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  #2251  
Alt 01.03.2026, 19:31
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@jaha:

Das Eis überträgt alles aufs Schiff wie auf einen Resonanzkörper.
Risse im Eis, Wellen ausserhalb der festen Eisdecke, alles lässt das Schiff erzittern.
Fühlt sich fürchterlich und bedrohlich an, ich kenne das gut vom Hausboot in ü 30 Jahren.

Dennoch plädiere ich dafür, ein Schiff einseitig frei vom Eis zu halten um den Druck zu minimieren.

Zur Heizungsfrage:

Hast Du keinen netzbetriebenen Pelletofen an Bord?
Das hat sich in NL für Eigner mit festem Wohnsitz auf fahrenden Schiffen seit einigen Jahren durchgesetzt, meist in Kombination mit einer günstigen China-Airco, die dann zum Heizen in der Übergangszeit genutzt wird.
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Gruss, Dirk
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  #2252  
Alt 01.03.2026, 19:47
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Hey Dirk,

ich verstehe deinen Einwand, einseitig eisfrei zu halten, gut. Ist bei mir leider nicht möglich, da ich zu beiden Seiten Nachbarlieger habe, die nur einen knappen Meter entfernt sind jeweils. Wenn die Schollen nicht wegkönnen, würde ich immer wieder einfrieren lassen.

Und ein Pellet- bzw. Dieselofen steht auf meiner Einkaufsliste ganz weit oben, bin schon mit Toplicht im Kontakt. Leider muss dafür meine Geschirrspülmaschine weichen, aber einen Tod muss man sterben. Hast aber recht, alle Bootsbewohner die ich kenne, haben so ein Teil.

Trotzdem bleibt die Bude erstmal kalt nach 30 Stunden Abwesenheit.

Und selber, Winter gut überstanden?

Edit: was meinst du denn mit "netzbetriebenem Pelletofen"? Ich kenne die Taylor/Dickinson/Refleks als Dieselöfen und dann zB die Morsoe als Pellet bzw Holzofen. Haben die englischen Narrowboats alle drauf. Aber die brauchen keinen Strom, oder verstehe ich dich falsch gerade?

Geändert von jaha (01.03.2026 um 20:04 Uhr)
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  #2253  
Alt 01.03.2026, 19:50
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Auch bei uns ist inzwischen wieder Normalität eingekehrt.
Die Heizlüfter sind wieder eingepackt. Alle Lüftungen und das Auspuffrohr sind wieder geöffnet.
Durch das Siel in der Dove Elbe, dass zwei mal am Tag geöffnet wird und den Wasseraustausch mit der Norderelbe durchführt und damit immer für eine leicht Strömung sorgt, war unser FALCON während der ganzen Zeit nicht eingefroren.

Fazit: außer 350 € für das Beheizen ist alles glimpflich abgelaufen.

Das einzige ärgerliche Thema ist, dass für die Wasservögel der Dove Elbe unsere Badeplattform anscheinend der schönste Platz der Welt war und diese total beschissen ist.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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  #2254  
Alt 01.03.2026, 20:13
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Zitat:
Zitat von jaha Beitrag anzeigen
...Und selber, Winter gut überstanden?
Klar, wie seit vielen Jahren.

Roter Diesel (Heizöl) darf seit vielen Jahren nicht mehr in NL auf privat genutzten Schiffen, auch nicht auf Hausbooten, obwohl die ansonsten einer Immobilie völlig gleich stehen.
Heizung ist eine Kombi aus Pelletofen, Allesbrenner und thermischen Solarpanelen.

Eine Airco zum heizen muss dringend mit ins System, da genügend Solarstrom vorhanden ist.

Der Allesbrenner bleibt garantiert, da ich hier von Schornsteinfegern, Abgasprüfungen und sonstigen unangenehmen Erscheinungen beim traditionellen Heizen verschont bin und dieser Ofen immer und unter allen Umständen mit allem funktioniert, was brennt

Ver- und Entsorgungsleitungen sind isoliert mit Begleitheizung.

Die grösste Garantie für komfortables Überwintern ist aber, dass die beste aller Hausbootfrauen mir ordentlich auf die Mütze gibt, wenn die Temperatur hier unter 19-20 Grad geht
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Gruss, Dirk

Geändert von Startpilot (01.03.2026 um 20:46 Uhr)
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  #2255  
Alt 01.03.2026, 20:19
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Zitat:
Zitat von jaha Beitrag anzeigen
Edit: was meinst du denn mit "netzbetriebenem Pelletofen"? Ich kenne die Taylor/Dickinson/Refleks als Dieselöfen und dann zB die Morsoe als Pellet bzw Holzofen. Haben die englischen Narrowboats alle drauf. Aber die brauchen keinen Strom, oder verstehe ich dich falsch gerade?
Irgendeinen günstigen Pelletofen für den "Haus"gebrauch auf 230V Basis.
Im Winter liegst Du doch eh im Hafen.
Gibt´s ab ca. 800€, für 1200-1500€ sehr brauchbare in der Bucht von italienischen Herstellern.
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Gruss, Dirk
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Alt Gestern, 11:08
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Es gibt neben aktuellen Krisen in der Vita viele psychische Beeinträchtigungen, die nichts mit Sucht zu tun haben.
Stichworte: Depression, Prokrastination, Angststörungen.

Hier sofort eine "Rote Nase" zu unterstellen zeugt im besten Falle von Überheblichkeit, leider jedoch auch davon, dass Dir auslösende Faktoren für solche Ereignisse nicht bekannt sind oder -noch schlimmer- Du sie nicht verstehst.
Der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur für das verantwortlich bin was ich geschrieben habe.

NICHT für das was ein anderer Forenteilnehmer da hineininterpretiert.

PS: Was ich weiß und/oder verstehe kannst du ruhig mir überlassen, deine Beleidigungen braucht kein Mensch.
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Gruß Richard

Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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  #2257  
Alt Gestern, 11:15
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Zitat:
Zitat von jaha Beitrag anzeigen
Matthias @Pianist ist sich ja immer unsicher, ob einfrieren lassen oder freihalten besser ist. Und ich meine gelesen zu haben, dass auch Oldskipper den Rumpf freigebrochen hat. Ich würde das NIEMALS machen und empfehle es keinem.
Genau deshalb, weil Du mir das vor vielen Jahren mal gesagt hast, dass Du es besser findest, wenn das Boot vom Eis umschlossen ist, komme ich ja immer mal wieder auf diese Frage. Vermutlich haben in den vergangenen Wochen einige Leute sehr viel mehr Winter-Erfahrung hinzugewonnen, die wir hier gerne gemeinsam auswerten können.

Ich persönlich kann nicht mit neuen Erfahrungen dienen, denn bei mir gab es schlichtweg kein Eis.

Also: wessen Boot war vom Eis formschlüssig umringt und was hat das mit dem Boot gemacht? Wer hatte hingegen Maßnahmen zur Eisfreihaltung (Pumpe, Propeller oder was auch immer) am Laufen, und was hat das mit dem Boot gemacht? Vor allem in der Tauphase, wenn Eisschollen irgendwohin geschoben wurden?

Matthias
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  #2258  
Alt Gestern, 11:18
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Zitat:
Zitat von Pianist Beitrag anzeigen
Genau deshalb, weil Du mir das vor vielen Jahren mal gesagt hast, dass Du es besser findest, wenn das Boot vom Eis umschlossen ist, komme ich ja immer mal wieder auf diese Frage. Vermutlich haben in den vergangenen Wochen einige Leute sehr viel mehr Winter-Erfahrung hinzugewonnen, die wir hier gerne gemeinsam auswerten können.

Ich persönlich kann nicht mit neuen Erfahrungen dienen, denn bei mir gab es schlichtweg kein Eis.

Also: wessen Boot war vom Eis formschlüssig umringt und was hat das mit dem Boot gemacht? Wer hatte hingegen Maßnahmen zur Eisfreihaltung (Pumpe, Propeller oder was auch immer) am Laufen, und was hat das mit dem Boot gemacht? Vor allem in der Tauphase, wenn Eisschollen irgendwohin geschoben wurden?

Matthias
Einfach mal lesen. Wurde alles mehrfach berichtet.
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Alt Gestern, 16:26
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#Matthias
Da hat Oldskipper recht, wurde hier alles schon durchgekaut. Allgemein gültige Aussagen sind eh nicht möglich kommt auf das Boot, den Hafen etc an.
Wir waren jetzt genau 2 Monate eingefroren, vorne 2m vorm Bug 35 cm Eisdicke direkt am Rumpf 19 cm. Seeventile in 1m Wassertiefe, also im Wasser und natürlich offen damit eventuelles Eis nicht die Kugel im Ventil sprengt.
Gefrorene Wasserschläuche wie von Jaha geschildert, gibt's auch nicht mehr, habe ne Wasserfilteranlage installiert, ist stressfreier. Ab und an hat es mal gerumpelt durch Eisspannungen, klingt fürchterlich aber für Stahlboote unbedenklich.
Ergo seit Jahren keine Probleme.
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Zitat:
Zitat von Kanalhummel Beitrag anzeigen
Ab und an hat es mal gerumpelt durch Eisspannungen, klingt fürchterlich aber für Stahlboote unbedenklich.
Ergo seit Jahren keine Probleme.
Stahlboote können höchstens in der WL verbeulen zwischen den Spanten, jedenfalls klassisch auf Spanten gebaute Rümpfe.
Bei Knickspantern entscheidet wohl der Mix aus Materialstärke, Biegung in Längsrichtung, Aufkimmung und Distanz vom Knick zur WL.

Mein Hausboot hat einen quaderförmigen Rumpf aus Stahlbeton.
Wenn der einfriert und Spannungen im Eis übertragen sich, fällt mir nachts um 0300 zur Beruhigung spontan alles Positive ein, was ich über Stahlbetonrümpfe gelernt habe.

Passiert hier in NL zum Glück beinahe nicht mehr.

Aber, vielleicht etwas OT jedoch schiffbautechnisch interessant:

Wie verhalten sich dann Ferrocementrümpfe, also diese -meist Selbstbauten- Rümpfe, die aus dünnem Stahlmaschengewebe mit dünner Beschichtung/Deckung ohne Qualitätssicherung hergestellt wurden?
Da würde mir echt der Stift gehen...
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Alt Gestern, 17:50
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Kanalhummel Kanalhummel ist offline
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Tja da müssten wir Petermänchen fragen, der hat einen Ferrozementrumpf, er hatte voriges Jahr Maschinenschaden und liegt irgendwo bei Nancy, leider ist er seit fast einem Jahr nicht mehr im Forum aktiv.
Bei mir ist an der Wasserlinie einer der vielen Knicke , da sollte es stabil sein. Mein sg. Multiknickspanter sieht wie ein Rundspanter aus.
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An den hatte ich auch gedacht...
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