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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #51  
Alt 09.07.2003, 14:44
Wolf
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Ich möchte jetzt nicht auf jeden Punkt eingehen, Gerd,

aber im Prinzip gebe ich Dir Recht.
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  #52  
Alt 09.07.2003, 17:29
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hallo Wolf, eine GB wie du hast hätte mir auch gefallen, bin sogar schon probegefahren.

Denke auch immer wieder über einen Semidisplacement-Trawler nach. Mein Favorit ist neben GB Beliure oder Nordhavn.

Aber heute können gut gebaute Gleiter ab einer gewissen Größe in allen Geschwindigkeitsbereichen und bei nahezu jedem ebenso Wetter stabil und sicher gefahren werden, wie mit einem Trawler. So dass letztlich die höhere mögliche Geschwindigkeut aktive Sicherheit bedeutet und den Ausschlag gab.

Und mit einem modernen Gleiter kann man auch langsam fahren und in der Seetüchtigkeit sind sie vielen Segelbooten bei jedem Wetter durchaus überlegen. Mit einem Unterschied: Man bleibt trocken.
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  #53  
Alt 09.07.2003, 17:48
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Also noch mal zurück zum Thema.

Ich bin der Meinung das Segler nicht so viele Probleme mit der Technik haben da die kleinen Diesel qausi immer laufen und unkaputtbar sind.

Wenn ich mir dagegen die Aussenborder anschaue...
Die haben ständig Probleme mit Zündboxen und dem Stator.
Verharzte Vergaser sind auch an der Tagesordnung.
Die Membrane von der Benzinpumpe ist auch sehr häufig defekt.

Bei den Innenbordern findet man viele Fehler, die auf magelnde Wartung zurückzuführen sind.

Ein Innenborder mit Z-Antrieb hat viele Faltenbälge die purös werden und meißtens einen schlecht gewarteten Antriebsstrang, der zum totall Ausfall oder zum Untergang führt .
Dann werden gerne wichtige Dichtungen an den Krümmer und die Rückschlagklappen nicht kontrolliert, die zu einem Wasserschlag führen.
Dann ist der Motorschaden vorprogramiert.

Innen- und Aussenborder kämpfen zu dem mit Wasser im Antriebsöl und Steinen im Wasser, die Propeller und Wellen verbiegen.
Ich kann mir nicht vorstellen das man bei einem Segelboot den Propeller kaputt fahren kann.

Alles diese Probleme hat ein Segelboot mit Diesel nicht.
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  #54  
Alt 09.07.2003, 18:11
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hallo Cyrus: da kann ich nur entgegnen: Während meiner Seglerzeit wurde ich 2x eingeschleppt, weil der Motor (Volvo) defekt war, dummerweise kein Wind war und ich habe die Hafeneinfahrt der Fähre blockiet, mit dem Motorboot hatte ich dagegen noch nie Probleme.

Ich meine du vergleichst hier auch Äpfel mit Birnen. Motorboote die ähnlich seetüchtichg wie Segelboote sind haben keine Außenborder, sondern ebenfalls Inborder Diesel die "unkaputtbar sind. Ob kleine Motoren oder große ist egal.

Motorboote mit AB sind vergleichbar zu Segeljollen, die auch wieder AB haben. Also ähnlich anfällig.
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  #55  
Alt 09.07.2003, 18:24
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Dein Boot würde ich auch fast in richtung Berufsschifffahrt einordnen.
Große Diesel mit Welle machen auch keine Probleme, es sein denn sie werden alt. (siehe Miky)

Ich habe nie von Hochseetüchtigkeit gesprochen.
Nur davon das es zur Zeit fast nur Probleme mit Motoren gibt (AB und IB) und kaum Probleme rund ums Segeln.
Selbst der Beibootmotor von der Anita hat Kühlprobleme.

Im Winter findet man hier mehr zum Thema Segeln.
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  #56  
Alt 09.07.2003, 19:04
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Hi Cyrus, dann sind wir uns ja einig. Viele AB sind ja auch nur Spielzeugmotoren und keineswegs (mit Ausnahmen) für den Dauereinsatz geeignet, nicht zu vergleichen mit den robusten Kleindieseln, die in der Regel von stationären Aggregaten abgeleitet sind.

Und dazu kommt wahrscheinlich, daß sie wenig gepflegt werden und die meiste Zeit vor sich hinrosten.

Aber was glaubst du wieviel am Segler kaputt geht, da ist auch dauernd etwas. Zumindest bei meinen wahr das so.
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  #57  
Alt 09.07.2003, 20:05
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Bei meinem Segler ist auch dauernd was kaputt oder es wird etwas ausgebessert bevor es zu Bruch geht. Ich habe aber weniger Probleme mit der Maschine (Albin Diesel seit 1965 im Boot eingebaut) sondern eher Pflegearbeiten wie Lackierung oder Holzarbeiten zu machen, das ist bei einem alten Boot (1926) eben so. Die Elektrik ist ja auch immer wieder mal zu reparieren, ist bei MoBo und Segler auch gleich.

Jan
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  #58  
Alt 09.07.2003, 21:00
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Zitat:
Zitat von Gerd1000

Aber was glaubst du wieviel am Segler kaputt geht, da ist auch dauernd etwas. Zumindest bei meinen wahr das so.
Tja, aber das können die Eigner scheinbar selbst reparieren, ohne einen Thread aufzumachen.

Zum Thema Volvo Diesel...
Auch mit den großen "Sportboot" Dieselmotoren, gibt es auch mehr Probleme als mit andren Marken.
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  #59  
Alt 09.07.2003, 21:49
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Ja Cyrus,das kann ich auch bestätigen, in meinem vorherigen Motorboot hatte ich 2x die Volvo EDC 700 PS. Da gabs einige Problem bis die so richtig liefen.

Da sind mir meine jetzigen MAN lieber und trotz mehr Leistung auch sparsamer..
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  #60  
Alt 09.07.2003, 21:59
Segelwilly
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Hi,
ich glaube, Segler basteln einfach mehr und besser. Viele mobofahrer machen es wie mit dem Auto, reinsetzen, Schlüssel drehen und fahren.
Mit einem Segler muss man sich von Hause aus mehr beschäftigen...
Willy.
PS. natürlich sind nicht alle Mobos gleich, manche sind halt Bastler oder hatten mal einen Segler...
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  #61  
Alt 09.07.2003, 22:13
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hallo Motorwilly, das stimmt sicherlich. Aber das kommt davon, daß Segelbooteigner eine größere Frustrationsschwelle haben als Motorbootfahrer. MOBIO-Fahrer verhalten sich wie Autokäufer und erwarten einfach für ihr Geld auch den Gegenwert, was ja auch richtig ist und werden schneller aufmüpfig.

Segler dagegen sind eher bereit Mängel zu akzeptieren (müssen das leider auch bei vielen Werften) und selbst zu reparieren.

Und irgenwann kommt vielleicht wie bei mir auch der Punkt, wo ich einfach keine Lust mehr zum Basteln habe und lieber Basteln lasse.
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Gerd, mit vielen Grüßen
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  #62  
Alt 09.07.2003, 22:43
Segelwilly
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Hi Gerd,
ist neben dem persönlichen Talenten und der Interessen auch eine Kontofrage. Ich gebe freimütig zu, das ich mir bei entsprechender Finanzlage auch gern mal basteln ließe....
Dein "Kutter" ist ja auch ein recht umfangreiches stück Technik, da ist nicht mal eben eine Maschine rausgenommen, da verlangt es nach einer kundigen Hand. (ein feines Schiff, soweit man das nach dem Foto beurteilen kann)
Gruß Willy
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  #63  
Alt 10.07.2003, 02:16
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Kann es sein, das es bei den Mobos evtl. auch unterschiede zwischen gemütlichen Verdrängern und doch eher Sportlichen Gleitern gibt?
Die Belastung aufs Material ist bei Gleitern, die häufig mit höchstleistung unterwegs sind, doch enorm hoch!
Ich beobachte immer wieder, das Gleiter eigentlich keinen Gashebel brauchen! Ein Schalter Vollgas/Standgas tut es bei vielen auch!
Wasserski und Tubing gehen auch ordentlich ans Eingemachte!

Bei uns im Hafen sieht es bei den Mobo's meist so aus: Die Verdrängerfahrer Pinseln und Putzen, Die Gleiterfahrer fummeln an den Motoren!
Die Segler sitzen in ihrer Plicht und Grillen!

Ich fahre übrigens auch einen Gleiter bzw. Halbgleiter und fummel im Moment nur noch am Motor!
Allerdings kann man von einem 30 Jahre alten V8 Benziner der die letzten Jahre keine Pflege bekommen hat, nicht mehr viel erwarten!
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Grüße vom Pottkind
Ricky
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  #64  
Alt 10.07.2003, 06:13
Segelwilly
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Zitat:
Zitat von provence
Ich beobachte immer wieder, das Gleiter eigentlich keinen Gashebel brauchen! Ein Schalter Vollgas/Standgas tut es bei vielen auch!
Wasserski und Tubing gehen auch ordentlich ans Eingemachte!
!
...und viel Getöse müssen sie machen...

Willy
PS.
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  #65  
Alt 10.07.2003, 07:54
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Zitat:
Zitat von provence
... Die Verdrängerfahrer Pinseln und Putzen, Die Gleiterfahrer fummeln an den Motoren! ...
Die Verdränger haben ja auch häufig die fummelarmen Diesel drin, die für den Gleiter zu schwach sind. Und wenn sie dann leistungsstark sind, dann schafft das Boot wegen dem Gewicht nicht mehr ins Gleiten zu kommen.

Und alles was dieselig, leistungsstark und klein ist, kann man nicht bezahlen. Die meisten zumindest.
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Gruß, Thomas
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  #66  
Alt 10.07.2003, 08:06
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Ich hab ja nen Halbgleiter.

Ich putze, streiche und fummle an den Motoren

Im nächsten Leben wirds ein Segler, dann kann ich auch grillen.

Miky
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Grüße

Miky

Wer? Ich?
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  #67  
Alt 10.07.2003, 08:37
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ich will mal so sagen:

Die Verdrängerfahrer sind meist ehemalige Segler, die lediglich den Mast weggelassen haben, sich aber sonst ähnlich verhalten. Verdränger sind gemütlich, seetüchtig und sicher zu fahren (rollen etwas ohne Stabis) und verfügen vor allem über eine enorme Range, die weite Fahrten ermöglichen. Im Vordergrund steht nicht die Geschwindigkeit, sondern das (ohne Segel bequemere) Erlebnis am Wasser, das einfache Handling und der Wohnkomfort, bei vergleichsweise niedrigen Betriebskosten. Diese Leute basteln gerne, bzw. versuchen ihr Boot optimieren.

Kleine Gleiter, so bis 12m, dagegen werden wie Autos benutzt. Schlüssel rein und irgenwo direkt hinfahren. Ob mit Krach oder ohne ist wie bei den Autos eine Sache des Naturells. Der Reiz liegt dabei wie bei manchen Autos auch in der Geschwindigkeit. Diese Boote sind so abgestimmt, daß sie mit niedrigen Geschwindigkeiten nicht optimal bewegt werden können.
Diese Leute basteln in der Regel auch nicht. Wer schraubt auch an seinem Auto rum. Diese Boote sind relativ leicht gebaut, vor allem um Gewicht zu sparen, denn Gleiten braucht Leistung. In der Regel Boote für Tagesausflüge, oder eingeschränktes Wohnen. Aber so ab 4 Windstärken sieht man keinen mehr fahren.

Größere ( so ab 15m) gut gebaute Gleiter und Halbgleiter stellen eine Mischung dar. Sie sind in allen Geschwindigkeiten gut zu fahren, 8kn sind ebenso möglich, wie ebenso 30 kn. Man kann schnell ein Ziel erreichen um dann dort gemütlich zu bummeln und vor allem bequem wohnen. Diese Boote waren früher - entsprechend den Kundenwünschen - sehr laut. Inzwischen geht aber der Trend zu möglichst ruhig laufenden Booten. Sie sind sicher nicht wirtschaftlich, die Kosten sind so hoch, dass dort auch "Basteln lassen" drin sein muß, bzw. auf Grund der umfangreichen Technik für Laien gar nicht mehr möglich ist. Davon lebt eine ganze Industrie.

Diese Boote können extrem seetüchtig sein, die Fahrten werden nur durch den Treibstoffvorrat begrenzt, bzw. durch die gefahrene Geschwindigkeit, aber man trifft sie auf allen Revieren.

Alle drei stellen aber weniger Sportgeräte, als mehr oder weniger bequeme Fortbewegungsmittel dar.

Ein Segelboot dagegen ist ein reines Sportgerät, bei dem der Reiz in der zugegebemaßen schönsten Art der Fortbewegung liegt, das Zeil ist aber oft weniger wichtig und wird eher von den Wetterverhältnissen als von den Wünschen des Eigners bestimmt. Wohnen ist (im Verhältnis zum Mobo) eingeschränkt möglich, aber nicht sehr komfortabel, dafür hat man eine unbeschränkte Range bei niedrigsten Kosten.

Zum Glück bietet der Wassersport soviel Möglichkeiten, daß jeder für sich was findet.
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Gerd, mit vielen Grüßen
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  #68  
Alt 10.07.2003, 09:10
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@Gert1000: Schön beschrieben. Es ist doch gut, daß die Meere groß genug sind für uns alle.
Gruß
Jürgen
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  #69  
Alt 10.07.2003, 09:47
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@Gert1000

Es ist schon ein schönes Gefühl wenn man sein 1. Boot, ohne viel Ahnung zu haben, erworben hat und dann hier feststellt, dass es der richtige Typ war.

Danke dafür

ein zufriedener Rauti

PS: Dieser Beitrag gehört eigentlich vor jede Gebrauchtbootbörse
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Gruss Thomas,

Glück und Zufriedenheit sind keine greifbaren Dinge; sie sind der Nebeneffekt von Leistung. Ray Kroc
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  #70  
Alt 10.07.2003, 10:24
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Zitat:
Zitat von Gerd1000
ich will mal so sagen:

Verdränger sind gemütlich, seetüchtig und sicher zu fahren (rollen etwas ohne Stabis) und verfügen vor allem über eine enorme Range, die weite Fahrten ermöglichen. Im Vordergrund steht nicht die Geschwindigkeit, sondern das (ohne Segel bequemere) Erlebnis am Wasser, das einfache Handling und der Wohnkomfort, bei vergleichsweise niedrigen Betriebskosten. Diese Leute basteln gerne, bzw. versuchen ihr Boot optimieren.
Hi Gerd,

in dieser Beschreibung finde ich mich trefflich wieder. Diese Art Motorboot ist für einen Normalverdiener gerade noch finanzierbar. Daher basteln die Leute auch "gern" .
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Charly
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  #71  
Alt 11.07.2003, 08:07
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Richtig, Gerd!

Und trotzdem läßt sich nicht jeder in eine dieser Schubladen stecken.

Für den Spaß jeden Tag habe ich einen kleinen Gleiter, mit dem ich aber nicht wie mit dem Auto bestimmte Ziele ansteuere, sondern einfach nur auf dem Wasser sein will.

Im Urlaub chartere ich gerne einen großen Verdränger, den ich dann wie ein Wohnmobil für Entdeckungsfahrten benutze.

Und bei alledem liebe ich (wie auch beim Auto) den Schub der Maschinenkraft, durch den eigenen Gashebel gesteuert. Auf die Geschwindigkeit kommt es nicht an, deshalb ist es egal, ob ich einen Gleiter schnell fahre oder einen Verdränger langsam oder umgekehrt. Bei alledem spürt man die Motorkraft, die sich in Schub umsetzt, am besten bei jedem Beschleunigungsvorgang, sogar beim Hafenmanöver. Das fehlt mir beim Segeln und deshalb finde ich Segeln langweilig.

Aber bitte steinigt mich nicht, ich bin eben ein Motorfan. Auch ein Auto sollt nicht unter 200 PS haben. Nicht zum Rasen, sondern des Motorerlebnisses willen.

Tilo
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ceterum censeo limitem celeritatis esse delendum
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  #72  
Alt 11.07.2003, 08:47
Segelwilly
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He Tilo,
warum steinigen? Ich bin Motorfan, der lieber segelt.
Ich fahre (zur Zeit) Mobo, weil kein passender Segler zu einem passenden Preis mit dem passenden gewicht zu finden war...

Und Morgen gehts endlich los....

Willy
..im Einräumundwasmussmitstress... und die Kippen sind auch alle..
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  #73  
Alt 11.07.2003, 08:56
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Hi Willi,

einen wunderschönen Urlaub wünsche ich...

Tilo
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  #74  
Alt 11.07.2003, 11:34
Miky Miky ist offline
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Wünsche Dir einen wunderschönen Urlaub, Willi. Hoffentlich geht Dein Motor nicht kaputt, sowas soll ja vorkommen, und Du hast nur den einen...

Aber im Ernst: Erhol Dich gut, viel Spaß, alles Gute.

Miky
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Grüße

Miky

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  #75  
Alt 11.07.2003, 13:13
Segelwilly
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Zitat:
Zitat von Miky
Wünsche Dir einen wunderschönen Urlaub, Willi. Hoffentlich geht Dein Motor nicht kaputt, sowas soll ja vorkommen, und Du hast nur den einen...

Aber im Ernst: Erhol Dich gut, viel Spaß, alles Gute.

Miky
Ha! Einen kleinen Flautenschieber habe ich mir vorsichtshalber noch zugelegt... sicher ist sicher....

Bis denne,
Willy
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