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  #1  
Alt 21.04.2026, 07:10
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Standard Mwst-Thema: Yachtkauf in UK

Unsere Freunde von der Insel gehören ja nicht mehr zur EU. Also müsste man ein in UK gekauftes Boot mit Einfuhrsteuer und Mwst verzollen. Ist das Richtig?

Ich habe gehört, dass es einige Ausnahmen im Warenverkehr zwischen UK und Festland.-EU gibt.

Hat jemand Informationen zu den aktuellen Gegebenheiten?
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Micha


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  #2  
Alt 21.04.2026, 07:31
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Beim Kauf eines Bootes aus England fallen seit dem Brexit (01.01.2021) in der Regel Einfuhrabgaben an. Es werden ca. 1,7 % Zoll sowie 19 % Einfuhrumsatzsteuer auf den Kaufpreis (inkl. Transportkosten) fällig. Eine Ausnahme gilt für Gebrauchtboote, die vor dem Brexit in der EU versteuert waren und als Rückware (drei-Jahres-Frist beachten) gelten.

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  #3  
Alt 21.04.2026, 08:58
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Moin moin,

Zitat:
Zitat von Lady An Beitrag anzeigen
Beim Kauf eines Bootes aus England fallen seit dem Brexit (01.01.2021) in der Regel Einfuhrabgaben an. Es werden ca. 1,7 % Zoll sowie 19 % Einfuhrumsatzsteuer auf den Kaufpreis (inkl. Transportkosten) fällig. Eine Ausnahme gilt für Gebrauchtboote, die vor dem Brexit in der EU versteuert waren und als Rückware (drei-Jahres-Frist beachten) gelten.

Lt. Google
das Thema 'Rückware' ist für den Kauf von Booten in UK ohne Belang - das gilt nur, solange der gleiche Eigentümer eine Ware wieder in die Union einführt (zumal sämtliche Fristen für die Rückwareneigenschaft inzwischen abgelaufen sind).
Zoll hingegen fällt auf Boote nur bis zu einer bestimmten Länge an (bzw. genauer gesagt ist der Zolltarif für Boote, die darüber liegen 0%) - der interessante Teil des Ganzen ist immer die Einfuhrumsatzsteuer.

lg, justme, die Idee auch schon gehabt habend und mit dem zuständigen Zoll ein paar interessante Gespräche geführt habend.

Geändert von justme (21.04.2026 um 12:46 Uhr)
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  #4  
Alt 21.04.2026, 13:16
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Zitat:
Zitat von Lady An Beitrag anzeigen
sowie 19 % Einfuhrumsatzsteuer auf den Kaufpreis (inkl. Transportkosten) fällig.
Ist es nicht der Steuersatz des EU-Landes das zuerst "betreten" wird?
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Gruß Richard

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  #5  
Alt 21.04.2026, 13:35
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Da der TE zwischen K und D wohnt und beides bekanntlich in Deutschland liegt, gehe ich von Deutschland aus, also 19%. Wenn er z.B. über die Niederlande einführt dann wären 21% fällig.
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  #6  
Alt 21.04.2026, 14:01
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Zitat:
Zitat von Lady An Beitrag anzeigen
Da der TE zwischen K und D wohnt und beides bekanntlich in Deutschland liegt
Habe ich da einen Denkfehler? Meinem Verständnis nach kommt es nicht auf den Wohnort an, sondern auf das Land der Einreise in die EU. Das könnte dann z.B. auch Irland oder Nordirland sein (wenn das Boot weit genug im Norden liegt), außerdem auch Frankreich, Belgien, Niederlande (schon genannt). Steuerrechtlich wären auch alle anderen EU Außengrenzen an der Ostsee und im Mittelmeer denkbar, auch wenn das aufgrund der Transportkosten natürlich wenig sinnvoll ist.
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Gruß Richard

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  #7  
Alt 21.04.2026, 14:22
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M.W. kann man als EU-Buerger auch eine UK-Flagge bekommen. Eventuell hat sich dass mit der MwSt. dann erledigt?
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  #8  
Alt 21.04.2026, 14:40
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Habe ich da einen Denkfehler? Meinem Verständnis nach kommt es nicht auf den Wohnort an, sondern auf das Land der Einreise in die EU. Das könnte dann z.B. auch Irland oder Nordirland sein (wenn das Boot weit genug im Norden liegt), außerdem auch Frankreich, Belgien, Niederlande (schon genannt). Steuerrechtlich wären auch alle anderen EU Außengrenzen an der Ostsee und im Mittelmeer denkbar, auch wenn das aufgrund der Transportkosten natürlich wenig sinnvoll ist.
Es kommt auf den "Bestimmungsort" an. Beim DHL-Paket ist das einfach: Kommt in Irland in die EU, aber geht an deine Adresse in DE - dann rechnet der deutsche Zoll ab. Sofern das Boot nicht sofort oder zeitnah weiter nach Deutschland soll, ist das Einfuhrland zwangslaeufig der Bestimmungsort. Muesste man da halt der Glaubwuerdigkeit wegen eine Weile liegen lassen.
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  #9  
Alt 21.04.2026, 14:57
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Diese Frage ist hier in Beitrag 85 zweifelsfrei erklärt.



https://www.boote-forum.de/showthrea...34#post5576334
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Pedro



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Alt 21.04.2026, 15:11
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Moin moin,

Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
Es kommt auf den "Bestimmungsort" an. Beim DHL-Paket ist das einfach: Kommt in Irland in die EU, aber geht an deine Adresse in DE - dann rechnet der deutsche Zoll ab. Sofern das Boot nicht sofort oder zeitnah weiter nach Deutschland soll, ist das Einfuhrland zwangslaeufig der Bestimmungsort. Muesste man da halt der Glaubwuerdigkeit wegen eine Weile liegen lassen.
das gilt so eben gerade nicht uneingeschränkt, insbesondere gilt das nicht bei der direkten Einfuhr von gebrauchten Waren durch Privatpersonen. In diesen Fällen wird die Einfuhr in die Union an der Außengrenze vollzogen und der USt-Satz des Landes, dessen Außengrenze man zuerst erreicht ist der zutreffende. U.a. aus diesem Grund war es früher gang und gebe, Flugzeuge aus den USA über Dänemark zu importieren - dort war der USt.-Satz auf gebrauchte Flugzeuge 0%.
Bei einem Boot könnte man u.U. auch (ohne irgendwo einen Unionshafen anzulaufen) direkt Deutschland erreichen, aber wenn man den normalen Weg wählt und den Kanal an der schmalsten Stelle überquert um anschließend in den Niederlanden oder Frankreich einen Hafen anzulaufen, dann muß man dort die Zollerklärung machen und das Boot in den freien Warenverkehr überführen - dazu gehört die Entrichtung der USt und ggf. die Verzollung.

lg, justme

Geändert von justme (21.04.2026 um 15:18 Uhr)
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Alt 21.04.2026, 15:13
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Zitat:
Zitat von Mantriur Beitrag anzeigen
M.W. kann man als EU-Buerger auch eine UK-Flagge bekommen. Eventuell hat sich dass mit der MwSt. dann erledigt?
nein - weil die Flagge nichts mit der Fälligkeit von Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zu tun hat. Dafür kommt es lediglich darauf an, wo sich die entsprechende Ware befindet (soll heißen: die unter UK-Flagge fahrenden Schiffe, die ihre regelmäßigen Liegeplätze in französischen oder niederländischen Häfen hatten und haben sind nach wie vor Unionsware).

lg, justme
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  #12  
Alt 21.04.2026, 15:26
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Zitat:
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insbesondere gilt das nicht bei der direkten Einfuhr von gebrauchten Waren durch Privatpersonen. In diesen Fällen wird die Einfuhr in die Union an der Außengrenze vollzogen und der USt-Satz des Landes, dessen Außengrenze man zuerst erreicht ist der zutreffende.
So kenne ich das auch von gewerblichen Importen aus den USA.
Obwohl der Importeur gewerblich ist und das Transportunternehmen natürlich auch.
Möglicherweise liegt der Trick darin, dass die Ware im Hafen (oft Rotterdam) vom Transportunternehmen wieder an den Importeur übergeben wird.
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  #13  
Alt 21.04.2026, 16:01
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Zoll-Webseite ist nur begrenzt hilfreich. Neue, von Privatpersonen erworbene, Fahrzeuge (behinhaltet Boot ueber 7,5m) sind im Bestimmungsland zu versteuern. Sonst:

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Einfuhrumsatzsteuer/Innergemeinschaftliche-Lieferung/Allgemeines/allgemeines_node.html

"Im nichtkommerziellen Warenverkehr, z.B. im EG-Reiseverkehr, wurde weitgehend auf den umsatzsteuerlichen Grenzausgleich [...] verzichtet. Diese Waren bleiben mit der Umsatzsteuer des Ausfuhr-Mitgliedstaates belastet (Ursprungslandprinzip)."

Klingt, als koennte man sein Gebrauchtboot im Land mit dem niedrigsten Zoll- und Einfuhrumsatzsteuersatz importieren.
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  #14  
Alt 21.04.2026, 16:05
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Zitat:
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https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Einfuhrumsatzsteuer/Innergemeinschaftliche-Lieferung/Allgemeines/allgemeines_node.html

"Im nichtkommerziellen Warenverkehr, z.B. im EG-Reiseverkehr, wurde weitgehend auf den umsatzsteuerlichen Grenzausgleich [...] verzichtet. Diese Waren bleiben mit der Umsatzsteuer des Ausfuhr-Mitgliedstaates belastet (Ursprungslandprinzip)."
Bitte beachte das Wort "Innergemeinschaftlich"
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  #15  
Alt 21.04.2026, 16:11
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Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Bitte beachte das Wort "Innergemeinschaftlich"
Ja. Landest du in Irland an und schipperst dann weiter nach Deutschland, ist das eine innergemeinschaftliche Verbringung. In Irland versteuert, Import nach DE geschenkt. Oder lese ich das falsch?

Geändert von Mantriur (21.04.2026 um 17:16 Uhr)
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  #16  
Alt 21.04.2026, 20:54
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Zitat:
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Zoll-Webseite ist nur begrenzt hilfreich. Neue, von Privatpersonen erworbene, Fahrzeuge (behinhaltet Boot ueber 7,5m) sind im Bestimmungsland zu versteuern. Sonst:

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Einfuhrumsatzsteuer/Innergemeinschaftliche-Lieferung/Allgemeines/allgemeines_node.html

"Im nichtkommerziellen Warenverkehr, z.B. im EG-Reiseverkehr, wurde weitgehend auf den umsatzsteuerlichen Grenzausgleich [...] verzichtet. Diese Waren bleiben mit der Umsatzsteuer des Ausfuhr-Mitgliedstaates belastet (Ursprungslandprinzip)."

Klingt, als koennte man sein Gebrauchtboot im Land mit dem niedrigsten Zoll- und Einfuhrumsatzsteuersatz importieren.
deshalb ruft man sinnvollerweise beim Zoll an oder schreibt da eine Email hin - die sind überraschend freundlich und erklären einem auch die einem Laien oft nicht einmal bekannten Fachbegriffe sowie mögliche Fallstricke.
Die Geschichte mit neuen Luft-, Wasser- und Landfahrzeugen (die allesamt bei innergemeinschaftlichem Erwerb im Bestimmungsland zu versteuern sind - das ist die Grundlage für die günstigen EU-Reimporte bei Kraftfahrzeugen) ist eine der zahlreichen Ausnahmeregelungen - für gebrauchte Boote gibt es allerdings keine generelle (es kann Sonderregelungen geben bei Waren, die ursprünglich in einem Unionsland hergestellt wurden, das betrifft aber nur Zölle, keine Umsatzsteuern).

Theoretisch kann man das Land der Einfuhr in die Union frei wählen (und sich dabei natürlich auch von den jeweiligen Einfuhrumsatzsteuersätzen leiten lassen) - praktisch wird man beim Import auf eigenem Kiel in erster Linie navigatorische Anforderungen berücksichtigen müssen anstelle steuerlicher, soll heißen: bei einem Boot aus England kann man sich maximal noch aussuchen, ob man als erstes einen französischen Hafen anläuft oder einen niederländischen, alles Andere verbietet sich aus geografischen Gesichtspunkten von selbst. Bei einem Boot von der Westküste Englands kommt dann noch hinzu, daß allein die Umrundung der Insel soviel Sprit kostet, daß der Kostenvorteil (der sowieso schon lange nicht mehr so hoch ist wie in den ersten Jahren nach dem Brexit) komplett aufgefressen wird - sinnvoll ist es quasi nur, ein Boot vom Solent oder aus der Themse zu kaufen, das die Küste entlang nach Ramsgate zu fahren und von dort über den Kanal zu springen und dann entweder in Dünkirchen oder Nieuwpoort die Einfuhr zu erledigen...

lg, justme
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  #17  
Alt 22.04.2026, 12:55
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sinnvoll ist es quasi nur, ein Boot vom Solent oder aus der Themse zu kaufen, das die Küste entlang nach Ramsgate zu fahren und von dort über den Kanal zu springen und dann entweder in Dünkirchen oder Nieuwpoort die Einfuhr zu erledigen...

Wenn die Ersparnis so gering ist, lohnt sich dann überhaupt der ganze Aufwand? Man muss ja selber erst mal nach England kommen (und im Hotel wohnen) und der Papierkram wird auch nicht wenig sein.
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Gruß Richard

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Alt 23.04.2026, 09:54
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Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Wenn die Ersparnis so gering ist, lohnt sich dann überhaupt der ganze Aufwand? Man muss ja selber erst mal nach England kommen (und im Hotel wohnen) und der Papierkram wird auch nicht wenig sein.
hängt halt schwer vom Einzelfall ab - ein paar 1000€ kann man u.U. schon sparen (wobei der Preisunterschied vor drei/vier Jahren deutlich höher war, sprich, es hat sich eher gelohnt). Aber wenn man dann mehrere 100 nm Weg durch die Nordsee fahren muß plus mehrere Hafenübernachtungen relativiert sich das Ganze eben deutlich eher als wenn man von der Südspitze Englands nur kurz nach Ramsgate hoch und dann auf den Kontinent rüberschippert. Letzten Endes muß man das Ganze vorher in jedem Fall durchrechnen, ob sich das lohnt (und dabei natürlich auch solche Sachen wie ggf. mehrfache Anreise, Hotelübernachtung usw. mit einkalkulieren)...

lg, justme
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  #19  
Alt 23.04.2026, 17:44
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Zitat:
Zitat von justme Beitrag anzeigen
hängt halt schwer vom Einzelfall ab - ein paar 1000€ kann man u.U. schon sparen (wobei der Preisunterschied vor drei/vier Jahren deutlich höher war, sprich, es hat sich eher gelohnt). Aber wenn man dann mehrere 100 nm Weg durch die Nordsee fahren muß plus mehrere Hafenübernachtungen relativiert sich das Ganze eben deutlich eher als wenn man von der Südspitze Englands nur kurz nach Ramsgate hoch und dann auf den Kontinent rüberschippert. Letzten Endes muß man das Ganze vorher in jedem Fall durchrechnen, ob sich das lohnt (und dabei natürlich auch solche Sachen wie ggf. mehrfache Anreise, Hotelübernachtung usw. mit einkalkulieren)...
Durch die Nordee fahren, in verschiedenen Haefen liegen ... welch ein Stress! Hab nie verstanden, warum Menschen das manchmal zum Spass tun. Zugegeben ist die Kalkulation rein betriebswirtschaftlich duenn, aber eventuell kann man da Vergnuegen mit Ersparnis kombinieren?
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