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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#1
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Hallo zusammen
Nach dem diesjährigen Hochwasser sind die Seen und Flüsse ja voll mit Treibholz. Da kommen einem ja richtige Baumstämme entgegen und dass man diesen besser ausweichen sollte versteht sich ja von alleine. Nun aber stell ich mir immer wieder die Frage, was hällt eigentlich so eine Schiffsschraube aus? Wenn ich mit meinem Boot (Sea Ray 240sse) einen sagen wir mal 3-4cm dicken Ast erwische, wäre das dann bereits das Ende der Schraube oder würde der einfach durchtrennt werden? Ebenfalls ist mir nicht ganz klar wie man sich verhalten sollte, wenn man so ein Treibholz zu spät vor einem erkennt. Ich rede da noch immer von Durchmessern 3-4cm. Bei grossen ist klar ausweichen oder wenn nichts mehr geht, Leistungshebel zurück um die Aufprallgeschwindigkeit so klein wie möglich zu halten. Doch bei den eher kleineren Hölzern frage ich mich ob es nicht besser wäre die Leistung hoch zu halten (Schraube auf Last) damit mehr Masse vorhanden ist das Holz zu durchschlagen. Ebenfalls praktiziere ich es bei einer Durchfahrt von einer Ansammlung von Treibholz (z.B. bei Hafeneinfahrt) so, dass ich nicht in Gleitfahrt sondern in Verdränger Fahrt (sagt man das so?) durch das Holz fahre, da ich das gefühl habe das Holz wird so mit dem verdrängten Wasser zur Seite geschoben. Was meint Ihr oder was habt Ihr da für Erfahrungen? Gruss Marco |
#2
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bei Treibholz auf dem Wasser versuche ich auch in Verdrängerfahrt durchzufahren, dann ist auch die Sogwirkung des Props auf das Holz nicht so stark.
Beim Zerschlagen durch den Propeller kommt es natürlich auf mehrer Faktoren an. Art und zustand des Holzes (Eiche,Buche, Morsch, Frisch) Art des props (Edelstahl oder ALu) Ich denke ein Prop kann zwar einiges ab aber nen Ast von 5cm aus Frischer eiche wird spuren in einem ALuprop hinterlassen.
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden ![]()
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#3
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... wenn der Propeller derart mit einem Widerstand in Berührung kommt wird er entweder stark demoliert sein oder wenn Du Glück hast fängt die Rutschkupplung den Schlag auf. Dann wirst Du sie in einem Fachbetrieb wieder reparieren lassen müssen. Teuer wirds auf jedem Fall
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Gruß Hans-H. |
#4
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Vor Jahren ist mir so ein Ast an den Aluprop gekommen.
Ob der nun 3 oder 5 cm dick war...keine Ahnung...ich sah ihn spät. Hat etwas am Unterboden gerumpelt und der Prop hatte eine leichte Delle. Weiterfahrt möglich, vorsichtshalber hab ich den Prop später reparieren lassen.
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Gruß vom Oberrhein. ![]() |
#5
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In Gleitfahrt mit etwa 30 km/h, 2.500 rpm mit Wasserskifahrer wollte ich wegen einem Hölzchen keinen Riesen-Stunt machen, sondern bin nur leicht nach Bb ausgewichen, ein leichtes Brock direkt unter dem Fahrersitz.............
und dann stand das Boot ![]() ![]() Die Rutschkupplung hat um ihr Leben gekreischt. und den Motor hat´s auf 1.500 rpm runtergewürgt (165PS) bevor ich den Gashebel zurückgerissen hab. Das war ein Stück Weidenzaunpfosten, Durchmesser wohl 5 cm, Länge 15 cm. Der Prop hat sich´s zur Mitte reingesaugt und es hat sich wohl zwischen Prop und Anti-Kaviplatte verkeilt. Bad luck. Sind dann noch nen Tag mit dem Prop gefahren. Aber he war er trotzdem, wenn auch theoretisch reparabel (Risse waren aber in dem verbogenen Bereich der durch Kavitation von der Weiterfahrt sich dann wohl so komisch verfärbt hat. ![]() ![]() Und: gespalten hat er das vollgesogene zähe Hölzchen netmal ansatzweise, also für´s Kleinholzmachen gibt´s bessere Methoden ![]() ![]() |
#6
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Wir haben fast jedes Jahr mit solchen "Teppichen" auf dem Lago Maggiore zu kämpfen- quasi nach jedem besseren Gewitter -
Bisher hab ich noch keinen Schaden davon getragen. Allerdings hab ich auch noch nie einen Ast bei Gleitfahrt in einen Prop gekommen! Ich kenn es allerdings- 2 bis 3 Stufen kleiner vom Jetski her! Äste bis ca. 1,5cm stärke sind für den Impeller aus Edelstahl kein Problem. die werden schadlos gehäckselt. Allerdings sind das auch nur relativ kleine- und somit leichte Stückchen, von denen vor dem Impeller keines länger als ca. 10 bis 15 cm sein wird. Bei einem 5 cm Durchmesser-Ast, der dann mal schnell im Wasser 10 oder nochmehr Kilo wiegt und entsprechend träge ist würde ich aber stark davon ausgehen, dass der Prop - wenn er nicht gerade in Leerlaufdrehzahl läuft - schaden nimmt. Vorallem dann, wenn er den Ast nittig erwischt und somit eine "bequeme Verdrängung" nicht möglich ist. |
#7
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Ausgang Binger Loch eine Plastikflasche - die war das Ende der Rutschkupplung.
Karlsruhe höhe Ölhafen, ein dicker Tampen - selbes Ergebnis. Die Rutschkupplung kann ich bei meine Alpha one Antrieb aber selber tauschen und habe auch immer Ersatz dabei.
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Liebe Grüße Lalao0 - Hartwig Hier geht´s zum Blog http://wavuvi.over-blog.com/ Hier kann sinnvoll Geld gespendet werden https://arche-stendal.de/unterstuetz...fuer-container WAVUVI steht wegen Neuanschaffung zum Verkauf. VB 70k Euro |
#8
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...Prop und Rutschkupplung sind die "preiswerten" Schäden. Das Getriebe kommt dann irgendwann hinzu. Der Zusammenhang wird nur häufig nicht festgestellt.
Das meiste Holz treibt ja aber an der Oberfläche - der Prop wirkt 40cm tiefer. Gruß HansH |
#9
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Ich bin ja jetzt mit der Restauration meines Bootes fertig und warte darauf,das der Rhein wieder so einigermaßen Treibgutfrei wird.
Das Risiko will ich nicht eingehen. Wenn ich mir vorstelle,mit dem frisch restaurierten Boot in irgend ein Gerümpel reinzubrettern und nur weil ich nicht abwarten kann... ![]() Noch ist Hochwasserstufe 1 (heute morgen in Köln 5,50m Pegel) - hoffentlich wird das bald mal besser. Gruss Andreas |
#10
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hoffe ich auch aber:
https://www.elwis.de/gewaesserkunde/...d-30960ccc6e9c |
#11
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Es macht keinen Sinn seinen Prop sinnlos zu schrotten. Auch ich hatte schon Begegnungen dieser Art und war verwundert, mit wie wenig Holz man viel Schaden anrichten kann.
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Sportliche Grüße vom Rhein km 705 Micha
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#12
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden ![]() |
#13
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Bei uns ist ausser dem Schreck nix passiert
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Viele Grüße von Jürgen |
#14
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Sorry, wenn ich mit dieser Frage den Thread etwas 'erweitere', aber was passiert eigentlich im o.a. Fall mit IPS-Pod-Antrieben ? Die wirken doch, wenn ich`s richtig verstanden habe, als Zugpropeller (also wie beim Flugzeug) und nicht, wie normal bei den meisten Booten, als Schubpropeller.
Demzufolge müssten sie ja das unter dem Boot durchrutschende Treibgut auch noch direkt ansaugen und "verarbeiten", und es wäre noch nicht einmal ein Antriebsschaft als 'first line of defense' vor dem Propeller. Gibt das nicht fast zwangsläufig Propellerbruch, wenn etwas größeres da hineinkommt ? LG Thomas
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Die Methode, mit einem Holzboot ein kleines Vermögen zu machen, setzt voraus, daß man vorher ein Großes hatte ... |
#15
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Hallo zusammen,
Es ist mein erstes Boot, deswegen werden manche jetzt vielleicht schmunzeln. Ich war gestern auf dem Wasser unterwegs und als ich es heraus geslippt habe, habe ich folgende „Beschädigungen“ am Prop festgestellt. Bilder sind angehangen. Ich gehe davon aus das ich irgendetwas treibendes getroffen habe. Habe aber während der Fahrt nichts gehört. Ein Bodenkontakt ist ausgeschlossen. Gehört das zu normalen Gebrauchsspuren oder sollte ich mir da schon Sorgen machen, kann ich den grad etwas abschleifen oder was sollte ich tun ? |
#16
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![]() Zitat:
Das "Schadensbild" ist nicht durch etwas im Wasser treibendes entstanden. Je nach Fahrgebiet findet man diese Art der Beschädigungen recht häufig. Ich bin viel am Bijlandsee unterwegs und da sieht man es je nach Wasserstand bei reichlich Booten , wie auch bei mir schon mal. Natürlich kannst du her gehen und da etwas nachschleifen/glätten. Aber dramatisch ist es nicht solange du keine Unwucht spürst. Kostet vermutlich 0,7 kmh V-Max ![]() |
#17
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Ich hatte mal ne VEGA 17 Fuß mit 50 PS AB. Volle Gleitfahrt.
Bei ca 40 KmH ein sehr dickes Holz 10 X 3 Zentimeter, ca 1,5 Meter lang gesehen ca 1 Sekunde vorher am Bug. Ich kam noch dazu, dem Gashebel auf 0 zu ziehen, dann krachte es schon. Das Holzteil klappte mit Gewalt den Motor hoch und das Holz verkantete sich zwischen Spiegel und AB Motor. Eine Riesen Wasserfontäne am Heck die teilweise bis zur Frontschiebe spritzte. Nach 2 Sekunden war dann der Stillstand. Der Motor hat es überstanden, am Spiegel hatte Schrammen und ein Daumennagel große Einbeulung. Und ein wenig Farbe am Schaft war weg. Der Mercury 2 Takt hatte es überlebt. Schönen Schreck habe ich und mein Bruder bekommen. Grüße Frank Geändert von corvette-gold (Heute um 09:43 Uhr) |
#18
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Hallo Aries9,
der Flügel der auf dem ersten Bild nach oben steht, sieht am kritischsten aus. Ich finde, der Schaden ist optisch an der Grenze, wo ich mir auch unsicher wäre. Du solltest checken, ob bei verschiedenen Drehzahlen Vibrationen auftauchen, die vorher nicht da waren. Wenn nicht, weiter nutzen und im Winter die Scharten beseitigen... Wenn doch, Propeller runter und Welle auf Schlag prüfen (lassen) Und Du solltest der Versicherung pro forma eine Schadensmeldung schicken. Gruß Jörg |
#19
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Danke für die Rückmeldungen.
Eigentlich hätte ich einen Bodenkontakt ausgeschlossen da die Wassertiefe, in der ich mich bewegt habe nicht flacher als 1,5m war. Ich habe die Route nochmal auf meinem Echolot gecheckt. Dazu habe ich beim fahren nichts feststellen können, weder eine Kollision noch irgendwas außergewöhnliches. Aber der Propeller zeigt mir ja das etwas passiert ist. Was kostet eine Reparatur von so einem und wo kann ich das am besten machen lassen ? Deckt die Kaskoversicherung so einen Schaden ab? Daran habe ich noch garnicht gedacht. Liebe Grüße |
#20
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Von den Bildern her gesehen würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, vorausgesetzt das Lenkrad zittert/wackelt nicht beim Fahren. Dann würde ich auch im Winter nichts unternehmen.
Ob die Kasko das übernimmt kann ich nicht sagen. Kommt drauf an was die abdeckt und mit wieviel Selbstbeteiligung du das Boot versichert hast. Die Fa. Gröver in Köln repariert kaputte Propeller. Kostet um die 100 Euro. Aber wie schon geschrieben, ich würde mir da keine Gedanken machen.
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ... |
#21
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![]() Zitat:
Kannst Du aber nicht. Also müsstest Du das fiktiv konstruieren, was faktisch Versicherungsbetrug auf Kosten der Solidargemeinschaft gleichkommt. Das erinnert mich an einen Trööt, in dem jemand seine im Kanalbetrieb abgenudelten Z-Triebe auf Allgemeinkosten überholen lassen wollte.
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Gruss, Dirk "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen." (Heiner Geissler, 1930 - 2017) |
#22
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Da es „nur“ die Schraube ist, ist die Selbstbeteiligung eh größer als der eigentliche Schaden. Von daher macht das eh kein Sinn.
Aber das war auch nicht die Thematik. Sondern eher wie dramatisch die Beschädigung in euren Augen ist. Reparieren oder neu machen VS in guten Gewissen weiter fahren. |
#23
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Da lohnt doch nicht für die Kasko zu behelligen.
Lass den überholen und du bist beruhigt, der Gröver sagt dir schon was Sache ist. Ich hab unseren auch im Winter bei Gröver gehabt ich hatte da bei manchen Drehzahlen ein komisches Gefühl . Hat 180€ gekostet und er läuft wieder wie neu.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]() |
#24
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wobei man schon darauf achten sollte, ob sich eine Reparatur überhaupt lohnt.
Unser Original Suzuki 11 1/2-13 Propeller kostet bei Gröver 155 €. Wenn dann eine Überholung 120 € kostet mit dem zusätzlichen Aufwand von Versand, Kostenvoranschlag, etc., stellt sich die Frage ob das Sinn macht. Ich habe noch so einen Propeller mit Grundkontakt im Keller liegen und überlege ob eine Anfrage bei Gröver Sinn macht.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar |
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