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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1681  
Alt 26.05.2020, 22:22
Joh-Thaler-Boot Joh-Thaler-Boot ist offline
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Hallo Günter,

Jammern und Wehklagen gilt nicht
..... die alten Zen Meister sagten schon "Der Weg ist das Ziel".....
..... "jeder wächst an seinen Aufgaben..."

oder was sagte schon der alte Lateiner Juvenal: „… orandum est ut sit mens sana in corpore sano“ „Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei“.....

Insofern ist doch der Bootsbau mit Medidation gleichzusetzen

Jedenfalls ist dir mein Appaus zu deinem (natürlich auch die beiden anderen ECO Bauherrn) Bootsbauprojekt sicher. Auch den Speed den du gerade an den Tag legst...Respekt

Georg
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!! Nicht quatschen, machen !!
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Alt 27.05.2020, 01:31
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Moiun Günter
Also diese Längsfugen??Sicher kann man das spachteln schlkeifen und noch mal spachteln und von oben mit einer zweiten stoßversetzten Lage drüber.
Bei meinem Boot war das damals,auch nicht mit Großformatplatten hinzubekommen und ausserdem hatte ich noch das Gequäle mit unserem Jollenkreuzerdeckshausdach mit doppelbiegung in erinnerung,so habe ich das gleich so geplant,dass ich nur auf den Decksbalken mittig die Stöße hatte und die zweite Lage dann auch noch stoßversetzt aber auch wieder auf Mitte(dann anderer Bälkchen) verleimt.So hatte ich die Spachtel-und Schleifarie nur aussen ,was natürlich auf einer konvexen Biegung besser geht als in einer konkaven.Hatte ich etwas mehr Verschnitt an dem teurem Sommerfeldsperrholz,aber für den Innenausbau braucht man auch viel Kleinzeugs,Schaptüren,Schubladenfronten und Kästen usw.
Der einwand,dass man dann mehr Balkenbögen bräuchte zählt natürlich,aber wie schon mal geschrieben mein Deckshausdach sollte, selbsredend für ein Segelboot,nicht nur begehbar sein sondern für den Fall überkommenden Wassers oder einer Durchkenterung annähernd so fest wie der Sperrholzrumpf eines Neunmeterbootes,wäre bei der Ganzstahlbauweise ja auch so gewesen.
gruss hein
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  #1683  
Alt 27.05.2020, 07:21
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Moin,
hast es ja geschafft. Wäre es denn eine Möglichkeit gewesen, in den Fugen Löcher zu setzen, durch die du mit Schrauben von unten eine Latte gegen die obere Latte gezogen hättest? Diese Löcher so mit 20 cm Abstand, damit es nicht zu viele wären. Da du den Stoß eh mit Glas verbunden hast, wären die Löcher sicher verschlossen worden.

Damit hättest du den Stoß ganz sicher in einer Ebene gehabt.

Hut ab vor deiner 1-Mann Leistung beim Kleben des Dachs. Das ist nicht zu unterschätzen mit solchen Platten in der Höhe zu hantieren.

Gruß René
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Alles hat ein Ende, nur die.....

Der Weg ist das Ziel - NEIN - Die gute Stimmung beim Genuss des Weges ist das Ziel! (geklaut hier im BF)
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Alt 27.05.2020, 21:44
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Heute gab es zwar viel Arbeit, es ist aber nicht viel Sichtbares dazugekommen: zwei Seitenteile der "kleinen Bordwand" sind eingeklebt, die Fuge zwischen den Sperrholzplatten im Dach ist verspachtelt. Das Dach ist technisch recht ordentlich rausgekommen, sieht von oben aber hässlich aus. Das Hässliche liegt in der zukünftigen Dämmstoffschicht, ist also quasi "unsichtbar". Deswegen werde ich das auch nicht "verschönern".
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Alt 27.05.2020, 23:18
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Jetzt muss ich doch mal dumm fragen. Als Polyesterbauer ist mir das nicht so geläufig. Ihr baut vorwiegend mit Holz, verklebt mit Epoxi, richtig? Was ist der weißliche Überzug (Schleier) auf den Bauteilen? Ist das Schleifstaub?
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Alt 28.05.2020, 01:06
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Moin
So sieht eine angeschliffene EP-Harzbeschichtung aus,ohne anschliff würde eine erneute Beschichtung oder Verklebung nicht haften bzw nicht gut haften.
gruss hein
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  #1687  
Alt 28.05.2020, 09:56
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Das heißt, ihr beschichtet alle Flächen mit Epoxi? Warum? Ich dachte, es würden nur die Auflagekanten verklebt.
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  #1688  
Alt 28.05.2020, 15:06
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Durch die Beschichtung wird das Sperrholz weitestgehend wasserfest gemacht. Das ist sehr wichtig, weil das Marinesperrholz meist aus Okumé besteht, eine Holzart, die nicht sehr verrottungsresistent ist, aber ansonsten sehr viele Vorteile hat. Die "klassischen" Holzboote und Holzschiffe waren ja so konstruiert, dass das Holz nass werden durfte und sogar musste. Bei typischen Sperrholzkonstruktionen sieht das genau anders aus: das Sperrholz muss trocken bleiben. Deshalb wird das Bootsbausperrholz mit Epoxi "versiegelt" Dabei wird unverdicktes Epoxidharz aufgebracht, welches in die Poren des Holzes eindringen soll. Das dichtet die Holzoberfläche gegen Wasser (und sogar weitgehend gegen Wasserdampfdiffusion) ab und verfestigt sie gleichzeitig.

Da sich dadurch nach dem Aushärten eine Oberfläche gebildet hat, die sich wie Schleifpapier anfühlt, weil sich feine Holzfasern aufgestellt haben, muss geschliffen werden, schon, weil sonst für die zweite Beschichtung viel zu viel Epoxi aufgetragen werden müsste, auch wenn die zweite Schicht so schnell aufgebracht wird, dass die Bindung ohne Anschliff gewährleistet wäre.
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  #1689  
Alt 28.05.2020, 15:50
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Okay, das leuchtet bis dahin ein. Es gibt eine zweite, deckende Schicht. Gibts dann auch einen Glanz, wie bei Lack? Könnte man dasselbe nicht auch mit Lack erreichen, oder ist das nur nicht gewünscht? Der Ausbau meines Bootes hat sicherlich nur eine Lackschicht, viele vielleicht auch nur Öl. Allerdings weiß ich nicht wirklich was zur jeweiligen Holzart zu sagen.

PS: wenn meine neugierigen Fragen hier deplaziert sind, sags ruhig
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Alt 28.05.2020, 16:36
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Heimfried Heimfried ist offline
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Glanz gibt das schon, auch Hochglanz, das hängt allerdings etwas von der Art des Epoxis ab. Allerdings hilft das nicht viel, weil Epoxi leider nicht UV-fest ist. Wenn man also eine "Edelholzoptik" haben möchte, muss auf das Epoxi noch Yachtlack (klar) drauf, mehrere Schichten, wenn man's richtig machen will und auch der ist nur beschränkt UV-stabil.

Obwohl ich Oberflächen sehr mag, die die natürliche Holzstruktur sichtbar lassen, möglichst noch betonen, werde ich mein Boot mit farbigem Lack beschichten, weil der etliche Jahre halten wird, jedenfalls glaube ich das. Und ich werde hochglänzenden Lack verwenden, obwohl ich seidenmatte Oberflächen lieber habe, ebenfalls der Haltbarkeit wegen.

Es gibt schon die Möglichkeit, die Oberflächen ohne Epoxiversiegelung nur mit Lack zu behandeln, bis hin zur Möglichkeit, "housepaint" (Fassadenfarbe) zu benutzen, wie das teilweise in den USA für Boote gemacht wird, die immer nur einige Stunden im Wasser sind. Ich bin da aber lieber auf der sicheren Seite.
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  #1691  
Alt 28.05.2020, 16:50
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Okay, verstanden. Dann hoffe ich mal, dass es nie in meiner Kajüte regnet, getröpfelt hats schon mal.
Danke für die Info, man lernt ...
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Alt 28.05.2020, 22:01
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Ich habe weitere Teile der unteren Bordwand eingeklebt und die untere Anschlagleiste für die Kajüt-Frontplatte auf das Vordeck lamelliert.
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