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  #1  
Alt 30.01.2026, 21:57
calotschero calotschero ist offline
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Standard 3d druck von A bis Z anhand eines Runabootes

Hallo Boots- und Modellbaufreunde,

mein heutiges Thema beschäftigt mich schon geraume Zeit.

Viele haben bestimmt den selben Gedanken wie ich, das eigene Boot scannen und als StandModell oder vielleicht sogar als RC Modell in der Vitrine stehen haben.

Mich hat das auch sehr gereizt....

Da mich das Thema 3d Umsetzung ansich schon immer interessiert hat, habe ich mir einen Handscanner und einen Drucker besorgt.

Ich hatte das Glück das ich nicht meinen, aber den Rumpf einer baugleichen XK19 bzw Chris Craft Super Sport Commander scannen konnte und zwar im demontierten Zustand, sodas ich nur den Rumpf hatte und die einzelnen Bauelemente, wie Sitze, Seitenteile, Lenkrad usw.

Die Ernüchterung kam sofort, denn der Scanner ansich ist völlig in Ordnung (der Vega von Shining) da er alles selbst auswerten kann ohne lästigen Laptop im Schlepptau.
Nun gut der Scan war so das ich ihn verwerfen musste, zu viele kleine Probleme, die das Endergebnis unbrauchbar machten,
.....aber ich habe eine Rumpfhälfte in einem 3D Programm anhand des Scans nachgeform, etwas ungewöhnlich aber dies ging erstaunlich gut, sodas die Unterseite korrekt wiedergegeben wird. (man kann im Netz ein 3D Model erwerben, aber da stimmt garnichts dran).

Die Scans der Sitze und div. anderer Kleinteile ging erstaunlich gut. Der Rumpf war nichtmal zu groß, aber ich erhielt einen leichten Verzug als ich einmal komplett drum rum war, die Orientierung war die Kante zwischen Ober - und Unterschale und im Scan war da eine Kluft von ca 5-10cm.

Nach der Bearbeitung kam die nächste Ernüchterung, der Druck, da ich Laie auf dem Gebiet war, konnte das ja erstmal nur scheitern, aber aufgeben ist keine Option.
Nach etichen Fehlversuchen, habe ich jetzt einen brauchbaren Druck und kann den Rumpf nach Glättung und Grundierung lackieren. Die kleinen Anbauteile sprich Beschläge muss ich drucken lassen, aus Resin, da es für den Filamentdrucker zu fein ist.
ich habe jetzt eine Scalierung von 4% der Originalgröße, die sich als schöner Maßstab 1/25 herausstellt.
Ein paar Beschläge muss ich noch nachbauen, dann ist die Einzelteilerstellung durch.

Nun lange Rede schaut selbst.......




viele Probleme mit wegbrechenden Stützen und und und, die ideale Position des Rumpfes im Druckraum um die wenigste Nacharbeit zu erhalten ist nich gerade leicht.....die Wandstärke ist auch ein Problem an dem ich fast verzweifelt wäre.....






hier ist der Motorraum aber geschlossn.......

Es gibt noch Überlegungen, da die beiden Motorklappen auch klappbar sein sollen, ich habe mich dafür entschieden am Rumpf zwei kleine Kugeln in jeder Drehachse zu plazieren und die Klappen dann dort nur zu bohren, sodas Dies dann in die Kugeln rutschen, ich hoffe das klappt so wie ich es will, Der Motor soll ja schließlich sichtbar sein......

Schöne Grüße
und bei Fragen schreibt gern was....

Toni
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Alt 31.01.2026, 09:05
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Zitat der Woche:

Zitat:
Zitat von calotschero Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt eine Scalierung von 4% der Originalgröße, die sich als schöner Maßstab 1/25 herausstellt.
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  #3  
Alt 31.01.2026, 09:19
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Ich habe als Kind und Jugendlicher ja viele Boote gebaut, war auch in einem Verein und habe an ein paar Meisterschaften teilgenommen und hätte natürlich auch gerne ein Modell von meinen Booten.
Die Erkenntnis ist aber, wenn man in einigen FB Gruppen unterwegs ist und mal die Standmodelle auf der Boot genau anschaut: Ohne fundierte 3D-Druck Kenntnisse und einem großen Drucker braucht man nicht mal anfangen darüber nachzudenken, sich dem Thema noch mal zu widmen.

Dein Modell sieht großartig aus!

Grüße

Totti
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Alt 31.01.2026, 11:06
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zum Zitat der Woche:

ja etwas unglücklich geschrieben, aber in der Slicersoftware kann man keinen Maßstab angeben, nur eine Prozentzahl.....
und die 4 25mal in der 100 verbuchen ist etwas schwieriger als anders herum.....
aber zum Glück haben wir ja ehemalige Matheolypiadeteilnehmer hier im Forum die daraus Zitate kopieren können....

Danke Totti, es steckt viel Arbeit in diesem unscheinbaren Rumpf....
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Alt 31.01.2026, 23:30
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Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Ich habe als Kind und Jugendlicher ja viele Boote gebaut Totti
Ich auch, habe immer noch einen ganzen Schrank davon.
Nur keine Zeit mehr dafür.
Ist irgendwie, wie Modelleisenbahn, vollkommen aus der Mode gekommen.
Grüße aus Wien Frank
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  #6  
Alt 01.02.2026, 09:20
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Zitat:
Zitat von calotschero Beitrag anzeigen

viele Probleme mit wegbrechenden Stützen und und und, die ideale Position des Rumpfes im Druckraum um die wenigste Nacharbeit zu erhalten ist nich gerade leicht.....die Wandstärke ist auch ein Problem an dem ich fast verzweifelt wäre.....
Als Anregung: wenn ein Bauteil keine flache Seite hat, um den Druck anzufangen, kann Teilen auch eine Lösung sein- wenn man den Rumpf am Mittellängsschnitt teilt, braucht man nur noch für den Süllrand etwas Stützmaterial, und auf der Außenseite landet garkeins mehr.
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  #7  
Alt 01.02.2026, 14:47
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Zitat:
Zitat von corvette-gold Beitrag anzeigen
Ich auch, habe immer noch einen ganzen Schrank davon.
Nur keine Zeit mehr dafür.
Ist irgendwie, wie Modelleisenbahn, vollkommen aus der Mode gekommen.
Grüße aus Wien Frank
Ich habe gar noch mein erstes Boot, die Graupner Kitty 2.


Aber wenn man sieht, was 3D Druck heute kann und die Ergebnisse der Modellbauer? Ist doch der Wahnsinn.

Grüße

Totti
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  #8  
Alt 01.02.2026, 18:03
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Eine Teilung des Rumpfes habe ich ausgeschlossen, da die Oberschale schon so sehr dünn ist, das lässt sich danach einfach nicht mehr kleben....
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