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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #141  
Alt 21.09.2021, 10:57
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Ist die Puzzleschäftung beim Biegen denn genauso stabil? Sicher ist die Klebekante länger, ist von der Fläche aber doch kleiner und die Scherkräfte werden nicht so gut abgefangen...
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gregor

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  #142  
Alt 21.09.2021, 15:12
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Moin Gregor,

wie heißt es so schön, "Viele Wege führen nach Rom! Und noch mehr dran vorbei!", ich denke, dass ich so schneller, sicherer und mit etwas geringerem Aufwand beim Zusammenbau der mehrteiligen Bauteile ans Ziel komme.

Die Puzzleschäftung wird durch eine ganze Reihe gewerblicher Anbieter von Bootsbausätzen angeboten, weil sie zum einen sehr genaue Zusammenbauten ermöglicht und dem Erbauer so den Erfolg doch erreichbar macht.

Dass sie bei meinem Frästeilesatz zum Einsatz kam, entsprach meinem ausdrücklichen Wunsch, weil ansonsten aktuell (September 2021) als Standardverbindung zusammengesetzter Bauteile dort (Boatkits.de) der Stumpfstoß angewendet wird.

Die Puzzleschäftung, die Herr Olesen bei meinem Satz gefräst hat, passt saugend ineinander und das resultierende Bauteil hat die perfekte Form.

Eine gute Erklärung der Puzzleschäftung und des Für und Wider ist hier zu finden.

Viele Grüße Dietrich
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Ich habe zu wenig Geld, um mir "billiges" Werkzeug kaufen zu können.
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  #143  
Alt 25.09.2021, 20:58
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Standard Frästeile für den Rumpf

Moin,

ein paar Bilder zum Lieferumfang.


Die Spanten, Stringer und Duchten.




Die Planken - es sind fünf je Seite.




Die gefrästen Planken




Ganz schön beeindruckend - finde ich.

Grüße Dietrich
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  #144  
Alt 27.09.2021, 11:01
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Moin Dietrich,
vermutlich kennst du das ja schon, aber hier sind ein paar "Dampfbootbilder":
https://www.flickr.com/photos/jkohne...57719912438043
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Gruß, Günter
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Alt 26.05.2022, 21:10
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Moin,

weil das Wetter dem Bootsbau zuträglicher geworden ist, habe ich letzte Woche das Material für den Hellingkasten besorgt. Der Preis war erstaunlicherweise der gleiche wie im Oktober letzten Jahres, was aber wohl daran liegt, dass die entsprechende Qualität "nicht so geht" und schon länger liegt, wie der Kollege sagte.

Ich habe die Idee von Vivier aufgegriffen und werde den Kasten aus OSB-Platten mit 35 und 29 cm Kantenlänge bauen. Die große Platte habe ich der Einfachheit halber gleich im Baumarkt sägen lassen. Die Platten werden geklebt und anschließend noch gedübelt.



Der fertige Kasten kommt dann auf einen Untersatz aus dem Großküchenbereich mit Lenkrollen (zwei davon feststellbar) drunter, die ein jederzeitiges Verfahren zulassen. So hoffe ich jederzeit gut an die zu bearbeitenden Stellen des Rumpfes heran zu kommen.

Außerdem habe ich Harz, Härter, Glas und Hilfsstoffe beim Hersteller des Frästeilesatzes bestellt.

Viele Grüße
Dietrich
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Alt 29.05.2022, 20:32
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Moin,

heute habe habe ich ein wenig geleimt - die erste Hälfte des Hellingkastens nämlich. Als günstig erwies sich, dass noch zwei Regalwinkel auf ihren Einbau warteten. So war es leicht, den ersten Winkel aus einer breiten und einer schmalen Platte zu verkleben.



Um sicher zu sein, dass die Klebenaht auch hält, lasse ich ihr bis morgen Zeit, bevor die Zwingen entfernt werden und der zweite Winkel geklebt wird.

Grüße
Dietrich
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Alt 01.06.2022, 03:59
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Moin,

die OSB-Plattenstreifen des Hellingkastens sind miteinander verleimt und der ist im Winkel. Auch die Anschläge für den Unterwagen konnte ich gestern anleimen und nach einem Tag Trockenzeit werden die Zwingen heute abgenommen. Die Platten des Kastens werden noch miteinander verdübelt, so dass seine Stabilität dann - so hoffe ich zumindest - über jeden Zweifel erhaben ist.

Hier was fürs Auge.

Die zwei Einzelwinkel des Kastens werden miteinander verklebt.




Der Kasten auf dem Unterwagen während die Anschlagleisten geklebt werden.




Spant 3 und Spant 1.7 probeweise aufgelegt, um einen ersten Eindruck von dem zu bekommen, was ich da schaffen möchte.




Ich habe vor, das Gerüst aus Wrangen 1.1 bis 3.5, Spanten 1.1 und 3 sowie den Stringern direkt auf dem Kasten anzuordnen, mir einigen Stress beim Ausrichten der Spanten sparen und so in einer komfortablen Höhe arbeiten zu können.

Grüße Dietrich
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  #148  
Alt 01.06.2022, 23:51
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Standard Hellingkasten fertig

Moin,

der Hellingkasten ist nach dem Verdübeln der Ecken mit jeweils 10 eingeleimten 6 mm Dübeln soweit fertig. Vorläufig wird er auf dem Untergestell mit einem normalen Spanngurt fest gezurrt. Damit ist es sehr gut möglich, das Untergestell leicht und sicher zu bewegen.




Probeweise habe ich die beiden Teile des Stringer 0 (Mittellängsstringer) zusammen gesteckt und auf den Hellingkasten gelegt, um mir ein Bild zu machen.




Viele Grüße
Dietrich
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Alt 02.06.2022, 09:40
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Moin Dietrich,
ein starker Kasten, "Backbone", wie im englischen Sprachraum wohl gesagt wird.
Eine starke seitliche Belastung, die die obere Platte deines Kastens gegen die untere auf Scherung beansprucht, scheint im normalen Bauablauf nicht sehr wahrscheinlich. Aber vielleicht ist es eine Überlegung wert, in die Enden des Kastens noch Knaggen einzuleimen. Rechtwinklige Dreiecke aus OSB-Resten, der Aufwand wäre gering, die gewonnene Absicherung erheblich.
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Gruß, Günter
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Alt 04.06.2022, 05:36
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Moin Günter,

danke für die Überlegung, aber ich werde es erst mal so lassen, ich habe - bis zum Beweis des Gegenteils - Vertrauen in meine Arbeit und die verwirklichte Lösung (PONAL-Parkettleim wasserfest hat richtig verarbeitet enorme Klebkräfte).

Gestern habe ich mal den Propeller zum Kiel gestellt und eine Latte angelegt, um mir ein paar Verhältnisse zu verdeutlichen und etwas Stoff zum drüber Grübeln zu haben. Die Freiräume um den Propeller werde ich entsprechend den Empfehlungen des Hersteller wählen.

Hier das entsprechende Bild.




Erst mal sieht es ganz gut aus, aaaaber die Neigung der Propellerwelle erscheint mit etwas steil. Ich habe gestern den BAADER gewälzt, aber leider vergeblich und die Hinweise im Netz sind auch so ...., ich bräuchte also mal einen Rat, wie groß denn die "optimale" Neigung der Propellerwelle sein sollte. Vorsichtshalber schon mal ein Danke, an die, die sich mit "dem Käse" beschäftigen möchten.

Viele Grüße Dietrich
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Alt 04.06.2022, 06:54
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Moin Dietrich
Der Winkel den die Welle mit der Konstruktionswasserlinie bildet (in der Seitenansicht) hängt in erster Linie vom geplantem Propellerdurchmesser + erforderlichem Freischlag am Boden ab. Man kann da später durch das achtere Totholz und die Stevenrohrlänge etwas ausgleichen ist aber durch das Ruder eingeschränkt.
Es gibt natürlich auch so etwas wie einen optimalen Winkel von Propulsionsanlagen, also deren Abstrahlwinkel zum Boden der Konstruktion. Da hat man wohl in den letzten 30-40 Jahren in meiner Lehrfirma herausgefunden. dass man der ganzen Geschichte einen kleinen Winkel nach unten vorgibt um Turbulenzverluste zu vermeiden. das gilt aber für Anlagen mit gerichtetem Propellerstrahl(Korddüse) die unter weitgehend waagerechten Anlagenböden (Schiffe, Bohrinseln) hängen. Früher war man da, bedingt durch die Fertigungsmöglichkeiten, an rechtwinkelige Thrusterwinkelgetriebe gebunden. Bei Booten ist der Winkel aber durch die Bauweise ohnehin vorgegeben und das Optimum schon überschritten. Sehen muss man auch m.E., dass der maximal zulässige Neigungswinkel der Maschine in Längsrichtung nicht überschritten wird, Dampfmaschinen sollten meines geringen Wissens nach immer ziemlich waagerecht stehen, so dass man da so wie so eine Kardan/Gelenkwelle mit Drucklager einplanen sollte.
Gruß Hein

Geändert von hein mk (04.06.2022 um 07:15 Uhr)
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  #152  
Alt 07.06.2022, 07:51
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Moin Hein,

danke für Deine Gedanken. Irgendwie hatte ich gehofft, doch ein paar "belastbare" Zahlen zu bekommen, aber augenscheinlich scheint das Problem aber "keines zu sein" oder es gibt wirklich niemand, der hier liest und von derart speziellen Fragen Ahnung hat und das auch zeigen möchte.

Ich werde es also weiter so machen, dass mir die Sache gefällt und dass sie übersichtlich angeordnet sowie gut und schlüssig zu bedienen ist, schließlich will ich ja auch damit fahren. Außerdem muss ich jetzt schon daran denken, dass ich mich irgendwann mal davon trennen muss, weil .... .

Viele Grüße
Dietrich
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  #153  
Alt 07.06.2022, 12:18
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Moin Dietrich,

ich lese mit Begeisterung hier mit und bin fasziniert ob der zahlreichen zu beachtenden Dinge. Aber leider kann ich hier nur mit rudimentärem Halbwissen aufwarten, welches im Schatten deiner Aktivitäten verblasst.

Daher halte ich auch lieber den Mund. Auch wenn dieser Post eine andere Sprache spricht

Mach weiter so. Wenn mir was Bahnbrechendes auffällt, liest du es...
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Gruß

Klaus

Küstenklatsch der Kieler Sprotten
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  #154  
Alt 07.06.2022, 14:21
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Moin Dietrich
Belastbare Zahlen in so fern, dass ein Propeller zwischen der Kiel/Bodenkonstruktion einen Freischlag von ca 10% des Propellerdurchmessers haben soll. Bei sehr langsam laufenden Propellern mit ungerader Flunkenzahl kann man das wohl etwas nach weniger Freischlag hin anpassen.
Die 10% sind so ein Richtwert der allgemein so zu lesen ist bei denen die da gaaaanz veel dröber weten.
Oh hauahauaha! Da hat sich bei mir doch dieser 10%-Wert für den Freischlag in der Birne festgesetzt und eine jüngere Veröffentlichung die ich gerade gegockelt habe spricht vom Doppeltem(20%) für Segelboote
Gruß Hein

Geändert von hein mk (07.06.2022 um 14:38 Uhr)
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  #155  
Alt 07.06.2022, 16:17
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Moin Dietrich,

ich bin jetzt da mal, so wie auch Klaus das von sich schreibt, auch nur mit Halbwissen oder Bauchgefühl ausgestattet, fand die Frage aber trotzdem ganz interessant, weshalb mich das nicht ganz losgelassen hat.

So vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass Du bei 0°, also waagerechter Propellerachse relativ viel Propellerstrahl aus dem Wasser heraus bläst und an Vortrieb verlierst. Mit steigendem Winkel wird der Wirkungsgrad (so nenn' ich das jetzt mal) erst besser, bevor dann der Antriebsvektor so stark nach unten zeigt, dass Du wieder mehr das Heck anhebst als das Boot vorwärts treibst.

Ja das sind jetzt extreme, ich bin da jetzt auch auf keinen grünen Zeig gekommen.

Aber vielleicht hilft der Begriff des Propellerstrahl etwas weiter, denn dazu gibt es eine Menge Untersuchungen, die sich auf die Strahlengenese beziehen, also wie sich das Strahlgeschwindigkeitsprofil in einiger Entfernung vom Propeller verhält. Für Dich dürfte da eher das Aufwerfen der Wasseroberfläche interessant sein, die Untersuchungen denken da eher an Schäden am Ufer. Aber prinzipiell basiert beides auf dem Strahlgeschwindigkeitsprofil.



Wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere, sollte der optimale Winkel unter 10°-13° liegen, weil danach der Ausbreitungswinkel kleiner als die Achsenneigung ist. Aber die Zeichnung bezieht sich auf Binnenschiffe mit einem Propeller von 0,5-0,8 m und einer Drehzahl von ca. 700/min und einer Leistung von 100-200 PS

Da bin ich dann aber mit meinem Latein am Ende. Aber mehr Latein findest Du wahrscheinlich hier im Kapitel 5 S. 87ff:

https://www.lemos.uni-rostock.de/sto...r/Prop_new.pdf

Vielleicht hilft Dir das weiter

Mio
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If you think about it, you won't do it.
- Luke Powell
Baubericht Morbic 12 von Francois Vivier
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  #156  
Alt 08.06.2022, 20:32
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Hallo,

danke, da kann ich, wenn mir denn danach ist, etwas Selbstudium betreiben.

Zwischenzeitlich mache ich aber erst mal mit dem Rumpf weiter, zumal in den Hellingkasten nun auch die Befestigungsverstärkungen aus Laminatholzleisten eingeklebt sind.




Als erstes Teil wurde der Stringer 0 (Mittellängsstringer) "gepuzzelt", was nach leichtem Versäubern der Puzzlekonturen sehr gut funktionierte.




Und so sieht der fertige Stringer aus. In die Schlitze werden die Spanten und Wrangen eingesteckt. Das vereinfacht die Sache ziemlich.




Als nächstes folgte Planke 0.







Heute Abend ist dann Planke 1 geklebt worden.




Augenblicklich kann ich jeden Tag eine Planke (linke und rechte Seite) kleben, ich hoffe, dass das Wetter so bleibt, es ist günstig für den Bau.


Viele Grüße
Dietrich
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Alt 10.06.2022, 19:51
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Moin,

jeden Tag gibt es aktuell eine Planke mehr zu bestaunen. Die zwei "zweite Planke" (Planke 1 im Plan) ist fertig und aktuell ist die Planke 2 in Arbeit.

Hier ein Blick auf die fertigen "Planke 1" - ich finde die Linien schön geschwungen, mal sehen, wie sich das dann im Verbund mit den anderen darstellt.




Ein direkter Blick auf die Puzzleverbindung.




Um ein Verkleben der Planken miteinander (ich verkleben die Planken beider Rumpfseiten in einem Zug) und am Hellingkasten zu vermeiden, habe ich mir Bauschutt-Müllsäcke als "Trennblätter" besorgt. Die eignen sich nach meinen Erfahrungen ganz hervorragend für den Zweck.


Mir gefällt, was ich sehe
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  #158  
Alt 13.06.2022, 21:25
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Standard Planken fertig "gepuzzelt"

Moin,

ich habe das gute Wetter am vergangenen Sonntag genutzt, um die "Planken 4" zu kleben.




Heute konnten die Zwingen abgenommen werden.




Ich habe dann alle Planken versammelt, um mal einen Eindruck zu gewinnen. Die Puzzlenähte der Planken sind zueinader versetzt, was der Stabilität des Rumpfes zugute kommen sollte.




Anschließend habe ich die Stringer, Wrangen und Spanten auf dem Hellingkasten zusammen gesteckt.







Abschließend habe ich die beiden Planken 0 auf das Gerüst gelegt. Ich finde, das sieht gut aus.




Ich habe gehofft, das Stringergerüst auf dem Hellingkasten lassen zu können und nur einen Torflügel öffnen zu müssen, wenn ich es aus der Garage heraus und wieder hinein schiebe, um dran zu arbeiten. Die Hoffnung war trügerisch, nun muss ich doch ein wenig umräumen.

Nun steht das Bohren der Löcher für die Kabelbinder an, davor graut mir ein wenig.

Viele Grüße
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Alt 22.06.2022, 20:36
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Standard "Stichweite" bei Stich & glue (Nähen & Kleben)

Moin,

ich habe in der Zwischenzeit eine ganze Menge gelesen, weil ich halbwegs belastbare Angaben zur Stichweite beim Nähen der Planken an meinem Rumpf gesucht habe. Fündig bin ich bei CLC Boats geworden. In der Baubeschreibung für die Chester Yawl sind folgende Werte zu finden:
  • Abstand der "Nählöcher" vom Rand der Planke - 10 mm (3/8"),
  • Abstand zwischen den "Nählöchern" - 100 mm (4")
Möglicherweise sind die Werte ja für andere "Bauwillige" interessant und hilfreich.

Nun muss ich nur noch den passenden Zirkel finden und dann kann ich mich an an die Arbeit machen - und die Bohrlöcher anzeichnen.


Viele Grüße
Dietrich
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Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.
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Ich habe zu wenig Geld, um mir "billiges" Werkzeug kaufen zu können.
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Alt 23.06.2022, 11:36
Michael61 Michael61 ist offline
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Hallo Dietrich,

ich verfolge deinen Baubericht mit großem Interesse und habe mich nun dazu entschieden, auch mal meinen Senf dazu zu geben.
Du schreibst, du suchst den passenden Zirkel, um die Löcher anzuzeichnen, was den Anschein erweckt, dass du die Löcher schon von vorneherein auf jeder Planke einzeln anzeichnen möchtest. Die Abstände der Löcher sind eigentlich überhaupt nicht wichtig, da sie einzig und allein der vorläufigen Fixierung beim Kleben dienen. Besser ist es, wenn du immer die nächste Planke mit Schraubzwingen oder Klebeband fixierst, dann in die beiden zu verbindenden Planken zwei genau gegenüberliegende Löcher bohrst, um sie anschließend miteinander zu fixieren. Zum Fixieren der beiden Planken würde ich keine Kabelbinder empfehlen, da du für die Kabelbinder relativ große Löcher bohren musst. Besser ist es, wenn du einen Kupferdraht nimmst, aus z.B. einem alten Elektrokabel in der Größe 1,5 quadrat (wird so in jedem Unterputzkabel verwendet) dann musst du nur Löcher mit ca. 2 mm bohren. Wichtig ist, dass es sich um einen Kupferdraht handelt und keine Litze. Das lässt sich dann wunderbar mit der Kombizange verdrillen.

Gutes Gelingen!
Gruß Micha
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