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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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Alt 26.01.2026, 18:52
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Dann will hier auch mal mein Dauerprojekt öffentlich machen...
Bitte verzeiht. Einzelne Textteile habe ich schon vor fast zwei Jahren geschrieben. Daher sind zetiliche Sprünge und Zeitformen vorhanden.
Ebenso die Bildersammlung ist etwas unsortiert.



Eigtl wollte ich nur eine Lampe anbringen.

Mal kurz zur Historie. Ich habe das Boot vor einigen Jahren ziemlich blauäugig als Reaktion auf den bestandenen SBF-Binnen/See in einer ziemlichen Hauruckaktion an Land gezogen.

Dann die größten bzw. akuten Schäden repariert. Da waren defekte Hydraulikleitungen, ein gerissener Z-Antrieb, defektes Gimballager, Elektrikausfall, defekter Anlasser, gerissene Fenster in der Kuchenbude, Unterwasserschiff neu usw. usw.….

Damit gings dann ein paar Mal im Sommer auf die Ostsee und öfter mal die Elbe im hamburger Bereich rauf und runter und sogar zum Stern von Berlin haben wir es geschafft . Es wurde dann irgendwie immer weniger bis es dann soweit kam, dass ich 2023 nur noch einmal damit auf dem Wasser war. Also mal probiert den Klumpen zu verkaufen. Natürlich ohne nennenswerten Erfolgt… und eigtl. wollte ich es auch nicht verkaufen.

Anfang 2024 dann ganz enthusiastisch gedacht „bauste mal ein neue indirekte LED-Beleuchtung in die Schlupfkajüte ein"
Anfang vom Dilemma! Kurz die Dekorleisten mit ab, wo ich dabei bin kann ich doch auch gleich den Himmel neu machen… und die Stoffe auf den Sitzen und am Boden….
Ab da wird’s dann torfig. BB-seitig ist der innere Stringer an mehreren Stellen weggegammelt. Stb-seitig siehts ein bisschen besser aus… aber in Summe kommt das auch neu. ( natürlich wird der Schaden nach und nach größer)

Der ganze Boden war ein Mix aus diversen Hölzern und einer Menge Kunstharz. Teilweise bis 1cm dick
Im Heck wurde bereits der Spiegel und die Stringer erneuert. (Wie sich später noch rausstellen wird, sind die Stringer hier aber auch miserabel eingebaut bzw wieder vergammelt)

Also was tun? Entsorgen oder Wiederaufbau?
Inspiriert und motiviert vom Rot-Runner und seiner Checkmate sowie die Tatsache, dass ich ohne Boot wäre, wenn ich es entsorge, heißt es nun „wiederaufbauen“.
Primäres Ziel ist (war), dass das Boot zur Saison 2025 wieder fahrtauglich ist.
Bzgl Innenausbau schwirren mir verschieden Ideen durch den Kopf und dann wäre ja auch das Thema Motor. Mehr geht immer. Also warum nicht die Gunst der Stunde nutzen und den 140er raus und einen V8 rein. Wäre ein Traum, aber erstmal haben….

Dezember 24 bis Januar 25
Der Abbruch vom Boden ging langsam um mühselig voran. Da ich nicht wusste wie es unterhalb aussieht, was da verbaut ist, immer schön vorsichtig, Stück für Stück. Im Nachgang hätte ich da ruhig rabiater rangehen können.


So dann mal den Tank raus aus dem Boot. (Welcher Idiot hat den eigtl. vollgetankt?)
Das Kapitel erspare ich mir im Detail zu dokumentieren. Das Ende vom Lied, das Ventil von der Schüttelpumpe liegt abgerissen im Tank und der ist noch mehr als ¾ voll! Irgendwann war der aber auch draußen und steht jetzt als Mahnmal in der Ecke.


Schaum, überall Schaum
So dann. Der Schaum muss raus! Ganz euphorisch mit der guten Dämmstoffsäge an´s Werk. Nö! Nächste Säge. Nö! Aber mit nem Rotexschleifer und 40er Papier rausfräsen. Ja geht gut, auf Dauer aber auch nicht. Am Ende konnte dann ein Beil den gewünschten Erfolg in Sachen Schaumextraktion und Agressionsabbau bieten. Am Ende waren es fast 2m³ die entsorgt werden wollten.

Mit etwas Gerüst habe ich mir sowas wie einen Portalkran gebaut. Nach etwas hin und her passte das Gerüst dann sogar an einer der Deckenlampen vorbei. ( muss ja nur das ganze Boot und 10cm seitlich versetzen). Am Ende haben 10cm Deckenhöhe gefehlt um den Motor komplett rausheben zu können. Netterweise hat dann der Nachbarslandwirt mit seinem Radlader ausgeholfen und den Motor rausgehoben. „nu isses ein Paddelboot“ meinte er dann nur noch.


03.02.2025
Zum Saisonstart 2025 fertig werden ist kaum mehr zu schaffen. Ein paar Änderungen in der Lebenssituation haben meine verfügbare Zeit deutlich eingeschränkt.
Dazu kommt, dass die Schäden, wie zu erwarten war, immer größeres Ausmaß annhemen. Immerhin, die Hölzer vom Motorlager und der Spiegel wurden schon erneuert und sind ok. Alles andere muss bzw kommt raus.
Mittlerweile sind große Teile des Bootsschaums entfernt, die inneren Stringer herausgetrennt und die Holzreste mit Handfeger, Schaufel und Sauger entfernt.

Da ich das Glück habe über schönes Werkzeug und über einige Absauganlagen zu verfügen, kann ich die ganzen Schleif- und Fräsarbeiten am Rumpf „nahezu staubfrei“ ausführen.
So kam es, dass ich bei dem Vorbereiten der Stringerauflager, mit Winkelschleifer/Schruppscheibe, Sauger, Absauggebläse und Grubenlampe bewaffnet, mich unter der Persenning verkroch und mich wie ein Bergarbeiter fühlte der durch den Stollen kriecht. Immerhin, der Staub blieb der Werkstatt größtenteils verwehrt.


Beim begradigen des Auflagers vom inneren Stb-Stringer war ich trotz aller Vorsicht leider etwas zu forsch. Dies wurde mit einem Loch im Rumpf belohnt. Naja, mit GFK und Lack kann ich berufsbedingt gaz gut umgehen.


Beim weiteren Entfernen von den Stringern viel mir auf, dass die mehr oder weniger nur sporadisch mit dem Rumpf verbunden wahren. Ich frage mich was das Boot eigtl zusammen gehalten hat.
Generell war einges von den Laminierarbeten ziemlich "tolerant" ausgeführt.

Um ein paar Anhaltspunkte zu haben hab eich erst die beiden inneren Stringer eingesetzt bevor ich die Äußeren ausgebaut habe.
Da mir der ganze Aufbau ohne den Schaum irgendwie zu filigran wirkte, gib es diesmal ein paar mehr Spanten mit rein.
Alles was an Holz eingebaut wird, wird nach und nach allseitig wasserdicht eingebackt.
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Alt 26.01.2026, 18:55
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anbei noch ein paar Bilder vom fast aktuellen Stand

mittlerweile sind die alle Stringer und fast alle Spanten eingeklebt und lamiert.

Beste Grüße Henning
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Alt 08.02.2026, 20:54
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Da es draußen und dmait auch nn der Halle langsam etwas wärmer wird, kann ich mich wieder etwas dem Boot widmen. In den nächsten Tagen kommen noch die letzten Spanten und etwas Farbe rein. Danach geht's in den Motorraum.
Das bringt mich wieder zu der Frage " Welchen Motor?" Das Boot gab es damals mit einer Motorisierung vom 140er merc bis zum 260 merc.
Natürlich geht bei mir da das Kopfkino wieder an und der Motor kann nicht groß genug sein und mir geistert natürlich der 7,4l Motor im Kopf rum.
Das bringt mich zu der Frage wie ich den Rumpf und Spiegel verstärken müsste etc.... wie sieht das gewichtstechnisch aus?
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