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| Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel. |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo Leute,
ich möchte ein kleines Boot kaufen. Zusammen mit dem Trailer, Benzin, und Ausrüstung wiegt es max. 1300kg. Mein Auto ist ein Octavia III, 150ps mit Frontantieb (zugelassene Zuglast 1500kg). Bekomme ich damit das Boot bei "gängigen" Sliprampen wieder gut aus dem Wasser? Hat damit jemand Erfahrung? Danke und viele Grüße! Markus |
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#2
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Das sollte klappen.
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Gruß Heiko |
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#3
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Wenn die Werte stimmen sollte das kein Problem sein.
Automatik ist besser als Schalter. Du kannst idR. sanfter anfahren damit die Räder keinen Schlupf bekommen. Die Stützlast ist auch ein Faktor. Viel Stützlast drückt dir den Wagen hinten runter und entlastet die Vorderräder , was ungünstig ist. Auf der anderen Seite ist mehr Stützlast im Fahrbetrieb schöner/ruhiger zu fahren. Aber da kann man ja variieren. Zitat:
Die Hersteller "schummeln" gerne beim Gewicht .Vermutlich auch um einen breiteren Kundenkreis mit schwächeren Zugfahrzeugen anzusprechen. Wenn du das aus den Werksangaben von Boot , Motor und Trailer errechnet hast , dann könntest du durchaus bei 300 kg mehr landen ..... |
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#4
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Zitat:
Sonst hätte das Auto eine nicht so hohe Anhängelast.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
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#5
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Naja , die Anhängelast wird nicht auf die Gegebenheiten schwieriger Sliprampen bezogen , sondern man geht von "normalen" Bedingungen und
idR. 12% oder auch 8% Steigung aus. Das auf dem Untergrund evtl. noch Sand oder Algen vorhanden sind und das Boot ein erhebliches Losbrechmoment im Wasser hat , erst recht wenn der Trailer evtl. auch noch bis in den Schlick gefahren wurde , wird da nicht berücksichtigt. Auch halten sich die Rampen nicht immer an vorgegebene Steigungswerte..... Da wir dutzende Male im Jahr an verschiedensten Stellen slippen sieht man da so einiges was arg verwundert. Z.B. die großen Transporter mit teils 3 to Anhängelast und Frontantrieb quälen sich je nah Rampe mit durchdrehenden Rädern bei Gespannen die gewogen gerade mal 2 to haben . Ich hatte auch mit 2,2 to Anhängelast und Frontantrieb mit meinem 1750 kg Gespann hier und da Probleme.... |
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#6
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Es geht ihm wohl mehr um das Slippen, weniger um das Trailern. Das Trailern dürfte wohl kein Problem sein. Beim Slippen hätte ich da eher Bedenken. Grundsätzlich sind Autos mit Frontantrieb zum Rausslippen eher problematisch. Habe schon genügend Fälle gesehen, die große Probleme dabei hatten. Spätestens an einer steilen Slipprampe werden die Vorderräder beim Ausslippen durchdrehen, vor allem, wenn die Rampe vom Vorgänger noch nass ist ....und dann kann´s eng werden.
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Grüsse Gebhard www.youtube.com/watch?v=QXbER-JXvlc https://www.youtube.com/watch?v=y870wlSzzWc
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#7
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Ich habe ein I40 mit Frontantrieb und Wandlerautomatik.
1500 Kg Anhängelast, Boot mit Trailer 1050Kg. Hatte noch nie probleme beim Slippen, die Rampe war immer trocken. Den Trailer habe ich so eingestellt das ich nicht die 75Kg Stützlast habe sondern 60Kg Und wenn es mal nass sein solte würde ich das Boot an der Rampe nicht bis in den Windenbock ziehen, sondern es etwas weiter hinten auf dem Trailer lassen. Das gibt dann meht gripp beim Frontantrieb.
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Gruß Jogie,
![]() der KFZ Mechaniker der alles selber am Boot macht |
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#8
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Zitat:
Aber es gibt zu viel unterschiedliche Slippen und Bedingungen, als dass ich versprechen könnte, dass es immer gut klappt. Probleme hatten wir in unserer "vor-Allrad-Zeit" immer dann, wenn wir bei Regen geslippt haben und die Slippe eher steil war, oder z.B. in Tidengewässern, wenn man bei Niedrigwasser geslippt hat und die Slippe voller Modder war. Als Plan B dann, wenn es nicht klappen will: - Wenn es das eigene Auto verträgt, setzt sich jemand auf die Motorhaube, oder - ein zweites Auto mit Abschleppseil vorne dran, oder - das Boot nicht bis zum Anschlag auf den Trailer, um hinten die Stützlast zu verringern und an der Front mehr Druck zu haben (Achtung: Aufpassen, dass sich dabei an der Hinterachse handgebremste Fahrzeuge während des Slippens nicht selbstständig machen, Unterlegkeile verwenden), Gibt Leute, die hängen den Trailer nicht in die Kupplung sondern ein Seil zwischen Trailer und Kupplung - das käme bei mir nie in Frage.
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Viele Grüße Andreas Geändert von Pepper (16.05.2026 um 17:30 Uhr) |
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#9
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Das stimmt sicherlich fuer die Wandlerautomatiken. Gilt das aber auch fuer ein DSG?
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#10
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Doppelkupplungsgetriebe und Anhänger scheint nicht so gut zu sein.
Bei manchen Typen schliesst das eine das andere sogar aus.
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* * * * * * * * *MfG* * * *Mario * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * inoffizielle Boote-Forum-Karte
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#11
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Hallo Markus,
ich fahre seit vielen Jahren überwiegend mit Frontantrieb. Slippen war nie ein Problem. Egal welches Wetter. Mit Heckantrieb aber auch nicht. Prinzipiell slippe ich so, dass das Auto nicht im Wasser steht. Somit haben die Reifen genug Haftung.
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Viele Grüße vom Bodensee Tom FSD e.V.: www.fsd-info.de Bei Interesse gerne Infos per PN!
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#12
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Zitat:
Zitat:
Wo die Hinterräder beim Fronttriebler stehen ist komplett egal.... Wenn die Rampe stark frequentiert und somit nass und voll Sand ist , kann ich mich aber hinstellen wo ich will , da fehlt dann überall der Grip. Wenn möglich Allrad , zur Not Heckantrieb und wenn es Frontantrieb ist würde ich keine grenzwertigen Konstellationen fahren. Wie schon oben geschrieben , auf der Waage werden aus seinen 1300 kg vermutlich 1600 oder mehr . Da ist die Zuglast selbst schon überschritten und dann noch ne ungünstige Rampe und die Hände werden feucht |
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#13
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Hallo,
rausslippen könnte je nach Untergrund und Steilheit der Rampe etwas "tricky" werden. Ich hatte auf einer natursteingepflasterten, eher steilen Rampe an der Donau arge Probleme das Boot (mit ähnlichem Gewicht) mit Frontantrieb wieder raus zu bekommen. Das Losbrechmoment ist das Problem auf glattem Untergrund. Als 2 Leute mit geschoben haben, kam die Fuhre in Bewegung. Das "ruckartig einkupplende" DSG bei Skoda ist da auch keine Hilfe. Da kann man mit Handschalter gefühlvoller anfahren. Habe ähnliche Probleme auch schon an anderen Rampen bei anderen Fronttrieblern beobachtet. Es kommt immer auf die Rampe an... Jetzt, mit Wandlerautomatik und Allrad, mache ich mir keine Sorgen mehr.
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Gruß Andreas
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#15
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Wie hat Walter Röhrl gesagt: "Alles außer Allradantrieb ist eine Notlösung."
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#16
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und was hat er ??? - Recht hat er
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Gruss vom Bodensee Lutz |
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#17
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Zum Vergleich, ich fahre 2wd sharan frontler, slipe problemlos 2.3t
Zur Not kommt vorne eine RaKo kupplung ran, die gibt es aber wohl nicht mehr. |
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#18
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@Perseus
Wo liegt denn dein Revier. Bei Sliprampen am Oberrhein bspw. kann ich herzlich von einem Fronttriebler abraten. Die Rampen im Revier sind idR einfach steil und lang. Ich hatte es versucht und bin gescheitert. Ende vom Lied war die Anschaffung eines anderen Fahrzeuges mit Allrad. An einer Rampe an der Weser hingegen, wo wir unser Boot gekauft hatten hätte es locker auch mit unserem damaligem Fronttriebler funktioniert. Das war eine ziemlich flache Rampe. Wie einige Vorredner schon geschrieben haben sind die Werte wie Anhängelast, Stützlast etc. nicht für eine Rampe vom Hersteller angegeben. Da solltest du genügend Reserven haben. Die Traktion ist auf der Rampe meist auch nicht so gut, weil sie nass, oder sandig/schmutzig sein können. Ergo meine Empfehlung: Überleg was dein Revier ist und schau dir mal ein paar Rampen vor Ort an. Am Besten mal an einem Samstag oder Sonntag, wo Leute slippen. Da kannst du sehen, mit welchen Fahrzeugen die das so machen, was die da für Boote zu Wasser lassen, wie die Rampen beschaffen sind, etc. Also einfach mal ein paar Fakten sammeln. Wenn die Leute nicht gerade beim Slippen sind, kann man da bestimmt auch mal jemanden ansprechen und um Erfahrungswerte bitten.
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Gruß Argus "Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete; er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht." |
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#19
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… nicht ganz. Wenn die Hinterräder im Wasser stehen, dann ist der Trailer meistens zum U-Boot geworden und man benötigt mehr Kraft zum Anfahren.
Auto im Trocknen, Trailer kaum im Wasser (Slippen über die letzte Rolle und Winsch), dann ist das Anfahren wie normales Anfahren am Berg. Und Anfahren am Berg ist bei uns nicht so das Thema. Wir haben es hier teilweise recht hügelig.
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Viele Grüße vom Bodensee Tom FSD e.V.: www.fsd-info.de Bei Interesse gerne Infos per PN! |
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#20
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Der versenkte Trailer ist doch Standard...
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#21
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Zitat:
Ich habe es ausschließlich auf das Thema "mangelnde Traktion" bezogen , da ist es egal ob die Hinterräder beim Fronttriebler auf rutschigem Untergrund stehen.. |
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#22
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An den meisten Rampen ist einiges los, wenn du nicht hoch kommst kommen die anderen von aleine und helfen, denn sie wollen die Rampe auch benutzen! Außerdem kann man nett fragen und darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Gruß ralf
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#23
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ich will mal einen ganz anderen Gedanken in das Thema einwerfen:
es gibt keine Norm für Planung und Bau von Slipanlagen. d.h. jeder baut sie so, wie er es für richtig hält. Und das ist leider meistens falsch (zu steil, zu flach, mit Knick, keine Rand - und Fussschwellen etc.). Wenn man zum einen diese Bauwerke auch normen würde und zum zweiten nur Planer heran lässt, die sich damit auskennen, wäre das Problem gelöst. Ausserdem fehlen in Deutschland derzeit ca. 3.800 öffentliche Slipstellen, die allein der Wasserrettung dienen sollen. |
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#24
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… das klingt nach viel Bürokratie. Ich kenne die Situation bei Euch nicht, aber hier sind die meisten (zugänglichen) Rampen ganz gut.
Meistens baut man auch eine Rampe nach den örtlichen Begebenheiten. Geht es steil oder flacher ins Wasser, angrenzende Bauten, Nutzung (nur Jollen oder auch größere Boote) etc. Nachdem ich relativ häufig an Rampen bin. Das Problem ist sehr oft nicht die Rampe, sondern der Nutzer.
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Viele Grüße vom Bodensee Tom FSD e.V.: www.fsd-info.de Bei Interesse gerne Infos per PN! |
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#25
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Zitat:
Regelungen gibt es in der EU genug. Da braucht es keine Norm für Slipanlagen. Sollen die Flüsse dann auch genormt werden?
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Gruß Klaus Schöne Grüße an den August |
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