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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #101  
Alt 21.12.2022, 11:29
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
Die Westen waren fast neu.
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Schlechten Zustand kann ich mir kaum vorstellen.
Wartung hin, Wartung her.
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Grüße vom schönen Niederrhein
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  #102  
Alt 21.12.2022, 11:30
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Ich kann mir vorstellen, dass bei erheblichem Seegang trotzdem Wasser über den Kopf kommt kurzzeitig.
Wenn die verständliche Panik dann zur unkontrollierten Athmung führt ....
Nur so eine Idee ... von einem, der beinahe mal wegen Panik abgesoffen wäre
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  #103  
Alt 21.12.2022, 11:39
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Zitat:
Zitat von Lippi Beitrag anzeigen
Ich kann mir vorstellen, dass bei erheblichem Seegang trotzdem Wasser über den Kopf kommt kurzzeitig.
Wenn die verständliche Panik dann zur unkontrollierten Athmung führt ....
Nur so eine Idee ... von einem, der beinahe mal wegen Panik abgesoffen wäre

Genau für diesen Fall sollte man ein Spraycab an der Weste haben, das kostet nicht viel , hilft aber ungemein.
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  #104  
Alt 21.12.2022, 11:42
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Dieser passus wundert mich:

Der Bootsführer bemerkte, dass sich die Auftriebskörper der Rettungswesten bei allen

dreien nicht vor deren Brustkorb befanden, sondern mehr oder weniger seitlich neben
ihren Köpfen schwammen. Die Auftriebsköper hatten sich teilweise vom Gurtsystem
ihrer Westen gelöst.
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  #105  
Alt 21.12.2022, 11:51
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Irgendwo stand auch, dass die Seglerin sich vom Schrittgurt gestört fühlte und den gelöst hat.
Ich kann jedem nur raten, mal seine eigene Schwimmweste auszuprobieren (Ende der Saison, ab ins Wasser damit) und/oder damit von größerer Höhe ins Wasser zu springen.
Auch mal versuchen, mit vollen Klamotten ohne Schwimmweste zu schwimmen und überhaupt mal versuchen, mit und ohne Schwimmweste ins Boot versuchen zurück zu gelangen.
Das ist alles sehr sehr anstrengend, auch für gute Schwimmer. Und bei Seegang um so mehr.

Grüße

Totti
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  #106  
Alt 21.12.2022, 11:52
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Das ist ja Mist! Ich lese das mir auch mal komplett durch dann.....
Das darf doch nicht passieren, denn dann hätte selbst ein guter Schwimmer schlechte Karten.



PS: ich meinte das mit dem Auftriebskörper
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  #107  
Alt 21.12.2022, 12:10
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Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Irgendwo stand auch, dass die Seglerin sich vom Schrittgurt gestört fühlte und den gelöst hat.
Die Seglerin hatte nach ihrer Erinnerung zuvor Probleme mit der aufgeblasenen
Rettungsweste und den Wellen. Durch die aufgeblasenen Auftriebskörper fühlte sie
sich im Kopfbereich sehr beengt. Zudem wurde sie durch einzelne brechende Wellen
häufiger unter Wasser gedrücktund musste sich hierbei vom Boot und im Wasser
befindlichen Leinen befreien.Der Auftriebskörper ihrer Rettungsweste war nichtwie
von ihr erwartetam Körper vor dem Bauch, sondern schwamm neben ihrem Kopf.
Die Ursache war durch sie nicht erkennbar.
...
In dieser Zeit verhedderte sich die Seglerin mit einer im Wasser treibenden Leine. Ihr
angelegter Schrittgurt störte sie
...
Die drei Segler blieben zusammen. Der Segler klammerte sich an der Seglerin fest.
Sie bekam dadurch das Gefühl, trotz Auftriebskörper, in die Tiefe gezogen zu werden
und zu ertrinken. Sie wehrte sich und,um sich zu befreien,zog sie ihreRettungsweste
aus und klemmte den Auftriebskörper unter den Arm.

Das Ding war von Secumar und hatte eine Sprayhood.
Ich hätte jetzt vermutet, dass man das lieber angelegt lässt, als unter den Arm zu klemmen.
Unvorstellbar und sehr traurig, wie das ausgegangen ist.

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  #108  
Alt 21.12.2022, 13:05
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Ob jeder von uns in dieser Situation rationell handeln würde?
Wohl kaum , wenn man dies nicht vorher geübt hat. Ich kann jeden nur ein Seasurvival Training empfehlen auch wenn es nur im Schwimmbad ist. Aber allein der Sprung vom 1 Meter Brett mit voller Segelbekleidung und Weste ist schon beachtlich und die Zeit bis die Weste aufgeht fühlt sich unendlich an. Dann eine Bahn schwimmen zur Insel und diese besteigen..... War sehr kraftraubend, unter Todesangst , Wind, ausgepowert vom Törn und Kälte möchte ich das nicht erleben müssen.
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Alt 21.12.2022, 13:20
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Zitat:
Zitat von Conni Beitrag anzeigen
Das Ding war von Secumar und hatte eine Sprayhood.
Ich hätte jetzt vermutet, dass man das lieber angelegt lässt, als unter den Arm zu klemmen.
Ja, kapier ich auch nicht. Ich habe selber eine Scout und eine Survival. Mehr geht einfach nicht an Schwimmweste. Die sind super bequem, stören nicht im Tagesablauf und auch aufgeblasen tipptopp.
Es muss eigentlich entweder ein Tragefehler vorliegen, oder die waren einfach kaputt oder sind beim Schwimmen kaputt gegangen. Wenn die noch eine Zulassung hatten und gewartet waren, ist das für mich unerklärlich.
Sobald bei mir gerefft werden muss, wird die angezogen und in fliessenden und strömenden Gewässern sowieso. Damit bin ich schon überall ein Unikum.

Grüße

Totti
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Alt 21.12.2022, 13:23
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Zitat:
Zitat von Perre Pescadore Beitrag anzeigen
Ob jeder von uns in dieser Situation rationell handeln würde?
Wohl kaum , wenn man dies nicht vorher geübt hat. Ich kann jeden nur ein Seasurvival Training empfehlen auch wenn es nur im Schwimmbad ist. Aber allein der Sprung vom 1 Meter Brett mit voller Segelbekleidung und Weste ist schon beachtlich und die Zeit bis die Weste aufgeht fühlt sich unendlich an. Dann eine Bahn schwimmen zur Insel und diese besteigen..... War sehr kraftraubend, unter Todesangst , Wind, ausgepowert vom Törn und Kälte möchte ich das nicht erleben müssen.
Ja, hatte ich ja geschrieben. In Neustadt war ich 3x und wer das durch hat, weiss was einen erwarten kann. Einfach mal bei Seegang in voller Montur und mit aufgeblasener Weste in eine Rettungsinsel versuchen einzusteigen, das muss man erstmal schaffen. Und wenn man dann noch entkräftet ist und unterkühlt, schaffen das die Wenigsten ohne Hilfe.

Grüße

Totti
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  #111  
Alt 21.12.2022, 13:43
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Moin moin,

Zitat:
Zitat von Totti-Amun Beitrag anzeigen
Ja, kapier ich auch nicht. Ich habe selber eine Scout und eine Survival. Mehr geht einfach nicht an Schwimmweste. Die sind super bequem, stören nicht im Tagesablauf und auch aufgeblasen tipptopp.
Es muss eigentlich entweder ein Tragefehler vorliegen, oder die waren einfach kaputt oder sind beim Schwimmen kaputt gegangen. Wenn die noch eine Zulassung hatten und gewartet waren, ist das für mich unerklärlich.
Sobald bei mir gerefft werden muss, wird die angezogen und in fliessenden und strömenden Gewässern sowieso. Damit bin ich schon überall ein Unikum.

Grüße

Totti
darauf geht der BSU-Bericht auch ein, siehe ab S.88: Secumar hat nach der Bergung der beschädigten Rettungswesten Versuche dazu durchgeführt und konnte den Mechanismus, der zu derartigen Schäden führt reproduzieren:
Zitat:
Im ersten Zugversuch wurde eine Kraft am aufgeblasenen Auftriebskörper simuliert, welche parallel zum Körper wirkte. Eine solche Kraft kann bei der Bergung einer im Wasser treibenden Person eintreten, wenn ausschließlich am Nacken des aufgeblasenen Schwimmkörpers gezogen wird (Anlage 5). Bei einer Prüfkraft von 0,82 kN riss an einem der zwei Verbindungspunkte die Kausche aus der textilen Fläche des Auftriebskörpers und das Schadbild glich den beschädigten Auftriebskörpern der verunglückten Segler.
[...]
Vor dem Hintergrund, dass die schadhaften Rettungswesten nach den vorliegenden Informationen bestimmungsgemäß benutzt wurden und Verbesserungen Seitens des Herstellers erst entwickelt werden können, wenn das schadensverursachende Ereignis bekannt ist, hatte die BSU den Bootsführer über das Prüfergebnis informiert und ihn gebeten – soweit wie möglich – weitere Details zu schildern, bei denen möglicherweise Kräfte entsprechend des Zugversuchs aufgetreten sein könnten.
Und dazu gibt es dann folgende Aussage samt Schlußfolgerung:

Zitat:
Anlässlich der gezielten Nachfrage schilderte der Bootsführer Folgendes: „Wir hingen alle drei am Heck des Bootes und hatten etwa fünf Minuten versucht einen Notruf abzusenden. Während der ganzen Zeit waren wir in den Wellen, diese waren in dieser Phase nicht brechend. Dann kam eine etwa drei Meter hohe brechende Welle und überspülte uns. Der Wasserdruck, der mich dann in Richtung Bug drückte, war gigantisch. Ich hatte das etwa 2 cm dicke Rohr der Badeleiter fest umschlossen und konnte mich gerade so am langen Arm halten. Es fühlte sich an, als ob mein gesamtes Körpergewicht an meiner Hand riss. In etwa vergleichbar mit der Kraft, die ich benötige, wenn ich mich mit einer Hand an einer Reckstange festhalte. Dann zieht mich mein
ganzes Körpergewicht (85 kg) an meiner Hand nach unten.“.
Die beschädigten Westen nahm der Bootsführer erst nach dem Untergang der SILJA wahr, da er sich dann nicht mehr auf das Boot konzentrieren konnte und alle Segler auf den Auftrieb der Rettungswesten angewiesen waren. Anlässlich der Nachfragen zum Thema „Rettungswesten“ erinnert er sich, dass sein Auftriebskörper auf seiner linken Seite trieb. Bei seiner Mitseglerin sah es spiegelverkehrt aus. Bei seinem Mitsegler konnte er es nicht erkennen.
Es ist für den Bootsführer vorstellbar, dass sich der vor der Brust zweigeteilte Auftriebskörper an der Ecke des Bootsrumpfes verhakte und so beim Durchgang der Welle bei ihm an der rechten und oberen Verbindung zur Schutzhülle trennte.
Als Empfehlung für Secumar folgt auch nur, eine weitere Untersuchung durchzuführen, aber keine konkreten Produktverbesserungen - oder zusammengefaßt, in dieser Situation geraten übliche Rettungswesten an ihre Leistungsgrenzen.

lg, justme
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  #112  
Alt 21.12.2022, 21:54
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Zitat:
Zitat von justme
Es ist für den Bootsführer vorstellbar, dass sich der vor der Brust zweigeteilte Auftriebskörper an der Ecke des Bootsrumpfes verhakte und so beim Durchgang der Welle bei ihm an der rechten und oberen Verbindung zur Schutzhülle trennte.
So etwas hatte ich auch schon vermutet. Die Dinger müssen irgendwo gehakt und mit Gewalt rausgerissen worden sein.
Schon fast ein Wunder, dass sie dabei heil geblieben sind.
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Gruß Volker

Geändert von Puuh (21.12.2022 um 22:00 Uhr)
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  #113  
Alt 22.12.2022, 17:46
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Zitat:
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Ja, kapier ich auch nicht. Ich habe selber eine Scout und eine Survival. Mehr geht einfach nicht an Schwimmweste. Die sind super bequem, stören nicht im Tagesablauf und auch aufgeblasen tipptopp.
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Totti
Deswegen auch der Hinweis der BSU, daß hierzu ein Testverfahren entwickelt wird um bspw. fehlerhaftes Garn auszuschließen (Materialfehler, falsche Behandlung, Sondergarn mit definierter Reißkraft falsch beschriftet beim Hersteller angeliefert,....), oder bspw durch UV Bestrahlung brüchig gewordenes Material erkennen zu können (was ist mit Westen die im Schaufenster im Seglershop an der Puppe hingen und später dann abverkauft werden?).
Ich hatte schon mit Hr. Bernhardt zu tun, wir haben da keine Kompromisse gemacht was die Sicherheit angeht. Ich gehe da von aus, daß da alle Hersteller bereits dran sind, entspr. Normtests zu erarbeiten (Fachverband Rettungsmittel).

Ich bin mit meiner 20 jährigen Weste zweimal im Jahr mit "Arxxbombe" (sowie max. Belastung der Gurte) im Hallenbad vom Startblock gehüpft um die Konstruktion und das Auslöseverhalten zu testen.

In der Luftfahrt heißt es nicht ohne Grund, die heute gültigen Verfahren sind mit Blut bezahlt
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Grüße
Karl-Heinz
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  #114  
Alt 22.12.2022, 17:56
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Ja, hatte ich ja geschrieben. In Neustadt war ich 3x und wer das durch hat, weiss was einen erwarten kann. Einfach mal bei Seegang in voller Montur und mit aufgeblasener Weste in eine Rettungsinsel versuchen einzusteigen, das muss man erstmal schaffen. Und wenn man dann noch entkräftet ist und unterkühlt, schaffen das die Wenigsten ohne Hilfe.

Grüße

Totti
Wenn ihr nicht mit voller Montur bei euch ins Schwimmbad dürft, könnt ihr Feststoffwesten nutzen.

Ich habe das mal für Interessierte des Yachtclubs im örtlichen Schwimmbad 1h vor der Öffnung am WE organisiert.

Rettungsinsel im Wellenbecken aktiviert und verankert.
Wir konnten auf den Schrank fürs Kleiderschwimmen-Training der Wasserwacht zurückgreifen, zusätzlich nutzen wir Feststoffwesten zur Belastungssimulation.
Einige mußten richtig kämpfen, andere schafften es nicht in die Insel, 2 mußten abbrechen wegen Kreislaufproblemen durch die Anstrengungen.

Man kommt gut in die Insel wenn sich einer an den Einstieg hängt und sich als Zugbrücke/ Einstiegshilfe nutzen läßt. Schließlich wird diese Person dann in die Insel gezogen.

Sehr zu empfehlen so ein Training!

Edit: Die leute auch mal dann eine halbe Stunde in der Insel bei Wellenbetrieb in der Insel sitzen lassen.
Meine Teilnehmer verlangte da schon einen Eimer nach 10 Minuten,....
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Karl-Heinz
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Geändert von apiroma (22.12.2022 um 18:03 Uhr)
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