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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1476  
Alt 09.01.2026, 08:21
Gerd-CH Gerd-CH ist offline
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Zitat:
Zitat von Segelmatt Beitrag anzeigen
Klar fallen die Reiter nicht tot vom Pferd, die Tiere krepieren vorher. Größere Distanzen auf 'nem Pferd mit 50km/h? Vielleicht bei Karl May, aber garantiert nicht in der Realität.
Die Reisegeschwindigkeit zu Pferd in früheren Zeiten belief sich auf ca. 5 bis 8 km/h. Selbst Kurierreiter kamen kaum über 12 km/h im Schnitt hinaus.
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  #1477  
Alt 09.01.2026, 08:31
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Toll, jetzt sind wir in diesem tread schon bei toten Pferden. Passt auch: kann je nach Sichtweise auch als Metapher angesehen werden. ��

Trotzdem wären mir Informationen statt Polemik lieber.
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"Das immer wieder Schwierige im Leben ist nicht so sehr, andere zu beeinflussen und zu ändern -
am schwierigsten ist es, sich entsprechend den Bedingungen, mit denen man konfrontiert wird, selbst zu ändern."
Nelson Mandela
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  #1478  
Alt 09.01.2026, 09:18
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Zitat:
Zitat von Federball Beitrag anzeigen
....warum diese Sage immer wiederholt wird, wird zumindest mit nicht klar => seit Jahrtausenden wurde auf Pferden mit rund 50kmh geritten, ohne dass die Reiter tot vom Pferd gefallen sind.
Grüße, Reinhard
Man muß ja garnicht so weit zurückgehen. Als Berta Benz diese Reise machte, war schon Jahrzente lang die Eisenbahn mit weit höheren Geschwindigkeiten unterwegs. Aber auch in den Anfängen der Eisenbahn wurde diese Befürchtung schon geäußert.
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Gruß
Ewald
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  #1479  
Alt 09.01.2026, 10:06
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Zitat:
Zitat von T-Technik Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, ........


mir wäre es viel zu aufwendig,

jedesmal das Schiff auszukranen um es zum Laden auf diesen Pinökel zu hiefen .


Grüße : TOMMI


Du liest doch überall wie leidensfähig die Stromer Interessengemeinschaft ist. Meinst da kommt es dann auf Kranen noch an? Hauptsache das das Kranen mit nem Elektrokran gemacht wird und nicht mit sonem stinkenden Dieselkran.
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Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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Alt 09.01.2026, 11:22
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Da wird einfach mal eine neue Idee herausgegriffen und gleich phantasiert, ob die sich nicht auch für Schiffe, oder besser noch für Sportboote anwenden lassen würde.
Wenn dann einer einen Witz über solche, sagen wir es vorsichtig, sehr zukunftsträchtigen Ideen macht, wird er gleich als Verweigerer.... bezeichnet.
Mit Ideen ist es so eine Sache. Auch wenn sie bereits praxisreif waren, wurden sie manchmal doch von anderen Ideen überholt, oder abgelöst. Beispiele gibt es genug.
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  #1481  
Alt 09.01.2026, 11:55
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Hallo
Zum Induktionsspule Laden von Schiffen.
Ich habe mal vor vielen Jahren die Fährschiffe auf dem Balaton bewundert, wie die anlegen. An der Kaimauer waren riesige Magnete die haben das Schiff Bombenfest gehalten. Wenn man da in den senkrechten Bordwänden diese
Spulen verbaut, könnten die Schiffe wunderbar laden. Die Fahrstrecken sind auch überschaubar. Ist etwas speziell, aber durchaus machbar. Also nicht alles über den Haufen werfen.
Gruß Joggel
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  #1482  
Alt 09.01.2026, 12:02
Andrei Andrei ist offline
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Man darf nicht vergessen, dass Induktionsladen um einige Prozentpunkte im Wirkungsgrad schlechter als kontaktgebundenes Laden ist.
Das kann auf die Dauer eine große Kostendifferenz hervorbringen.
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  #1483  
Alt 09.01.2026, 13:06
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Die trotz der Drohung von Moderatorenseite offensichtlich nicht verkneifbaren polemischen Sticheleien öden zumindest mich allmählich ziemlich an. Ist es denn selbst bei unterschiedlichen Bewertungen von technischen Lösungen so dermaßen schwierig, sachlich zu bleiben? Ich erwarte von diesem Trööt keine soziologisch-psychologische Fortbildung, sondern Informationen, und wer keine beizusteuern hat, darf gerne auch mal die Finger still halten.
Dass hier "Ewiggestrige" gegen "Fantasten" antreten, haben wir doch mittlerweile schon oft genug zur Kenntnis genommen, oder?
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Viele Grüße Joachim
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  #1484  
Alt 09.01.2026, 14:10
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Zitat:
Zitat von Andrei Beitrag anzeigen
Man darf nicht vergessen, dass Induktionsladen um einige Prozentpunkte im Wirkungsgrad schlechter als kontaktgebundenes Laden ist.
Das kann auf die Dauer eine große Kostendifferenz hervorbringen.
Viel schlimmer als der Verlust und die Kostendifferenz ist, dass die verlorenen Energie ja irgendwo hingeht.

Und zwar in thermische Energie. Wenn man mit 100 kW lädt und hat zwischen 8 und 30% Verluste (das ist wohl so die Bandbreite bei verschiedenen Lösungen), pumpt man 8 bis 30 kW Heizleistung in die Bordwand oder sonstwohin, wo sie nicht hingehört.

Im Winter vielleicht ganz praktisch? Vielleicht auch nicht, wer will schon ne kokelnde Bordwand.

Irgendwie ist das auch nicht sooo viel Aufwand, ein Kabel zum Laden anzuschließen, was das ganze Thema direkt erledigt?

bis denn,

Uwe
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  #1485  
Alt 09.01.2026, 17:06
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Mantriur Mantriur ist offline
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Zu Vorreiter und Verweigerer: War es nicht schon immer so, dass ein signifikanter Teil der Beteiligten mit der alten Technologie wegsterben musste, bevor sie vollends verschwindet? Ich moechte auch lieber beruhigend wummernde Schiffsdiesel statt pfeifende Elektromotoren und nicht mehr zu durchblickende High-Tech-Systeme. Rational ist das allerdings nur sehr begrenzt.

Zum eigentlichen Thema: M.E. liegt die Zukunft in der Energiegewinnung an Bord mit Solar und Wind, und landgebundenes Laden eher als Ausnahme. Meine beiden DAFs wiegen zusammen eine Tonne, vollgetankt sind wir bei ca. 3 Tonnen. Elektromotoren in der noetigen Leistungsklasse wiegen sehr wenig; da bleibt eine Menge Luft fuer Batterien. Und energetisch gesehen sind Windkraftanlagen dann nur eine andere Art zu Segeln, der Energiehaushalt sollte aehnlich sein. Solar gibt's noch oben drauf.

Zitat:
Zitat von Succes_Falcon Beitrag anzeigen
kein Verdränger oder Gleiter der BF Mitglieder wird den Atlantik überqueren können, da es im Atlantik keine Tankstelle gibt.
Weiss nicht. Ich kann 1900 Liter bunkern und hab zur Unterstuetzung noch zwei Masten.
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  #1486  
Alt 09.01.2026, 17:25
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Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
Zu Vorreiter und Verweigerer: War es nicht schon immer so, dass ein signifikanter Teil der Beteiligten mit der alten Technologie wegsterben musste, bevor sie vollends verschwindet? Ich moechte auch lieber beruhigend wummernde Schiffsdiesel statt pfeifende Elektromotoren und nicht mehr zu durchblickende High-Tech-Systeme. Rational ist das allerdings nur sehr begrenzt.
Zum Fettgedruckten:

ich bin sehr bemüht...

Ansonsten ein interessanter Einwurf:

es geht nicht nur um das Vermeiden einer in der Gesamtrechnung im Promillebereich vorhandenen Einsparung von Emissionen.

Motorbootfahren macht auch Spass, sonst würde das hier niemand tun.
Und für manche gehört das Starten und das Laufgeräusch eines soliden Diesels ebenfalls dazu.

Mit ´ner Sloep elektrisch durch kleine Kanäle gleiten ist wirklich beruhigend.

Aber wenn ich meinen MAN starte und mit 1200 U/min cruise fühle ich mich ebenfalls gut und kann das mit meinem Footprint vertreten.

Ich denke, im Freizeitbereich darf der emotionale Teil des Freudegewinns nicht unterbeleuchtet bleiben.

Harleys mit E-Antrieb sind im Absatz auch gerade unter Plan...

Und wem bei diesem Link als Mobo-Fahrer nicht warm ums Herz wird, dem ist nicht zu helfen

https://www.youtube.com/watch?v=zLfa43_1WH8
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Gruss, Dirk

Geändert von Startpilot (09.01.2026 um 17:36 Uhr)
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  #1487  
Alt 09.01.2026, 18:21
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Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
Zu Vorreiter und Verweigerer: War es nicht schon immer so, dass ein signifikanter Teil der Beteiligten mit der alten Technologie wegsterben musste, bevor sie vollends verschwindet? Ich moechte auch lieber beruhigend wummernde Schiffsdiesel statt pfeifende Elektromotoren und nicht mehr zu durchblickende High-Tech-Systeme. Rational ist das allerdings nur sehr begrenzt.

Zum eigentlichen Thema: M.E. liegt die Zukunft in der Energiegewinnung an Bord mit Solar und Wind, und landgebundenes Laden eher als Ausnahme. Meine beiden DAFs wiegen zusammen eine Tonne, vollgetankt sind wir bei ca. 3 Tonnen. Elektromotoren in der noetigen Leistungsklasse wiegen sehr wenig; da bleibt eine Menge Luft fuer Batterien. Und energetisch gesehen sind Windkraftanlagen dann nur eine andere Art zu Segeln, der Energiehaushalt sollte aehnlich sein. Solar gibt's noch oben drauf.
Mit den ersten teil kann ich ja noch mitgehen. Wenn man sich an das andere gewöhnt hat geht es sicher auch. Der Übergang ist meist fliesend.

Aber ich sehe die Zukunft der Energiegewinnung nicht an Bord. Man kann das sicherlich als Unterstützung nutzen, aber für den Antrieb sind Außerbordsysteme geeigneter.
Dazu mal so eine Einschätzung. Derzeit liegen Photovoltaik Paneele bei einer Effizienz von <23%. Da ist sicher nach oben noch einiges drin. Die Sonne liefert aber 1000W pro qm (durchschnittlicher Maximalwert Deutschland)
Hier ist keine Steigerung in nächster Zeit zu erwarten und ich glaube, darüber dürften alle froh sein.
Es wird also noch lange ein Platzproblem geben.
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  #1488  
Alt 09.01.2026, 18:34
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Mantriur Mantriur ist offline
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Aber ich sehe die Zukunft der Energiegewinnung nicht an Bord. Man kann das sicherlich als Unterstützung nutzen, aber für den Antrieb sind Außerbordsysteme geeigneter.
Laden wird ohne mechanische oder chemische Systeme noch eine Weile ein laengerer Prozess bleiben. Energiegewinnung an Land verbrennt Flaeche. Schiffe verbringen lange Zeit in schattenfreien und windigen Gebieten.

You do the math.
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  #1489  
Alt 09.01.2026, 18:51
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Musikbaer Musikbaer ist offline
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Wenn bei den Silizium-Perowskit-Zellen noch die Skalierungsprobleme gelöst werden können, kann sich der Wirkungsgrad durchaus verdoppeln. Fraunhofer ISE liegt momentan bei 47%.
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Viele Grüße Joachim
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  #1490  
Alt 10.01.2026, 11:30
harry 1972 harry 1972 ist offline
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Zitat:
Zitat von Musikbaer Beitrag anzeigen
Wenn bei den Silizium-Perowskit-Zellen noch die Skalierungsprobleme gelöst werden können, kann sich der Wirkungsgrad durchaus verdoppeln. Fraunhofer ISE liegt momentan bei 47%.

Das nenne ich mal eine Effizienzsteigerung des Wirkungsgrades.

Ich bin gespannt, um wie viel Prozent die Effizienz der effizienten Verbrenner steigen wird.
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  #1491  
Alt 10.01.2026, 11:51
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Heron Heron ist offline
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Erste funktionierende Solarzelle 1% heutige Solarzellen 23%, In Entwicklung 47%
Dauer: 1883 - 2025 = 142 Jahre
Erste Verbrenner 10-20% heute Benzin ca. 40% Diesel 47%, Rekord über 50%
Dauer: 1880 - 2025 = 145 Jahre

Jetzt kannst du gespannt sein.
Wobei wir hier aber Äpfel mit Birnen vergleichen. Das sollte jedem klar sein.
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  #1492  
Alt 10.01.2026, 13:07
coffeemuc coffeemuc ist offline
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Erste Verbrenner 10-20% heute Benzin ca. 40% Diesel 47%, Rekord über 50%
Dauer: 1880 - 2025 = 145 Jahre
An den Zahlen kann was nicht stimmen.

Die ersten Dampfmaschinen waren bei 0,5% und mussten rund 150 Jahre warten bis James Watt was besseres erfindet.

Benzinautos der 70er Jahre haben leicht das Doppelte der heutigen Verbräuche erzielt, trotz halbem Gewicht im Vergleich zu heute.

Wenn man das weiter zurückrechnet zum Oberflächenvergaser und damaligen Stand der Technik, können frühe Fahrzeuge wie der Benz Motorwagen keine 10% erreicht haben. Der Carl wusste selbst nicht, wie viel der schluckt, bis seine Bertha es herausgefunden hat.

Und von Nikolaus Ottos Stationärmotoren mit Gas als Treibstoff fangen wir besser gar nicht erst an.
__________________
Gruß Richard

Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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  #1493  
Alt 10.01.2026, 13:23
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
An den Zahlen kann was nicht stimmen.

Die ersten Dampfmaschinen waren bei 0,5% und mussten rund 150 Jahre warten bis James Watt was besseres erfindet.

Benzinautos der 70er Jahre haben leicht das Doppelte der heutigen Verbräuche erzielt, trotz halbem Gewicht im Vergleich zu heute.

Wenn man das weiter zurückrechnet zum Oberflächenvergaser und damaligen Stand der Technik, können frühe Fahrzeuge wie der Benz Motorwagen keine 10% erreicht haben. Der Carl wusste selbst nicht, wie viel der schluckt, bis seine Bertha es herausgefunden hat.

Und von Nikolaus Ottos Stationärmotoren mit Gas als Treibstoff fangen wir besser gar nicht erst an.
Ich habe bewusst nicht bei der ersten Feuerstelle, als Synonym für die Verbrennertechnik angefangen.

Der erste serienmäßig produzierte Ottomotor von Nikolaus Otto (1877) lief mit Leuchtgas, hatte 3 PS und einen Verbrauch von etwa 10-15 % des Brennstoffs bezogen auf die erzeugte mechanische Arbeit (Wirkungsgrad ca. 10-15 %)
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  #1494  
Alt 10.01.2026, 13:58
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Fairerweise darf man nicht vergessen, dass am Verbrenner in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weitergeforscht und optimiert wurde, während in die Solarzellenforschung bei weitem nicht so viel investiert wurde - personell wie finanziell.
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Viele Grüße Joachim
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  #1495  
Alt 10.01.2026, 14:48
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Der Vergleich hinkt und bringt gar nix. Interessanter wäre eine Gegenüberstellung der "Entwicklungskapazitäten". Dann kommt was ganz anderes raus. Aber das ändert sich ja gerade.
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  #1496  
Alt 10.01.2026, 15:21
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Stephan-HB Stephan-HB ist offline
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Zitat:
Zitat von Startpilot Beitrag anzeigen
Zum Fettgedruckten:

ich bin sehr bemüht...

Ansonsten ein interessanter Einwurf:

es geht nicht nur um das Vermeiden einer in der Gesamtrechnung im Promillebereich vorhandenen Einsparung von Emissionen.

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Aber wenn ich meinen MAN starte und mit 1200 U/min cruise fühle ich mich ebenfalls gut und kann das mit meinem Footprint vertreten.

Ich denke, im Freizeitbereich darf der emotionale Teil des Freudegewinns nicht unterbeleuchtet bleiben.

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https://www.youtube.com/watch?v=zLfa43_1WH8
Genau so!
Ich kann eben bloß diesen ollen Dieselduft nicht ab. Und das gerappel vom der rüttelplatte im Kaltlauf, der jedes Mal den Salontisch abgeräumt hat, auch nicht. Die regelmäßigen schwarzen Finger bei Inspektion und einwintern vermisse ich auch nicht. Aber es gibt Leute, die mögen das. Und die dürfen das auch!
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am schwierigsten ist es, sich entsprechend den Bedingungen, mit denen man konfrontiert wird, selbst zu ändern."
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Alt 10.01.2026, 15:56
Andrei Andrei ist offline
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Zitat:
Zitat von Stephan-HB Beitrag anzeigen
Genau so!
Ich kann eben bloß diesen ollen Dieselduft nicht ab. Und das gerappel vom der rüttelplatte im Kaltlauf, der jedes Mal den Salontisch abgeräumt hat, auch nicht. Die regelmäßigen schwarzen Finger bei Inspektion und einwintern vermisse ich auch nicht. Aber es gibt Leute, die mögen das. Und die dürfen das auch!
Und wie schon geschrieben, die Reihen dieser Leute werden sich ganz natürlich lichten.

Genauso wie die Oldtimerfans, jede neue Generation findet Gefallen an den Autos aus ihrer/voriger Generation, aber nicht an noch älteren Autos. Ausnahmen gibt es immer wieder, aber nicht in Massen.
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  #1498  
Alt 11.01.2026, 11:50
coffeemuc coffeemuc ist offline
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Der erste serienmäßig produzierte Ottomotor von Nikolaus Otto (1877) lief mit Leuchtgas, hatte 3 PS und einen Verbrauch von etwa 10-15 % des Brennstoffs bezogen auf die erzeugte mechanische Arbeit (Wirkungsgrad ca. 10-15 %)
Ich habe den schon live und im Original gesehen, steht (oder stand damals) in Köln. Mit Blick auf den damaligen Stand von Fertigungsgenauigkeit, Werkstoffe, Brennstoff, Zündung halte ich selbst 10% noch für sehr viel.

Zum Vergleich: Als Rudolf Diesel das nach ihm benannte Motorprinzip erfunden hatte, gab es riesen Probleme den nötigen Kompressionsdruck zu erzeugen. Bis es wirklich funktioniert hat, war es 1898, somit 20 Jahre später als Otto. Und das zu einer Zeit wo es gerade im Metallbereich große Fortschritte gab.
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Gruß Richard

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  #1499  
Alt 11.01.2026, 12:53
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Zitat:
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Genau so!
Ich kann eben bloß diesen ollen Dieselduft nicht ab. Und das gerappel vom der rüttelplatte im Kaltlauf, der jedes Mal den Salontisch abgeräumt hat, auch nicht. Die regelmäßigen schwarzen Finger bei Inspektion und einwintern vermisse ich auch nicht. Aber es gibt Leute, die mögen das. Und die dürfen das auch!
DAS alles hätte ich auch nicht gerne! Habe aber einen (im Lauf durchaus rappelnden) Yanmar Diesel , der nicht riecht - natürlich müssen dafür alle Verschraubungen dicht sein - , der den Tisch im Leerlauf nicht abräumt: die Resonanzfrequenz ist beim 1/4 "Gas"geben, die schwarzen Finger beim Einwintern entfallen, weil: 3 Schrauben (912er) M4x8 lösen und 1 Rändelschraube von Hand lösen= fertig
Einzig bei der (relativ seltenen) Inspektion macht man sich die Finger etwas ölig - aber kein Vergleich zur (wesentlich öfter erfolgenden) Inspektion an meinem 4 Zyl. 4 Ventiler DOHC Suzuki Motor - DA schraube ich noch, am Auto nicht mehr.
Grüße, Reinhard

....ach ja: für dich ist ja alles gut so! Nur: wir Binnenländer fahren dann mal 4 Tage a' 13h mit 10kmh nur um in dein Revier zu kommen....
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  #1500  
Alt 11.01.2026, 13:21
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Das mit "nicht riecht" ist aber nur auf dich in Fahrt bezogen, aber nicht auf die Umgebung...
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