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  #21  
Alt 31.08.2021, 08:21
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Guten Morgen Hein,

Auch, falls ich jetzt durchgefallen bin, aber ich kann die Frage nicht so wirklich sicher beantworten.

Auf den 36er Schlüssel hab ich mit dem Hammer eingewirkt, aber es war kein Schlagschlüssel. Das Problem dabei waren eher meine Bauchschmerzen beim Gedanken, die Kurbelwelle zu blockieren und dadurch die dünne, gehärtete Nockenwelle über dünne, gehärtete Stirnrädchen mit Schlägen zu belasten. Und oben krieg ich die nicht wirklich zu fassen, da guckt ja auch nur ein komisches Ende mit ner Keilnut raus, wo die Mutter draufgeschraubt ist.

Die 36er Langnuss ist in der Post, dann schauen wir mal, ob mein E- Schlagschrauber das packt.

Gestern Abend habe ich mich dann noch gedanklich mit dem Auslasskanal beschäftigt und wie ich dort eine nicht permanente Schmelzbadsicherung verwenden kann. Dazu kam mir nach einigem Blödsinn auch noch eine Geschichte eines gelernten Karosseriebauers in den Sinn, mit dem ich vor bestimmt zehn Jahren mal beruflich zu tun hatte. Darauf folgte ein Einkauf im Bastelladen. Aber dazu mehr, wenn ich es ausprobiert habe und weiß, ob es eine gute oder schlechte Idee war.

Grüße, Johanna
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  #22  
Alt 31.08.2021, 09:07
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Moin Johanna
Eine Kupfereinlage, z.B. aus zurechtgerolltem Kupferblech oder(optimaler) ein passendes Rundmaterial. Blechner legen auch oft Kupferblech unter zu verschweißenden Dünnblechen. Selber habe ich einige Male Kupferkerne in Gewindebohrungen eingebracht wenn gaaanz in der Nähe Material aufgebracht werden musste, bei Pumpengehäuseteilen aus Duplexmaterial zum Beispiel.
Was die gehärteten Zahnräder angeht hast du natürlich recht mit der Vorsicht, Zahnräder in der Größenordnung Modul 2 bis 4 sind da nur begrenzt belastbar. Der Nockenwellenzapfen an sich war ja mal als Powertakeoff für eine recht amtliche Riemenscheibe oder so gedacht, wer eine Drehmaschine im Wörkshop stehen hat könnte sich da ja nun leicht ein geteiltes Gegenhaltewarktüch torecht basteln, die Passfedernut könnte dann auch schnell mit der Flex improvisiert werden. Ob Linksgewinde?? Hmmm, immerhin dreht die Nockenwelle im Betrieb ja linksrum, aber angesichts des Konussitzes und der Passfeder wäre das nicht nötig, es sei denn der Sechskant wird als Überträger des Ankurbeldrehmomentes genutzt, was ja eine, einer Schrauberknarre ähnlichen Andrehkurbel erfordern würde.
Gruß Hein
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Geändert von hein mk (31.08.2021 um 09:21 Uhr)
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  #23  
Alt 31.08.2021, 09:31
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Das ist ja ein böses Bild, wer wollte da denn nicht mehr im Team spielen?

An Kupfer habe ich auch gedacht und im Bericht von 1955 (ich bin mir nicht sicher, ob ich euch den oder einen anderen verlinkt habe?) wird auch von Kupfer als mögliche Badsicherung gesprochen. Ich habe für sowas auch ein Rohr mit etwas mehr Wandstärke, aus dem ich immer Streifen schneide. Allerdings klebt Kupfer erfahrungsgemäß trotzdem manchmal fest, abhängig von der Stromstärke und anderen Faktoren, und ich habe Bedenken, da ich ja auch Kupfer mit in/ auf der Schmelze haben werde. Also wollte ich gern eine keramische Badsicherung, welche ich gut entfernen kann und habe in der Richtung überlegt. Nach einigen Recherchen zum Durchmesser von käuflichen Geschichten aus der Schweißtechnik über D- Sicherungen und Porzellanladenartikeln habe ich eine vermeintlich gute Idee gehabt. Aber dazu später mehr...

Grüße, Johanna

Ach so, eine Drehbank hab ich nicht zur Verfügung. Aber die Idee ist gut. Das Linksgewinde würde an der Stelle durchaus Sinn machen, aber dann wäre es ja normalerweise gekennzeichnet? Probieren werd ich’s trotzdem mit dem Schlagschrauber in beide Richtungen.
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  #24  
Alt 31.08.2021, 10:02
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Moin Johanna
Keramik ist auch gut, kann ja ruhig platzen.
Das ist mein fünfzig Jahre altes Wendegetriebe, so ein Einzylinderdiesel hat eben ordentlich Drehmoment von "unten raus" und wenn man dann etwas zu viel träge Schwungmasse an der Propellerwelle hat und zu hektisch von voraus auf achteraus umlegt kann das knirschen. Ist aber schon ersetzt worden.
Gruß Hein
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  #25  
Alt 01.09.2021, 19:45
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Hoffen wir, dass mein Getriebe von innen besser aussieht.

Zu selbigem hab ich heute nochmal etwas Informationen bekommen. Denn das Handbuch ist da. Dieses ist 1969 gedruckt worden und ist von der eingetragenen Getriebenummer niedriger als meines. Also muss der Motor ja auch von 69 sein und somit aus dem letzten Produktionsjahr der Firma.

Positiv war die Angabe zur Kupplung, eine F&S K5, heute K160 genannt, denn diese ist ein Standartteil und noch gut zu bekommen. Vom Traktor bis zum Steyr Puch Haflinger ist die überall verbaut gewesen und selbst Farymann und Güldner waren in der Liste erwähnt. Im Auktionshaus ist die Reibscheibe ab 50€ zu haben, die günstigste Druckplatte kostete leider 160€ neu. Trotzdem werd ich bei Sachs anfragen, wenn es soweit ist.

Ach ja, das Getriebe ist mit 2:1 übersetzt. Ist für die Zukunft vielleicht nicht uninteressant.

Naja, für heute soll es reichen, ich warte aus Wochenende und noch zwei Pakete mit Kleinkram zum Weitermachen.

Grüße, Johanna
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  #26  
Alt 01.09.2021, 20:16
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Moin Johanna
So lange da kein Zahnsalat vorhanden ist oder die Schaltklauenkupplung Zähne verloren hat sind diese Getriebe auch aus einem innerlich reichlich angerostetem Zustand wieder zu Leben zu erwecken. Lager und Wellendichtringe waren bei dem Teil das ich wiederbelebt habe Normteile, wo bei das Drucklager( Doppelschrägkugellager) schon das teuerste Teil war.
Gruß Hein
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  #27  
Alt 03.09.2021, 21:47
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Moin Johanna
Hast du schon mit einem Schlagschrauber oder Schlagschlüssel probiert die Mutter zu lösen?
fragt Hein
Der Schlagschrauber hat geholfen und es war tatsächlich ein Linksgewinde ohne übliche Kerbe. Die 15€ für ne passende Nuss haben sich jedenfalls gelohnt.

Ansonsten hab ich heute nur den Kopf etwas zerlegt. Der neue Ventildrücker passt so grade eben in den Kopf und an der Ölleitung vorbei. Die Keile saßen übrigens so verklebt an ihrem Platz, dass ich sie mit dem Schonhammer lösen musste. Die Stehbolzen hab ich aber lieber erstmal drin gelassen und fasse sie erst an, wenn das Schweißen klappt. Danach muss man ja eh schauen, welche mechanische Bearbeitung außer den Ventilsitzen noch nötig wird.

Wenn es planmäßig läuft, wird es morgen früh ernst und der weitere Verlauf des Projektes ergibt sich. Krieg ich den Kopf geschweißt, geht es weiter. Klappt es nicht, brauch ich wohl anderen Motor, der an das Getriebe passt.

Grüße, Johanna
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  #28  
Alt 04.09.2021, 14:05
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Ich zeige mich vorsichtig optimistisch. Wegschmeißen muss man den Kopf nicht mehr. Falls er dennoch undicht sein sollte, was die nächsten Tage zeigen werden, so kann dann nach Methoden suchen.

Was jetzt folgt ist meine Interpretation der Methode von Nassarow. Zuerst habe ich mir die Elektroden fertig gemacht. Gebraucht habe ich am Ende nur eine für die erste Lage, da es sich für 1955 zeitgemäß verschweißen ließ. Also nicht so toll. Der Lichtbogen war sehr unruhig, es war mit 140A sehr viel Strom nötig und allgemein nicht für so filigrane Dinge geeignet. Es sind ja nur etwa 3mm Wandstärke vorhanden, wie man vielleicht an den 8er Stehbolzen abschätzen kann. Wahrscheinlich ist es gut für dicke Maschinenteile in Wannenlage.
Tatsächlich habe ich mir auch noch etwas boraxhaltiges Flussmittel besorgt, ob es wirklich nötig war, kann ich jedenfalls nicht abschätzen.

Als Badsicherung habe ich Ton mit 25% Schamotte und über 1000’C Brenntemperatur genommen, welchen ich bereits gestern in den Kanal gedrückt habe und der heute schon gut durchgetrocknet war, so dass er nicht geplatzt ist und (hoffentlich) keinen Wasserstoff eingebracht hat. Außerdem habe ich zur Sicherheit noch etwa handwarm vorgewärmt.

Nach der ersten Lage habe ich allerdings weitere Nähte einfach nur mit einer basischen Elektrode gemacht. Hauptsache, die Ecke fällt nicht raus und ist irgendwie dicht. Ein erster Test mit Flüssigkeit war jedenfalls ok, jetzt hoffen wir mal auf Rissfreiheit in den nächsten Tagen.

Habt ein schönes Wochenende!

Johanna
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  #29  
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sehr schönes Projekt. Hoffe für Dich das alles klappt.
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  #30  
Alt 05.09.2021, 18:48
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Vielen Dank! Sicherlich bleibt es spannend!
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  #31  
Alt 05.09.2021, 21:19
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Moin Johanna
Sieht gut aus, wirklich.
Nächste Baustelle Ventilsitze und Schaftführungen?
Gruß Hein
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  #32  
Alt 06.09.2021, 09:01
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Hallo Hein,

Vielen Dank für die Blumen. Ja, tatsächlich geht es damit weiter, ein neues Auslassventil, Schleifpaste mit Saugnapf und einen großen Kegelsenker hab ich gestern bestellt. Und der Auslass muss irgendwie wieder eine Dichtfläche bekommen. Allerdings liegt in den nächsten Wochen viel an, so dass es eventuell etwas langsamer voran gehen könnte.

Grüße, Johanna
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  #33  
Alt 06.09.2021, 09:29
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Moin
Austauschbare Sitzringe sind das nicht? Gab es ja für viele Dieselmotoren, Buhk meine ich war/ist so ein Beispiel. Muss man mal mit einem Dreikantschaber etwas kratzen, dann kommt das vlt. zum Vorschein.
Gruß Hein
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  #34  
Alt 20.09.2021, 16:27
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Viel hat sich nicht getan. Aber ich habe wieder so etwas ähnliches wie eine Dichtfläche. Und brauche bald mal neue Feilen, war doch irgendwie hartes Zeug...

Immerhin ließen sich die Stehbolzen gut ausdrehen und nach nem ganz kurzen Versuch von vielleicht zwei Minuten bin ich optimistisch, den Sitz Auslassventil nur mit Schleifpaste bearbeiten zu müssen. Das sah erst schlimmer aus.

Mit der Laufbuchse hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem Güldner- Schrauber, der nur meinte, ich solle sie einfach auf Übermaß weiter nutzen, solange der Eisenkern heile sei. Es gibt keinen Ersatz, außer man baut sich an der Drehbank den Alumantel neu und schrumpft ihn auf eine Laufbuchse auf. Mal sehen, ob der Motorenbauer diese Meinung teilt.

Soweit, so gut. Bald gehts weiter.

Grüße, Johanna
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Alt 22.09.2021, 08:18
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Vom Motor gibts nichts Neues. Aber einen Dichtsatz lasse ich mir kommen und nehme Wetten an, ob er passt. Das fing so an, dass ich gestern zufällig eine Reportage über Paco Pacos gesehen habe, urige Kleintransporter vom Amazonas.

Falls jemand Interesse hat, die Übersetzung ist ohne technischen Sachverstand gemacht worden, aber sonst ist es gut: https://m.youtube.com/watch?v=SWt30v35IdA

Und wer aufmerksam ist, wird bei der Szene mit den Einzylindern beim Schrott den vermeintlichen Güldner sehen. Also hab ich mich mal mit Lizenzbauten auseinander gesetzt, und siehe da, es gibt den Güldner- Diter- LKA aus Spanien, später MWM- Diter- LKA, der optisch eine Kopie zu sein scheint. Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn, für den habe ich mir einen kompletten Dichtsatz aus spanischer Fertigung bestellt. Ob der wirklich passt, ist Glücksspiel, aber hier gibts kaum was von der Stange und ich hätte locker das doppelte bezahlen müssen. Und wenn er nicht passt, war es jetzt nicht so der schlimme Verlust.

Die sonstige Teileversorgung schien aber auch nicht besser zu sein, zumindest nicht ohne Sprachkenntnisse.

Grüße, Johanna
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Alt 01.10.2021, 22:16
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Nichts spannendes passiert, da viele andere Dinge anlagen. Aber, es ist anscheinend stressfreier, aus China zu kaufen, als aus England. Denn von dort kam der Dichtsatz für den MWM Diter her. Und der Zoll hat sich damit wirklich schwer getan, das kannte ich so Inder Form noch nicht. Egal, nächstens Mal kauf ich nicht mehr auf der Insel, hab das irgendwie unterschätzt.

Aber jetzt zum Wesentlichen, das Ding PASST! Total gut. Zwei Dichtungen sind irgendwie über, eine weitere und (wahrscheinlich) ein Dichtring fehlen. Aber egal, ich hab jetzt schon etwa 50€ gespart, im Vergleich zu Quadrahtmeterweise Dichtpapier und den erhältlichen Sätzen für Mehrzylinder LKA‘s...

Hoffentlich geht’s bald weiter...

Grüße, Johanna

PS: Bitte entschuldigt die Bildqualität. Qualität kommt von Quälen und die Kamera hat einen weg, weiß ich jetzt...
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