieren. Also was für Zerstreute, Vergessliche und Faule.
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
Mit Zitat antworten top
  #23  
Alt 13.11.2022, 13:22
Joggel Joggel ist offline
Vice Admiral
 
Registriert seit: 25.10.2007
Ort: Land Brandenburg
Beiträge: 1.436
Boot: Stahlverdränger
1.087 Danke in 650 Beiträgen
Standard

@Dete
Alles gut. Bei mir in der Bilge ist eine Art Wanne, da müssen schon 50 Liter Öl reinlaufen bevor die überläuft und dann die Bilgenpumpe aktiviert. Man kann den Schwimmerschalter auch deutlich höher hängen, damit er später einschaltet. Auch wenn da minimal Öl abgepumpt wird(im Notfall) ist es immer noch vertretbarer als wenn das ganze Boot auf Tauchstation geht. Wir weichen ja hier vom Thema ab, aber trotzdem ist es nicht unwichtig, auch wegen eines möglichen Versicherungsschadens, bei Wassereinbruch.
Gruß Joggel
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #24  
Alt 13.11.2022, 14:48
Benutzerbild von Perre Pescadore
Perre Pescadore Perre Pescadore ist gerade online
BF-Trockendocktor
 
Registriert seit: 12.04.2010
Ort: Rheinland a.d.NG
Beiträge: 3.091
Boot: Holl.Stahlbau
4.933 Danke in 2.005 Beiträgen
Standard

Klär erstmal ob du überhaupt Landstrom in dem Winterlager anlegen darfst, es gibt da einige die das mit Recht untersagen.
__________________
Danyel, ja richtig gelesen mit y
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #25  
Alt 13.11.2022, 15:21
uli07 uli07 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 7.296
5.352 Danke in 3.460 Beiträgen
Standard

Nach der Aktion mit dem Kurzschluß bestimmt nicht.
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #26  
Alt 13.11.2022, 17:41
tritonnavi tritonnavi ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 30.06.2008
Ort: Kiel
Beiträge: 7.740
4.238 Danke in 2.886 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von uli07 Beitrag anzeigen
Alles was über die Nennspannung einer Batterie hinaus geht ist meiner Laden. Also wäre eine um 0,1 Volt höhere Spannung schon ein Laden.
Ich glaube auch nicht das ein seriöser Batteriehersteller mit Erhaltungsladung meint das die Batterie ein halbes Jahr ständig am angeschlossenen Ladegerät hängt. Eine Erhaltungsladung ist nur dafür da das man nicht so doll aufpassen muß wann die Batterie voll ist und anfängt zu sulfatieren. Also was für Zerstreute, Vergessliche und Faule.
Genau das ist das Problem beim Begriff "Erhaltungsladung".
Als Erhaltungsladung für Bleibatterien werden meist Spannungen von 13,6 bis zu 13,8V genannt.
Das wäre m.E. für "übliche" Batterien zu viel, selbst 13,5V ist auf Dauer zuviel.

Deswegen haben Ladegerätehersteller teilweise ja auch Strategien, derart hohe Spannungen nicht längere Zeit konstant aufrecht zu erhalten.

CTEK lässt die Batterie beispielsweise für 10Tage an konstant 13,7V o.ä. und schaltet dann die Ladung komplett ab.
Erst wenn die Spannung unter einen bestimmten Wert gesunken ist (z.B. 12,8V) wird wieder einmalig nach geladen und dieses Spiel wiederholt sich dann.

Bei Victron liegt die Erhaltungsspannung von 13,8V nur für ein paar Stunden an. Danach wird auf eine Lagerspannung von 13,2V geschaltet und diese kann nach meiner Erfahrung bei gemäßigten Temperaturen durchaus über Monate beibehalten werden.

13,8V sind m.E. meist nur dazu da, dass die Batterie nach der Absorptionsphase beim Laden "wirklich" ganz voll geladen wird.

Victron zeigt einem in der App an, wieviel Kapazität in den einzelnen Ladephasen geladen wurde. Bei Erhaltungsladung (also 13,8V) ist das i.d.R. noch ein durchaus relevanter Wert der für eine reine Erhaltung des Vollzustandes zu groß ist.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #27  
Alt 14.11.2022, 22:02
Benutzerbild von caveman
caveman caveman ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 16.02.2022
Ort: Heimathafen: Brandenburg a.d.H.
Beiträge: 195
Boot: Pedro Donky 37
Rufzeichen oder MMSI: DC9068
1.195 Danke in 166 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von BW25Interceptor Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

vermutlich eine doofe Frage. In meinem Boot ist ein Ladegerät verbaut und ich habe diverse (5) 140aH Batterien. Diese werden zT durch ein Solarpanel geladen.

Ich gehe davon aus, dass das nicht für die Starterbatterie gilt. Wenn ich das Boot nun an den Landstrom anschließe, muss ich dann diese (2) Schalter für die Stromkreisläufe einsetzen oder erfolgt die Ladung und der Betrieb des Ladegeräts auch, wenn die Schalter aus bzw abgezogen sind?

Danke schonmal für die Hilfe.

Viele Grüße

Philip
Hallo Philip,
Vielleicht kann ich etwas zu den Schaltkreisen deiner Donky beitragen. Vielleicht ist das ja so gebaut, wie bei mir?

Ich habe auch 5 Batterien:
2x SB-Seite (Bat 1/2): Bugstrahlruder und Ankerwinch
1x SB-Seite (Bat 3): Starterbatterie
2x BB-Seite (Bat 4/5): Verbraucherbatterien

Ich habe im Salon den Hauptschalter für die Maschine (S1) und für das Bordnetz (S3)

Im Maschinenraum sind noch mal drei Schalter (Siehe Photo):
S2 Schalter die Verbraucherbatterien mit der Starterbatterie zusammen. Das ist hilfreich, wenn die Starterbatterie mal etwas schlapp sein sollte.
S5 schaltet die Verbraucherbatterien mit der Bugstrahlruder/Ankerwinch Batterien zusammen.
Wenn also S2 und S5 an sind, sind alle 5 Batterien zusammengeschaltet.
Wenn S4 aus ist, geht Bugstrahlruder und Ankerwinch nicht. Man hört dann nur ein klacken eines Relais.

Meine LiMa lädt alle Batterien
Das Landstrom Ladegeräte und das Solarladegerät lädt nur die Verbraucher Batterien. Durch das zusammenschalten der Batterien können aber auch die anderen Batterien geladen werden.

Da ich so eine echte Strom-0 bin, habe ich mir das auf einen Zettel geschrieben und ein Bild davon angehängt:
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	AEDEB511-3FE5-421C-9C66-E98B278E1507.jpg
Hits:	22
Größe:	75,9 KB
ID:	974094   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	D7B1202A-2AB4-4D59-85B7-9C04FA2570E6.jpg
Hits:	22
Größe:	96,4 KB
ID:	974096  
__________________
Beste Grüße,
Phil
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #28  
Alt 23.11.2022, 00:45
Cigogne Cigogne ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 27.05.2021
Ort: Heutehier Morgendort
Beiträge: 105
Boot: Eiche, Stahl OM 312.915, Beiboot Gfk el. AB, Kajak
Rufzeichen oder MMSI: a. A.
37 Danke in 26 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von uli07 Beitrag anzeigen
Alles was über die Nennspannung einer Batterie hinaus geht
Moin, ich möchte mal die Begriffsverwirrung etwas aufklären und mich dabei o.B.d.A. auf Blei-Akkus beziehen.

1. Die Nennspannung hat fast nichts mit der Spannung zu tun, die du an den Polen der Batterie messen kannst. Sie errechnet sich aus der auf einen ganzzahligen Wert gerundeten Zellenspannung multipliziert mit der Anzahl der Zellen. Die Zellenspannung ist die Leerlaufspannung einer einzelnen Zelle, d.h. die Spannung, die sich an einer vollgeladenen Zelle mit der Zeit einstellt, wenn weder Verbraucher noch Ladegeräte angeschlossen sind. Für Bleiakkus beträgt sie rund 2,15 V. Die Nennspannung einer einzelnen Zelle ist also 2 V, einer Batterie mit sechs Zellen 12 V - wer genau mitgelesen hat merkt schon, dass die (Leerlauf-)Spannung der voll geladene Batterie hier 0,9 V über der Nennspannung liegt. Diese dient lediglich dazu, die Systeme zu klassifizieren. Eine 12-V-Birne passt an ein System mit einer 12-V-Batterie, nicht aber an ein 6- oder 24-V-System. Sie verträgt aber die typischen Systemspannungen, nach oben bis mindestens 15 V und nach unten bis midestens 10 V.

Zitat:
ist meiner Laden. Also wäre eine um 0,1 Volt höhere Spannung schon ein Laden.
Laden findet immer dann statt, wenn die angelegte Spannung über der aktuellen Leerlaufspannung der Batterie liegt. Wenn diese also z.B. auf 11,9 V entladen ist, dann wird die Batterie auch schon mit ihrer Nennspannung von 12 V geladen und nicht erst darüber. Umgekehrt wird eine Batterie mit einer Leerlaufspannung von z.B. 12,7 V erst dann geladen, wenn die angelegte Spannung darüber liegt und nicht bereits bei 12,1 V.

Zitat:
Ich glaube auch nicht das ein seriöser
Batteriehersteller mit Erhaltungsladung meint das die Batterie ein halbes Jahr ständig am angeschlossenen Ladegerät hängt
Doch, und sogar noch länger, beliebig lange. Die Erhaltungsladung gleicht die Selbstentladung der Batterie aus, deshalb heißt sie auch so.
Zitat:
.
Eine Erhaltungsladung ist nur dafür da das man nicht so doll aufpassen muß wann die Batterie voll ist und anfängt zu sulfatieren. Also was für Zerstreute, Vergessliche und Faule.
Nein, das ist eine völlig falsche Annahme. Übrigens ist ein Blei-Akku erst dann richtig voll geladen, wenn er nach dem Erreichen der Ladeschlussspannung (13,80 V) und dem Absinken des Ladestroms auf einen ausreichend kleinen Wert (häufig 1 Prozent der Kapazität, also 0,7 A bei einer 70 Ah Batterie) mehrere Tage mit 13,8 V weiter geladen wird (das entspricht der Erhaltungsladung).

Die Ladeschlussspannung ist die Spannung, ab der die Batterie zu gasen anfängt, wodurch sie Schaden nimmt. Auch hier gibt es ziemliche Verwirrung, weil z.T. Werte über 14 V angegeben werden. Diese sind aber nicht die Ladeschlussspannung, sondern eine gewollte Überladung zum Zweck des Schnellladens, nur für eine begrenzte Zeit erlaubt und auch nur, wenn die Batterrie vorher stark entladen war. Insbesondere letzteres wird allerdings häufig missachtet.

Dieser Zusammenhang spiegelt sich übrigens auch im Namen der DIN-Kennlinie für Blei-Akku-Ladegeräte IUoU = konstanter Strom (I), konstante Überspannung (Uo =14,4 V o.ä) konstante (Ladeschluss-)Spannung U = 13,80 V oder leicht darunter (13,7x V), um sicherzustellen, dass die tatsächliche Ladeschlussspannung nicht überschritten wird.

Ich hoffe, das macht die Sache etwas klarer.
__________________
Jede Regel hat Ausnahmen und die einzige Ausnahme dieser Regel ist sie selbst. Qed
--
Wenn alles den Bach runter geht,
ist man in einem Boot wohl
am besten aufgehoben.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #29  
Alt 23.11.2022, 01:03
Cigogne Cigogne ist offline
Lieutenant
 
Registriert seit: 27.05.2021
Ort: Heutehier Morgendort
Beiträge: 105
Boot: Eiche, Stahl OM 312.915, Beiboot Gfk el. AB, Kajak
Rufzeichen oder MMSI: a. A.
37 Danke in 26 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von BW25Interceptor Beitrag anzeigen
Mir wurde empfohlen die Batterien immer zu laden. Aber nun sagen hier ja sehr viele Nutzer, dass das nicht nötig ist.
BleiAkkus halten am längsten, wenn sie immer auf einem möglichst hohen Ladezustand gehalten werden - und bei kalten Temperaturen ganz besonders. Daher ist es ratsam, die Batterien vor dem Winterlager voll zu laden - und dann abzuklemmen. ...

Zitat:
Aber, wenn ich es richtig verstehe, sollten die Batterien getrennt werden; korrekt?
Ja, denn nur wenn du die Batterien abklemmst, kannst du hundertprozentig sicher sein, dass nicht irgendwo doch noch ein kleiner Strom fließt, der deine Batterie über die Monate leer saugt.
Bei dem Boot, das ich gekauft habe, war es übrigen so, dass zwar zwei fette Hauptschalter dicht an den Starterbatterien waren, diese aber aufgrund der wüsten Verkabelung praktisch keine Wirkung mehr hatten. Da habe ich erst einmal gründlich ausgemistet und jetzt läuft nichts mehr, wenn die Hauptschalter aus sind. - so sollte es auch sein - aber darauf, dass wirklich gar kein Strom mehr fließt, wenn die Hauptschalter aus sind, würde ich trotzdem nicht wetten.
__________________
Jede Regel hat Ausnahmen und die einzige Ausnahme dieser Regel ist sie selbst. Qed
--
Wenn alles den Bach runter geht,
ist man in einem Boot wohl
am besten aufgehoben.

Geändert von Cigogne (23.11.2022 um 02:00 Uhr) Grund: Schlusssatz war abgeschnitten
Mit Zitat antworten top
  #30  
Alt 23.11.2022, 09:03
Benutzerbild von Kladower
Kladower Kladower ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 22.11.2011
Ort: Berlin-Kladow a.d. Havel
Beiträge: 3.976
Boot: Nidelv 26
Rufzeichen oder MMSI: DB8017
8.350 Danke in 3.212 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Cigogne Beitrag anzeigen
... dass wirklich gar kein Strom mehr fließt, wenn die Hauptschalter aus sind, würde ich trotzdem nicht wetten.
Mit Shunt und Batteriemonitor kann man das messen und muss nicht wetten
__________________
Viele Grüße
Gerhard

Revierinformationen Berlin-Brandenburg

Mit Zitat antworten top
  #31  
Alt 23.11.2022, 09:38
Lady An Lady An ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 09.09.2006
Ort: Taunus
Beiträge: 2.388
Boot: Linssen 410 AC Mark II Twin
Rufzeichen oder MMSI: DJ 6198 MMSI 211620490
2.941 Danke in 1.374 Beiträgen
Standard

Wenn die laufen brauchen sie auch Strom
__________________
Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect
Mit Zitat antworten top
Folgende 4 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #32  
Alt 23.11.2022, 10:29
tritonnavi tritonnavi ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 30.06.2008
Ort: Kiel
Beiträge: 7.740
4.238 Danke in 2.886 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Cigogne Beitrag anzeigen

Nein, das ist eine völlig falsche Annahme. Übrigens ist ein Blei-Akku erst dann richtig voll geladen, wenn er nach dem Erreichen der Ladeschlussspannung (13,80 V) und dem Absinken des Ladestroms auf einen ausreichend kleinen Wert (häufig 1 Prozent der Kapazität, also 0,7 A bei einer 70 Ah Batterie) mehrere Tage mit 13,8 V weiter geladen wird (das entspricht der Erhaltungsladung).

Die Ladeschlussspannung ist die Spannung, ab der die Batterie zu gasen anfängt, wodurch sie Schaden nimmt. Auch hier gibt es ziemliche Verwirrung, weil z.T. Werte über 14 V angegeben werden. Diese sind aber nicht die Ladeschlussspannung, sondern eine gewollte Überladung zum Zweck des Schnellladens, nur für eine begrenzte Zeit erlaubt und auch nur, wenn die Batterrie vorher stark entladen war. Insbesondere letzteres wird allerdings häufig missachtet.

Dieser Zusammenhang spiegelt sich übrigens auch im Namen der DIN-Kennlinie für Blei-Akku-Ladegeräte IUoU = konstanter Strom (I), konstante Überspannung (Uo =14,4 V o.ä) konstante (Ladeschluss-)Spannung U = 13,80 V oder leicht darunter (13,7x V), um sicherzustellen, dass die tatsächliche Ladeschlussspannung nicht überschritten wird.
Die Ladeschlussspannung ist die Spannung beim IUoU- oder IU-Ladegerät, bevor die Absorptionsphase beendet wird.
Ob es dann gast oder nicht, spielt keine Rolle.
Dann ist die Batterie nominell voll geladen und das nennt man Ladeschluss.

Sobald das IUoU-Ladegerät auf z.B. 13,8V umschaltet, ist es "nur" noch in der Erhaltungsphase und diese gibt es halt u.a. deswegen, weil damit die Batterie auf längere Zeit nicht geschädigt werden sollte.

Diese Phase hat mit dem eigentlichen Ladeschluss daher nichts mehr zu tun. Wenn alles richtig läuft, sollte die Batterie nach Hauptladungs- und Absorptionsphase voll geladen sein und dann kann man die Ladung beenden.
Dann ist Ladeschluss...und 13,8V Konstantspannung sind dann während der gesamten Ladung in dem Fall schlichtweg nicht vorgekommen.

Die Absorptionsphase eines IU- oder IUoU-Ladegerätes wird oftmals, neben einer zeitlichen Begrenzung, aufgrund der Unterschreitung eines bestimmten Ladestromes beendet.
Dann (also bei erhöhter Ladespannung) gilt normalerweise die 1%-Regel, also z.B. 0,7A bei einer 70Ah-Batterie.

Wenn man nur mit z.B. max. 13,8V laden würde (was prinzipiell durchaus funktioniert, nur eben bis zur Vollladung sehr lange dauert), würde die Batterie bei dieser 1%-Regel noch nicht den Ladezustand erreicht haben, wie bei z.B. 14,5V und Anwendung der 1%-Regel.

Wenn daher ein IUoU-Ladegerät gem. der 1%-Regel die Absorptionsphase (also bei erhöhter Ladeschlussspannung) beendet, sollte der sich nach kurzer Zeit eingependelte Strom, nach Umschaltung auf Erhaltungsspannung merklich geringer sein, als 1% der Kapazität.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #33  
Alt 23.11.2022, 12:18
Benutzerbild von BW25Interceptor
BW25Interceptor BW25Interceptor ist offline
Commander
 
Registriert seit: 10.08.2020
Beiträge: 355
Boot: Pedro Donky 30
168 Danke in 59 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von uli07 Beitrag anzeigen
Nach der Aktion mit dem Kurzschluß bestimmt nicht.
Es war nicht mein Boot, sondern der Anschluss. Wurde repariert. Und ja, wir dürfen dort im Winter das Boot an den Landstrom anschließen.
Mit Zitat antworten top
  #34  
Alt 23.11.2022, 12:23
Benutzerbild von BW25Interceptor
BW25Interceptor BW25Interceptor ist offline
Commander
 
Registriert seit: 10.08.2020
Beiträge: 355
Boot: Pedro Donky 30
168 Danke in 59 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von caveman Beitrag anzeigen
Hallo Philip,
Vielleicht kann ich etwas zu den Schaltkreisen deiner Donky beitragen. Vielleicht ist das ja so gebaut, wie bei mir?

...
Entschuldige die späte Antwort. Zunächst vielen Dank, denn das sieht in der Tat sehr ähnlich aus! Ich werde mir das anschauen und dann berichten.
Mit Zitat antworten top
  #35  
Alt 23.11.2022, 14:31
Bodo61 Bodo61 ist offline
Captain
 
Registriert seit: 26.12.2014
Ort: im Harz
Beiträge: 600
Boot: Dacapo 9000
519 Danke in 278 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Lady An Beitrag anzeigen
Wenn die laufen brauchen sie auch Strom
Meine Batterien verlieren von Oktober bis April ca. 0,2 Volt. BM ist in Betrieb, und nachgeladen wird auch nicht. Das Boot steht im Aussenlager.
Und, die Batterien sind 7 Jahre alt.
__________________
Grüße aus dem Harz, Bodo.
Mit Zitat antworten top
  #36  
Alt 23.11.2022, 15:26
uli07 uli07 ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 7.296
5.352 Danke in 3.460 Beiträgen
Standard

Das finde ich äußerst wenig.
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
Mit Zitat antworten top
  #37  
Alt 23.11.2022, 16:14
Lady An Lady An ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 09.09.2006
Ort: Taunus
Beiträge: 2.388
Boot: Linssen 410 AC Mark II Twin
Rufzeichen oder MMSI: DJ 6198 MMSI 211620490
2.941 Danke in 1.374 Beiträgen
Standard

Stromaufnahme Victron BMV 700 und Victron Blue Tooth Dongle gem. Angaben Victron:

Victron BMV 700 Stromverbrauch 2,9 Ah pro Monat (4 mA) bei 12 V
Victro Bluetooth Dongle 0,75 Ah pro Monat (1 mA) bei 12 V
Also in 5 Monaten ca. 18,25 Ah

Da ich jeweils zwei BMV 700 und 2 Dongle verbaut habe also ca. 36,5 Ah in 5 Monaten Verbrauch. Dazu kommt noch die Selbstentladung der Batterien. Es läppert sich.

Dazu kommen noch die 2 Shunt von Victron die mit unter 1mH je Stk. angegeben werden. Also geschätzt bei 2 Shunt bei mir 3,75 Ah in 5 Monaten
ergibt also ca. 40 Ah in 5 Monaten bei 2 Systemen.
__________________
Never wait for a perfect moment; just take a moment and make it perfect

Geändert von Lady An (23.11.2022 um 16:24 Uhr)
Mit Zitat antworten top
Folgende 2 Benutzer bedanken sich für diesen Beitrag:
  #38  
Alt 23.11.2022, 18:23
Benutzerbild von sporty
sporty sporty ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 4.552
3.194 Danke in 1.985 Beiträgen
Standard

Hi
Wird gerne ignoriert.
Macht bei ausreichender Akku-Kapazität allerdings auch nichts.
Trotzdem bin ich der Meinung, daß solche Systeme während des Winterlagers nicht in Betrieb sein sollten.
Hauptschalter aus heißt bei mir: Elektrik tot
Aber die Diskussion hatten wir schon ausgiebig.
Mit Zitat antworten top
  #39  
Alt 23.11.2022, 19:00
tritonnavi tritonnavi ist offline
Fleet Admiral
 
Registriert seit: 30.06.2008
Ort: Kiel
Beiträge: 7.740
4.238 Danke in 2.886 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von sporty Beitrag anzeigen
Hi
Wird gerne ignoriert.
Macht bei ausreichender Akku-Kapazität allerdings auch nichts.
kommt halt drauf an, wie groß die Batteriekapazität ist.
Rund 15Ah in 5 Monaten, allein durch einen einzigen modernen Batteriemonitor finde ich bereits recht heftig und diese monatelangen Niedrig-Stromverbräuche (auch Uhren o.ä.) sollen angeblich (habe ich nur irgendwo mal gelesen) nicht optimal sein.

Von daher würde ich Batterien entweder immer komplett über längere Zeit trennen oder mit einem guten Erhaltungslader entgegen wirken.
Mit Zitat antworten top
Folgender Benutzer bedankt sich für diesen Beitrag:
  #40  
Alt 23.11.2022, 19:08
Benutzerbild von sporty
sporty sporty ist offline
Admiral
 
Registriert seit: 31.12.2005
Beiträge: 4.552
3.194 Danke in 1.985 Beiträgen
Standard

Hi
Ist korrekt und nicht optimal.
Ein sog. "Erhaltungslader" schädigt die Akkus allerdings ähnlich.
Deshalb: Wirklich vom Bordnetz trennen. Gibt auch noch andere Gründe hierfür.
Ist nun mal meine Meinung.
Mit Zitat antworten top
Antwort
Vorherige Seite - Ergebnis 1 bis 20 von 46Nächste Seite - Ergebnis 41 bis 46 von 46

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Schafft der HONDA BF 9.9, zwei Batterien zu laden? Wolfgang EG Technik-Talk 16 25.08.2016 13:24
3 Batterien während der Fahrt laden pedalteufel Technik-Talk 35 01.10.2008 18:44
2 Batterien mit AB laden, aber wie? TomHH Technik-Talk 6 26.09.2007 09:05
Batterien laden mit Stromerzeuger Segeltommy Technik-Talk 25 07.02.2007 21:25
Batterien laden matzevhaefen Technik-Talk 14 14.03.2004 21:23


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 11:08 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2023, vBulletin Solutions, Inc.