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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel.

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  #21  
Alt 11.02.2019, 18:51
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Bergi00 Bergi00 ist offline
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In Norwegen funktioniert das schon ganz gut.....
https://www.golem.de/news/elektromob...02-132591.html
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Gruß Bergi

Stern von Berlin 30.06.2018 , wir waren dabei !
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  #22  
Alt 11.02.2019, 19:17
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Den Thread aus 2006 hab ich noch nicht gesehen.
Zum Punkt Fahrgastschiffe, Frachter etc.

E-Motoren sind dann aber nur in Verbindung mit Dieselgenerator realisierbar?

Die Akkulaufzeit, insbesondere mal bei starken Wellengang, wenn gelöst ist würde ich mir das auch direkt vorstellen können.

Die Vorteile sehe ich insbesondere an der dann eventuellen Möglichkei beim Ankerliegen mittels PV-Anlage nachzuladen sowie die Geräuschlose/arme Fahrt durchs Meer/See.

Zum nächsten ist es so das Tankstellen (Benzin/Diesel) gerade in Kroatien rar sind teilweise.
Strom sollte wohl bei jeder Gaststätte oder gegen ein Handgeld bei Grundstückanliegern in der Not zu bekommen sein.

@DanaLena: Welche Firma ist es denn bei euch?

Gruss Michi
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  #23  
Alt 11.02.2019, 20:34
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Standard Volvo Penta

Zitat:
Zitat von Fillette Pénichette Beitrag anzeigen
Kein Grund für ein SORRY - alles gut
Wolfs Anmerkung war auch ok, aber es kam ja sonst sowieso
auch nichts mehr zu meinem Thema AB Motor am Schlauchboot.

Grundsätzlich finden wir schon länger die Elektromobilität in Fahrzeugen gut;
freuen uns wenn noch mehr Neuerungen und Angebote auf den Markt kommen.

Eine Firma bei uns nicht weit baut Solar/Haus/Kanal/Ausflugsboote aus Aluminium;
mit Elektroantrieben,Generatoren,BKW Kombinationen in allen gängigen Größen
von Freizeitbooten bis zu ausgewachsenen großen Schiffen als Fahrgastschiffe.

Wir planen,rätseln und saugen Infos dazu zur Zeit noch ob wir nicht einen
2. Motor Elektrisch an unsere Antriebswelle ankuppeln/montieren könnten .
Mein Mann ist dazu ein Tüftler und wir denken uns das aus um damit wir bei
gemütlichen Kanalfahrten dann mal elektrisch angetrieben zum Fahren könnten.
Die ersten Vorraussetzungen dazu haben wir schon geschaffen!
Aggregat und 2 große Batterieblocks aus der Berufsschiffahrt!

Wir schauen mal wie alles nun dieses Jahr noch kommt,mein Mann will, braucht
immer was zum Beschrauben und Bebasteln und wir helfen mit wo wir können.

Grüssle DLK
Das mit dem E Antrieb an der Motorwelle (zusätzlich) hab ich in irgendeinem Bootszubehörkatalog gesehen
Ich meine es war bei Volvo-Penta oder Vetus.
Ich such nochmal in den Katalogen welcher es war.
Billig war das aber nicht gerade.
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Gruß Andreas
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  #24  
Alt 11.02.2019, 20:57
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Im Rahmen eines Projektes habe ich mir mal die dieselelektrische Variante im Vergleich zum konventionellen reinen Dieselantrieb kalkulieren lassen.

Der Vorteil der DE-Variante ist, dass der Energielieferant (= Generator) immer im optimalen Drehzahlbereich fährt. Man spart eventuell (!) etwas (!) Mechanik, z. B. das Getriebe, hat ganz andere geometrische Möglichkeiten (Pod-Drive etc.) muss aber eine enorme Gewichtszunahme akzeptieren, da E-Motoren doch heftig Masse mitbringen. Diese Masse addiert sich zur Masse der Generatoren, so dass unterm Strich nur lange Gesichter blieben.
Der Vorteil der E-Motoren, ab der ersten Umdrehung das volle Drehmoment zu liefern, begünstigt große Propeller.

Ich lag/liege bei meinem Projekt in einem Leistungsbereich, der weder mit Photovoltaik zu nähren, noch mit Akkus zu puffern ist.

FAZIT: Es wurde ein reiner Dieselantrieb mit Welle.
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Alex.
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  #25  
Alt 11.02.2019, 21:04
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Den Keiko Pilot durfte ich mir mal persönlich bis ins Detail anschauen. Ein gelungenes Antriebskonzept.

Insgesamt wurde das Boot dann doch deutlich schwerer als prospektiert, die angegebenen Fahrleistungen werden leider nicht erreicht.
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Alex.
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  #26  
Alt 11.02.2019, 21:05
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Krahwinkel in Lahnstein hatte da auch mal was im Katalog. Ein E-Motor, der über einen Keilriemen die Propellerwelle antreibt und andersrum als Generator die Batterien lädt.
Der Motor konnte bei 48V knappe 5kW und kostete mit Steuergerät knapp 5k€ - dazu halt noch die nötigen Batterien
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Ewald
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  #27  
Alt 11.02.2019, 21:47
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Von Puttgarden nach Rödby fahren schon länger Hybridfähren.
Dieselelektrisch hat den Vorteil ,das beim Be und Entladen die Diesel die Batterien aufladen und somit die Zeit und Energie genutzt wird die sonst
im Leerlauf verplempert wird.
Ich meine erinnern zu können,das die dadurch auch mit kleineren Dieseln gut zurecht kommen.
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  #28  
Alt 11.02.2019, 22:03
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Gerade bei Fähren ein hochinteressantes Konzept, da hier die Betrachtung der Hotellast mit einfließt.
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  #29  
Alt 11.02.2019, 22:12
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Zitat:
Zitat von Fillette Pénichette
Wir wollen 5 bis 6 KMH maximal erreichen,eben Kanalgeschwindigkeit ...
Genau DAS ist es. Das wollte/will ich auch!
Bin mal mit meinem 12m-Stahlverdränger mit Ford 6-Zylinder Diesel und 120 PS über die Müritz-Elde Wasserstraße und den Stör-Kanal nach Schwerin gefahren. Dort sind max 6 km/h erlaubt.
Mit Leerlauf Umdrehungen machte mein Boot aber schon 7-8 km/h - Da kann man sich vorstellen, dass bei der stundenlangen Fahrt der Diesel das große Qualmen anfing. Außer mir waren noch etliche Paddler unterwegs, die ich notgedrungen überholen musste - und die alles andere als begeistert davon waren; ist ja klar, habe ich volles Verständnis fürs Schimpfen. Kurz - da hätte ich mir einen Elektro- oder Hybrid-Antrieb gewünscht.
Das Boot ist inzwischen verkauft, aber für mein nächstes Boot denke ich auch an einen kleinen Elektro-AB als Hilfs- und Notantrieb. - Damit ich auch mal wieder nach Schwerin fahren kann!
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Gruß Volker
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  #30  
Alt 12.02.2019, 00:25
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Ist doch ein ganz einfaches Rechenspiel. Die erforderliche Leistung für eine bestimmte Geschwindigkeit ist bekannt bzw. läßt sich einfach ermitteln. Somit ist die Antriebsmaschine zu bestimmen und auch die Batteriekapazität für eine geforderte Strecke. Dann brauche ich nur noch eine Lademöglichkeit - Landstrom oder vernünftig dimensioniertes Aggregat - und schon kanns losgehen.
Die Technik dafür ist vorhanden, man muß nur wollen (und die erforderlichen Kosten tragen können). Und dabei wird es bei vielen scheitern.
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Gruß
Ewald
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  #31  
Alt 12.02.2019, 04:18
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Zitat:
Zitat von Fillette Pénichette Beitrag anzeigen
Wer so nett Fragt und Zwinkert bekommt natürlich die Antwort gerne,mein Name ist DanaLena.
Vielen Dank Dana Lena.

Solltet ihr irgend wann überlegen Richtung Donau zu fahren, da kann ich in fast allen Lebenslagen helfen.
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Gruß Wolf
www.bhs-holzschutz.de (Das ist ein Freund und nicht ich!!!)
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  #32  
Alt 12.02.2019, 06:47
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Hallo und guten Morgen,vielen Dank!
Die Donau kommt später wenn wir die Zeit dazu haben sie auf längerer Zeit und auf großem Stück zu befahren.

Grüssle DLK
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Gott beschütze uns vor Sturm und Wind ...
... und vor Booten die Gechartert sind ...
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  #33  
Alt 12.02.2019, 08:13
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
In Norwegen funktioniert das schon ganz gut.....
https://www.golem.de/news/elektromob...02-132591.html
Hört sich gut an und für die Fährstrecke quer über den Fjord funktioniert das offensichtlich zuverlässig

Technische Details werden in dem Artikel nicht genannt, findet man aber im Netz.
Der Aufwand für die Ladeinfrastruktur schon beachtlich, auch weil die Stromnetze in beiden Häfen zu schwach sind um die benötigte Ladeleistung von 1.250 kW bereit stellen zu können.
Deshalb sind in beiden Häfen Akkus mit einer Kapazität von je 390kWh installiert, es ist also fast ein Zweitakku notwendig.

Die Ampere selbst hat nämlich eine Akku-Kapazität von 1.000 kWh und benötigt bei 10 kn etwa 150 bis 200 kWh für die ca. 3,25 nm kurze Fährverbindung.
Mit einer Ladung sind also 5 bis 6,7 Überfahrten möglich, was einer Reichweite von ca. 16,25 nm bis 21,78 nm (30 km - 40,3 km) entspricht.

Zum Beispiel die Distanzen Saßnitz-Trelleborg ca. 62 nm (115 km) und selbst Rostock-Gedser 30 nm (56 km) würden erheblich größere Akku-Kapazitäten und entsprechend lange (und damit teure) Liegezeiten in den Häfen erfordern.

Gruß Lutz
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Otto von Bismark
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  #34  
Alt 12.02.2019, 08:19
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Zitat:
Zitat von Laminator Beitrag anzeigen
... Dieselelektrisch hat den Vorteil ,das beim Be und Entladen die Diesel die Batterien aufladen und somit die Zeit und Energie genutzt wird die sonst
im Leerlauf verplempert wird. ...
Den Hafen mit Dieselabgasen verpesten um auf See elektrisch fahren zu können
Genau umgekehrt wäre doch wünschenswert, auf See die Batterien vollladen um dann abgasfrei im Hafen zu liegen

Gruß Lutz
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Otto von Bismark
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  #35  
Alt 12.02.2019, 09:44
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Commander
 
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Zitat:
Zitat von MichiMUC Beitrag anzeigen
Zum nächsten ist es so das Tankstellen (Benzin/Diesel) gerade in Kroatien rar sind teilweise.
Strom sollte wohl bei jeder Gaststätte oder gegen ein Handgeld bei Grundstückanliegern in der Not zu bekommen sein
Ich weiß nicht ob da über lange Verlängerungskabel an normalen Hausstromsteckdosen über Nacht genug Ladung in die Bank kommt.
Das wird noch dauern bis es in Marinas genug Liegeplätze für E-Boote gibt, mir sind da schon 4A und 6A Sicherungen begegnet.
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Gruß
Jörg
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  #36  
Alt 12.02.2019, 09:48
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Es ist das gleiche Dilemma wie mit den E-Autos.
Zu lange Ladezeiten, zu geringe Kapazitäten, keine ausreichende Infrastruktur, das ist doch alles noch nicht ausgereift.
Die einen demonstrieren gegen neue Stromtrassen um die Energie dahinzubringen wo sie gebraucht wird, die anderen wollen alles elektrisch machen, aber die Leistung ist nicht da.
Dann gibt es noch die Braunkohlen- und Atomaussteiger, die sich zwar Gedanken um die Umwelt machen, denen es aber völlig Wurst ist dass wir dann genau den Atom- und Braunkohlenstrom aus dem Ausland zukaufen müssen.
Wenn das alles mal in trockenen Tüchern ist, kommen die Elektrosmog-Gegner und rechnen uns vor wie krank uns der ganze Strom macht.
Wie bereits von mir geschrieben, als zusätzlichen Antrieb ja, aber als richtige Alternative ein ganz klares nein.

Gruß Ronald
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  #37  
Alt 12.02.2019, 10:43
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Moin,


kann es sein das deine Meinung über LI Akkus ist aber etwas von den sensations Medien geprägt ist .


Zitat:
Zitat von iXware Beitrag anzeigen
sicher werden die Boote auch irgendwann elektrisch fahren... im Moment besteht dafür aber keine Notwendigkeit, wenn man mal von der umweltpolitischen Panikmache absieht - aber das ist ein anderes Thema. Aber Batteriespeicher werden auf keinen Fall die Zukunft sein. Eher Brennstoffzellen oder Verbrenner mit Methan als Kraftstoff, das aus Wasserstoff hergestellt wird.
Das Problem fängt schon mit der Brandsicherheit an... Elektrofahrzeuge können zB nicht gelöscht werden - das ist technisch im Moment nicht zu schaffen. Tesla empfiehlt den Feuerwehren ein Fahrzeu8gbrand mit mind. 11000L wasser zu löschen... ein übliches Löschfahrzeug hat 2000...4000L Wasser an Board... ergo: man läßt sie kontrolliert abbrennen. Und ich möchte nicht auf einer riesigen Lithum*-Zelle wohnen... -nicht mal im Urlaub was bei den Dingern passieren kann hat man ja auf der diesjährigen Messe "Boot" mitbekommen. 5 Personen verletzt, so daß sie im Krankenhaus behandelt werden mußten und nur weil eine Lithiumzelle von nem kleinen Tauchcomputer in die Luft gegangen ist... stell dir mal vor, was passiert, wenn das auf nem Boot passiert, selbst wenn die Zelle ohne feuer nur platzt, dann zerreißt es das Boot gleich mit.
Ein LI Akku geht normaler weise nicht hoch, sondern brennt.
Auf der Boot ist ein (eigentlich druckfester) Tauchcomputer "hochgegangen".
Richtig , weil die Energie aus dem Akku wärme und damit Druck erzeugt hat.
Das war ein ganz schöner Knall, so wie ein Silvester Knaller.
Ich stand 5m davon entfernt.

Das zu verallgemeinern wäre genauso, als ob alle Benzin betrieben Fahrzeuge gleich explodieren, wenn sie einen Unfall haben.
OK in US Actionfilmen ist das ja oft so....
Und Benzin Brände/ Explosionen bei Booten kommen auch vor.

Gefahren sollte man realistisch betrachten.
Nicht jedes Akku brennt ,
nicht jeder Benzintank explodiert,
nicht jeder der im Meer badet wird von einem Hai gefressen....


Also bitte nicht gleich eine Technik , egal welche , sofort als "böse und gefährlich" in eine Ecke stellen.



Torsten
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manche Boote fahren elektrisch.....
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  #38  
Alt 12.02.2019, 11:09
Benutzerbild von B4-Skipper
B4-Skipper B4-Skipper ist offline
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Zitat:
Zitat von Brummer Beitrag anzeigen
... Gefahren sollte man realistisch betrachten.
Nicht jedes Akku brennt ,
nicht jeder Benzintank explodiert, ...
Realistisch betrachtet ist das Löschen eines brennenden Benzintanks "Kindergeburtstag" gegenüber dem Löschen eines brennenden Li-Ion-Akkus.

Gruß Lutz
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Otto von Bismark
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  #39  
Alt 12.02.2019, 11:58
Brummer Brummer ist offline
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Ja da hast du recht.

Eine Benzingas Exposion im Motorraum eine Boots ist aber auch kein "Kindergeburtstag" !

Torsten
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  #40  
Alt 12.02.2019, 17:41
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Zitat:
Zitat von B4-Skipper Beitrag anzeigen
Den Hafen mit Dieselabgasen verpesten um auf See elektrisch fahren zu können
Genau umgekehrt wäre doch wünschenswert, auf See die Batterien vollladen um dann abgasfrei im Hafen zu liegen

Gruß Lutz
Die Fähren stellen ihre Motoren beim Be und Entladen nicht ab,weil es zu teuer wird und zuviel Zeit kostet die Dinger jedesmal zu starten.
Die Diesel fallen insgesamt kleiner aus als ohne Elektro nötig.
Ich meine die haben auch eine Abgasreinigung.
Ich hab das auf der Fähre an einem Infoboard gelesen,ist wohl schon 3 Jahre her.

Der E-Antrieb aus dem Katalog war von VETUS ,Generator und Maschine in einem auf der Antriebswelle vom Motor verbaut.
2,2 KW
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Gruß Andreas
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