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Segel Technik Technikfragen speziell für Segelboote.

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Alt 11.12.2017, 18:44
Benutzerbild von marsvin
marsvin marsvin ist offline
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Zumj Thema Rollreff: Ich habe damals mein Vorsegel sehr schnell auf Rollreff umgerüstet, weil es mir bei Wind auf dem Vorschiff meines Zwergs einfach zu gefährlich ist. Seidem bin ich mehrmals in schweres Wetter geraten, bei dem ich nicht hätte auf dem Vorschiff herumkriechen gemocht hätte, das Reffen der Rollgenua ging immer problemlos, da ich immer darauf achte, genug Leine auf der Trommel zu haben. Es ist mir natürlich bekannt, dass das Segel darunter leidet, wenn es so beansprucht wird, aber nach mehr als zehn Jahren steht das Segel immer noch vernünftig, und meine Sicherheit ist mir einfach wichtiger als das Material.
Wenn das Vorsegel in dem Video wirklich nicht mehr ganz einzudrehen war, weil nicht mehr genug Leine auf der Trommel war, ist das mMn ein Versäumnis des Vercharterers, eine weitere Möglichkeit ist allerdings eine Wuhling auf der Trommel, weil das Segel nicht kontrolliert ausgerollt wurde, sonder die Reffleine einfach losgeworfen wurde,
Siggi
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  #42  
Alt 11.12.2017, 19:35
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Moin Seglers
Also zum Thema Rollreffvorsegel,da habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen, sicher gibt es einige bessere Segelschnitte die auch noch eine stark gereffte Genua so lala stehen lassen,aber die sind dann bei Leichtwind wiederum etwas zu schwer.Undwas man da oft für Kartoffelsäcke hinter den Rollanlagen bewundern kann ist schon rein doll.Aber einige Segler mit denen ich unterwegs war haben auch ein Starkwind-Rollvorsegel in der Segellast das wird dann je nach Wetterbericht vorsorglich eingezogen,also noch im Hafen,weil Segelwechsel aus dem Profilvorstag bei aufkommenden Starkwind ohauahauaha,da waren wir noch zwanzig Jahre jünger und haben das des nächtens auf der Ostsee gerade eben so hinbekommen(Luffe37)der Vorschiffsartist musste da nach aber in die Koje.
gruss hein
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Alt 11.12.2017, 20:11
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Eine große Leichtwindgenua wird im teilgerefftem Zustand sicherlich nicht stehen, aber auch die Segelmacher haben dazugelernt. Meine ist aus etwas schwererem Tuch mit entsprechendem Schnitt und im Vorliek eingenähten Schaumstreifen. Die sorgen dafür, dass das Segel flach bleibt und der Druckpunkt nicht ewig weit nach hinten wandert, eine entsprechende Verstellung des Holepunktes tut dann ein Übriges, so dass ich sogar mit etwa halb eingerolltem Segel allein noch kreuzen kann, die Höhe am Wahren Wind hält sich dann allerdings in Grenzen. Besser geht es mit der Windstärke angepasst eingerefftem Groß und entsprechend weniger Vorsegel,
Siggi
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Alt Gestern, 08:41
Benutzerbild von KaiB
KaiB KaiB ist offline
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Zitat:
Zitat von marsvin Beitrag anzeigen
Eine große Leichtwindgenua wird im teilgerefftem Zustand sicherlich nicht stehen...
So isset.

Und wie umseitig bereits bemerkt kann die sich so eng ums Stag würgen das man kaum Chancen auf geregeltes einrollen hat.
Mit Glück und auf Zug geführter Schot sowie Holeleine läßt sie sich noch mal zum bergen kurz ganz ausrollen. Dann stimmt auch die Zahl der Wicklungen auf der Rolle so halbwegs.
Das gefährlich enge Gewürge und den miesen Stand kann man auf dem ersten Bild erkennen.

Auf dem zweiten ist die Fahrtengenua mit dickerem Tuch.
Der Stand ist zwar immer noch recht dürftig aber das schwere Tuch legt sich wesentlich ordentlicher ums Stag, mit entsprechend weniger Stress beim ein- und ausrollen unter Last.

Da ein Mosegler eh keine ausgesprochene Rennsau ist nehme ich die Leichtwindnachteile locker in Kauf. Sicherer ist so ein Kompromisslappen definitiv. Das ist mir mittlerweile wichtiger.
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Gruß
Kai
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