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| Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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#1
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Hallo zusammen,
Leider hat der Vorbesitzer meines Honda BF 50 an der Dichtung vom Schaltgestänge ordentlich "gemurxt" und die defekten Gummitülle mit Silikon geflickt. Dies ist mir nicht aufgefallen, bzw. Erst als es zu spät war... Ende vom Lied: Wasser im Getriebe, Boot über den Winter eingelagert (ohne Öl zu überprüfen) und jetzt ist das UWT eingerissen... Nun habe ich die Gummitülle erneuert und auch die Simmerringe erneuert. Bis auf den Riss sollte jetzt alles dicht sein. Nun habe ich jetzt schon mehrere Videos gesehen bei dem Haarrisse, auch an Gussgehäusen, mit einem Reibelot und Flussmittel gelötet werden. Hat das schon mal jemand an einem UWT gemacht und hat da Erfahrungsberichte? Die Möglichkeit mit Gas/Sauerstoff zu löten hätte ich auf der Arbeit. Lieben Gruß Ruven |
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#2
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Moin Ruven,
wenn überhaupt, dann würde ich WIG schweißen, das bringt weniger Wärme ein als autogenes Schweißen. Aluminium hat aber grundsätzlich schon mal einen starken Verzug beim Schweißen, ist also nicht ganz so trivial. Auch gehe ich mal davon aus, dass dieses Gehäuse ein paar Lagersitze enthält. Ob die danach noch so passend sind? Ist das der einzige Riss? Hast Du mal eine Rissprüfung gemacht? (Es gibt da ein spezielles Spray für). Wenn ich aber ehrlich bin, dann fürchte ich, dass es auf ein neues/gebrauchtes Getriebegehäuse hinauslaufen wird. PS: Zum Löten kann ich erstmal noch nichts sagen.
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Viele Grüße, Ingo _________________________________________ Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, ist in der Praxis größer, als in der Theorie.
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#3
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Habe schon Finnen an- und durchlöcherte Unterwasserteile schweißen lassen. WIG geht schon. Löten kannst du vergessen. Das ist alles nur ein kleben.
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#4
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Wenn es definitiv ein Riss ist, mit einem Dremel und Fräskopf (nicht mit einer Schleifscheibe oder einem Schleifstein) eine V-Nut einfräsen und es dann laserschweißen lassen. Das bringt fast keine Hitze in deas Gehäuse.
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#5
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Ich habe damit einen Riss in einem Getriebe vom Auto gelötet. Hält seit 7 Jahren und ist dicht. Ich habe wie oben schon beschrieben den Riss angebohrt und dann kräftig gerieben
https://www.sonderlote.de/Aluminiuml...m-wie-geht-das
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Gruß Markus
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#6
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Wäre kleben dumm und falsch? Es muss ja nur dichten, eher nicht halten.
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#7
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…..Guten Morgen,
ich bin kein Experte, könnte mir nur vorstellen, dass da schon etwas Druck entsteht, wenn die Welle mit den Zahnrädern dreht und das Getriebeöl „anschiebt“……
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Maritime Grüße. Ervin Rude Geändert von Piranha23 (17.05.2026 um 08:59 Uhr) |
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#8
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Das Unterwasserteil überträgt die Kraft die benötigt wird, um das Boot zu bewegen. Kleben wäre mir da suspekt.
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Ich brauche keine Therapie..... Ich brauche mein Boot
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#9
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Den Riss an den Enden anbohren und keilförmig erweitern mit dem Dremel oder Ähnlichem. Dann mit Flüssigmetall kleben. Falls es auf Dauer nicht hält (aber warum nicht, das Zeug klebt noch was ganz anderes), kann man immer noch schwerere Geschütze auffahren. Das Reibelot kannte ich noch nicht, liest sich interessant. Kontrollieren kann man das auch simpel, man muss sich nur das Öl anschauen, ob es emulgiert.
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#10
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Flüssigmetallkleber ist doch epoxiartiger Kleber mit mit Metallstaub drin. Dann kannst auch normalen Uhu endfest nehmen, oder nicht?
Reibelöten könnte man mal probieren, auf einem Testalu. Ich hatte sowas mal angewendet, wusste nicht, dass es reibelöten heisst. In Erinnerung ist mir geblieben: Der Lötstab verbraucht sich total schnell, also genug bereit halten. Die Dinger waren teuer. Das Ergebnis war ein knubbeliges Irgendwas. Allerdings wollte ich wohl ein Loch zumachen. Dafür ist das Zeug evtl. auch nicht geeignet. Also probier das doch mal in Ruhe an einem Teststück aus. Wenn man kleben wollte: Warum nicht um den Riss Farbe weg, den Riss füllen, und um den Riss herum ein paar Lagen Glasfasermatten drauf. Da müsste ja eine ordentliche Stabilität rauskommen, jedenfalls eventuell. |
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#11
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Ich pers. würde auch eher zu einer ordentlichen Schweißung tendieren, Laserschweißen wäre sicherlich sehr schonend.
Der Riss gehört gestoppt mit Bohrungen an beiden Enden des Risses. Sonst wird da nie Ruhe.
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LG, Roland ---------------------- "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Aber das zweite Mal liegt es bei dir und keinem anderen!"
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#12
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Es ist alles gesagt worden:
- Enden mit kleinem Bohrer anbohren und auch durchboren! - am Riss V-Nut anfräsen - laserschweißen (Edelversion) - WIG schweißen, erfordert aber etwas Erfahrung oder kleben z.B. JB Weld (hier nicht am falschen Ende sparen!) Das Gehäuse ist im Betrieb immer drucklos, dafür sorgt irgendwo eine Druckausgleichsbohrung, haben alle Getriebe (die ich kenne).
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das muß das Boot abkönnen...sacht daKaleu |
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#14
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Zitat:
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#15
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Zitat:
Warum drückt man dann die Getriebegehäuse ab? Wie soll das gehen mit einer Bohrung?
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#16
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vor allem: Von Luft raus kann, zB. wenn es warm wird, ... genau: Dann muss auch wieder Luft rein, wenn es abkühlt. Es würde aber keine Luft reinkommen, sondern Salzwasser. Oder?
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#17
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Zitat:
Meistens sind das Verschlußschrauben mit einer kleinen Bohrung, manchmal sogar aus zwei Richtungen: eine horizontal, eine vertikal, damit kein Öl rausgeschleudert wird. Zum Abdrücken tauscht man diese Schrauben aus. Hättest Du Deinen ersten Satz weggelassen, hätte man Deinen Beitrag als "interressiert" einstufen können, so isses nur "wichtig machen". nur zur Info: Selbst Scheibenhebermotoren (von Autos) haben eine Goretex-Membran um "atmen" zu können und die sind thermisch nicht annähernd so belastet wie Getriebe.
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das muß das Boot abkönnen...sacht daKaleu |
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#18
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Eine Bohrung, die einen Druckaufbau zur "Außenwelt" verhindert.
Hier eine Beispiel vom Volvo Penta AQ280 /290
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das muß das Boot abkönnen...sacht daKaleu |
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#19
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und hier noch was aus der schönen neuen Welt der "Fehlinformationen"
Google-Anfrage: "Werden Getriebe entlüftet?" Antwort:
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das muß das Boot abkönnen...sacht daKaleu |
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#20
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Kann mir jetzt noch jemand sagen, wie das unter Wasser gemacht wird, wenn das Getriebe Luft anziehen möchte und Salzwasser kriegt...
Ich kann mich an keinen Schlauch erinnern, der über Wasser Niveau vom Getriebe hochgeht.... Die selbe Situation haben wir auch, wenn de AB hochgetrimmt ist, die Sonne voll drauf brennt, alles sehr warm ist, dann direkt ins kalte Wasser abgesenkt wird... Geändert von kurz (Gestern um 13:23 Uhr)
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#21
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Jetzt kommen wir von Unterwasserteilen von Außenbordmotoren zu Scheibenheberantrieben.
Ich fasse es nicht. Wirklich. Was ist das für ein Syndrom? Erhöhtes Geltungs- oder Mitteilungsbedürfnis? Hauptsache mitreden? Es ging hier niemals um Scheibenhebermotoren. Es geht um Außenbordergetriebe. Die sind schon immer Dicht gewesen. Ende. Bitte keine weiteren Ausschweifungen von Scheibenhebermotoren, Baggern, Motorrädern oder was du sonst noch kennst. Aussenbordergetriebe kennst du scheinbar NICHT.
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#22
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Die Frage ist einfach, wo wird der Volumenausgleich ermöglicht.
Ich vermute mal: Es gibt ein Luftpolster, diese kann etwas kompensieren. Dann können evtl. die Simmeringe auch nochtwas in die eine oder andere Richtung? Pufferung braucht es auf jeden Fall. Wie es genau funktioniert, wäre schon noch interessant. |
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#23
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Zitat:
Interessant wäre, ob Du das ergoogle't oder von Deinem letzten Attest abgeschrieben hast? In meiner kleinen geltungs- und! mitteilungsbedürftigen Welt ist der Mecury F150 ein Außenborder: oder bin ich hier etwa einem betrügerischem Shop aufgesessen?
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das muß das Boot abkönnen...sacht daKaleu |
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#24
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ja die Schraube entlüftet. Aber nur wenn du sie rausgeschraubt hast.
Diese Schrauben müssen raus, dann presst du von unten das Getriebeöl rein, die Luft kann oben entweichen. Bist du fertig, schraubst du alle Schrauben wieder rein. Dann machen diese komplett zu. Garantiert. Die entlüften rein gar nichts im Betrieb.
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#25
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Zitat:
Im Beitrag geht es um einen AB!! Das Getriebe im UW-Teil ist dicht.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland)
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