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  #41  
Alt 18.09.2020, 21:23
Bergteichkapitän Bergteichkapitän ist offline
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sieht ja wirklich ganz furchtbar aus - bloss schnell weg da ...
Diese bedrohliche Nebelwand ... wir verstehen uns!!
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  #42  
Alt 18.09.2020, 22:10
Bergteichkapitän Bergteichkapitän ist offline
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Tag 12 - vom Werbellinsee nach Oranienburg, Schlosshafen

Tagesstrecke 40,7 km
Schleusen 3
Motorstunden 5,3

Von dem schönen See mit den wabernden Nebelschwaden komme ich fast nicht los. Trotzdem fahren wir kurz vor 9 Richtung Werbellinkanal um am Anleger der ersten Schleuse gemütlich zu frühstücken.
Der Kanal im gemächlichen Schritt-Tempo ist ein Genuss, wobei mit den ersten Herbstfarben sogar die "Autobahn" HOW ihren Reiz hat
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Name:	20200918_1205HOW.jpg
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Als wir bei der Schleuse Lehnitz ankommen werden die wartenden Sportboote gerade reingelassen und wir können direkt am Ende der Kolonne mit reinfahren. Voll ist die Schleuse nicht geworden

Ein respektvoller Blick zurück als wir unten sind:
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Name:	20200918_1447Lehnitz.jpg
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... und weil das nun wirklich sehr fix ging legen wir eine Dümpelpause vor Anker im Lehnitzsee ein. (Der Angler kann da noch etwas Köder baden)
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Name:	20200918_1525Lehnitzsee.jpg
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Im Schlosshafen finden wir einen freien Platz und haben ein nettes Gespräch mit dem Hafenmeister. Zum Essen lassen wir heute Pizza liefern und gehen anschliessend noch Vorräte für die letzten zwei Tage kaufen.

Morgen zum Frühstück erwarten wir liebe Freunde an Bord, die hier ganz in der Nähe wohnen und planen, sie am Abend in Berlin wieder abzusetzen. Wird also wieder ein spezieller Tag

Liebe Grüsse
Martin und Crew
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  #43  
Alt 18.09.2020, 22:14
Duc749 Duc749 ist offline
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Netter Bericht.

Weiter so.
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Alt 19.09.2020, 10:30
Benutzerbild von Kaftain
Kaftain Kaftain ist offline
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Schleuse Lehnitz, Glück (des Tüchtigen) gehabt.
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  #45  
Alt 19.09.2020, 23:08
Bergteichkapitän Bergteichkapitän ist offline
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Tag 13 - vom Schlosshafen Oranienburg nach Berlin, Neues Ufer Moabit

Tagesstrecke 41,7 km
Schleusen 2
Motorstunden 6,1

@Duc794: Lange geht es leider nicht mehr "weiter so" ... dies ist unser zweitletzter Fahrtag auf dem Wasser ... Urlaub geht immer zu schnell vorbei
@Kaftain: Glück gehabt sicher ... aber "des Tüchtigen" geht auf Deine Verantwortung

Kurz vor acht spaziert unser Smut zum Bäcker, damit es eine gute Auswahl frischer Brötchen für uns und unsere Tagesgäste gibt. Die überzähligen werden wir morgen zum Frühstück auftischen.
Unsere Oranienburger Freunde erscheinen pünktlich gegen 9 an der Hafenkante und wir bitten sie an Bord. Zu sechst gibt es ein ausgiebiges Frühstück und danach eine kleine Hafenrundfahrt: erst an einen Steg, wo an einer Wassersäule ein Schlauch hängt. Dieser gehört einem netten Eigner, der uns erlaubt, den Schlauch zu benutzen wenn wir ihn nicht mitnehmen Hier also für unsere letzten 2 Tage Wasser gebunkert und dann im Servicehafen gegenüber den Schwarzwassertank teilentleert, damit zwei Tage Abwasser reinpassen.

Nun auf die Havel Richtung Spandau. Bald haben wir einen Schubverband vor uns, der uns etwas ausbremst und die Luft mit Abgasschwaden anreichert.
Auf einer langen geraden Strecke versuche ich ihn zu überholen und dabei passiert der Fehlentscheid des Tages: Als ich ein entgegenkommendes Ruderboot erblicke folge ich nicht meinem ersten Impuls "Fahrt rausnehmen und das Überholmanöver abbrechen" und lande im Standgas mit wenig Fahrt zwischen dem Schubleichter und dem Ruderboot. Keine angenehme Situation, besonders für das schwächere Boot, auch wenn es zum Glück keine schlimmen Folgen hatte.
Ein Fehler der Sorte, die ich im Leben kein zweites Mal machen will und falls ein betroffener hier mitliest bitte ich um Verzeihung.

Also auf der folgenden unübersichtlichen Strecke brav hinter dem Schuber und erst als uns in einem breiten übersichtlichen Abschnitt ein kleines Passagierschiff überholt hänge ich mich dran und dieses Manöver gelingt. Der Schubverband wird uns natürlich vor der Schleuse Spandau wieder einholen, doch die freie Fahrt mit sauberer Luft ist schon angenehm.

Der Sportboot-Warteplatz in Spandau ist schon voll belegt als wir ankommen und wir dürfen im Päckchen auf das grüne Licht warten. Das ist schon besser als lange im Kreis rumzufahren. Unser Nachbar zeigte sich erstaunt über so viele Berufler an einem Samstag und wir stellen uns schon auf eine längere Wartezeit ein.
Als uns der oben erwähnte Schubverband einholt entsteht gerade durch ihn die Gelegenheit, Sportboote zu schleusen, und wir kommen mit! Er lässt den langen Leichter am Warteplatz und fährt mit dem kurzen ein, so dass wir (6 grosse und 4 kleine) noch gut dahinter passen.

Gleich nach der Schleusenausfahrt scharf links Richtung Chrlottenburg abgebogen und bald folgt das zweite Schlüsselerlebnis des Tages. Kurz vor der Schleuse liegt ein Boot manövrierunfähig am Rand und ich werde gefragt, ob ich es bis zum Anleger schleppen kann. Ich hätte gern geholfen, habe aber einen Chartervertrag unterschrieben, der mir genau das verbietet. Als wir am Anleger warteten konnte ich beobachten, wie ein kleineres Motorboot den Havaristen in Schlepp nahm und freute mich für ihn, dass er bald sicher am Anleger vertäut war.

Nun geniessen wir einen Vorgeschmack auf das, was uns morgen erwartet - die Berliner Innenstadt als krönender Abschluss unserer Tour.
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Name:	20200919_1750Berlin.jpg
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Wir setzen unsere Tagesgäste am Bundesratsufer an Land, von wo aus sie den Heimweg mit U-Bahn und Regio antreten wollen. Für uns ist aber hier kein Platz für die Übernachtung frei und so fahren wir zurück zum Anleger "Neues Ufer". Morgen vor 9 soll es von hier aus durch die Stadt und dann in die Dahme und nach Zeuthen gehen.

Nun husch ins Körbchen und viel Grüsse
Martin
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Alt 21.09.2020, 00:58
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Tag 14 - vom Anleger "Neues Ufer" nach Zeuthen

Tagesstrecke 66,9 km
Schleusen 1
Motorstunden 7,6

Da wir heute am letzten Tag mit packen und Boot leerräumen beschäftigt sind nur eine kurze Zusammenfassung des Tages. Auf der Heimreise morgen im ICE werde ich dann noch einige Bilder von unseren heutigen Eindrücken nachliefern!

Pünktlich um 8:45 erscheint die Crew zum Frühstück und so können wir vor halb zehn in Richtung Innenstadt ablegen. Das reicht locker vor der "Funkzeit" zum Mühlendamm.
Die wenigen Berufler, die um diese Zeit schon zu Gange sind, machen auf uns einen lockeren Eindruck. Wir werden freundlich gegrüsst, auch von der WSP, die uns auf halbem Weg begegnet. Als wir vor einer Brücke aufstoppen, um ein entgegenkommendes Passagierschiff nicht zu behindern, ruft uns ein freundlicher Schiffsführer vom Anleger aus zu wir sollten rasch losfahren, der andere wolle gleich nach der Brücke wenden. Mit so guter Kommunikation war die ganze Strecke stressfrei zu schaffen und ich habe die Fahrt wirklich genossen.
Natürlich habe ich mir das Klasse pdf von Fronmobil daheim schon ausgedruckt und bereitgelegt - brauchte ich zwar mangels Funk nicht zum Anmelden vor den Brücken aber es hat mir sehr geholfen meine Position zu verfolgen.

An der Mühlendammschleuse sprang sofort das Signal für Sport auf grün als wir ankamen. Tor offen und Einfahrt frei - das war die schnellste Schleusung, die wir je erlebt haben: wir waren kaum in der Kammer als schon das Tor schloss und noch während wir unsere Leinen um die Poller warfen begann der Wasserspiegel zu steigen. Bei der zügigen Ausfahrt war uns auch klar, warum da so fix gearbeitet wird: obwohl die zweite Kammer gerade mit Beruflern gefüllt zu Tal ging wartete bereits wieder einer auf die Kammer, die wir gerade verlassen hatten.

Berlin vom Wasser aus ist wirklich ein tolles Erlebnis und auch das Umland ist sehr schön. Ich habe eine Extra Schleife eingelegt, damit ich am letzten Tag noch lange fahren konnte
Also nach Köpenick via Teltow- und Britzer Verbindungskanal noch mal nach Oberschöneweide zurück um beim zweiten Anlauf in Köpenick Richtung Grosser Müggelsee abzubiegen. Da war ja ordentlich was los, hat riesig Spass gemacht und dann an klein Venedig vorbei und über den Seddinsee Richtung Zeuthen hat uns sehr gefallen. Die beiden Kanalstrecken hätte man sich sparen können und in Köpenick einfach zum Abzweig zurückfahren ... aber mir war heute danach zumute noch einmal richtig Strecke zu fahren. Ich komme ja dann lange nicht mehr aufs Wasser

Also bis morgen für Bilder vom Tage
Gruss Martin
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  #47  
Alt 21.09.2020, 14:30
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Kaftain Kaftain ist offline
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Sehr schön,
kommt wieder gut heim in die Berge und den Teich!
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