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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #2021  
Alt 02.10.2021, 19:51
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Hallo Günter,
gute Lösung, A B E R wird das Ganze ohne Dichtung Luft-und Wasserdicht???
Ich habe für meine Deckel in den Rümpfen 1mm Neoprendichtbänder vorgesehen; erstens gegen lästiges Klappern und über dem Tankschacht gegen das Stinken.
Ich hätte bei 6mm Sperrholz auch noch auf den geraden Kanten mittig je eine Verschraubung vorgesehen, denn sooo stabil ist 6mm Sperrholz doch nicht.
Bei meinem Tankschacht habe ich aller 15cm eine Verschraubung.
Als "modifizierte" Muttern verwende ich Nietmuttern.
https://www.google.com/shopping/prod...:1,prmr:1,cs:1

Die sind eigentlich zum Einnieten in Bleche gedacht. Ich presse die leicht an, so daß sie am geriffelten Teil leicht bauchig werden. In die Sperrholzauflagen bohre ich Löcher, in die ich die Nietmuttern einpresse; natürlich mit angdicktem Epoxi.

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beste Grüße,
Jens

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  #2022  
Alt 02.10.2021, 21:13
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Ja, eine Dichtung soll natürlich noch dazwischen, das habe ich vergessen zu erwähnen. Und es kann gut sein, dass ich noch weitere Schrauben setze, wie du das auch beschrieben hast. Die Anforderung "luft- und wasserdicht" lege ich nicht auf die Goldwaage, wenn man das sehr wörtlich nimmt, wäre eine völlig andere Bauweise erforderlich.

Etwas mehr zu meinen Überlegungen, die den Grad der Dichtigkeit betreffen: Das Boot soll auf Kanälen und auf kleineren Flüssen und Seen eingesetzt werden. Auch bei bösem Wetter und unvorhergesehenen Problemen ist das "rettende Ufer" dann nicht sehr weit entfernt. Nehmen wir an, das Boot wird von einer Sturmböe gepackt und auf die Seite geworfen. Dann "geht Ladung über", dass heißt, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, fällt auf die jetzt unten liegende Bordwand (Crew und eventuelle Gäste eingeschlossen) entsprechend verrutschen auch die Lasten in den Halbrümpfen, Backskisten usw. Gleichzeitig bricht das Wasser in die Kajüte ein und wird diese binnen Minuten bis zur aktuellen äußeren Wasserlinie fluten. Das Boot wird dann durchkentern, aber solange nicht sinken, wie die Auftriebskammern (Volumen zusammen 1400 Liter) die Luft halten. Ich denke, dass das für ein, zwei Stunden klappt, vielleicht auch länger.

Ich hoffe natürlich, dass ich nicht in die Lage komme, meine Überlegungen in der Realität überprüfen zu können.
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Gruß, Günter
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  #2023  
Alt 03.10.2021, 10:06
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Moin Güner,

meist führen bereits deutlich weniger dramatische Umstände zu plötzlichem und unerwartetem Ableben; eine Schwimmweste, die statt um den Adoniskörper gelegt zu sein friedlich in der Kiste oder am Haken schlummert.
Letzthin hier auf der Müritz wieder mal geschehen. Das Gewässer wird regelmäßig unterschätzt, was oft genug sehr fatale Folgen hat.

Grüße
Dietrich
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Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.
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Ich habe zu wenig Geld, um mir "billiges" Werkzeug kaufen zu können.
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  #2024  
Alt 03.10.2021, 10:43
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Nun produziert Mal nicht so' n Notstandsszenario...
Ich würde die Müritz sowieso nicht mittig überqueren, das ist wie mit ' nem Oldtimer über die Autobahn schleichen; also schön am Rand lang, ist auch interessanter.
Ich denke mal daß unsere Kat's zwar windempfindlich sind, aber nur abtreiben. Bei 2,50m kippt das Boot nicht so schnell, zumal der Schwerpunkt niedrig liegt. Bei Segel- KATs ist das schon kritischer.
Mit dem Gedanken an schöne Bootstouren wünsche ich euch einen schönen Sonntag.

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Jens

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Alt 05.10.2021, 21:25
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Für die Klampen-Verschraubung habe ich Konterplatten eingeklebt und später eine Klampe probemontiert.

Dann habe ich die Toilettentür montiert und das Profil der Zarge auf der Öffnungsseite verklebt.
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Alt 05.10.2021, 21:41
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Heute habe ich meiner Enkelin ein bisschen Spielsand aus der Buddelkiste geklaut und für ein eigenes Sandkastenspiel verwendet. Ich werde den Sand aber zurückgeben, Ehrenwort.

Gestern habe ich in den gekrümmten Lukdeckel noch eine dreilagige Aussteifungsleiste einlamelliert und das Anpressen war wegen der Krümmung etwas fummelig. Ein Brettstapel zur Beschwerung und darunter verschiedene Distanzklötzchen (und Luftkissen) um der Biegeform nachzukommen. Heute war dann das Bekleben mit Hartschaum-Dämmung dran und da dachte ich, dass ich die mit Sand beschwere, weil der sich freundlicherweise der vorgegebenen Form anpasst ohne mir viel Mühezu bereiten.

Morgen werde ich dann sehen, ob das geklappt hat.
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Alt 05.10.2021, 22:19
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Na, ob die Klampe hält?
Ich habe damals auch Sperrholz als Verstärkung eingebaut. Zum Verschrauben habe ich jedoch 4 M8 Schrauben mit großen Unterlegscheiben
verwendet. Damit konnte ich das Boot an den Klampen aufhängen.
Grüße
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Marco,



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  #2028  
Alt 06.10.2021, 10:24
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Moin Marco,
mit meinem einen Foto habe ich wohl unabsichtlich eine falsche Fährte gelegt. Ich dachte, es sei wohl doch ein bisschen langweilig, auf die Details einzugehen, aber jetzt mache ich es doch.

Die Schrauben führen durch 4 Holzschichten. Ganz oben sind Plättchen aus Massivholz (Sipo), die sollen dem stählernen Fuß der Klampe eine härtere Oberfläche gegenüberstellen als sie das Okumé-Sperrholz bietet und außerdem verhindern, dass der Klampenfuß in einem "dauerfeuchten" Gebiet verankert ist. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass eine bewitterte und belastete ebene Oberfläche, die einen Hohlraum deckt, früher oder später zu einer kleinen Senke wird und also Feuchte "sammelt". Deswegen habe ich auch das Vordeck und den Lukdeckel entgegen den Plänen nach außen gewölbt, was einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, aber aus meiner Sicht besser ist.

Die gezeigte Klampe sitzt auf dem Achterdeck und ist fest verklebt mit den umgebenden Bootsstrukturen; sie liegt auf der Ebene, die von den Backskistendeckeln gebildet wird. Die zweite Schicht von oben ist Sperrholz, 8 mm stark mit Glasfaserlaminat, und darunter ist eine zweite SpH-Schicht von gleicher Stärke eingeklebt. Diese beiden Schichten habe ich zunächst durchbohrt, Die Konterplatte, die ihr deutlich seht, besteht aus 12-mm-Sperrholz und war mit den 4 Holzschrauben, die man in meinem vorangegangenen Beitrag sieht, angepresst, weil ich mit Zwingen da nicht rankomme. Ich wollte auch die Konterplatte nicht vorher "voll" bohren, da die 4 Bohrkanäle sonst nicht fluchten, deshalb habe ich nur 3 mm Bohrungen gesetzt, mit Holzschrauben provisorisch verschraubt und nach dem Aushärten von oben aufgebohrt, also die vorhandenen 6-mm-Bohrungen als Führung genutzt.

Die Klampe selbst wird mit 6-mm-Gewindeschrauben A4 verschraubt, und die gezeigte Probeverschraubung bekommt noch größere Scheiben.
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  #2029  
Alt 06.10.2021, 11:21
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Mahlzeit Günter,

zugegeben, mir hat es wegen der Holzschrauben auch schon in den Fingern gekribbelt, aber ich dachte mir schon, " ...der Günter wird das nicht machen, die Klampen mit solchen dürren Holzschrauben zu befestigen, zumal die nur verzinkt waren..."

Beim Hexlein habe ich unter den Klampenfüßen 1mm dicke Gummidichtungen (Autoreifenschlauch, bzw. vom Schubkarrenrad), was ich beim Kat auch machen werde.
Einmal gegen Wassereintritt durch die Schraubenöffnungen, und als " Druckschutz" auf meinem lackiertem Deck. Die sind jetzt fünf Jahre drauf und da gibt es nur ganz minimale Eindrücke im Lack. Daran ist aber der Lack schuld. Es sind an diesen Stellen durch die Effektlackierung zu viele Lackschichten. Um die minimalen Eindrücke zu vermeiden, hätte ich dem Lack mindestens ein Jahr Zeit geben, oder massiv tempern müssen.
Die Gummidichtungen habe ich unter allen Befestigungen ( Fenderhaken, Antennenfuß, Biminihalterungen...)

Es ist aber schön zu hören (lesen), daß Du weiter arbeitest!

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Jens

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Alt 06.10.2021, 19:48
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Danke für die Aufklärung Günter.

Leider habe ich da schlechte Erfahrungen gemacht.
Mein aktuelles Boot wiegt fast 5 Tonnen bei 11 Meter Länge. Und die Klampen sind nur mit Spaxschrauben ins Laufdeck geschraubt. Ohne Verstärkung.

Grüße
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Marco,



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  #2031  
Alt 11.10.2021, 21:34
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Hallo Günter,
Ich habe deinen Beitrag mit Begeisterung gelesen. Momentan bastel ich an meinem Trimaran, habe aber auch schon einen 15er Jollenkreuzer instand gesetzt.
Mein Vorgehen bei Verschraubungen in oder durch Holz ist folgende:
Löcher abzeichnen - Verstärkungen einbauen - Durchgangslöcher größer bohren (+ 5 mm auf den Durchmesser) - das gebohrte Loch mit epoxid vorstreichen und mit einem hochgefülltem EP Spachtel vollständig füllen - anschließend das Durchgangsloch genau bohren.
Ist recht aufwendig, hat aber den Vorteil, daß Wasser, welches unter die Klampe/Bauteil läuft nicht ins Holz kann. Man kann auch ein Gewinde in das Harz schneiden (bei einer Klampe sicherlich kein guter Rat) und direkt verschrauben.
Schöne Grüße
Frank LIP
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  #2032  
Alt 11.10.2021, 22:08
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Moin Frank,
ja, ich kenne das Epoxi-Verfahren und habe es in einer ähnlicher Art (Sackloch) auch schon mal angewandt.
https://www.boote-forum.de/showthrea...5&#post4584505

Für die Klampenbefestigung habe ich aber vorgezogen, statt mit Epoxi mit "dauerelastischem" Material zu arbeiten. Dass jeder Kunststoff altert und seine Eigenschaften irgendwann einbüßt, weiß ich, deshalb steht "dauerelastisch" ja auch in Tüttelchen. Mal sehen, wie sich das in der Praxis bewährt.
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Gruß, Günter
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  #2033  
Alt 20.10.2021, 21:48
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Heimfried Heimfried ist offline
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Da es in den letzten zweieinhalb Tagen ein bisschen wärmer war, habe ich diese Gelegenheit genutzt, die restlichen Flächen der Außenhaut (rund ums Achterdeck) mit Glasgewebe zu laminieren. Damit bin ich mit Glas 'rum. Es fehlen nur noch spezielle Kleinflächen, wie Teile der nachträglich erhöhten "Schwänzchen", die die AB's tragen werden.

Dann habe ich begonnen, die Backskisten weiter zu bauen, die gleichzeitig als Sitzbänke auf dem Achterdeck dienen sollen. Nach den paar Monaten Zwangspause war es nicht ganz einfach, die teilweise bereits zugeschnittenen Teile (Platten und Leisten) wiederzuerkennen, nicht zuletzt, weil ich die entsprechenden Planungen seither zweimal geändert habe.

Da der Arbeitsraum rund ums Boot im Werftzelt recht eng ist, muss ich das Boot immer mal wieder ein Stück weit umsetzen. Wenn ich z. B. auf einer Längsseite mit Leiter oder sogar Leitergerüst arbeite, kann ich auf der anderen höchstens noch einen kleinen Tritt platzieren. Das Boot steht auf 4 Cradles mit insgesamt 16 Lenkrollen, theoretisch müsste es sich recht leicht verfahren lassen, in der Praxis ist es nicht mehr ganz so einfach, vor allem, weil die "Lenkfreudigkeit" der Rollen inzwischen zu wünschen übrig lässt - das Boot wiegt ja nun auch schon etwas.

Um nicht meinen Ischiasnerv zu provozieren, muss ich recht vorsichtig sein, wenn ich größere Körperkraft einsetzen will - aber nicht darf. Deshalb habe ich heute, als das Boot nach vorne musste, meine erst vor Kurzem gesetzte Bugöse erstmals kräftig belastet und daran das Boot mit einem 2,5 t Zurrgurt, der auf der anderen Seite an einem Baumstamm verankert war, fast mühelos nach vorn geratscht. Eine kleine Spurkorrektion war noch nötig, was ebenfalls recht leicht zu bewerkstelligen war.

Nun muss ich achtern noch schnell einen Baum pflanzen - wie komme ich sonst sonst retour?
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Gruß, Günter
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  #2034  
Alt 21.10.2021, 16:00
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Standard aus der Trickkiste...

Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
...Nun muss ich achtern noch schnell einen Baum pflanzen - wie komme ich sonst retour?
Anker?!
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The reckless waves you must plunge into.

Reel, reel,

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But never a fear my craft will feel."
von E. Pauline Johnson
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  #2035  
Alt 21.10.2021, 18:22
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Gute Idee
...habe hier noch einen liegen. Der soll mal mein Reserve-Anker werden.
Der diente mir als Muster, für den Anker, den ich aus VA gebaut habe.
Ein 8kg Danforth Anker.
Die Flunken in die Erde stecken, den Rest macht der Anker selbst wenn Du das Boot am Gurt hast und "heran- ratschtst"(...was für'n Wort...).

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Jens

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  #2036  
Alt 22.10.2021, 11:20
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Heimfried Heimfried ist offline
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Danke Günter und Jens,

eigentlich war nicht nur die Baumpflanzidee sondern auch meine rhetorische Frage am Schluss als Scherz gedacht. Da aber der einzige "Baum" im fraglichen Bereich der efeuberankte Stamm einer seit Jahren abgestorbenen Zwetschge ist, der dafür nicht mehr taugt, hätte ich bei Bedarf sicherlich irgendetwas in die Erde geschlagen (Bodenanker). Da ist ein eingetretener Bootsanker sicherlich eine gute Abkürzung. Auf meinem Dachboden liegt schon einer.
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Gruß, Günter

Geändert von Heimfried (22.10.2021 um 13:50 Uhr)
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  #2037  
Alt 25.10.2021, 10:14
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
..., eigentlich war nicht nur die Baumpflanzidee sondern auch meine rhetorische Frage am Schluss als Scherz gedacht...
Der Vorschlag mit dem Anker war auch als Scherz gemeint.
Als ernsthafte Lösung hätte ich eher an das Ausheben einer 1 m* 1 m-Grube mit 2 m Tiefe gedacht, dann Einbringen einer passenden Stahlkonstruktion und Auffüllen mit Beton...

Grüße aus Berlin von Günter
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  #2038  
Alt 25.10.2021, 11:04
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Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen
Der Vorschlag mit dem Anker war auch als Scherz gemeint.
Als ernsthafte Lösung hätte ich eher an das Ausheben einer 1 m* 1 m-Grube mit 2 m Tiefe gedacht, dann Einbringen einer passenden Stahlkonstruktion und Auffüllen mit Beton...

Grüße aus Berlin von Günter
Ich denk mal darüber nach, aber auf jeden Fall müsste vor dem Einbringen der Stahlkonstruktion eine Sauberkeitsschicht aus B5 mit 5 bis 10 cm Stärke in die Grube.
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Gruß, Günter
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  #2039  
Alt 25.10.2021, 19:40
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Ich denk mal darüber nach, aber auf jeden Fall müsste vor dem Einbringen der Stahlkonstruktion eine Sauberkeitsschicht aus B5 mit 5 bis 10 cm Stärke in die Grube.
Muss nicht.
Einfach die Stahlkonstruktion bis zum aushärten an einen Siemens-Lufthaken hängen.
Oder auf kleine Steine stellen...


Grüße
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Marco,



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  #2040  
Alt 25.10.2021, 20:20
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Boot: van de stadt 29
6.996 Danke in 3.753 Beiträgen
Standard Transportprobleme

Moin Günter
Meiner Erfahrung nach gibt es bei schwierigen Transporten immer zwei drei entscheidende Faktoren. Untergrundbeschaffenheit, Rollendurchmesser und eventuelle Höhenunterschiede.
Kann durchaus sein, dass deine Lenkrollen (waren das doch) jetzt an ihrer Leistungsgrenze sind.
Mein Boot musste ich für den Abtransport 6m quer und 30m längs durch den Garten bewegen, als Hilfsmittel habe ich zwei sechs Meter lange 100er H-Träger, zwei Hydraulikheber(3t) eine zwei Meter lange Brechstange, vier Panzerrollen und jede Menge Pallhölzer benutzt. Das Boot wog mit Transportbock so um die 3t. Die ganze Aktion bei miesestem Regenwetter und ohne Helfer hat ca 8std und einen halben Bandscheibenvorfall gekostet, ich war da ja auch schon über fünfzig. Irgendwie habe ich da auch gemerkt, dass die Zeiten in denen ich 10t schwere Zerspanungsmaschinen mit der Brechstange bewegt habe laaange vorbei sind.
Bodenanker und Greifzug oder Kettenzug sind keine schlechte Idee.
Gruß Hein
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