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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 06.02.2011, 13:30
Kielholer Kielholer ist offline
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Zitat:
Zitat von haluterix Beitrag anzeigen
Das ist schon richtig, aber nachdem bei einem Nachbarn die Wellendichtung "schlagartig" den Geist aufgab(war wohl unter der Farbe durchgerottet), habe ich als erste Maßnahme 2006 als ich das Boot gerade ein halbes Jahr hatte, Bilgenpumpe nebst Sensor nachgerüstet.

Es gibt eben neben den Borddurchlässen weitere Möglichkeiten wie wasser ins Boot kommen kann!

Wenn zu diesem Zeitpunkt nicht zufällig ein anderer Bootseigner durch das Geräusch der laufen Pumpe auf die sich anbahnende Havarie aufmerksam geworden und den Eigner benachrichtigt hätte, wäre der Kahn 14m innerhalb weniger Stunden auf Grund gegangen.

Ich bin ja der Meinung, eine Bilge hat sauber zu sein und wenn dann durch einen Wassereibruch minimalste Ölspuren ins Wasser gelangen, warte ich gelassen auf den Spruch der Wapo, oder wem auch immer.

Gruß Hubert
Ihr dürft mal in meine achtere Bilge schauen. Dann seht ihr, dass der Vorbesitzer wochenlang eine braune Brühe bis über die Welle stehen hatte. Man kann auch erkennen, dass vor dem Verkauf für den Blick durch die Luke fein gewischt wurde. Bis ich den Mist, der in der Brühe schwappte, raus habe, werden noch ein paar Reinigungen erforderlich sein. ...... Und als der Fotoapperat den Schweinkram entdeckte, erhöhte sich auch meine Liste mit den Wassereintrittsmöglichkeiten: Sechs Löcher unter Wasser in dem lüttem Boot! ........ Die Pumpen bleiben in Betrieb!
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Gruß Wilfried
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  #27  
Alt 06.02.2011, 13:32
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ghaffy ghaffy ist offline
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Zitat:
Zitat von vestus Beitrag anzeigen
Moin,

was nutzt die beste automatische Bilgenpumpe bei Wassereintritt wenn der Skipper abwesend oder schläft? Gar nichts. Irgendwann ist die Batterie alle und dann säuft der Kahn auch so ab.

Bilgenschalter direkt an die Batterie und ein anständiges Horn dahinter. Wenn das anfängt zu Trööten ist man 1. wach und 2. kommen eh alle gucken.
Grundsätzlich sehe ich das auch so.
Ein akustischer Alarm kann zusätzlich sinnvoll sein.

Allerdings: Im Hafen hängt das Boot wohl am Landstrom, da sollte der Saft nicht ausgehen. Gegen ein 5cm-Loch 40cm unter der Wasserlinie hilft mengenmäßig sowieso keine Bilgenpumpe. Also wer den Seehahn vom Klo-Abgang mit 52mm offen lässt, und dort geht der Schlauch ab, der hat auch mit der besten Bilgenpumpe wenig Chancen.

Ich denke, dass mit den üblichen Installationen in 98% der Schadensfälle gemanagt werden können.

Was passiert denn so im Hafen?
- Beim Z-Antrieb wird der Balg mürbe. Der platzt nicht und hängt dann in Fetzen runter, sondern es läuft mehr oder weniger anständig rein.
- Ein Seeventil wird undicht. Auch hier fällt es nicht plötzlich und vollständig ab, sondern es gibt einen Riss oder so.

Da sollten die üblichen 40-80 Liter/min-Pumpen damit klarkommen.

Die restlichen 2% abzusichern wird - wie bei allen Vorkehrungsmaßnahmen - teuer und aufwändig.
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Gruss Andreas

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Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem.
(Karl Valentin)
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  #28  
Alt 06.02.2011, 13:40
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Dieser "Ölabscheider" hat ein Volumen von brutto rund 2,5 l, nutzt bei einem Leck in der Treibstoffversorgung nicht wirklich.
...
Natürlich nicht, Ewald, aber dafür ist er wohl auch nicht gedacht. Viele Bilgen sind einfach nicht völlig ölfrei zu halten, und dafür reicht es allemal. "Eine Bilge muss sauber sein" ist ein frommer Wunsch auf vielen Booten, und das hat nichts mit Pflege oder Sorgfalt zu tun.

Ich meinte diesen Hinweis eher auf jene Fälle, wo Regenwasser und dergleichen automatisch aus der Bilge gepumpt wird und wo eben immer ein Ölfilm am Bilgenwasser schwimmt.
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Gruss Andreas

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  #29  
Alt 06.02.2011, 13:45
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Hai-Bruce Hai-Bruce ist offline
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§324 StGB
  1. Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.
  3. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
Das kann schon viel Ärger geben. Ich denke mal, eine "unkontrolliert" laufende Lenzpumpe würde der Staatsanwalt schon als fahrlässig einstufen.
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Gruß Wolfgang

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  #30  
Alt 06.02.2011, 13:51
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Meine Schläuche am Kloo sind jeweils mit 2 Panzerschellen gesichert. Da bekommt man den Schlauch auch nach komplettem lösen selbiger nicht mehr ab, so verformt ist der.

Da hilft nur mühsehliges schneiden und entfernen der Reste mit einer Zange.

An meiner Pumpe ist neben dem Summer auch das Horn der Alarmanlge angeschlossen und dieses Jahr werde ich es hoffentlich mal schaffen das lange herumliegende Alarmlicht, ist so ein blaues Teil mit einem rotierendem Spiegel, auf dem Lampenmast zu installieren.

Mehr kann man glaube ich nicht an Vorsorge leisten und da unser Hafen von April bis Oktober bewohnt ist, gibt mir das schon ein gutes Gefühl.

Nur im Winter als Wasserlieger bin ich noch am überlegen so ein GSM Modul zu verbauen.


Gruß Hubert
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  #31  
Alt 06.02.2011, 13:54
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Zitat:
Zitat von ghaffy Beitrag anzeigen

Allerdings: Im Hafen hängt das Boot wohl am Landstrom, da sollte der Saft nicht ausgehen.
Stimmt, aber ich habe lieber 300 Liter Sprit in der Bilge als dass mir die Pumpe diesen aussenbords abpumpt und ich danach der der beste Freund der WaPo bin.
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Gruss Vestus
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  #32  
Alt 06.02.2011, 14:09
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http://www.boote-forum.de/showpost.p...2&postcount=31

Auch sehr schön......
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Gruß Wolfgang

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  #33  
Alt 06.02.2011, 14:16
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Hallo Wolfgang,

die Lenzpumpe würde ja nicht unkontrolliert, da vom Bilgenschalter kontrolliert, laufen.
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  #34  
Alt 06.02.2011, 14:20
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mimo mimo ist offline
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Wenn ich mein Möglichstes tue um die Bilge sauberzuhalten (Wartung und Instandhaltung), dann kann mir das Abpumpen von eventuell verschmutzen Bilgenwasser wohl kaum als fahrlässig ausgelegt werden. Wenn es trotz Wartung zu einem Schaden kommt, zum Beispiel der Tank läuft aus, zählt sowas im allgemeinen als Unfall. Ich habe dann natürlich für den verursachten Schaden aufzukommen, aber strafrechtlich bin ich IMHO raus.
__________________
Gruß
MIMO
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  #35  
Alt 06.02.2011, 14:25
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Es gibt davon abgesehen ja immer noch die (ohnehin sinnvolle) Möglichkeit, die Bilge in getrennte Bereich abzuschotten, jeweils mit eigener Pumpe. So könnten die Pumpen in den Bereichen, in denen sich keinerlei Treibstoff/Öl befinden kann, automatisch arbeiten, und die Pumpe im Bereich der Maschine und der Tanks würde lediglich einen Alarm geben und manuell geschaltet werden. Treibstoffleitungen, die die "sauberen" Bereiche durchqueren, können innerhalb von Rohren verlegt werden, die ein Austreten von Kraftstoff in die sauberen Bereiche hinein verhindern.
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Mit freundlichem Gruß,
Thorsten
Sapere aude !
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  #36  
Alt 06.02.2011, 14:40
Arno Arno ist offline
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Zitat:
Zitat von Hai-Bruce Beitrag anzeigen
§324 StGB
  1. Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
  2. Der Versuch ist strafbar.
  3. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
Das kann schon viel Ärger geben. Ich denke mal, eine "unkontrolliert" laufende Lenzpumpe würde der Staatsanwalt schon als fahrlässig einstufen.
Eine nach CE Bestimmungen ordnungsgemäße Anlage umzufunktionieren heißt gefährliches Terrain zu betreten.Das kann als Vorsatz ausgelegt werden.
Vorsatz=Wissen und Wollen! Im Gegensatz zur Fahrlässigkeit, was lediglich bedeutet, notwendige Sorgfaltspflichten nicht zu beachten.
Wer wissentlich und billigend Gewässerschäden in Kauf nimmt muß mit
strengen Strafen s.o. und dem Verlust des Versicherungsschutzes rechnen.
Ich weiß leider nicht ob die entgegengesetzte "Schaltvariante"(Bilgeninhalt automatisch nach außenbords) die vor der CE Einführung üblich war,jetzt umgerüstet werden sollte.Wahrscheinlich gibt es so eine Art Bestandsschutz,was natürlich kein"Freibrief"für Gewässerverschmutzung ist.
Gruß Arno

Geändert von Arno (06.02.2011 um 17:06 Uhr)
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  #37  
Alt 06.02.2011, 15:02
plutos plutos ist offline
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Zitat:
Zitat von mimo Beitrag anzeigen
Also, ich habe vor bei mir einen eigenen getrennten Schaltkreis für die Bilgenpumpe einzubauen. Sprich, eigenen Schalter und Sicherung. Alles andere wäre für mich auch sinnfrei. Die Frage die sich mir immer noch stellt:

Verbraucher- oder Starterbaterie

Verbraucherbatterien halten länger durch, dafür werden sie vom Bordnetz stark beansprucht. Die Starterbatterie wird ja blos zum Starten verwendet.
Zitat:
Zitat von Arno Beitrag anzeigen
Eine nach CE Bestimmungen ordnungsgemäße Anlage umzufunktionieren,ist
Vorsatz(Wissen und Wollen) im Gegensatz zur Fahrlässigkeit(notwendige Sorgfaltspflichten vernachlässigen)
Wer wissentlich und billigend Gewässerschäden in Kauf nimmt muß mit
strengen Strafen s.o. und dem Verlust des Versicherungsschutz rechnen.
Ich weiß leider nicht ob die entgegengesetzte "Schaltvariante" die vor der
CE Einführung üblich war,jetzt umgerüstet werden sollte.Wahrscheinlich gibt es so eine Art Bestandsschutz,was natürlich kein"Freibrief"für Gewässerverschmutzung bedeutet.
Gruß Arno
Hier geht es doch nicht darum wissentlich oder billigend Gewässerschäden in Kauf zu nehmen. sondern ausschließlich darum ob es geboten bzw. notwendig ist, die Bilgenpumpen des Bootes, auch bei Abwesenheit des Skippers, in einem aktiven Status zu belassen.
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  #38  
Alt 06.02.2011, 15:06
Arno Arno ist offline
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Zitat:
Zitat von plutos Beitrag anzeigen
Hier geht es doch nicht darum wissentlich oder billigend Gewässerschäden in Kauf zu nehmen. sondern ausschließlich darum ob es geboten bzw. notwendig ist, die Bilgenpumpen des Bootes, auch bei Abwesenheit des Skippers, in einem aktiven Status zu belassen.
Ich geb`s auf! Vieleicht hift Dir das:"Wo kein Kläger,ist auch kein Richter"
Gruß Arno
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  #39  
Alt 06.02.2011, 15:30
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Libertad Libertad ist offline
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Zitat:
Zitat von Arno Beitrag anzeigen
Ich geb`s auf! Vieleicht hift Dir das:"Wo kein Kläger,ist auch kein Richter"
Gruß Arno

Wobei ein gewisser Anteil der Bevölkerung bei bunt schillerndem Wasser sehr schnell vor Ort ist und sich zu ungewünschten Handlungen hinreißen läßt.
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Gruß
Ewald
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  #40  
Alt 06.02.2011, 15:59
Kielholer Kielholer ist offline
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Zitat:
Zitat von plutos Beitrag anzeigen
Hier geht es doch nicht darum wissentlich oder billigend Gewässerschäden in Kauf zu nehmen. sondern ausschließlich darum ob es geboten bzw. notwendig ist, die Bilgenpumpen des Bootes, auch bei Abwesenheit des Skippers, in einem aktiven Status zu belassen.
Na Plutos, wurden Sie hier geholfen?

Meine Pumpen sind noch nie von selbst angelaufen und wenn, dann hätte es nicht bunt geschillert. Die letzte Brühe hole ich stets mit Schöpfkelle und Schwamm raus; das bisschen Öl im Eimer löst sich mit einem Schuss Kaltreiniger auf: Nix Ölfilm zu sehen.
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Gruß Wilfried
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  #41  
Alt 06.02.2011, 16:21
plutos plutos ist offline
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@Kielholer

wir haben doch wunderbar kontrovers diskutiert, dafür ist dieses Board perfekt!


Vielen Dank allen Beteiligten!
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  #42  
Alt 06.02.2011, 16:36
Benutzerbild von jannie
jannie jannie ist offline
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Moin,
Manchmal kann ich der Diskussion nicht ganz folgen.
Gewässerverunreinigend habe ich nur drei Substanzen an Bord: 1. das 15 W 40 in der Maschine, die Menge reicht nicht aus, um den Pumpenschalter zu aktivieren: 2.das Getriebeöl im Wendegetriebe, ist ne separate Bilge ohne Pumpe, Menge gering; 3. den Diesel im Tank zusammen 2000l aufgeteilt auf drei Tanks. Bei 1 und 2 passiert ohne ein Zusatzereignis nichts nach draussen, wird an den Tanks oder Verrohrungen was undicht, fängt das erstmal an, zu tropfen. Also noch kein Problem. Beim GAU, wenn der ganze Diesel unbemerkt in die Bilge läuft, habe ich ein Problem, weil ab ca. 150 l Austritt die Bilgepumpe anspringt und Diesel nach draussen fördert. Solche Schäden kommen aber kaum als Überraschung vor, sondern eher, wenn ich auf die Felsen fahre oder mich jemand rammt. Der potentielle Gewässerschaden daraus ist durch die Haftpflicht abgedeckt.
Und bei Wassereinbruch, weswegen man ja die Bilgenpumpen hauptsächlich installiert hat, stört mich ein ganz geringer Ölfilm, der mit dem Wasser auftritt, erstmal nicht, wenn der Dampfer gerade absaufen will, auch hier springen die Bilgepumpen erst an, nachdem schon die bekannten 150 l Wasser im Boot sind. Und dafür habe ich die Automatik dran und die bleibt, solange das Boot im Wasser liegt, auch eingeschaltet.

Die Doppelereignisse, ( zB. grosser Wassereinbruch bei gerade auslaufendem Maschinenöl) werden bei meinem Boot sicherheitstechnisch nicht betrachtet, ich betreibe doch hier kein Kernkraftwerk! Und die Verschaltung der Pumpen ist nach CE installiert, ich trenne aber bei Abwesenheit alle anderen Verbraucher vom Netz und lasse nur die Automatik- Pumpen eingeschaltet.
gruesse
Hanse
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  #43  
Alt 06.02.2011, 16:59
plutos plutos ist offline
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@ jannie

Bravo !
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  #44  
Alt 06.02.2011, 17:28
Kielholer Kielholer ist offline
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Zitat:
Zitat von plutos Beitrag anzeigen
@ jannie

Bravo !
Jawollski! Erst bei Jannies Beitrag kam so ein Gefühl in mir hoch, unsere Bilge-Pumpen könnten fachgerecht installiert sein.
__________________
Gruß Wilfried
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  #45  
Alt 06.02.2011, 17:41
Benutzerbild von piep
piep piep ist offline
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haltet eure bilgen sauber, und das umweltproblem durch ölverschmutzung wird minimiert.

was nützt eine bilgenpumpe an der batterie bei längerer abwesenheit? im extremfall gibt das einen schiffsbrand. ansonsten säuft der kahn zeitverzögert ab, nämlich dann, wenn die batterien leer sind.
sinn bei längerer abwesenheit macht eigentlich nur eine netzbetriebene pumpe, und die ist auch noch deutlich leistungsfähiger als eine bordpumpe.
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everybody ist perfekt - not mi!
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  #46  
Alt 06.02.2011, 18:02
Arno Arno ist offline
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Zitat:
Zitat von jannie Beitrag anzeigen
Moin,
Manchmal kann ich der Diskussion nicht ganz folgen.
Gewässerverunreinigend habe ich nur drei Substanzen an Bord: 1. das 15 W 40 in der Maschine, die Menge reicht nicht aus, um den Pumpenschalter zu aktivieren: 2.das Getriebeöl im Wendegetriebe, ist ne separate Bilge ohne Pumpe, Menge gering; 3. den Diesel im Tank zusammen 2000l aufgeteilt auf drei Tanks. Bei 1 und 2 passiert ohne ein Zusatzereignis nichts nach draussen, wird an den Tanks oder Verrohrungen was undicht, fängt das erstmal an, zu tropfen. Also noch kein Problem. Beim GAU, wenn der ganze Diesel unbemerkt in die Bilge läuft, habe ich ein Problem, weil ab ca. 150 l Austritt die Bilgepumpe anspringt und Diesel nach draussen fördert. Solche Schäden kommen aber kaum als Überraschung vor, sondern eher, wenn ich auf die Felsen fahre oder mich jemand rammt. Der potentielle Gewässerschaden daraus ist durch die Haftpflicht abgedeckt.
Und bei Wassereinbruch, weswegen man ja die Bilgenpumpen hauptsächlich installiert hat, stört mich ein ganz geringer Ölfilm, der mit dem Wasser auftritt, erstmal nicht, wenn der Dampfer gerade absaufen will, auch hier springen die Bilgepumpen erst an, nachdem schon die bekannten 150 l Wasser im Boot sind. Und dafür habe ich die Automatik dran und die bleibt, solange das Boot im Wasser liegt, auch eingeschaltet.

Die Doppelereignisse, ( zB. grosser Wassereinbruch bei gerade auslaufendem Maschinenöl) werden bei meinem Boot sicherheitstechnisch nicht betrachtet, ich betreibe doch hier kein Kernkraftwerk! Und die Verschaltung der Pumpen ist nach CE installiert, ich trenne aber bei Abwesenheit alle anderen Verbraucher vom Netz und lasse nur die Automatik- Pumpen eingeschaltet.
gruesse
Hanse
Wenn nichts passiert,ist nichts los.Nicht jeder hat so ein perfektes Schiff.
Gruß Arno
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  #47  
Alt 06.02.2011, 18:06
Joggel Joggel ist offline
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Hallo
Idealerweise wäre es, wenn die Pumpe mit der Automatik etwas höher in der Bilge steht. Wegen einigen Litern säuft ein Boot nicht ab. Wenn es mehr wird, und einige Tropfen Öl mit ins Wasser gehen, wird man sicher aufmerksam, und kann den Eigner verständigen um Schlimmeres zu verhindern. PS ( Öl gehört natürlich nicht ins Wasser)
Gruß Joggel
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  #48  
Alt 06.02.2011, 18:26
Kielholer Kielholer ist offline
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Zitat:
Zitat von Arno Beitrag anzeigen
Wenn nichts passiert,ist nichts los.Nicht jeder hat so ein perfektes Schiff.
Gruß Arno
Das hat er bestimmt - ´n richtig feiner Dampfer! .......... Aber mit den 2000 Litern Diesel hat er uns doch ´n Bären aufgebunden, oder?
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Gruß Wilfried
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  #49  
Alt 06.02.2011, 18:28
Arno Arno ist offline
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Zitat:
Zitat von Kielholer Beitrag anzeigen
Jawollski! Erst bei Jannies Beitrag kam so ein Gefühl in mir hoch, unsere Bilge-Pumpen könnten fachgerecht installiert sein.
Aber hoffentlich nur das Gefühl,denn mit Gefühlen ist das so eine Sache! Nur der Ordnung halber,so eine "Schaltung"ist ja nicht verboten,heute jedoch nicht mehr zulassungsfähig.Die Ausgangsfrage bezog sich aber ausdrücklich auch auf versicherungsrechtliche Aspekte.
Gruß Arno

Geändert von Arno (06.02.2011 um 19:13 Uhr)
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  #50  
Alt 06.02.2011, 18:29
ChrisCraft ChrisCraft ist offline
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Zitat:
Zitat von Kielholer Beitrag anzeigen
Das hat er bestimmt - ´n richtig feiner Dampfer! .......... Aber mit den 2000 Litern Diesel hat er uns doch ´n Bären aufgebunden, oder?

Das glaube ich nicht,

schließlich ist er mit seinem Boot schon mal über den großen Teich gefahren.
Da braucht man schon ein bischen mehr Tankkapazität.
__________________
Gruß
Christoph
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