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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #51  
Alt 31.05.2011, 16:30
Benutzerbild von sst
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Zitat:
Zitat von Chili Beitrag anzeigen
Deswegen - und da gibt's eigene Threads mit langen Diskussionen - belege ich niemals in einer Schleuse.
Wird immer nur aus der Hand gehalten und geht auch mit 28 Fuss bislang problemlos.
ich bin mir wirklich nicht sicher ob du es schaffst in der besagten sportbootschleuse deine 28 füsse mit der hand zu halten...

wie bereits geschrieben unsere schleuse hat 7m hub...da kommt das wasser beim bergschleusen ziemlich druckvoll...habe mit meiner 5m schale schon einiges zu tun...
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Gr€€ts Stefan
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  #52  
Alt 31.05.2011, 16:46
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topper001 topper001 ist offline
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Auch wenn jemand den Schleusenvorgang gesteuert hat muss das nicht heißen dass er den Schleusenvorgang rechtzeitig abbrechen konnte. Bei vielen Schleusen dauert der Abbruch der Schleusung, wenn die Schieber voll geöffnet sind, bis zu zwei Minuten, so dass ein Abbruch teilweise gar nicht den gewünschten Erfolg bringt, da in der selben Zeit (zwei Minuten) die Schleusung sowieso beendet ist. Also ist es durchaus möglich dass die Schleusung gestoppt wurde, aber die Restzeit bis zum Schließen der Schieber ausreichte um das Boot zu versenken, es deshalb aber nicht komplett unter wasser war.
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Torsten
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  #53  
Alt 31.05.2011, 23:16
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Käpt´n Blaubär Käpt´n Blaubär ist offline
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Zitat:
Zitat von jerrrry Beitrag anzeigen
Da du ja aus dem Rodgau bist wirst du Schleuse kennen und wissen das besagter Drempel aus Beton ist und von oben kommend unter Wasser liegt - markiert mit der gelben Linie.

Wenn du von unten kommst fährst du auf den Drempel zu welcher wie eine Betonwand vor dir steht.
Wenn man die Schleuse nicht kennt ist man sehr überrascht wenn man zu dritt in der Kammer recht weit vorne liegt und auf einmal das Wasser von vorne oben kommt...
Ist aber hier bestimmt nicht passiert da das Boot hinten abgetaucht ist und auf dem Bild mit Bug am Drempel liegt und vorne geschlossen ist.
Ich kann Deine Angaben nur bestätigen. Den Trempel findest Du übrigens in jeder Schleuse nur am Obertor.
Und in dieser besagten Schleuse kann man als Unwissender schon nervös werden, wenn man die Wassermassen - ganz vorne liegend - auf sich herabstürzen sieht....
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  #54  
Alt 31.05.2011, 23:18
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Käpt´n Blaubär Käpt´n Blaubär ist offline
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Zitat:
Zitat von Big Guro Beitrag anzeigen
Wenn vor dir ein Berufsschiffer sein Boot mit Bug- und Heckschraube an der Schleusenwand halten will, belegst du deine Klampe aber ganz schnell.
Dann ganz sicher , aber es handelt sich hier um eine reine Sportbootschleuse. Die Berufler schleusen in einer abgetrennten Nebenkammer.

Gruß
Tom
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  #55  
Alt 31.05.2011, 23:36
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Zitat:
Zitat von Big Guro Beitrag anzeigen
Wenn vor dir ein Berufsschiffer sein Boot mit Bug- und Heckschraube an der Schleusenwand halten will, belegst du deine Klampe aber ganz schnell.
Ich belege dann immer noch nicht, sondern lege 2-3 Schläge um den Poller, bekneife den aber nicht. Wenn ich dann loslassen muß, ist die Leine frei. Die Kraft zum Festhalten ist dann nur noch gering.
__________________
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  #56  
Alt 01.06.2011, 00:44
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Mar-Thar Mar-Thar ist offline
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Moin,
Zitat:
Zitat von huebi Beitrag anzeigen
Ich belege dann immer noch nicht, sondern lege 2-3 Schläge um den Poller, bekneife den aber nicht. Wenn ich dann loslassen muß, ist die Leine frei. Die Kraft zum Festhalten ist dann nur noch gering.
Das ist zwar auch bei mir gängiges Procedere, schließt blöde Unfälle aber auch nicht aus: Letztes Jahr hätte ich mich bei der Überführung meiner 3055 von Fehmarn zur Müritz auf eine ähnlich dämliche Art in einer Schleuse auf der EMW auch fast selbst versenkt: Ich war allein unterwegs, in der Abenddämmerung in die Schleuse eingefahren, hinter der ich übernachten wollte, und hatte meinen Tampen ebenfalls nur über den Poller geworfen und zweimal lose um die Mittelklampe gelegt.

Da die EMW-Schleuse furchtbar langsam sind, bleibt einem dann nach Umlegen des Hebels zum Starten der Schleusung eigentlich immer massenhaft Zeit, um wieder nach unten zu gehen, neuen Kaffee zu holen (oder wegzubringen) und beim ersten Anzeichen einströmenden Wassers durch das mittlere Fenster wieder gemächlich aufs Vorschiff zu turnen, um an der Mittelklampe zu sitzen und die Leine zu bedienen.

Irgendwie war ich dieses Mal wohl etwas langsam, jedenfalls war ich etwas hastiger nach vorn unterwegs, trete auf das lose Ende der Leine (das sich natürlich wegrollt), falle erstmal gepflegt aufs Kreuz, halb auf die Frontscheibe, die StB-Wischerwelle sich irgendwo hinten in meine Rippen bohrend, und hänge anschließend auf halb Acht mit den Beinen zwischen Boot und Schleusenwand, gehalten von der Relingstütze zwischen meinen Beinen. Sitze also nach Luft japsend und leise vor mich hinfluchend auf dem Vordeck, bis mir nach kurzer Zeit aufällt, daß ich bei der Aktion wohl das lose Ende beim drauftreten und wegschieben soweit gestrafft hatte, daß sich die Leine auf der Klampe nun doch selbst bekneift und mein Boot anfängt, sich deutlich nach StB zu neigen. Selbstverständlich lag mein Schleusenmesser zu diesem Zeitpunkt ungefähr zwei Meter von mir weg neben den Schalthebeln, so daß ich da auf die Schnelle auch nicht drankam. Mit ein bischen heftigem Gezerre ist es mir dann noch gelungen, die obere Schlaufe wieder von der Klampe zu ziehen; aber in einer Schleuse mit wie oben geschrieben 7m Hub in 2-3 Minuten hätte ich vermutlich auch keine Chance gehabt und wäre in irgendeine Statistik eingeflossen, in der ich lieber nie stehen will. (ok, da hätte ich den Platz dann vermutlich auch nicht zwischendurch verlassen und mich nicht bei der Rückkehr langgelegt).

Notaus? Hilfe von sonstwem? Keine Chance! Ich war allein in einer SB-Schleuse mitten in der Pampa, es war inzwischen kurz nach 20h30, das letzte andere Boot in meine Richtung hatte eine Stunde vorher hinter der vorigen Schleuse festgemacht. Und ob da irgend ein Schleusenmensch etliche Kilometer weit weg kurz vor Feierabend zufällig gerade nochmal auf seinen Monitor geblickt hätte, wäre vermutlich auch ziemlich egal gewesen. Wär ich bei der Aktion komplett über Bord gegangen, hätte sich mein (bereits verkauftes!) Boot fünf Minuten später selbst versenkt.

Bischen Glück gehört also auch zum Bootfahren. Manchmal kann man gar nicht so blöd denken, wie es kommt...

mfg
Martin
__________________


Ich bin dann mal weg:
www.Thelxinoe.de
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  #57  
Alt 01.06.2011, 04:56
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Boa, ich bin letzte Woche ganz cool mit meinem 10m Kahn das erste mal in die schleuse. Morgen will ich wieder schleusen und ihr habt mir echt schiss gemacht....
Zumindest zwei Messer, für die Frau am Bug und für mich am Heck, werden nun immer bereit liegen....
__________________
Lg
Ingo
-----------------
"Die eierlegende Wollmilchsau"
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https://github.com/pi-yacht-monitor/pi-yacht-monitor
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  #58  
Alt 01.06.2011, 08:57
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Dicke Lippe Dicke Lippe ist offline
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Wie man gerade gehört hat, ist Messer "bereit legen" nicht immer optimal. Oft liegt
es im wichtigen Moment außerhalb der Reichweite.

Ein ordentliches Messer direkt am Mann gehört fast schon zur Seemannschaft.
Auch Matrosen haben traditionell ein Messer am Leib. Ich ziehe es an, wenn es zum
Boot geht und zu hause erst wieder aus.

Laut Waspo ist übrigens auf dem Boot (auch im Hafen, also eigentlich in der Öffentlichkeit)
selbst eine längere Klinge (>12cm) gestattet, auf einem Boot ist das Messer ein wichtiges
Werkzeug und fällt laut dem netten Beamten nicht unter das Waffengesetz.
Wobei auch eine 10cm Klinge locker ausreicht, nur scharf sollte es sein.

Von Klappmessern in der Hosentasche, halte ich auch nicht viel. Oft lassen sich diese doch nicht
mit einer Hand ausklappen und es heißt immer eine Hand fürs Schiff, eine Hand für dich.

Auch Lorenz hat das gleiche Messer bekommen und er trägt es auf dem Wasser eigentlich
immer. Das Messer "Helle Eggen" (Dreilagenstahl) ist stabil mit extrem breiten Klingenrücken,
gut verarbeitet, wirklich scharf, man kann sich damit sogar rasieren (gut, damit hat Lorenz noch
Zeit ) und es ist trotzdem rostfrei. Es sieht nicht martialisch aus, sondern ist geradezu
hübsch, lässt sich sehr gut tragen (hat mich noch nie gestört, nicht mal im Auto) und sitzt
perfekt, auch ohne Sicherung, in der Lederscheide. Eine gute und einmalige Investition!
Zum Schutz vor Wasser öle ich Messer und Scheide regelmäßig mit Ballistol ein.

Das Messer konnte auch schon bei -Treffen seine Schärfe an einer Schleppleine (Kyrill)
beweisen...
__________________
gregor

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Alt 01.06.2011, 17:45
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Matheus Matheus ist offline
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Bei einigen Sportbootschleusen in D muss der rote Taster gedrueckt bleiben, bis zu Tore zu und die Schuetze offen sind. Ganz so automatisch sind die nicht. Da ist Eile geboten, wenn man noch runter will. Die Notstopp-Funktion / Oder auch die Moeglichkeit der Schleusenumkehr ist an alten Sportbootschleusen (MDK, Main) nicht beschrieben, man muss sie kennen. Un wenn die Klampe auch auf Slip falsch belegt ist, da klemmt sich die Leine gelegentlich selbst. Ein griffbereites Messer ist wirklich notwendig - auch anderen kann man damit schnell helfen.
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