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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #41  
Alt 26.01.2019, 10:42
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dete dete ist offline
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@fignon
Es gibt bei Gebrauchtbooten so viel Auswahl, da ist für jeden was dabei, und so ein Aus- und Umbau dauert lange genug, ist aber günstiger.

@Oldskipper
Wo ist das Problem mit Deinem Tiefgang, außer dem Ankern direkt am Ufer.

Grüße
Detlef
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  #42  
Alt 26.01.2019, 11:22
fignon83 fignon83 ist offline
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Guten Morgen,
das war doch nur Spaß, ganz nach dem Motto: wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall.
Würde mir im Traum nicht einfallen, da herumzumäkeln, auch wenn mir was anderes vorschwebt. Bei unserem Vorhaben wollen wir beispielsweise abgesehen von einer Dachterrasse alles auf einer Ebene haben, einer aus unserer Runde ist Rollstuhlfahrer und wir möchten unsere Boote möglich barrierefrei bauen.
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  #43  
Alt 26.01.2019, 16:48
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Dass es Barrierefrei sein muss hattest Du bisher nicht erwähnt, sonst hätte ich Dir die Selway Fisher nicht vorgeschlagen. Ich denke mal dann kommt wohl nur die Ponton (bzw. sehr flache Barge) oder Katamaran Bauweise in frage und Du wirst Abstriche bei der 'Seegängigkeit' machen müssen.
__________________
Grüße, Till
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  #44  
Alt 26.01.2019, 20:20
Oldskipper Oldskipper ist offline
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
aber schee is es net!
Das stimmt. Ich find es auch nicht schön. Aber es ist ungemein praktisch.
Wobei es auch Leute gibt, die es echt schick finden.
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  #45  
Alt 26.01.2019, 22:04
Arzgebirger Arzgebirger ist offline
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Wo ein Monohull mit 1 Meter Tiefgang das rollen anfängt, ist ein Kat oder Tri mit 0,60 m noch stabil.

Es gibt ein "Hausboot" das mit den "Premiumpontons" von Technus auf der Ostsee unterwegs ist.

Der Aufbau lässt sich ja auch "Rauwassertauglich", vor allem aber auch schöner als wie bei den BunBo´s realisieren.

Die BunBo Schwimmer bestehen aus einem geteilten Rumpf eines Rauwasserbootes.

Aufgrund der Tonnage bei den jetzt Bestehenden würden diese im Rauwasser auch überfordert sein.

Kurz und Knapp...Kat oder Tri… als Plattform mit entsprechendem Aufbau und euer Kumpel fällt nicht aus seinem AOK Roller...PE und ihr habt Ruhe und seit Sorgenlos bis....

Glück Auf !
Gunar
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  #46  
Alt 27.01.2019, 12:54
fignon83 fignon83 ist offline
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Diese Plastikpontons kommen mir nicht ins Haus. Auf der Boot war so eines, das sagt mir überhaupt nicht zu, allein die Spaltmaße. Unser Schiffsbauingenieur ist auch dagegen (allerdings baut der in anderen Dimensionen). Mein derzeitiger Favorit ist ein Monorumpf mit zwei Kielen (also so eine Art Zwitter), gerne auch mit etwas tiefergelegtem Deck um die Aufbauhöhe möglichst niedrig zu halten wegen Wind und Brücken. Die Boote müssen nicht vollumfänglich barrierefrei sein, aber auf einer Ebene sollte alles stattfinden (bis aufs Sonnendeck). für unseren Rollifahrer überlegen wir gerade an einer Hubtisch-Kranlösung um von und an Deck zu gelangen.

Ich werde jetzt erstmal eine Stückliste erstellen zum Thema Antrieb und Systemausstattung samt Elektrik, Abwasser, etc. Jeweils nach den verschiedenen Konzepten gegliedert (IB, AB, Diesel, Elektro, uw. usw.), dann wissen wir auch, welche Kosten sich hinter dem jeweiligen Konzept verbergen. Rümpfe sind angefragt, unser Kabinenbauer (macht sonst Fahrzeuge wie Trucks für Motorsport) ist auch schon dran. Ich gehe mal davon aus, dass wir in 4 - 6 Wochen die wesentlichen Informationen beisammen haben.
Wenn jemand noch Ideen oder Kontakte von Rumpfbauern, -Plänen, verfügt, bitte gerne zu mir.
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  #47  
Alt 27.01.2019, 15:36
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Jetzt bin ich verwirrt. Doppelkiel oder Kimmkiel kenne ich eher von Segelbooten oder Sportbooten. Was meinst du da genau?

Wegen der nachgereichten Barrierefreiheit, beim Mono ist der Motor meist unter dem Salon. Daher wird dieser etwas höher liegen als der Rest (Achterkabine, Pantry, Bugkajüte). Eine Selbstbauvariante wäre die Tourina 1150/1200 von Reinke. Die 1200 hat schon ordentlich Platz.

Gruß

Peter
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  #48  
Alt 27.01.2019, 16:16
fignon83 fignon83 ist offline
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Das Reinke kenne ich, ein Bekannter von mir hat das vor 30 Jahren mal selber gebaut, fährt immer noch.

Mir schwebt aber kein Knickspanter vor sondern etwas was so zwischen einer Villaboat und diesem MSP Katamaran-Plattform liegen könnte.
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  #49  
Alt 27.01.2019, 16:45
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Die (Kayflo, siehe Link) haben das optisch - finde ich - ganz gut hinbekommen. In Sachen barrierefrei sieht es (Rundgang) allerdings nicht so gut aus (wie auch fast jeder Yacht). Die hohen Bordwände versprechen einigermaßene Seetüchtigkeit und die Schwimmer werden mit genutzt (siehe Grundrisse). Kein Monohull und kein Katamaran. Offensichtlich sind die Bilder alle animiert und das gibt es noch nicht im 1:1. Als Anregung sicher nicht schlecht.

https://www.kayflo.com/gallery-kayfl...floating-house

Gruß
Wolf
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  #50  
Alt 27.01.2019, 17:31
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Die Boote müssen nicht vollumfänglich barrierefrei sein, aber auf einer Ebene sollte alles stattfinden (bis aufs Sonnendeck). für unseren Rollifahrer überlegen wir gerade an einer Hubtisch-Kranlösung um von und an Deck zu gelangen.
Zur Barrierefreiheit sind und waren für meinen Mann,der schon mehrere
Boote und auch Schiffe zum Bewohnen oder nur zu Tagesfahrten umbaute,
bisher Fachfirmen die Fahrzeuge Behinderten mit ihren Umbauten Ausrüsten
der erste Ansprechfahrer bei allen diesen Wasserfahrzeugen gewesen,
da diese neben den Erfahrungen auch das nötige Wissen zur Sicherheit
bei solchen Personentransporten haben!

Grüssle DLK
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  #51  
Alt 27.01.2019, 18:01
fignon83 fignon83 ist offline
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Der Rumpf der Kayflo geht in der Tat in die richtige Richtung, wobei zu Überlegen ist, ob man nicht einen Bug haben sollte. aber das muss unser Ingenieur entscheiden. Ist aber ein tolles Schiff, die Kayflo. nur sprengt das leider meinen Rahmen.
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  #52  
Alt 27.01.2019, 18:29
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Kayflo ist optisch anders, weil die das Salondeck nicht bündig mit dem Rumpf gesetzt haben, sondern ein Umgang bleibt. Zudem ist der Fahrtstand eine Art Flybridge, was in Anbetracht der Tatsache, dass man doch eher liegt als fährt vielleicht eine grundsätzliche Überlegung wert ist. Man verliert durch den Umgang ein paar qm, aber bei einer Länge von -sagen wir 8 Metern- und 50 cm Breite sind das gesamt gerade mal 8 qm. Dafür hat man ein "Yachtfeeling" und auch eine bessere Gestaltung des Bootkörpers. Etwas Platz gewinnt man, weil der Fahrstand nicht auf dem Hauptdeck ist.

Die beiden Katamaran ähnlichen Rümpfe sind ja nur optisch. Tatsächlich ist der Kasko unten plan. Leicht angeschrägt (im Mittelbereich) könnte ich mir das aber auch als "Bug" vorstellen. Ein Wellenbrecher ist es nicht - klar. Problem bei solchen Aufbauten werden die Brücken sein. Das wurde schon mehrfach hinlänglich diskutiert. Bestimme Teile könnte man klappen (legen), aber einen Fahrstand eher nicht. Wenn man das berücksichtigt (Brückendurchfahrt) wäre die Gestaltung und gesamte Konstruktion sehr eingeschränkt.

Von der Ostsee ins Mittelmeer, wird man den Weg nicht mit dem Schiff fahren können, sondern per Transport. Man wird sich das Revier danach aussuchen müssen.

Gruß
Wolf
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  #53  
Alt 27.01.2019, 19:20
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ich glaube auch, dass das nicht geht. Aber wie gesagt, es geht mir um den Rumpf, der Rest ist mir eh zu hoch. Wi planen auch mit dem Steuerstand auf der Ebene vorne, nicht hinten erhöht. Trotz der bekannten Nachteile.
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  #54  
Alt 29.01.2019, 14:58
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Bin gerade dabei, verschiedene Baugruppen zu sammeln und zu kalkulieren. Aber mir fehlt schon eine ganze Menge Detailwissen, welches ich mir nach und nach aus dem Netz ziehen muss, leider nicht immer erfolgreich. Konkret habe ich heute drei Themen, ich hoffe, die Experten hier nicht zu sehr zu nerven:

1. Abwärme vom Motor nutzen
Das geht doch nur über eine Zweikreiskühlung und einem speziellen Wärmetauscher? Wenn das richtig ist, welcher Wärmetauscher kommt dafür in Frage?

2. Heizung
Wenn man eine Warmwasserheizung haben möchte und dabei die Abwärme des Motors nutzen kann, und dann noch über PV (oder besser Solarthermie), Batterien und ggf. zusätzliches Dieselaggregat einspeisen möchte, welches System bietet sich da an?

3.Kläranlage an Bord
ich habe zu diesem Thema nicht viel gefunden, nur ein System namens Etoron für einen schlanken Schuh von rund 10.000€. Gibt es da nichts anderes?

Danke und schönen Tag noch.
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  #55  
Alt 29.01.2019, 17:12
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Moin Hausbootplaner
Zu 1.Du kannst den Kühlkreislauf deines/r Moto/en nach den Thermostaten(des Motors)durch jeden noch so erdenklichen Wärmetauscher schicken,wichtig ist nur dass der für den Motor ausreichende Durchsatz mit ausreichend zurückgekühlten Kühlmittel sichergestellt ist,da muss man beim Planen der Anlage sehen ob die motoreigene Umwälzpumpe das hinbekommt oder ob eine etwas stärkere Umwälzpumpe paralell angetrieben werden muss.
Normalerweise schaffen die Umwälzpumpen der Motoren es locker einen Warmwasserspeicher und eine kleinere Heizanlage mit zu versorgen.
Zu 2.Zusätzliche Solarthermie erfordert dann am besten einen Pufferspeicher der dann sämtliche Wärmeüberschüsse einsammelt und ja auch recht hoch(von der Temperatur her)aufgeladen werden kann um später die gespeicherte Wärme für Heizzwecke und Brauchwassererwärmung zur Verfügung zu stellen.Für den Sommer wird das ganze dann über einen Thermostatregler gesteuert werden müssen weil ja bei Motorbetrieb des Kühlung sichergestellt sein muss.
Zu 3.Hausbootkläranlagen für bis zu vier fünf Personen fallen schon ganz ordentlich vuluminös aus weil biologisches Klären seine Zeit braucht und zu dem dürfen keine längeren Nichtbenutzungszeiten vorkommen,denke ich,vom Wartungsaufwand her sind Schmutzwassertanks und eine Abwassehebeanlage besser zu beherschen.
gruss hein
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  #56  
Alt 29.01.2019, 17:14
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Standard Heizung

Heizung: hier ist alles wesentliche gesagt: https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=278068

Solarthermie und Zusatzheizung einspeisen, wie zuhause auch. Auf dem Boot eben eine Standheizung für WW (falls Motor nicht läuft).
Heizen über (Batterie)Strom empfinde ich immer noch als wenig effizient. Warmwasser ja, aber Heizung? Bestenfalls den Überschuß und das wird sich wohl eher im Sommer ergeben. Über den Sinn mußt du selbst entscheiden. Achte auch auf die Schwerpunktverlagerung durch Wasser und Voltaik auf dem Dach.

Kläranlage bei den knappen Platzverhältnissen? Nach geltenden Vorschriften gebaut ein riesen Akt. Dann lieber abpumpen.

Gruß

Peter
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  #57  
Alt 29.01.2019, 19:13
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
1. Abwärme vom Motor nutzen
Das geht doch nur über eine Zweikreiskühlung und einem speziellen Wärmetauscher? Wenn das richtig ist, welcher Wärmetauscher kommt dafür in Frage?

2. Heizung
Wenn man eine Warmwasserheizung haben möchte und dabei die Abwärme des Motors nutzen kann, und dann noch über PV (oder besser Solarthermie), Batterien und ggf. zusätzliches Dieselaggregat einspeisen möchte, welches System bietet sich da an?

3.Kläranlage an Bord
ich habe zu diesem Thema nicht viel gefunden, nur ein System namens Etoron für einen schlanken Schuh von rund 10.000€. Gibt es da nichts anderes?
Hallo,mein Mann ist Schiffs und Bootsbauer und hat nun über 4o Jahre Berufserfahrungen,
mehr als 12o Hausboots,Wohnschiffs und Motoryachtenumbauten dabei hinter sich gebracht.
Wir sind gerne Hilfsbereit wenn wir es können,aber die ersten Fragen dazu von uns sind die
Bootsgröße,QM² Zahl der Räume,Isolierung,Einsatzgebiete bzw. Fahrtgebiete,Finanzielle Grenzen.
Den wir selbst haben alles eine bis zwei Nummern größer ausgelegt,dann auch Motor mit
Aggregatabwärme und elektrischer Zuheizung verbunden,eine Pkw Standheizung für die
Übergangszeiten Frühling und Herbst sowie als Notfallheizung verbaut,aus der Berufsschifffahrt
genommen was wir bekommen konnten dazu,weniger auf Preise als auf hochwertigere
Materialien geschaut da wir auf Lebensdauer und Haltbarkeit mehr Wert legten als wo
zu sparen und eventuell dann noch zwei oder drei mal Nachkaufen oder Nachbessern wollten.

Wir haben selbst ein 13,5Meter langes Hausboot zum Dauerbewohnen
und sind die Tage damit im unserem dritten Winter am Oberrhein los.

Grüssle DLK
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  #58  
Alt 30.01.2019, 08:15
fignon83 fignon83 ist offline
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Guten Morgen,
die Maße sind rel. fix, die Kabine sollte mind 8x4 evtl. 9x 4m groß sein, also max 36qm. Höhe ca. 2,20m. Bauweise möglichst offen, bewohnt von max. 2 Personen, ab und zu Besuch (die aber auf der Luftmatratze schlafen dürfen) wird nur ein Bett verbaut. Als Material sollen Sandwichplatten eingesetzt werden (s.B. Stadur), mind 50 mmm evtl. 80mm. Wir überlegen gerade an einer selbsttragenden Konstruktion.
Als Heizung schwebt uns (heute) eine z.B. eine Wamwasserheizung (Diesel) mit Boiler (50l ?)und Anschluss/Nutzung der Abwärme des Motors und Anschluss einer Solarthermie. Für die Stromversorgung ein ordentliches Batteriepack, gespeist vom Stationärmotor, unterstützt von einer PV-Fläche und einem zusätzlichen Generator (ich glaube ohne den geht es nicht). Wobei ich mich hier gerade über die Preise auf der Messe wundere, da gibt es viel preiswertere aus anderen Nutzungen. Was die marinen Generatoren davon unterscheidet, muss ich noch rausfinden. Dann kommt zuletzt noch ein Kaminofen infrage.
Haupteinsatzgebiet soll im Sommer ganz Europa sein, in den Übergangszeiten nicht der Norden und im Winter Frankreich (alles vom Idealfall ausgehend). Dennoch soll man an Bord auch einen hiesigen Winter gut und komfortabel aushalten können.
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  #59  
Alt 30.01.2019, 08:57
Benutzerbild von Petermännchen
Petermännchen Petermännchen ist offline
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Guten Morgen,

rechnerisch solltest du mit 8KW hinkommen, ich würde eher zu 10kw oder 12kw tendieren. Eberspächer hat zum Bsp. welche mit variablem Profil, heisst, die schalten rauf/runter bei Bedarf. Gibt es auch bei Webasto. Andere Anbieter, teilweise günstiger, wären Planar und Teplostar.

Zur Zeit werden auch "echte" Heizungen angeboten für den maritimen Bedarf wie im Haus.

Bei mir arbeitet eine Eberspächer D4 aus 2005 und macht ihren Job hervorragend. Könnte leiser sein, aber das liegt eher an der Installation (ungedämmt).

Ein Dieselgenerator wassergekühlt für's Boot ist im Prinzip ein kleiner Motor mit relativ fixem Drehzahlband. Gekühlt wird dieser mit Seewasser und benötigt Einlaß unterhalb der Wasserlinie und einen Auslaß. Sind ziemlich teuer im Vergleich zu lufgekühlten Benzinern wie Honda oder ähnliche. Ich habe für den Notfall (bin knapp drei Tage autark über Batterie) einen Benziner 1,8kw luftgekühlt für ca. 600,-- €.

Manchmal macht es Sinn sich Gedanken über die Finanzen zu machen. Allein beim Generator kannst du für ~2.000,-- € dabei sein (4KW Benzin, lufgekühlt) oder auch bei mal eben >10.0000,-- € (Diesel, Seewasserkühlung).

Gruß

Peter
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  #60  
Alt 30.01.2019, 09:08
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Bei der Stromversorgung solltest du in der kalten Jahreszeit mit Landstrom spekulieren. Ein Generator produziert Strom, Krach und Abgase. Das kann den Liegeplatz bei ungünstigen Bedingungen schon mal weniger attraktiv machen. Hinzu kommen die Nachbarn mit ihrem Bedarf an Frischluft und Ruhe

Ein luftgekühlter Benziner braucht so 1/2l/Std. für ~ 1,5kw. Das ist recht günstig, aber auch teurer als Landstrom, Handstart, laut, riecht und du brauchst Benzin.

Im Winter produziert deine Solaranlage ca. 15% dessen, was im Sommer rauskommt (Deutschland). Das reicht kaum aus. Kochst du elektrisch (Backofen, Zusatzplatte, Mikrowelle), so ist Landstrom ideal. Ich würde lieber in eine grosse Batteriebank investieren und den Generator als Notstrom betrachten, nicht als Dauerversorgung.

Gruß

Peter

Geändert von Petermännchen (30.01.2019 um 10:46 Uhr)
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