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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #5661  
Alt Heute, 10:22
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Fraenkie Fraenkie ist offline
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Zitat:
Zitat von onkelrocco Beitrag anzeigen
Also ein Rennrad fährt nicht schneller als ein MTB weil das größere Räder hat. Und sicher gab es auch Versuche mit Rennrädern mit noch größeren Raddurchmessern, die wieder ad acta gelegt wurden. Eben weil die Nachteile die Vorteile mehr als aufwogen.
Nicht schneller in der Momentangeschwindigkeit, aber leichter zu treppeln. Also kann der nicht gedopte Fahrradfahrer länger schnell fahren bis zur Pause.

Vergleiche doch mal Rennrad zu Klapprad.

Und irgendwo gibt es eben immer einen "optimalen" Kompromiss.
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  #5662  
Alt Heute, 10:32
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Zitat:
Zitat von onkelrocco Beitrag anzeigen
Also ein Rennrad fährt nicht schneller als ein MTB nur weil das größere Räder hat.
In erster Linie, weil es schmalere Räder und damit weniger Wind- und Rollwiderstand hat.

Vielleicht müssen wir uns an 21 Zoll Räder mit 155er Breite gewöhnen....
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Gruß, Jörg!
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  #5663  
Alt Heute, 10:57
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Zitat:
Zitat von erposs Beitrag anzeigen
in erster linie, weil es schmalere räder und damit weniger wind- und rollwiderstand hat.

Vielleicht müssen wir uns an 21 zoll räder mit 155er breite gewöhnen....
bmw i-3: 155/70 R19

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  #5664  
Alt Heute, 11:00
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
In erster Linie, weil es schmalere Räder und damit weniger Wind- und Rollwiderstand hat.

Vielleicht müssen wir uns an 21 Zoll Räder mit 155er Breite gewöhnen....
Das gibt aber keinen echten Sinn. Autos schaffen es heute, in deutlich unter 40 m von 100 km/h zum Stillstand zu kommen, das waren früher Werte, die Autos von Porsche vorbehalten waren.

Das liegt u. a. daran, dass Autos immer schwerer wurden und dementsprechend mehr Druck auf breitere Reifen ausüben können. Natürlich kann ein schweres Elektroauto noch besseren Druck und Traktion auf die Räder ausüben. Aber das ist ja abhängig von der Reifenbreite und nicht von der Radgröße.

Nichts ist leichter als ein Reifen und die Luft darin, keine Felge kann so leicht sein, abgesehen vielleicht von Carbon oder Magnesium, was indiskutabel ist für ein Serienauto. Ich möchte mal den Fahrkomfort sehen bei 21 Zoll... die vermutlich extrem hohe Lenkpräzision wird wohl kaum jemand ersthaft als Totschlag-Argument anführen wollen.

Fraenkie, wenn der BMW wirklich solche Reifen fährt würde mich ernthaft der Verschleiß interessieren.
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Grüße aus Randberlin, Rocco
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  #5665  
Alt Heute, 11:02
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
In erster Linie, weil es schmalere Räder und damit weniger Wind- und Rollwiderstand hat.

Vielleicht müssen wir uns an 21 Zoll Räder mit 155er Breite gewöhnen....
Dies ist seit Jahren bekannt, bzw. wird seit Jahren publiziert:

Zitat:
Conti schafft neuen Reifenstandard

Erster Reifen speziell für Elektrofahrzeuge

20.02.2012 | Autor: Jan Rosenow


Groß, schmal, geschlossenes Profil: So sehen laut Conti Reifen für E-Autos aus.
Ein niedriger Rollwiderstand der Reifen ist für jedes Auto wichtig – doch für Elektrofahrzeuge ist er geradezu essenziell, denn bei ihnen wirkt er sich sehr viel stärker auf die Reichweite aus.
Die Entwickler können von völlig neuen Voraussetzungen ausgehen. Denn E-Autos stellen keine so großen Anforderungen an die dynamischen Eigenschaften des Reifens, vor allem wegen ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit.
Der erste Serienreifen, der konsequent nach diesem neuen Anforderungsprofil entwickelt wurde, ist der E-Contact von Continental. Er geht zuerst in den Dimensionen 125/80 R 13 und 145/80 R 13 an den Start und besitzt eine Freigabe für das Renault-Elektroauto Twizy.

Aerodynamische Seitenwand


Von konventionellen Reifen unterscheidet sich der E-Contact durch folgende Merkmale: Die Seitenwand des Reifens ist so gestaltet, dass möglichst wenig Energie beim Ein- und Ausfedern verlorengeht; das Gewicht wurde gesenkt. Das Profil weist vier Längsrillen und eine hohe Lamellenzahl auf und verzichtet auf Querrillen. Die sehr flache Reifenkontur verhindert eine starke Bewegung der Gürtelelemente des Reifens; dies verringert ebenfalls den Rollwiderstand. Die Seitenwand verzichtet auf die sonst üblichen Kanten und Designelemente, um den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten.
Trotz seines speziellen Profils soll der Neuling sichere Fahreigenschaften, präzises Handling und kurze Bremswege auf nasser Straße bieten, heißt es aus Hannover. Außerdem soll er wenig Lärm verursachen.
Selbst wenn der E-Contact in seiner ersten Anwendung im 13-Zoll-Format daherkommt, rechnet Continental damit, dass zukünftige Elektroautos sehr viel größere Dimensionen verwenden werden. Wo die Reise hingeht, zeigt das Unternehmen mit einem Prototypen in der Dimension 195/55 R 20.
Er hat 30 Prozent weniger Rollwiderstand als konventionelle Reifen. Der Grund: Mit dem größeren Durchmesser verringert sich die Verformung des Reifens beim Einlauf in die Bodenaufstandsfläche – dies reduziert den Rollwiderstand erheblich. Gleichzeitig schafft das große Luftvolumen dieselbe Tragfähigkeit wie bei bisher üblichen Größen. Die Karosserien und Radhäuser künftiger E-Autos müssen allerdings auch auf diese Dimensionen hin ausgelegt sein.

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/ind...5457&pk=353972

Und der BMW i3 kommt ja nun auch schon seit Jahren mit 155-er oder 175-er Reifen in 19 oder 20 Zoll.
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Gruß Jörg



Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.
(Henry Ford)
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  #5666  
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Zitat:
Zitat von Jörg 07 Beitrag anzeigen
Dies ist seit Jahren bekannt, bzw. wird seit Jahren publiziert:

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/ind...5457&pk=353972



Und der BMW i3 kommt ja nun auch schon seit Jahren mit 155-er oder 175-er Reifen in 19 oder 20 Zoll.
Daraus:

Der Grund: Mit dem größeren Durchmesser verringert sich die Verformung des Reifens beim Einlauf in die Bodenaufstandsfläche – dies reduziert den Rollwiderstand erheblich.
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  #5667  
Alt Heute, 11:32
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Zitat:
Zitat von onkelrocco Beitrag anzeigen
Das gibt aber keinen echten Sinn. Autos schaffen es heute, in deutlich unter 40 m von 100 km/h zum Stillstand zu kommen, das waren früher Werte, die Autos von Porsche vorbehalten waren.

Das liegt u. a. daran, dass Autos immer schwerer wurden und dementsprechend mehr Druck auf breitere Reifen ausüben können. Natürlich kann ein schweres Elektroauto noch besseren Druck und Traktion auf die Räder ausüben. Aber das ist ja abhängig von der Reifenbreite und nicht von der Radgröße.

..........................
Fraenkie, wenn der BMW wirklich solche Reifen fährt würde mich ernthaft der Verschleiß interessieren.
Mehr Last auf dem Reifen bringt in Summe nichts, weil die höhere Masse ja auch höhere Kräfte in Längsrichtung braucht.

Die dramatische Verkürzung der Bremswege geht vor allem auf 2 Kappen:
Die Reifen sind viel besser geworden und eben auch breiter
Die Regelung des Schlupfes (ABS) wurde besser, man kommt dem Optimum näher.

Der Reifenverschleiss von unserem I-3: Kein Problem. Warum
Wir sind erst bei >30.000km. Und sieht gut aus.
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Viele Grüße Fränkie

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  #5668  
Alt Heute, 12:07
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Zitat:
Zitat von Fraenkie Beitrag anzeigen

Die dramatische Verkürzung der Bremswege geht vor allem auf 2 Kappen:
Die Reifen sind viel besser geworden und eben auch breiter
Die Regelung des Schlupfes (ABS) wurde besser, man kommt dem Optimum näher.
Und die Radstände sind länger geworden und die Radaufhängungen besser.
Der Reifen kann nämlich nur soviel Bremskraft übertragen, wie er auch Radlast hat. Extremfall: Reifen in der Luft = null Bremskraft.
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Gruß
Richard
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  #5669  
Alt Heute, 12:30
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Zitat:
Zitat von Fraenkie Beitrag anzeigen
Mehr Last auf dem Reifen bringt in Summe nichts, weil die höhere Masse ja auch höhere Kräfte in Längsrichtung braucht.

Die dramatische Verkürzung der Bremswege geht vor allem auf 2 Kappen:
Die Reifen sind viel besser geworden und eben auch breiter
Die Regelung des Schlupfes (ABS) wurde besser, man kommt dem Optimum näher.
Dass ABS für 99 % der Situationen ein Gewinn ist und Reifen besser geworden sind steht außer Frage. Aber nimm Dir doch mal einen E30 und fahre mit 225er Reifen durch Wasser. Dann mache das Gleiche mit einem aktuellen Dreier mit identischer Bereifung. Welcher schwimmt zuerst und warum?

Weiterhin glaube ich nicht, dass ich mit einem 17er Rad (hier hört für mich der Komfort im Alltag in etwa auf) nicht das Gleiche erreichen könnte wie mit einem 21er. Wozu braucht man das? Kommt doch einzig auf das Höhen-/Breiten-Verhältnis an wie steif ein Reifen letztlich ist. Kommen jetzt 205/10 R 22 auf uns zu? Viel Spaß bei der Komfortabstimmung...

BTW an der Fahrwerkstechnik kam man auch wieder zurück zu den Ursprüngen. Nach Versuchen mit anfälligen Mehrlenkerachsen (Audi-Technik) hat der Passat ab dem B6 z. B. wieder vorne McPherson-Radaufhängungen, eigentlich eine simple Technik die schon 1970 im 1302 verwendet wurde.
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Grüße aus Randberlin, Rocco
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