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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #21  
Alt 25.10.2018, 11:29
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Bei 10PS musst du gar nix machen, außer der Spiegel ist komplett zerbröselt.

Bei mehr Leistung müsste man wenn das Holz im Spiegel Rott ist, Ober und Unterschale trennen und das Holz erneuern ( einlaminieren).

Ach ja die Öse vorne heißt Bugöse oder Schleppöse nicht per
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  #22  
Alt 25.10.2018, 18:25
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Die Frage ist, wie stelle ich fest, in welchem Zustand der Spiegel wirklich ist?


Selbstredend habe ich natürlich keine Lust, ohne Not Ober-und Unterschale zu trennen.
Andererseits wäre es aber auch blöd, das Boot jetzt schick zu machen und nach einem Sommer festzustellen, dass es doch notwendig gewesen wäre
Ich werde ersteinmal versuchen zu dem polnischen Hersteller Kontakt aufzunehmen. Vielleicht ist er bereit mir ein paar Bilder vom Aufbau der Unterschale zukommen zu lassen. Ich habe Bekannte bei Küstrin an der Oder. Da bin ich mehrmals im Jahr. Vielleicht finde ich auf der polnischen Seite einen kleinen Bootsbauer, bei dem ich das dann günstig bei eigener Mitarbeit machen lassen kann, denn um das Oberteil abzuheben sollte man ja wohl wenigstens einen Flaschenzug benötigen...ohne dass ich mitarbeite würde ich das ungern machen lassen. Ich will irgendwie das Gefühl haben, dass ICH es gemacht habe. Bin nicht so der "ich lasse das machen Mensch"
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  #23  
Alt 25.10.2018, 19:45
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Hallo Kay?

Nicht so schnell, erst mal von innen eine Probebohrung machen. Mittig 5cm übern Boden, nicht durchbohren sondern nur anbohren. Wenn die Holzspäne trocken sind ist alles okay.

Dann noch eine Probe unterhalb des rausgerissenen Stücks, auch von innen möglichst hoch. Beide Löcher anschließend mit Harz auffüllen.
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  #24  
Alt 26.10.2018, 07:05
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Ja...die Pläne oder Bilder hätte ich so oder so angefragt, weil ich nix zu dem Boot dazu bekommen habe. Das ist sogar auf einen falschen Typ zugelassen, da wahrscheinlich der Vorbesitzer selbst nicht wusste, was für ein Hersteller das ist. Habe den dann auch nur nach laaangem Goggeln gefunden ^^


Habe mir das gestern mal angesehen. Hätte ich beim Kauf so viel (da hatte ich null ^^) Ahnung gehabt, wie breits jetzt, dann hätte ich das Boot wohl heruntergehandelt.

War gestern mal fix dort und habe alles mal genau angesehen und muss sagen, dass der Spiegel wohl schon mal gerissen war und genauso diletantisch wie die "Schleppöse" repariert wurde
Ist aber nun nicht zu ändern...ich werde es besser machen, auch wenn das heißt, dass ich evtl. auseinanderfiddeln muss! Muss ja vielleicht nicht dieses Jahr sein, denn es macht einen stabilen Eindruck aber wirklich sagen kann ich das wohl erst, wenn ich es im Wasser hatte...
Auf jeden Fall werde ich das mit dem Bohren machen und wenn da alles IO ist, werde ich die mit Spachtel zugekleckerten Risse ausschleifen und ordentlich mit Harz und Gewebe sanieren. Aber da hole ich mir dann erst Rat bei euch


Damit es ins Wasser kann, muss ich diese Woche die Elektrik hinbekommen, denn kommenden Freitag fahren wir an die Oder zum Geburtstag und da könnte es getestet werden...
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  #25  
Alt 28.10.2018, 07:32
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Soo....ich habe ein Bild gemacht und das stimmt mich nicht optimistisch.


Ich denke, dass kommt vom Fahren auf dem Trailer, wenn der Motor nicht abgestützt ist?


Frage: gibt es im Forum jemand, der des Polnischen mächtig ist? Habe ein Schreiben an den Hersteller gemacht (Mindak , Polen), da ich keinerlei Unterlagen zum Boot habe. Bin aber des Polnischen nicht fähig ^^
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der das für mich übersetzen könnte?
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  #26  
Alt 28.10.2018, 08:16
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Hallo Michael,


es ist immer ärgerlich, wenn man Sachen sieht, die man selbst eigentlich besser kann...ich kann Dir da nachfühlen.


Im Moment habe ich leider nicht all zu viel Zeit, könnte Dir aber den einen oder anderen Tip geben (geht aber erst nächste Woche)
Kannst ja mal bei der Resto meines "Hexlein" reinschauen, ...da war auch einiges im argen...ich denke ich habe das damals ordentlich dokumentiert.


Die Spiegelreparatur geht hier los.
...die Schubstange der Teleflexlenkung braucht Platz -guckst Du hier


Bei Andreas (Quantos) sah es ähnlich aus, da würde nur die Motorwanne vom Deck getrennt und abgenommen ---


Wenn der Spiegel bei Dir naß ist, nimm Dir die Zeit und mache es ordentlich. Spätestens 1 Jahr später ärgerst Du Dich über alle Provisorien und dann ist der Aufwand größer.
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Geändert von shakalboot (28.10.2018 um 08:28 Uhr)
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  #27  
Alt 28.10.2018, 10:40
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Hallo, Sxhakalboot...


danke für deine Tipps. Die schaue ich mir sofort an...
Aber sag mal...Michael? Wie kommst du darauf? So hieß ich vielleicht mal in einem früheren Leben im 16. Jahrhundert....aber seit meiner Geburt 1960 heiße ich Peter
Oder habe ich irgend etwas falsch verstanden?
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  #28  
Alt 28.10.2018, 13:37
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Zitat:
Zitat von kayleighBoot Beitrag anzeigen
Soo....ich habe ein Bild gemacht und das stimmt mich nicht optimistisch.


Ich denke, dass kommt vom Fahren auf dem Trailer, wenn der Motor nicht abgestützt ist?


Frage: gibt es im Forum jemand, der des Polnischen mächtig ist? Habe ein Schreiben an den Hersteller gemacht (Mindak , Polen), da ich keinerlei Unterlagen zum Boot habe. Bin aber des Polnischen nicht fähig ^^
Vielleicht gibt es hier Jemanden, der das für mich übersetzen könnte?

...das Bild stimmt wirklich nicht optimistisch...


vom Trailer fahren, glaube ich eher weniger, bzw. das hat dem Spiegel den Rest gegeben.


Beim Motorbetrieb mit Außenborder treten immer zwei Kräfte am Spiegel auf, unten, wo bei Dir die Verbolzung ist;
1. die Druckkraft, die durch den Propellerschub erzeugt wird - und
2. die Zugkraft, die oben an den Spannschrauben auf den Spiegel von innen wirkt. Umlenkpunkt ist die Auflage am Motorbracket (Verbolzung), weshalb da auch ein "Verschleißstück" aus Holz drauf ist, damit das GFK des Spiegels nicht zerstört wird. Ich baue diese "Verschleißstücke" aus Polypropylenplatten (Schneidebretter)


...und ich denke, wenn der Siegel innen nicht mehr sooo dolle aussieht, passiert das.


Ich würde keine Probefahrt mehr machen.
Du kannst ja mal versuchen, den Motor oben in Fahrtrichtung zu drücken....der wird sich sicher bewegen...

Guck mal in die verlinkten Threads und mach Dir einen Plan.

Wenn Du willst kann ich Dir dabei (online) helfen.


p.s. der Thead von Andreas ist nur nicht zu Ende geschrieben (Andreas hats nicht so mit dem Schreiben, er fährrt lieber) das Boot ist aber fertig und läuft perfekt.
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Geändert von shakalboot (28.10.2018 um 13:48 Uhr)
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  #29  
Alt 28.10.2018, 13:40
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Zitat:
Zitat von kayleighBoot Beitrag anzeigen
...
Oder habe ich irgend etwas falsch verstanden?



sorry, da war ich sicher im Beitrag verrutscht und bei "kabimibo" gelandet
...ich sehe, Du kannst meine Signatur nicht lesen.... ich bin Jens
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  #30  
Alt 28.10.2018, 16:45
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Ne, beim genauen Betrachten was da hinten los ist, haben sich alle Probefahrtideen in Luft aufgelöst.
Ich habe wirklich im Moment erst einmal eine echte "Lustblockade" bezüglich des Bootes. Aber ich habe 4,5 Mille für alles zusammen bezahlt und das bedeutet...ich muss da durch, wenn ich die dicht vollends in den Sand setzen will...

Ich muss warten, bis ich vom Hersteller ein paar Pläne zum Boot bekomme, damit ich sehen kann, wie ich da vorgehen kann.


Vorhin war ich nochmal dort, hatte aber leider das Handy für Fotos vergessen. Auf dem letzten Foto sieht man unten diese Schraube, die für den Wasseraustritt da ist. Ich habe die mal abgedreht und da war so ein ockerfarbenes Zeug am Stopfen. Krümelige Pampe...nicht nass aber ich befürchte, dass das von irgend etwas ist, dass sich da auflöst...
Mir schwant Grauseliges....


Hier mal der Link zu dem Hersteller. Das Boot "Crab 430 Archiwum" sollte meinem entsprechen, obwohl bei mir "Crab 430 Cabin" auf dem Schild im Boot steht... https://mindak.com.pl/archiwum/

Geändert von kayleighBoot (28.10.2018 um 16:52 Uhr)
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  #31  
Alt 28.10.2018, 18:18
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Zitat:
Zitat von kayleighBoot Beitrag anzeigen
...
Ich muss warten, bis ich vom Hersteller ein paar Pläne zum Boot bekomme, damit ich sehen kann, wie ich da vorgehen kann...

Du kannst ja auf die Pläne warten, aber viel wirst Du da auch nicht sehen.
Im Prinzip sind diese Boot alle nach dem gleichen Schema aufgebaut...
Bootsrumpf als Unterschale und oben drauf das Deck als Oberschale mit Kajüte etc.

Die Verbingsstelle ist die Kante, auf der die Scheuerleiste sitzt.
Es ist nun nur die Frage, wie die beiden Schalen verbunden sind; genietet oder geklebt....spielt aber auch keine Rolle - ist nur ein unterschiedlicher Aufwand bei der Trennung...und wie gesagt, ich würde nur die Motorwanne bis an die Backskiste bzw. durch die Motorwanne abtrennen - seitlich bis an die inneren Seitenwände - hoch über das Dollbord bis zum Falz, wo die Scheuerleiste drauf sitzt.
Wichtig ist aber vornweg zu gucken, ob man das Ganze auch wieder vernünftig miteinander verbinden kann (schäften etc.) aber dazu später mehr....(Kopf hoch - das wird!!)
...was ich immer nicht verstehe, warum die die Boote mit wassersaugendem Schaum vollkrachen?!?
Ich nehme fast an, daß das Wasser durch das Loch, was für den Tillerarm in den Schaum "gegraben" wurde, bis zu Deinem Spiegel gelaufen ist.



Zitat:
Zitat von kayleighBoot Beitrag anzeigen
...
Vorhin war ich nochmal dort, hatte aber leider das Handy für Fotos vergessen. Auf dem letzten Foto sieht man unten diese Schraube, die für den Wasseraustritt da ist. Ich habe die mal abgedreht und da war so ein ockerfarbenes Zeug am Stopfen. Krümelige Pampe...nicht nass aber ich befürchte, dass das von irgend etwas ist, dass sich da auflöst...
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Du hattest sicher Wasser in der Bilge, welches nicht agelassen wurde.
Das ist an der Lenzschraube eingetrocknet und bildet nun diese ockerfarbene, krümelige Pampe.

Das ist eigentlich noch kein Grund zur Sorge - Du mußt dann nur herausfinden, wo das Wasser herkam...es ist am Ende Spritzwasser, was sich immer in der Bilge sammelt oder aus dem Loch im Schaum(dafür ist sie da)

Es macht Sinn da eine kleine Bilgepumpe mit Schwimmer einzubauen, dann hast Du da Ruhe. ...ist zwar Chinaware - reicht aber völlig aus.




edit: ich habe gerade mal in die Galerie der Firma geschaut - die Rümpfe sind mit Sicherheit verklebt
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Geändert von shakalboot (29.10.2018 um 06:36 Uhr)
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  #32  
Alt 28.10.2018, 19:38
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Ja, dieses Bild kenne ich auch. Scheint aber von meinem Typ in D nicht so viele Boote zu geben.
Ich bin einfach noch zu unschlüssig, wie ich das am Besten mache. Von der Sache her würde ich die Oberschale eigentlich gern komplett abzunehmen, da ich dem Frieden nicht traue. Aber ohne Flaschenzug ein heikles Unterfangen bei dem Aufbau und hinterher muß das ja auch wieder verklebt werden und so viele Zwingen wie die da dran haben, habe ich nicht
Ich weiß den Grund für den Abriss! Der Vorbesitzer hat einen 10 PS Motor dran und zugelassen sind nur 8 PS!

Ich muss da also so oder so verstärken!
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  #33  
Alt 28.10.2018, 20:53
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Also 2PS mehr zerstören keinen intakten Spiegel. Da ist werksseitig sicher mehr Sicherheit vorgesehen.
Was den Schaum im Boot angeht, habe ich den Verdacht, daß der ringsherum, zwischen Bordwand und Innenwand ist, sozusagen als Auftriebskörper.
Da wird das Trennen von Ober und Unterschale zum Problem.

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  #34  
Alt 28.10.2018, 21:59
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Hallo,


kommt man bei dem Boot eigentlich im Heck innen an die Bilge ran ?
Also unterhalb der "Motorwanne" .
Auf einem Werftfoto sieht man da eine Klappe .
Wenn ja eröfnet das schon mal einen Einblick.


Das Sperrholzbrett am Spiegel ist auch schön mit Spax durchgeschraubt.....







Torsten
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  #35  
Alt 29.10.2018, 05:49
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Hallo, Brummer...


wo siehst du eine Klappe auf den Werftfotos? Meinst du das Staufach hinten?
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  #36  
Alt 29.10.2018, 07:53
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Moin,
ich habe gerade mal bissel im Netz gestöbert und diese Seite gefunden (ADD Blocker auschalten!)


So wie es aussieht, haben diese Boot kein einlaminiertes Spiegelbrett, lediglich das Brett hintendrauf als Verschleißschutz.
Der Schaum wird nur links und rechts neben der "Bracketauflage" in den Hohlräumen zw. Außen- und Innenschale sein.


@ Torsten, am Ende sieht man in der Backskiste (Klappe vor der Motorwanne) auch nix.


Peter, ich würde empfehlen - nimm erstmal den Motor ab und entferne das Holzbrett hinten am Spiegel - das wirst Du sowieso komplett neu machen müssen.
Anhand der Stärke des nun übrig gebliebenen Spiegels läßt sich schlußfolgern, ob da noch ein Spiegelbrett einlaminiert ist....ich glaube es fast nicht.


Dann sieht es so aus, als ob Du Dir das Abnehmen der Oberschale ersparen kannst...Du brauchst höchsten den hinteren Teil (rote Linie) herausschneiden.
Das Grüne Spiegelteil ist sowieso kaputt - würde ich neu laminieren.
Wenn die rot umrandete Sektion raus ist, alles saubermachen,alten Schaum raus.
Den Riß (Risse) in der äußeren Schale (Spiegel) durch Schäften reparieren;
eine Lage 600er Glasgelege über die volle Spiegelbreite bis 15cm in die Seitenwände drauf und naß in naß das erste 10mm Spiegelbrett (Seekiefer - AW 100) drauf.


Nach dem Aushärten die nächste Lage 600er Gelege drauf - diesmal 10 cm in die Seitenwände und das nächste 10mm Sperrholzbrett drauf.


Nach dem Aushärten als Abschluß noch eine Lage 600er - 5cm in die Seiten wände.
Anmerkung: die zwei Sperrholz-Spiegelbretter gehen über die volle Spiegelbreite - bis ca. 10mm vor die Seitenwände (der Spalt wird mit Spachtel aufgefüllt - Hohlkehle) ber jede Gelegeschicht kommt Abreißgewebe.


Dieser Spiegelaufbau gestattet Dir ohne Sorgen den 10 PSer zubetreiben, denn es werden alle Kräfte in die Seitenwände abgeleitet.


...was ich vergessen habe - die Spiegelplatten sollten bis zum Bootsboden reichen und das Laminat wird wie in den Seitenwänden bis auf den Bootsboden laminiert.


Wie die herausgenommene Seltion wieder eingebaut werden kann, erkläre ich später.... ist aber auch unkompliziert.


Ich will Dich jetzt nicht damit "überfahren", was Du zu machen hast ...das Ganze sollte nur mal als Überblick dienen, was Dich nach meiner Sicht erwarten könnte.



p.s. den Motor würde ich auch gleich einwintern
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Danke für die vielen Hinweise. Morgen werde ich am Boot sein und mir alles genau ansehen und fotografieren. Ich weiß ja nun so in etwa, worauf ich achten muss und werde dann exakte Bilder einstellen...
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Alt 31.10.2018, 12:11
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Soo...nun mal ein paar neue Fotos. Ich denke mal, dass alles zutrifft, wass du zuletzt vermutet hast. Ich habe ein Foto gemacht, welches den Wasserablauf zeigt. Da ist nix Verrottetes zu sehen. Das waren scheinbar nur abgelöste Glasfasern, was ich da beim Öffnen gesehen hatte...
Ich bin am überlegen, ob ich mir die Arbeiten am Spiegel von einem Profi machen lasse. Zwar habe ich große Lust es alles selbst zu machen.....aber vermurkse ich es, liegt der Motor inne Ostsee oder Elbe
Allerdings gibt es wohl hier um Erfurt eher so viele Bootsbauer...wie Eisdielen am Südpol
Als Bautechniker bin ich den Umgang mit Glasfaser nicht so gewohnt.....ich denke da noch drüber nach. Dieses Jahr sieht das Boot eh kein Wasser mehr
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Alt 01.11.2018, 07:45
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Zur Zeit schaue ich mir zu hauf Videos über Bootsreparaturen an, da ich wie gesagt "unerfahren" im Umgang mit Glasfaser und Epoxywerkstoffen bin. Auch wenn ich die Idee geäussert habe, es evtl. ausführen zu lassen, war das noch keine Entscheidung. Ich bin eigentlich lieber dafür alles selbst zu machen. Aber hierzu muss ich mir dann auch sicher sein, dass ich keinen Murks fabriziere.

Leider finde ich nur ein Video, wo annähernd eine ähnliche Reparatur per Video dokumentiert wurde. Irgend so ein "Team Bockwurst" (wer kommt auf so einen Namen??) hat da was im Netz. Aber leider haben die Jungs mehr Zeit dafür aufgewendet, einen schicken Vorspann zu zeigen bzw. die Fahrt von oder zum Boot. Die einzelnen Arbeitsschritte werden nur sehr ungenau und flüchtig dargestellt und auf Probleme, die es zu beachten gilt, wird eigentlich gar nicht eingegangen. Schade eigentlich...ist also weniger ein Video das helfen soll, als vielmehr aus der Kategorie "Schaut was wir gemacht haben.."



Mir fehlt irgendwie das Verständnis dafür, wie ich hinterher (nach Schakalboots Rat, den ich als absolut super Plan halte!) alles wieder verschließen kann, ohne dass es an Stabilität verliert, da ich beim abschließenden Einsetzen der ausgesägten Sektion ja nur noch von oben arbeiten kann und von unten (innen) nix auflaminieren kann.
Solche Dinge müssen in meinem Kopf erst absolut klar sein, bevor ich mich an solche Arbeiten stürze.

Ist sicher berufsbedingt. Bevor die Planung für ein Haus fertig ist, würde ich nie anfangen zu bauen....auch wenn ich genug Kollegen kenne, die das anders angehen. Kenne aber auch deren hektischen Aktivitäten, wenn etwas unvorhergesehenes eintritt...


Meine Bitte...wenn jemand noch Videos kennt, wo derartige Heckspiegelarbeiten durchgeführt werden...bitte posten. Ich schaue mir alles an, auch wenn es nur zeigt, wie ich es besser nicht mache!



@Schakalboot.....hatte ich bisher vergessen....klasse Arbeit, was du aus der "verschrumpelten" Ibis gemacht hast !!

Die Ibis (II) war eigentlich auch das Boot, wonach ich damals gesucht hatte. Aber als meine Frau die "Crab" sah, mit der schönen, kleinen Kabine, da brauchte ich mit der Ibis nicht mehr kommen...
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  #40  
Alt 01.11.2018, 12:01
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Hallo Peter,


sicher wirst Du kein passendes Video finden, was den konkreten Fall einer Spiegelsanierung passend zu Deinem Boot dokumentiert.
Dazu ist eigentlich auch kein Video nötig, denn es ist mit einer "Kleinen" Anleitung ohne Probleme realisierbar, zumal an Deinem Boot höchsten 10PS werkeln werden - die aber dann sicher! an einem Spiegel, der seine Krafteinleitung in den Seitenwänden und Bootsboden haben wird.



Ich kann Deine Unsicherheit verstehen...ging mir beim Ibis damals (zu 40%) auch ähnlich - weil es das erste Boot war, allerdings war mir der Umgang mit Kunstharz und Verstärkzngsfasern seit über 25 Jahren geläufig und das machte vieles einfacher.


Deine Entscheidung, diese Reparatur mit Epoxi zu machen, ist schonmal dahin gehend vernünftig, weil Epoxi die höhere Klebkraft als Polyesterharz hat.
Prinzipiell sind beide Harze im"Groben" ähnlich...aber


* Epoxi bedarf einer Verarbeitungstemperatur ab 15°C (es gibt Ausnahmen, die können bei 5°C noch verarbeitet werden)
* die rel. Luftfeuchtigkeit sollte im Härteprozeß des Harzes nicht über 70% liegen.
* Beim Einmischen von Härter ist absolute Genaugkeit wichtig, was das Mischungsverhältnis angeht.
* und schließlich das Thema des Gesundheitsschutzes beim Verarbeiten von Epoxi
-der Härter ist in flüssiger Form gesundheitsschädlich - also müssen Schutzhandschuhe und möglichst Atemschutz getragen werden...wobei die Handschuhe das wichtigste sind - die Giftstoffe gelangen über die Haut in unseren Körper.

...und da nervt micht schonmal das "Bockwurscht-Video" - da sind gummierte Arbeitshandschuhe und weiße Haushalthandschuhe zusehen....
Im Grunde genommen ist dieses Video völliger Blödsinn -

- keine Untergrundvorbereitung, Entfettung
- keine Verbindung der Verstärkungsfasern mit den Bordwänden und den Stringern

- keine Hohlkehlen oder zumindest kein Hinweis dazu
- viel zuviel Harz auf dem Gewebe
- wie und womit erfolgt die Verklebung der Spiegelplatten

-
- ....



- beim Arbeiten mit Epoxi - sollten chemikalienfeste Handschuhe aus Nitril getragen werden, wenn es geht, die etwas dickeren und als "Neueinsteiger" in der Spiegelreparatur möglichst Schutzhandschuhe, die bis zum Unterarm reichen.


Hier schonmal der Link zu Wiki von R&G, da kann man schon mal die ersten Grundlagen zum Umgang mit Epoxi nachlesen.


Was wird für die Arbeit mit Epoxi benötigt:


1. Das Epoxi + Härter ...aber dazu später mehr
2. Füllstoffe zu Herstellung von Spachtel und Kleber
3. Verstärkungsfasern
4. Hilfsmittel - Abreißgewebe, PE Folie
5. Arbeitsgeräte - Velourrolle, Pinsel (Entlüfterrolle lass ich mal weg, ist für Deine Arbeit nicht nötig)
6. Hilfsgeräte - Silikonspachtel, Zahnspachtel (2mm), Holzspatel, diverse Becher, Eimer, Akkuschrauber mit Rührpropeller

7. Reinigungsmittel - Aceton
8. Arbeitsschutz - Handschuhe, Atemschutzmaske,




Link zu Alex´Werkzeugtrööt...da findest Du viel Wissenswertes



Ich will Dich jetzt nicht mit dem Ganzen überfahren, aber das sind erstmal die grundlegendsten Dinge vorab, bevor die Details kommen,,,also bevor Du den ersten Schnitt in Dein Boot machst.


Dazu kommen noch diverse Werkzeuge, wie

Kreissäge, Stichsäge, Akkuschrauber, Bohrer, Multitool...
Winkelschleifer mit Schruppscheibe



Zur Vorgehensweise und warum ich die Schnittlinie gerade so empfehle, in Kürze mehr...


denn dazu muß ich noch ein paar Skizzen machen - das erklärt sich da einfacher - auch, wie zum Schluß das herausgeschnittene Teil wieder eingeklebt wird (innen und außen!!!), ohne Stabilitätsverluste.


p.s. ist habe die Schnittlinie bewußt nicht über des Dollbord bis zu Klebefuge von Oberschal und Unterschale gelegt, um eben gerade dort die Stabilität zu behalten.
__________________
beste Grüße,
Jens

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Geändert von shakalboot (01.11.2018 um 15:11 Uhr)
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