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  #1451  
Alt 05.01.2026, 00:05
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Zitat:
Zitat von Succes_Falcon Beitrag anzeigen
kein Verdränger oder Gleiter der BF Mitglieder wird den Atlantik überqueren können, da es im Atlantik keine Tankstelle gibt. ....
Guckst du: https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=218713
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  #1452  
Alt 05.01.2026, 00:12
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Wir müssen weg von dem, was in Extremfällen von einzelnen Personen tatsächlich gemacht wurde hin zu für einen für einen größeren Kreis Machbares. Lindemann ist mit einem Faltboot über den Atlantik - wieviel Menschen haben es nachgemacht, wieviel sind gescheitert?
Die Leistung eines Einzelnen - mag sie auch noch so groß sein - ist nicht entscheidend. Um etwas voranzubringen muß es für einen wesentlich größeren Kreis nicht nur erschwinglich werden sondern auch weitgehend sicher sein. Ein Solarboot mitten im Atlantik ist es bei Schlechtwetter und Sturm nicht.
__________________
Gruß
Ewald
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  #1453  
Alt 05.01.2026, 00:25
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
..... Um etwas voranzubringen muß es für einen wesentlich größeren Kreis nicht nur erschwinglich werden sondern auch weitgehend sicher sein. ....
Ich denke solche Reisen wie die von Hanse zeigen schon Möglichkeiten auf was so alles geht und vor allem mit welchen Mitteln.

So richtig voranbringen bei den Solarprojekten werden vermutlich die vielen jetzt schon realisierten kleinen Projekte wie den Solarfähren etc.
Damit werden Erfahrungen im Alltagsbetrieb gemacht und bei den Planungen und vor allem im Betrieb sicherlich auch so einiges entwickelt bzw. verbessert..
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  #1454  
Alt 05.01.2026, 00:27
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Zitat:
Zitat von Berni Beitrag anzeigen
Hallo Reinhard.....(ganz davon abgesehen, dass ich mir auch nicht vorstellen könnte, länger als 1 oder 2 Nächte auf einem 8m-Boot zu verbringen)....
....grade bei Kleinbooten ist jeder Meter wichtig - bei mir sind's 9, und alle 4 hatten einen Schlafplatz außerhalb vom Salon. Davor ohne Kinder bis zu 5 Wochen Ostsee auf 7,1m waren herrlich - zum Glück hat meine Freundin beim Kauf auf einem geschlossenen Klo Raum bestanden und eine richtige Pantry - wollte ich aber auch
G8, Reinhard
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  #1455  
Alt 05.01.2026, 09:57
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Ich bin mal mit einem kleinen Verdränger durchs Binger Loch mit 2,3 km/h - dieses "Vergnügen" brauche ich nicht nochmal
Geht mir auch so. Vor allem wenn man wegen der beengten Platzverhältnisse minutenlang von einer Schrankwand im Handtuchabstand überholt wird.
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Gruß Richard

Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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  #1456  
Alt 05.01.2026, 12:29
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Im Straßenbereich arbeitet man an Lademöglichkeiten für LKW mit einer Ladeleistung von bis zu 4,5 MW und für PKW bis zu 1,2 MW am Fraunhofer IVI in Dresden.

Die Einheiten scheinen nicht besonders teuer zu sein. Als ich das Video sah, habe ich mich gefragt, ob das System nicht relativ leicht auch an Binnenschiffe aber auch an Anwendungen in der Freizeit anpassbar wäre.

Die Ladung auch großer Akkus erfolgt dann in einem Bruchteil der Zeit, die wir heute von LKWs kennen.

Hier geht es zu dem Bericht und hier findet sich ein Video dazu.

Die Geschwindigkeit, mit der hier auch in Deutschland Innovationen herausgehauen werden ist für mich so spannend, wie für manche überfordernd.
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  #1457  
Alt 05.01.2026, 13:41
Benutzerbild von supernasenbaer
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Wir müssen weg von dem, was in Extremfällen von einzelnen Personen tatsächlich gemacht wurde hin zu für einen für einen größeren Kreis Machbares. Lindemann ist mit einem Faltboot über den Atlantik - wieviel Menschen haben es nachgemacht, wieviel sind gescheitert?
Die Leistung eines Einzelnen - mag sie auch noch so groß sein - ist nicht entscheidend. Um etwas voranzubringen muß es für einen wesentlich größeren Kreis nicht nur erschwinglich werden sondern auch weitgehend sicher sein. Ein Solarboot mitten im Atlantik ist es bei Schlechtwetter und Sturm nicht.
Hmm...ja und nein.

Grundlegend juckt es die Menschheit im Gesamten nicht, wenn eine Einzelperson etwas leistet.
Aber das was die Einzelperson leistet ist meist die Pionierarbeit für Dinge die dann im Laufe der Zeit deutlich größer werden.

In der Entwicklung wird oftmals auch erst ein (sauteurer) Prototyp gebaut um die grundlegende Fähigkeit aufzuzeigen, wenn dies geschehen ist wird optimiert (Kosten, Zuverlässigkeit, Funktionsumfang und/oder Herstellbarkeit), mit dem dann die Grenzen fortlaufend immer weiter verschoben werden.

Beispiel: 1890 (glaube ich...müsste grob der Zeitraum gewesen sein) hat eine Bertha Benz zusammen mit ihren Kindern mit der letzten Erfindung ihres Mannes - dem Motorwagen - die erste Langstreckenfahrt in der Geschichte der Automobilität zurückgelegt. Von Mannheim nach Pforzheim. Das ganze ohne das Wissen ihres Mannes und ohne wirklich tiefgreifende technische Kenntnisse.
Tankstellen (im Sinne einer Infrastruktur) gab es nicht, Benzin musste in Apotheken gekauft werden.
Heutzutage fahren wir tlw täglich mit dem Auto und erfreuen uns an Tankstellen an fast jeder Ecke, die 24/7 geöffnet sind und auch noch Shops für Reiseproviant, Kleinteile wie Ersatzlampen, Öl usw. haben.

Eine Langstreckenfahrt rein Solarbetrieben im Boot (sei es über den Atlantik oder von Finnland ans Mittelmeer) ist erstmal eine Pionierleistung. Zeigt aber auch das es geht...zugegebenermaßen außerhalb der Komfortzone der Allgemeinheit.
Das was daraufhin startet (starten wird/muss) ist die Optimierung mit der die technische Machbarkeit und die Kosten dafür innerhalb der Komfortzone von bestimmten Personen entwickeln...bis hin zum günstigen Massenprodukt.

Also zusammenfassend, die Pionierarbeit von Einzelnen wird dringend initial benötigt, deswegen kann man von ihr nicht wegrücken.
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Liebe Grüße aus Berlin/Brandenburg.
Daniel

Geändert von supernasenbaer (05.01.2026 um 20:36 Uhr)
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Alt 07.01.2026, 10:59
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Zitat:
Zitat von supernasenbaer Beitrag anzeigen

Also zusammenfassend, die Pionierarbeit von Einzelnen wird dringend initial benötigt, deswegen kann man von ihr nicht wegrücken.
Das will ja auch niemand. Aber es gibt immer Leute, die behaupten, alles kein Problem, hat ja schon mal jemand geschafft.

Dass der dabei 3x fast gestorben ist, Riesenglück hatte und sich Jahrelang vorbereiten musste, lässt man dabei bequem unter den Tisch fallen.

Sowas zeigt eine prinzipielle Machbarkeit, lässt aber keine Rückschlüsse auf einen Zeithorizont für Massentauglichkeit im Hinblick auf Sicherheit, Ausbildung und finanziellem Aufwand zu.

Und vor allem lässt es auch keine Schlüsse auf ein eventuell unvermeidbares Restrisiko zu.

Gutes Beispiel sind z. B. die Massen-Everest-Besteigungen. Vor 30 Jahren sind da nur Könner und Extremsportler hoch, inzwischen zählt nur noch das Portemonnaie und man wird notfalls von einem Haufen Sherpas hochgetragen. Trotzdem kommen da jährlich noch haufenweise Leute um, weil sie es körperlich einfach nicht packen, wenn das Wetter mal nicht mitspielt etc.

bis denn,

Uwe
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  #1459  
Alt 07.01.2026, 11:26
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Zitat:
Zitat von supernasenbaer Beitrag anzeigen
Hmm...ja und nein.

Grundlegend juckt es die Menschheit im Gesamten nicht, wenn eine Einzelperson etwas leistet.
Aber das was die Einzelperson leistet ist meist die Pionierarbeit für Dinge die dann im Laufe der Zeit deutlich größer werden.

In der Entwicklung wird oftmals auch erst ein (sauteurer) Prototyp gebaut um die grundlegende Fähigkeit aufzuzeigen, wenn dies geschehen ist wird optimiert (Kosten, Zuverlässigkeit, Funktionsumfang und/oder Herstellbarkeit), mit dem dann die Grenzen fortlaufend immer weiter verschoben werden.
Schau dir doch bitte einmal die Entwicklungszeiträume zwischen der Erfindung und der Massennutzung an. Beim Auto wurde in den USA zuerst der E- Antrieb genutzt und dann erst der Verbrenner und der Vorgänger der Solarzelle wurde 1839 erfunden.
Beides hat eine ziemliche Zeit bis zur Masseneinführung gedauert.
Das ist auch der Unterschied zu heute. Jetzt wurde die Einführung einer Technologie politisch und in einer bestimmten Zeitfolge angeordnet
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  #1460  
Alt 07.01.2026, 11:29
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Geht mir auch so. Vor allem wenn man wegen der beengten Platzverhältnisse minutenlang von einer Schrankwand im Handtuchabstand überholt wird.
Laut deinem Profil hast du doch gar kein Boot!
Oder ist das geheim?
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Gruß Klaus

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  #1461  
Alt 07.01.2026, 11:38
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Zitat:
Zitat von harry 1972 Beitrag anzeigen
Im Straßenbereich arbeitet man an Lademöglichkeiten für LKW mit einer Ladeleistung von bis zu 4,5 MW und für PKW bis zu 1,2 MW am Fraunhofer IVI in Dresden.

Die Einheiten scheinen nicht besonders teuer zu sein. Als ich das Video sah, habe ich mich gefragt, ob das System nicht relativ leicht auch an Binnenschiffe aber auch an Anwendungen in der Freizeit anpassbar wäre.

Die Ladung auch großer Akkus erfolgt dann in einem Bruchteil der Zeit, die wir heute von LKWs kennen.

Hier geht es zu dem Bericht und hier findet sich ein Video dazu.

Die Geschwindigkeit, mit der hier auch in Deutschland Innovationen herausgehauen werden ist für mich so spannend, wie für manche überfordernd.
Das System ersetzt eigentlich nur das Ladekabel. Der gesamte Ladeaufbau dahinter bleibt der gleiche.

Für mich scheint es auch immer wieder spannend veranlagte Mitmenschen zu geben, die einfach überfordert sind.
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  #1462  
Alt 07.01.2026, 12:50
harry 1972 harry 1972 ist offline
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Das System ersetzt eigentlich nur das Ladekabel. Der gesamte Ladeaufbau dahinter bleibt der gleiche.

Für mich scheint es auch immer wieder spannend veranlagte Mitmenschen zu geben, die einfach überfordert sind.

Es ersetzt das Ladekabel, kann aber bis zu 4,5 MW Ladestrom in den Akku leiten.

Das kann das Kabel nicht auf Grund des zu geringen Anpressdrucks und der anderen Kontakte.

Und würde ich mir das System in mein Auto bauen lassen?

Ja klar, denn dann bräuchte man nicht mal aussteigen um zu laden, wenn man es nicht will.

Aber um hier beim Thema zu bleiben, das Grundprinzip wäre ja auch in der Schiffahrt anwendbar und da sehe ich Lösungsansätze für die private, wie auch für die gewerbliche Schifffahrt.

Denn wer das Video gesehen hat, das System ist eigentlich nicht teuer.

Und wir reden über die Möglichkeit mit bis zu 4500 kW zu laden.

Das wäre ja wie tanken mit einen C-Rohr

Geändert von harry 1972 (07.01.2026 um 13:24 Uhr)
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  #1463  
Alt 07.01.2026, 12:58
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Laut deinem Profil hast du doch gar kein Boot!
Oder ist das geheim?
In diesem Beispiel hier war das ein 12m Verdränger mit etwa 130 PS (wenn ich es recht in Erinnerung habe).

Du musst jetzt tapfer sein: Man kann Boote auch ausleihen, und sogar auf Booten mitfahren ohne selbst der Schiffsführer oder Rudergänger zu sein.
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Gruß Richard

Den Unterschied zwischen "lernen" und "verstehen" kann man nicht lernen, den muss man verstehen
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  #1464  
Alt 07.01.2026, 13:10
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
Beim Auto wurde in den USA zuerst der E- Antrieb genutzt und dann erst der Verbrenner
Vor den benzinbetriebenen Autos gab es auch welche mit Dampfantrieb.
Das ist aber sehr aufwändig im Betrieb, und wurde deshalb vor allem für Zwecke genutzt, wo die Autos ständig fahren, wie z.B. im Transportgewerbe.
Dafür war die Dampftechnik sehr ausgereift und vor allem zuverlässig, was im kommerziellen Betrieb sehr wichtig ist.

Auf dem Wasser war es ja ähnlich. Erst Dampf, dann Dampf mit Ölfeuerung, dann Diesel und Benzin. Wahrscheinlich für Spezialfälle auch Elektroantrieb, so um 2010 bin ich mal auf einem elektrisch betriebenen Ausflugsschiff mitgefahren, das war zu jener Zeit auch schon ein paar Jahre alt.
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Gruß Richard

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  #1465  
Alt 07.01.2026, 13:32
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen

Wahrscheinlich für Spezialfälle auch Elektroantrieb, so um 2010 bin ich mal auf einem elektrisch betriebenen Ausflugsschiff mitgefahren, das war zu jener Zeit auch schon ein paar Jahre alt.
Vor ein paar Jahren bin ich auch mal mit so einem Elektroboot gefahren, muß so in der zweiten Hälfte der 50iger gewesen sein - Königsee!
Und etliche 1000 km in batteriebetriebenen Triebwagen - weit angenehmer wie die Dieselrappelbüchsen
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Gruß
Ewald
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  #1466  
Alt 07.01.2026, 13:44
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Vor ein paar Jahren bin ich auch mal mit so einem Elektroboot gefahren, muß so in der zweiten Hälfte der 50iger gewesen sein - Königsee!
Bei mir müsste es dieses Schiff gewesen sein
https://de.wikipedia.org/wiki/Electra_(Schiff,_1954)

Seit 1970 auf Elektro umgebaut, somit rund 40 Jahre vor meiner Fahrt.
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Gruß Richard

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  #1467  
Alt Gestern, 08:55
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Vor den benzinbetriebenen Autos gab es auch welche mit Dampfantrieb.
Das ist aber sehr aufwändig im Betrieb, und wurde deshalb vor allem für Zwecke genutzt, wo die Autos ständig fahren, wie z.B. im Transportgewerbe.
Dafür war die Dampftechnik sehr ausgereift und vor allem zuverlässig, was im kommerziellen Betrieb sehr wichtig ist.

Auf dem Wasser war es ja ähnlich. Erst Dampf, dann Dampf mit Ölfeuerung, dann Diesel und Benzin. Wahrscheinlich für Spezialfälle auch Elektroantrieb, so um 2010 bin ich mal auf einem elektrisch betriebenen Ausflugsschiff mitgefahren, das war zu jener Zeit auch schon ein paar Jahre alt.
Nicht vergessen, davor gab es auch die Galeeren und die Segelschiffe.
All die Entwicklungen hatten aber eins gemeinsam, der Umstieg hat jedes mal positive Effekte gehabt. (Unabhängigkeit vom Wind, schnellere Fahrt, größere Reichweite...) Deshalb haben sich die Neuerungen langsam durchgesetzt. Ein politisch gewollter und zeitlich angeordneter Umstieg auf eine bestimmte Energieart, hat einfach mehr Chancen auf Akzeptanz, wenn die Vorteile für alle erkennbar sind und die Möglichkeiten überhaupt vorhanden sind.
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  #1468  
Alt Gestern, 09:12
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Zitat:
Zitat von Heron Beitrag anzeigen
All die Entwicklungen hatten aber eins gemeinsam, der Umstieg hat jedes mal positive Effekte gehabt.
Nicht nur. Beim Umstieg von Galeeren auf Dampf sind viele Arbeitsplätze weggefallen.

So ähnlich wird es jetzt wieder kommen.
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Gruß Richard

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  #1469  
Alt Gestern, 18:58
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Zitat:
Zitat von harry 1972 Beitrag anzeigen
Im Straßenbereich arbeitet man an Lademöglichkeiten für LKW mit einer Ladeleistung von bis zu 4,5 MW und für PKW bis zu 1,2 MW am Fraunhofer IVI in Dresden.

Die Einheiten scheinen nicht besonders teuer zu sein. Als ich das Video sah, habe ich mich gefragt, ob das System nicht relativ leicht auch an Binnenschiffe aber auch an Anwendungen in der Freizeit anpassbar wäre.

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Ganz ehrlich, ........


mir wäre es viel zu aufwendig,

jedesmal das Schiff auszukranen um es zum Laden auf diesen Pinökel zu hiefen .




Grüße : TOMMI
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MAN D2866 E

6 Zyl. 12 L Sauger 178 kW @ 2100 1/min , 850 Nm 1500-1800 1/min Bosch R-ESP . Aber auch D2866 LXE 40
Turbo-LA mit 294 kW @ 2100 1/min sowie Mercedes OM601-606 bereiten mir Freude und Technikvergnügen !
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Zitat:
Zitat von T-Technik Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, ........


mir wäre es viel zu aufwendig,

jedesmal das Schiff auszukranen um es zum Laden auf diesen Pinkeln zu hiefen .




Grüße : TOMMI



Dachte ich mir spontan auch, aber ich wollte mir nicht wieder einen einfangen von den elektrischen Reitern
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Gruss, Dirk

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen."
(Heiner Geissler, 1930 - 2017)
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Zitat:
Zitat von T-Technik Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, ........
mir wäre es viel zu aufwendig,
jedesmal das Schiff auszukranen um es zum Laden auf diesen Pinökel zu hiefen .

Grüße : TOMMI
Nun ja, dann würde eine relativ einfache Vorrichtung helfen:
Der Pinökel wird auf eine hydraulisch ausfahrbare Säule montiert.
Das Boot wird exakt darüber positioniert - DAS sollte eine nur kleine Hürde sein.
Im achteren Bereich (wenn denn am Bug geladen wird) werden 2 - 3 Paare passive hydraulische Säulen montiert, um verschiedene Bootslängen abzudecken
3 bis 7 Säulen heben das Boot wenige cm. (Funkenstrecke beachten) aus dem Wasser, und der Ladevorgang beginnt => weula
Grüße, Reinhard
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  #1472  
Alt Gestern, 19:47
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Ist doch ganz einfach: Wenn Bedarf besteht, wird es auch irgendwann eine Marineversion des Dingens geben, natürlich zum 4 rachen Preis
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Gruß
Ewald
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  #1473  
Alt Gestern, 22:25
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Zitat:
Zitat von T-Technik Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, ........


mir wäre es viel zu aufwendig,

jedesmal das Schiff auszukranen um es zum Laden auf diesen Pinökel zu hiefen .




Grüße : TOMMI
Wie soll man so einen originellen Kommentar anders verstehen, als das absolut fehlende Interesse an der sachlichen Auseinandersetzung?

Oder einfacher gesagt Spam?

Ernsthaft, ich dachte du wärst ein Mensch, der ein Minimum an technischem Interesse und Sachverstand hat.

Es geht um den Übergabepunkt, um das System, welches das möglich macht und dem ist es egal, ob es oben auf einem Kolben sitzt, oder an einem Arm zu einem Boot herabgelassen.

Dort trifft Vater auf Mutter, der Magnet zieht an, und die Akkus werden geladen.

Haben die Niederländer noch an Binnenschiffe gedacht, bei denen Akkus in Containern getauscht werden sollten, scheint mir das ein weitaus besseres System zu sein.

Aber als Bertha Benz mit dem Verbrenner fuhr gab es auch Menschen, die meinten, die rasende Geschwindigkeit würde der der Gesundheit des Menschen schaden und noch vieles mehr.

Hier glauben noch viele ans Pferd, oder? Warum dann nicht treideln?
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  #1474  
Alt Gestern, 23:06
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Zitat:
Zitat von harry 1972 Beitrag anzeigen
....als Bertha Benz mit dem Verbrenner fuhr gab es auch Menschen, die meinten, die rasende Geschwindigkeit würde der der Gesundheit des Menschen schaden und noch vieles mehr....
....warum diese Sage immer wiederholt wird, wird zumindest mit nicht klar => seit Jahrtausenden wurde auf Pferden mit rund 50kmh geritten, ohne dass die Reiter tot vom Pferd gefallen sind.
Grüße, Reinhard
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Klar fallen die Reiter nicht tot vom Pferd, die Tiere krepieren vorher. Größere Distanzen auf 'nem Pferd mit 50km/h? Vielleicht bei Karl May, aber garantiert nicht in der Realität.
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