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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#2226
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Mal was zu denen die es nicht geschafft haben…..
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Gruß Bergi : Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf : Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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#2227
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Weiß man, was dort konkret schiefgelaufen ist? Und wie ist die Haltung hier im Forum zu solchen Spendenaktionen, wennn die Leute vorher auf die Versicherung verzichtet haben?
Matthias |
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#2228
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Also eine kasko ist im Vergleich zum bootswert und der Schadenfreude wirklich nicht teuer... wer darauf verzichtet braucht bei mir nicht nach Spenden fragen..
Es gibt auch die Möglichkeit einer reinen bergeversicherung...
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#2229
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Zitat:
Von mir gibt es nichts. Sollte auch nicht so verstanden werden.
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Gruß Bergi : Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf : Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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#2230
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Ist natürlich immer schwierig, sowas zu beurteilen, ohne die Fakten zu kennen. Aber er scheint nicht nur auf die Versicherung verzichtet zu haben. Der Verdacht liegt nahe, dass jemand, der es noch nicht mal schafft, vor dem Winter sein Tauwerk sauber aufzuräumen und die Flaggen einzuholen, geschweige denn, das Bimini zusammenzuklappen, auch das restliche Boot entsprechend "winterfest" macht. Mit soviel "Herzblut" ist er dann wohl doch nicht zu Werke gegangen.
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Gruß, Jörg Da waren sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das Andere.
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#2231
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Das Boot war ja "noch nicht" versichert.
Und möglicherweise war es auch diese Art von Herzblut https://weinliebe.de/products/herzbl...weinhaus-kuntz https://www.heimat-laedle.de/401-her...ken-750ml.html
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#2232
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Weiß hier jemand eigentlich ganz genau (aus erster Hand) über die Ursachen des Unterganges bescheid, was der Eigner gemacht oder unterlassen hat, unter welchen Umständen er so gehandelt oder eben nicht gehandelt hat? Dazu habe ich hier keine belastbaren Infos gelesen.
Mutmaßungen sind und bleiben Vermutungen und sind eben kein Wissen. Fakt ist, dass hier der Eigner einen Schaden erlitten hat. Da kann er einem leid tun oder eben auch nicht - je nach empathischer Disposition. Da könnte man spenden oder eben auch nicht... Aber verbal hinten nachtreten ist eher kein netter Zug, der Eigner dürfte auch ohne "gute Ratschläge" schon genug Ärger haben. Vielleicht einfach mal so stehen lassen.
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#2233
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Zitat:
Das emotionale steht auf einem anderen Blatt und es tut mir leid im das boot.
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#2234
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Mmh unser Boot steht auch mit vollem bimini bereit ... so sieht unseres im winterlager aus
So im Sommer
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#2235
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Zitat:
Stichworte: Depression, Prokrastination, Angststörungen. Hier sofort eine "Rote Nase" zu unterstellen zeugt im besten Falle von Überheblichkeit, leider jedoch auch davon, dass Dir auslösende Faktoren für solche Ereignisse nicht bekannt sind oder -noch schlimmer- Du sie nicht verstehst. Solche Dinge passieren in vielen Häfen, weil in vielen Häfen bestimmte Eigner immer anzutreffen sind. Spenden würde ich auch nicht. Mir ist der Spendenaufruf zu pauschal, ohne Nennung von persönlichen Gründen oder verhindernden Umständen zur unterlassenen Einwinterung. Auch hätte mich interessiert, warum kein Versicherungsschutz bestand. Aber nur so mal die Spendenorgel anschmeissen? Nö. Und ich bin da nicht kaltblütig, nochmals, mir sind viele "Lebenskünstler" auf dem Wasser begegnet. Und bei schlüssigen Geschichten habe ich auch oft geholfen. Aber immer persönlich, Spendenaufrufe sind nicht meins.
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Gruss, Dirk |
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#2236
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Zitat:
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Gruß, Jörg Da waren sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das Andere. |
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#2237
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Mich irritiert die Summe: 45000€ für die Bergung?
Ein Container als Ölabscheider und ein paar ordentliche Pumpen und das Ding schwimmt wieder. Das ist doch kein Problem. Es ist ja nicht zu erwarten, dass da ein riesen Loch drin ist. Türe abdichten und ne fette Pumpe reinhängen und schon schwimmt die Büchse. Oder einfach einen kleinen Schubleichter als Auffanggefäß verwenden. Das ist doch kein Hexenwerk. Wenn das meine Büchse wäre, die würde schon längst wieder schwimmen. Man kommt doch super ran und muss nur ein wenig Freibord pumpen.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock |
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#2238
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Du bist lustig der will ein anderes Boot als Ersatz.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]() |
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#2239
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Aus ähnlicher Lage haben wir bei uns im Club 2 Boote dieser Größenordnung rausgeholt, standen beide nach wenigen Stunden trocken an Land. Finanzieller Aufwand: überschaubar.
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Gruß Ewald
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#2240
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Weiß nicht, was den Spendenaufrufer da reitet. Das, was ich ahne, schreibe ich hier nicht.
Ich spende gerne und regelmäßig. Aber nicht, damit ein offensichtlich in jeder Hinsicht Überforderter den Blödsinn weitermachen kann. Und das auch noch mit unseriösen Angaben. |
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#2241
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Ich glaube hier kommt es auf die Behörden an.
Wenn erstmal die Presse dran ist, und die Behörden habeln müssen, dann wird die WSA gerufen und die Feuerwehr. Dann bist Du bei einem 5 Meter Kajüt Boot schon bei 10K . Wenn man so etwas feststellt, muss man selber schnell handeln. Das erspart einem die hohen Kosten. Auch reduziert es die Schäden. Ein kurz gefluteter und gleich wieder trocken gelegter Motor kann geretet werden. Negativ Beispeil war ja das Boot , was sich auf dem Rhein bei der Überführung festgefahren hat. Das war deutlich 5 stellig. Hier wird auch unterschieden was es für ein Boot ist. In Berlin habe ich ein 5 Meter offenes Sportboot mit AB geshen, was 9 Monate gesuken am Steg lag. Da waren schon Wasser Ablagerungsspuren an der AB Motorhaube zu sehen. Das hat keinen gejuckt. Schade um den Mercury F100 dachte ich immer, selbst gebaucht sind die noch 5K wert. Aber nicht mehr, wenn der 9 Monate halb im Wasser lag. Grüße Frank Geändert von corvette-gold (Gestern um 12:14 Uhr)
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#2242
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Also den Eigner hat man bisher sehr selten gesehen, der kam machte ein paar Fotos das war's. Den Rat starke Pumpen zu kaufen soll er abgelehnt haben, zu teuer. Feuerwehr will nicht kommen, WSA hat scheinbar auch kein Interesse ,die sind nur vorbei gefahren und bei der Polizei ist er wohl selbst. Immerhin liegen Oelsperren drum rum.
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LG Christian Lieber im Schiff schlafen als im Schlaf schiffen |
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#2243
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Aktueller Spendenstand: 85 €. Damit kann er schon mal eine Pumpe kaufen.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar |
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#2244
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Zitat:
Feuerwehr: keine akute Gefahr für Einzelne oder die Öffentlichkeit WSA: keine Gefahr für den Verkehr oder relevante Bauwerke (Schleusen, Brücken etc) Die Ölsperre ist gelegt und das wird ein privatrechtliches Vergnügen zwischen dem Eigner und dem Liegeplatzinhaber, sprich Hafenbetreiber.
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Gruss, Dirk |
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#2245
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Zitat:
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#2246
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Dem Bild nach in #2226 liegt der klar in einem Hafen ausserhalb des Fahrwassers.
Magst Du Dein Argument näher begründen?
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Gruss, Dirk |
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#2247
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Nein, ich wollte eigentlich nur Deine WSA-Formulierung verfeinern, weil das deren Sprachregelung ist. Sie werden nicht tätig, weil keine Gefahr für die "Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs" besteht.
Matthias
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#2248
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Fazit des Winters von mir, ich lebe dauerhaft auf meinem 14 Meter Stahlboot:
Lange nicht mehr so anstrengend wie die letzten drei Monate! Nicht nur die Kälte von teilweise -15° in Berlin. Auch der Schnee und das Eis haben mich echt fertig gemacht. Mein Rumpf hat 7mm (Schallgutachten). Teilweise, insbesondere als der Eisbrecher hier durch ist, habe ich gedacht es zerdrückt mir den Rumpf. Die Möbel haben vibriert, das war nicht schön anzuhören. Ich habe einen Winter in der Billwerder Bucht in Hamburg gelegen, gegenüber einer Wendestelle für Binnenschiffe. Da habe ich mir schon gedacht, niemals wieder! Matthias @Pianist ist sich ja immer unsicher, ob einfrieren lassen oder freihalten besser ist. Und ich meine gelesen zu haben, dass auch Oldskipper den Rumpf freigebrochen hat. Ich würde das NIEMALS machen und empfehle es keinem. Was durch die losen Eisschollen für Kräfte wirken ist schon krass. Mein Dampfer ist nun wirklich massiv gebaut incl. der Einbauten. Das hat gezittert und gebebt, definitiv nicht schön. Daher bin ich immer beim einfrieren. Kälte von bis zu 15 Minus in der Nacht muss man auch wollen. Da kann ein Boot noch so gut isoliert sein, es ist halt einfach kalt. Ich arbeite in 24 Stunden Schichten und komme dann nach ~30 Stunden zurück aufs Boot. Das braucht dann ne Weile bis es wieder einigermaßen warm ist. Ist doof, da ich eigentlich nach der Arbeit gleich ins Bett gehe für ein kleines Schläfchen. Hatte dann zwei Hosen und Pullis an. Wassertank war leer, aber keine Chance neues zu holen. Bei uns ist Wasser zwar an ganzjährig an, aber die Schläuche natürlich gefroren. Zähne putzen mit Mineralwasser und duschen bei der Arbeit. Geil ist das auch nicht, habe aber zumindest die Möglichkeit. Schnee ist auch so ein Ding. Ich schaue "Alluring Arctic Sailing" auf YouTube. Die lassen den Schnee aufm Boot als Isloationsschicht. Hab ich dieses Jahr auch mal probiert. Einmal drüber gegangen ist die alte Schicht leider komplett rutschig unterm Neuschnee. Würde ich nicht nochmal machen und räumen, sobald es schneit und ich zu Hause bin. Dito unser Holzsteg hier, war teilweise ne echte Schlitterpartie durch den fest getretenen Altschnee. Wäre ich vom Boot/Steg gefallen, wär ich zumindest nicht eingebrochen, Eis war ja dick genug... Eingewintert habe ich nur meine Motoren und den Generator. Meine Trinkwasserpumpe natürlich nicht, die brauche ich ja. Die hat es leider gerissen. Glücklicherweise nur die Pumpe und keine Rohre. Das ist kein Gejammer, war einfach ein harter Winter. Mein Boot schwimmt seit gestern wieder und ich bin sehr froh darüber! Würde ich nach 13 Jahren aufm Boot wieder zurück in ne Wohnung? NIEMALS!! Gehört halt dazu. Ich sitze gerade draußen aufm Achterdeck mit Bierchen und Kerze an und freue mich super, dass wir das so gut überstanden haben. Und natürlich auf den Frühling!
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#2249
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Zitat:
"...Mein Boot benötigt einen neuen Motor, leider ist der alte kaputt gegangen. es ist ein schönes DDR Kajütboot was viele Jahre zuverlässig seine Dienste geleistet hat. Durch einen Frostschaden ist nun der Motor hin..." So geht´s dann doch nicht und damit möchte ich meine Empathie dann auf den Nullpunkt reduzieren, Geschehen unter dem Gefrierpunkt scheinen für ihn doch regelhaft gerne in die Verantwortung der Solidargemeinschaft weitergereicht zu werden. Viele Grüße Andreas
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#2250
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Nu ist das Eis komplett weg und ich ziehe mal ein Fazit:
Das war ein Winter, der ja nah am Worstcase Szenario gelegen hat. Ich würde mich jetzt nicht nach einer Widerholung sehnen, aber schrecken würde mich das jetzt auch nicht in der Zukunft. Ich habe 1 Seite vom Boot eisfrei gehalten, was sehr gut geklappt hat. Die andere Seite wurde durch einen Fingersteg geschützt, was gegen treibende Eischollen prima geholfen hat. Das Tauwetter war noch mal spannend, weil die Eisdecke im Hafen in so 20x20m Schollen zerbröselt ist. Die vorbeifahrende Schifffahrt hat die Schollen in Bewegung versetzt. Tatsächlich war das aber kein Problem. Ich habe ein paar Fender an die Wasserlinie gehängt. Das war völlig ausreichend und wäre vermutlich noch nicht mal erforderlich gewesen. Am Heck habe ich leichte Schäden am Antifouling. Nur kosmetischer Natur. Ein Kollege im Hafen hat seine Kunstoffbratze einfach einfrieren lassen. Er hat nichts gemacht. Hat sich null gekümmert. Boot schwimmt, alles ok. Keine Schäden sichtbar. Ich habe allerdings 2 Pumpen verbraucht. Die Baumarktbilligpumpen haben maximal 3 Wochen durchgehalten, dann kam der FI. Da müsste man mal über etwas höherwertiges nachdenken. Das Hafenbecken war geschützt genug, damit Schifffahrt keinen Schaden produziert. Nicht optimal war der eigentliche Liegeplatz. Von Anfang November bis Ende Februar liegt das Boot quasi komplett im Schatten. Das fand ich jetzt nicht so optimal. Etwas solarer Eintrag hätte nicht geschadet. Sollte ich noch einmal im Wasser überwintern, würde ich etwas vor rutschen. 2 Boxen weiter ist Sonne. Alles ok. Keine Schäden. Wenn das Wetter so bleibt, werde ich bald ne Runde drehen.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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