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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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Alt 02.08.2020, 18:17
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Heimfried Heimfried ist offline
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Moin Jens,

ja, das habe ich aus den gleichen Überlegungen auch schon begrübelt. Ausgehend vom Standard "nach oben klappen" hatte ich u. a. an eine Schiebefenster-Konstruktion gedacht oder an ein Teilen der Scheibe, bin aber dann zunächst wieder beim Standard gelandet.

Das Fenster muss man dann halt in der Regel vor der Einfahrt in die Schleusenkammer öffnen. Wenn aber ein bisschen mehr los ist, weißt du vorher nicht, auf welche Kammerseite du gewiesen wirst und müsstest sicherheitshalber beide Fenster öffnen, was bei miesem Wetter nicht so spaßig ist.

Vor Kurzem kam mir in den Sinn, etwas ungewöhnliches zu machen: nämlich nach unten klappen. Das hätte wenigstens den Vorteil, dass ich den Flügel nicht arretieren muss, wenn er aufgeklappt ist - und, dass er die Dachkante nicht nach oben überragt. Letzteres dürfte auch vorteilhaft sein, wenn man schmale Flüsslein befährt, deren Uferbewuchs oft seine "strauchigen Finger" in den Fahrweg streckt. Um das Dichtheitsproblem zu entschärfen, kämen zur Regenableitung feste "Augenbrauen" über die Fenster.

(Meine Fensterhöhe ist sogar 55 cm; Maß der Scheibe.)
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Alt 02.08.2020, 19:03
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...ja nach unten aufklappen wäre eine Lösung, denn nach oben, wie Camperfenster geht maximal so.

Ich muß allerdings auch vor der Schleusenbefahrung eine meiner beiden vorderen Türen öffnen, bzw. wenn ich z.B. von der rechten Schleusenwand zur linken wechseln muß, wird vor dem Anlegen an die linke Wand die Backbordtür geöffnet.
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beste Grüße,
Jens

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Alt 08.08.2020, 10:19
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Es geht nur in kleinen Schritten voran, die Hitze im Bauzelt bremst doch beträchtlich, obwohl ich die extremen Temperaturen mit einigem Erfolg mit meiner "Dach-Sprinkel-Anlage" bekämpfe. Die hat jetzt eine Drosselscheibe, die ich in die Gardena Hahntülle gesetzt habe, damit ich nicht bei jedem Öffnen am Hahn die Durchflussmenge neu justieren muss. Aber die sich trotzdem noch einstellende Temperatur im Bauzelt ist immer noch eine große Arbeitsbremse.

Das Toilettenräumchen hat eine weitere Wand bekommen und die Fußbodenplatte, die den Rumpfkammerdurchbruch überdecken wird, ist vorbereitet; die Türschräge muss davon noch abgeschnitten werden. Ich habe das (noch nicht fertige) Töpfchen (TTT) mal reingestellt, um einen Eindruck der Platzverhältnisse zu bekommen. So, wie es aussieht, wird alles funktionieren, aber verlaufen wird man sich dort nicht.

Für drei Fenster (festverglast) habe ich die Innenrahmen vorbereitet.

Am Bug habe ich die Latten, in denen die Zugöse sitzen wird, mit kleiner Hohlkehle und Glasgelegeband verstärkt. Epoxiarbeiten haben derzeit ein kleines Zeitfenster zwischen 7 Uhr, 19 °C, aber noch ein bisschen zu feucht (74 % rF) und etwa 8 Uhr, Feuchte klar unter 70 %, aber schon so warm, dass man fürchten muss, dass einem das Epoxi im Topf ganz schnell fest und heiß wird. Abends entsprechend andersherum: gestern wollte ich nach 21 Uhr noch mit Epoxi arbeiten, aber es war einfach noch zu warm dafür.
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Alt 11.08.2020, 09:45
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Gestern habe ich eine "Tischfräse" gebaut aus meiner alten Oberfräse und einem alten Spanplattenabschnitt. Ich habe ihr aber keine Beine verliehen, weil mir ein Standplatz fehlt. Sie muss halt vor Gebrauch auf Böcke gelegt werden und lässt sich nach Gebrauch mit viel weniger Platzbedarf verstauen. Diese Oberfräse war eigentlich noch in Ordnung, hatte aber eine ungünstige Spannvorrichtung für das Fräswerkzeug und auch die Einstellung des Kanten-Anschlags und der Frästiefe war umständlich und zeitraubend.

Damit die Frästiefeneinstellung, damit meine ich die Höhe des Fräswerkzeugs über dem Tisch, jetzt besser funktioniert, habe ich da mit einem Reststück Gewindestange und und einem Abschnitt Kupferrohr mit eingeklebter Mutter eine Einstellvorrichtung hingewurschtelt, die lausig aussieht, aber bisher gut funktioniert. Gestern habe ich dann einige laufende Meter Fensterrahmen gefräst (Kanten gerundet). Das hätte ich mit der Oberfräse niemals so gut hinbekommen.

Ich kann auch den Kantenanschlag der Oberfräse auf dem Frästisch einsetzen, der taugt aber nicht sehr viel, weil er ein bisschen biegeweich ist und dem Andruck des Werkstücks etwas nachgibt. Aber ich kann ja jetzt auch festere Anschläge direkt am Tisch befestigen.
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Alt 11.08.2020, 09:54
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Zur Kraftverteilung aus der Bugöse habe ich gestern noch eine Bahn unidirketionales Glasgewebe, 500 g/m², 10 cm breit, knapp 1,5 m lang, entlang der Mittelachse Boot auf das Brückendeck geklebt. Ein Foto, auf dem man so gut wie nichts sieht , füge ich auch noch bei.
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