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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 16.01.2019, 07:20
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holzwurm holzwurm ist offline
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Der nicht Kajak/Kanadiertypische Bug ist übrigens gewollt so gezeichnet.
Die Bordwände würde ich fast senkrecht gestalten,nur 10 cm über dem Boden einen Knickspant, den Boden fast flach mit stark ausgeprägter "Kielleiste" zu Bug und Heck nur leicht ansteigen lassen.
An den Spiegel kann ggfls ein Quirl. Und schon legt die Sau ein weiteres Ei .

Zum Fliegenfischen im Boot
Wenn man es kann kann man es. Allerdings sitzt man normalerweise auf Borwandhöhe und fischt quer zum Boot in Driftrichtung
Stehen und fangen geht auch mit den Auslegern nicht.
Die einfach ein und aushängbaren Ausleger wird er trotzdem gebrauchen können Auftriebskörper sind ansonsten auch nicht zu verachten und können im Bug und Heckbereich unter fester Abdeckung(Kleines Deck) als Angelsitz dienen.

Hier mal ein Link zu dem Vater Kinderprojekt meiner Kidis. Ist zwar sehr primitiv ohne CAD, aber ratz-fazz gemacht. Wie man sehen kann gibt es keine Spanten.
Aber das verfehlt ja hier die wirklich schlaue Zielsetzung den Junior fürs CAD zu begeistern


https://www.boote-forum.de/showthrea...ht=Kinder+Kanu
__________________
Neues entsteht nur wenn einer den Mut hat neue Wege zu gehen
Gruß
Erhard

Geändert von holzwurm (16.01.2019 um 10:54 Uhr)
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  #22  
Alt 16.01.2019, 15:16
RexDanni RexDanni ist offline
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Danke erstmal für Eure Antworten!
Ich glaube ich muss noch etwas genauer auf das Thema Vater/Sohn und
Angeln eingehen

Zunächst mal ist unser Jüngster um den es geht auch schon 25 Jahre alt und er kann auch schon grundsätzlich CAD-Zeichnen.
Es geht mir bei diesem Projekt darum Ihm das Freiformflächen modellieren beizubringen, sowie um die Themen Abwicklung und Datenübergabe in das CAM Programm.
Damit das möglichst gut klappt muss ich halt schon ein paar Dinge vorher machen, damit ich sicher bin das es überhaupt funktioniert.
Das erstellen der Konturen und Querschnitte ist ja eher eine Fleißaufgabe die er eigentlich schon kann. Da er gerade seinen Master macht, hat er halt nicht so viel Zeit.

Wir besprechen aber die Auslegung dauernd per Mail.

Und damit zu Form.
Ich habe mich da wohl etwas falsch ausgedrückt. Es geht nicht so sehr um ein klassisches Angelboot.
Er war letztes Jahr 6 Wochen mit dem Wohnmobil in Lappland unterwegs, ich war für 10 Tage auch dabei.
Und natürlich haben wir die meiste Zeit stehend in Flüssen geangelt.
Nur gibt es halt in Schweden auch jede menge Seen und man kommt sehr oft nicht zu Fuss zu den besten Stellen.
Da ist so ein Kajak natürlich Gold wert.
Und wenn dann unterwegs noch die Möglichkeit besteht, dass einer der Beiden die Rute rauswirft ist alles gut.
Wie ich ja auch schon mal geschrieben hatte, möchte er auch mit seiner Freundin kleinere Touren bis zu 3 Tagen damit machen.

Deshalb eben die Eierlegende Wollmilchsau!

Ich hoffe ich konnte das jetzt etwas genauer erläutern und entschuldige mich besonders bei Holzwurm dafür, wenn ich dadurch unnötige Arbeit bei Euch/Dir verursacht habe.

Das mit den PET Flaschen als Ausleger finde ich übrigens eine hervorragende Idee und ich werde eine entsprechende Befestigung vorsehen. Man weiss ja nie - Dorsche pilken im Fjord macht auch Spass

Ich werde auch den Einstieg so groß wie Möglich machen, alleine schon deshalb damit ich leichter einsteigen kann.

Zum Thema Spritzdecke werde ich dann sicher noch Fragen haben.

DANKE an alle die mir bisher geholfen haben, das hilft mir wirklich sehr.
Und haltet Euch nicht zurück, wie gesagt ich hab keine Ahnung von Booten.....
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Alt 17.01.2019, 16:43
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blondini blondini ist offline
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Hi!

Meine Aufmerksamkeit wird momentan durch andere Ablenkungen sehr geschwächt. Nur soviel zu der Frage oben. Ob man das Mittelteil dehnt oder das Boot insgesamt streckt, dürfte nicht den großen Unterschied machen.

Ich habe mal mit Ursula Latus

www.boot-workshop.de

darüber gesprochen, ob man das Mill Creek 16.5 strecken kann und sie sah auch überhaupt kein Problem darin.
Ich würde wahrscheinlich den ganzen Kahn strecken schon allein deswegen, um die Proportionen und das Aussehen zu erhalten, das man von dem Bild gewohnt ist.
__________________
viele Grüße
Blondini

(Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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Alt 17.01.2019, 19:03
RexDanni RexDanni ist offline
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Also ich hab jetzt mal das Kajak um 340mm auf 5400mm gestreckt, (genau 5380mm)
Ich hab von der Mitte aus nach hinten gedehnt und einen Querschnitt an der breitesten Stelle eingefügt)
So siehts jetzt aus, mir gefällts
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Alt 17.01.2019, 19:06
RexDanni RexDanni ist offline
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Ach ja noch was zum Volumen.
Das blaue Unterteil hat jetzt ein Volumen von 0,59 m³

Wie rechnet man eigentlich die Tragfähigkeit aus?
Bzw. welcher Teil vom Kajak zählt dazu?
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  #26  
Alt 17.01.2019, 20:44
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Zitat:
Zitat von RexDanni Beitrag anzeigen
[...]
Wie rechnet man eigentlich die Tragfähigkeit aus?
Bzw. welcher Teil vom Kajak zählt dazu?
Hallo Jörg
im Plan des Bootsdesigners gibt es eine Konstruktionswasserlinie (KWL), auch Designwasserlinie genannt. Das ist, wie man sich denken kann, die Linie, an der die Wasseroberfläche die Rumpfhaut des zukünftigen Bootes trifft (die Wasseroberfläche ist spiegelglatt und das Boot schwimmt aufrecht). Das eingetauchte Volumen ergibt den Auftrieb, 9,81 Newton pro dm³ Volumen, oder, physikalisch unkorrekt, aber etwas praktischer 1 kg pro Liter. Wenn du davon die Bootsmasse (meist Bootsgewicht genannt) abziehst, erhältst du die Nutzlast (Tragfähigkeit).

Der jetzt von dir blau gezeichnete Teil der Rumpfhaut ist ja oben nicht eben, das unterscheidet deine Farbtrennlinie von einer Wasserlinie. Es könnte natürlich sein, dass der Wert letztlich nicht so unähnlich herauskommt. Das hängt aber davon ab, wieviel Freibord du brauchst. Das ist der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt der Bordwand (bzw. Süllrand, also da, wo Wasser zuerst hereinlaufen würde, wenn man das Boot immer tiefer ins Wasser drückt) und der KWL.
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  #27  
Alt 17.01.2019, 20:58
RexDanni RexDanni ist offline
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Ahh - Danke das du Licht ins Dunkle bringst!
Das hab ich jetzt verstanden.
Also geh ich jetzt mal auf die Suche nach der KWL bei der MillCreek.

Wie bestimmt denn ein Bootsdesigner die KWL?
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  #28  
Alt 17.01.2019, 22:19
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Zitat:
Zitat von RexDanni Beitrag anzeigen
[...]
Wie bestimmt denn ein Bootsdesigner die KWL?
Ich vermute, mit Erfahrungswissen, aber ich bin kein Bootsdesigner und kann daher nur ein bisschen zum Umfeld sagen.
Wie fast alles im Bootsbau kommt es vom Schiffsbau her und es geht um Sicherheit. Schiffe müssen ja von Klassifikationsgesellschaften (z. B. Germanischer Lloyd, heute DNV GL) zertifiziert werden und die haben umfangreiche Vorschriften, die auch festlegen, welchen minimalen Freibord Schiffe haben müssen. Außen am Rumpf müssen auf Grund internationaler Vereinbarungen auch Lademarken fest angebracht sein, die sozusagen die Wasserlinie markieren. (Den Ursprung legte um 1870 wohl Samuel Plimsoll, der nun gar kein Schiffskonstrukteur war. Das ist nicht uninteressant: https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Plimsoll )

Beim Bootsbau gibt es ja keine solch strengen Vorschriften, aber absaufen will man ja trotzdem nicht. Ein Boot liegt ja auch nun wirklich nicht immer aufrecht im Wasser und die Wasseroberfläche ist ja oft weit bewegter, als die gedachte glatte Oberfläche als Bezugsebene.

Ich habe eine Reihe von Konstruktionszeichnungen von Kajütmotorbooten und die haben natürlich alle eine KWL. Ich denke, das wird auch bei Kajaks so sein, kann mich aber täuschen.
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  #29  
Alt 17.01.2019, 22:38
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Ich weiß nicht, ob dich das interessiert oder ob es dir hilft: aber wenn du zwar spielerisch, jedoch mit korrekten Daten, mit deinem Rumpfentwurf hydrostatisch "kippeln" möchtest, kannst du mir eine csv-Datei senden, die du vielleicht aus deiner CAD-Daten leicht errechnen kannst.

Da siehst du auch die Verdrängung und kannst zuladen und leichtern, Ladungsteile und Crew "verschieben". Ein Beispiel siehst du im Link unten.
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  #30  
Alt 18.01.2019, 08:13
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Das hört sich sehr interessant an!
Was für Koordinaten benötigst Du genau?
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  #31  
Alt 18.01.2019, 11:17
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Zitat:
Zitat von RexDanni Beitrag anzeigen
[...]
Was für Koordinaten benötigst Du genau?
Es sind 2 Dateien nötig. Die eine beschreibt die untere Rumpfhälfte bis zur Außenkante, die andere das Deck, also den oberen Teil des Rumpfes. Die Decksdatei kann auch darin bestehen, dass für jedes x der z-Wert der Außenkante/Bordwand als Konstante nach innen "gezogen" wird bis y=0. Wenn man realistische Werte haben will, sollte man aber den Teil des real existierenden Decks mit richtigen Werten versehen, und nur die Öffnungen mit Konstanten deckeln, in dem man z. B. den z-Wert des Süllrandes für alle y kopiert.

Die Dateien stellen jeweils nur eine Rumpfhälfte dar, da eine Spiegelebene vorausgesetzt wird. Die Daten gehören zu einem (rechtwinkligen) kartesischen Koordinatensystem; der Ursprung liegt senkrecht unter dem äußersten Punkt des Hecks, in der Baseplane z=0, die parallel zur Wasserlinie liegt und so tief, dass der tiefste Punkt des Rumpfes die Höhe z=0 hat.
Skizze ist hier:
https://www.boote-forum.de/showthrea...4&#post3749254

Die Länge des Bootes (x) wird in der Datei (alle Maße positiv in mm) in 375 gleiche Intervalle geteilt, die Breite (y) in 125. Jedes Wertepaar innerhalb des Bootsumrisses (Parallelprojektion in z-Richtung) verkörpert also einen Punkt am Rumpf. In das betreffende Feld wird der z-Wert eingetragen, also die Höhe dieses Punktes über der Baseplane in mm.

Unten ist eine Datei gezeigt, wie sie von Excel dargestellt wird. Bild 1: In Zeile 1 stehen die y-Koordinaten, in Spalte A die x-Kooordinaten. In Feld B2 steht der z-Wert für x=0, y=0, also die Höhe der Heckspitze über der Baseplane.
Bild 2: hier ist die Außenkante des Heckspiegels "sichtbar". Das Feld CG2 enthält noch einen z-Wert, das Feld CH2 ist leer, daran erkennt das Programm, dass für dieses x (=0) die Außenkante erreicht ist. Für x=14,6.. liegt sie ein Feld weiter draußen (CH3).
Bild 3: Hier ist die Bugspitze sichtbar. Die Werte in Zeile 378 sind keine Rumpfkoordinaten, sondern Darstellungsparameter, die muss ich dann setzen.
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Geändert von Heimfried (18.01.2019 um 11:40 Uhr)
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Alt 18.01.2019, 13:51
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Hi!

Von dieser Art des Streckens rate ich ab. Das verschiebt den Auftriebsschwerpunkt und kann Probleme verursachen.

Der Gewichtsschwerpunkt des Paddlers ist kurz vor der Sitzkante. Wenn ich jetzt bloß das Gebiet strecke, in dem die Paddler sitzen, kann es sein, dass Auftriebsschwerpunkt und Gewichtsschwerpunkt ihre Lage verändern und das Boot hier hecklastig werden könnte.
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Blondini

(Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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Alt 18.01.2019, 15:55
RexDanni RexDanni ist offline
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Zitat:
Zitat von blondini Beitrag anzeigen
Hi!

Von dieser Art des Streckens rate ich ab. Das verschiebt den Auftriebsschwerpunkt und kann Probleme verursachen.

Der Gewichtsschwerpunkt des Paddlers ist kurz vor der Sitzkante. Wenn ich jetzt bloß das Gebiet strecke, in dem die Paddler sitzen, kann es sein, dass Auftriebsschwerpunkt und Gewichtsschwerpunkt ihre Lage verändern und das Boot hier hecklastig werden könnte.
Hmm - also ich habe ja im Prinzip das Kajak an der breitesten Stelle "durchtrennt" und dann einen 340mm Stück eingesetzt.
Dadurch wird ja eigentlich die bisherige Mitte um 170mm nach hinten geschoben.

Schau Dir mal dies Skizze an die ich dazu gemacht habe.
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Geändert von RexDanni (18.01.2019 um 16:00 Uhr)
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Alt 18.01.2019, 16:13
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Es sind 2 Dateien nötig. Die eine beschreibt die untere Rumpfhälfte bis zur Außenkante, die andere das Deck, also den oberen Teil des Rumpfes. ..........
Hallo Günter,

ich kann zwar in meinem CAD Koordinaten als CSV exportieren, aber leider nicht die Anzahl der Punkte frei definieren.

D.h. in meinem Fall, wenn ich die Aussenkontur der Draufsicht auswähle,
wird dies mit nur 17 Koordinaten beschrieben wenn ich den orginal Spline Messe.
Wandle ich den Spline in eine Polylinie um, sind es 1200 Punkte.

Ich müsste das also dann mit der Hand in der CSV Datei editieren/reduzieren, sehr viel Aufwand....
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  #35  
Alt 18.01.2019, 16:33
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Was ich vor gut 2 Jahren geschafft, aber seither nicht mehr angewendet habe, war die weitgehend automatische Erzeugung der nötigen Rumpfdatei aus einer STL-Datei mittels VBA-Excel.

Mio hatte sein Bötchen in Freeship modelliert und mir die .fbm Datei gesandt. Ich habe, nach einem Zwischenschritt in Blender, daraus eine STL-Datei erstellt. Ich vermute, das kann dein CAD-System auch.

Ich weiß nur nicht mehr, ob ich mit meiner Excel-Mappe von damals noch zurechtkomme, ohne mich darin umfangreich vertiefen zu müssen. Aber wenn du mir eine STL-Datei schickst, kann ich versuchen, ob ich eine taugliche Rumpfdatei herausbekomme (genauer: zwei). Die Außenkontur ergibt sich übrigens dabei von allein durch die Lage der Facetten.

(Dann kannst du übrigens den Auftriebsschwerpunkt und seine Koordinaten sehen.)
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  #36  
Alt 18.01.2019, 17:19
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Also das Unterteil und die Oberseite als Volumen in STL ist kein Problem
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  #37  
Alt 18.01.2019, 17:43
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Ja, dann schick die mal, meine E-Mail-Adresse habe ich dir grad per PN gesendet.
Edit: gerade habe ich gesehen, dass die schon da sind.

Geändert von Heimfried (18.01.2019 um 17:48 Uhr)
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  #38  
Alt 18.01.2019, 17:47
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Das ist ja cool!
Ein VBA Skript zum Koordinaten auslesen aus STL.
Also echt RESPEKT!

Ich hab die beiden Dateien an Deine E-Mail Adresse .....@bootsphysik.de geschickt.
Ist das OK?
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  #39  
Alt 18.01.2019, 17:51
RexDanni RexDanni ist offline
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Ah sorry habs zu spät gelesen.
Ich habs jetzt an die Mailadresse aus der PM geschickt...
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  #40  
Alt 18.01.2019, 18:13
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Zitat:
Zitat von RexDanni Beitrag anzeigen
Hmm - also ich habe ja im Prinzip das Kajak an der breitesten Stelle "durchtrennt" und dann einen 340mm Stück eingesetzt.
Dadurch wird ja eigentlich die bisherige Mitte um 170mm nach hinten geschoben.

Schau Dir mal dies Skizze an die ich dazu gemacht habe.

Hi!

Ich sage nicht, dass es nicht funktioniert, was Du vorhast. Mach Dir nur Gedanken darüber, ob der Gewichtsschwerpunkt (bzw. der gemeinsame Gewichtsschwerpunkt) der beiden Paddler verschoben wird, wenn Du in der Mitte einfach ein Stück einbaust. Zur Not musst Du mit der Position der Sitze etwas experimentieren.

Ich habe in meinem Millcreek feste Schotten eingebaut und einen Plastikschraubverschluss von innen angebracht. Von oben ist zwar einfacher, aber diese Dinger sind nie 100% dicht, was bei einem Verschluss von innen eine kleinere Rolle spielt.
Was ich nur sagen will, falls Du auch feste Schotten einbauen willst, dann plane ggf. etwas Toleranz ein beim vorderen Schott, falls Du den vorderen Sitz weiter nach vorne verlegen willst.

Das sind alles nur meine Ideen, was mir in den Kopf kommt.
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