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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 29.09.2021, 17:26
joker987 joker987 ist offline
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Standard Borddusche defekt - geht mein Schiff unter??

kürzlich fiel mir im Hafen ein Geräusch aus dem hinteren Teil des Bootes auf. Es hörte sich im Salon an, als ob der Autopilot vergessen wurde und in unregelmäßigen Abständen das Ruder ansteuert. Die sofortige Suche zeigte jedoch, das die unterhalb des Bodens der Achterkajüte befindliche Hebeanlage der Dusche die Ursache war.
Nachdem dem Öffnen des Deckels und Herausnehmen der Pumpe strömte ungehindert Wasser ein. Der Schmutzwasserschlauch geht an ein Schott, dahinter ein Absperrventil, daran wiederum ein Schlauch zum Seeventil unterhalb der Wasserlinie.

Die Hebeanlage hat hinter dem Ausgand der Pumpe ein kleines Kugelrückschlagventil. Das war scheinbar verschmutzt und klemmte. Wäre ich nicht zufällig an Bord gewesen, hätte ich nichts bemerkt.
Das Seewasser kann durch den Ablauf der Duschwanne ungehindert ins Boot eindringen.

Wäre der Hauptschalter aus oder die Batterie leer oder die Sicherung raus, hätte vermutlich das Schicksal seinen Lauf genommen.

Ich muss zugeben, das ich mir bis dato keinerlei Gedanken darüber gemacht habe. Ich ahnte nicht einmal, das eine derartige Gefahr besteht. Das Seeventil befindet sich natürlich in einem Bereich, den man nur in Embryonalstellung erreicht. Wer macht schon während der Saison jedes mal alle Seeventile zu?

Das Rückschlagventil ist zwar wieder in Funktion, aber meine Sorglosigkeit ist dahin.

Hat jemand eine praktikable Idee wie man so etwas möglichst ohne Strombauteile lösen kann?

Danke
Bernd
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  #2  
Alt 29.09.2021, 17:30
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Stephan123 Stephan123 ist gerade online
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Auslaß über die Wasserlinie legen wäre mir das sicherste, oder einen Schwanenhals mit Rohrbelüfter an der höchsten Stelle damit die Leitung leer läuft.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus
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  #3  
Alt 29.09.2021, 17:31
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Schwanenhals…….
Stephan war schneller….
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Gruß Bergi :

Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf
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  #4  
Alt 29.09.2021, 17:41
Saeldric Saeldric ist offline
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Warum werden Abläufe überhaupt unter der Wasserlinie außenbords geführt?
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Gruß Mirko
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  #5  
Alt 29.09.2021, 17:53
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Damit keiner sieht das da was verklappt wird
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  #6  
Alt 29.09.2021, 17:57
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Na damit keiner die Ferkelei mit bekommt😇
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Gruß Hubert
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  #7  
Alt 29.09.2021, 17:57
Saeldric Saeldric ist offline
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Zitat:
Zitat von Stephan123 Beitrag anzeigen
Damit keiner sieht das da was verklappt wird
Ok, wäre ein Grund.
Aber auch für den Fäkalientank würde ich keinen Borddurchlass unter der Wasserlinie haben wollen.
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Gruß Mirko
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  #8  
Alt 29.09.2021, 18:01
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Echt jetzt du willst die stinkige braune Brühe so plätschern lassen, so das es jeder sehen kann ne das würde mir nicht gefallen.
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  #9  
Alt 29.09.2021, 18:07
Saeldric Saeldric ist offline
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Zitat:
Zitat von Stephan123 Beitrag anzeigen
Echt jetzt du willst die stinkige braune Brühe so plätschern lassen, so das es jeder sehen kann ne das würde mir nicht gefallen.
Ich würde gar nichts plätschern lassen. Bei mir wäre so ein Ablauf nur für den Notfall, und ja, dann wäre er über der Wasserlinie.
Unter der Wasserlinie nur Seeventile zum Wasser ziehen.
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Gruß Mirko
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  #10  
Alt 29.09.2021, 18:18
SeaSprite SeaSprite ist offline
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550 Danke in 262 Beiträgen
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Zitat:
Zitat von Saeldric Beitrag anzeigen
Warum werden Abläufe überhaupt unter der Wasserlinie außenbords geführt?
Damit die Nchbarin nicht sieht was du rausbefeuerst und beruhigt schwimmen geht..
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Gruß Kurt
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Sollte ich in meinen Beiträgen falsch liegen, ist dieses nicht Bösartig gemeint sondern meiner fortschreitenden Altersdemenz einschließlich verbaler Inkontinenz geschuldet
Bin hier zu finden : https://www.google.com/maps/d/viewer...428883428&z=16
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  #11  
Alt 29.09.2021, 18:56
Oldskipper Oldskipper ist offline
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Bei mir geht die Fäkalienleitung an die Kühlwassereinspritzung vom Abgasschlauch.
Bei laufendem Motor wird abgepumpt.
Es qualmt schon mal etwas braun, aber bei der ASU hab ich die braune Plakette ohne Probleme bekommen.
__________________
Gottes sind Wogen und Wind,
Segel aber und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt,
sind euer.
Gorch Fock
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  #12  
Alt 29.09.2021, 19:06
joker987 joker987 ist offline
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manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.
Schwanenhals hatte ich auch schon, jedoch den Gedanken nicht zu Ende gedacht und wieder verworfen.

mit Rohrbelüfter ist natürlich die Lösung. Wird fürs Winterlager ganz nach vorn auf die ToDo Liste gesetzt.
Die Öffnung über die Wasserlinie zu legen wäre technisch am saubersten, aber irgendwann kommt einer auf die Idee, das man selbst Regenwasser nicht mehr einleiten darf.....



Danke
Bernd
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  #13  
Alt 29.09.2021, 19:48
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Zitat:
Zitat von Saeldric Beitrag anzeigen
... Unter der Wasserlinie nur Seeventile zum Wasser ziehen.
Durchbrüche unter der Wasserlinie nur “zum Wasser ziehen“ können genauso kollabieren und das Schiff versenken … Hier hilft nur ein Seeventil.
__________________
Lg, Saint-Ex

Überlegen macht überlegen
Der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry (*29.6.1900, † 31.7.1944 während Aufklärungsflug über dem Golf du Lion bei der Île de Riou)

Geändert von Saint-Ex (29.09.2021 um 20:12 Uhr)
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  #14  
Alt 30.09.2021, 07:30
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Zitat:
Zitat von Saint-Ex Beitrag anzeigen
Durchbrüche unter der Wasserlinie nur “zum Wasser ziehen“ können genauso kollabieren und das Schiff versenken … Hier hilft nur ein Seeventil.
Selbst wenn es z.B. bei Bilgenpumpen einen Schlauchbogen bis überhalb der Wasserlinie gibt, aber KEINEN Automatik-Belüfter.

Scenario letztens erst bei einem Youtuber gesehen (und für lehrreich empfunden):
Nachts geht eine Bilgenpumpe an und läuft sich tot.
Bilge voll mit Wasser.
Was war passiert?
Ein Bilgenabteil war mit einer neuen Bilgenpumpe ausgestattet worden und diese getestet (mit Wasser ausser Pütt).
Dann wurde die Pumpe abgestellt und so gelassen (vergessen).
Stück für Stück konnte das in dem kompletten Schlauch immernoch stehende Wasser durch die nicht ganz dichte Pumpe zurücklaufen und hat dabei Seewasser über den unter Wasser liegenden Ausgang angesaugt und fröhlich in die Bilge gepumpt.
Das war vermutlich immer schon so, in diesem Fall kam wohl dazu, dass 1. nach dem Test die Pumpe nicht lang nachlief (weiter Wasserrreste durch den Schlauch gedrückt hatte) und 2. die Automatik auf AUS geblieben war (versehentlch).

Die hatten schon im nächsten Abteil das Wasser stehen und die Bilgenpumpe dort lief dann automatisch an...
Kurz vor Katastrophe.


Chrischan
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Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Meinung und die Erlaubnis, diese auch kund zu tun!

Grüße!
Chrischan
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  #15  
Alt 30.09.2021, 07:42
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Zitat:
Zitat von Saint-Ex Beitrag anzeigen
Durchbrüche unter der Wasserlinie nur “zum Wasser ziehen“ können genauso kollabieren und das Schiff versenken … Hier hilft nur ein Seeventil.
Richtig. Deshalb habe ich das exakt so geschrieben, und du hast es sogar zitiert.
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  #16  
Alt 30.09.2021, 07:46
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Zitat:
Zitat von YunLung Beitrag anzeigen
Selbst wenn es z.B. bei Bilgenpumpen einen Schlauchbogen bis überhalb der Wasserlinie gibt, aber KEINEN Automatik-Belüfter.

Scenario letztens erst bei einem Youtuber gesehen (und für lehrreich empfunden):
Nachts geht eine Bilgenpumpe an und läuft sich tot.
Bilge voll mit Wasser.
Was war passiert?
Ein Bilgenabteil war mit einer neuen Bilgenpumpe ausgestattet worden und diese getestet (mit Wasser ausser Pütt).
Dann wurde die Pumpe abgestellt und so gelassen (vergessen).
Stück für Stück konnte das in dem kompletten Schlauch immernoch stehende Wasser durch die nicht ganz dichte Pumpe zurücklaufen und hat dabei Seewasser über den unter Wasser liegenden Ausgang angesaugt und fröhlich in die Bilge gepumpt.
Das war vermutlich immer schon so, in diesem Fall kam wohl dazu, dass 1. nach dem Test die Pumpe nicht lang nachlief (weiter Wasserrreste durch den Schlauch gedrückt hatte) und 2. die Automatik auf AUS geblieben war (versehentlch).

Die hatten schon im nächsten Abteil das Wasser stehen und die Bilgenpumpe dort lief dann automatisch an...
Kurz vor Katastrophe.


Chrischan
Interessant. Das bestärkt meine Meinung das Borddurchbrüche die dazu dienen etwas aussenbords zu befördern oberhalb der Wasserlinie sein sollten.
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  #17  
Alt 30.09.2021, 09:29
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Zitat:
Zitat von Saeldric Beitrag anzeigen
Interessant. Das bestärkt meine Meinung das Borddurchbrüche die dazu dienen etwas aussenbords zu befördern oberhalb der Wasserlinie sein sollten.
Jup.

Habe eben nochmal nachgeschaut. Ich hatte die Geschichte etwas falsch in Erinnerung.
Es ging um eine alte (nicht automatische und ausgeschaltete) Bilgenpumpe mit Schlauchbogen über Wasserlinie, aber Wasserauslass halb unter/halb über Wasser lag. Der Wasserauslass war wohl durch ungleichmäßiges Tanken plötzlich ganz unter Wasser und da kein Siphon/Schwanenhalsventil verbaut war wurde scheinbar durch das Schwappen des Bootes Wasser in den Schlauch "gepumpt" bis der Schlauch voll war und durch die Siphonwirkung beim Ablaufen INS Boot immer neues Seewasser nachgesogen hat.
Der Motorraum lief dann so voll, dass die (neuere automatische) Bilgenpumpe quasi die Menge Wasser, die der Schlauch rein-gesaugt hatte, immer wieder rauspumpte (Kreislauf quasi).

Wie auch immer, Effekt und Problem waren das gleiche.

Siehe hier (der Channel heißt im Übrigen treffend "Trying not to sink" )

https://youtu.be/Ic8narSt1iQ


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  #18  
Alt 30.09.2021, 10:12
wernerw wernerw ist offline
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Zitat:
Zitat von Bergi00 Beitrag anzeigen
Schwanenhals…….
Stephan war schneller….

Moin

da hätte ich mal ne Frage zu. Schwanenhals hin oder her, je nach Situation kann auch der Schwanenhals eindringendes Wasser nicht verhindern. Sollte es mal zu Unterdruck oder Rückfluss innerhalb des Rohres kommen würd das Boot trotzdem volllaufen, das Wasser würde über den Auslass reinlaufen bis innen der Pegel der Wasserlinie erreicht ist. (Bei Auslass unter der Wasserlinie) Ihr schreibt von Entlüftung oben am Knick. Ich vermute die soll genau das verhindern, aber wie funktioniert das in der Praxis, kann die Entlüftung selbsttätig aufmachen bei Bedarf ? Hab schon mehrere Rohrkonstruktion mit Zu- und Rückfluss gebaut an unterschiedlichen Wasserpegeln und weiß wie schnell man sich da trotzdem ein Eigentor schießen kann.
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  #19  
Alt 30.09.2021, 10:33
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Zitat:
Zitat von wernerw Beitrag anzeigen
Ihr schreibt von Entlüftung oben am Knick. Ich vermute die soll genau das verhindern, aber wie funktioniert das in der Praxis, kann die Entlüftung selbsttätig aufmachen bei Bedarf ?
Funktioniert wie ein automatischer Heizkörperentlüfter oder auch ein Vergaser... ein Schwimmer und eine Nadel, die ein Loch verschließt... steigt das Wasser, schließt die Nadel das Loch und es ist dicht, fällt das Wasser, öffnet die Nadel das Loch und es kann Luft rein oder raus...

LG Peter
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Über Griechenland lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt...
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  #20  
Alt 30.09.2021, 10:50
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Zitat:
Zitat von Robinson62 Beitrag anzeigen
Funktioniert wie ein automatischer Heizkörperentlüfter oder auch ein Vergaser... ein Schwimmer und eine Nadel, die ein Loch verschließt... steigt das Wasser, schließt die Nadel das Loch und es ist dicht, fällt das Wasser, öffnet die Nadel das Loch und es kann Luft rein oder raus...

LG Peter

Genau so.
Und dadurch kann der Schlauchteil auf beiden Seiten des Ventils Luft "nachziehen" und leerlaufen.
Dann läuft zwar immernoch der Teil Schlauch auf der "innenseite" des Ventils in die Bilge leer, aber er kann kein Wasser von Aussen mehr nachsaugen (da oberhalb der Wassersäule ja Luft nachkommt).

Ich hab sowas z.B. auch in der Leitung der Fäkalienpumpe nach aussenbords. So bleibt (zusätlich positiv) auch nix ekliges im Schlauch stehen.

Chrischan
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