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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#201
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Im Hauptnetz scheint alles ok, zwischen N und PE sind max 1 Ohm. Beim Wechselrichter liegen allerdings 116V und 108V zwischen Leitern und PE auch ohne Verbraucher. An dem haengt auch die Dose, wo ich mir das merkwuerdige Verhalten des Phasenpruefers erklaeren wollte. Heute ist wohl grosser Messtag angesagt.
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#202
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Grüße in die Runde! Thomas
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#203
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Zitat:
Ein "floating Neutral", also ein schwebender und nicht geerdeter Neutralleiter des WR (ist im Grunde eine Seite der Zerhackerstufe, positive und negative Halbwelle) zeigt ähnliches Verhalten. Deswegen muß man die Anlage immer ansehen bevor man Aussagen treffen kann.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
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#204
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Ich schau erstmal, wo/wie der PE ueberhaupt verbunden ist. Zwischen Landstromsteckdose und Rumpf ist schonmal keine Verbindung. Das ist wohl Absicht, denn beim Landstromkabel hat man den auch gekappt. Des armen Mannes Trenntrafo? :-D
Zitat:
Ich wuerde ja liebend gerne einen Elektriker rufen, nur sind die ungefaehr so zahlreich verfuegbar wie jeder andere Bootsmonteur. |
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#205
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Du misst eine Spannung weil das Bordnetz schon eine Kapazität darstellt. Wenn du mal mit Last messen würdest, nämlich mit einem SPANNUNGSPRÜFER, dann wäre da nichts zu messen.
Bitte bitte lasst es aber einfach. Es führt zu nichts. Genau wie wilde Brücken usw., lasst es. Schon genug Schrott gesehen. |
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#206
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Lasst was? Die Fehlersuche? Wird schon stimmen, nicht weiter drueber nachdenken? :-o |
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#207
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Wir Elektriker verzweifeln manchmal an den Fragestellungen weil sie immer wieder dieselben sind! Und dann folgen endlose Diskussionen über das Für und Wider obwohl das alles in den VDE festgelegt ist. Und zwar aus guten Grund: das sind die gesammelten Erfahrungen aus über 100 Jahren Installationstechnik. Nicht zum Ärgern der Nutzer sondern um es einfacher zu machen: hält man sich dran ist alles gut. Hält man sich nicht dran muß man dem Richter im Fehlerfall erklären warum nicht.
Drei Jahre Ausbildung, Erfahrung als Geselle und Meisterprüfung kann man NICHT in einem Forum vermitteln. Zum MESSEN nimmt man einen Duspol weil der recht niederohmig ist, also eine Last darstellt. Damit werden solche kapazitiven Spannungen gar nicht erst angezeigt. "Wer misst mißt Mist" ist immer noch wahr Sorry, mußte meinen Frust ablassen
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Grüße in die Runde! Thomas
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#208
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Nein, du legst nichts HOCHohmiges irgendwo drüber, denn dadurch entsteht ja gerade erst dein Messfehler, es muss etwas eher NIEDERohmiges drüber. Am liebsten wäre mir aber, du lägst überhaupt gar nichts irgendwo drüber.
„Fehlersuche“. Ganz spannend, weil du mir vermutlich nicht einmal erklären können wirst, welcher „Fehler“ denn überhaupt vorliegt.
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#209
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Zitat:
Ich moechte gerne wissen, wieso beim Wechselrichter ein signifikantes Spannungspotential zwischen PE und N vorhanden ist, und ein zu niedriges zwischen L und PE. Das suggeriert m.E., dass entweder der PE nicht durchgefuehrt ist, N nicht geerdet ist, oder der Wechselrichter einfach anders funktioniert, als ich mir das vorstelle. Da ich aber nichts Anstaendiges gelernt hab, moechte ich im ersten Schritt die Verkabelung verstehen. Dann kann ich mir Gedanken machen, ob es offensichtlicher hahnebuechener Mist ist, oder eventuell etwas, was ich nicht verstehe und recherchieren sollte. Geändert von Mantriur (10.04.2026 um 18:03 Uhr) |
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#210
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Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
![]() Nach einem Wechselrichter (ohne Landstromanschluß) hat man ein völlig neues Stromnetz das mit dem gewohnten "zu Hause" nichts zu tun hat. Zu Hause kommt "von der Straße" ein PEN, der in deinem Hausanschluß in einen PE und N aufgeteilt wird. Damit hast du immer zwischen dem L und N oder PE die üblichen 230 Volt. Weil der WR aber keinen PEN kennt, muß man sich den selber bauen. Entweder macht das ein guter WR automatisch sobald der Landstrom weg ist (z.B. alle Victron Multiplus) oder man muß das anderweitig lösen. Dafür gibt es die Umschaltkästen diverser Anbieter. Auch die schauen nur ob Landstrom da ist (wenn ja leiten die den einfach durch). Fällt der Landstrom weg, wird im Kästchen ein Ausgang des WR mit dem PE verbunden. Das ist dann dein N. Fachlich hast du damit aus einem IT Ausgang des WR einen TN-S Netz (wie zu Hause) gemacht das für die Funktion eines FI unbedingt erforderlich ist. Da sollte man aber keine Fehler machen, das knallt oder man hat ggf. 230Volt an den falschen Stellen. Wenn du dir unsicher bist -> Elektriker holen.
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Grüße in die Runde! Thomas
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#211
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Von Generator, Landstromdose und Wechselrichter kommen 2-polige Kabel. Die gehen an einen Kraus & Neimar Schalter, der (auch zwei-polig) fuer Gen und Shore auf zwei 20A Automaten geht, Wechselrichter nur auf den ersten. Dieser erste ist das 220 Bordnetz. Der zweite geht zu zwei Steckdosen im Maschinenraum, an einer davon haengt der Batterielader, deshalb die Trennung vom Wechselrichter. Kuehlschrank und eine wohl "oh, dickes Kabel mit 220V, das kann ich benutzen"-Steckdose haengen direkt am Wechselrichter. Ich vermute, man wollte einen Reset der Kompressorpause des Kuehlschranks beim Umschalten vermeiden. An der Steckdose haengt ein Bluetooth-Lautsprecher, der ein subtiles 50hz-Brummen von sich gibt - irgendwas ist da nicht sauber. PE vom Bordnetz und der zweiten Maschinenraumdose (an der *nicht* der Batterielader haengt) sind mit Rumpf und FI verbunden. Nach meinem Verstaendnis sollte der PE komplett durchgefuehrt sein. Leider muss der Deckel vom Sicherungskasten irgendwie nach oben durch die Konsole, ohne irgendeins von den anderen 100 Kabeln abzuzuppeln. Dann wuerde ich erstmal mindestens den PE vom Landstrom und Generator anklemmen. Beim Wechselrichter muss ich Anleitung oder Schaltplan finden. Wie N in der Geschichte verklemmt ist, muss ich noch rausfinden. Nach Kabelfarben sind N und L im Bordnetz sowieso vertauscht, vermutlich am Schalter. Das war der Grund, warum ich ueberhaupt mit Suchen angefangen hatte. Auch wenn es oft nicht so klingt, ich hab schon Respekt vor Elektrizitaet. Ich ging eigentlich davon aus, dass ich mit meinem Wissen Elektrik und Motoren auf dem Boot problemlos selber machen kann. Motoren ueberholt jetzt jemand anders, Elektrik gestaltet sich schwieriger als gedacht. Stattdessen kann ich mittlerweile ganz gut Klemptnern. :-D |
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#212
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Das hört sich nach viel Arbeit/Sucherei an....
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#213
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Ok,
lasse besser die Finger von der Anlage und erst nen Eli drübergucken so daß dieser das Chaos im Urzustand sieht. Wenn da noch selbst ohne Sachkenntnis wild geändert wird, blickt keiner mehr durch und die Lösung "Seitenschneider" ist dann das zeitsparende Vorgehen was einen Neuaufbau mit sich zieht.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland)
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#214
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Bitte. Tue nichts weiteres. Nichts an-, ab- oder umklemmen, ohne jemanden konsultiert zu haben, der die Installation und die Komponenten kennt und versteht. Du hast da sicherlich im Rahmen deiner Möglichkeiten gemessen. Trenntrafo oder Isolator sagen dir vermutlich aber nichts? Es ist nicht mit etwas Grün-Gelb anklemmen getan.
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#215
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Man hat m.E. den PE zur Vermeidung von Galvanisation bewusst gekappt. Das ist aber einfach keine sichere Loesung. Gibt es da nicht sogar irgendeine Norm, die diese Verbindung vorschreibt? Der Generator ist ueber das Gehaeuse geerdet. Im Auslieferungszustand sollen darueber intern auch PE und N geerdet sein. Da muss ich vermutlich nur verifizieren, ob diese Schiene noch drin ist. Der Inverter wurde ausgetauscht, mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem recht speziellen Kandidaten. (Der Gleiche, der Schlauchadapter im Schwarzwassersystem nicht auf Durchmesser saegt). Laut mittlerweile gefundener Anleitung sollen N und PE im Geraet miteinander und der PE mit dem Rumpf verbunden werden, wenn man moechte, dass der FI funktioniert. Messergebnisse suggerieren, dass dies nicht passiert ist. Auch dies laesst sich leicht verifizieren. Ich weiss nicht, wo du hier das hohe Risiko siehst? Ich sag's nochmal: Es gibt niemanden, den ich direkt live vor Ort konsultieren koennte. Normale Elektriker schrauben nicht auf Booten, Allround-Bootsmechaniker sind dabei auch nicht qualifizierter, und Schiffselektriker sind eine seltene und scheue Spezies. Aber damit du nochmal die Haende ueber dem Kopf zusammenschlagen kannst: Ich hab ja noch so einen nutzlosen 5k NTC Fuehler liegen. Der koennte bei Zimmertemperatur ein guter FI-Tester sein. :-D |
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#216
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Wie viele Warnlampen brauchst du noch um in die Richtung "neu machen lassen" zu denken?
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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#217
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Zitat:
Beim "machen lassen" drehen wir uns irgendwie im Kreis. Edit: Die DC-Schuko-Dosen sind uebrigens kein Unfall. Die sitzen jeweils neben einer 220-Dose und sind beschriftet. Der Kopfknoten dabei ist, dass jemand Schuko-Stecker an DC-Niedervolt-Geraete geschraubt haben muss. Frueher oder spaeter erwischt man dabei garantiert mal die falsche Dose. Aber das umzubauen ist wirklich kein Aufriss. Geändert von Mantriur (Gestern um 14:58 Uhr)
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#218
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Für höhere DC Ströme wird manchmal das britische Steckdosensystem genutzt. Ist zwar klobig aber kann (je nach Absicherung) bis 32A. Und gibt es in allen Varianten, Aufputz, Unterputz, Feuchtraum etc.
Das wäre dann verwechslungssicher
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Grüße in die Runde! Thomas
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#219
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Zitat:
Aber im Ernst: Die UK-Dosen sind m.E. die besten, nur "klobig" ist ein Understatement. |
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#220
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Als E-Techniker meine Empfehlung: Nicht den "Land-PE" mit dem Schiffs-PE verbinden, da dies zu Kriechströmen führen kann, die die Bootskorrosion erheblich beschleunigen! In der Regel ist der bordeigene PE mit Masse (z.B. Motor, Ruder, Stahl- oder Alurumpf, Blitzschutz an Borddurchlässen o.ä.) verbunden.
Die im Chat gezeigte Verkabelung ist einwandfrei, Landstrom über einen Trenntransformator an Bord bringen, separaten PE an Bord, vor dem FI (!) gebrückt mit N-Leiter legen, FI-Schalter an Bord zwischen L und N. Bei Verbauen eines Wechselrichters an Bord (d.h. von 12/24V= auf 230V~) PE (sofern vorhanden) an die Steckdosen legen, immer FI-Schalter zwischen L und N setzen, PE "erden" z.B. am Motorblock oder Alu- Stahlrumpf. Hat der Wechselrichter kein PE, am Wechselrichter an N eine PE-Ader starten, PE an die Steckdosen und "Masse" wie Motor oder Rumpf legen, FI-Schalter in L und N setzen. Wichtig ist, dass es keine Verbindung "an Land" gibt, der Kriechströme zulässt, weder über PE noch N. Viel Erfolg!
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Danke für Eure Unterstützung! |
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#221
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Zitat:
Nach DIN EN ISO 13297 ist der PE immer mit dem Rumpf zu verbinden weil nur dann die jederzeitige Funktion des RCD/FI gegeben ist. Sonst hast du bei Landstrombetrieb nur noch die Verbindung über das mehr oder weniger gut leitende Wasser zum Land PE und man könnte sich den PE im CEE Stecker auch gleich sparen
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Grüße in die Runde! Thomas Geändert von Thomas69 (Heute um 10:43 Uhr) |
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#222
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Eigentlich hatte ich jetzt mit Antworten der Fraktion "galvanische Korrosion" gerechnet
Dann hier: die VDE Richtlinien dienen dem Schutz von Menschenleben, eine mögliche Korrosion des Schiffskörpers interessiert da nicht die Bohne. Tatsächlich kann es bei einer ordnungsgemäßen Installation mit PE am Rumpf zu Strömen von anderen Schiffen (mit teils abenteuerlichen Installationen, siehe die Beschreibung in diesem Fred) zum Stromfluß VON diesen Schiffen ZUM ordnungsgemäß "geerdeten" Rumpf des eigenen Schiffes kommen. Gern im Winterlager wenn so ein Schiff monatelang neben einem liegt. Dann kann man einen Trenntrafo einsetzen der das zuverlässig verhindert und (bei sachgemäßer Installation) trotzdem die Sicherheit aufrecht erhält. Dabei wird der Land PE bis zum Trafo geführt und mit dessen Kern verbunden (damit bei einem Isolationsfehler der Land FI/LS auslösen kann). Die Ausgangsseite des Trenntrafos erhält eine Brücke von einem Außenleiter L' zum PE/Rumpf damit wieder ein TN-S Netz entsteht das für den nachgeschalteten FI erforderlich ist. Diese Brücke kann fest eingebaut werden oder wird durch ein dafür vorgesehenes Relais herbeigeführt (z.B. bei einigen Victron Trafos). Und da Trenntrafos schnell ins Gewicht/Größe gehen wird das bei höheren Anschlußleistungen auch gern durch einen galvanischen Isolator gelöst. Wird gerade bei US Schiffen mit Klimaanlagen etc. oft gemacht. Ein Trenntrafo für 10kW (die haben gern 50A Anschlüsse bei 218/240Volt) ist "untragbar". Alles weitere bitte in einem anderen Thread, der TO wird sonst völlig verwirrt.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#223
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Ist das auch ein Trenntrafo?
https://www.vevor.de/variabler-trans...p_010644226332 |
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#224
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Ganz klar NEIN
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Grüße in die Runde! Thomas
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#225
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Der Gewinn kommt daher, dass es einer neu macht der weiß was er tut.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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