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  #121  
Alt 01.07.2022, 13:13
Tuuut Tuuut ist offline
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Tag 3, Samstag 04.06.2022
Hafentag Travemünde


Die Nacht hatte wieder nur 8 Grad, aber immer noch besser als 4. Dafür haben die weißen Tauben äähhh Möven uns unser Zelt voll gekackt.






Wir wollen noch einen Tag in Travemünde bleiben. Wir kennen und mögen den Ort. Erst einmal Duschen. Aber was ist das? Die Hafen-Checkkarte für alle Türen im Hafen ist über Nacht zwischen Konsole und Scheibe gerutscht.





Der Spalt ist gerade so groß wie die Karte. Wir haben - außer Scheibe Abbauen - keinerlei Chance die Karte wieder rauszubekommen. Also gehen wir zum Hafenmeister und holen uns eine neue Karte. Die Euro 25,- Pfand für die erste Karte holen wir uns dann wohl nach der Saison wieder. Nach einer schönen Dusche erfinden wir neue Handtuch-Navigationslichter für unser Bötchen.





Die Handtücher sind übrigens extra für den Törn gekauft und aus Mikrofaser, was sich in der Praxis super bewährt hat. Die Dinger trocknen unglaublich schnell.


Wir entdecken im Hafen individuelle Lösungen, um Fender einzusparen.





Auf dem Weg zum Frühstück fragen wir bei einem Fischbrötchenstand, wie lange er denn heute auf hat. Antwort: "Bis ich zu mache". Nach einem ausführlichen und leckeren Frühstück bei der Junge Bäckerei geht es mit der Fähre rüber auf den Priwall. Vorbei an der Peking ääähhh Passat...





... geht es zu einer der Parkbänke mit Ausblick auf die Trave. Wir lieben es in Travemünde stundenlang auf das Wasser zu starren. Es ist einfach unglaublich viel los. Nicht nur die Berufsschiffe sondern vor allem auch gefühlt tausende Sportboote pro Stunde fahren an einem vorbei. Man hat immer etwas zu gucken. Toll toll toll.






Das Bild ist geschummelt, weil es von der Fähre, nicht von der Parkbank aus geschossen wurde. Hier sieht man aber gut, was los ist auf dem Wasser.

Es ist sehr sonnig und angeblich haben wir 19 Grad. So ganz können wir das nicht nachvollziehen. Der Wind ist schon bannig kalt. Und es hat viel Wind diesen Tag. Wir sitzen mit (dünner) Jacke in der prallen Sonne und frieren dennoch ein bisschen. Nachmittags ernähren wir uns rechtzeitig von leckeren Fischbrötchen bevor die Fischbrötchen-Mafia zuschlagen kann. Abends gehen wir auf den Stegen in der Marina spazieren und ich entdecke die "Freyja", eine Targa 27 auf der ich meine praktische Prüfung für den SKS abgelegt habe. Wir lesen noch ein bisschen und schlafen recht früh ein. Das war ein schöner Tag.



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  #122  
Alt 01.07.2022, 13:20
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Zitat:
Zitat von BirgitHb Beitrag anzeigen
Moin Volker,

im ELK vor den Schleusen habe ich mein Boot immer mit einer langen Leine - befestigt an einer der beiden Heckklampen - an der Lee-Seite der Dalben festgemacht und mich dann ein Stückchen mit dem Wind vom Dalben wegtreiben lassen, so dass mein Boot mit dem Dalben gar nicht erst in Berührung kam. Fand ich einfacher als an den Dalben festzutüdeln…, vor allen Dingen wenn Boote und/oder Schiffe aus der Schleuse herauskamen.

Gruß Birgit
So war auch unser erster Plan. Aber dann haben wir gesehen, wie die anderen Boote festgemacht haben: seitlich auf die Dalbe und dann vorne und hinten eine Leine als Vor- und Achterspring auf die Dalbe. Das wollten wir auch mal ausprobieren. Das hält wirklich super, ohne dass das Boot in irgendeine Richtung vertreiben kann und hat den Vorteil, dass mein Außenborder nicht in Gefahr gerät, mit Dalben oder Böschungsbefestigung in Berührung zu kommen.

Ohne die Fenderleiter als Fenderbrett hätte ich das aber auch nicht gemacht.
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Volker

Geändert von Tuuut (01.07.2022 um 15:26 Uhr)
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  #123  
Alt 01.07.2022, 15:25
Tuuut Tuuut ist offline
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Tag 4, Sonntag 05.06.2022
Von Travemünde nach Heiligenhafen


Heute Nacht waren es 7 Grad. Was ist da los? Wo ist die globale Erderwärmung wenn man sie mal braucht? Wir stehen um 8 Uhr auf, gehen beim Bäcker essen und bauen unser Boot wieder zurück. Heute soll es nach Travemünde gehen. Martin (User MarDan) hatte mich angeschrieben, dass er und seine besseren Hälfte mit Segler das verlängerte Pfingstwochenende in Heiligenhafen verbringen. Also ab nach Heiligenhafen. Wir legen um 9:40 Uhr ab. Auf Wiedersehen Travemünde, es hat uns wie immer gefallen bei Dir.








Nach kurzer Zeit passieren wir die Hafeneinfahrt und haben endlich endlich das Meer vor uns.





Ein ganz toller Augenblick für uns. Uns wird wohlig warm ums Herz. Jeder hat beim Bootfahren seine eigenen Präferenzen. Bei uns muss es entweder etwas interessantes am Ufer zu sehen geben (wie z.B. Hamburger Hafen, Lübeck) oder eben die Weite des Meers haben.

Die Überfahrt startet mit Bft 3 und die Welle ist anfangs ziemlich zickig. Wind und Welle legen sich aber schnell. Wir machen zwischendurch schöne Dümpelpausen und haben das Meer für uns alleine.






Die Überfahrt ist im besten Sinne ereignislos. Nach 2,5 Stunden nimmt der Verkehr dann immer mehr zu...






...was nur bedeuten kann, dass wir uns der Fehmarnsundbrücke nähern. Und dann ist sie auch schon da.









Durch den Fehmarnsund sind wir noch nie gefahren. Wieder ein Punkt weniger auf der ToDo Liste. Kurze Zeit später fahren wir in die Zufahrt zu Heiligenhafen ein, die im Norden von einer wirklich grandios schönen Landzunge, dem "Graswarder" abgegrenzt ist. Wir tuckern gemütlich vor uns hin und genießen den tollen Blick.









Der Hafen ist recht groß, dennoch haben wir auch hier wieder unsere Problemchen eine Platz zu finden. Es sind erstaunliche wenig Boxen frei und wenn dann mal wieder viiiiieeeeel zu groß. Nach einigem Suchen finden wir aber einen passenden Platz.

Nach 3:24 Stunden und 37sm / 68 km liegen wir fest in der Box.









Der Hafen gefällt uns auf Anhieb. Die Hauptpromenade von Heiligenhafen inkl. typischer Promenaden-Infrastruktur ist direkt im Hafen und zudem recht schmal, sodass ein schönes Gewusel entsteht und man immer was zu gucken und lästern hat, allerdings auch selber auf dem Präsentierteller wohnt .





Das Hafenmeister-Büro hat noch Mittagspause. Das ist wie immer doof, denn ohne Martin vor Ort und seinen Toilettencode hätten wir die Toiletten nicht benutzen können. Warum es in Deutschland keine Bezahlautomaten wie in Dänemark gibt erschließt sich mir nicht. Das macht alles für beide Seiten viel einfacher. Eine Stunde später bezahlen wir dann beim Hafenmeister unseren Obulus. Nur Euro 11,- am Tag. Strom kostet extra Euro 3,- pro Tag. Da wir aber den Strom lediglich für das Laden von Handys, Kindle und so weiter nutzen (ca. 0,1 Kwh am Tag), einigen wir uns mit dem Hafenmeister darauf, dass wir nur einen Tag zahlen müssen. Top. Deshalb sage ich ja immer, dass Häfen mit Hafenmeister besser sind als die blöden Dänischen Automaten!

Martin und Dani und Hund sind noch im Ort unterwegs. Sie kommen um 16 Uhr am Hafen an. Da wird erst einmal gemeinsam vor unserem Boot am Steg ge-anlege-schluckt.






Das Wetter ist zudem das erste Mal auf der Fahrt so etwas ähnliches wie warm. So soll es sein.

Wir trennen uns wieder und beschließen Abends mit noch zwei weiteren Freunden von den beiden bei Dani und Martin auf ihrem Sechler zu grillen. Um 16:55 Uhr ruft Dani an und fragt, ob wir gerade im Supermarkt sind um für das Grillen einzukaufen? "Nööö, wir wollen gleich erst los". "Mist" ist ihre Antwort, "der Supermarkt macht in 5 Minuten zu". Irgendwie haben wir alle verpennt, dass Sonntag ist, der Supermarkt überhaupt nur geöffnet ist, weil wir uns in einem Seeheilbad befinden aber eben früh schließt. Grillen entfällt also. Wir beschließen zum Italiener zu gehen und bekommen für 20:20 Uhr einen Tisch für uns 6 plus Hund.

Ich bekam unerwarteter weise eine der besten Spaghetti Frutti di Mare meines Lebens. Gut, dass wir das Grillen vergeigt haben! Es wurde ein super schöner Abend im Restaurant mit viel Klönschnack und Dönsches. Und da es so schön war sind wir nach dem Restaurant zum Segler gewechselt und haben noch bis 2:30 Uhr weiter geschnackt und das Leben genossen. Ein ganz toller Tag.




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Volker

Geändert von Tuuut (01.07.2022 um 16:43 Uhr)
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  #124  
Alt 02.07.2022, 09:43
Tuuut Tuuut ist offline
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Tag 5, Montag 06.06.2022
Hafentag in Heiligenhafen


Die erste Nacht mit zweistelligen Temperaturen!!1!elf!! Wenn man ganz waghalsig war konnte man sogar den Schlafsack öffen und lediglich als Decke benutzen. Ein Segen. Kein Tauwasser außen und keine kondensierte Atemluft innen.

Dani und Martin müssen um 9 Uhr ihren Platz räumen. Da unser eigener Wecker leider kaputt war, haben wir die beiden nicht mehr verabschieden können. Heute ist Pfingsmontag und es wird zu Land und zu Wasser eine große Abreisewelle aus Heiligenhafen geben. Leider haben sich alle vorgenommen vorher noch den wirklich großen Bäcker am Hafen leer zu kaufen. Die Schlange geht zweimal um den ganzen Ort. Da stelle ich mich nicht an. Wir warten ab, bis alle weg sind um dann festzustellen, dass auch alles Essen weg ist. Die Auslage vom Bäcker war ratzekahl leergefegt.

Martin vermeldet von unterwegs, dass draußen bis zu 30 Knoten Wind sind. Zwei Stunden später war dann überhaupt kein Wind mehr. Wir überlegen nach Marstal aufzubrechen. Aber dann haben wir außer Hafen und Italiener wirklich garnix von Heiligenhafen gesehen. So geht das nicht. Wir beschließen noch einen Tag hier zu bleiben.


Wir gehen stundenlang spazieren, gucken uns uns die kleine Altstadt an...





...und sind dabei doch verwundert wie klein der Ort eigentlich ist bei den Menschenmassen, die unterwegs sind (knapp 10.00 Einwohner). Wir gehen zum netten Fischereihafen...





... und loben Heiligenhafen dafür, dass überall Bänke mit Schutz vor Wind und Wetter aufgebaut sind.






Später gehen wir dann noch das Naturschutzgebier Graswarder ab.

















Wieder im Hafen angekommen müssen wir uns erstmal mit einem Spaziergehschluck belohnen.





Wir gehen auf die moderne und wirklich gut gemachten Seebrücke. Auf den Auslegern sind Spielplätze, oben kann man sich in drehbaren Liegestühlen sonnen, unten ist ein kleines Café und Toiletten, sowie eine tolle windgeschütze Lounge.









Und das alles kostenlos (außer das Café natürlich )! Heiligenhafen macht das schon echt gut. Respekt an die Verwaltung.



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  #125  
Alt 02.07.2022, 10:39
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Tag 6, Dienstag 07.06.2022
Zweiter Hafentag in Heiligenhafen



Heute wären wir eigentlich nach Dänemark weiter gefahren. Aber das Wetter sagt zu uns: "Ich bin stärker, ihr bleibt hier, muahahahaha".





Also bleiben wir noch einen Tag in Heiligenhafen, den dritten Tag. Das war so nicht geplant, ist aber auch nicht schlimm.

Hier in Heiligenhafen sind übrigens relativ hohe, feste Stege.





Davor haben wir uns "gefürchtet" und dafür die Fenderleiter gekauft. Von Oberkante des Geräteträgers bis zum Wasser sind es ca 1,45m. Wir müssen also vermutlich einen knappen Meter überbrücken, was auch ohne Fenderleiter erstaunlich gut geht. Man kann sich gut am Geräteträger festhalten. Ich kann mit meinen langen Gräten sogar tatsächlich so gerade eben mit einem riesen Schritt direkt aussteigen und mein Fru hüpft mit den Popo auf den Steg. Runter machen wir beide einen langen Schritt nach unten und halten uns dabei am Geräteträger fest. Perfekt.


Erstmal ab zum Bäcker. Heute ist da nix los und wir haben alles Essen für uns alleine. Und dann passiert ein unglaublicher Zufall: wir treffen eine Freundin aus Hamburg mit ihrem kleinen Sohn. Die waren über Pfingsten mit einem Camper auf Fehmarn und haben in Heiligenhafen lediglich einen kurzen Zwischenstopp gemacht, weil ihr Mann im Camper an einer TelKo teilnehmen musste. Sie wollte die Zeit nutzen, um schnell mit Sohnemann das Klo beim Bäcker zu besuchen, wo wir gerade frühstückten. Unser Freund kommt nach der TelKo auch noch zum Bäcker und wir wundern uns gemeinsam erfreut, was das Leben für Zufälle bereithält. Hätten wir das treffen so geplant hätte es zeitlich niemals hingehauen (davon abgesehen, dass sowieso keiner vom anderen wusste, dass man gerade in Heiligenhafen ist).


Die drei müssen dann weiter nach Hamburg und wir verbringen den Tag mit einem Spaziergang rund um den Binnensee, der garnicht so Binnen ist, weil er Zugang zur Ostsee hat. Trotz Bft 4-5 ist es einigermaßen warm. Die Strecke um den Binnensee ist nett und auch hier verwöhnt uns Heiligenhafen mit kostenlosen Toiletten alle paar hundert Meter.

Wir treffen Njörd und bitten um Beistand für unsere weitere Tour.





Und dann brauchen unsere Augen beistand, weil im Westen des Binnensees eine unglaublich hässliche 70er Jahre Siedlung errichtet wurde, ein "Ferienpark" mit rund 1700 Appartements . Ein architektonisches Verbrechen. Hier wurde vermutlich der Begriff Bausünde erfunden.





Alles wirkt grau und aus der Zeit gefallen. Die vielen geschlossenen und verwaisten, teils verwahrlosten Läden machen das Ambiente noch schlimmer. Fürchterlich!

Dafür haben die geschlossenen Restaurationen offensichtlich noch die Einrichtung aus der Erbauungszeit.





Wir gehen auf der Nordseite vom Binnensee wieder Richtung Hafen, aber nicht ohne anfangs von weiteren 70er Jahre Bausünden begleitet zu werden.






Im Hafen angekommen, kommt wieder mehr Wind auf und es kühlt merklich ab. Das war es erst einmal mit Wärme. Wir setzen uns Wind- und Regengeschützt (es gab ein paar kleinere Schauer) auf die Promenade, genießen ein Bier und beobachten die Menschen. Das kann ich stundenlang so aushalten.




Auf Essen besorgen haben wir keine richtige Lust. Also gibt es eine (ziemlich miese) Pommes bei Gosch. Das Wetter bleibt kühl und windig aber um 19 Uhr kommt die Sonne zumindest wieder etwas raus. Das war ein schöner Tag (auch trotz oder wegen der Bausünden).



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Geändert von Tuuut (02.07.2022 um 11:41 Uhr)
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Alt 02.07.2022, 13:26
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Tag 7, Mittwoch 08.06.2022
Von Heiligenhafen nach Marstal


Das Wetter sieht wie angesagt gut aus. Also auf nach Dänemark! Wir wollen nach Marstal auf der Insel Ærø. Obwohl wir die Dänische Südsee schon gut abgegrast haben, waren wir in dem Ort noch nicht. Ein letztes mal frühstücken wir bei Junge und dann legen wir um 11:20 Uhr etwas später ab als geplant. Auf wiedersehen Heiligenhafen. Uns hast Du gefallen.






Die Überfahrt findet bei Sonne statt, es ist aber trotzdem wieder bannig kühl. Es sind nur Bft 2 aber irgendwie steht noch Dünung. Wir haben anfangs teils 50cm Welle, die aber schnell abnahm. Nix was ein RIB stört. Wir fahren mit Marschgeschwindigkeit von 20 Knoten / 37 km/h dem Ziel entgegen und genießen es, das Meer für uns allein zu haben.







Um 14:00 Uhr sind wir in der Zufahrt zum Hafen, die lustig beschildert ist.






Um 14:25 Uhr liegen wir nach 3 Stunden und 37sm / 68km fest. Wir sind in Dänemark angekommen!






Marstal ist ein typischer Anlaufhafen für den ersten Schlag aus der Lübecker und Kieler Bucht in Richtung Dänemark. Dementsprechend ist der recht große Hafen auch darauf vorbereitet, obwohl nur etwas über 2.000 Menschen hier wohnen. Es gibt mehrere Stege für Gastlieger, die noch fast komplett leer sind als wir ankommen. Wir haben freie Platzwahl. Die Stege sind recht hoch aber wir haben Glück und finden eine Box mit einer Leiter.





Perfekt, so soll es sein. Leider stehen wir mit dem Heck im Wind. Aber irgendwas ist ja immer. Der Hafen hat viele Bänke, tolle Grillplätze, sehr gute WCs und ordentliche Duschen. Es gefällt uns hier auf Anhieb und wir sichern uns schonmal unseren Platz mit perfekten Blick über den Hafen und die schöne Landschaft.












Nach den Anlegeschluck (wir wollen Neptun ja nicht verärgern ) wird unser Bötchen wieder in ein Hotel verwandelt.









Im Hafen gibt es Hafenkino pur. Ich wühle gerade auf dem Boot rum und höre ein lautes "Plopp plopp". Eine Frau ist bei einem Anlegemanöver mit Automatikweste vom Segler ins Wasser gefallen. Ich renne auf den Steg, es ist aber sowieso schon ein Helfer da und die Seglerin klettert über die Badeleiter bereits wieder an Bord. Das hätte auch schief gehen können, weil die Schraube sich noch drehte und das Pärchen insgesamt recht überfordert war mit der Situation und Anlegen in einer Box bei Wind. Irgendwie sehe ich meine Frau und mich bei unseren Anfängen in der Ostsee (mit dem Unterschied, dass wir nicht ins Wasser gefallen sind ). Unser erstes Boxen-Anlegemanöver mit der Greenline 33 bei hohen Bft 4 war damals auch ein mittelschweres Bahnunglück. Jaja, man wächst mit seinen Aufgaben und Erfahrung ist nur durch Erfahrung zu ersetzen.

Das Hafenkino geht weiter. Ein Segler fährt mit viiieeel Schwung abgeklärt in eine Box. Leider hat er dabei nicht beachtet, dass die Box viel zu schmal für ihn ist. Der Segler fährt sich dermaßen fest, dass sich die Crew auf beiden Seiten mit Winschen wieder rauskurbeln muss, was bestimmt 20 Minuten gedauert hat.





In dieser Box haben sich dann noch später zwei weitere Boote festgefahren. Da scheint eine verhexte optische Täuschung zu wirken. Zum Glück waren wir früh genug im Hafen. Der frühe Vogel fängt das Hafenkino. Der Hafen sollte Eintritt dafür nehmen. Wir konnten einfach nicht weg gehen, weil wir Angst hatten etwas zu verpassen. Eigentlich sollte man sich schämen, sich an Hafenkino zu erfreuen. Aber andererseits ist es einfach zu unterhaltsam, solange nichts schlimmes passiert.

Der Hafenmeister kommt zwischendurch auf die Stege (schon wieder kein Bezahlautomat). Man kann aber per drahtlosem Kartenterminal mit Karte auf dem Steg zahlen. Irgendwann schaffen wir es uns loszureißen. Auf zum SuperBrugsen. Das allerwichtigste im ersten Dänischen Hafen ist es immer, sich mit Süßigkeiten einzudecken.





Zu Hause mache ich mir nichts aus Haribo und Co. Aber wenn man es sich selbst zusammenstellen kann schmeckt es auf einmal. Jäger und Sammler.

Auf dem Weg zum Supermarkt sehen wir schon viel schönes vom Ort. Eigentlich wollten wir morgen weiter. Aber Marstal ist zu schön und hat zudem eine ziemlich große Altstadt die erkundet werden will. Wir beschließen einen Tag länger zu bleiben.

Eigentlich wollten wir grillen aber die Grills liegen in Schatten und wir wollen in der Sonne sein (schon weil 17 Grad und Wind nicht wirklich warm sind). Also kaufen wir eine Fertig-Fleisch-Box vom Supermarkt mit Schnitzel, Frikadellen, Leberwurst und Salaten etc. und essen sie kalt.





Jäger und Sammler. Das Essen war ok aber eine zweite Fleischplatte haben wir uns den Rest der Reise nicht mehr gekauft.

Dänische Restaurants haben wir für uns mehr oder weniger ausgeschlossen. Da haben wir zuviele schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. Restaurants sind - selbst wenn man aus dem schon nicht geringen Hamburger Preisniveau kommt - richtig teuer und wir sind diverse Male auch noch mit der Qualität auf die Schnauze gefallen. Auch eine kleine Pizza Magerhita von der Pizzeria kostet bereits Euro 20. Letztendlich haben wir uns auf dem Törn hauptsächlich von vorbereiteten Essen aus den Supermärkten ernährt. Die haben alle eine Frischkoch-Abteilung, wo Gerichte zubereitet und tagesfrisch abgepackt werden. Sowas in der Art kenne ich aus Deutschland nicht. Die Preise sind ok und die Qualität war immer gut und - vor allem beim Fisch - sogar häufig herausragend gut (vor allem Fischfrikadelle).

Es gibt noch einen gute Nacht Schluck und dann ab in die Heia, lesen. Das war ein toller Tag.




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Alt 02.07.2022, 13:48
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Tag 8, Donnerstag 09.06.2022
Hafentag Marstal


Es gab starker Wind und viel Regen in der Nacht. Das war aber sehr gemütlich in unserem Zelt. Ich liebe das Geplätscher und im Zelt ist es nochmal intensiver als in einer Kajüte.

Der Vormittag wird als Arbeitszeit deklariert. Wäsche waschen, Motor und Schläuche putzen (es sind schon kleine weiße Pocken drauf). Beide Kanister in den Tank kippen und mit dem Hafenkarren neu an der Tankstelle befüllen. Maddin hat uns eigentlich eine Benzin Bunkerstation versprochen. Es gab aber nur Diesel, also mussten wir laufen. Bei der Abfahrt stellte sich dann heraus, dass die Benzin Tankstelle vor dem Hafen ist und nicht im Hafen. Das war auch in keinem Hafenplan erwähnt. Also hatte Martin doch recht.

Wir packen die Wäsche in den Trockner (natürlich ist dieser im Frauenklo ) und ab geht es in die Altstadt. Wir sind stundenlang wirklich alle Straßen abgegangen. Wirklich niiieeedlich hier.








Die Menschen waren früher wohl kleiner.





Die Feuerwehr ist es noch.





Hier wohnt wohl das tapfere Schneiderlein.





Überall in Dänemark in den Altstädten anzutreffen sind Prozellan-Hunde im Fenster. Ganz wichtig: immer in Zweierpärchen.





Die brachten die dänischen Seeleute ihrer Liebsten aus England mit. War er auf See schaute das Hundepaar zum Fenster hinaus. Sobald der Mann zu Hause war, wurden sie umgedreht.


Ab und zu werden vor den Häusern kleine Flohmärkte aufgebaut, sogenannte "Loppemarked". Die Dänen lieben das.





Bezahlt wird per Mobile Pay. Ein genial einfaches Bezahlssystem, welches überall in Dänemark angeboten wird und mit dem die Dänen wirklich alles zahlen (Kartoffeln am Straßenrand, Marmelade die Oma vor die Tür stellt, Kaffee im Segelerheim usw.). Leider können nur Dänen das System benutzen, da man ein Dänisches Konto und eine Dänische ID benötigt.

Aus dem Rathaus guckt ein Schiff...





... und in einem Schuppen gibt es eine Propeller Sammlung.







Es wirklich toll hier. Wir waren mit dem Boot früher schon in den anderen beiden Orten auf Ærø (Ærøskøbing und Søby) die uns auch schon unglaublich gut gefallen haben. Ærø ist ein einziges Highlight.


Die Altstadt ist groß und hübsch aber leider auch sehr leer. Vermutlich geht es erst zu den dänischen Ferien richtig los. Nach einem Softeis geht es zurück zum Hafen, duschen und Abendbrot genießen (diesmal eine kalte Fischplatte vom SuperBrugsen, sehr lecker).

Von unserer Postion mit Blick über den Hafen fällt uns auf, was die gesamte Tour über der Fall sein sollte: vor unserem Boot bleiben viele Mennschen stehen und gucken sich das Konstrukt mit Zelt an. Zelten auf dem Wasser ist doch eher selten anzutreffen. Wir haben mehrmals mit alten Hasen gesprochen die meinten, dass sie seit 50 Jahren auf dem Wasser unterwegs sind aber sowas noch nie gesehen haben. Es kam sogar die Frage auf, ob wir das erfunden hätten.



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Alt 03.07.2022, 09:37
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Tag 9, Freitag 10.06.2022
Von Marstal über den Als Sund nach Dyvig, Teil 1


Heute wollen wir nach Dyvig. An diesem idyllischen Ort waren wir schonmal und haben es damals geliebt. Also wollen wir wieder hin. Der Wind soll mittags ordentlich aufdrehen. Wir beschließen deshalb früh los zu fahren. Der Wecker steht auf 7 Uhr. Wir sind aber um 6 ohnehin schon wach. So bleibt Zeit für einen Morgenspaziergang bei den Strandhäuschen.





Um 8:20 Uhr legen wir ab. Auf Wiedersehen Marstal. Du bist schön.






Der kürzeste Weg nach Dyvig wäre nördlich um Ærø. Ich mag aber den Als Sund so gerne, dass wir südlich fahren. Das ist der Vorteil eines Gleiters: Entfernungen sind (fast) egal. Die Überfahrt bei Bft 2 später 4 aus SO ist toll, erst haben wir eine ziemlich kappelige Welle, die aber immer weniger wird.





Wir fahren durch die schöne Inselwelt und genießen die Ausblicke.













Im Sønderborg Lystbådehavn legen wir kurz vor 11 einen kurzen Tankstopp ein.





In Dänemark sind alle Tankstellen mit Selbsbedienung/Kartenzahlung und dadurch 24h am Tag geöffnet. Man muss sich nie Sorgen machen, ob der Tankwart auch wirklich da ist. Die Tanksäule springt dafür kurz vor dem Tanken von 19 auf 21 Kronen pro Liter (von Euro 2,55 auf 2,83). Die haben doch eine Kamera da und schalten Live hoch.

Dann fahren wir durch Sønderborg durch...








... und tuckern mit 8 km/h durch den schönen Als Sund.












.... to be continued



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Alt 03.07.2022, 10:30
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Tag 9, Freitag 10.06.2022
Von Marstal über den Als Sund nach Dyvig, Teil 2


Beim Übergang vom Als Sund in den Als Fjord winken uns die Kühe zum Abschied. Wie ich seit Jahren feststelle, haben Dänische Kühe einen erstaunlichen Drang, auf schmalen Landzungen liegen zu wollen.






Wir machen noch einen kurzen Abstecher in das super idyllische Stevning Nor.





Das war ein Tipp von Martin. Wirklich schön, aber auch komplett ohne Infrastruktur, was bei unser Reiseform suboptimal ist. Wir bleiben deshalb beim Plan Dyvig.

Um 12:35 Uhr sind wir dann in der engen Zufahrt nach Dyvig. Auch hier leben die Kühe ihre Sucht nach schmalen Landzungen aus.





Ein paar Minuten später liegen wir auch schon nach 4:20 Stunden Fahrt (inkl. Tanken) und 44sm / 81km fest vertäut in Dyvig vor dem traumhaft schönem Nobelhotel.





Wir haben recht starken Wind, der auch die ganze Nacht durchgehen soll. Wir wollen deshalb unser Heck im Lee haben. Es gab aber nur eine Boxen-Reihe in der das ging. Die 14 oder vielleicht sogar 15 Meter Boxen waren aber ein weniger überdimensioniert für uns.





Zum Glück haben wir 2 x 21m lange Leinen dabei, sodass wir selbst in so einer Box die Dalben-Leinen auf Slip belegen können. Wir rufen den Hafenmeister an und fragen, ob es ok ist, dass wir diese Box bei unserer Bootsgröße belegen (viel kleinere gibt es sowieso nicht). Er meint wir seien herzlich willkommen in der Box und sollen uns keine Sorgen machen. Das ist Dänemark. Entspannt.

Was dann nicht so entspannt war, war die Liegegebühr. 28 Euro für 5,85m Bootslänge. Zumindest sind die Duschen jetzt inkludiert (früher musste man da immer 10 Kronen einwerfen) aber nicht einmal Wifi wird angeboten. Vielleicht sollten wir freiwillig mehr zahlen, damit die ihre Flaggenmasten mal etwas professioneller befestigen können.






Wir fahren mit den kostenlosen Fahrrädern zum Supermarkt im Örtchen Nordborg Sogn.






Hätten wir gewusst, dass es ständig Bergauf und -ab geht, hätten wir das vermutlich gelassen. Wir sind zum ersten Mal froh, dass es wie immer mit deutlich unter 20 Grad recht frisch ist. Bei 30 Grad wären die Fahrräder ohne Gangschaltung eine schweißtreibende Schinderei gewesen.

Wieder zurück bestaunen wir die selbstfahrenden, GPS-gesteuerte Regattabojen. Was es nicht alles gibt.








Abends sitzen wir am Steg, essen sehr gutes Fischfilet und einen grandiosen Colslaw Salat als Beilage. Salat aus dem Supermarkt wurden ab da unsere Standard Beilagen. Das können die Dänen. Knackefrisch und das Dressing liegt extra bei, sodass die Salate noch schönen Biss haben.

Es ist traumhaft schön hier. Aber so richtig will die Stimmung vom letzten mal nicht aufkommen. Die Stege sind voll mit Bootfahrern, die in Abendkleid und mit Pullover über den Schlutern gebunden (Fachjargon: Syltarschlochpullover ) gekleidet sind und deren wichtigstes Thema ist, wie nochmal der Name des Chefkochs vom Hotel war. Auf der anderen Seite des Spektrums, war eine größere Gruppe Segler aus dem selben Verein unterwegs. Die waren irgendwie verhaltensauffällig. Sie erwarteten noch einen Vereinskameraden, der Gynäkologe ist. Sie haben ihn in seiner Abwesenheit "Dr. Fummel" genannt. Ich habe mir vorgenommen, ihn auf den Stegen so anzusprechen, wenn ich ihn treffe.

Beide Gruppen zeigten keinerlei Interesse daran, anderen Booten bei Bft. 4-5 beim Anlegen zu helfen, selbst wenn sie direkt daneben standen. So sind meine Frau und ich immer quer durch den Hafen gesprintet um zu helfen. Der Wind war wirklich zickig.

Wir gehen in Bett und fragen uns, ob Dyvig zu einem Nobelhafen mit Pseudo-Wassersportlern ohne Seemannschaft verkommen ist oder es schon immer war und wir letztes mal nur Glück hatten?

Nachtrag:
Bevor es jetzt zu negativ rüberkommt: Dyvig ist wunderschön und wir hatten einen tollen Tag und sooooo schlimm waren die Leute auf den Stegen auch nicht. Aber die Stimmung war definitiv eine ganz andere als letztes mal, was auch nur eine Momentaufnahme ist. Meine Frau sagt: "Ich fand Dyvig auch dieses mal klasse."


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Alt 03.07.2022, 12:14
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Tag 10, Samstag 11.06.2022
Von Dyvig nach Vejle, Teil 1


Es gibt Ziele die machen keinen Sinn und trotzdem macht man sie. Für Vejle sprechen eigentlich wenig Gründe: es liegt tief in einem Fjord, sodass es pro Strecke 14sm / 25km "Umweg" sind. Und dass es dort schön ist hat auch noch niemand behauptet. Wir wollten da trotzdem unbedingt hin. Wir besuchen seit 20 Jahren oder so jährlich unsere Dänischen Freunde und fahren immer über die Autobahnbrücke bei Vejle, gucken darauf runter und sagen immer aus Scherz: "Da müssen wir eines Tages mal mit dem Boot hin". Jetzt wird aus Scherz ernst.

Das Wetter ist so lala, sehr windig und später soll es evtl. regnen. Wir beschließen erstmal bis Middelfart zu fahren und dann weiter zu sehen.

Wir legen um 10:30 Uhr ab. Die süchtigen Kühe gucken uns hinterher und haben sich noch Ziegen als Verstärkung geholt.




Wir haben anfangs eine ziemliche zickige Welle, genießen dennoch die tolle Landschaft im kleinen Belt.





Östlich der Insel Barsø liegt das Schießgebiet "EK R44". Ich halte auf die äußere Tonne zu, dennoch "verfolgt" mich eine zeitlang ein RIB, welches anscheinend von einem Marineschiff kommt. Ich fahre langsam und lasse das RIB aufkommen. Es ist Polizei. Sie fragen mich auf Englisch, ob ich mir bewusst bin, dass das hier ein Sperrgebiet ist. Ist antworte, dass ich es weiß aber ja auf die äußere Tonne zusteuere. Ich frage zur Sicherheit nochmal nach, ob ich mich denn auf meinem Weg in dem Sperrgebiet befunden hätte. Die Antwort der Polizisten lautet "Nein, waren sie nicht". Sie fahren dann wieder ab, um einen Segler abzufangen, der wirklich mitten ins Gebiet fährt. So recht weiß ich nicht, was die von mir wollten. Ich vermute, sie wollten mein schönes RIB mal von nahem sehen.


Anderthalb Stunden später kommen wir in Middelfart an. Es soll kein Regen geben also geht es weiter nach Vejle. Wir finden die Ecke hier bei Middelfart wunderschön, insbesondere im Norden.








Eine Gruppe Schweinswale findet gefallen an uns und wir an ihnen. Nördlich von Middelfart steht plötzlich eine gaaanz merkwürdige Kappelwelle aus allen Richtung. Die war echt krass.

Über die Ausfahrt bei Fredericia geht es in das Nord-Fünnische Gewässer vom kleinen Belt.






Um 13:20 sind wir dann im Vejle Fjord und sehen vom weiten schon "unsere" Autobahnbrücke.






Hinter der Brücke sieht man dann auch das Wahrzeichen von Vejle, "Bølgen", "die Welle".





Dazu noch ein anderes Gebäude, welches wir die "Orgelpfeife des Teufels" getauft haben. Hübsch fanden wir das Gebäude nicht gerade.





Wir tanken an der Bunkerstation voll und suchen uns einen freien Liegeplatz. Fingerstege. Perfekt zum Aussteigen für uns. Nach 3:40 Stunden (inkl. Tankstelle suchen und tanken) und 55sm / 101km machen wir den Motor aus.





Der Hafen ist interessant. Eigentlich ist er zwischen viel zu hohe Neubauten eingequetscht, aber irgendwie hat er auch etwas.










...to be continued.
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Tag 10, Samstag 11.06.2022
Von Dyvig nach Vejle, Teil 2

Fragt mich nicht, warum ich von Vejle auch noch einen Doppel-Bericht mache.

Der Hafen Vejle hat eine Neuheit für uns: Am Bezahlautomaten muss man seine Handy-Nummer angeben und bekommt einen individuellen Toilettencode per SMS zugesendet. Der Code verfällt nach dem Aufenthalt. Eine smarte Lösung wie ich finde. Sogar die Dusche startet man mit seinem individuellen Code.




Die Toiletten und Duschen sind auch herausragend gut.


Mit dem Code kommt man auch in das Clubhaus des Segelclubs. Groß, schön und mit kompletter Küchenausstattung, inkl. Herd, Kühlschrank, Töpfen, Tellern etc.









Das ist natürlich perfekt für unsere Reiseform, da wir aus Platzgründen weder Kühlung noch Töpfe oder ähnliches dabei haben. Wir nehmen uns vor bei den zukünftigen Häfen vermehrt darauf zu achten, dass Gäste Zugang zum Clubhaus haben.


Aber nicht nur eine Küche gibt es, sondern vor dem Clubheim auch angeschlossene Gasgrills zur Mitbenutzung. Dass da niemand in einer immerhin 60.000 Einwohner großen Stadt Schabernack mit treibt... Respekt.





Wir beschließen mit Blick auf den Hafen zu grillen.






Eigentlich wollten wir noch die Stadt angucken, haben heute aber keine rechte Lust auf Spazieren gehen. Also geht es nur schnell zum Supermarkt. Dabei lernen wir, dass der Ort in heller Aufregung ist, weil die Tour de France hier dieses Jahr durch fährt.





Wir genießen einen schönen aber auch sehr windigen und kühlen Abend im Hafen und planen die weitere Vorgehensweise. Ich möchte unbedingt mal bei Nordskov im Nordosten von Fyn ankern. Beide wollen wir Samsø und/oder Anholt sehen und bei perfekten Wetter war sogar angedacht rüber in die schwedischen West-Schären bei Göteborg zu fahren.

Tja, was soll ich sagen. Die See gibt, die See nimmt. Es püstert schon seit einer Woche stark aus West (ungewöhlicherweise auch Nachts) und die Wettervorhersage sieht es eher noch windiger werden.






Das bedeutet nichts gutes für die Welle. Da dann stundenlang durch zu müssen reizt uns gerade irgendwie nicht. Wir geben die Pläne auf und beschließen statt dessen, die Dänische Ostküste unter Landschutz hochzufahren.



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  #132  
Alt 03.07.2022, 13:01
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Komplett gelesen. Klasse
Danke das Du uns an Eurer Fahrt in Deiner
schönen kurzweiligen Art teilhaben lässt
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Gruss Ingo

Ich hab auch keine Lösung. Aber ich bewundere das Problem
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  #133  
Alt 03.07.2022, 13:13
Kattenködel Kattenködel ist offline
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Ein kleines Boot auf großer Fahrt.

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(Fachjargon: Syltarschlochpullover ) ...den Nagel auf dem Kopf getroffen.... ) Pipi in den Augen...
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  #134  
Alt 03.07.2022, 14:31
Tuuut Tuuut ist offline
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Tag 11, Sonntag 12.06.2022
Von Vejle nach Ebeltoft bei Wetter



Die Nacht in Vejle war laut. Direkt nebenan ist der Berufshafen und auf irgendeinem Werksgelände wurden die ganze Nacht Steine durch eine Mühle gejagt. Wir wachen dadurch immerhin von alleine früh auf, nur um festzustellen, dass es entgegen der Wettervorhersage wie aus Kübeln gießt. Vejle will uns wohl nicht.

Die Sonne zeigt sich dann aber doch und wir beschließen mit Blick auf das Wetterradar und vier verschiedenen Wettervorhersagen, dass wir nach Ebeltoft fahren. Es sind zwar Bft 4 auf West angesagt, aber wir haben viel Landschutz und es soll sonnig und trocken bleiben.

Um 10:20 Uhr verlassen wir Vejle und fahren den langen Fjord wieder zurück.









Gegen 12 Uhr nimmt der Wind zu und die dunklen Wolken sehen mir so garnicht nach sonniger Fahrt aus.






Die Fahrt wird ein wenig holpriger aber es geht weiterhin in Marschfahrt voran. Ich bekomme das Video von der Fahrt leider nicht direkt eingebunden. Also müsst ihr auf den Link klicken, wenn ihr es sehen wollt.
https://www.youtube.com/watch?v=MWj6pxxkt_I



Das Wetterradar lässt aber nichts gutes erahnen. Da kommt ein Regengebiet direkt auf uns zu. Die Küste hier südlich von Aarhus ist leider relativ flach. Ich befürchte Grundsee bei zu starkem Wind und verlasse den - sowieso kaum noch helfenden - Landschutz. Der Wind wird immer stärker, dreht auf vermutlich Bft 5 mit fiesen Böen auf...





... es ist fazinierend zu sehen, wie schnell sich die See aufbaut. Ein starker Regen setzt ein, der Wind dreht nochmal auf und die Welle geht auf 1m und kurze Zeit später auf sicherlich knapp 1,5m hoch (da habe ich dann nicht mehr fotografiert ).










Wg. des Regens sehe ich nicht gut (eine Brille zu tragen ist dabei auch nicht hilfreich ) und drossel das Tempo deshalb auf 10 km/h, um nicht unkontrolliert in die Wellen zu knallen. Ich fahre zudem mit der Welle im Rücken. Die Richtung in die mich die Welle führt ist mir egal, solange es nicht zu nah an die Küste geht. Es geht nur um das Abwettern. 20 Minuten später ist der Regen vorbei und der Wind lässt wieder auf Bft 3-4 nach.





Die Welle will aber nicht mehr so recht verschwinden und wir haben dadurch noch zwei Stunden Gleitfahrt bei knapp 1m Welle vor uns. Und so sind wir dann auch nicht unglücklich als wir endlich den hübschen Hafen von Ebeltoft erblicken.




Nach 4:40 Stunden, 60sm / 112km und einer teils aufregenden Fahrt liegen wir sicher im Hafen fest.









Statt eines Anlegeschlucks müssen wir aber erstmal mit Volldampf unser Zelt aufbauen, weil schon das nächste Regengebiet anrauscht. Danach gab es aber gleich mehrere Anlegeschlücke als Belohnung.


Wir bezahlen unsere 20 Euro am Bezahlautomat. Der Hafen von Ebeltoft gefällt uns auf Anhieb. Durch die roten Häuser hat es einen schickes, skandinavisches Flair.





Schön ist, dass die Terrasse der Häuser keinen Zaun haben. So wirkt es offen und freundlich. Und die Bäume sind wirklich krass gepflegt.


Die Sanitäranalgen sind etwas älter aber noch ok. Es gibt ein Seglerheim welches wir mitbenutzen dürfen. Wir können Herd, Ofen und Kühlschrank benutzen. Leider sind aber keine Teller, Besteck oder Töpfe vorhanden.




Die Bordstein-Schwalben ähhhh Möwen Strahlen mit hochgelegten Bein eine gewisse Lässigkeit aus.





Wir gehen an der hübschen Kirche vorbei zum Supermarkt...







... sehen dabei schon viel schönes, was erkundet werden will und essen Abends - etwas rudimentär angerichtet - super leckere Fischfrikadellen mit tollen Tomatensalat. Salate und Fisch können die Dänen.





Wir beschließen zumindest zwei Plastik-Teller zu kaufen.


Ab in die Heia. Das war ein schöner, aufregender Tag.



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Geändert von Tuuut (03.07.2022 um 21:02 Uhr)
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Alt 03.07.2022, 14:32
Tuuut Tuuut ist offline
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Beachtet diesen Beitrag nicht. Ich benötige noch drei Fotos für den aufregenden Tag.
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Alt 03.07.2022, 14:36
Tuuut Tuuut ist offline
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Zitat:
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Ein kleines Boot auf großer Fahrt.

Volker, dein Reisebericht bisher ::: GRANDIOS ::: Mehr davon!
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Dank Euch! Ich bin mir manchmal in meinem Schreibwahn nicht sicher, ob ich es nicht völlig übertreibe mit der Ausführlichkeit. Aber solange noch Kommentare mit dem Wort "kurzweilig" kommen scheint es noch nicht zu schlimm zu sein.
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Geändert von Tuuut (03.07.2022 um 14:49 Uhr)
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Alt 03.07.2022, 15:03
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Dein Bericht ist klasse, gerne weiter so und gerne auch so ausführlich.
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Gruß Ralf


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https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
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Aufregend und abenteuerlich. Toller Bericht. Klasse Fotos!
Leider kann man nur einmal auf den Danke Button klicken.
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Gruß Volker
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Genau die richtige Länge! Danke für die tollen Berichte.
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Gruß
Matze
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Alt 04.07.2022, 09:13
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Tag 12, Montag 13.06.2022
Hafentag Ebeltoft


Die Windvorhersage ist bei dauerhaft Bft 5 für die nächsten beiden Tage. Auch Nachts weht es derzeit einfach durch. Jeden Tag 24 Stunden Wind. Ohne übliche Beruhigung gen Abend. Krass. Also werden wir wohl drei Tage hier bleiben.

Bei Hafentagen in Dänemark wird man zwangsweise mit einer merkwürdigen Sucht der Dänen konfrontiert: Krebsangeln. Im jeden Hafen gibt es eine Krebs-Rennbahn...





... und es wird einem niemals gelingen den Blick über die Stege schweifen zu lassen und nicht mindestens eine Familie beim Krebsangeln zu erblicken.





Das können die Stunden am Stück machen. Und es nicht so, dass das nur für die Kinder ist. Die Erwachsenen sind genauso begeistert dabei, wenn nicht sogar mit noch mehr Elan als die Kinder. Sogar die Rettungswesten für die Kinder gibt es in vielen Häfen am "Krebssteg" kostenlos in einer Kiste liegend. Das ist wirklich ein echter Volkssport. Ob das eines Tages Olympisch wird?

Auch habe ich eine pubertierende Jugendgruppe gesehen, deren Hormone nur so sprießten und wo die Jungs allen auf den Stegen (und vor allem den Mädels in der Gruppe) großspurig zeigen mussten, wie cool sie sind. Bis einer aus der Gruppe gerufen hat: "Da sind Krebse". Sämtliches cool-sein-müssen war vergessen und alle haben mit kindlicher Begeisterung Krebse geangelt.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja: es war dauerhaft windig...




...mit einem Sonne Wolken mix und zwei oder drei kurze Schauer am Tag. Diese waren dann bei Bft 5 aber eine lustige horizontale Sprühsonne.




Wir gehen in einem niedlichen Café frühstücken. Es gibt herausragend guten Kaffee.





Aber wie überall in Dänemark ist es schwierig beim Bäcker oder im Café vernünftiges Frühstück in Form von belegten Brötchen/Broten zu bekommen. Irgendwie haben die alle nur Süßkram (Croissants, Donuts, Kuchen usw.). Die typischen Dänischen belegten Brote (Smørrebrød) gibt es eher im Restaurant oder in der Frischeabteilung im Supermarkt.

Wir gucken uns ausführlich den (die drei) Häfen an und sind begeistert. Es gibt eine tolle Winterbadestelle mit Sauna davor (auch sehr typisch in dänischen Häfen)...




... viel Kunst...





...Fußballplätze mit Naturblick (und Kunst)...





... kostenlose große Tribünen, um auf das Meer gucken zu können (da habe ich kein Foto von) und kleine Schwimmende Tribünen für Theater/Musik.





Als Highlight liegt hier dann noch die Fregatte Jylland. Eine Holzfregatte der Dänischen Marine, die 1860 erbaut wurde und sogar im Deutsch-Dänischen-Krieg 1864 bei der Schlacht vor Helgoland teilgenommen hat. Das ist lebende Historie.







Abends schieben wir uns im Seglerheim eine hervorragende Lasagne aus der Frischeabteilung des Supermarkts in den Ofen und essen dazu einen knackefrischen Coleslaw Salat und einen super leckeren Stremel-Lachs.





Das war ein toller Tag.



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