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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
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#1
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Wir haben ein 10 m langes Segelboot (33 Fuß, Kajüte, Küche, Bad, Motor, Navigationsecke usw.) , Baujahr 1989, sehr viel gesegelt, viel Spaß damit gehabt, aber jetzt ist auf einer Seite das Deck wohl durch Feuchtigkeit usw. relativ plötzlich so labil geworden (GFK, innen Balsakern), dass eine Reparatur den Restwert des Bootes übersteigt.
Das Rigg ist in Ordnung und hat vor nicht allzu langer Zeit neue Stage und Wanten bekommen. Die Segel sind ebenfalls in Ordnung. Was macht man in solchen Fällen? Boot für ein bisschen Geld an Bastler verkaufen, Boot ausschlachten und zum Verwerten bringen? Aber wer macht so was? Liegeplatz ist am Ijsselmeer. Es wäre zwar schade, aber es waren 34 schöne Segeljahre, und wir könnten uns auch trennen, so oder so, also verkaufen oder verwerten. Also wollen wir keine Reparatur um jeden Preis. Wenn's 10.000 oder 20.000 Euro kosten würde, wäre es ok, aber oberhalb ist es einfach unrealistisch. Vielleicht habt Ihr Tipps? Die Bastler-Variante fände ich am besten, aber man muss erst mal jemanden finden, der Lust dazu hat und auch die Fähigkeiten... Wenn Ihr jemanden am Ostufer Ijsselmeer haben solltet, den man wegen einer Reparatur fragen kann, ist das natürlich auch willkommen. |
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#2
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- Ist das Schiff dicht und innen trocken und wohnlich?
- Ist das Deck noch gut begehbar und lediglich zum Segeln nicht mehr geeignet? - Ist der Motor gepflegt und zuverlässig? Falls ja, würde ich das Rigg separat verkaufen und den Rumpf günstig als Motorboot einstellen; dabei aber auf den Mangel hinweisen. Sind die oben genannten Kriterien erfüllt, gibt es durchaus Käufer. Das Boot kann gerade momentan günstig betrieben werden, und ich sehe seit ein paar Jahren einen Trend, dass Segelboote ohne Rigg binnen als preiswerte Motorbootalternative gefragt sind. Bei der Preisgestaltung wäre ich zurückhaltend, es droht Reparatur oder arbeitsintensive Teileverwertung und Restentsorgung.
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Gruss, Dirk |
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#3
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Rigg (und andere funktionsfähige wertvolle Teile, zB Motor) separat verkaufen hört sich vernünftig an. Ansonsten gibt es gerade keinen Mangel an günstigen Booten. Wenn GFK mit Balsakern instabil geworden sind, ist es vielleicht an der Zeit das ordentlich zu entsorgen (sonst landet es früher oder später mit entsprechenden Umweltschäden und mit überfordertem Besitzer auf dem Seegrund. Sehe ich andauernd hier nebenan auf dem Rummelsburger See)
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#4
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Aufsägen, die Blumenerde raus, trocknen, PVC Schaumplatten rein, wieder zu laminieren.
Macht einen Haufen Arbeit, man braucht eigentlich einen Hallenplatz, erweiterte Kenntnisse in der Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen und entsprechendes Equipment wären ratsam. Aber eigentlich auch für ambitionierte Selbermacher beherrschbar... Ich hab sowas vor 30 Jahren schon bei einem gekenterten- und stark beschädigten Kat aus Epoxy-Wabensandwich gemacht. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man großflächig das Deck aufsägt, aber rein vom Umfang und der Komplexität der notwendigen Arbeiten ist das eigentlich keine besonders schwierige Geschichte. Gruß, Norbert
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#5
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Welche Abmaße hat denn die Schadstelle?
Auch von innen passabel erreichbar? Grüße Totti
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Flagge zeigen ist eine Tugend!
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#6
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Danke schon mal für die vielen Hinweise!
Also, die Steuerbordseite ist mehr oder weniger von vorne bis hinten im Innern des Decks nass, das hat ein Bootsbauer mit entsprechendem Gerät gemessen. (Derjenige, der meinte, es kostet 30.000 bis 50.000 Euro.) Es ist 'etwas' undicht, das heißt, Wasser läuft nicht in Strömen rein, aber ggf. am Süll bzw. Stellen, wo die Relingsstützen fest sind. Die Schadensstelle selber (die, die 'weich' beim Begehen ist), ist vielleicht 40 x 40 cm, aber das Sandwich ist auf ganzer Länge deutlich nass im Innern. Teile einzeln zu verkaufen wäre eine Option, oder eben nur das Rigg und den Rest an jemanden abgeben, der das Dinge als Hausboot nutzt und das Deck - naja - irgendwie dicht macht. Preislich habe ich überhaupt keine Ambition, wäre froh, wenn man plus minus aus der Nummer kommt, vielleicht noch das eine oder andere Teil separat verkauft. Vielleicht ist es aber gerade auch für einen Verwerter oder Verschrotter interessant, das Boot MIT ein paar Geldbringenden Teilen zu bekommen, damit er etwas davon hat. Selber bauen klingt verlockend, aber kommt für mich persönlich jedenfalls nicht in Frage, und es ist auch viel Risiko dabei, ob's am Ende funktioniert, ob man einen Hallenplatz plus Werkzeug usw. bekommt usw. - |
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#7
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Um was für ein Boot geht es denn überhaupt? Das ist in dem Zusammenhang ja nicht ganz unwichtig
Findet Matthias . |
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#8
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Friendship 33 mit Pinnensteuerung und Flügelkiel, Motor BT 2003 Volvopenta.
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#9
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...eigentlich ein großer Name. Wir haben eine gleichalte 28er und eine viel ältere 22 oder 21 ohne Probleme im Verein. Die 28 war bei mir Mitkandidatin.
Zur Problematik kann ich nur 1 Punkt beitragen: '16 wollte ich meinen intakten; nur Rubbelschäden im Eloxal, Mast verkaufen= 1 Interessent mit viel zu kleinem Boot. Der Mast liegt bis heute in einer Ecke. Es braucht also etwas Glück Grüße, Reinhard Mal nachgesehen: die 33er ist ja richtig flott gegenüber der lahmen 28er |
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#10
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Ich muss noch ein wenig bis zum Ruhestand, daher jetzt gerade nicht
Aber mal im Ernst: setz das Boot für sagen wir €7,5k in die üblichen Börsen, dabei den Zustand sehr gut beschreiben. Wäre ein Witz, wenn sie dafür nicht weg ginge. Eine Friendship 33! Das ist doch kein Billigeimer! Meint Matthias. |
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#11
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Die aktuelle Range liegt für eine Friendship33 bei ca.
25-35k€. Die Reparaturkosten wurden dem TE im ersten Aufschlag mit ca. 30-50k€ benannt. Selbst wenn eine Reparatur gegen Rechnung für 20k€ möglich sein sollte, wäre ein Preis von 7,5 k€ nur für Selbstbauer interessant. Ich würde eher mit 5000 € rangehen, wenn es darum geht, schnell eine Problemlösung zu finden. Auch dafür sollte der Motor in nachweislich gutem Zustand sein.
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Gruss, Dirk
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#12
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Ausschlachten, Rest entsorgen. Geht mit +/- 0 auf.
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Beste Grüße, Alex
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#13
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Schon mal eine Friendship 33 gesegelt? Das ist ein Boot, mit großem B
Meint (nicht alleine) Matthias. |
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