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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art.

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  #1  
Alt 01.05.2008, 10:31
Benutzerbild von phmarek
phmarek phmarek ist offline
Cadet
 
Registriert seit: 19.06.2007
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Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Hammermeister Munga 3,5m Restaurationen brauche bischen Hilfe

Hallo ich habe letzten Sommer mein erstes GFK Boot per Ebay gekauft.
Nach zwei Wochen in Kroatien ist unten ein Bruch entstanden, und der spaß war zu Ende. In Forum habe ich gelesen dass ich so was von Innen reparieren muss. Ich habe den Boden aufgeschnitten und rausgeholt und musste feststellen das die Verstärkungen aus Holz total vermodert sind und diese keinerlei Stabilisationsfunktion mehr erfüllen kann. Ich habe einen Eimer Moderholz rausgeholt und war ziemlich erschrocken als ich sah das von dem Stabilisationsgerüst aus Holz nur noch ein kleiner Rest übrig geblieben ist der den Namen "Gerüst" nicht verdient. Ich habe mich hier im Forum schon über GFK-Arbeiten schlau gemacht und wollte nun fragen ob ich normales Holz aus dem Baumarkt oder irgendein spezial Holz brauche, wie stark die GF-Matten sein sollten und natürlich wäre ich für jeden sonstigen Hinweis was die Qualität oder Mengen von dem Kunstharz oder anderen wichtigen Sachen zur Restauration dankbar. Ich werde meinen Fortschritt bei der Restauration natürlich dokumentieren damit ihr auch etwas zu lachen habt
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  #2  
Alt 01.05.2008, 10:36
Benutzerbild von mr.ot
mr.ot mr.ot ist offline
Fleet Captain
 
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Boot: Hohmann mit P70 Innenborder, Sport Panther mit 50 PS Warti, Wolfrat Sportcraft und Heistracher Trixi
556 Danke in 280 Beiträgen
Standard

Erst einmal herzlich willkommen im BF.

Ich denke da werden Dir die GFK-Profis einiges sagen können.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinem Projekt.

Gruß Olaf
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  #3  
Alt 01.05.2008, 16:23
Benutzerbild von Old-Keeper
Old-Keeper Old-Keeper ist offline
Lieutenant
 
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Ort: Meerbusch
Beiträge: 133
Boot: Hellwig Marathon V 485 und Hellwig Jet
108 Danke in 47 Beiträgen
Standard GFK Arbeiten!

Hallo aus Meerbusch! Ich würde, ehrlich gesagt, gar kein Holz mehr einlegen, sondern gleich mit GFK beginnen. Ich könnte Dir hier im Netz eine Adresse geben, wo Du die erforderlichen Materialien bestellen kannst. GFK-Matten Harz und Härter usw. Habe ich auch dort bestellt und schon einiges damit gemacht, u. a. ein Hellwig Jet restauriert! Auch ich habe den Boden rausgeschnitten, alles Überflüssige Zeug rausgeschmissen und dann die Verstärkungen aus Pappkartonrollen ( Die im Geschenkpapier enthalten sind ) nachlaminiert. Schau doch mal in meine Homepage www.Old-Keeper.de Dort findest Du auf der Seite " Fotoseite 2 " einige Fotos vom Bötchen, bzw. von der Arbeit mit Gfk. Solltest Du weitere Infos und oder die Adresse benötigen schreibe mir einfach eine Mail von meiner Homepage aus Ok.? Gruß Hermann
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  #4  
Alt 01.05.2008, 16:49
Benutzerbild von lollipop
lollipop lollipop ist offline
Captain
 
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Ort: Bremen
Beiträge: 522
Boot: Bavaria 29 DC
3.623 Danke in 1.061 Beiträgen
Standard

sieh´Dir mal das an:
http://www.boote-forum.de/showthread...amp%3Berneuern

so ab Beitrag 19 wirds für Dich interessant
__________________
Uwe
ich suche nicht mehr, ich hab ein...
..,=====,o00o
//__l_l_,\____\,__
l_---\_l__l---[]lllllll[]
_(o)_)__(o)_)--o-)_)___.....Wassertaxi
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  #5  
Alt 01.05.2008, 19:59
Benutzerbild von Dirk H.
Dirk H. Dirk H. ist offline
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Ort: Emden, Ostfriesland
Beiträge: 1.155
Boot: die "Tosa", fast fertig...
3.488 Danke in 1.012 Beiträgen
Standard

Wilkommen im Torf-Holz-Club..

Für die Leisten kannst Du theoretisch normals Bauhaus-Holz nehmen, außer Buche, die ist nicht ausreichend Feuchtigkeitsresisstent. Ich würde möglichst astfreie Kiefernolzleisten holen und die komplett einlamenieren. Hält allemal.
__________________
ostfriesische Grüße,
Dirk H.

Fast fertig: Die "Tosa"
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  #6  
Alt 02.05.2008, 10:14
Benutzerbild von mr.ot
mr.ot mr.ot ist offline
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Ort: Greven
Beiträge: 784
Boot: Hohmann mit P70 Innenborder, Sport Panther mit 50 PS Warti, Wolfrat Sportcraft und Heistracher Trixi
556 Danke in 280 Beiträgen
Standard

Zitat:
Zitat von Dirk H. Beitrag anzeigen
Wilkommen im Torf-Holz-Club..

Für die Leisten kannst Du theoretisch normals Bauhaus-Holz nehmen, außer Buche, die ist nicht ausreichend Feuchtigkeitsresisstent. Ich würde möglichst astfreie Kiefernolzleisten holen und die komplett einlamenieren. Hält allemal.
Also, wenn schon Holz, dann Mahagoni , Eiche oder Teak, daß sollte wesentlich resistenter und stabiler sein als Kiefernholz. Bei den benötigten Mengen ist das auch nicht sooo teuer.
Frag doch einfach mal im Holzfachhandel.

Gruß Olaf
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  #7  
Alt 03.05.2008, 10:41
Benutzerbild von phmarek
phmarek phmarek ist offline
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Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Danke - wollte mich kurz vorstellen

Danke für die vielen Antworten und Tipps.
Der Link zur Anleitung von Cpt. Smith ist genau das was ich gesucht habe. Eine Anleitung mit vielen Bildern und sehr detailliert.
Genau das richtige für einen Forum-Anfänger wie mich.

Hier wollte ich mich kurz vorstellen :
Ich heiße Marek, bin Baujahr 66, seit 19 Jahren verheiratet und habe einen 17 jährigen Sohn. Geboren bin ich in Polen ,19 Jahre in Deutschland seit 15 Jahren Busfahrer in Osnabrück.Ich habe überhaupt keine Erfahrungen mit GFK-Arbeiten bin aber Handwerklich nicht unerfahren. Ich mache mich schwer mit den vielen technischen Begriffen und muss jedes Mal nachschlagen. Mein Boot: Hammermeister Munga Bj unbekannt.Außenborder: Mercury 40Ps Bj 97

Ich hoffe dass der Boden auch noch besser wird.
Ich habe gestern den Motor abgebaut und die alten Stringer entfernt.
Allerdings ist für mich jetzt schon klar das ich das Boot nur mit Hilfe dieses Forums restaurieren können werde.
bald gehts weiter.

Grüsse Marek
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  #8  
Alt 03.05.2008, 13:48
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Gidel Gidel ist offline
Captain
 
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Ort: Raum Aachen
Beiträge: 536
Boot: Quicksilver 530 XS HD
686 Danke in 392 Beiträgen
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Hallo Marek,
ich fahre selber einen Merlin von Hammermeister und drücke Dir hiermit als "Markenkollege" die Daumen...

Den Boden meiner Molly werde ich aber hoffentlich erst viel später öffnen müssen...

Ich finde Deinen Bericht aber nicht uninteressant, deshalb bitte fleißig posten mit Erfahrungen, den verwendeten Materialien usw.


P.S.: Hatte ich ganz vergessen, Sorry - Erstmal herzlich willkommen im Forum!!!
__________________
Grüße, Guido
-----------------------------------------------------

Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt,
um das Leben zu gewinnen,
und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen. (Lao-tse)
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  #9  
Alt 04.05.2008, 19:10
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phmarek phmarek ist offline
Cadet
 
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Ort: Osnabrück
Beiträge: 18
Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Was ich machen möchte ,was ich nicht weiß. Bitte korrigieren

Nach dem vielen lesen habe ich so einen Plan:

  1. wollte zwei Schichten Glasgewebe zur Verstärkung auf die ganze Rumpf innen auf laminieren. Leider weiß ich nicht so genau was für ein Art und wie Stark soll die Gewebe sein.
  2. drei neue Stringer aus Sperrholzplatten einkleben und mit zwei oder drei ? Schichten laminieren. Leider weiß ich auch hier nicht so genau was für ein Art und wie Stark, soweit ich es erkennen kann hatte mein Munga keine Spanten oder ?
  3. den alten GFK Boden auf eine 6mm Sperrholz Plate aufkleben um damit das Unterboot zu verschlissen, indem ich sie mit den Stringern und dem Rumpf zusammen klebe und mit Glasgewebe die Seiten verstärke.
Ich vermute das mein HammerMeister Munga aus glasfaserverstärktem Polyester ist , und deswegen wollte ich fragen ob ich die Reparatur mit Polyesterharz oder mit Epoxidharz ausführen soll?
  1. Mein Einkaufzettel / Bitte korrigieren/
  2. 1.20m Glasgewebe /400g/m/ oder ?
  3. 2.10KG Epoxidharz oder Polyesterharz
  4. 3.70 g Thixotropiermittel (ca. 1 Liter)
  5. 4.200 g Microfiber (ca. 1 Liter)
  6. 5.1,2 kg Glasfaserschnitzel
  7. Ha habe ich noch was Vergessen ?
In dem Vorderberiech auf der rechten Seite sieht es so aus als wäre auf einer 20x20 großen Fläche eine Schicht abgegangen wären. Jetzt wollte ich noch fragen ob ich das normal zurückkleben kann oder ob ich die ganze

Grüsse an Alle

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  #10  
Alt 05.05.2008, 11:55
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apiroma apiroma ist offline
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2.668 Danke in 1.895 Beiträgen
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Frage den Meister persönlich, ist hier auch Mitglied.
__________________
Grüße
Karl-Heinz
----------------
"Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:
Ein-Aus-Kaputt".
(Wau Holland)
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  #11  
Alt 11.06.2008, 16:44
Benutzerbild von phmarek
phmarek phmarek ist offline
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Registriert seit: 19.06.2007
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Beiträge: 18
Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Wollte ich nun euch fragen ob das so ausreichend ist

Hallo
Ich Schleifen jetzt schon ne ganze Weile an meinem Boot . Und hier wollte ich nun euch fragen ob das so ausreichend ist, oder ob ich nun solange weiterschleifen muss bis keine Struktur mehr in dem Bootsbody ist und auch die Struktur in den Versteifungsrillen glatt ausgeschliffen ist, bevor ich mit den GFK-Arbeiten anfangen kann? Oder kann ich jetzt schon anfangen mit dem Auslegen der Matten? Außerdem wollte ich fragen ob ich die Farbenreste in den Ecken und anderen kleinen Rillen auch ausschleifen muss oder sie dann später einfach mit Matten überkleben kann? Anbei ein Paar Fotos
Gruß Marek
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  #12  
Alt 12.06.2008, 07:59
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Dirk H. Dirk H. ist offline
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Boot: die "Tosa", fast fertig...
3.488 Danke in 1.012 Beiträgen
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Moin Marek.

Das reicht absolut! Sonst greifst Du noch das Gelcoat an...und zwar von INNEN .Die kleineren Farbreste stören überhaupt nicht. Leg los mit dem laminieren.
__________________
ostfriesische Grüße,
Dirk H.

Fast fertig: Die "Tosa"
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  #13  
Alt 12.06.2008, 16:51
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phmarek phmarek ist offline
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Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Wie mache ich es weiter ???


Ich freue mich das vorerst das Schleifen vorbei ist

Nach der Anleitung soll ich jetzt:
1 Lage 450 gr. Matte
1 Lage 600 gr. Rovinggewebe
1 Lage 450 gr. Matte

ein laminieren .

Ich habe jedoch kein 600 gr. Rovinggewebe sonder 400 gr, kann ich die dünnere 2 Mal einsetzen oder ist das nicht so gut?
Ich frage mich auch ob ich alle Lagen immer aus zwei langen Streifen machen muss,
oder kann man die auch teilen und so auslegen das sich die überlappen??


Gruß Marek
__________________

HALLO PROFIS, BRAUCHE EIN BIßCHEN FACHLICHE HILFE
VIELEN DANK !!

Geändert von phmarek (12.06.2008 um 17:03 Uhr)
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  #14  
Alt 16.06.2008, 22:18
Der BadnervomSee Der BadnervomSee ist offline
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Boot: Jolle mit Aussenborder, Örnvik Angel- und Badeboot (noch) mit Honda BF 15
12 Danke in 6 Beiträgen
Standard Respekt

Hallo Marek,
zu aller Erst Respekt, das ist ja mal ne super Basis um loszulegen- ich habe diese sch... Arbeit mit dem Schleifen letztes Jahr an meinem Segelboot auch durchgezogen.

Ich würde zum laminieren auf jeden Fall Epoxy nehmen - ist für Reparaturarbeiten besser geeignet. Und denke daran auf jeden Fall genügend Verstärkungen einzubauen. Nur das Verdicken des Rumpfs durch weitere Matten bringt vom Verhältnis Gewicht-Stabilitätsgewinn zu wenig.

Weiter viel Erfolg bei deinem Projekt.

Viele Grüße vom Bodensee
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  #15  
Alt 23.06.2008, 20:52
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phmarek phmarek ist offline
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Beiträge: 18
Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
Standard Meine erste Laminierung

Ich habe meine erste Laminierung hinter mich gebracht.
Rumpf laminiert:
450 Mate ,
2 Mal 400 Rovinggewebe ,
450 Mate
12Kg Harz+Härter
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  #16  
Alt 23.06.2008, 21:10
Keki Keki ist offline
Lieutenant
 
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Ort: Datteln
Beiträge: 117
33 Danke in 23 Beiträgen
Standard

Hallo Marek ,

ich bin mir gar nicht sicher ob du das wirklich zum erstenmal machst ,
wenn ich so an meine ersten versuche mit dem Material denke
klasse Arbeit alle Achtung .

Gruß Erich
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  #17  
Alt 23.06.2008, 21:24
Water Water ist offline
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Boot: kleines offenes Sportboot
12.705 Danke in 3.306 Beiträgen
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Das Glasgewicht sollte für diese Größe bei der Reparatur ausreichend sein.

Von außen musst Du natürlich noch etwas Anfräsen im Sinne des Schäftens und mit Glasfaserspachtel das gebrochene Laminat schließen. Die Außenseite musst Du mit Topcoat, oder Gelcoat mit Folie wegen Luftabschluss, oder einfach mit Acryllack versiegeln, damit die Glasfilamente kein Wasser aufnehmen können. Beim Gelcoat, Topcoat oder Lackauftrag musst Du aber das Umfeld etwas anschleifen, damit Du auch eine venünftige Verbindung erhälst.

Auf dem Innenboden musst Du Dir jetzt eine Holzkiste einbauen, auf der Dein doppelter Boden aufliegt.

Damit Du beim Einbau dieser Holzkiste keine Punktbelastung bekommst, solltest Du diesen Holzrahmen der Holzkiste mit Glasfaserspachtel unterfüttern, damit Du eine satte Auflage hast.

Diesen Holzrahmen (Holzkiste) würde ich bei diesem Boot entweder mit 8 oder 10 mm wasserfest verleimtem Bootssperrholz (AW 100) bauen. Gibt es auf Nachfrage bei jedem Schreiner.

Den Holzrahmen musst Du dann mit -2- 450 gr. Matten überziehen.

Dann würde ich den Boden, bevor ich die Bodenplatte aus AW 100 auflegen würde, mit Lt-Lack ausstreichen. Wenn Du den nicht hast, genügt auch Acryllack.

Den Bootsboden selbst aus 10 mm AW 100 würde ich mit -2- 450 gr. Matten überziehen und vielleicht im Randbereich in Form zweier weiterer 450 gr. Mattenstreifen eine Dopplung auflaminieren.

Bevor Du den doppelten Boden auflegst, solltest Du auf die oberen Kanten Deines Holzunterbaus (Rahmens/Kiste) Silikon aufbringen und nach dem Auflegen der Bodenplatten diese mit VA-Schrauben auf den Rahmen verschrauben. Dann erst überlamminieren.

Zum Schluss wieder mit Lt-Lack oder Acryllack versiegeln. Dann kannst Du Deinen Teppichboden einbauen.

Gruß Walter

Geändert von Water (23.06.2008 um 21:56 Uhr) Grund: Tippfehler verbessert.
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  #18  
Alt 24.06.2008, 17:00
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phmarek phmarek ist offline
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Ort: Osnabrück
Beiträge: 18
Boot: Hammermeister Munga
13 Danke in 10 Beiträgen
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Hallo
Erst einmal Danke für die Mühe die du dir mit dieser detaillierten Anleitung gemacht hast. Ich habe schon einiges im Forum recherchiert
habe aber dennoch einige Fragen.
Ich habe meine Stringer jetzt schon aus AW100 Sperrholz, 21mm dick, gemacht und mit einem Polyester-Harz-Aceton-Gemisch grundiert. Das den Boden habe ich aus 9mm Sperrholz gut mit Harz getränkt. Die Bilder dazu werden noch ins Forum gestellt. Wenn ich die dann aungebaut und laminiert habe wollte ich das Boot umdrehen und von Unten ausbessern.
Und hier kommen jetzt meine Fragen:
  1. Kann ich das Loch jetzt einfach mit Spachtelmassen ausfüllen ? und muss es dann keine Gewebe einlaminieren ?
  2. Kann ich Spachtelmassen selbe mischen zb. Herz + Glasfaserschnitzel +Microflocks oder muss ich was extra kaufen?
  3. Ich wollte auf Unterwasserschiff Viapal Gelcoat 920 B mit Lammfellwalze aufgetragen/schleifen,auftragen,schleifen,auftragen,polieren/ ist das der richtige? mit Folie und werden dann 5Kg ausreichen ?
dann wider das Bott drehen
  1. Zwischenboden möchte mit Brunnen-Kläranlage-Scachtschaum ausschäumen muss ich da was beachten ?
Gruß aus Osnabrück
Marek
__________________

HALLO PROFIS, BRAUCHE EIN BIßCHEN FACHLICHE HILFE
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Geändert von phmarek (24.06.2008 um 17:39 Uhr)
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  #19  
Alt 24.06.2008, 17:46
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v-sprint v-sprint ist offline
Admiral
 
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Beiträge: 2.197
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Zitat:
Zitat von phmarek Beitrag anzeigen
  1. Zwischenboden möchte mit Brunnen-Kläranlage-Scachtschaum ausschäumen muss ich da was beachten ?
Zum Thema "Brunnenschaum" wurde schon viel geschrieben

z.B.: http://www.boote-forum.de/showthread...=brunnenschaum
__________________
Gruß Stephan
____________
real men don't need instructions
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  #20  
Alt 24.06.2008, 20:21
Water Water ist offline
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Beiträge: 3.879
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12.705 Danke in 3.306 Beiträgen
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Zitat von phmarek Beitrag anzeigen
Hallo
Erst einmal Danke für die Mühe die du dir mit dieser detaillierten Anleitung gemacht hast. Ich habe schon einiges im Forum recherchiert
habe aber dennoch einige Fragen.
Ich habe meine Stringer jetzt schon aus AW100 Sperrholz, 21mm dick, gemacht und mit einem Polyester-Harz-Aceton-Gemisch grundiert. Das den Boden habe ich aus 9mm Sperrholz gut mit Harz getränkt. Die Bilder dazu werden noch ins Forum gestellt. Wenn ich die dann aungebaut und laminiert habe wollte ich das Boot umdrehen und von Unten ausbessern.
Und hier kommen jetzt meine Fragen:
  1. Kann ich das Loch jetzt einfach mit Spachtelmassen ausfüllen ? und muss es dann keine Gewebe einlaminieren ?
  2. Kann ich Spachtelmassen selbe mischen zb. Herz + Glasfaserschnitzel +Microflocks oder muss ich was extra kaufen?
  3. Ich wollte auf Unterwasserschiff Viapal Gelcoat 920 B mit Lammfellwalze aufgetragen/schleifen,auftragen,schleifen,auftragen,polieren/ ist das der richtige? mit Folie und werden dann 5Kg ausreichen ?
dann wider das Bott drehen
  1. Zwischenboden möchte mit Brunnen-Kläranlage-Scachtschaum ausschäumen muss ich da was beachten ?
Gruß aus Osnabrück
Marek
Hallo!

Zu Deinen Fragen und Angaben:

Persönlich finde ich eine Unterkonstruktion von 21 mm zu dick. Du willst ja kein Schlachtschiff bauen. Beim Gleitboot muss man immer auf das Gewicht achten.

Polyesterharz-Aceton-Gemisch verstehe ich nicht. Mit Aceton als Lösungsmittel sollte man die Viskosität nicht ändern.

Wenn Du von innen jetzt bei der Größe schon -4- Lagen aufgebracht hast, kannst Du von außen Glasfaserspachtel benutzen. Ich empfehle V 100 von der Voss-Chemie. Ich würde Dir nicht empfehlen, eine Spachtelmasse selbst zu mischen. Das Risiko würde ich auch nicht eingehen. Du brauchst Glasfäden für den Verbund.

Deine Gelcoat kenne ich leider nicht. Grundsätzlich kannst Du die auch mit einem Spachtel auftragen. Zum Trocknen musst Du die aber mit einer Folie abdecken, was bei Topcoat nicht erforderlich wäre.

Ob 5 Kg ausreichen?
Antwort: Mit dieser Menge kannst Du Deinem ganzen Unterteil eine neue Gelcoat verpassen. Das würde ich nicht tun. 50 gr. für Deinen Riss dürften ausreichend sein.

Die Gelcoat macht etwa 500 gr. pro m² aus.

Ich würde den Boden auf keinen Fall ausschäumen!

Wenn Du Pech hast, drückt es Dir den doppelten Boden weg und Du hast eine Achterbahn. Dann kannst Du alles wieder rausreißen und von vorne anfangen.

Schaum nimmt übrigens nur derjenige, der an Polyestermaterial sparen will.

Und wenn Du dann mal wieder ein Loch hast, dann gute Nacht. Das Wasser geht in den Schaum rein, aber nie wieder raus. Lass das mit dem Schaum. Der Schaum ist nicht notwendig. Dein Unterteil ist so gebaut, dass es ohne Schaum auskommt.

Wenn Du ohne Schaum mal wieder ein Loch im Rumpf hättest, könntest Du von oben begrenzt eine Arbeitsöffnung aufschneiden und das Loch im doppelten Boden auch anschließend wieder schließen.

Im vorherigen Post hatte ich Dir eigentlich schon alles erklärt. Das hier ist eigentlich nur eine Wiederholung und bis auf den Umstand, dass Du keinen Schaum nehmen sollst, nichts Neues.

Gruß Walter
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