Komplette Renovierung einer Segelyacht aus Stahl und Holz
Hallo zusammen!
Ich möchte euch gerne Fotos von der Bootsrenovierung zeigen, die ich für einen Segler aus Berlin durchgeführt habe. Es war eine umfassende Renovierung, die das Sandstrahlen des Unterwasserschiffs, die Reparatur gerissener Holzdeckelemente (Fräsen und Einkleben von neuem Holz), den Austausch der Fenster, das Lackieren des Stahlinneren, das Lackieren der Holzelemente im Innenraum, den Austausch des Schwertgelenks und viele weitere Arbeiten umfasste, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und werde sie daher in mehreren Beiträgen veröffentlichen, in denen ich jeweils die abgebildeten Arbeiten beschreibe.
Falls sich Fehler im Text befinden, bitte ich um Entschuldigung – ich benutze einen automatischen Übersetzer.
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Hallo zusammen!
Das Boot hatte einige Probleme, unter anderem Risse im Holzdeck und den Aufbauten. Der Besitzer hatte versucht, das Problem provisorisch mit „Wunder-Epoxidharz“ zu beheben, aber das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Ich habe das Problem anders gelöst. Ich habe das Material an der gerissenen Stelle fast vollständig abgefräst und neues Holz eingeklebt, wobei ich versucht habe, Maserung, Farbe usw. beizubehalten. Das Ergebnis war gut; ich musste es nur noch schleifen. Wir haben uns entschieden, den gesamten Innenraum zu demontieren und die Außenteile zu bearbeiten. Der Rumpf wurde außen sandgestrahlt, innen habe ich einen pneumatischen Entroster verwendet – ein sehr gutes und preiswertes Gerät, das ich jedem zur Vorbereitung von Stahl für die Lackierung empfehlen kann.
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1. Sikaflex: Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, ist viel schwarzer Kleber/Füllstoff im Spiel. Ich habe drei verschiedene Sikaflex-Produkte verwendet: einen flüssigen Sika Aktivator/Primer zur Vorbereitung der Oberfläche für den Anstrich und eine Fenstergrundierung. Die Oberfläche wurde mit Polyurethanlack grundiert, leicht angeschliffen und mit Sika Immo Aktivator behandelt, der für eine optimale Haftung unerlässlich ist. Sikaflex 290DC wurde zum Verkleben der Leiste auf Deck und Aufbau verwendet (zuvor war die Leiste mit Epoxidharz verklebt, was aufgrund mangelnder Flexibilität nicht funktionierte). Sikaflex 221 kam in den Dehnungsfugen des Decks zum Einsatz. Hier haftet der Kleber nur an den Seiten der Fuge. Ein schmales Sika-Band wurde an der Unterseite angebracht, um ein Verkleben am Fugenboden zu verhindern. Fehlt diese Trennung, kann der schwarze Fugenmörtel nicht als Dehnungsfuge dienen. Für das Verkleben der Fenster wurden Sikaflex 295UV und zwei verschiedene Grundierungen verwendet: Sika Aktivator für das Holz der Rahmenkonstruktion und Sika Primer 207, eine schwarze Flüssigkeit, für das Plexiglas. Daher mussten die Fenster an den Stellen, an denen das Glas nicht mit dem Klebstoff in Berührung kommen sollte, mit Kreppband abgeklebt werden.
2. Dübel: Nach dem Entfernen der Dielen auf der Terrasse stellte sich heraus, dass die Löcher der alten Schrauben nicht geeignet waren, um die neuen Schrauben sicher zu befestigen. Daher wurde an jeder Stelle, an der die alte Schraube sitzen sollte, ein 10 mm oder 12 mm großes Loch gebohrt und ein Buchenholzdübel mit Epoxidharz eingeklebt. Die überstehenden Dübel wurden anschließend bündig mit der Terrasse ausgerichtet. Diese Maßnahme diente dazu, eine neue Basis für die Befestigung der Terrassendiele zu schaffen. Für jede neue Schraube musste ein Loch mit dem passenden Durchmesser gebohrt werden, um sicherzustellen, dass nur das Schraubengewinde im Holz greift. Die Leiste wurde zunächst probeweise angepasst, ihre Kontur auf die Dielenfläche übertragen, alles mit Kreppband fixiert, eine Schicht Sikaflex aufgetragen und die Dielenleiste montiert. Bei der Montage mit Sikaflex und Schrauben ist darauf zu achten, die Schrauben nur teilweise anzuziehen. Anschließend wird das überschüssige Sikaflex entfernt, die Fuge mit einem Fugenmörtel geformt und die Schrauben nach einigen Stunden, wenn das Sikaflex fast ausgehärtet ist, festgezogen. Mahagoni-Dübel zum Abdecken der Schraubenköpfe: Zur Vorbereitung verwenden Sie einen speziellen Hohlbohrer mit einem Durchmesser, der dem Durchmesser der abzudeckenden Löcher entspricht. Wählen Sie Holz in der passenden Farbe und bohren Sie die Dübel nacheinander aus der Leiste. Stellen Sie die Drehzahl des Bohrers niedrig ein, um ein Verbrennen des Holzes zu vermeiden, da Klebstoffe auf verbranntem Holz nicht haften. Ich habe Sekundenkleber (Cyanacrylat-Gelkleber) zum Anbringen der Abdeckdübel verwendet. Beachten Sie, dass Konstruktionsdübel und Abdeckdübel unterschiedliche Maserungen aufweisen. Abdeckdübel lassen sich mit einem Stechbeitel leicht kürzen oder abbrechen, während Konstruktionsdübel die gleiche Länge wie die Holzfasern haben. Ich hoffe, ich konnte das verständlich erklären; falls noch Fragen offen sind, beantworte ich sie gerne.
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