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  #41  
Alt 14.07.2014, 16:06
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Kladower Kladower ist offline
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Zitat:
Zitat von Pellworm Beitrag anzeigen
Ich verband dann immer das Angehehme mit dem Nützlichen und nahm meine Schlittschuhe mit.
Das war wohl sehr beliebt bei den Kladowern - ich war da noch keiner
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Viele Grüße
Gerhard

Revierinformationen Berlin und Umgebung

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  #42  
Alt 14.07.2014, 16:52
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War ein kleines Ruderboot mit Außenborder, leicht von 2 Personen ins Wasser zu lassen.
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beste Grüße vom Frank
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  #43  
Alt 15.07.2014, 13:34
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Mann konnte zu Ost- Zeiten sogar zur Ostsee fahren, wenn man Glück hatte. Anfang des Jahres musste dann bei der Polizei ein Antrag gestellt werde, wenn man Glück hatte bekam man dann Monate später eine Bescheinigung (PM 12 oder PM 18, ich weiß es nicht mehr), die einen berechtigte. Dann ging es über Oder-Spree- Kanal nach Eisenhüttenstadt, dann Oder abwärts bis Ziegenort. Wenn die Oder dann zufällig zu wenig Wasser hatte war der Urlaub schon in Eisenhüttenstadt zu Ende.
War man dann am Oderhaff, musste man sich von einem Binnenschiff (Wenn man Glück hatte kam auch bald eines) bis Usedom in Schlepp nehmen lassen, selbst fahren war erst ab da wieder erlaubt.
Dann musste man bei jedem Auslaufen aus einem Hafen bei der Passkontrolle vorbei und alles vorzeigen, die haben dann festgelegt, ob man heute oder morgen oder was weiß ich fahren darf.
Kann mich noch erinnern, dass ich in Warnemünde beim Auslaufen rechts an der Mittelmole an so einem Holzsteg zur Kontrolle ran musste. Dort hat der Grenzer dann entschieden, dass heute Nebel ist und wir da bleiben müssen.
Dabei war an dem Tag schönster Sonnenschein und selbst von dort aus war noch die 3. Ansteuerungstonne zu sehen.
Ging zwar auch alles irgendwie, aber nun kann vielleicht der Eine oder Andere verstehen, wie sehr ich die Schengen- Zeiten genieße....

Gruß Lutz
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  #44  
Alt 15.07.2014, 13:51
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Wirklich ein tolles Thema und interessante Zusatzinfos, aber warum wünsche ich mir die alten Zeiten zurück? Damals wurde Schifffahrt nur mit zwei ff geschrieben!!!
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Andreas
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  #45  
Alt 15.07.2014, 14:15
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Ich wünsche mir diese Zeiten definitiv nicht zurück und finde es echt logisch Schifffahrt mit drei Eff zuschreiben.
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Gruß Marco ....... Sent from my Composter using Tabaktalk ......................................... Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Booten die gechartert sind
Vögeln soll man 3 mal täglich Wasser geben
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  #46  
Alt 15.07.2014, 14:20
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Zitat:
Zitat von Andreas
aber warum wünsche ich mir die alten Zeiten zurück? Damals wurde Schifffahrt nur mit zwei ff geschrieben!!!
Wenn das alle Probleme sind ...
Auch der Duden unterliegt den Wandlungen der Zeit. Ob man es mag oder nicht.

Bitte nicht den Faden zerlabern. Es geht nicht darum wer sich "die alten Zeiten" zurück wünscht. Danke.
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  #47  
Alt 16.07.2014, 10:07
Neck Neck ist offline
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
Wenn das alle Probleme sind ...
Auch der Duden unterliegt den Wandlungen der Zeit. Ob man es mag oder nicht.

Bitte nicht den Faden zerlabern. Es geht nicht darum wer sich "die alten Zeiten" zurück wünscht. Danke.
Genau Klaus,
wir wollen die "alten Zeiten" nicht zurück haben, aber einige Ereignisse waren doch von Bedeutung und nicht verkehrt.
Ich habe mir mehr hier verschprochen leider kommt nicht viel.

Hat denn keiner etwas erlebt, außer Trinken ??? Das haben wir wohl alle und Bedarf hier keine extra Einlagen.
Ich warte auf mehr,
bis dahin
Gruß Manfred
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  #48  
Alt 16.07.2014, 10:25
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@ Manfred: Nicht warten, selbst etwas beitragen!

Zitat:
Zitat von Micha
Wie stelle ich mir das früher in W-Berlin vor? Woher kamen die Boote? ...
Viel spannender die Frage, wie kam der DDR-Bürger zu seinem Boot?

Ein Beispiel: Ein Nachbar/Bekannter von mir hier in Cottbus hat mir Mitte der 90er Jahre mal sein zu DDR-Zeiten selbst gebauten 10 m Segler vorgestellt und ich durfte auch ein Wochenende mitsegeln.
Er war zu DDR-Zeiten als Meterologe bei der NVA beschäftigt und hat nebenbei über viele Jahre in mühevoller Arbeit Material beschafft/organisiert /zusammengetauscht und sein Segelboot nach eigenen Plänen gebaut. Das war natürlich nicht westeuropäischer Standard (vorallem die Technik ) aber doch für mich sehr respektabel was er da geleistet hat.
Er ist mit dem Eigenbau nach der Wende in seinem Urlaub auch immer hoch zur Ostsee getuckert und dann bis nach Dänemark und Schweden gesegelt. Respekt!
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  #49  
Alt 16.07.2014, 10:46
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Zitat:
Zitat von Flybridge Beitrag anzeigen
Wie stelle ich mir das früher in W-Berlin vor?

Woher kamen die Boote? Gab es überhaupt genügend interessante Flächen? Wie ist jemand in W-Berlin auf die Idee gekommen, sich ein Boot zuzulegen? Das Revier war ja wohl sehr übersichtlich?

In West Berlin konnte man Boote kaufen, warum denn auch nicht?! Flächen gab es auch, den Wannsee, den Tegeler See das reichte vielen aus ...
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  #50  
Alt 16.07.2014, 10:53
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Ach schade, mein alter Kollege konnte immer so schöne Storys aus den West/Ost Zeiten erzählen, der hatte ein Mobo und ist mal in Tegel irgendwie sturzbetrunken über die Grenze gelangt ..... nach 2 Tagen in DDR Gewahrsam und einer Belehrung über staatsfeindliche Übertritte war er dann wieder Zuhause und sein Mobo war am Ufer auf der Westseite an einen Baum gebunden worden ..... der hat das immer so schön erzählen können, schade er hatte noch mehr Storys mit seinem Boot erlebt, leider habe ich keinen Kontakt mehr .....
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  #51  
Alt 16.07.2014, 12:34
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Meine erste Reise im Transit nach Berlin war im Sommer, Mitte 1960.

Wir hatten in Braunschweig Kies für Berlin geladen.
Die Elbelüberführung in Magdeburg war noch nicht gewesen,
wir mussten in Rothensee das Hebewerk runter schleusen und die Elbe 10 km zu Tal, in Niegripp wieder hoch schleusen zum Elbe Havel Kanal.
Für die Elbstrecke hatte die DDR nur 2 Elblotsen für Westschiffe zur Verfügung gestellt.
so hatte es immer ein paar Tage gedauert, bis wir im Elbe Havel Kanal waren.

Auf dem Kanal waren viele Badegäste, Schwimmer Baden gewesen.
Die Jugendlichen Schwimmer haben uns immer zugerufen " Onkel, habt ihr Bananen und Apfelsinen an Bord ? Schmeißt mal ein paar ins Wasser"
Unser Schiffsführer kannte das schon von seinen Transitfahrten mit dem Binnenschiff und viele Bananen und Apfelsinen gingen über Bord.

Ältere Schimmer haben nach ein leeres Ölfass gefragt. Auch hier konnte geholfen werden.
Früher gab es die stabilen 50 Ltr. Ölfässer mit 2 Verschraubungen.

Diese Fässer wurden auch immer gesammelt und gingen verschraubt über Bord.

Gruß Manfred
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  #52  
Alt 16.07.2014, 12:47
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Tja, wie kam man im Osten zu einem Boot?

Mir sind mehrere Möglichkeiten bekannt: Material zusammentauschen, altes Auto schlachten (mit Viertakter bevorzugt, erste Sahne war Multicar- Diesel) und daraus etwas zusammenschweißen, das schwimmt.
Oder man kannte jemand, der sein Boot aus Altersgründen abgibt.

Ein Freund von mir hat sich in Bodstädt Anfang der 60 er Jahre bei einem alten Fischer, der das Geschäft aufgeben wollte, ein Zeesboot gekauft und das dann überführt und etwas umgebaut.
Der Kahn ist heute noch in seinem Besitz, wird akribisch gepflegt und mehrere Monate im Jahr bewegt, obwohl der Eigner schon gut auf die 80 zugeht.

Also einfach losgehen und kaufen war jedenfalls nicht, selbst wenn das nötige Schmiermittel zwischen Daumen und Zeigefinger da war..

Also ich möchte "die alten Zeiten" für kein Geld der Welt zurück haben!!!!

Gruß Lutz

Geändert von grünauer (16.07.2014 um 13:31 Uhr)
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  #53  
Alt 16.07.2014, 12:54
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Ich habe mal ein paar Fragen zu den Binnenschiffern aus der damaligen DDR.

- Haben die DDR Binnenschiffer auch Reisen z.B. nach Holland oder Belgien gemacht?

- Hatten die DDR-Besatzungen dadurch auch Kontakte zu BRD-Binnenschiffern?

- Sind auf diesen Reisen auch häufiger mal Besatzungsmitglieder im Westen geblieben? Da hat man bei uns (in der BRD) nie was von mitbekommen.

- Gehörten die Binnenschiffe dem Staat oder gab es auch Partikuliere?

- Was wurde denn hauptsächlich befördert? Und wohin.

- Wie wurde das organisiert, wenn an einem Schiff auf der Reise mal eine Reparatur gemacht werden mußte?
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  #54  
Alt 16.07.2014, 12:55
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Zitat:
Zitat von Lutz
erste Sahne war Multicar- Diesel
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  #55  
Alt 16.07.2014, 13:15
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Ich habe mal ein paar Fragen zu den Binnenschiffern aus der damaligen DDR.

- Haben die DDR Binnenschiffer auch Reisen z.B. nach Holland oder Belgien gemacht?

- Hatten die DDR-Besatzungen dadurch auch Kontakte zu BRD-Binnenschiffern?

- Sind auf diesen Reisen auch häufiger mal Besatzungsmitglieder im Westen geblieben? Da hat man bei uns (in der BRD) nie was von mitbekommen.

- Gehörten die Binnenschiffe dem Staat oder gab es auch Partikuliere?

- Was wurde denn hauptsächlich befördert? Und wohin.

- Wie wurde das organisiert, wenn an einem Schiff auf der Reise mal eine Reparatur gemacht werden mußte?

Ja , die DSU (Deutsche Schiffahrtsunion) später die DBR (deutsche Binnenreederei)
sind auch nach Holland und Belgien gefahren, durch die Bundesrepublik im Transit.

Es waren alles Staatseigene Binnenschiffe, vereinzelt gab es noch Partikuliere.

Es waren auch früher alles transportiert. Die DDR hatte auch 2 Binnentankschiffe.

Kontakt hatten die DDR Binnenschiffer schon mit Westschiffern, z.B. in Schleusen, Häfen und Feierabendstellen,
Abgehauen, und im Westen geblieben hat man schon mal gehört.
Was sehr selten vorkam, weil diese Besatzungsmitgliedern sehr Linientreu waren und als Pfand die Familie nicht mitfahren durfte und somit zu Hause im Osten blieb.

Zudem war immer ein "Aufpasser" an Bord.

Reparaturen wurden, wenn nicht anders ging auch im Westen durchgeführt.
Aber die "SKL" waren unkaputtbar, also gute Motoren.
Gruß Manfred
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  #56  
Alt 16.07.2014, 13:28
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Ich habe mal ein paar Fragen zu den Binnenschiffern aus der damaligen DDR.

- Haben die DDR Binnenschiffer auch Reisen z.B. nach Holland oder Belgien gemacht?Ja, aber nur Schiffe der DBR, waren so genannte Interzonenfahrer. Einige 27er Schuber haben auch im Hamburger Hafen Bugsierdienste gemacht.

- Hatten die DDR-Besatzungen dadurch auch Kontakte zu BRD-Binnenschiffern?Ja, an den Schleusen.

- Sind auf diesen Reisen auch häufiger mal Besatzungsmitglieder im Westen geblieben? Da hat man bei uns (in der BRD) nie was von mitbekommen.Keine Ahnung, aber durchaus möglich.

- Gehörten die Binnenschiffe dem Staat oder gab es auch Partikuliere?Es gab einige Private, die aber alle von der DBR bereedert wurden.

- Was wurde denn hauptsächlich befördert? Und wohin.Sehr viel Kies ging von Niegripp nach Potsdam, Brandenburg, Rathenow,Wustermark.

- Wie wurde das organisiert, wenn an einem Schiff auf der Reise mal eine Reparatur gemacht werden mußte?
Bei den Privaten wurde meist im Winter Reparaturen und Wartungen durchgeführt, es gab auch einige Werften.
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mfg. Ralf
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  #57  
Alt 16.07.2014, 13:43
Neck Neck ist offline
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Anfang 1960 hatten wir Kohle in Magdeburg gelöscht,Trennungsdamm, und anschließend Kali in Haldensleben geladen,
Für 600 Tonnen wurde eine Woche eingeladen, so lang hat dasv gedauertz.
Die Reise ging nach Duisburg. Dort wurde die Ladung Kali in ein holländisches Schiff umgeschlagen.
Die Ladung war für Holland bestimmt.

Ein Jahr später hatten wir nochmal die Reise Kohlen nach Magdeburg und Kali von Haldensleben.
Nun durften wir aber selber ins Bestimmungsland Holland fahren, nach Rotterdam.

Gruß Manfred
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  #58  
Alt 16.07.2014, 13:58
Neck Neck ist offline
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Zitat:
Zitat von RG69 Beitrag anzeigen
Bei den Privaten wurde meist im Winter Reparaturen und Wartungen durchgeführt, es gab auch einige Werften.
Naja, Reparaturen werden dann ausgeführt, wenn sie Fällig sind und nicht im Voraus.
Die DDR hatte natürlich auch Werften gehabt und hervorragende Binnenschiffe gebaut. Einmal für den Export, viele Deutsche Westreedereien hatte Schiffe in der DDR bestellt,
und auch Holländische und einige Belgische Partikuliere.
Und einmal für die DDR eigene Staatsreederei.
Es fahren heute noch einige ex DDR-Bauten im Originalzustand.

Gruß Manfred
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  #59  
Alt 16.07.2014, 14:04
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Zitat:
Zitat von Neck Beitrag anzeigen
Naja, Reparaturen werden dann ausgeführt, wenn sie Fällig sind und nicht im Voraus.
Die DDR hatte natürlich auch Werften gehabt und hervorragende Binnenschiffe gebaut. Einmal für den Export, viele Deutsche Westreedereien hatte Schiffe in der DDR bestellt,
und auch Holländische und einige Belgische Partikuliere.
Und einmal für die DDR eigene Staatsreederei.
Es fahren heute noch einige ex DDR-Bauten im Originalzustand.

Gruß Manfred
Reparaturen Unterwegs kamen bei uns nur einmal vor, Draht um Propellerwelle, dann wurde mit einem Schuber zur nächsten Werft gebracht.
Viele Schiffe waren älter als die DDR!
Auch die privaten Schiffer mußten ein Jahressoll an Tonnen erbringen.
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  #60  
Alt 16.07.2014, 14:16
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Zitat:
Zitat von Neck Beitrag anzeigen
Abgehauen, und im Westen geblieben hat man schon mal gehört.
Was sehr selten vorkam, weil diese Besatzungsmitgliedern sehr Linientreu waren und als Pfand die Familie nicht mitfahren durfte und somit zu Hause im Osten blieb.

Zudem war immer ein "Aufpasser" an Bord.
In Berlin gab es ja häufig Schleuser, die Leute aus der DDR in die BRD gebracht haben und auch sonst gab es viele Versuche von DDR-Bürgern das Land zu verlassen. Ich habe gedacht, das da mehr gelaufen wäre. Auf einem Schiff gibts doch 1000 und 1 Möglichkeit, wo man etwas/jemanden verstecken kann.

Familie als Pfand.....
Es hat doch auch in der DDR Ehen gegeben, die nicht mehr gut funktioniert haben.
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