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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #641  
Alt 02.02.2019, 17:50
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Hallo SY-time_out,
schöne Erlebnisse hattest du wohl schon auf dem Wasser zu Leben!
Schön das es dir Gefällt,du nicht Abgeneigt bist weiter zu machen,
weiter noch auf schönem Wasser bleiben,wohnen und leben willst!

Mein Mann lebte schon oft und mehrere Monate auch immer wieder
auf Booten, mal länger mal kürzer und aber auch oft alleine,er fand
keine Frau die seine Art zu leben und das wie es genannt wurde hier
„herumzigeunern“ mit ihm teilen wollte,bis ich zu ihm kam schliesslich.
Seid nun ziemlich genau einem Jahr wohnen wir auf unserem Boot und
es macht unheimlich Spaß,auch wenn wir nur rund 5okm von unserer
eigentlichen Heimat weit weg kommen können, nur zu Schulferien dann
zum Urlauben mal weiter ablegen können, was wir machen und nutzen!
Wir haben im letzten Jahr sicher 80% unseres Lebens auf unserem Boot
verbracht,die restlichen 20% in unserem Wohnmobil das auch sehr gut
Ausgestattet,Eingerichtet ist womit wir dann für wenige Tage doch mal
schon etwas weiter vom Zuhause wegkommen können immer wieder mal.

Das mobile Leben mit mobiler fahr oder schwimmbarer Toilette gefällt uns
allen 4ren,wir haben 2 Kinder mit uns sehr sehr gut und wir werden es auch
noch weiter so "Ausleben und Erleben" wie es nun die letzten 12 Monate war.
Und weil oder erst weil solche ein Leben wie ein Clochard immer wieder schönes
neues und Interessantes einem bietet geht man mit offenen Augen durchs leben!
Grüssle DLK
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  #642  
Alt 02.02.2019, 18:01
Benutzerbild von lalao0
lalao0 lalao0 ist offline
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Nach über 4 Jahren wohnen auf dem Boot muß ich mit meiner Frau leider aus familiären Gründen unterbrechen. Schon nach etwa 6 Wochen vermissen wir das Leben auf dem Boot ungemein.

Gut das wir einen lieben Bootsnachbarn haben, der auf unsere WAVUVI aufpasst.
__________________
LG Lalao0 - Hartwig
WAVUVI steht zum Verkauf. VB 75.000,00 €
Hier geht´s zum Blog
http://wavuvi.over-blog.com/
Hier kann sinnvoll Geld gespendet werden
https://arche-stendal.de/unterstuetz...fuer-container
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  #643  
Alt 02.02.2019, 18:15
turbolix turbolix ist offline
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Hallo Hartwig, ich hoffe ihr könnt das Leben auf dem Wasser irgendwann (zeitnah) wieder aufnehmen.
__________________
VG Peter

Skipper mach langsam wir haben es eilig.
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  #644  
Alt 02.02.2019, 18:23
SY-time_out SY-time_out ist offline
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@ Fillette Pénichette,

Liebe DLK,

vielen Dank für Dein nettes Posting und Ja, wir hatten (und jetzt ich allein) habe viel Spaß, auf einem Boot zu leben, mich damit „herumzutreiben“, und so kann ich Dich sehr gut verstehen. Es ist m.M. nach auch völlig Okay, wenn Ihr nur begrenzt mal die Leinen loswerfen könnt, um ein wenig auf Tour zu gehen, letztendlich ist es doch trotzdem ein großes Maß an Freiheit, die wir Bootler haben, oder?

Übrigens: Es gibt anscheinend tatsächlich kaum Frauen, die an einem solchen Leben Interesse haben, insofern Glückwunsch Deinem „Männe“, das er eine solch Bootsbegeisterte Frau gefunden hat.

Dein Schlußwort „ ... und weil solch ein Leben wie ein Clochard immer wieder schönes neues und Interessantes einem bietet geht man mit offenen Augen durchs Leben! ... „ kann ich für mich voll übernehmen.

Ich habe mein Leben lang immer hart gearbeitet, hatte mir aus dem Nichts eine Firma aufgebaut und vor Jahren glücklicherweise gut verkaufen können, nachdem ich einen sehr schweren unverschuldeten Unfall hatte und nur knapp überlebt habe, und da habe ich mir vorgenommen, künftig mein Leben zu genießen, nicht nur nach dem schnöden Mammon zu trachten und da ich schon immer gern gesegelt bin = was lag da näher?

Jetzt bin ich gern in gewisser Weise ein Clochard und das sehr gern!
__________________
Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles)
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  #645  
Alt 02.02.2019, 18:26
SY-time_out SY-time_out ist offline
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@ lalao0

Ich wünsche Dir / Euch auch, das Ihr Euer Leben auf Eurem Boot möglichst bald wieder aufnehmen könnt ... und das alles, was Euch z.Zt. davon abhält, in Ordnung kommt und sich zum Guten wendet.

Ich drücke Dir / Euch dafür ganz fest die Daumen!!!
__________________
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Geändert von SY-time_out (02.02.2019 um 18:35 Uhr)
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  #646  
Alt 02.02.2019, 18:42
Benutzerbild von Mar-Thar
Mar-Thar Mar-Thar ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Griechenland steht bei mir ganz hoch im Kurs! Aber Südafrika könnte etwas dauern :-(
Also wenn ich mein Boot nicht zufällig hier gefunden und gekauft hätte, wäre ich mutmaßlich auch nicht hier. Ich betrachte Südafrika wirklich nur als Duchgangsstation auf dem Weg in die Karibik bzw. von da weiter in den Südpazifik. Die Infrastruktur hier ist eigentlich gut, die Leute verstehe ich (sprachlich) naturgemäß erheblich besser, als das in Griechenland je der Fall sein könnte, aber auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Ich lauere echt auf den Moment, wo ich meinen Kahn soweit zusammen habe, daß ich endlich ins Wasser kann und als nächstes dann, von hier weg zu kommen.

Zitat:
Zitat von SY-time_out
Ich finde es übrigens klasse, das er auf sein Boot gezogen ist (was kann es Schöneres geben
Auf ein Boot zu ziehen, das tatsächlich schon schwimmt, nehme ich an. Ein halbes Jahr auf einer aufgepallten Bootsbaustelle zu leben, ist echt irgendwie nervig. Immerhin habe ich seit dieser Woche fließendes kaltes und warmes Wasser durch simples Hahnaufdrehen, ohne weiterhin aus Kanistern leben zu müssen.Mit zwei Tanks á 300L komme ich auf jeden Fall eine ganze Weile hin

mfg
Martin
__________________


Ich bin dann mal weg:
www.Thelxinoe.de
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  #647  
Alt 02.02.2019, 18:47
SY-time_out SY-time_out ist offline
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@ Mar-Thar,

" ... Auf ein Boot zu ziehen, das tatsächlich schon schwimmt, nehme ich an. ... ".

Ja, Du nimmst richtig ... .Ich wünsche Dir, das Deine Baustelle möglichst bald keine Baustelle mehr ist und Du wieder auf Kurs gehen kannst.
__________________
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  #648  
Alt 02.02.2019, 18:51
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Hallo Hartwig,mein Mann (der verlorene Sohn) wünscht dir alles Gute für
dich und deiner Familie, sehr schade das die WAVUVI zum Verkauf steht!
Grüssle -unbekannterweise- DLK und oli
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  #649  
Alt 02.02.2019, 18:57
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Also von euch Weltenbummlern kann ich mir noch einiges abschauen . Aber ich bessere mich, versprochen.
Das mein Boot schwimmt bzw. alles funzt, war für mich eine Vorbedingung. Ich wollte nicht in der Technik oder den Installationen versinken. Das hat geklappt. Aber es gibt ja (nach eigenem Dafürhalten) immer etwas zu verbessern.

@Hartwig
Ich freu mich schon auf die nächsten Treffen!
Grüße an alle!!

Peter
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  #650  
Alt 02.02.2019, 19:15
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Zitat:
Zitat von SY-time_out Beitrag anzeigen
vielen Dank für Dein nettes Posting und Ja, wir hatten (und jetzt ich allein) habe viel Spaß, auf einem Boot zu leben, mich damit „herumzutreiben“, und so kann ich Dich sehr gut verstehen. Es ist m.M. nach auch völlig Okay, wenn Ihr nur begrenzt mal die Leinen loswerfen könnt, um ein wenig auf Tour zu gehen, letztendlich ist es doch trotzdem ein großes Maß an Freiheit, die wir Bootler haben, oder?

Übrigens: Es gibt anscheinend tatsächlich kaum Frauen, die an einem solchen Leben Interesse haben, insofern Glückwunsch Deinem „Männe“, das er eine solch Bootsbegeisterte Frau gefunden hat.

Dein Schlußwort „ ... und weil solch ein Leben wie ein Clochard immer wieder schönes neues und Interessantes einem bietet geht man mit offenen Augen durchs Leben! ... „ kann ich für mich voll übernehmen.

Ich habe mein Leben lang immer hart gearbeitet, hatte mir aus dem Nichts eine Firma aufgebaut und vor Jahren glücklicherweise gut verkaufen können, nachdem ich einen sehr schweren unverschuldeten Unfall hatte und nur knapp überlebt habe, und da habe ich mir vorgenommen, künftig mein Leben zu genießen, nicht nur nach dem schnöden Mammon zu trachten und da ich schon immer gern gesegelt bin = was lag da näher?

Jetzt bin ich gern in gewisser Weise ein Clochard und das sehr gern!
Hallo,gleich noch von mir ein Danke zurück für deine Antwort und die weiteren Ausführungen dazu.
Es ist sicher für viele Frauen schwer den richtigen Mann dazu zu finden mit dem sie auf einem Boot leben möchten!
Ebenso schwer scheint es auch für Männer zu sein,dann die Frauen davon zu überzeugen haben sie die gefunden!

Ich selbst hatte zuvor nur eigene Sportboot Erfahrungen als Beifahrerin,war nie wirklich am Steuer.
Meinen Mann kannte ich sicherlich 12 oder 15 Jahre nur vom sehen bevor wir das erste Wort wechselten.
2 Stunden später nahm er mich auf ein Glässchen Wein mit auf das damalige Hausboot seiner
Familie-ich verfiel in den ersten Stunden dem Bootsleben,dem auf dem Wasser leben auf dem Boot.

Das war am 22-12-2010,er zeigte mir Straßburg bei Nacht vom Hausboot aus im Kanal bei schönster
Weihnachtlicher Beleuchtung,da war es schnell geschehen.
Auch ich hatte 3 Monate zuvor einen sehr schweren Unfall,er hegte und pflegte mich wie er es heute
noch macht,gibt sich alle Mühe wo und wie er es nur kann!
3 Monate konnten wir damals gleich auf dem Boot wohnen, danach gingen wir für 3 Monate auf eine
abgelegene Schweizer Berghütte am Wald mit weitem Blick aufs Tal und lebten dort zusammen,
klein und fein-sein und mein allein!

Bei unserer Rückkehr von dort,ging es die nächsten 4 Monate mit einer kleinen Neptun unter Motor
auf Kanal und Sauerkrauttour bis zum Herbst,mit der Neptun waren wir dann bis 2016 unterwegs,am
Bodensee,weiteren Seen,in EX Yugo,Spanien,Italien,überall wo uns der Wind hintreiben konnte im Süden.
Einmal waren wir an der Ostsee,doch der dortige kalte eckliche Wind trieb uns am 3.
Tage schon wieder durch ganz Deutschland und Frankreich an den Atlantik zurück.

Seid Winter 2o17 haben wir nun unser heutiges kleines schnuckliges Hausboot,2 Adoptivkinder bei uns
und wir versuchen so oft wir können darauf zu Leben-Wohnen,wollen auch "Clocharde" sein und bleiben.

Grüssle DLK

Geändert von Fillette Pénichette (02.02.2019 um 19:25 Uhr)
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Alt 03.02.2019, 08:49
Saeldric Saeldric ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Ja, die Dahme ist ausserhalb der Fahrrinne vereist.

Gruß

Peter
Hälst Du die irgendwie vom Rumpf fern, oder ist dein Boot quasi festgefroren?
__________________
Gruß Mirko
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  #652  
Alt 03.02.2019, 09:23
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Hallo Saeldric,

da mache ich nichts, dass regelt sich von allein.
Bei diesen Temperaturen reicht die Wärme von meinem Rumpf aus, um einen Streifen von 30cm rund um das Boot eisfrei zu halten. Wird es kälter und windig, dann wird durch die Bewegungen des Schiffes das Eis fern gehalten. Erst wenn es kalt wird und kein Wind geht friert das Wasser bis an den Rumpf. Aber auch hier hat man einen kleinen Spalt Wasser zwischen Kante und Boot.

Natürlich kommt es auch mal zu Berührungen mit dem Eis. Aber das kann der Rumpf locker ab. Vielleicht schabt sich etwas Antifouling ab, mehr passiert nicht.

Erst Packeis, also hier durch Berufsschifffahrt aufgeworfenen Schollen, könnten bei Wind gefährlich werden. Das wird wohl kaum passieren, die Fahrrinne ist gut 150m weit weg.

Zur Zeit jedenfalls möchte ich behaupten, ist die Belastung geringer, als durch Auskranen und Langerung auf einem Bock bei Wind und Wetter.

Gruß

Peter
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  #653  
Alt 03.02.2019, 10:05
Pobeda Pobeda ist offline
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Ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen - es gibt auch Menschen die es genießen, auf einem Boot zu leben ohne herumzufahren. Einfach fest liegend. Z.B. weil sie eine Arbeit haben, bei der sie täglich an derselben Stelle, im selben Büro, im selben Laden, erwartet werden. Manche auch einfach, weil ihnen das Herumziehen nicht liegt Die meisten haben noch ein mehr oder weniger kleines Boot für die Freizeit, vom Einer Kajak bis zum 15 m Stahleimer ist da alles vertreten. Aber auch ganz ohne zusätzliches Fahr-Boot geht es, fragt einfach mal Mr.Floppy.
Und auch solche Leute lesen (Berichte) gerne von anderen Wasserbewohnern
__________________
Der ehemalige französische Radrennfahrer Jean de Gribaldy sagte einmal: „Radfahren ist kein Spiel, Radfahren ist ein Sport. Hart, unnachgiebig und unerbittlich und man muss auf vieles verzichten. Man spielt Fußball oder Tennis oder Hockey. Aber man spielt nicht Radfahren.“
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  #654  
Alt 03.02.2019, 10:19
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Ich vermute, du beziehst dich auf mein Schreiben? Ich habe mich speziell dazu geäußert, wenn man an Bord leben und mobil sein möchte. Zu schwimmenden Wohnungen ohne Anspruch an Mobilität habe ich keine wirkliche Meinung (und sind für mich eigentlich auch keine Boote).

Grundsätzlich ging es darum, dass in den Planungen zu solch einem Schritt gern Ansprüche immer weiter steigen, bis eben ein Haus draus wird und aufgrund der Kosten der gesamte Plan in Schieflage gerät. Manchmal pervertiert das Projekt gar dahingehend, dass vor lauter Kosten das Fahren nicht mehr drin ist.

Für mich also ein Grund, mich zu beschränken, aber eben auch machen. Egal ob in Rufweite des Liegeplatzes oder 1000sende von Kilometer vom Heimatort entfernt.

Gruß

Peter
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  #655  
Alt 03.02.2019, 10:29
Pobeda Pobeda ist offline
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Nein Peter, das war ganz allgemein gemeint und es war keinesfalls Kritik an irgendetwas oder irgendjemand. Nur ein Hinweis auf andere Wie ich schon schrieb - ich lese sehr gerne von den "Nomaden". Clochards würde ich sie nicht nennen, da habe ich ganz andere Bilder im Kopf.
Also bitte - nicht angegriffen fühlen.
__________________
Der ehemalige französische Radrennfahrer Jean de Gribaldy sagte einmal: „Radfahren ist kein Spiel, Radfahren ist ein Sport. Hart, unnachgiebig und unerbittlich und man muss auf vieles verzichten. Man spielt Fußball oder Tennis oder Hockey. Aber man spielt nicht Radfahren.“
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  #656  
Alt 03.02.2019, 12:35
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Hallo Pobeda,"Clochard" hat hier direkt am Rand zu Frankreich eine mehrfache
Bedeutung als nur die direkte Übersetzung vom Französischen in die Deutsche Sprache.
Wir sehen uns nicht als Obdachlose Clochare aber sehr wohl als reisende Clochare,
oder auch als "Tramps" wie man solche Reisende wie uns noch bezeichnen könnte.
Es ist hier aber auch nicht gesagt worden das nur die Reisenden herum "Zigeunerden"
Haus und Wohnbootsbewohner nun nur Angesprochen wurden oder werden sollten!
Wir selbst sind ja im einem recht engen Umkreis und Umfeld "gefangen" wegen
den Verpflichtungen die einer Familie eben somit auch immer auferliegen!
Auch mein Mann arbeitet,die Kinder sind zur Schule,das alles hält uns
"noch" hier fest gefangen zur Zeit und sicher noch die kommenden Jahre.

Ich lese gerne Reiseberichte,ebenso aber auch die verschiedenen
Erfahrungsberichte von Hausbootsbewohnern mit Dauerliegeplätzen,
doch leider tragen nur wenige hier im BF dazu mal etwas bei
wenn es nicht gerade um Anfragen zur Problemlösung geht!

Aber zum Glück gibt es dafür andere Foren,Gruppen und Blogs in
denen man sich zu weiterem besser austauschen kann,auch als Frau!

Grüssle DLK
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  #657  
Alt 03.02.2019, 15:26
Benutzerbild von edjm
edjm edjm ist offline
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Zitat:
Zitat von Fillette Pénichette Beitrag anzeigen
...

Ich lese gerne Reiseberichte,ebenso aber auch die verschiedenen
Erfahrungsberichte von Hausbootsbewohnern mit Dauerliegeplätzen,
doch leider tragen nur wenige hier im BF dazu mal etwas bei
wenn es nicht gerade um Anfragen zur Problemlösung geht!

Aber zum Glück gibt es dafür andere Foren,Gruppen und Blogs in
denen man sich zu weiterem besser austauschen kann,auch als Frau!

Grüssle DLK
Zunächst einmal: Ich finde es gut, daß man auf Anfragen zu Problemlösungen hier im Forum in der Regel schnell Antworten erhält.

Zu "Erfahrungsberichten": Ich bin da etwas zurückhaltend. Die persönlichen Erfahrungen, die ein Bootsfahrer so macht, sind ja sehr spezifisch. Ich fahre als Rentner mit einem 13 m Blechboot ca. 4 bis 5 Monate im Jahr durch ganz Europa. Was soll man da für Erfahrungsberichte in das Forum einstellen. Selbst in meinem Logbuch stehen mittlerweile nur noch Zeiten von Abfahrt und Ankunft sowie der Ort der Übernachtung und zusätzlich noch besondere Vorkommnisse, die aus rechtlicher oder technischer Sicht wichtig sind.

Meine Erlebnisse sind singulärer Art und können nicht/kaum verallgemeinert werden. Die Revierkenntnisse beruhen nicht auf einer systematischen Erfassung der Möglichkeiten in einem Revier sondern sind nur punktuelle Erfahrungen. Und verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse versuche ich in thematisch passenden Threads beizutragen. (Dazu entstehen dann leicht Fundamentalauseinandersetzungen mit anderen Usern.)

Aber es würde mich schon interessieren, welche anderen Foren, Gruppen und Blogs existieren, wo man sich besser austauschen kann. Ich bitte um die Nennung dieser. Vielleicht kann ich da noch dazulernen, wie man angemessene "Erfahrungsberichte" einstellt, die über das Aufzählen von Routenpunkten mit Wetter, Datum, sm und Restaurants hinausgehen.

Es freut sich auf entsprechende Hinweise: edjm.
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  #658  
Alt 03.02.2019, 15:58
Saeldric Saeldric ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Hallo Saeldric,

da mache ich nichts, dass regelt sich von allein.
Bei diesen Temperaturen reicht die Wärme von meinem Rumpf aus, um einen Streifen von 30cm rund um das Boot eisfrei zu halten. Wird es kälter und windig, dann wird durch die Bewegungen des Schiffes das Eis fern gehalten. Erst wenn es kalt wird und kein Wind geht friert das Wasser bis an den Rumpf. Aber auch hier hat man einen kleinen Spalt Wasser zwischen Kante und Boot.

Natürlich kommt es auch mal zu Berührungen mit dem Eis. Aber das kann der Rumpf locker ab. Vielleicht schabt sich etwas Antifouling ab, mehr passiert nicht.

Erst Packeis, also hier durch Berufsschifffahrt aufgeworfenen Schollen, könnten bei Wind gefährlich werden. Das wird wohl kaum passieren, die Fahrrinne ist gut 150m weit weg.

Zur Zeit jedenfalls möchte ich behaupten, ist die Belastung geringer, als durch Auskranen und Langerung auf einem Bock bei Wind und Wetter.

Gruß

Peter
Danke für die ausführliche Antwort. Ich gehöre auch zu der Fraktion „das Boot bleibt im Winter in Wasser“. Allerdings liegt die Laura viel geschützter im Spandauer Südhafen. Deswegen hat es mich interessiert wie das bei dir mit dem Eis ist.
__________________
Gruß Mirko
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  #659  
Alt 03.02.2019, 18:35
Fillette Pénichette Fillette Pénichette ist gerade online
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Zitat:
Zitat von edjm Beitrag anzeigen
Zu "Erfahrungsberichten": Ich bin da etwas zurückhaltend. Die persönlichen Erfahrungen, die ein Bootsfahrer so macht, sind ja sehr spezifisch.

(Dazu entstehen dann leicht Fundamentalauseinandersetzungen mit anderen Usern.)

Aber es würde mich schon interessieren, welche anderen Foren, Gruppen und Blogs existieren, wo man sich besser austauschen kann. Ich bitte um die Nennung dieser. Vielleicht kann ich da noch dazulernen, wie man angemessene "Erfahrungsberichte" einstellt, die über das Aufzählen von Routenpunkten mit Wetter, Datum, sm und Restaurants hinausgehen.

Es freut sich auf entsprechende Hinweise: edjm.
Hallo edjm,
damit hast du recht mit den Auseinandersetzungen mit anderen User,
das muß ich noch lernen und mich auch in Zurückhaltung üben!

Zu weiteren Gruppen und Foren wirst du gleich eine PN bekommen.

Grüssle DLK
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Alt 03.02.2019, 23:51
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Die Bootsfahrerei ist nun wirklich sehr individuell. Wenn ich so manchen Reisebericht lese, merke ich, dass ich völlig anders ticke. Das eigentliche "Boot fahren" ist im Laufe der Jahre in den Hintergrund getreten. Ich plane auch nicht mehr. Wenn Zeit ist, fahre ich einfach los. Ok, es gibt schon ein Ziel, aber keinen Fahrplan. An manchen Tagen mache ich richtig Strecke um dann wieder irgendwo einfach mal 2 Tage zu ankern oder in einem Hafen zu bleiben. So manche Tour verläuft dann auch ganz anders als ursprünglich gedacht. Manchmal bleibt das Boot auch irgendwo liegen und ich fahre per Zug nach Haus. Das kann wegen schlechtem Wetter sein, oder wegen beruflicher Dinge. Dann geht es nach ein paar Tagen wieder zum Boot und die Reise geht weiter. Oder es gefällt mir irgendwo ausnehmend gut und ich bleibe viel länger als gedacht. So bin ich mal ein paar Tage in Hamburg geblieben und aus dem großen Rundtörn über den NOK wurde dann doch nur noch ein kleiner Abstecher nach Travemünde. Im letzten Supersommer habe ich einen längeren Strandaufenthalt auf der Insel Poel gehabt. Das Wetter war so super. Da bin ich einfach da geblieben. Oder ich fahre zu meiner Lieblingsbuhne an der Elbe. Da kann ich tagelang bleiben und sehe oft keinen Menschen. Dann gibt es wieder größere Touren wo mal in 3 Wochen 100 Motorstunden und 1000km zusammen kommen. Im Schnitt komme ich irgendwo bei 300 Motorstunden im Jahr an.
In diesem Jahr gibt es aber tatsächlich einen Plan. Eine größere Familienfeier steht an und wir reisen mit dem Boot an. Von der Elbe geht es an den Rhein. Hin über MLK, DEK und RHK. Diesmal mit Fahrplan. Der Rückweg ist noch unklar. Evtl über NL und Ems oder Weser oder sogar über Hamburg wieder nach Hause. Gedanken über Etappen, Häfen usw. mache ich mir nicht. Das passt schon irgendwie. Das Boot ist wie ein zweites, aber schwimmendes Zuhause. Ich brauche nichts zu packen. Ein Lebensmittelgrundvorrat ist immer an Bord, so dass ich jederzeit los fahren kann. Glücklicherweise habe ich nur wenig berufliche Präsenztermine, so dass ich auch bequem an Bord arbeiten kann. Das ist Fluch und Segen zu gleich. Die Arbeit fährt leider immer mit. Es gibt ein richtiges Büro an Bord und High Speed Internet. Ich mache also keinen wirklichen Urlaub an Bord, sondern lebe und arbeite auf dem Boot. Meistens bleibe ich bis Mittags liegen, weil ich vormittags arbeite. Dann fahre ich bis in den Abend hinein und nach dem Abendessen wird noch ein wenig gearbeitet. Ich habe einige Leute in den letzten Jahren getroffen, die das ähnlich machen. Leben an Bord ist also nicht unbedingt mehr das Rentner Vergnügen, sondern auch schon ein Teil der Arbeitswelt geworden. Seit dem die Kinder keine Kinder mehr sind, ist das bei uns wirklich sehr einfach geworden. Leider kann ich nicht länger als 3 Wochen am Stück unterwegs sein. Dann muss ich doch ins heimische Büro für mindestens 1 Woche. Insgesamt bin ich 5-6 Wochen im Jahr richtig auf Tour. Dazu kommen dann noch Kurtztipps, Wochenenden usw, an denen wir das Boot mehr wie ein schwimmendes Wochenendhäuschen nutzen. Im letzten Jahr hat sich das auf gut 3 Monate an Bord summiert. Lag sicher auch am Wetter. Wir leben also in gewisser Weise tatsächlich an Bord. Und das Boot ist auch der Mittelpunkt. Nicht die Häfen in denen wir liegen. Das Boot ist wirklich ein Zuhause.
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