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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik.

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  #21  
Alt 09.09.2019, 21:18
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Zitat:
Zitat von MRenner Beitrag anzeigen
Hallo,
wenn der Motor dann wieder kalt ist, rennt er dann wieder? Hast schon mal die Motortemperatur gemessen wenn er bockt?
Mit 17 Volt ist wohl der Regler defekt!

Viele Grüße
Markus

moin Markus, ja vielen Dank. Ich werde am kommenden WE einmal die Spannung am Regler (Du meinst Gleichrichter?) und an den Batteriepolen abnehmen. Wenn ich mich recht erinnere, gab es die 17Volt erst nach einer halben Stunde Fahrt. Das muß ich nun erst testen mit Spühlohren. hoffentlich kommt was Aussagefähiges dabei raus.

Motortemp habe ich noch nicht gemessen. Ich hoffe, die Saison ist noch nicht zu Ende... Gruß Joerg
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  #22  
Alt 09.09.2019, 21:22
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Zitat:
Zitat von becko Beitrag anzeigen
Hatte mal ähnliche Probleme mit dem Standgashebel (zündverstellung)einstellen Habe ewig herum probiert. Letztendlich war der kleine Keil, der das Schwungrad hält abgeschert. Das Schwungrad drehte sich dann von Zeit zu Zeit mit. Schraub mal das Schwungrad runter und siehe nach. Ist verhältnismäßig wenig Arbeit, mit vielleicht großen Erfolg.
Gruß Becko

ja danke, guter Tip, Du meinst die Passfeder, richtig ? das werde ich tun, wenn ich den Abzieher habe Im Moment hege ich noch einen anderen Verdacht: mein unterster Carb hat eine andere Bauart (1985 gem. Marineengine-Explosionszeichnung) als die oberen beiden (1984 gem. ME-EZ). Es sollten doch alle drei Vergaser die gleiche Bauart haben, oder täusche ich mich ? Evtl. wurde da im Vorleben wohl was getauscht ?!
Gruß
Joerg
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  #23  
Alt 10.09.2019, 10:22
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Ja genau die meine ich ;)
Hoffe du hast Erfolg.

Gruß Becko
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  #24  
Alt 10.09.2019, 13:45
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Moin Moin,

das mit den 17V Spannung kann bei älteren Motoren passieren, wenn die eingebaute Batterie zu klein ist.

Bei den älteren Motoren sind nur Gleichrichter verbaut, die eine Gleichspannung ungeregelt rausgeben, die Höhe der Gleichspannung variiert mit der Drehzahl.
Deshalb braucht man recht große Batterien die genügend Ladestrom aufnehmen, auch wenn sie eigentlich schon voll sind.
Die Empfehlungen aus einer vielleicht vorhandenen Betriebsanleitung würden da helfen!

Bei meinem alten 40PS Evinrude hatte ich das gleiche Problem... eine 45Ah Autobatterie war zu klein... nach Stundenlanger Vollgasfahrt hatte ich auch Überspannung, wenn ich nicht mit Verbrauchern dagegen gehalten habe!

Grüße!

Christian
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  #25  
Alt 10.09.2019, 13:58
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Zitat:
Zitat von becko Beitrag anzeigen
Ja genau die meine ich ;)
Hoffe du hast Erfolg.

Gruß Becko

ja mal sehen, zunächst treiben mich die Carbs um. Ich habe die mal (wieder) demontiert, fotografiert und man staune, der Untere hat eine andere Konstruktion als die oberen beiden. Da hat jemand gepfuscht, das geht gar nicht nach meinem Strömungsverständnis. fängt beim Jet an, 57D unten, 52D mitte und oben, das ist never das Auslieferungssetup. Ich werde nun versuchen, den Unteren Sonderling (Bottom3) mal mit dem oberen (Top1, Bruder vom Mittleren) zu tauschen, mal sehen ob das was bringt. Was ich dann auch noch probieren will ist bei Vollgas jeweils in die einzelnen Ansaugtrakte einmal Sprayfuel zu sprühen, dann zeigt sich evtl. wer der Übeltäter ist. Der Solenoid als Nachbrenner funktioniert ja tadellos, an der Verbrennung / Zündung sollte es also nicht liegen. wäre doch ne Niederlage, wenn wir bei 4.800 Revs ins Stocken kämen. schlechteste Lösung wäre, den Sonderling rausschmeissen zu müssen und sich auf die Suche nach einem baujahrentsprechenden Drillingsbruder 39481x (0 oder 1) zu begeben. das wäre aua.

handbreit
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  #26  
Alt 10.09.2019, 14:09
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Zitat:
Zitat von Raveman-HH Beitrag anzeigen
Moin Moin,

das mit den 17V Spannung kann bei älteren Motoren passieren, wenn die eingebaute Batterie zu klein ist.

Bei den älteren Motoren sind nur Gleichrichter verbaut, die eine Gleichspannung ungeregelt rausgeben, die Höhe der Gleichspannung variiert mit der Drehzahl.
Deshalb braucht man recht große Batterien die genügend Ladestrom aufnehmen, auch wenn sie eigentlich schon voll sind.
Die Empfehlungen aus einer vielleicht vorhandenen Betriebsanleitung würden da helfen!

Bei meinem alten 40PS Evinrude hatte ich das gleiche Problem... eine 45Ah Autobatterie war zu klein... nach Stundenlanger Vollgasfahrt hatte ich auch Überspannung, wenn ich nicht mit Verbrauchern dagegen gehalten habe!

Grüße!

Christian

Hallo Christian, das bringt es auf den Punkt ! ich habe eine kleinere 40AH-Batterie also keine Marineversion und die steigert sich da auch erst immer peu a peu rein so ab einer 4telstunde. Sobald ich einen Verbraucher dazu schalte (Tachobeleuchtung), korrigert das 1Volt von 17 auf 16, trotzdem zu viel... und zuviel ist nicht gut, Batteriegase ... ich schaue heute erst mal nach, ob sie wartungsfrei konstruiert ist oder diese Drehöffnungen für Flüssigkeit hat. wenn es eine Wartungsfreie ist, Augen zu & durch ?! habe eingentlich kein Bock da noch bei Conrad auf die Suche nach nem Laderegler zu gehen. keep it simple vG Joerg
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  #27  
Alt 10.09.2019, 14:47
Raveman-HH Raveman-HH ist offline
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Hallo,

so dachte ich das damals auch... hat mich leider meinen Kartenplotter gekostet, der durch die ständige Überspannung dahin ging!

Laderegler von Conrad habe ich damals auch mal getestet... leider arbeiten diese Regler die man dort bekommt alle nach dem falschen Prinzip, da sie für Solarzellen gedacht sind. Die schließen bei erreichen der Batterie Spannung den Eingang einfach kurz... eine Solarzelle interessiert das nicht. Den AB Motor u.U. aber schon.

Ich habe damals das ganze dann mit meiner älteren Autobatterie getestet (74Ah) und damit funktionierte es dann bestens.

Grüße!

Christian
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  #28  
Alt 10.09.2019, 16:20
Barclay4711 Barclay4711 ist offline
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Moinsen, hatte so ein ähnliches Problem. Bei mir war es die Benzinpumpe, die bei Vollgas nicht mehr genug Sprit gefördert hat. Neue Membran eingebaut und schon ging die wilde Fahrt wieder los. Die 17 Volt sind aber nicht normal. Habe bei mir den Spannungsregler/Gleichrichter gegen einen geregelten aus dem Motorradzubehör getauscht.

Geändert von Barclay4711 (10.09.2019 um 16:27 Uhr)
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  #29  
Alt 11.09.2019, 08:03
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Zitat:
Zitat von Barclay4711 Beitrag anzeigen
Moinsen, hatte so ein ähnliches Problem. Bei mir war es die Benzinpumpe, die bei Vollgas nicht mehr genug Sprit gefördert hat. Neue Membran eingebaut und schon ging die wilde Fahrt wieder los. Die 17 Volt sind aber nicht normal. Habe bei mir den Spannungsregler/Gleichrichter gegen einen geregelten aus dem Motorradzubehör getauscht.

guter Tip. danke. Hast Du noch mal die Teilenummer von dem Louis-Ding ?
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  #30  
Alt 11.09.2019, 08:29
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Kacke, Unfall.... wieder Ausheulen .. ich habe gestern mit dem unten gezeigten, durchaus bekannten Produkt meine Zündkerzengewinde versorgt. Was macht das Ferkel: feuert beim oberen Zündkerzenloch den Rüssel vom weissen Spraykopf bedingt durch den Überdruck voll ab genau in..., vlt. ahnt es jemand .. joo, genau in den oberen Zylinder . Der steht natürlich auch nicht TDC sondern irgendwie am Südpol und schwupps, ist der Rüssel im Zylinder verschwunden. Ich meine, da gewinnt man Jahrzehnte lang schon nicht im Lotto, aber bei sowas schlägt die Unwahrscheinlichkeit dann voll zu ! Murphy. Bis ich das kapiert und den Rüssel im Zyl verortet hatte, vergingen erstmal 10 Minuten mit erfolgloser Suche am Boden, Motorwanne, etc. Dann schwante mir Böses, Taschenlampe an den Start gebracht und siehe da, irgendwas schimmerte rot im Zyl, vlt. so groß wie ein Stecknadelkopf. Kurbelwelle vorsichtig gedreht, kleine Kupferdrahtangel gebaut, eine Stunde geprokelt, Pinzettenzange .. das Ende vom Lied: ich habe ca. 2/3 von dem Plastikteil wieder heraus bekommen, der Rest sitzt in den ewigen Jagdgründen des Zylinders. Das Stück was ich herausbekommen habe sieht an einem Ende so aus, als wenn die Kolbenringe hier das fehlende Drittel sauber gecutted haben beim Hub, keine Ahnung. Wenn es nun irgend einen Piraten gibt, der berechtigte Einwände gegen einen Motorstart hat, der möge mir die Entfernung des Zylinderkopfes anraten oder ewig schweigen ! Sachen gibt's ..
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  #31  
Alt 11.09.2019, 16:29
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Moin moin Joerg,
ist echt "K...cke" aber mbMn auch nicht Katastrophal, evtl. rutscht der Rest in den Auspuff oder verbrennt irgendwann, da es ein weicheres Material als z.B. Eisen ist, dürfte es keine weiteren hartnäckigen Spuren hinterlassen.
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harry
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  #32  
Alt 11.09.2019, 20:57
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Zitat:
Zitat von Lombardini Beitrag anzeigen
Moin moin Joerg,
ist echt "K...cke" aber mbMn auch nicht Katastrophal, evtl. rutscht der Rest in den Auspuff oder verbrennt irgendwann, da es ein weicheres Material als z.B. Eisen ist, dürfte es keine weiteren hartnäckigen Spuren hinterlassen.

Nabend Harry, ja Thema durch, komme gerade wieder und jetzt wäre eh zu spät, habe ordentlich getestet heute Abend, der Nippel ist nun hftl. verraucht. Ich habe vorhin die Vergaser getauscht, unten nach oben und vice versa wegen siehe oben Sonderling ... Zudem habe ich neue Champion-Zündkerzen drin, die alten NGK B9HS waren mir nicht geheuer und habe den Motor eine halbe Stunde laufen lassen. also ich bilde mir ein: Volltreffer ! das lässt sich natürlich erst auf dem Wasser sagen, aber heute war es knackig und das Standgas war responsiv. Das Kerzenbild war danach auch sehr gut, völlig trocken statt siffig wie sonst. Eine Frage, vlt. ist Dir das bekannt: ich habe abwechselnd die Zündkerzenstecker gezogen oben / mitte / unten. Beim mittigen Stecker ist er nach 10 Sekunden verreckt und es gab kleine Funken an der Zündspule. hat das was zu bedeuten ? ansonsten hat jeder Zylinder sauber Stroboblitz geworfen. danke & prima Abend
j
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  #33  
Alt 11.09.2019, 21:03
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Jörg, das abziehen des Kerzensteckers bei laufendem Motor solltest du unterlassen, es wäre nicht die erste CDI, die dadurch gehimmelt wurde.
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  #34  
Alt 11.09.2019, 21:08
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Zitat von Lombardini Beitrag anzeigen
Jörg, das abziehen des Kerzensteckers bei laufendem Motor solltest du unterlassen, es wäre nicht die erste CDI, die dadurch gehimmelt wurde.

"ja Mama" ... !

aber mal zur Sache: was hältst Du davon mit dem mittleren Stecker ?

sind alle immer so heilig hier ..

ciao Joerg
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  #35  
Alt 11.09.2019, 21:20
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Joerg, wenn auch nicht für jeden verständlich, die Energie, die im Auslösemoment in der CDI gespeichert wird und sich nicht kontrolliert an der Zündkerze entleeren kann, genügt schon, entweder in sich selbst überzuspringen, was Sie garantiert himmelt, oder in der Zündspule was auch Sie himmeln kann.
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harry
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  #36  
Alt 11.09.2019, 21:39
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Zitat von Lombardini Beitrag anzeigen
Joerg, wenn auch nicht für jeden verständlich, die Energie, die im Auslösemoment in der CDI gespeichert wird und sich nicht kontrolliert an der Zündkerze entleeren kann, genügt schon, entweder in sich selbst überzuspringen, was Sie garantiert himmelt, oder in der Zündspule was auch Sie himmeln kann.
ok, die 100 Euro nehm ich von mir aus aber warum geht der Motor aus bei der mittleren Kerze ?!? ciao j

ps: mein Motor hat kein CDI ..
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  #37  
Alt 12.09.2019, 07:30
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Moin moin Joerg,
mit CDI sind umgangssprachlich alle Zündenergie speichernden elektronischen Black Boxen gemeint, so wie in deinem Fall das Power Pack.
Für das ausgehen des Motors beim abziehen des mittleren Kerzensteckers gibt es ,wie so oft, mehrere Ursachen, die da wären, z.B. die der Zündung, die Vergaser oder unterschiedliche Kompressionswerte, bzw. die für die Vorverdichtung vorgesehenen Elemente (Flatterventile), auch die Auspuffkomponenten kommen da in Frage.
Halt alles nicht so einfach.......
Zur Fehlerfindung ist oft neben einer grundsoliden Fachbasis, dem erforderlichen Werkzeug und Hilfsmittel (Messgeräte), auch reichlich Erfahrung erforderlich
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  #38  
Alt 12.09.2019, 09:52
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Moin moin Joerg,
mit CDI sind umgangssprachlich alle Zündenergie speichernden elektronischen Black Boxen gemeint, so wie in deinem Fall das Power Pack.
Für das ausgehen des Motors beim abziehen des mittleren Kerzensteckers gibt es ,wie so oft, mehrere Ursachen, die da wären, z.B. die der Zündung, die Vergaser oder unterschiedliche Kompressionswerte, bzw. die für die Vorverdichtung vorgesehenen Elemente (Flatterventile), auch die Auspuffkomponenten kommen da in Frage.
Halt alles nicht so einfach.......
Zur Fehlerfindung ist oft neben einer grundsoliden Fachbasis, dem erforderlichen Werkzeug und Hilfsmittel (Messgeräte), auch reichlich Erfahrung erforderlich

hallo Harry, danke für die allgemeine Übersicht ! Verstehe ich Dich richtig, dass ich am besten damit in die Werkstatt soll !? Du schreibst nicht, was ich nun tun könnte. Die Kompressionswerte stehen oben, daran sollte es nicht liegen, Auspuff und Flatter kannst Du zu P=99% garantiert auch stecken. also mit der Lösungsbrille würde ich nun zunächst

- Zündfunkenabstände testen
- Kerzenbilder checken
- Zündkappen rotieren
- ggf. Zündkabel rotieren
- ggf. Zündspulen rotieren
- Widerstände je Kappe / Kabel / Spule messen
- Spannung & Strom je Zündspule messen

das hilft vlt. den Fehler einzugrenzen. das wird nun ein wenig dauern ... melde mich dazu

danke trotzdem für Deine Worte & Tips am frühen Morgen . Joerg
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  #39  
Alt 26.09.2019, 06:06
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moin moin, melde mich nach Tests zu Lande und zu Wasser mit einem Update:

a) nach dem ich neue Zündkerzen eingesetzt (..Champions) sowie den vormals unteren Vergaser nach oben getauscht habe und vice versa ergibt sich ein wesentlich besserer Betrieb. der Motor läuft bei Vollgas nun stabil und hat auch nach längerem Betrieb und Hitzeaufbau keine Aussetzer 'obenrum' mehr.

b) Zündung und Kompression (130bar) ist ok. die Messung mit dem Zündfunkenabstandsmesser bei 11mm Abstand war auf allen drei Zylindern ok, ebenso das Abblitzen je Zylinder mit dem Strobo.

c) das Entfernen jeweils eines Zündsteckers führt nun nicht mehr dazu, dass der Motor abstirbt, vormals war das bei dem mittleren Kerzenstecker der Fall.

d) das Zündkerzenbild ist nun ok, vormals war es ölig und versifft.

Es bleiben jedoch drei Rätsel :

1) im Drehzahlbereich von 1000 - 2000 bleibt bei richtig betriebswarmem Motor noch ein Leistungsloch, bevor er ab 2000 RPMs voll loszieht. In kälterem Zustand tritt diese Verzögerung hingegen nicht auf.

2) in kaltem Zustand muss ich ziemlich orgeln, bis der Motor einmal anspringt, so circa 20sec. In warmem Zustand ist er nach einer gefühlten 100tel Sekunde sofort da, allerdings manchmal mit einer Fehlzündung (Pau!), gestern zweimal .. ?! Fehlzündung nicht gut ... Gemischverstellung ist bei diesen Vergasern nicht möglich, da sie über die Zündung sowie Synchro-Gestänge gelinkt sind, also keine Schrauben am Vergaser ..

3) verschliesse ich bei Betrieb den oberen Vergasereinlass luftdicht mit meinem Handballen, passiert gar nichts, der Motor läuft durch, man hört nur einen minimalen Unterschied. verschliesse ich den mittleren Vergasereinlass luftdicht, stirbt er nach 3 Sekunden. Verschliesse ich den unteren Vergasereinlass Einlass luftdicht, stirbt er sofort. Sind diese Unterschiede ok ?

falls jemand Hinweise zur Lösung der Rätsel hat, freue ich mich !
ciao Joerg
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  #40  
Alt 28.11.2019, 14:41
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so, Herbst / Winter nun ... vlt. hat jemand Zeit und Lust, sich des Rätsels 3 (siehe oben) anzunehmen, Rätsel 1 & 2 sind via Lynch & Synch und Einstellung der Vorzündung gelöst... danke & Grüße Joerg
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