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  #1  
Alt 13.03.2018, 21:45
Frank MV Frank MV ist offline
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1.968 Danke in 327 Beiträgen
Standard Die Behörden möchten das Liegen von Hausbooten/ Sportbooten an Steganlagen Untersagen

Sorry, ich weiß nicht in welchem thread ich das hier zum Thema Hausboot augenblicklich besser platzieren kann als hier. Die Admins mögen ihre Arbeit tun.

Wenn Dein Boot später über einen Steg mit festem Boden verbunden ist, fühlt sich möglicherweise eine Landesbaubehörde für Dein Boot zuständig und erklärt es für illegal.

Diesen Post bitte ignorieren, wenn nicht viel Zeit und/oder Muße zum Lesen der angehängeten PDF's da ist (Hausbootgeschichte aktuell vor Gericht).

Frank MV
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Eilantrag VG .pdf (201,3 KB, 321x aufgerufen)
Dateityp: pdf Beschluss VG.PDF (2,21 MB, 309x aufgerufen)

Geändert von Frank MV (13.03.2018 um 21:58 Uhr)
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  #2  
Alt 14.03.2018, 04:12
Benutzerbild von lalao0
lalao0 lalao0 ist offline
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Boot: Cantieri Navali di Golfo "Ipanema 45 S"
4.242 Danke in 1.819 Beiträgen
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Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Mit dieser "Urteilsbegründung" lassen sich 98% der Sportboote als Bauobjekt begründen.
__________________
LG Lalao0 - Hartwig
Motto: Wellen auf dem Rhein sind fein
Hier geht´s zum Blog
http://wavuvi.over-blog.com/
Hier kann sinnvoll Geld gespendet werden
https://arche-stendal.de/unterstuetz...fuer-container
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  #3  
Alt 14.03.2018, 05:46
Benutzerbild von Snackman
Snackman Snackman ist offline
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Ort: Bin ein Provinzidiot:-)) (Pinneberg)
Beiträge: 2.043
Boot: nen halben Meter länger...
Rufzeichen oder MMSI: nulleinsfünfzwonulleinsachtachtfünfzwoeinsdrei
3.261 Danke in 1.476 Beiträgen
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Ebenso die ganzen Wohnwagen und Wohnmobile.
Aber, es bleibt zu hoffen das der Kollege den Rechtsweg weiter bestreitet und am Ende noch Recht bekommt.
Grüße
__________________
Marco,



Ich bin so wie ich bin, die einen kennen mich und die anderen können mich...
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  #4  
Alt 14.03.2018, 09:35
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Tippe Tippe ist offline
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Boot: Kajaks (GFK, S&G, SoF), 420er
843 Danke in 306 Beiträgen
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Man mag es nicht kommentieren, aber mir wird schlecht!
__________________
Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst!

Viel Geld wird ausgegeben, welches man nicht hat,
für Dinge, die man nicht braucht,
um Leute zu beeindrucken, die man nicht ausstehen kann!
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  #5  
Alt 14.03.2018, 10:01
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RING18 RING18 ist offline
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4.942 Danke in 2.090 Beiträgen
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Bananenrepublik Deutschland

Das ist echt eine Sauerei. Ich kann mir aber bei der Höhe des Streitwerts und der Beschreibung des Objekts schon vorstellen was dahinter steckt.

An Stelle des Bootsbesitzers würde ich an die Presse gehen, das sollte helfen.
__________________
Umwege erweitern die Ortskenntnis


Gruß Thomas
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  #6  
Alt 14.03.2018, 10:23
René René ist offline
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1.892 Danke in 679 Beiträgen
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Da wiehert der Amtsschimmel mal wieder.

Gruß René
__________________
Alles hat ein Ende, nur die.....

Der Weg ist das Ziel - NEIN - Die gute Stimmung beim Genuss des Weges ist das Ziel! (geklaut hier im BF)
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  #7  
Alt 14.03.2018, 12:21
Benutzerbild von Heimfried
Heimfried Heimfried ist gerade online
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3.801 Danke in 1.250 Beiträgen
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Ich denke nicht, dass das, was der Landrat und der Richter da verfolgen, in höheren Instanzen so einfach durchgeht.

Aber macht euch nichts vor, liebe Bootsfreunde, es wird da zukünftig vermutlich schon einengende Regeln geben. Die bisher sehr wenig regulierte Gewässernutzung durch Wasserfahrzeuge wird allein schon durch die starke Zunahme der Anzahl der Wasserfahrzeuge, verbunden mit einem gewissen "Wildwuchs", nach weiteren Regeln "rufen".

Jeder neigt dazu, die eigenen Interessen und Belange auf ein möglichst hohes moralisches Podest zu hieven. Aber es gibt auch die Interessen der anderen. Und die Aufgabe der sehr gern und oft geschmähten Politik (und auch der Rechtsprechung) ist es, hier einen fairen Interessenausgleich zu finden, was nicht besonders einfach ist.
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  #8  
Alt 14.03.2018, 21:19
swath swath ist offline
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682 Danke in 498 Beiträgen
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Jeder neigt dazu, die eigenen Interessen und Belange auf ein möglichst hohes moralisches Podest zu hieven.
Bei weitem nicht jeder.
Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
... Aber es gibt auch die Interessen der anderen.
Die Interessen der Anderen gibt es immer;
(einer ist bspw. ein Lobbyist, der andere nicht)
Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Und die Aufgabe der sehr gern und oft geschmähten *** (und auch der Rechtsprechung) ist es, hier einen fairen Interessenausgleich zu finden, ...
ob es auch immer den Willen gibt einen fairen Interessenausgleich zu finden- hätte ich ernsthafte Zweifel.
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  #9  
Alt 14.03.2018, 21:27
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ST1100 ST1100 ist offline
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Alles Spekulation, bevor nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Und nicht jeder Amtsschimmel wiehert.

Ich bekam heute einen freundlichen Anruf vom WSA Regensburg, dass ich die Ausweiskopie beim Kennzeichenantrag für meine Ossi-Riva vergessen habe.
Ich habe auch den Hobie Cat mit dem Kennzeichen xy bei Euch laufen, sag ich.
Dann ist ja da eine Ausweiskopie abgelegt, und das reicht dem Mann, sagt er.
Danke und einen schönen Tag noch

Tom
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  #10  
Alt 14.03.2018, 22:58
privatpilot privatpilot ist offline
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Ihr habt in Deutschland ja große Wasserflächen und sicher haben da noch einige Hausboote Platz.
Bei uns in Österreich wären die Seen aber bald voll und verschandelt.
Es sind deshalb teils Länderverordnungen in Kraft, die das Betreiben von Booten verbieten, die überwiegend zu Wohnzwecken dienen.
Ich finde das vollkommen richtig.
Aber auch auf Seen in Bayern gibt es ähnliche Vorschriften.
Ist als auch etwas in die Überlegungen einzubeziehen, bevor man sein Haus verkauft und alles auf die mobile Karte auf dem Wasser setzt.
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  #11  
Alt 15.03.2018, 07:18
Benutzerbild von Petermännchen
Petermännchen Petermännchen ist offline
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Zitat:
Zitat von privatpilot Beitrag anzeigen
Ihr habt in Deutschland ja große Wasserflächen und sicher haben da noch einige Hausboote Platz.
Bei uns in Österreich wären die Seen aber bald voll und verschandelt.
Es sind deshalb teils Länderverordnungen in Kraft, die das Betreiben von Booten verbieten, die überwiegend zu Wohnzwecken dienen.
Ich finde das vollkommen richtig.
Aber auch auf Seen in Bayern gibt es ähnliche Vorschriften.
Ist als auch etwas in die Überlegungen einzubeziehen, bevor man sein Haus verkauft und alles auf die mobile Karte auf dem Wasser setzt.
Dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen und Liegeplätze limitieren oder Bedingungen für bewohnbare Mehrrumpfboote definieren. Geht ja in anderen Revieren auch.
Über diesen Quatsch mit Baugenehmigung und einer Aussage wie "Baumaterialien" verwendet ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Und genau dieses gilt es zu vermeiden, will man Recht sprechen.

Leider lernt man nichts aus der Vergangenheit. Erst wird wie wild gerudert und jede Möglichkeit für Tourismus ausgeschöpft (siehe Landesmittel seinerzeit für gewerbliche Vercharterer) und wenn die Maßnahmen dann greifen, dann wird mit _Willkür_ reagiert. Das darf so nicht sein. Klare Bedingungen sind für alle Beteiligten von Vorteil.

Man darf auch nicht vergessen, dass der Betroffene investiert hat und jetzt eventuell vor erheblichem Schaden steht.

Gruß

Peter
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  #12  
Alt 15.03.2018, 11:40
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ST1100 ST1100 ist offline
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Das Problem besteht in meinen Augen primär darin, dass es kein bundeseinheitliches Gesamtkonzept gibt.

Jedes Bundesland hat andere Vorgaben und Vorschriften und Bundesverwaltung und städtische oder Länderbehörden behindern sich gegenseitig.
In Hamburg gibt es andere Vorgaben als in Berlin oder in Bayern und die WSA haben auch noch mitzureden.

Auf der Müritz darf ich mit dem Charterschein fahren, in Berlin nur mit dem SBF Binnen bis 20 Meter und auf dem Rhein nur bis 15 Meter und auf dem Bodensee brauch ich nen Extraschein.

Der Bedarf an echtem Wohnnraum auf dem Wasser ist sehr gering, aber durch viele Zuständigkeiten überreguliert.

In Österreich kenn ich sogar permanent bewohnte Hausboote, aber die Seen mit ihrem Hausbootverbot da als positives Beispiel hinzustellen, halte ich für verfehlt.

Wenn ich rund um den Attersee fahre, ist fast jeder qm Ufergrundstück privat bebaut und für das, was ein 100 qm Ufergrundstück ohne Hütte im Monat Pacht kostet, bekomme ich hier in Passau ne Wohnung.

Und Marinas mit Yachten sähen nur anders aus, aber nicht schlechter, wenn da an einem Steg auch ne Handvoll Hausboote liegen würde.
Jedenfalls nicht schlimmer als komplett mit Hütten und Hecken verschandelte Seeufer, an die kein Bürger ohne Pachtvertrag mehr herankommt.

In Bayern muss per Gesetz auch ein Uferstreifen um jeden See frei zugänglich sein.
Aber das setzt keiner durch und die Zäune der Millionäre am Starnberger See gehen bis ans Wasser.

Ich hab das Glück, ein Donau-Ufergrundstück gefunden zu haben, das ich günstig pachten konnte, aber das endet 5 Meter vom Ufer entfernt und Angler haben natürlich freien Zugang.

Aber hier einen Liegeplatz für ein permanent bewohntes Hausboot zu finden, ist so gut wie unmöglich.
Und die normalen Bootsclubs und Motorbootfahrer wollen das meist auch gar nicht in ihren Clubhäfen.
Warum ist das so?
Warum mauern die Fischer und warum werden Hafenplätze künstlich knapp gehalten?


Es wäre einfach, zu sagen, wir haben bundesweit Bedarf für maximal 1000 Hausboote und Schwimmhäuser und dafür soll Bayern 100 und McPomm 100 und NRW 120 usw. Liegeplätze schaffen.
Manche Regionen wollen das eh (Lausitzer Seenplatte, Hamburg) andere (Berlin) könnte man damit dazu zwingen.
Und wenn in Regensburg, Straubing, Deggendorf, Vilshofen und Passau je 5 Hausbootliegeplätze an der Donau geschaffen werden, geht davon weder die Welt noch der Fischbestand unter.

Tom
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Geändert von ST1100 (15.03.2018 um 13:11 Uhr)
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  #13  
Alt 15.03.2018, 13:41
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Heimfried Heimfried ist gerade online
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
[...]

Es wäre einfach, zu sagen, wir haben bundesweit Bedarf für maximal 1000 Hausboote und Schwimmhäuser und dafür soll Bayern 100 und McPomm 100 und NRW 120 usw. Liegeplätze schaffen.
[...]
Ja, Tom, das zu sagen, wäre einfach.
Das allerdings zu realisieren, wäre eine völlig andere Nummer und, wenn es überhaupt rechtlich möglich wäre (Bundesländer haben gewisse verfassungsrechtlich verankerte Rechtsetzungskompetenzen, in die der Bund nicht hineinzureden hat), dann wäre es alles andere als einfach.
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  #14  
Alt 15.03.2018, 14:10
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Gerade gefunden, vielleicht hilft das bei einigen Fragen weiter:

hausboot-kompass.de

Gruß

Peter

P.S. extra nicht als Link, will ja keine Werbung machen.
Ich kenne die Betreiber nicht.
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  #15  
Alt 15.03.2018, 18:16
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ST1100 ST1100 ist offline
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
Ich bekam heute einen freundlichen Anruf vom WSA Regensburg, dass ich die Ausweiskopie beim Kennzeichenantrag für meine Ossi-Riva vergessen habe.
Ich habe auch den Hobie Cat mit dem Kennzeichen xy bei Euch laufen, sag ich.
Dann ist ja da eine Ausweiskopie abgelegt, und das reicht dem Mann, sagt er, bedankt sich und wünscht mir einen schönen Tag noch.
Nachtrag:
Montag Abend hab ich den Antrag in den Briefkasten geworfen,
Mittwoch vormittag kam der Anruf wg. der fehlenden Ausweiskopie,
heute am Donnerstag mittag war der ausgestellte Bootsschein in meinem Briefkasten
zusammen mit einem 60-seitigen Büchlein mit Hinweisen für Wassersportler auf den bayerischen Bundeswasserstrassen
und einer Liste mit den aktuellen Telefonnummern aller Schleusen.
Ich mag mein WSA
Tom
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Geändert von ST1100 (15.03.2018 um 21:52 Uhr)
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  #16  
Alt 15.03.2018, 18:30
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ST1100 ST1100 ist offline
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Das allerdings zu realisieren, wäre eine völlig andere Nummer und, wenn es überhaupt rechtlich möglich wäre (Bundesländer haben gewisse verfassungsrechtlich verankerte Rechtsetzungskompetenzen, in die der Bund nicht hineinzureden hat), dann wäre es alles andere als einfach.
Auf den Bundeswasserstraßen hat der Bund das Sagen!

Und auf Länderebene haben sich Sachsen und Brandenburg ja auch zusammengetan und ein gemeinsames Konzept für die Nutzung der Lausitzer Seenplatte gefunden.
Davon profitieren alle in der Region mit Arbeitsplätzen in Dienstleistung und Touristik.

Die Beamten sind alle nur Angestellte des Volkes und nicht die Vorgesetzten der Bürger.
Und sie sind nicht dafür da, die vorhandenen Privilegien von Einzelnen zu schützen, sondern die Interessen aller gegeneinander abzuwägen.

Tom
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  #17  
Alt 15.03.2018, 19:38
HRFAN HRFAN ist offline
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
Auf den Bundeswasserstraßen hat der Bund das Sagen!


Die Beamten sind alle nur Angestellte des Volkes und nicht die Vorgesetzten der Bürger.


Tom
Und den Weihnachtsmann gibst doch, ich habe es ja immer schon gewusst.
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  #18  
Alt 15.03.2018, 21:36
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Zitat:
Zitat von HRFAN Beitrag anzeigen
Und den Weihnachtsmann gibst doch, ich habe es ja immer schon gewusst.
Vielleicht ist das hier im Süden ja ein bisserl anders als in Berlin, wo man sich 2 Wochen vorher nen Termin auf der KFZ-Zulassung geben lassen muss.

Ich hab mit Behörden keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Wenn ich in Passau ein Auto zulasse, fahr ich morgens um halb acht spontan hin, warte maximal 15 Minuten und bin 15 Minuten später wieder im Büro.
Mittags zwischen 12 und eins kann es auch mal ne halbe Stunde dauern.

Einen zulassungs- und versicherungsfreien Motorradanhänger hatten weder TÜV noch Zulassungsstellenleiter je vorher gesehen.
Trotzdem liefen Abnahme und Betriebserlaubnis meines Eigenbaus günstig und ohne Komplikationen.

Das mit den Bootsscheinen beim WSA hab ich oben schon berichtet.

Was ich immer hilfreich fand, vorher mit den Menschen zu reden, sich selbst die gesetzlichen Rahmenbedingungen zusammen zu suchen
und dann mit diesen Dingen ausgedruckt am Amt einzulaufen und es den Amtsschimmeln leicht zu machen mit der Genehmigung.

Wenn sie sich erst selbst schlau machen müssen, bedeutet das Zeit und Arbeit und beinhaltet immer auch die Möglichkeit,
etwas zu übersehen, was einem hinterher dann um die Ohren fliegt. Da ist es einfacher, NEIN zu sagen.

Aber es geht sehr viel mehr, als viele glauben, wenn man sich an die Regeln hält und auch die sehr oft vorhandenen Ausnahmeregelungen findet.

In Deutschland kann man sogar legal selbst Flugzeuge entwerfen, bauen und betreiben.

Mein vom TÜV abgenommener Moto Guzzi V35 Scrambler hat auch fast nix mehr mit dem Original gemein.

Und für Eigenbau-Boote gibt es fast gar keine Regeln und das ist auch gut so.

Tom
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Alt 15.03.2018, 22:01
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Appiano Appiano ist offline
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Moin Moin,

meiner Erfahrung nach sind Hausboote - je nachdem wo sie festmachen - bauliche Anlagen, die einer Genehmigung bedürfen. Das gilt nicht auf Bundeswasserstraßen, weil dort die Rechtsgrundlagen für bauliche Anlagen nicht gegeben sind. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man ohne Erlaubnis dort liegen darf. Unbeaufsichtigtes Stilligen bedarf einer Sillliegeerlaubnis.

Man kann das Urteil sehen wie man will: mich würde auch stören, wenn ein Hausboot der Art wie die Fotos in Beitrag 364 mir den Blick versperrt. Wenn Uferzonen üblicherweise für jedermann zugänglich sein sollen, dann kann so etwas nicht erlaubt werden. Die Richter nutzen die Gesetze, die das ggf. verbieten - auch wenn es teilweise wirklich an den Haaren herbeigezogen ist.

Das einzige was da hilft sind "Parkplätze für Hausboote". Können sich Hausboote aus eigener Kraft fortbewegen, dann sind es Schiffe, für die das letztlich aber auch alles gelten muss. Die brauchen auch "Parkplätze" in den Marinas.

Da es mehr Häfen für Boote als für Hausboote gibt, würde ich ein Boot zum Wohnen immer als Schiff "tarnen", um damit auch in normalen Häfen einen Liegeplatz zu bekommen. Wenn eine 25 m Yacht (die u.U. sogar ein Katamaran ist) auch viel mehr "Haus" bietet als die meisten Hausboote, so bliebt die Yacht doch ein Schiff. Vielleicht muss man sich dem einfach unterordnen, wenn man auf dem Wasser unterwegs ist. Es gibt ansonsten ja immer noch sehr viele Freiheiten was die Konstruktion von Booten angeht. Wenn man diese Freiheiten nutzen will, muss das "Boot" aber Schiff bleiben.

Gruß

Wolf
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Alt 15.03.2018, 22:18
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RING18 RING18 ist offline
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Boot: 2-12m
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Das sehe ich auch so Wolf, die Hausboote vermehren sich wie die Karnickel, das war abzusehen das das so nicht weiter geht.
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Gruß Thomas
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