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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #1  
Alt 03.09.2016, 20:26
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Standard Reparatur Konsolenboot nach einem Diebstahlschadens

Beim Diebstahl des Außenborders wurde der Spiegel rigoros herausgeschnitten.


Wir einige Angebote eingeholt um den Schaden sachgerecht beheben zu lassen, jedoch stellten wir weitere Schwächen des Bootes fest, die wir so nicht akzeptieren wollten.

Wir hatten also die Wahl, das Boot reparieren lassen, und verkaufen, oder das Boot behalten und dann selbst Hand anlegen, denn sonst würden die Arbeitskosten den Wert des Bootes sicher weit überschreiten.

Es ist übrigens sehr interessant mal zu schauen, was eine Reparatur kostet, in Bezug auf den Neupreis der Boote.

Da ist man nicht verwundert, das die meisten Boote heute in Niedriglohnländern gefertigt werden.

Durch den Schaden haben wir festgestellt, dass der Bootsbauer das Sandwich mit OSB Platten hergestellt hat.

Wir wollen hier nun Wasserfest verleimte Sperrholzplatten verwenden, müssen aber mal sehen, was verfügbar ist.

Dieses wird dann jedenfalls mit G4 grundiert.

Ferner werden wir den Spiegel ertüchtigen, um eventuell auch einen stärkeren Motor verwenden zu können.


Bis jetzt ist in den letzten Tagen folgendes erfolgt:

Die Scheuerleiste wurde entfernt, die beiden Schalen getrennt.

Die vorhandenen Reste des Spiegels wurden mit grobem Werkzeug beseitigt.
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  #2  
Alt 03.09.2016, 20:33
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Hier zunächst mal einige Bilder:
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  #3  
Alt 03.09.2016, 20:45
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Zur Entfernung des Holzes habe ich neben der Schlagbohrmaschine, mit einem geschärften, breitem Meißel auch eine Flex mit den gezeigten Scheiben verwendet.

Den Spiegel habe ich innen wie außen bereits angeschäftet.

Jetzt wird noch etwas nachgearbeitet, die Hölzer hinter den Bügelschrauben achtern werden noch entfernt, ich möchte den Spiegel über die gesamte Breite aufbauen, und dann auch stabiler Bügelschrauben verwenden.

Auffällig ist auch, das die OSB Platte in der Plicht nicht vollflächig verklebt wurde.

Mit Verlaub, so eine Schlamperei habe ich vorher noch nie gesehen.
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  #4  
Alt 04.09.2016, 17:25
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So heute wurden dann in der Unterschale die verbleibenden Holzbestandteile entfernt.

Und auch das war gut so.

Die Verstärkungen im Bereich der Bügelschrauben, feucht, die Unterbauten von Tank und Batterie feucht, teilweise sogar wohl ältere OSB Platten verbaut


Hab ich den Preis zu hart verhandelt?

Aber auch Sperrholz wurde gefunden, 15x15 Zentimeter für die Bilgenpumpe.

Danach wurde die Unterschale bereits in die Garage verbracht, da wir wohl Regen bekommen werden.

Warum stehen Wespen eigentlich dermaßen auf GFK?
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  #5  
Alt 04.09.2016, 20:49
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Hi Frank,
Interessantes Projekt. Interessant vor allem deswegen, wie heutzutage der "Serienwerftbau" aussieht und wie "fachgerecht" hier gearbeitet wird. OSB ist schon cool, Spanplatte ebenso, fehlende Abdichtung von Durchführungen/Bohrungen passt da eigentlich recht gut dazu.
Wie alt ist das Boot eigentlich? Sieht relativ jung aus. Gib mal ein paar Daten von dem Boot wie max. Motorisierung, Länge/Breite, Gewicht etc.
Ich verfolge auf jeden Fall weiter, was du draus machst...
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Grüße, Tobi

Projekt: http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=229791
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  #6  
Alt 04.09.2016, 21:27
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Hallo Tobi,

das Boot ist Baujahr 2015, und ohne den Diebstahl wäre die "Bauweise" ja sicher erst in ein paar Jahren aufgefallen.

Motorisiert war das Boot mit 50 PS, das dürfte aber nicht relevant gewesen sein, da das Boot auch für diese Motorisierung zugelassen ist.

Länge ist 4,70m über alles, Breite 1,90m .
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Gruß Frank

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  #7  
Alt 04.09.2016, 21:31
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Toller Bericht , wünsche dir noch ganz viel Erfolg .
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  #8  
Alt 05.09.2016, 07:49
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Hier folge ich auch gerne. Diese Bauweise schockiert...
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  #9  
Alt 05.09.2016, 09:58
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Takelhemd Takelhemd ist offline
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Moin Frank
Möchte mich anschließen, super Bericht.
Sowas hab selbst ich noch nie gesehen, ganze unterzüge und Spiegel in OSB...
Kompliment für die bisherige Arbeit, auch die 'Scheidung', tolle Bilder.
Viel Glück beim Wetter und den weiteren gewerken.
Wirst du in Epoxy oder Polyester arbeiten?
Lg, Alex
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  #10  
Alt 05.09.2016, 10:46
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Diese OSB Platten Vermurksung ist doch signifikant für den englischen Bootsbau der letzten 40 Jahre.
Ich habe den Murks in einer Trident gefunden, mein Kumpel in seiner Shetland 570. Wenn man es so sehen will, eine Fortsetzung guter englischer Bootsbautradition..
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Grüße
HansH
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  #11  
Alt 05.09.2016, 14:26
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Danke, Hans...
Die genannten Marken hatte ich hier in der Schweiz so nun noch nicht unter der Hand, sind vielleicht auch nicht so beliebt, hierzulande.
Auch hatte ich lange das Glück, mich mit Holzbooten zu beschäftigen.
Und auf der Höhe der Zeit bin
ich nu erst recht nicht, mit derlei Material selbst im Serienbau hab ich lange Zeit nicht mal ansatzweise gerechnet.
Habe sogar vorbehalte gegen Multiplex in Birke, AW oder BF 100... ...ehrlich gesagt, sogar gegen Okoumé, (im Schalenbau).
Hier zeigt sich entweder die Wegwerfgesellschaft oder andere Tendenzen, welche ich scheinbar nicht nachvollziehen kann.
Immerhin musste man früher für eine CE Zertifizierung auch die verwendeten Materialien angeben, und jene auch dem Käufer transparent machen.
Aber egal, Hauptsache, Frank bekommt wieder ein Boot mit 'Rückgrat', alles gute dafür.
Lg, Alex

Geändert von Takelhemd (05.09.2016 um 14:32 Uhr)
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  #12  
Alt 05.09.2016, 17:09
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Ich möchte das Boot wieder mit Polyester aufbauen, so kann ich auf den original Gelcoat zurückgreifen, den haben wir heute schon aus Budapest mitgebracht.

Das Holz wird noch ein Abenteuer. Seekiefer wird schwierig, mit Pappel und Birke schmeißen sie mich zu, aber das nehme ich nicht.

Neulich bekam ich Seekiefer/Bucheangeboten.

Die nächsten Tage werde ich erst noch die Schale sauber machen, Kleberreste entfernen und Mitte des Monats kann ich dann wohl anfangen wieder aufzubauen.

In Bezug auf die Konsole muss ich mir auch was einfallen lassen, die kommt so nicht wieder ins Boot, die ist zu groß.
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Geändert von ferenc (05.09.2016 um 17:47 Uhr)
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  #13  
Alt 06.09.2016, 12:49
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Mir geht dieser Motorklau nicht aus dem Kopf.

Macht es vielleicht Sinn, den Spiegel an der Oberkante mit Edelstahl zu verstärken, um einen weiteren Schaden durch diese Art Vandalismus zu vermeiden?
Wenn die Säge stumpf ist, kann auch nichts aufgesägt werden

Braucht ja nur eine Stange oder Blechleiste an der Oberkante sein, dass man mit der Motorsäge nicht weiterkommt.

Wenn der Spiegel eh neu muss kann man sich das überlegen.
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Geändert von Tippe (06.09.2016 um 12:56 Uhr)
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Alt 06.09.2016, 13:54
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Zitat:
Zitat von Tippe Beitrag anzeigen
Mir geht dieser Motorklau nicht aus dem Kopf.

Macht es vielleicht Sinn, den Spiegel an der Oberkante mit Edelstahl zu verstärken, um einen weiteren Schaden durch diese Art Vandalismus zu vermeiden?
Wenn die Säge stumpf ist, kann auch nichts aufgesägt werden

Braucht ja nur eine Stange oder Blechleiste an der Oberkante sein, dass man mit der Motorsäge nicht weiterkommt.

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Alt 06.09.2016, 15:20
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Zitat:
Zitat von HansH Beitrag anzeigen
Diese OSB Platten Vermurksung ist doch signifikant für den englischen Bootsbau der letzten 40 Jahre.
Ich habe den Murks in einer Trident gefunden, mein Kumpel in seiner Shetland 570. Wenn man es so sehen will, eine Fortsetzung guter englischer Bootsbautradition..

Amis sind nicht besser.
Habe mal eine 89iger Bayliner 2150 Ciera gefittet, dort waren dünne Holzdeckenpanele (mit Nut und Feder) gekreuzt verleimt um Grundsubstanz herzustellen.
Dann schon fast lieber OSB...
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  #16  
Alt 06.09.2016, 15:47
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Zitat von Tippe Beitrag anzeigen
Mir geht dieser Motorklau nicht aus dem Kopf.

Macht es vielleicht Sinn, den Spiegel an der Oberkante mit Edelstahl zu verstärken, um einen weiteren Schaden durch diese Art Vandalismus zu vermeiden?
Wenn die Säge stumpf ist, kann auch nichts aufgesägt werden

Braucht ja nur eine Stange oder Blechleiste an der Oberkante sein, dass man mit der Motorsäge nicht weiterkommt.

Wenn der Spiegel eh neu muss kann man sich das überlegen.
Hallo Tippe...
Nur so ein Gedanke, mit einem Elektrofuchsschwanz, Akkubetrieben und mit Bimetall blättern ausgerüstet, kommt man vermutlich auch einer Metallverstärkung bei.
Allerdings bin ich auch verblüfft über die Dreistigkeit dieser Aktion.
Vielleicht wäre eine spiegelkonstruktion, die sowas zu verhindern mag, wirklich ein oder zwei Gedanken wert.
Im interesse der schon geschädigten und auch der künftigen könnte soch eine brauchbare Variante sich evtl. durchsetzen.
Und vielleicht sogar ein neues Geschäftsfeld generieren, weiters bin ich in meinen Gedanken noch nicht gekommen, ausser ein paar Ideen, die ich aber noch nicht öffentlich machen möchte.
Da hier von Motorsägen die rede war, frag ich mich auch einwenig um die lärmemissionen, wie das also vonstatten ging, wäre schon interessant zu erfahren.
Übrigens, Frank, Zimmermänner haben oftmals Seekiefer durchgängig und mit AW 100 verleimung vorrätig, hast du es in deiner Umgebung schon versucht?
Seekiefer/ Buche ist natürlich eine ungünstige Kombi, aber vermutlich in den mittellagen gut erkennbar.
Viel Glück bei der Materialbeschaffung.
Lg, Alex 👍
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  #17  
Alt 06.09.2016, 16:16
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Als man noch nicht über die ganzen mit Akku betriebenen verfügte, habe ich mal nachgedacht in den Spiegel Faserstränge einzubringen, wie sei in Schnittschutzhosen verwendet werden. Bei den Maschinen, die heute aber zur Verfügung stehen wird das wohl nicht mehr helfen.

Bei uns wurde wohl ein Fuchsschwanz oder eine Säbelsäge eingesetzt. Die Frage nach der Lärmbelästigung hat der Polizist auch gestellt, aber hier auf dem Dorf läuft jeden Tag irgendwo eine Maschine, ein Fadenmäher eine Motorsäge oder ein Rasenmäher. Dafür streckt niemand seinen Kopf zum Fenster raus, ebenso wenig, wenn ein Hund bellt

Das Beste ist eine gute Versicherung und ich hoffe, das ich nicht zu den Betroffenen gehöre, die mehrmals heimgesucht werden.

Die Beschaffung des Sperrholzes gestaltet sich leider wirklich nicht einfach, ich werde wohl schlimmstenfalls in Budapest kaufen müssen, aber in der Nähe ist noch ein Bootsbauer, Schäferyachts, vielleicht können die mir einen Tipp geben. Ich werde sie jedenfalls mal anschreiben.
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  #18  
Alt 06.09.2016, 16:18
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Zitat von Freibeuter Beitrag anzeigen
Amis sind nicht besser.
Habe mal eine 89iger Bayliner 2150 Ciera gefittet, dort waren dünne Holzdeckenpanele (mit Nut und Feder) gekreuzt verleimt um Grundsubstanz herzustellen.
Dann schon fast lieber OSB...
Da hast du recht. Mir hat mal jemand gesagt, der etwas davon versteht, dass es keine zwei Amiboote trotzt Großserie gibt, die bis aufs letzte Teil gleich sind. Die verbauen immer das, was gerade in der Kiste ist.
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  #19  
Alt 07.09.2016, 07:37
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Zitat:
Zitat von jaka-bubi Beitrag anzeigen
mit zu viel "Sicherung" wäre ich vorsichtig, wenn die jetzt den Spiegel raussägen, dann später vielleicht quer das ganze Heck ... ?
Na ja bedingt, denn die wollen ja kein Boot klauen, weil das viel zu groß ist.
Also dass sie dir das Heck abschneiden und sich dann in die Hosentasche stecken glaube ich eher nicht.
Das muss ja handlich bleiben!

Ich kann nur nicht glauben, dass das keinen stört.
Nach dem Motto: klau doch bitte meinen Motor, ich habe dir auch schon angezeichnet, wo du schneiden musst!
Das ist doch nicht was der durchschnittliche Bootsbesitzer will!

Und ich glaube die Abschreckung kann darin liegen, dass wenn die Säge erstmal in Dutten ist, der Dieb von dannen zieht.
Natürlich kann es sein, dass er aus Brasst seine Restsäge dann auf alles loslässt was er in seiner Raserei findet.

Risiko hast du aber auch, wenn du über die Straße gehst!

Ich habe neulich von jemandem gelesen, der jetzt sein Boot verkauft, weil bereits der zweite Motor geklaut wurde und die Versicherung nicht mehr zahlen will.
Sie vermuten da 'ne Masche seinerseits hinter. Und er hat einfach keinen Bock mehr auf diesen Heckmeck.

Das scheint ein neuer Hit zu sein. Habe gelesen, dass vorzugsweise kleine Motoren geklaut werden. Logisch, die kann man gut wegschleppen. Muss ja alles schnell gehen.

Zitat:
Zitat von Takelhemd Beitrag anzeigen
Hallo Tippe...
Nur so ein Gedanke, mit einem Elektrofuchsschwanz, Akkubetrieben und mit Bimetall blättern ausgerüstet, kommt man vermutlich auch einer Metallverstärkung bei.
...
Da hier von Motorsägen die rede war, frag ich mich auch einwenig um die lärmemissionen, wie das also vonstatten ging, wäre schon interessant zu erfahren. ...
Na ja durch GFK geht es schon besonders schnell und da ist dann ein bisschen Lärm auch nicht dramatisch. Die Leute gucken ja in Regel erst wenn es anfängt zu nerven. Wenn der ganze Raubzug nur 15 s dauert, ist kaum Gefahr gesehen zu werden.
Klar, Edelstahl gibt auch nach mit dem richtigen Werkzeug. Aber es dauert länger und irgend wann ist es dem Dieb zu doof so lange so viel Krach zu machen.

Zitat:
Zitat von ferenc Beitrag anzeigen
Als man noch nicht über die ganzen mit Akku betriebenen verfügte, habe ich mal nachgedacht in den Spiegel Faserstränge einzubringen, wie sei in Schnittschutzhosen verwendet werden. Bei den Maschinen, die heute aber zur Verfügung stehen wird das wohl nicht mehr helfen...
Die Idee find ich auch gut, weil es, wenn man der Presse glauben kann, meist mit Motorsägen gemacht wird.
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Geändert von Tippe (07.09.2016 um 07:49 Uhr)
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Alt 08.09.2016, 00:30
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jeden Falls kann man den Dieben ordentlich die Nacht versauen,
wenn man die Gelegenheit hat irgend was hartes in den Spiegel einzubauen
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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