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  #1  
Alt 18.04.2026, 16:40
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Mantriur Mantriur ist offline
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Standard Altes Teakdeck erhalten. Womit konservieren?

Ich wuerde gerne mein 45-Jahre altes Deck noch sehr lange erhalten. Das Holz hat noch 12mm und sieht nach nochmal schleifen sicherlich wieder richtig gut aus, aber das geht halt nicht dauerhaft.

Meine Sorge ist, dass die schuetzenden Oele im Teak irgendwann mal verbraucht sind. Neuaufbau waere jenseits der 100k, wenn ich altes Kernholz ueberhaupt noch bekomme.

Die Hersteller der entsprechenden Waesserchen luegen dir natuerlich alles vor, was du hoehren moechtest - denen doch egal, was nach der Gewaehrleistung passiert. Das macht auch Sinn, denn zumindest der sich im Internet auskotzende Anwender denkt bestenfalls in Jahren, eher Monaten, nicht in Jahrzehnten. Nuetzliche Erfahrungen hab ich keine gefunden.

Was wuerdet ihr machen, um das Holz zu erhalten? Optik ist egal, Wartungsaufwand auch.
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  #2  
Alt 18.04.2026, 16:56
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Unendliches Thema, wird noch viel kommen.

Mir wäre vorrangig der Schutz des Stahldecks unter dem Teak wichtiger.
Ich habe über Jahrzehnte ungepflegte Teakdecks gesehen, bei denen zwischen den Verschraubungen der Rost das Teak sichtbar ca. 1-2cm hoch gedrückt hat mit Leckagen nach innen zur Folge.
Supergau!

Also auf jeden Fall neu verfugen, mit Band auf der Sohle und Primer an den Seiten.
Wo die Verfugung schlecht ist, siehst Du nach dem Regen.
Dort, wo aufsteigende Feuchtigkeit die Nähte länger nass hält.

Die Neuverfugung allein ist bei Deinem Dampfer bereits ein grosser Aufwand, entweder in Stunden oder in Euros.

Ob dem Teak wirklich sein originäres Öl ausgewaschen wird?
Keine Ahnung, ich denke, eher nicht.
Ich tendiere gegen das Argument des verringerten Anti-Rutsch Effektes zum Nachölen.
__________________
Gruss, Dirk
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  #3  
Alt 18.04.2026, 17:14
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Mir wäre vorrangig der Schutz des Stahldecks unter dem Teak wichtiger.
Ich habe über Jahrzehnte ungepflegte Teakdecks gesehen, bei denen zwischen den Verschraubungen der Rost das Teak sichtbar ca. 1-2cm hoch gedrückt hat mit Leckagen nach innen zur Folge.
Supergau!
Jup, hab ich an den Luken. Hab den Rost mit Owatrol konserviert, dann doch eine sehr gebogene Latte runtergenommen: Zwei Kobaltbohrer fuer die Schrauben verbrannt, Latte nur mit dem ganz grossen Hammer in Einzelteilen vom Blech bekommen. Und dann nochmal ordentlich meisseln muessen, um den Owatrolten Rost runterzubekommen. Einmal reicht.

Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Also auf jeden Fall neu verfugen, mit Band auf der Sohle und Primer an den Seiten.
Wo die Verfugung schlecht ist, siehst Du nach dem Regen.
Dort, wo aufsteigende Feuchtigkeit die Nähte länger nass hält.
Hab ich auf dem Zettel. Bevor die kaputten Naehte nicht frisch sind, darf sie nicht aus der Halle. Na ja, vielleicht im Sommer fuer ein zwei Wochen.

Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Ob dem Teak wirklich sein originäres Öl ausgewaschen wird?
Keine Ahnung, ich denke, eher nicht.
Genau das ist die Frage, auf die ich keine Antwort finde. Die andere ist, ob "Teak Oel", was ja kein Teak-Oel ist, wirklich die natuerlichen Oele ersetzt oder unterstuetzt. Mindestens loest es sie, koennte also kontraproduktiv sein.

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Alt 19.04.2026, 13:49
doubleq doubleq ist offline
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Ich werde bei mir Sioox drauf machen und das mal ausprobieren. Der Gedanke Hohlräume mit Kieselsäure zu füllen, damit zu härten und die Wasseraufnahme zu reduzieren/verhindern erscheint mir erstmal sinnvoll. Ist die Empfehlung von Hallberg Rassy für deren Teak-Decks.
Wie gut es funktioniert kann ich leider erst in 1-2 Jahren sagen.

LG Christian
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