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#76
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Hallo,
für längere Liegezeiten im Hafen präferiere ich Blanquart, für kürzere H2O (auch weil es fußläufig etwas näher zum Ort (St. Jean de Losne) ist; Leider hat der Supermarkt (Casino) unweit H2O letztes Jahr zugesperrt. Aber schräg über die Straße hat es eine sehr gute Metzgerei (Fournier) Aber es gibt in St. Usage einen Lidl und Intermarché Und in Losne auf der Südseite der Saône hatte es einen Colryt - das ist jetzt aber wohl ein Netto. Leider hat Colryt sich aus Frankreich zurückgezogen, war von der Qualität nicht schlecht bei Fleisch, Gemüse etc. - habe da gerne eingekauft. Ach ja - und manchmal fährt auch ein Bus zwischen dem Bahnhof St.Jean und Dijon Grüße Markus
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Geändert von velles (15.04.2026 um 19:27 Uhr)
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#77
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Zitat:
Wir sind 39 Fuss und auch über 12t schwer. Motoren 2 Tamd 61a
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https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=303482
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#78
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Strömung Maas über Ostern im Schnitt 2 km/h,
Strömung Waal ca 6-7km/h Strömung ARK 0km/h
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Gruss, Dirk |
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#79
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Zitat:
Das war aber nichts gegen die Tankstelle in Scey sur Saone 4,58€, da keine Gold mit drin war habe ich verzichtet zu tanken, habe noch genug...
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Gruß, Rolf |
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#80
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Hallo Rolf,
wow Scey - nicht mal mit Gold drin würde ich das bezahlen Bei uns in Tirol aktuell knapp über 1,8 muss wohl noch einen Kanister kaufen - den anderen geht es leer am Boot in Mulhouse sehr gut - hab die da vergessen beim auswintern. Grüße Markus
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#81
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In St Jean de Losne sind wir morgens nach dem Bezahlen von 80€ für 8 Tage wieder gut losgefahren. Auf Tanken haben wir wegen der Preisänderung gelassen.
Die Persenning war auch wieder repariert. Den Geräteträger haben wir dann gelegt, wegen der niedrigen Brücken auf dem Stück nach Gray. Irgendwie muss ich noch rausfinden, wie man das bei der Sealine einfacher machen kann. ![]() Der Träger ist zu schwer, um ihn alleine legen zu können. Da war wohl mal eine Vorrichtung. Keine Ahnung wie das mal im Original ausgesehen hat. Wer da ein Bild/Zeichnung hat oder Sonstiges , wäre ich Dankbar. ![]() Nach der Schleuse und dem Umgehungskanal (gibt es jede Menge auf der Tour) ging es wieder die Saone hoch. Die Schleuse wurden nun automatisch bedient, durch einen Schlauch/Stange die mit etwas Abstand vor der Schleuse hingen und gedreht werden müssen. Ein Blicklicht zeigt dann an, dass das registriert wurde und die Schleuse wird vorbereitet. In der Schleuse wird dann eine blaue Stange angehoben, die dann die Schleusung startet.
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Gruß, Rolf
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#82
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Wir haben dann zwischendurch einen Halt gefunden, um mit dem Hund zu gehen. Es gibt leider da nicht viele Möglichkeiten irgendwo anzulegen. Bei Heuilly haben wir einen brauchbaren Steg gefunden.
Dann ging es weiter auf der Saone, die nicht schnell fließt und langsam schmaler wird. Nach 64km und vier Schleusen hatten wir dann Gray erreicht. Dort gibt es einen langen Kai für Besucher mit Strom und Wasser. Nicht den ersten Teil (bergfahrend) benutzen, da ist nur 1m Tiefe. Gut anlegen kann man da wo die Stromsäulen sind. Der Liegeplatz ist kostenlos, Strom für 24h kostet 5€, Wasser 4€ für 4h. Bezahlt wird an einer Säule per Karte. Großer Intermarche ist ca. 300m entfernt. Essen gehen war leider nicht drin. Die meisten hatten Montag Ruhetag und auf Fastfood hatten wir keine Lust.
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Gruß, Rolf
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#83
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Von Gray ging es dann früh weiter, weil wir wieder einen Tag rausfahren mussten. Geplant waren 60km mit 12 Schleusen und zwei Tunneln.
Über die Saone und verschiedene Schleusen
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Gruß, Rolf
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#84
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Dann kam der erste Tunnel bei Seveux 640m lang ca. 7m breit und 4,7 hoch
Und dann die Kanalfahrten um verschiedene Orte rum, die die Reisestrecke auch verkürzten. Dazwischen ga es immer wieder Engstellen mit Schutztoren.
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Gruß, Rolf
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#85
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Dann ging es weiter über die Saone mit einem Stop für den Hund und die Mannschaft.
Danach zum nächsten Tunnel bei Albin über eine kurvige Kanalzufahrt Der Tunnel war 680m lang.
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Gruß, Rolf
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#86
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Un dann wieder über die schöne Saone bis Scey
Ursprünglich wollten wir bis Port sur Saone, aber es hat uns dann auch gereicht und sind nur bis Scey gefahren. Einem Hafen der in dem Umgehungskanal von Scey liegt. Dort gab es eine Charterbasis. Die war schon zu als wir ankamen. Wir sollten am nächsten Morgen bezahlen. Die sanitären Anlagen waren aber zugänglich und sauber und neuwertig. Der Hafen lag sehr ruhig in einer schönen Landschaft. Der Ort ist schon etwas weiter entfernt. Die Übernachtung war preiswert. Sprit sollte allerdings 4,58 €/l kosten Hatte noch genug im Tank. Am Ende waren es dann ca. 53km
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Gruß, Rolf
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#87
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Am nächsten Morgen ging es dann von Scey nach Corre weiter über die Petit Saone. Ein schöner Abschnitt mit 6 Schleuses, die über einen herunterhängenden Schlauch/Stange mit einer Drehbewegung aktiviert wurden. Ein gelbes Blinklicht zeigte dann an, dass das Signal angekommen war. Wenn man das Schleusen Signal schon sah, konnte man erkennen, dass die Ampel auf rot und grün sprang.
In der Schleuse wurde dann die blaue Stange angehoben um die Schleusung auszulösen. Da es Bergauf ging haben wir immer und danach immer etwas nach hinten treiben lassen, weil die Schleusen schnell öffnen und das Wasser stark in die kleine Kammer strömt. Meist dauert der Vorgang nur 10min bei ca. 3m Hub. Wir haben dann einen Zwischenstop an einem schönen Halt bei Baulay gemacht. Der Ort ist klein hat aber eine Bäckerrei mit ein paar Lebensmitteln.
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Gruß, Rolf
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#88
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Danach ging es weiter bis Corre
über weitere Schleusen und vor der ersten Schleuse im Vogesenkanal links zur Marina de Corre. Die von zwei sehr netten Schweizern verwaltet wird. Die Marina ist gut ausgestattet und alles ist sauber und gut nutzbar. Preis habe ich noch mit 15,40€ in Erinnerung mit Strom und Wasser. Der Besuchersteg ist vor der Marina und dort steht ein Schild mit QR-Code um dann online zu bezahlen, falls keiner mehr da ist. Man kann über die Internetadresse auch vorher schon reservieren: https://marinacorre.campalot.de/de Die Marina liegt schön im Grünen, der Ort selber ist ca. 1km entfernt mit Bäckerei und ein paar Restaurants die alle Mittwochs wohl zu haben.. An diesem Tag waren es dann 47km mit 6 normalen Schleusen und zwei Durchfahrtsscheusen, in die man nur einfährt, wartet bist das hintere Tor zugeht und das vordere wieder aufgeht. Warum die nicht komplett offen stehen, haben wir nicht verstanden.
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Gruß, Rolf
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#89
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Hallo Rolf,
Warum die nicht komplett offen stehen, haben wir nicht verstanden. Das sind Hochwasserschleusen die eventuelle Unterschiede zur Saône ausgleichen Grüße Markus
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#90
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Hi Markus,
ich kenn die aus den Niederlanden auch, da stehen die aber in der Regel offen. Es der steg zum Festmachen war auch sehr tief, wir mussten deshalb die Fender umsetzen.
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Gruß, Rolf |
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#91
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Zitat:
diese dienen dazu bei eventuellem Hochwasser dies zu sichern.. das auf und zu gehen ist auch Sinnvoll. da die Flüsse dort viel Sediment fördern.. würde sie offen stehen bleiben wäre die Gefahr, dass sich Sediment am Boden absetzt und bei einem Hochwasser das Tor dadurch nicht zu geht.. durch das ständige bewegen der Tore wird das verhindert.
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#92
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Heute sollte es dann in den Vogesenkanal bis Fontenoy gehen. Geplant waren 23km mit ca. 22 Schleusen. Die erste Schleuse öffnet man noch mit dem Schlauch/Stange. In der Schleuse bekommt man dann die Fernbedienung für die ganzen folgenden Schleusen am Automat. Der spuckt die direkt aus, wenn man eingefahren ist.
In der Schleuse steht auch eine elektronische Hinweistafel. Z.Bsp. wurde angezeigt, dass der Hafen in Girancourt umgebaut wird. Zusätzlich die Wassertiefe von 1,80 m. Das Erste stimmte, das Zweite definitiv nicht. Leider hatte ich kein Bild von dieser ersten Schleuse mit der Tafel gemacht. Dann kamen wir zur Drehbrücke in Selles durch Selles. Die wird von Hand bedient und man wird gesehen. Vorher hatten wir in einer Schleuse ein Problem. Die Schleuse reagierte nicht, obwohl vorher einer durch ist. Nochmal zurück zum Funkempfänger, keine Reaktion. Also versucht beim VNF anzurufen, gingen an beide Nummer keiner dran. Dann mühsam angelegt, denn dort ist nicht wirklich eine Möglichkeit anzulegen, mehr oder weniger auf den Schlamm gefahren und zur Schleuse marschiert, um dort an der Sprechstelle Kontakt aufzunehmen. Da ging dann endlich einer ran und startete die Schleuse aus der Ferne (Hauptkontrollpunkt ist in Golbey).
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Gruß, Rolf
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#93
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In Corre könnt Ihr ja Peter Petermännchen mal guten Tag sagen. Der liegt dort wohl schon seit ein paar Wochen. Vielleicht aber auch im Saone-Bootshafen in Corre ...
Guckst Du hier: https://www.boote-forum.de/showpost....postcount=2855
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Lg, Saint-Ex “Überlegen macht überlegen“ Der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry (*29.6.1900, † 31.7.1944 während Aufklärungsflug über dem Golf du Lion bei der Île de Riou)
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#94
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Weiter ging es auf dem Kanal. Bei Losfahren hatte eine Schraube wohl was Hartes erwischt. Auch unterwegs mitten im Kanal gab es Kontakte, wahrscheinlich mit Holz. Über 0,2m angezeigte Wassertiefe war ich schon froh. Hatten oft nur 0,0m und man merkte das das Boot über den Schlamm rutschte und das in der Mitte des Kanals.
Normalerweise hat die Sealine einen Tiefgang von 1,04m. Und eine Durchfahrtshöhe von 3,31m (bei gelegtem Geräteträger). Diese hatte ich mal gemessen und kam so auf 3,20m, wahrscheinlich wegen der Beladung. Tanks voll etc. Deshalb schätze ich meinen Tiefgang auf ca. 1,20m. Das hatte ich nicht wirklich ausgemessen, weil ich dachte das reicht locker. Aber im Vogesenkanal war das dann doch das Problem und nicht die Durchfahrtshöhe. Ich musste mich zwar bei einigen Brücken unterhalb die Sprayhood ducken, aber es passte locker. Ein paar nette Häuser am Kanal gab es auch: Auf die Betonnung sollte man strikt achten, wegen der oben genannten Gründe. Weiter gingen durch zig Schleusen. Dazwischen war wieder eine die erst auf Rot Grün ging und dann auf Doppelrot. also wieder festgemacht, irgenwor an einem Schild (Ankern verboten Der Techniker von VNF kann dann nach einer halben Stunde. Er bekam dann das Tor zu und schleuste uns dann durch.
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Gruß, Rolf
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#95
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Dann ging es problemlos weiter bis nach Fontenoy. Wieder ein paar nette Häuser. Man lebt gut in Frankreich...
Der Hafen in Fontenoy wird von einem Bootscharterer betriben und war in guten Zustand. Leider Zugang zu den sanitäten Anlagen nur während der Geschäftszeiten. Preis war mit 15€ inc. Wasser und Strom in Ordnung. Es gab noch eine Ecotoilette, die aber wirklich sauber und in einem guten Zustand war. Nur Duschen ging halt nicht mehr bzw. erst morgen ab 8:30 Uhr. Wir hatten dann auch genug geschafft. Der Ort selber ist sehr verfallen, viele leere Häuser oder zu verkaufen. Wenn es einmal anfängt..., obwohl das wohl mal ein geschichtsträchtiger Handelsplatz war. Ich hatte mal spaßeshalber nachgesehen, was so ein leeres Haus kosten sollte. Ein Doppelhaus von außen noch ok mit größerem Grundstück aber renovierungebedürftig für VB 18.500€ Eine Bäckerrei gab es auch, die von 7-13 Uhr auf hat und auch ein paar Lebenmittel führt.
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Gruß, Rolf
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#96
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Zitat:
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Gruß, Rolf
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#97
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Auch von meiner Seite vielen herzlichen Dank für die Mühe deine Reise mit uns zu teilen.
Sehr guter Bericht und traumhaft schöne Bilder
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Grüße aus dem wilden Süden Pedro ![]() Intelligenz ist am gerechtesten verteilt, jeder denkt er hat genug davon.
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#98
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Hallo Rolf,
Ab dem Hetbst sperrt LeBoat die Basis in Fontenoy zu Dann ist da leider noch mehr "Licht aus " Grüße Markus
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