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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo zusammen,
ich überlege derzeit mir ein anderes oder weiteres Boot anzuschaffen. Ich tendiere zu einer Phantom, Ring, Bernico in 18 bis 21 Fuß etc., also etwas flottem mit 200 bis 300 PS 😉. Mein Fahrgebiet an Wochenende sind Rhein und Mosel, aber es geht auch mal für 2 Wochen im Urlaub ans Veluwemeer oder den Schweriner See oder die Müritz. Da gelten 20 bis 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Jetzt zu meiner Frage: Wo liegt eure unterste/niedrigste Gleitgeschwindigkeit mit welchen Boot-/Motorkombinationen? Können mir evtl. speziell die Fahrer von oben genannten Booten idealerweise ihre Erfahrungen mitteilen? Ist es völlig abwegig mit solchen Rennsemmeln stabil mit 25 bis 30 km/h zu gleiten? Mit meiner 14er Fletcher geht das ganz gut, aber mit einer sehr hecklastigen z.B. 18er Ring mit 200+ PS? Danke euch vorab, Grüße Lars
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Fletcher Arrowflyte 14, Yamaha 75 CETO |
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#2
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Hallo Lars,
ich fahre Boote in dieser „Klasse“. Unter 35 KM/H gleitet „es bei mir nicht“. Meiner Erfahrung nach, funktioniert das nur wirklich mit nem Schlauchboot mit viel Auftrieb/Wenig Gewicht. Viel Erfolg.
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Maritime Grüße. Ervin Rude
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#3
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Sehe das ähnlich. Wir haben ein recht schweres Boot (5.0er im Heck) und da geht nix unter 30-35 km/h.
Um früher zu gleiten, muss ein Boot vor allem leicht sein. Aber 'leicht' und '200+ PS' und '18-21 Fuß' schliessen sich irgendwie gegenseitig aus, wenn man sich nicht ganz was exotisches basteln will. Eventuell könnte das mit einem RIB klappen. Aber dann auch eher nicht mit 200+ PS am Heck, weil das zu viel wiegt.
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A boat is a depression in the water lined with fiberglass into which money is poured
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#4
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….mein 13 Fuß Boston Whaler mit 40 Ps gleitet auch schon deutlich unter 30 km/h….
…..Leicht, wenig Verdrängung, manchmal ist hinten weniger Gewicht am Spiegel einfach „MEHR“.
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Maritime Grüße. Ervin Rude
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#5
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Zitat:
Der Whaler gleitet mit 40 PS vielleicht bei 25 km/h, aber dafür ist dann auch deutlich früher Schicht am Schacht als bei mehr PS, die dafür später gleiten. Und wenn Gleitbeginn und Endgeschwindigkeit stimmen, ist das Boot halt zu klein https://www.ceasarinflatables.com/de/home-i/
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A boat is a depression in the water lined with fiberglass into which money is poured
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#6
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„Ja, ist halt ein tradeoff“
…..darum nicht „nur“ der BW….. Wie beim PKW, gibt keinen, der ALLE Anforderungen erfüllt……
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Maritime Grüße. Ervin Rude |
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#7
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Zitat:
Ich fahre eines der oben beschriebenen Schlauchboote mit 6m Länge. Die Schläuche sind aber nur im Wasser wenn die Tanks voll sind und ich noch 1-2 Personen an Bord habe Gleitfahrt ist möglich mit Trimmklappen und wenn ich alles ausnutze, ab ca. 22 km/h. Macht aber keinen Spaß so zu fahren. Ist eher ein durchs Wasser walzen. Halbwegs vernünftige Gleitfahrt ab 30km/h aufwärts. Sauber läuft es ab ca. 35km/h aufwärts.
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Wenn Du tot bist, dann weißt Du nicht dass Du tot bist. Für Dein Umfeld aber ist es hart. Genauso ist es wenn Du doof bist.
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#8
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Ich kann über meinen kleinen Gleiter (29 Fuß, 600 PS, 2.400 kg) berichten:
Gleitfahrt beginnt mit 13 kn und erhöht sich von selbst auf 19 kn, wenn das Gas nicht zurück genommen wird.
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Beste Grüße, Alex
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#9
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Danke euch schonmal für eure Erfahrungen.
Ich hatte gehofft, dass man mit einem für langsame Gleitfahrt optimierten Setup und Trimmklappen auch bei so einer Rennziege 25 km/h hinbekommen kann. Aber ich sehe ein das wird nix. Ist auch logisch, ein Boot für alle Fälle geht halt nicht. Dann werde ich meine kleine Fletcher für Hollandfahrten und die deutschen Seen behalten und mir für den Rhein was größeres kaufen. Da fühle ich mich mit den 14 Fuß doch nicht ganz so wohl.
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Fletcher Arrowflyte 14, Yamaha 75 CETO |
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#10
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18km/h mit Hydrofoil.
Natürlich ist das kein "Gleiten" sondern halbgleiten. 25km/h geht auch mit schnuckligen 24l/h Verbrauch. Ohne Hydrofoil war es erst ab 28 Stabil. Aber ich hab am ende auch keine 250-300kg am Heck, du schon.
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Grüße Gordon Nüffe? Welfe Nüffe? |
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#11
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Hier Bilder (Videoschnappschuß von digitalisiertem Super 8-Film) von meiner geringsten Gleitgeschwindigkeit, ca. 15-18 km/h.
Boot Metzeler Schlauchbötchen mit 7,5 PS Mercury. 1 Papi, 2 Pänz Ort Etang de Biscarosse, Süd-West-Frankreich 1988
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen |
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#12
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Zitat:
Ab 12kn geht es in den Gleitübergang und dann läuft die Geschwindigkeit von selbst auf 17-18kn hoch. Ohne Hydrofoil war der Gleitübergang um ca. 2kn später, ob die Trimmklappen sich darauf auswirken kann ich erst in einer Woche sagen.
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin)
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#13
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Das sieht bei meinem DSB Zephyr 3.6 Schlauchboot mit 25 PS 2-Takter ähnlich aus. Da sitzt man ja vorne, wodurch mit mir alleine im Boot es bereits bei 14 -15 km/h stabil gleitet. Allerdings kann man das Boot aufgrund seines Luftkiels wirklich nur bei Glattwasser fahren. Da haben wir es wieder, ein Boot für alles gibt es eben nicht. Hilfe, ich brauche ein Drittboot
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Fletcher Arrowflyte 14, Yamaha 75 CETO Geändert von Arrowflyte (Gestern um 19:03 Uhr)
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#14
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Mein Boot ist auch hecklastig - aber natürlich nicht vergleichbar von Länge und Wumms her mit den von Dir beschriebenen Modellen. Ein montierter Hydrofoil bringt hier aber durchaus was. Selbst besetzt mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern habe ich Gleitfahrt im Fenster zwischen 25 und 30 km/h erreicht (25 reicht jetzt nicht ganz, mehr als 30 musste es aber auch nicht sein). Die Gleitfahrt ist natürlich nicht absolut stabil, d.h. man muss immer mal die Gashebelstellung ein wenig korrigieren, damit das Boot in diesem Bereich bleibt, und nicht entweder schneller wird oder aus der Gleitfahrt rauskommt.
Allerdings, Hydrofoil bei 200 bis 300 PS?
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Viele Grüße, Matthias
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#15
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Das SE400 Hydrofoil wird bei vielen Händlern als „bis 350PS“ aufgelistet. Aber nachdem so große Motoren dann auch entsprechende Schrauben-Durchmesser haben die dann größer sind als die Breite des Foils: Ich glaub das die Wirkung dann etwas abflacht.
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin) |
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#16
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An einer Phantom, Ring oder ähnlichen Rennsemmeln würde ich kein Hydrofoil anbauen. Das passt einfach nicht zum Boot und sieht Kac... aus. Außerdem weiß ich nicht, ob die Belastung für den Spiegel und das Foil nicht bei Sprüngen zu groß wird?!
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Fletcher Arrowflyte 14, Yamaha 75 CETO |
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#17
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….bei +100 km/h sollte außer einem drehenden Anteil des Propellers, die Welle mit der er sich dreht, ein so kleiner Teil wie möglich, des Getriebes und die Finne im Wasser sein……nicht mehr…….
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Maritime Grüße. Ervin Rude
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