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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #1  
Alt 30.01.2018, 15:45
Benutzerbild von Petermännchen
Petermännchen Petermännchen ist offline
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Hallo beisammen,

ich möchte mal eure Meinungen erfragen zum oben genannten Thema.
Hintergrund wäre, dauerhaft auf dem Boot zu wohnen und damit auch unterwegs zu sein.

Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil im Buch von Annie Hill eine Passage abgedruckt ist die da heißt "Millionär mit 200Pfund".

In dieser Geschichte geht es um einen pensionierten Arzt aus GB, welcher mit einem kleineren (Segel)boot durch Europa zieht. Im Winter im Süden, im Sommer im Norden.

Ist das heute noch praktikabel? Also Wohnen auf dem Boot ja, aber wie ist es mit Liegestellen? Man findet ja viele zeitlich befristete Liegeplätze und Ankerplätze, auch in D. Strom wäre bei Bedarf mit einem Generator und vielleicht zusätzlich mit Solar und Wind zu erzeugen. Unter Fahrt mit Maschine.

Einmal durch Europa wären p.a vielleicht um 4000km, also bei Bummelfahrt (8km/h) 4l/Std. * 500Std. = 2000 l Diesel p.a.. Als Festlieger bin ich mit So+Wi Liegeplatz auch bei 2.500,-- € und noch keinen Meter gefahren.

Also, geht das heute noch?

Gruß

Peter
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  #2  
Alt 30.01.2018, 15:50
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Standard

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Hallo beisammen,

ich möchte mal eure Meinungen erfragen zum oben genannten Thema.
Hintergrund wäre, dauerhaft auf dem Boot zu wohnen und damit auch unterwegs zu sein.

Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil im Buch von Annie Hill eine Passage abgedruckt ist die da heißt "Millionär mit 200Pfund".

In dieser Geschichte geht es um einen pensionierten Arzt aus GB, welcher mit einem kleineren (Segel)boot durch Europa zieht. Im Winter im Süden, im Sommer im Norden.

Ist das heute noch praktikabel? Also Wohnen auf dem Boot ja, aber wie ist es mit Liegestellen? Man findet ja viele zeitlich befristete Liegeplätze und Ankerplätze, auch in D. Strom wäre bei Bedarf mit einem Generator und vielleicht zusätzlich mit Solar und Wind zu erzeugen. Unter Fahrt mit Maschine.

Einmal durch Europa wären p.a vielleicht um 4000km, also bei Bummelfahrt (8km/h) 4l/Std. * 500Std. = 2000 l Diesel p.a.. Als Festlieger bin ich mit So+Wi Liegeplatz auch bei 2.500,-- € und noch keinen Meter gefahren.

Also, geht das heute noch?

Gruß

Peter
Wende dich mal an Hartwig (lalao)... der macht das seit Jahren
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und immer `ne Handbreit Sprit im Tank
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  #3  
Alt 30.01.2018, 16:15
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Geht sicherlich!
Wenn du auf ein Auto das vor der Haustüre steht um damit jederzeit überall hinzufahren verzichten kannst
Wenn du nicht unbedingt immer im Trockenen leben kannst
Wenn du keinen offenen Kamin brauchst
Wenn du nicht jederzeit eine warme Dusche brauchst
Wenn du keinen großen Schrank brauchst
usw.

der Rest ist machbar!!!!
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mit lieben Grüssen aus Wien - Peter
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  #4  
Alt 30.01.2018, 16:40
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Hallo Peter,

vielen Dank.
Warmes Wasser habe ich an Bord, auch wenn die Maschinen nicht laufen, Dusche auch.

Ich spiele mit dem Gedanken, ohne Liegeplatz in irgendeiner Marina oder Verein oder was auch immer herum zu zigeunern. Auto brauch ich nicht, wenn dann lege ich mich irgendwo hin und fahre mit dem Zug.
Ich möchte erst mal ausprobieren, 2018 in einer Marina, 2019 vielleicht ab Saison in D und ab August langsam runter nach Süden. Wird dann wohl über die Donau gehen, weil für Frankreich ist die Fly zu hoch (3,7m).

Gruß

Peter
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  #5  
Alt 30.01.2018, 17:02
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Geht! Seit 4 Jahren. Bei Bedarf Leihwagen für etwa 30 ökken am Tag.
Probleme (die lösbar sind)
Meldeadresse
Postadresse für Briefe (elektronischer Empfang via Scanservice, etwa 25 € pro Monat)
Pakete vom jeweiligen Distributor an seine Filiale liefern lassen und dort abholen (bestes Netz hat DHL)

Thats it
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Liebe Grüße Lalao0 - Hartwig
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  #6  
Alt 30.01.2018, 17:02
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ferenc ferenc ist offline
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Hallo Peter,
warum sollte das nicht gehen? So hat Wolf doch auch seine Flußwanderfahrten gestaltet. Wo sich das Budget dann einpendelt wird man sehen.

Liegegebühren werden sicher auch mal anfallen, so das die Rechnung etwas hinkt.

Wenn du es erst mal probieren kannst, ohne alles zu Hause zu verlieren würde ich es tun. Ansonsten will es gut abgewogen sein.
__________________
Gruß Frank

Wenn sauer lustig macht, warum haben Wutbürger dann keinen Humor?
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  #7  
Alt 30.01.2018, 17:07
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Danke euch!
Alles abbrechen will ich vorerst nicht. Meldeadresse wird wohl bei meinem Sohn sein, Post und Nachsenden dann auch. Ich stehe dann regelmäßig mit ihm in Kontakt, z. Zt. wohnen wir zu dritt hier (meine beiden Söhne und ich).

Frank, das da noch mehr an Kosten kommt ist mir klar, bloß finde ich die Kosten zum Rumliegen zu hoch. Auf dem Boot wohnen würde die Kosten zu Hause einsparen oder zumindest reduzieren und ich kann mich auf dem Boot einrichten. Günstiger als Mietwohnung plus Marina plus 1000 km fahren im Jahr wird es wohl werden.

Und das Abenteuer (in meinem Alter )

Gruß

Peter
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  #8  
Alt 30.01.2018, 17:09
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lalao0 lalao0 ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Jugocaptan Beitrag anzeigen
Geht sicherlich!
Wenn du auf ein Auto das vor der Haustüre steht um damit jederzeit überall hinzufahren verzichten kannst Leihwagen, gibt es sogar mit Lieferservice
Wenn du nicht unbedingt immer im Trockenen leben kannst mein Boot ist dicht. Und wenn Du vor die Haustür gehst, wirst Du auch nass
Wenn du keinen offenen Kamin brauchst
Wenn du nicht jederzeit eine warme Dusche brauchst Dank Warmwasserheizung gar kein Problem
Wenn du keinen großen Schrank brauchst Sogar meiner Frau reicht der Stauraum für Ihre Kleidung
usw.

der Rest ist machbar!!!!
Antworten siehe oben
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  #9  
Alt 30.01.2018, 17:15
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Kosteneinsparungen zu Hause werden gering sein. Da du die Meldeadresse ja behalten musst, bleiben die meisten Gebühren wie bisher. Liegegebühren bei der Größe deines Bootes dürften über Jahr gesehen auch kaum geringer sein. In den Clubs zahlt man am Tag zwischen 10 und 20 €. Öffentliche Liegeplätze sind meist auf maximal 3 Tage beschränkt. Aber der Lebensgewinn: UNBEZAHLBAR
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  #10  
Alt 30.01.2018, 20:13
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Federball Federball ist offline
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Ich zitiere mich mal:

Ein Ehepaar, Susan und Eric, lassen sich ein Boot bauen + brechen alle Zelte an Land ab, und segeln um die Welt. Im Vorschifff ist eine Dunkelkammer für Fotos : die beiden leben vom Bücherverkauf. Nach der Weltumsegelung wird die Maschine getauscht: jetzt 4 PS statt 2,5 für die nächste Weltumsegelung. Im Alter kaufen sie ein großes Stahlboot.
Das alte Boot (9,23 x 2,6m 7to) fahren nun Thies und Kikki seit 30 Jahren, und leben von Büchern und Bildbänden. 7x ist das Boot nun um die Welt, und hat auch mittlerweile eine 16 PS Maschine.

ICH möchte nicht tauschen, ABER es geht offensichtlich auch unter 10m

Zitat Ende.

Nachtrag zu oben: Thies + Kiki leben fest auf dem Boot, und waren z. B. mehrere Jahre in Süd Georgien fast völlig allein, + haben mit Holz und Torf geheizt - Lebensmittel haben sie wohl auf der Insel bekommen. Für ihre Reisen haben sie die welthöchste Auszeichnung erhalten - so wie bereits Susan + Eric vor ihnen.
Grüße, Reinhard
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  #11  
Alt 30.01.2018, 21:14
pummel_hummel pummel_hummel ist offline
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Ich wohne erst seit Oktober 2017 auf einem Boot, und ich könnte mir nichts schöneres vorstellen!
Ich bin noch keine großen Törns gefahren, lediglich paar Kilometer ausm Hafen raus und mal Richtung Frankfurt/Mainz/Eltville.

Ein Freund von mir tourt durch Europa mit seinem Segler, ist auch häufig auf Binnengewässer unterwegs. Gastliegegebühren sind häufig recht teuer, aber bei einer gemütlichen Runde mit Bierchen und Geschichten erzählen "drücken" manche Hafenmeister ein Auge zu und lassen ihn kostenlos bzw vergünstigt liegen.
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  #12  
Alt 30.01.2018, 21:27
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doncamillo01 doncamillo01 ist offline
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Wenn ich mir vorstelle was du alleine in NL an freien Liegeplätzen findest ist es absolut nicht notwendig jeden Tag in einen Hafen oder Marina rein zu fahren.
Strom wie gesagt über Solar oder Generator zu bekommen ist auch kein Problem .
Wasser zu bunkern ist in den meisten Fällen auch kein Problem .
Für dieses Geld was wir alleine an festen Liegeplatz Gebühren bezahlen kann ich ganz locker die ganze Saison von Ort zu Ort tuckern .

Im Moment bei uns nur deshalb noch nicht möglich weil der Brötchengeber noch etwas dagegen hat .
In ein paar Jahren ist dies für uns auf jedenfall eine Option die Saison ohne festen Liegeplatz zu nutzen .
Wie es in anderen Ländern gehandhabt wird kann ich nicht beurteilen , ich rede nur von den Möglichkeiten in NL

Helmut
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  #13  
Alt 30.01.2018, 21:36
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schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Hallo beisammen,

ich möchte mal eure Meinungen erfragen zum oben genannten Thema.
Hintergrund wäre, dauerhaft auf dem Boot zu wohnen und damit auch unterwegs zu sein.

Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil im Buch von Annie Hill eine Passage abgedruckt ist die da heißt "Millionär mit 200Pfund".

In dieser Geschichte geht es um einen pensionierten Arzt aus GB, welcher mit einem kleineren (Segel)boot durch Europa zieht. Im Winter im Süden, im Sommer im Norden.

Ist das heute noch praktikabel? Also Wohnen auf dem Boot ja, aber wie ist es mit Liegestellen? Man findet ja viele zeitlich befristete Liegeplätze und Ankerplätze, auch in D. Strom wäre bei Bedarf mit einem Generator und vielleicht zusätzlich mit Solar und Wind zu erzeugen. Unter Fahrt mit Maschine.

Einmal durch Europa wären p.a vielleicht um 4000km, also bei Bummelfahrt (8km/h) 4l/Std. * 500Std. = 2000 l Diesel p.a.. Als Festlieger bin ich mit So+Wi Liegeplatz auch bei 2.500,-- € und noch keinen Meter gefahren.

Also, geht das heute noch?
Das geht schon, aber ich finde es persönlich auch schön im Winter mal wieder ein paar Monate an Land zu wohnen und den Komfort eines Hauses mit Auto in der Garage und und ..... zu genießen. Außerdem hat man ja auch Freunde, die man gerne mal wieder sehen möchte. Also meine Meinung dazu- von April bis Ende Oktober unterwegs sein und den Rest mal wieder zuhause. Wenn ich mich aus finanziellen Gründen für eins von beiden entscheiden müßte, würde ich unser Schiff verkaufen.
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  #14  
Alt 31.01.2018, 08:39
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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@Schimi,

durchaus eine Option, die werde ich ja in diesem Jahr erleben. Allerdings kreise ich wohl eher immer schön um den Pudding herum um das Boot wirklich kennen zu lernen.

@Helmut
Niederlande ist, was freie Liegeplätze angeht, ebenfalls gut zu befahren? Vermutlich Belgien dann ebenfalls? Das klingt schon mal nach einem weitern guten Revier. Ich habe bloß ein wenig Bammel vor den Holländern und dem Gerammel in den Schleusen.

Gruß

Peter
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  #15  
Alt 31.01.2018, 09:37
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HOMEOFFICE HOMEOFFICE ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
...
Ich habe bloß ein wenig Bammel vor den Holländern und dem Gerammel in den Schleusen.
...
Vor wem oder was genau hast Du da Bammel?

Wir wohnen zwar nicht auf unserem Schiff aber verbringen doch relativ viel Zeit dort (Maas) und kommen so um Niederländer und deren Schleusen nicht wirklich herum irgendwie beängstigend finden wir Beides nicht

Beste Grüße, Peter
__________________
Mast- und Schotbruch!
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  #16  
Alt 31.01.2018, 11:16
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Das geht schon, aber ich finde es persönlich auch schön im Winter mal wieder ein paar Monate an Land zu wohnen und den Komfort eines Hauses mit Auto in der Garage und und ..... zu genießen. Außerdem hat man ja auch Freunde, die man gerne mal wieder sehen möchte. Also meine Meinung dazu- von April bis Ende Oktober unterwegs sein und den Rest mal wieder zuhause. Wenn ich mich aus finanziellen Gründen für eins von beiden entscheiden müßte, würde ich unser Schiff verkaufen.
So in etwa hatte es der Vorbesitzer unseren Bootes gemacht.
Als Gastronom in Holland mit 65 alles dort verkauft und ein kleines Haus auf Mallorca gekauft für die Wintermonate.
Für die ca. 6 Monate jeden Sommer kaufte er das Boot und verbrauchte so den ganzen Sommer mit seiner Frau auf dem Schiff in ihrer alten Heimat. Keine festen Liegeplätze sondern immer dort, wo es ihnen grad so gefiel.
Die Ausrüstung des Bootes muss dafür natürlich geeignet sein.
Nach weiteren ca. 10 Jahren dann ging es gesundheitlich nicht mehr so gut. Sie verkauften das Schiff und leben seitdem in ihrer neu gewonnen Heimat auf Mallorca, in der sie bereits in den Pendel-Jahren viele neue Freunde gewonnen hatten.
__________________
Gruß - Georg

Wolfskarte Gahlen

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  #17  
Alt 31.01.2018, 11:53
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Hallo Peter

Machen machen machen .

Und blos keine Bedenken wegen Schleusen , Holländer und Niederländer .

Da sind andere Nationalitäten mitunter Ärger .

Ich habe im September 17 bei der Überführung des Neuen Schiffes , bei Kerkdriel einen Niederländer kennen gelernt , der mit seiner Frau so 8-9 monate im Jahr , auf dem Schiff abm ca 11x4,3x1,0 17 to , und dann nur für die Wintermonate einen liegeplatz , in der nähe Dordrecht für wirklich kleines Geld hat . Seiner Aussage nach gaben die beiden das wenigste Geld für Liegeplätze aus.

Dein Vorhaben hat keine aufschiebende Wirkung , der Augenblick wo`s nicht mehr geht , steht in den Startblöcken .

Ich habe das schon 3 x erlebt . Meine Touren richten sich nach den OP Terminen alle 6 Wochen ;-( .

Gruss Rudolf

Geändert von coseb52 (31.01.2018 um 16:07 Uhr)
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  #18  
Alt 31.01.2018, 13:10
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Moin Peter
Rede mal mit Peter, der liegt mit seinem Boot in Timmendorf auf der Insel Poel.
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MvG Gert
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  #19  
Alt 31.01.2018, 19:56
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Will auch mal meinen Senf dazu geben zumal ich vor habe in einigen Jahren wenn das bischen Rente "lockt" genau das zu sein, was 99% der Geburtsdeutschen nämlich nicht sind, Frei.
Genau zu diesem Thema habe ich die Redaktion der Zeitschrift boote befragt. Mal sehen ob die das Thema für so Interessant halten in einen der nächsten Ausgaben etwas zu recherchieren.

Problem ist folgendes, rein grundsätzlich sind wir deutsche Bürger nicht frei es sei denn, man macht es mit aller Konsequenz. Keine Wohnung, keine Meldeadresse, heisst, " Deutscher ohne festen Wohnsitz in Deutschland" ( Es sollte jedem klar sein dass man dann natürlich trotzdem Steuern zu zahlen hat, sich gleichberechtigt wie jeder Andere an sämtliche Gesetze zu halten hat, usw.)
Problem ist nur, wenn ich mit Boot durch Europa reise gibt es theoretisch auch keinen Heimathafen. Ohne Heimathafen, ohne festen Wohnsitz- was sagt der ADAC bzw. die Bootsverbände wegen Internationalem Bootsschein bzw. Bootsdokumenten allgemein....

Bei Autos soll gelten das ein Auto weiterhin auf den Halter zugelassen ist wenn der Halter schon vorher mit fester Adresse war.
Eine Meldeadresse zu haben ( Briefkasten) heisst, dass man verpflichtet ist diesen regelmässig zu kontrollieren, man muss also - Empfangbar- sein.

Wenn ich vor Schwedens Küste oder gar runter bis nach Griechenland reise, ist das ohne weiteres gar nicht möglich möchte ich mich strikt an deutsche Gesetze halten und das sei jedem von uns, unterstellt.

Die Wohnung ist die Hauptlast finanziell und seitens der eigenen Verantwortung.
Man kann ganz pauschal sagen das teilweise über 50% der eigenen Kosten dafür drauf gehen. Miete, Strom, GEZ, Busticket, Auto, Hausratversicherung, ect.
Daneben gibt es aber noch etwas ganz wichtiges- wir haben Verantwortung für unser Haus oder die Wohnung selbst wenn es nur zur Miete sei.

Bsp. Ich liege auf dem Vätternsee in Schweden vor Anker, Handy klingelt, Hausmeister dran.
Tach Herr....., in der Nachbarwohnung hat es gebrannt, machen Sie mal die Tür auf wir müssen bei Ihnen mal nachsehen. Dann antworte ich- Ist aber nett Herr Hausmeister, wenn ich 18 Uhr los fahre bin ich in ca 6 Monaten da.....

Das nächste Thema, Entschuldigung, was mich wirklich immer Ärgert ist.... da will man selbst seine Freiheit geniessen und Andere sollen sich einschränken, da müssen die Kinder mal nachschauen, Oma und Opa sollen den Briefkasten leeren, usw. Sorry, aber das ist für mich Freiheit zu Lasten Anderer.
Da bin ich bei meinem Sohn gemeldet, die Polizei steht beidem vor der Tür fragt nach dem Vater und der Bengel muss einräumen- ähh jaa, der ist seid über einem Jahr mit dem Boot irgendwo in Europa unterwegs....

Was die Liegeplatzangelegenheit während man unterwegs ist angeht bin ich mal ganz Frech- wer von Hafen zu Hafen schippert hat so stark das Bedürfnis nach "Sicherheit und anderen Menschen", so einer wird nie aussteigen.

Geändert von Condor100 (31.01.2018 um 20:20 Uhr)
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  #20  
Alt 31.01.2018, 20:27
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Interessante Gedanken,

Aber ich setze „Frei sein“ nicht mit „aussteigen“ gleich, vielmehr waere fuer mich der Luxus keinen Festen Wohnsitz zu haben also ein Nomade zu sein ansporn genug...

Wenn es mir nicht gefaellt ziehe ich weiter ! Das koennen Umstaende wie Wetter sein oder der Nachbar mit seinem Hahn der nervt...jedem das seine
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Gruessle,
Paetschi
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