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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #41  
Alt 06.02.2008, 10:37
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Zitat:
Zitat von Freibeuter Beitrag anzeigen

Nachdem ich meinen Stegnachbar bestimmt 15 Minuten zu gesehen hatte wie er ein wenig tuntig, seinen 30 PS Mercury erfolglos anreissen wollte, Ihr wisst schon: die ziehen, statt reissen -bot ich meine Hilfe an. Glücklich nahm der Bootsneuling meine Hilfe an und so griff ich mit meinen sehnigen Händen, den Knebel und riss EINMAL. Der Ofen lief sofort!
Leider war das Boot sehr klein und dessen Besitzer hielt den geforderten Respekabstand nicht ein, so dass mein Ellbogen über seine Nase in die Augenkuhle seinen Weg suchte und erst dort zum Stehen kam.

Grauenhaftes Bild mit sehr viel Blut. In Zeitlupe sackte er mit aufgerissenen Augen zusammen.... Eine Woche Krankenhaus! Das zertrümmerte Jochbein war doch relativ schnell vergessen, während dass geknackte Nasenbein noch ziemlich lange durch einen hässlichen Ledersattel auf seiner Nase geschützt wurde!

DEN WÄHLE ICH BISHER ZUM BESTEN! - DER HAMMER SCHLECHTHIN

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  #42  
Alt 06.02.2008, 10:59
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Zitat:
Zitat von Eckaat Beitrag anzeigen
So wird man Segler.

Gruß Ecki


Ohhh! Du kennst ihn? Der hat jetzt ´ne Dehlya und liegt gaaaaanz auf dem anderen Ende der Anlage...
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Jörg von der (ex)Freibeuter
...
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  #43  
Alt 06.02.2008, 11:28
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Schmerzen? Natürlich aber welche.

Ich schau in den Kühlschrank. Ich schau genauer. Verdammt, das Mineralwasser muss raus, der Eistee auch, sonst seh ich ja nix. Also raus damit. Wurst und Käse fliegt auch raus. Ich schau noch genauer. Was seh ich?

NICHTS. KEIN einziges kaltes BIER in diesem verdammten Kühlschrank.
Das waren Schmerzen sag ich euch..

Grüße Andi
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Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fällt, der kann nur auf dem Bauch kriechen.
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  #44  
Alt 06.02.2008, 11:41
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Zitat:
Zitat von dressi Beitrag anzeigen
Also hat er einen Fuss in den mit Vollgas laufenden 15 PS AB gesteckt !!!!! Naja, der Motor ging doch tatsaechlich aus als er am Knochen stecken blieb. Er daraufhin zurueck ins Dinghy und ab aufs Boot.
Es ist wirklich erstaunlich, wie unglaublich bescheuert ein Mensch sein kann.
3 x feste auf Holz geklopft, dass ich solchen "Sportskameraden" noch nie wirklich auf dem Wasser begegnet bin.
Chris
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  #45  
Alt 06.02.2008, 12:05
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....Menschen gibts, die gibts eigentlich garnicht!!!
...vielleicht hätte er doch den Kopf nehmen sollen, dann wärs gleich vorbei gewesen und das ganze hätte nicht noch ewig Geld gekostet!
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Grüße,
Ralf
(Glastron V-184 mit Ford 302 5,0l V8 & Volvo Penta)
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  #46  
Alt 06.02.2008, 12:17
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ja das klingt wirklich übel
Da bin ich aber auch froh dass es solche "Deppen" nicht bei uns gibt...
Wenn man mal überlegen würde, was die durch solche Aktionen an anderen Booten anrichten können


MFG
Jan
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"Verlasse niemals das Schiff bevor das Schiff Dich verlässt."
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  #47  
Alt 06.02.2008, 12:27
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ach, da fällt mir doch ne Geschichte ein.
Hat aber nichts mit körperlichen Schmerzen zu tun

Wir waren gerade auf der Weser unterwegs, ich mit meiner Flash (3,5m Angelboot mit 10PS), auf einmal sehe ich rechts am Ufer ein Kajütboot rumdümpeln wo gerade der Besitzer austeigt damit das Boot nicht auf die Steine treibt
Ich sofort hin, "brauchen Sie Hilfe ???"
Also angekoppelt und abgeschleppt... ist halt so, wenn man kein geld für Sprit hat
Ich hab ihn dann erstmal vom Ufer weggebracht und ihm klargemacht, dass er seinen AB runtertrimmen soll, um dieses als Ruder zu benutzen.
Nur leider schien er es nicht richtig zu verstehen, und dann war dort eine Fahrwassertonne im Weg
Und er knallt voll drauf
Nun ja, die Tonne hat jetzt ne riesige Beule, und das GFK von seiner Schüssel sah auch nicht mehr toll aus.
Aber dass ist noch genug.
Ich ihn dann zurück zum Verein geschleppt, vor den Steg, mehr oder weniger perfekt... und er verpasst den Moment an Land zu springen und das Boot festzuhalten
Nun ja, zwischen Steg und Boot waren auf einmal 2m Platz, und er lag dazwischen
Er war mit voller Besatzung unterwegs, sprich Frau und 3 Kinder
Wenn die nochmal bei ihm mitfahren... ich weiß auch nicht

Jedenfalls hab ich 3 Kreuze gemacht, als der entlich von meinem Heck wech war


MfG
Jan
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  #48  
Alt 06.02.2008, 12:35
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Zitat:
Zitat von snoopy1 Beitrag anzeigen
jaaaaa, im Geldbeutel, aber nach 5 Jahren Bootfahren hab ich mich dran gewöhnt...

Hallo Snoopy, kannste mir nicht mal Dein Original-Avatar rüberschicken?
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  #49  
Alt 06.02.2008, 12:36
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...seelische Schmerzen hatte ich letztes Jahr auf dem Gardasee auch! Nachdem sich mein Motor nach 15 Min Wasserkontakt verabschiedete und ich fast ne Stunde wie ein wilder gewunken hatte (mit roten Fahnen, Händen, etc) kam doch glatt ein Belgier mit seinem Schlauchboot und einem 5 PS AB, um mich abzuschleppen. Ich warf ihm meine Leine zu, er nahm sie in die Hand und gab vollgas. Toll...endlicher mal ein freundlicher Mensch auf dem Gardasee und der macht sich dann so zum Käse, ich wusste bis dahin garnicht, dass man ein Schlauchboot so schnell verlassen kann! NAchdem er sich wieder berappelt hatte, hat er mein Boot dann doch festgebunden und mich liebevoll in den Hafen gezerrt. Abends hab ich ihn dann zum grillen auf dem CP eingeladen.

Ich bedanke mich hier nochmals ausdrücklich bei all den Dödeln, die mich eine Stunde auf dem Wasser rumtreiben ließen und mich teilweise echt nicht abschleppen wollten!!!
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Grüße,
Ralf
(Glastron V-184 mit Ford 302 5,0l V8 & Volvo Penta)

Geändert von glastron v-184 (06.02.2008 um 12:42 Uhr)
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  #50  
Alt 06.02.2008, 13:42
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Zitat:
Zitat von glastron v-184 Beitrag anzeigen
Toll...endlicher mal ein freundlicher Mensch auf dem Gardasee und der macht sich dann so zum Käse, ich wusste bis dahin garnicht, dass man ein Schlauchboot so schnell verlassen kann! NAchdem er sich wieder berappelt hatte, hat er mein Boot dann doch festgebunden und mich liebevoll in den Hafen gezerrt.
erklär mir das - das verstehe ich nicht

Komisch - meine Mädels haben Dir doch immer zurückgewunken... Die fanden Dich so nett beim winken - ich habe das gar nicht beachtet.
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Geändert von Style (06.02.2008 um 13:49 Uhr)
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  #51  
Alt 06.02.2008, 14:04
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1. Mal eben schnell aufs Boot, ein klapperndes Fall durchsetzen. Da zieht man ja nicht extra Bordschuhe an, also die Klogs stehen lassen und eben barfuss an Deck. An der zweiten Relingsstütze so blöde angeschlagen, dass eine Zehe im 20Grad-Winkel abstand und so blieb, musste also mit sanfter Gewalt wieder in die richtige Richtung gestellt werden. Diagnose: Zehe ausgerenkt, Bluterguss bis fast zum Knöchel, eine Woche Segelverbot (wurde selbstverständlich nicht eingehalten).
2. Bein Einsteigen ins Boot über die Badeleiter im Flachwasser durch ungewöhnliche Wellenbildung (passierendes Schnellboot) abgerutscht, zwischen die Stufen gekommen und dabei die Befestigungsschraube der oberen Stufe über Schienbein und Knie gezogen. Ergebnis: ca 15cm lage, stark blutende Schnittwunde vom Schienbein bis übers Knie.
Über schnell mal irgendwo eingeklemmte Finger oder aufgeschlagene Schienbeine reden wir hier einfach nicht,
Siggi
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Der Restothread für meine Condor 55 "marsvin": https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=49473
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  #52  
Alt 06.02.2008, 14:05
Benutzerbild von Ironhide
Ironhide Ironhide ist offline
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Schmerzen: Nicht beim Boot sondern @Work baue nen Anlasser beim Kunden mitn Kollegen ein, bin abgelenkt und achte nich auf meine Wurstfinger und der Idiot zieht mitn Druckluftschrauber die Schrauben fest, meine Daumenspitze war danach ersma 2 Dimensional



Gelächter: Ich Idiot polier mein Deck natürlich mit Wachs und teste Armor All, n paar Tage später nich dran gedacht, mit Socken drauf zum Tanken, rutsch aus, lieg im Bach.... der restliche Verein der Anwesend war fands lustich
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Mfg Stefan

Mitglied im WVG Bremen
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  #53  
Alt 06.02.2008, 14:58
Benutzerbild von Dirk
Dirk Dirk ist offline
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Zitat:
Zitat von palmenfreund Beitrag anzeigen
Hallo da draußen!

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr Euch wegen Eures "Hobbys" auch schon tierisch weh getan oder sogar verletzt.....

Bis dann,
Christian

Im Sommerurlaub 2006 wollte ich das Boot bei Sturm am Festmacher halten.........da ging dann etwas Haut flöten.

Damit das nicht wieder vorkommt, habe ich die Klampen versetzt.
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Gruß Dirk


SAGA 27 AK mit Yanmar 4JHE
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  #54  
Alt 06.02.2008, 15:24
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Emotion Emotion ist gerade online
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Ich haue mir regelmäßig am Schiebeluk den Hinterkopf ein, die Türen sind ja offen, also fix raus ....das gibt dann immer nette Sternchen....aber was sollst, leichte Schläge auf den Hinterkopf..usw..
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mit sportlichem Gruß
Hendrik
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(Stan 4 / Abt. FW)
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  #55  
Alt 06.02.2008, 15:40
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huebi huebi ist offline
Fleet Admiral
 
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Ort: Bornheim, Rheinland
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Boot: keins mehr, Charter
Rufzeichen oder MMSI: kein Bier mehr da!!!
14.530 Danke in 5.480 Beiträgen
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In der äußersten Ecke vom Boot, da wo das Lenkkabel seine letzte Kurve vor der Motorwanne macht, waren einige Elektrokabel mit einem Kabelbinder am Lenkkabel befestigt. Den Kabelbinder konnte man nicht sehen aber fühlen. Der Seitenschneider lag natürlich nicht im Boot aber ein scharfes Messer. Also im Dunkeln den Kabelbinder durchschneiden. Das blöde Lenkkabel bewegt sich immer mit. Also mit der anderen Hand festgehalten, und ........ der Kabelbinder ist durch, das Messer rutscht ab und ca 2 cm neben der Pulsader im anderen Handgelenk. Das war eine Schweinerei im Boot.......
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen
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  #56  
Alt 06.02.2008, 16:54
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Kuddel Kuddel ist offline
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Oh, oh, ich selbst bin bisher verschont geblieben. Hatte aber mal beim Chartern (1999) in NL ein Erlebnis.

Ein merkwürdiges Ehepaar aus D (sie in Lockenwickler, er völlig mit dem Boot ca. 8 m überfordert) näherte sich einer handbedienten Drehbrücke, deren Beschriftung auch nur in holländisch war.

Diese Brücke musste man durch zweifaches Knopfdrücken öffnen, beim ersten Druck schloss die Schranke und beim zweiten Tastendruck (nach dem die Schranke zu war) öffnete die Brücke.

Das Heranfahren an die Bedientafel (auf zwei Ebenen) sah sehr abenteuerlich aus, den ersten Knopfdruck schaffte er so (natürlich ohne das Boot anzulegen!), nach "Schwungholen" fuhr er auf die Brücke zu, die sich nicht öffnete (weil nur einmal gedrückt), sondern deren Schranken sich wieder öffneten. Er konnte das Boot gerade noch aufstoppen.

Also alles nochmal, dabei stürzte er bei der Anfahrt an die Bedientafel aus dem Boot so ca. 2 m herunter in einen dort liegenden (Rettungs!)kahn.

Zum Glück war schnell jemand zur Stelle, der ihn rettete also wieder hoch half, zum Glück war er ohne große Schäden (Schürfwunden, Schock) davongekommen. Ich war übrigens zu weit weg, um einzugreifen. Stand in der Kombüse und war beim Schnitzelbraten.

In Erinnerung ist mir die kreischende Stimme seiner Frau beim Sturz mit der Frage, was er denn jetzt schon wieder mache - arme Sau.

Bernd.
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Auch ein Komma kann lebenswichtig sein!
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Richterspruch B: Hinrichten kann man nicht, laufen lassen!
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  #57  
Alt 06.02.2008, 17:28
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team_shetland team_shetland ist offline
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Unsere erste Ausfahrt mit unserem "neuen" Boot, also die erste Ausfahrt überhaupt nach der Fahrschule endete mit 10 enthäuteten Fingern.
Ursache waren total versiffte Vergaser und Dummheit (tut weh, aber ist so).
Nachdem wir das Boot geslippt hatten und der Motor im Hafen schön lief sind wir auf die Weser rausgefahren. Ein paar Meter warm fahren und dann den Hebel auf den Tisch. Man will ja wissen was so geht mit dem neuen Boot. Ging gar nichts. Nur der Motor ging aus.
Dann nahm das Schicksal seinen Lauf: die Strömung drückte kräftig, drehte uns um und trieb uns schön auf die dicken Steine am Ufer zu.
Mehrere Startversuche, dann kam der Motor wieder. Und natürlich Gaaaas, weg vom Ufer und das möglichst schnell. Resultat: Motor wieder aus. Die 2 Meter die wir geschafft haben schaffte die Strömung fast genau so schnell.
Haube vom AB runter, einer startet, der andere schraubt. Motor kommt wieder. Und wieder Gaaaas. Das ganze mehrere Male. Alle an Bord in Panik. Natürlich nimmt man zur ersten Ausfahrt möglichst viele Leute mit. Frauen, Kinder und ahnungslose Skipper. Diese Kombination in Verbindung mit Strömung, einem zickigen Motor und Panik ist einzigartig.
Nachdem alle Startversuche wie oben beschrieben endeten besann ich mich auf den Anker. Irgendwo an Bord muss das Teil doch sein, war doch beim Kauf auf dem Schiff drauf. Alle suchen und das Boot treibt munter manövrierunfähig in der Strömung. Motor runter zum Steuern? Oder lieber Motor rauf damit er heil bleibt wenn wir im Ufer einschlagen? Anker suchen, Motor rauf und runter trimmen, starten, ausgehen, alles gleichzeitig. Mehr ging nicht. Dazu noch die Kinder in die Kajüte gejagt und versucht zu beruhigen.
Der Anker wurde gefunden, ein 2,5 Kilo Klappanker mit gut 20 m Ankerseil. Das Seil vom Vorbesitzer liebevoll aufgerollt und mit 3 alten Elektrokabelresten zusammengetüddelt.
Startversuch, Motor läuft, Gaaas, Motor aus. Aber wieder 2 m vom Ufer weg.
Endlich das Ankerseil von den Elektrokabeln befreit und rein damit ins Wasser. Stopp -- erst auseinanderklappen und die Flunken sichern. Haben wir in der Fahrschule gelernt und beide Skipper haben sich dran erinnert.
Also Anker aufklappen, Flunken sichern und rein mit dem Teil.
Der Motor springt wieder an, Gaaas, und wieder aus.
5-6 m Seil laufen mir durch die Hände und ich fühle wie der Anker über den Grund klötert ohne Halt zu finden.
Gerade als ich befürchte dass auch der Anker uns nicht retten wird, merke ich wie er im Grund einrastet. Das Seil spannt sich und mir laufen noch mal gute 5 m Seil durch die Hände, es qualmt, die Pelle löst sich, tut weh wie Sau und das Blut läuft ins Wasser. Dann kam der Rest vom Seil, schön durcheinandergetüddelt in Form von einem großen Knubbel und Hilfe zum Festhalten. Zu zweit haben wir das 6 m Boot in der Weserströmung gebändigt. Dumm war nur, dass wir auf der Backborseite standen und dort noch ziemlich nah an der Kajüte. Dort ist die Bordwand sehr hoch und wir gerieten mit dem quergetriebenen Boot mächtig in Schieflage. Ich selbst habe davon kaum etwas bemerkt, weil ich nur auf die Wasserfläche und auf meine blutigen Hände gestarrt habe.
Aber wir standen so schräg dass der Mann am Steuer noch mehr Panik bekam und schrie wir würden kentern. Also, was machen? Richtig - Loslassen!
Anker weg, Finger blutig. Weiter gings stromabwärts. Die Schmerzen waren jetzt so groß wie noch nie.
Panik, Startversuche, Gaaas, Motor aus, manövrierunfähig weitertreiben.
Der Reserveanker war von einem Kinderschlauchboot und an einem 5 mm Tampen fest. Wir haben ihn nicht benutzt, er schien uns trotz unserer misslichen Lage sehr lächerlich.
Dann Frust, Besinnung, Startversuch. Der Motor springt an und läuft. Aber nur mit etwas über Standgasdrehzahl, aber er läuft. Bei etwas mehr Gas geht er sofort aus.
Also mit dem laufenden Motor auf der Weser gedreht und wieder gegen die Strömung "Fahrt" aufgenommen. Fahrt aufnehmen kann man eigentlich nicht sagen, aber wir haben uns tatsächlich gegen die Strömung bewegt.
Insgesamt sind wir gut 300 m die Weser runtergetrieben. Für den Rückweg haben wir fast 30 Minuten gebraucht, immer begleitet von dem Bangen dass der Motor wieder abstirbt.
Wir haben es geschafft! Wir haben das Boot wieder rausgeholt und am selben Tag noch die Vergaser zerlegt.
Benzin tut richtig gut auf rohem Fleisch!
Am nächsten Tag ging es wieder zurück ins Wasser. Der Hafenmeister hatte volles Verständnis dafür, dass wir im Hafen ein paar mal ans Gas gehen bevor wir wieder in die Strömung fahren.
Wir haben gelernt daraus. Der neue Anker ist seitdem immer an einer Klampe fest und griffbereit.
Meine Hände waren nach gut 4 Wochen wieder vollständig verheilt.
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  #58  
Alt 06.02.2008, 17:33
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Zitat:
Zitat von style0410 Beitrag anzeigen
erklär mir das - das verstehe ich nicht

Komisch - meine Mädels haben Dir doch immer zurückgewunken... Die fanden Dich so nett beim winken - ich habe das gar nicht beachtet.
Ach, warst du auch einer von den freundlichen Zurückwinkern!! Zurückgewunken haben viele, und wenn mich einer abschleppen wollte, haben immer die Frauen auf dem Boot fast randale gemacht, weil das ja so gefährlich sei. Ging ja noch gut aus.
__________________

Grüße,
Ralf
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  #59  
Alt 06.02.2008, 20:18
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Standard Schmerzen

Es war in sehr jungen Jahren, als ich noch 420er segelte. Kentern hatten wir ausreichend trainiert. Als der Ernstfall eintrat (was mehrfach vorkam) hechtete ich über die Bordwand des kippenden Bootes um schnell auf das Schwert (zum Wiederaufrichten) zu kommen. Leider war die Lenzklappe auf und scharfer VA-Stahl durchquerte ca. 20 cm meinen Oberschenkel. Die Narbe habe ich heute noch, denn wir segelten Regatta und da wurde einfach nur mit Pflasterspray gesprüht - nix nähen.
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Gruß
Thomas
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Alt 06.02.2008, 21:40
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Boot: Motorsegler van de Stadt 46
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Standard Unendliche Geschichte

Auch Petermännchen kann sich rühmen..

zu blöd für diese Welt zu sein!

Tolles Motorboot mit Aussenborder. Im Herbst (2002???) nach MCPomm, Plauer See.
Nordseite ist ein netter Campingplatz, direkt neben dem Naturschutzgebiet.

Nun denn, also Boot ins Wasser. Naturslipanlage (hahaha!), also vorsichtig den Trailer vom LT getrennt und son bischen Richtig Wasser geschoben. So muss das gehen hat man mir gesagt.

Ging ja auch, aber gedacht hatte ich mir das anders. So gaaanz sutsche, sanftes Eintauchen .. aufschwimmen und gut ist.

Mhhh, nahm der Fahrt auf!! Und auf gings! Rodeeeeooooo!! Rauf und runter ging die Deichsel und Petermännchen gleich mit. Konnte ja nicht loslassen das kostbare Gut.
Zu schnell wurde die Fahrt.. also Popobremse! hat mir tagelang Freude bereitet

Nun war er im Wasser der Kahn. Und stolz, na was der Allerwerteste halt noch zuließ, wurde das Boootchen ins tiefere Wasser verbracht. Wie gesagt, Herbst, Wassertemperaturso um die 12°, Bein in nettem Dunkelblau.

O.K., rein mit dem Klappanker und am Bootchen gezerrt ob er den hält. Hat er auch! (?) Die Stein im Wasser als zusätzliche Last bei slöippendem Anker hatten mich beruhigt.

Nun denn hoch die Tassen un das Bootchen begossen!! Hoihoihoi!!
Ab in die Heia, und der Sturm kann kommen. Und kam dann auch!

Gegen drei Uhr morgens aufgewacht und ein flaues Gefühl. Ganz netter Sturm, ob das Boot noch da ist?
Also raus.. uiiih ist das windig (und nass!!).

Und.. weg ist das Boot, Leer der See!

200m weiter Richtung Osten am Ufer in den Weiden habe ich das dann wieder gefunden, mit reichlich Geröll am Anker.

Aber auch das ging vorbei. Nächster Tag nächste Chance. Mein nächster peinlicher Auftritt:

Ruhige See bei leicht bedecktem Himmel. Also rein ins Boot. Verdeck runter, Dreck abgewaschen, Motor runtergekippt, Pumpball gedrückt und dan ran ans Panel. Schlüssel gedrehht: pop pop pop, qualm stink peng und aus die Maus. Ums verrecken Startet die S.. nicht!

Nach 30 Minuten verzweifelter Aktiopn an Bord folgte die verzweifelte Aktion im Wasser.
Hose runter (nanana!) und rein in den Tümpel. Boah eyh! Cool!!

Haube runter und fachmännisch beäugt.

Der Rest des Gewitters lag noch in der See. Also so um die 30 cm Welle. Nix schlimmes. Hatte ja mindestens 45cm Wasser unterm Boot.

Stehe also hinterm Boot und mache (irgendwas) und nach drei oder vier oder so Wellen..

Knallt mir die Finne vom Aussenborder voll auf den Mittelfuß! Das bei gefühlten 0 Grad! Jippiejippiehyaaaahyeiii????
Oder auch einfach nur Aua!

Zweimal hab ich das erlebt, dann hatte ich es endlich gelernt. Also mit defektem Motor und kaputten Füssen wieder raus.

Nun also ohne Bootfahren das Ende vom Urlaub. Trailer wieder rein ins Wasser, gaaanz weit rein, weil irgendwie war das Wasser wo anders.

Drauf die vermaledeite Schüssel mit dem verflixten Saubeitel von Motor und wieder raus mit der ganzen Choose.

Da steht sie nun, verflixtes Dingen!!

Vollgeladen, an den Rand geschoben, morgen gehts weiter

Ab an den Kiosk. (Und ist der Rausch auch noch so teuer .. )

Morgen is und schwer die Birne.

Ganzes Gespann verladen, verzurrt und kontrolliert, Kinder an Bord und Weibchen auch. Kann losgehen, endlich (??) nach Hause.

Und nach drei Stunden (mit PommesColapause für Kiddis) schon hiter Salzwedel und schon hinter ..? Und AUS!

Da steht er der Trailer und qualmt. Fest sind Sie die Radlager. Alle beide!!
Ich hätte spülen müssen? Schmieren gar?? Sind doch Heku's????

So, kann so viel Dummheit noch einer toppen?

Und wehe, Ihr übertragt das jetzt auf die anderenTrööts

Petermännchen das Dumme
__________________
Ich bin kein Tourist, ich lebe so.
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