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#1951
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@Oldskipper Die dickste Eisscholle war 28 cm - wie weit liegen den die Strahlruder unter Wasser? Was ist, wenn die auch eingefroren wären und du dann versuchst, sie zu bewegen?
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---------------------------------------------------- handbreit Michael |
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#1952
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Zitat:
Wenn im Winter die Hauptschalter aus sind, und nachgeladen werden muss, ist entweder an der Installation was falsch, oder sie sind am Ende. Mein Boot steht seit dem 12.10. draußen, seitdem mehrmals -12 Grad. Die AGM Batterien sind 11 Jahre alt, inkl. MegaPulser, und da wird nichts abgeklemmt. Gestern war ich am Boot, Batterie Spannung 12,8 V. Die 0,2V Spannungsabfall kommen vermutlich durch den NASA Batterie Monitor, oder die Pulser.
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Grüße aus dem Harz, Bodo.
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#1953
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Die Strahlruder liegen mindestens 50cm unter Wasser. Beim Heckstrahler sind es auch 70cm.
Die Wassertiefe im Hafenbecken ist leider nur 1,5m. Das Wasser dürfte also nicht so wirklich warm sein. Das eigentliche Problem sind kleine Eisstücke, die über Nacht in den Randbereichen an der Kaimauer wachsen. Sobald tagsüber Schifffahrt einsetzt. Brechen die ab. Dann kommen sie in den Pumpenstrahl und treiben bis ans Ende des freien Wassers. Dort backen sie zusammen und ein kleiner Eisberg entsteht. Dann staut sich das zurück. Dadurch nimmt die Strömung ab. Irgendwann ist alles verstopft. Das ist jetzt keine Eisplatte die dem Boot gefährlich wird, weil sie sehr brüchig ist. Aber sie setzt das Boot fest. Sobald es sich nicht mehr bewegt, wächst am Heck ein Kragen aus Eis. Usw usw . Fazit: Pumpe ist genial, aber wenn es tagelang nachts unter -10 Grad geht hat das auch seine Grenzen. Teilweise waren es auch -17 Grad. Verschärfend kommt hinzu, dass nit dem fortschreitendem Winter auch die Wassertemperatur sinkt. Die Eisdecke würde normalerweise auch wie eine Isolation wirken. Der Mittellandkanal ist aber ein gewaltiger Eisbrei und die Schifffahrt rührt immer um . Es gibt also keine Schichtung mehr. Was auf Seen funktioniert, ist am Kanal hinfällig. Warmes Wasser nach oben holen ist da mehr theoretisch. Aber die Strömung hält es offen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne Pumpe Schäden am Boot hätte. Ich kann per Camera sehen, ob sich das Boot noch bewegt. Sobald es still kommt fahre ich hin und schaue nach dem Rechten. Bisher war das 2 Mal der Fall. Wirklich bedrohlich war das bisher nicht, aber man muß sich kümmern. Was aber passiert, wenn es so einen Eiswinter wie 96 gibt, möchte ich mir nicht ausdenken. Da bin ich bei Magdeburg zu Fuss über die Elbe gelaufen.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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#1954
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Moin
Des Rätsels Lösung ist eigentlich ganz einfach. Bestimmte Verbraucher, wie der Megapulser schalten sich bei normaler Spannung ab (zumindest die Marineversion). Batteriemonitor und andere Spielzeuge mit BT haben einen geringen Eigenverbrauch. Sagen wir mal 25 mA, also rund 550 mAh/d. Von 100 Ah Batteriekapazität sind 50 % nutzbar. Also bleiben etwa 100 Tage Standzeit. Mit den Daten kann man jetzt variieren, aber bei ausreichender Kapazität sind 4 Monate Winterlager schon möglich. Meine Solaranlage produziert sogar unter der Abdeckplane etwas Strom. An Sonnentagen etwa 10 W, also verlängert sich die Zeit noch. Das sind natürlich alles nur grobe Schätzungen. Dazu kommt Selbstentladung usw., da hat man früher mit 1 %/d gerechnet.
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Gruß und gute Fahrt Man muss nicht jedem ein Forum geben Kapitaenwalli |
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#1955
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Zitat:
Tatsächlich baue ich meine Motorradbatterien im Oktober aus, lade voll und lade dann erst wieder um die Weihnachtszeit herum. Das sind rund 70 Tage Standzeit und die Verluste sind in wenigen Sekunden wieder nachgeladen. Da kann ich dabei bleiben und warten, ohne dass es langweilig wird.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#1956
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Wenn wir schon nicht mehr bei Booten sind: bei meinen Oldies ohne permanenten Verbraucher wie eine Zeituhr mache ich...nichts.
Der Wagen wird gereinigt, gewartet und Mitte/Ende Oktober wird abgestellt. Um frühestens Ende März wieder gestartet zu werden. Batterielaufzeiten bisher immer > 10 Jahre. Und ganz normale Batterien vom KFZ-Grossisten. Und bei meiner Starter auf dem Boot mache ich es genau so. Geladen (durch PV) werden nur die LiFePo. Allerdings begrenze ich die Ladeschlussspannung auf 13,5V. |
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#1957
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Zitat:
Das war auch in den 70igern - 80igern zu viel. Dann wäre eine Batterie nach 100 Tagen sowas von tot. Ich könnte mir vorstellen das das original heißt bis zu 1%.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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#1958
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Ich habe gerade mal meine Motorradbatterien nachgemessen. Stehen seit Mitte Oktober im Keller: 6,39V und 12,61V. Das reicht bis Frühjahr. Die beiden anderen sind startklarund warten auf besseres Wetter
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Gruß Ewald
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#1959
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Zitat:
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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#1960
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Zitat:
Die Leerlaufspannung sagt halt nicht so viel aus. Besser wäre den Startstrom messen, was nicht ganz so einfach ist. Mit einem Zangenamperemeter könnte es gehen, aber was nimmt man als Last? PS: falls die Motorräder nur einen Kickstarter haben, ist es eh egal
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#1961
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Zitat:
Mein 1. Mopped (CB 450K1) hatte eine 12Ah Batterie, die bis zum Verkauf (3 Jahre) OK war. Das 2. Mopped (1200TTS) hatte 2 Stück 'a 14Ah; eine davon hat auch gereicht; und die haben immer so 8-10 Jahre gehalten. Das 3. bis jetzt (B12) - auch nur 12Ah - braucht immer auch genausolange bis zum Tod So gesehen bin ich mit der Haltbarkeit bei Mopped, Auto und Boot zufrieden. Einzig am Anfang des Bootes nicht so: es waren werftseitig 2x 88Ah verbaut, die sich; wie mir ein Funkenschmied erklärte; gegenseitig umgebracht haben. Seitdem 1x 140Ah + gut ist für viele Jahre. Grüße, Reinhard ....Kickstarter hatte nur die Honda, und ihn auch nötig wegen der nur 10A LiMa... |
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#1962
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Nö, das ist leider modellspezifisch.
Oft hat es einfach mit Unterdimensionierung zu tun. In einem Fall hat man einfach schnell-schnell was zusammengebastelt (time to market und so). Starke Vibrationen (auch die feinen vom Vierzylinder) sind auch selten förderlich, vor allem bei den alten "Nass" Batterien.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#1963
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Also eigentlich müsste man den Tröt umbennen:
Der "Ich bleibe im Winter im EIS" Thread.... Ich liege ja im Raum Magdeburg am Mittellandkanal. Es ist immer wieder die Rede davon, die Schifffahrt wegen Eis komplett zu sperren. Noch ist Schifffahrt. Der Kanal gleicht einem Slush Brei mit ganzen Stücken. Der EHK ist schon dicht. Der Hafen hingegen ist komplett befahrbar. Also mit PKW oder so. Ich denke die Eisdecke liegt mittlerweile bei 30cm. Sämtliche Boote sind eingefroren und und bewegen sich null. Ausser meine Orion. Die hat ein kleines Planschbecken, in dem sie fröhlich umhertreibt. Die Pumpe ist ein voller Erfolg. Trotzdem würde ich etwas anders machen. Ich würde die Pumpe früher einschalten, bzw montieren. Ich habe sie erst angebracht, als schon eine geschlossene Eisdecke da war. Die Hoffnung, dass die Eisdecke durch die Pumpe abtaut, hat sich nicht erfüllt. Ich war zwischenzeitlich 2x am Boot und habe das gröbste Eis entfernt, aber es hat immer nur ein paar Tage geholfen. Erst als ich es gründlich frei gemacht habe und auch die Eisbrösel entfernt habe, blieb es wirklich komplett eisfrei am Boot. Das Wasser muß frei fließen können. Sonst verpampt der Eisbrei ganz schnell wieder und es wächst zu. Zwischenfazit: Ohne Pumpe hätte ich Angst um mein Boot. Keine Ahnung, ob GFK dem Druck stand halten würde oder ob es doch Schäden geben könnte. Es gibt einen weiteren Unterschied von GFK zu Stahl. Die Temperatur in der Bilge ist niedriger als auf einem Stahlboot. Das Stahlboot nebenan, blieb in der Bilge frostfrei, wenn auch nur ganz knapp mit 0,2 Grad. Im unbeheizten Teil meiner Bilge ging es auf -0,4 Grad runter. (Bei Aussentemperatur -17Grad) Das mit der Heizung im Boot klappt super. Bisher hätte ich auf Frostschutz verzichten können. Die Temperatur liegt immer zwischen 0,5 und 3,5 Grad, was auch genau der Hysterese entspricht. Also damit sind jetzt eine Menge Fragen beantwortet.Mittlerweile liegt das Boot seit Weihnachten im Eis und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich schätze das Eis wird sich noch eine ganze Weile halten. Vor Anfang März sehe ich da keine Entspannung. Auch wenn das jetzt kein Rekordwinter im klassischen Sinne ist, ist es doch schon recht aussergewöhnlich, besonders was die Länge angeht. So weit mal der Zwischenstand. Wie sieht es bei den anderen (Eis)Wasserliegern aus? Alles im Lot?
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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#1964
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Bei uns war im hinteren Bereich des Hafens eine kleine eisschicht die man eigentlich nicht erwähnen müsste... die erste seit Jahren..
Schnee war auch kurz gelegen aber auch nur max. 24h... dann war alles wieder weg... Boot war immer eisfrei und Wasser hat aktuell 5°C
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
Geändert von billi (29.01.2026 um 14:02 Uhr) |
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#1965
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Zitat:
Solche Temperaturen haben wir hier zumindest nie. Wenn ich richtig liege, war es nur eine Nacht mit -7°C und der Rhein fliesst sowieso (eisfrei)... Grüße Totti
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Flagge zeigen ist eine Tugend!
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#1966
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Hier alles im Lot, wobei ich mein Lob für die Fritz!Box ein wenig revidieren muss. Sie hatte sich nun tatsächlich zweimal für einige Stunden nicht gemeldet. Irgendwann erhielt ich wieder Werte. Kann natürlich auch sein, dass das Empfangssignal nicht stark genug war.
Die Temperatur fällt in der Bilge nicht unter 1°C. Die Dämmung in der Bilge zu den Seiten und zum Salon nach oben helfen da sicherlich. Daher bleibe ich jetzt auch entspannt, wenn die Verbindung mal unterbrochen ist. Nochmal an die Teltonica Fraktion: Ich würde mir wohl doch gerne so einen Router einbauen: Teltonica RUTX50 scheint ziemlich solide. Wie wichtig ist eine Dachantenne? Sollte die an den Mast? Welche ist zu empfehlen und warum sind die Teile so teuer?
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Viele Grüße Philip |
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#1967
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Zitat:
Deutsche Presseagentur (20. Januar 1963) Damals lebte ich an Bord. Kann mich aber nicht erinnern.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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#1968
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Zitat:
Der letzte Eisgang im Rhein ist ewig her. Wahrscheinlich 62/63. Wie mächtig das Eis früher war, sieht man z.B. schön an der Burg Pfalzgrafenstein.
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Gruß Richard Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen |
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#1969
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Die Erhöhung der Fliessgeschwindigkeit hängt n.m.Wissen zusammen mit Flussbetterosion und Sedimentierung.
Gibt es eine belastbare Quelle für Deine These?...
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Gruss, Dirk "Ich teile die Menschheit in drei Kategorien: Wir normale Menschen, die irgendwann in ihrer Jugend mal Äpfel geklaut haben, die zweite hat eine kleine kriminelle Ader, und die dritte besteht aus Investmentbankern." Helmut Schmidt |
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#1970
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Laut Elwis sehe ich da aber nichts ich wüsste auch nicht weshalb, ich denke nicht wegen Eisgang.
Da ist auch reichlich Verkehr unterwegs
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]() Geändert von Stephan123 (29.01.2026 um 17:54 Uhr) |
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#1971
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Bei mir im Harburger Hafen ist im Schleusenbereich die Fahrrinne offen, allerdings in dem Bereich wo ich liege, feste Eisdecke. Die Dicke habe ich jetzt nicht gemessen, Boot ist bis auf einen kleinen Bereich im Bug fest umschlossen. Innen heizt die Kabola hoch bis auf ca 10°, weniger geht leider nicht. Ich sehe regelmäßig auf der App nach der Temperatur im Boot, bin aber auch 1-2 x die Woche am Boot, um nach dem rechten zu schauen. Als Backup habe ich beim Ausfall der Kabola noch zwei Radiatoren, die ab 2° dann anspringen.
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---------------------------------------------------- handbreit Michael |
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#1972
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Zitat:
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Gruß Mirko
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#1973
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Oh das hab ich glatt übersehen
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]()
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#1974
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Mach dir nix draus
Der Rhein fließt 350m hinterm Haus vorbei und ich wollte schon loslaufen und nachschauen als ich es gelesen habe Ich will doch die Tage das neue alte Rib testen, da kann ich kein Eis gebrauchen
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#1975
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Wir haben einen Teltonika Rut955 mit einer Poynting PUK-5 Antenne. Diese ist am äußeren Steuerstand montiert. Man muss halt bei einem Stahlboot nur aus dem Stahlkäfig heraus. Diese Kombination ist bei Wohnmobilen favorisiert. Dort wird dann die Antenne auf dem Dach montiert.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar
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