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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#1
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Dies Jahr habe ich es wahr gemacht und bin zweimal mit meinem 8 Meter Segler ( Bavaria 808 ) von Kornwerderzand nach Texel und natürlich zurück gefahren.
Trotz Beachtung der vorhergesagten Windrichtung und der empfohlenen Abfahrzeiten hatte ich bei den 4 Törns ( 2xhin/2x zurück ) nur einen der wirklich angenehm war und 3 Törns die sehr anstrengend waren. Also 75 % unschönes ( in meinem Empfinden ) Segeln. Entweder hatte der Wind gedreht so das Wind gegen Strömung lief oder es frischte stank auf. Warum auch immer- es war dreimal extremer Hack. ![]() Alles war zu bewältigen, es ist mehr so das ich davon total genervt bin. Nun möchte ich in ein paar Jahren den Segler gegen ein Mobo tauschen weil ich dann bequem auch mal 6 Monate dort ( Revier Makkum, Stavoren ) auf dem Boot wohnen möchte. Es soll ein Stahl Verdränger von mindestens 11 Metern Länge und 3 Meter Breite werden. In der Zeit möchte ich dann häufiger die Inseln anlaufen, Texel, Terschelling und ggf.auch die Deutschen Nordseeinseln. Nun schrieb ein Forumsmitglied in einem anderen Tread, das er mit einem ebensolchen Stahlverdränger nur bei Windstärken unterhalb 4 von Den Helder nach Texel übersetzen würde ( die kürzere Strecke als die von Kornwerderzand ) weil diese Art Boote nicht wirklich seetauglich sind wenn es mal auf WS 5 und mehr zu geht. Das macht mich bedenklich denn natürlich möchte ich auch bei WS 5 und mehr übersetzen können. Wie sind die Erfahrungen ? Mir ist wichtig, das es bequem und stressfrei wird. Und auch, das ich nicht jedesmal klatschnass am Ziel ankomme. Die Vorteile eines Innensteuerstandes beim MoBo sowie der geringe Tiefgang sind mir klar. Aber was ist stressfreier / bequemer? Inseln im Waddenzee anlaufen mit einem 8 Meter Segler oder mit einem Stahlverdränger von 11 Metern? Oder anders gefragt: Gibt es Richtwerte in der Art: " zum bequemen Übersetzen mit einem Stahlverdränger brauchst du mindestens xx Meter Bootslänge und XX Tonnen Wasserverdrängung damit du ruhig auch bis Windstärke 6-7 einen solchen ( 4 Stunden) Törn machen kannst?" Ich freu mich auf Eure Erfahrungsberichte. Und bitte kein SeBo vs. MoBo tread daraus machen. ![]() Wolfgang |
#2
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Man empfindet eine Fahrt bei mehr Seegang sicherlich angenehmer auf einem Segler, weil das Boot (beim richtigen Kurs) durch den Segeldruck ruhiger im Wasser liegt. Auch deine Überlegung hinsichtlich der Bootsgröße ist richtig. Ein schweres Boot liegt natürlich ruhiger im Wasser.
Aber das ist nach meiner Meinung alles nicht wichtig. Wir sind auch 6 Monate und mehr im Jahr unterwegs. Das Wetter ist ja bei den relativ kurzen Entfernungen gut einschätzbar und du hast das wichtigste, nämlich Zeit. Im Zweifel bleibt man schön dort liegen, wo man ist und fährt bei Ententeichwetter. Lass die anderen mal bei Hack fahren, das sind ja alle ganz tolle Skipper. ![]() |
#3
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![]() Zitat:
![]() Obwohl vielen sagen "Besser mit 6 auf Waddenzee als mit 5 auf IJsselmeer": Bei 6-7 gibts es fur Verdranger nur ein platz: Den Hafen Erst ab 15-20m sollte man bei solchen Wind raus gehen. 6-7 in den Lochern zwischen den Insels kan Wellen bis 3m geben, insb. wenn wind gegen strom (NW, mit auslaufenden getide). 6-7 gibt kein Spass, sogar nicht auf Sneekermeer. Fahre selbst mit 10m60/11T Verdraenger von Lemmer aus, aber ab 4 ist "Aussen" (IJsselmeer, Waddenzee) 'no-go'.
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg
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#4
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Denn für den Törn Kornwerderzand - Texel brauche ich ca 4 Stunden und jede der drei Hack- Fahrten, übrigens alle bei Schönwetter, liefen so ab, das der Törn ruhig begann und erst dann, meist kurz nach dem Break Even Point sich die Umstände unangenehm änderten. Und da kann ich dann eben nicht "mal eben anlegen und warten bis es schöner wird. Daher meine Frage womit es grundsätzlich sicherer und bequemer ist. |
#5
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Es werden sich sicherlich auch noch die Profis melden. Du meinst sicher hier den Thread
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=234448 Ich habe ja da den beiden Stahlverdrängern auch viel mehr zugetraut. Hätte gedacht, dass da der Spruch kommt die halten mehr aus als die Crew. Das man mit so einem Teil bei 4 Windstärken kein Spass mehr hat wundert mich. Aber 6-7 Windstärken auf der Nordsee ist in meinen Augen schon ziemlich sportlich und noch mal ne ganze Ecker mehr als 4. Ich würde darauf achten, dass wenigstens ein kleines Stützsegel vorhanden ist oder mal über einen Motorsegler nachdenken. Denke ohne passendes Stützsegel (und Kiel) rollt so ein Motorboot wirklich ohne Ende und es macht noch viel weniger Spass als auf deinen Segeltörns. Könnte mir sogar vorstellen, dass man da irgendwann wirkliche Probleme bekommt, da dass dein Körper vielleicht keine 4 Stunden am Stück mitmacht. Gruß Chris |
#6
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![]() Break Even ist was anderes ![]() |
#7
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Ein Motorsegler wäre auch mein Traum, aber wenn man da etwas Gutes zuverlässiges kaufen möchte ( und für solche Törns solle es das sein... ) greift man sehr tief in die Tasche. Der Stahlverdränger sollte auch eher Wohnboot sein denn ich möchte nicht so gern- wie beim Segler- "im Keller wohnen". Klar gibt es auch Decksalon Segler- aber das ist nicht mein Budget. Daher dachte ich an diese dort typischen Stahlverdränger. Es käme dann zur Befriedigung meiner Segelsucht auch noch eine Jolle dazu, eine BM 16m2/ 420ger, 470ger oder ähnliches ( die aber nur zum rumheizen binnen, Heeger Meer und so. Langsam verstehe ich, warum die Stahlverdränger so selten fahren und so viel liegen - denn Windstärke 6 + ist in der Gegend eher normal. Danke für Eure Antworten ![]() |
#8
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Ja Motorsegler sind was feines - mein Traumboot:
http://www.boatshop24.com/de/fisher-...6fwdCVB1m4p.97 Aber leider kosten die mal richtig viel. Gruß Chris |
#9
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![]() Zitat:
Meine Bedenken, Fragen waren eher so gemeint: Welche Bootsart verhält sich besser / sicherer wenn´s ( wie immer...) unterwegs anders kommt als man denkt ? Wenn man also da durch muss, oder zurück. Wenn man - weil man nicht mal schnell in den sicheren Hafen kann - mindestens 2 Stunden in diesem elenden Hack weiterfahren muss ![]() |
#10
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Moin Frosch,
komm, sei kein ... Nordsee 6-7, insbesondere außen vor den Inseln ist eigentlich kein Drama mit einem Stahlverdränger. Stabilisatoren sollten zwingend verbaut sein, sonst rollt es arg. Allerdings ist 11 m Länge die unterste Grenze. Mit 15 m ist das alles sehr entspannend. Segler mit gleicher Rumpflänge bieten stets weniger Lebensraum. Such dir einen Eimer mit CE B, und es kann losgehen.
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Alex
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#11
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50 % der Sommersaison weht eine 4 vor den Ostfriesischen Inseln, der Rest liegt darüber. Flaute ist die absolute Ausnahme.
Demnach dürften hier gar keine Verdränger fahren? Quatsch.
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Alex
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#12
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Moin,
ich fahre auch so ein Boot wie du dir vorstellst. Es sind halt fast alles Knickspanter und die sind nicht so seegängig. Meine Meinung ist auch, dass man bis Bft. 4 recht gut fahren kann, wobei die Faktoren Windrichtung und Strömung sehr viel ausmachen können. Es gibt gut zu fahrende 4 Bft und schon recht kabbelige, ungemütliche 4. Da kommt es dann auf Erfahrung und Wissen an, welche Konstellationen noch gut zu fahren sind oder man es besser lässt. Mehr als 4 vermeide ich hier an der Nordseeküste (Ostfriesische Inseln). Zumindest wenn die Kinder mit an Bord sind. 1-2 Meter mehr, dann als Rundspant, Spitzgatter mit ggf. Antirollssytem (z.B. wie der Kotter von Julian Buss), da kann man schon wieder über andere Windstärken reden. Allerdings ist es dann auch eine andere Preisklasse.
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MfG von der Küste Holger |
#13
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Es sind Überlegungen für die Zeit der Rente. |
#14
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Die Näpfe in diesem Strang
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=234448 sind einfach zu klein! Wegen der Welleneigenschaften wäre man gut beraten, ab 12 m Ausschau zu halten
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Alex
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#15
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Dein Boot ist zu klein für Außenrum. Der Knickspanter ist nicht das Problem. Durchs Watt hat Klaus Dir doch gut beigestanden.
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Alex
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#16
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![]() Zitat:
Bei drei von vier Törns hatten sich die Bedingungen - entgegen der Vorhersagen - ja erst auf halber Strecke ungünstig geändert. Wie ich jetzt verstehe ist ein Stahlverdränger wie ich in andachte wohl doch nicht die beste Idee. Da brauche ich ja nach jedem Törn neue Biergläser. |
#17
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Mit ist auch bei 4 m Welle - und das ist wirklich schon ne Nummer - noch nichts zu Bruch gegangen.
Lass dich nicht verrückt machen. Es gibt zum Wohnen nichts besseres als einen Verdränger.
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Alex
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#18
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![]() ![]() Kann ich nur bestaetigen.... http://www.ms-stillewille.nl/Photos/IntroFoto_04.jpg http://www.ms-stillewille.nl/Photos/IntroFoto_08.jpg http://www.ms-stillewille.nl/Photos/IntroFoto_07.jpg
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg
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#19
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Kennst du ihn:
http://www.haraldpaul.com/ Schau dir mal sein Boot an. Denke mal wenn Stahlverdränger dann in diese Richtung gehen. Und selbst er hat da nicht immer Spass weil das Boot stark rollt. Aber da geht es dann auch nicht um 2-4 Stunden und noch mal um andere Windstärken. Gruß Chris |
#20
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Wenn ihr schon auf diesem "Trip" seid geht es hier weiter:
http://kaniva.de/ Und die Pflichtlektüre ist dann "Voyaging under Power"
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#21
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![]() Zitat:
Ist ja eine leistung, aber die Smelne war speziell gebaut. Ist ja etwas anders als die schiffe uber die wir reden
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg |
#22
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Zitat:
Ich würde sagen, alles zu klein. Fahrt mal ein Boot größer 15m. Da liegen Welten wenn man 12m mit >/= 15m vergleicht. |
#23
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Glaube ich. Aber ein voll hochseetauglicher Verdränger in der Klasse ab 15 m wird wahrscheinlich sowas werden (müssen):
http://lewisreef1.com/ http://www.passagemaker.com/boats-fo...astal-cruiser/ Da muss man schon ein paar Scheine auf den Tisch legen... Gruß Chris |
#24
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Na ob das Boot noch zur Ausgangsfrage passt?
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Gruß Karl-Heinz ![]() Die Bücher über meine Traumreise 2008 , 2010 und 2012 können jetzt per PN oder Mail bei mir bestellt werden. ![]() Für Details Jahreszahl anklicken. Auch als E-Book verfügbar. __________________
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#25
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Er schreibt ja, mind. 11 m und 3 m Breite
![]() Aber ich glaube die Antwort kann man hier schon gut raus lesen, hochseetaugliche MoBo spielen in einer ganz anderen Liga von der Größe als auch vom Preis her als hochseetaugliche Segelboote. Ich lese hin und wieder die Zeitschrift BOOTE und bin erstaunt was da für Yachten nur B bekommen und die kleinste Bavaria Cruiser 33 bekommt schon Kat A. Hier auch mal ein Link zu Lena https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=138754 Soweit ich es im Hinterkopf habe sind die ganz schön weit mit ihrem Boot rumgekommen. Gruß Chris |
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