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Mittelmeer und seine Reviere Alles rund um Adria, westliches Mittelmeer, Ligurisches und Tyrrhenische Meer, Ionisches Meer, Ägäis und die italienischen Seen.

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  #801  
Alt 13.03.2018, 19:44
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@Ranko: Danke. Das ist 100% klar.
Das sollte aber auch für nicht HR-Hauptwohnsitz und für nicht-kroatische Bootsregistrierung gelten, ist es nicht?
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  #802  
Alt 13.03.2018, 19:53
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Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
@Ranko: Danke. Das ist 100% klar.
Das sollte aber auch für nicht HR-Hauptwohnsitz und für nicht-kroatische Bootsregistrierung gelten, ist es nicht?
Es muss kein Hauptwohnsitz sein, nur ein Wohnsitz. Es muss aber eine kroatische Bootsregistrierung sein.

Warum sollten ausländische Staatsbürger ohne Wohnsitz in Kroatien und die nicht in Kroatien registrierten Boote die Gebühren für Einheimische zahlen dürfen?

Bei der geplanten "Abgeltung" für die PKW-Maut in Deutschland, für die in Deutschland registrierte Autos (voraussetzt einen Wohnsitz in Deutschland) kommen "Ausländer" auch nicht zum Zug. Oder?
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  #803  
Alt 13.03.2018, 20:05
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@Ranko:
Sollte das Boravisna Gesetz nicht für ALLE gleich sein? So steht es zumindest im Text.... sve jedan...
Mir geht es nicht um die (eventuellen) Unterschiede HR/D/CH/A/SLO/xx, sondern lediglich um die Feststellung, daß bei Nichtübernachtung auf dem Boot keine Boravisna anfällt, wohl aber bei einer Wohnung oder Haus, in dem man (statt auf dem Boot) übernachtet. Nicht mehr, nicht weniger.
Ob dies der Exekutive vulgo policija geläufig ist?

Betreffend D-Maut möchte ich meine Meinung nicht verlautbaren....
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  #804  
Alt 13.03.2018, 20:33
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Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
Ob dies der Exekutive vulgo policija geläufig ist?
Ja klar, die Exekutive und die Hafenkapitäne müssen die aktuellen Gesetze und Verordnungen kennen .. zumindest die, die sie unmittelbar betreffen (Kontrollen).
Im schlimmsten Fall weist man sie auf die entsprechende Regelung hin.
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  #805  
Alt 14.03.2018, 12:28
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Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
auch Du musst für Deine Nusschale Aufenthaltsgebühr bezahlen. Musstest Du auch schon in der Vergangenheit! Denn Du hast eine Kajüte mit Schlafmöglichkeit an Bord. Es spielt keine Rolle, ob und wie Du diese nutzt - sie ist vorhanden und deshalb musst Du blechen..
Gerd, das Thema hatten wir schon einige Male, und Dein Informationsstand ist nicht mehr aktuell. Ich kann nur das wiederholen, was wwoody alias Ranko sehr richtig gesagt hat: Früher war es in der Tat so, wie Du schreibst. Inzwischen ist der Gesetzestext geändert worden. Man zahlt nicht mehr für ein mit Schlafplätzen ausgestattetes Boot, sondern für das Nächtigen auf dem Boot - so man denn darauf schläft. Nachzulesen ist das Ganze hier: https://www.zakon.hr/z/662/Zakon-o-b...1noj-pristojbi, wo es in § 10 (1) heißt: "Reisende, die Übernachtungsmöglichkeiten auf Objekten des nautischen Tourismus nutzen, zahlen die Aufenthaltsgebühr für jede durchgeführte Übernachtung."

Im weiteren Text steht dann, dass Dauerlieger (genau so wie ich als Hausbesitzer) entweder eine Jahrespauschale oder pro Übernachtung bezahlen können, wobei völlig unklar ist, wie das in der Praxis funktionieren soll - typisch kroatisch halt. Und, @Ranko, dass die Exekutive und die Hafenkapitäne die aktuellen Gesetze und Verordnungen kennen müssen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Tun sie aber nicht, da macht jeder, was er will.

Selbst erlebt: als mein Boot noch unter deutscher Flagge lief, wollte ein Hafenkapitän in Zadar von mir eine Ganzjahrespauschale haben, obwohl ich ihm sagte, dass ich ein Haus besitze und meistens dort schlafe. Also bin ich zum Boot-Anmelden lieber nach Preko gefahren, und dort sagte der Hafenkapitän: "Natürlich musst Du für das Boot nichts zahlen, Du zahlst ja schon für Dein Haus." Kommentar überflüssig.
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Gerd

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Geändert von kornatix (14.03.2018 um 12:42 Uhr)
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  #806  
Alt 14.03.2018, 12:37
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Danke, Gerd,

dann war ich offenbar wirklich nicht mehr so ganz up-to-date und habe das, was mir zuletzt auf der boot in Düsseldorf gesagt wurde, falsch verstanden.

Aber wie Du richtig schreibst: Wie soll denn das in der Praxis funktionieren?

In den Marinas mag das ja noch gehen. Aber sonst?
Dann müsste kontrolliert werden, wer mit wieviel Personen nachts in irgendwelchen
Buchten vor Anker liegt.

Gruss


Gerd
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  #807  
Alt 14.03.2018, 12:38
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Zitat:
Zitat von kornatix Beitrag anzeigen
Gerd, das Thema hatten wir schon einige Male, und Dein Informationsstand ist nicht mehr aktuell. Ich kann nur das wiederholen, was wwoody alias Ranko sehr richtig gesagt hat: Früher war es in der Tat so, wie Du schreibst. Inzwischen ist der Gesetzestext geändert worden. Man zahlt nicht mehr für ein mit Schlafplätzen ausgestattetes Boot, sondern für das Nächtigen auf dem Boot - so man denn darauf schläft. Nachzulesen ist das Ganze hier: https://www.zakon.hr/z/662/Zakon-o-b...1noj-pristojbi, wo es in § 10 (1) heißt: "Reisende, die Übernachtungsmöglichkeiten auf Objekten des nautischen Tourismus nutzen, zahlen die Aufenthaltsgebühr für jede durchgeführte Übernachtung."

Im weiteren Text steht dann, dass Dauerlieger (genau so wie ich als Hausbesitzer) entweder eine Jahrespauschale oder pro Übernachtung bezahlen können, wobei völlig unklar ist, wie das in der Praxis funktionieren soll - typisch kroatisch halt.
Achtung bitte. Dieser Artikel 10 betrifft nicht die privaten Bootseigner, die auf eigenen Booten übernachten wollen.
Hier geht es um Boote/Schiffe die für "Dienstleistungen im nautischen Tourismus" genutzt werden, sprich Charter, Ausflugsschiffe mit Übernachtungsmöglichkeit und ähnliche.
Dort bezahlen die Gäste genauso die Aufenthaltsgebühr, wie an Land, in einem Hotel oder einer Privatunterkunft, pro Person und realisierte Nächtigung.

-- edit --

Das hier betrifft die privaten Bootseigner:

Zitat:
Članak 13.

(1) Vlasnik ili korisnik plovila za sebe i sve osobe koje noće na tom plovilu (u daljnjem tekstu: nautičari) boravišnu pristojbu plaća u paušalnom iznosu.

(2) Plovilom u smislu ovoga Zakona smatra se svako plovilo duže od 5 m s ugrađenim ležajevima, koje se koristi za odmor, rekreaciju ili krstarenje, a koje nije plovni objekt nautičkog turizma iz članka 10. stavka 2. ovoga Zakona.

Članak 14. (NN 97/13, 157/13)

(1) Nautičari su dužni boravišnu pristojbu uplatiti turističkoj zajednici prije isplovljavanja plovila.

(2) Način plaćanja paušalnog iznosa boravišne pristojbe za nautičare propisat će ministar nadležan za turizam (u daljnjem tekstu: ministar) pravilnikom.
Die nicht ganz korrekte Google-Übersetzung:

Zitat:
Artikel 13

(1) Der Eigner oder Nutzer zahlt für sich und alle an Bord befindlichen Personen die am Boot übernachten (im Folgenden Segler (Nautiker = private Bootseigner) genannt) die Aufenthaltssteuer pauschal.

(2) Für die Zwecke dieses Gesetzes gilt ein Schiff als ein Boot mit einer Länge von mehr als 5 m mit eingebauten Liegeplätzen für Ruhe-, Erholungs- oder Kreuzfahrtzwecke, ausgenommen ein schiffbares nautisches Objekt im Sinne von Artikel 10 Absatz 2 dieses Gesetzes.

Artikel 14 (OG 97/13, 157/13)

(1) Die Nauticars (Nautiker = private Bootseigner)sind verpflichtet, der Touristengemeinschaft vor der Abfahrt des Schiffes eine Kurtaxe zu zahlen.

(2) Die Art und Weise der Zahlung der pauschalen Aufenthaltssteuer für Seeleute (Nautiker = private Bootseigner) wird vom Minister für Tourismus (im Folgenden: Minister) durch die Verordnung vorgeschrieben.
Und dann kommt eben die neue Verordnung dazu, die die Art und Weise (Pauschale), sowie die Höhe der Gebühr, pro Länge des Bootes, regelt.
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Gruß, Ranko

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Geändert von wwoody (14.03.2018 um 13:23 Uhr)
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Alt 14.03.2018, 13:25
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Zitat:
1) Der Eigner oder Nutzer zahlt für sich und alle an Bord befindlichen Personen die am Boot übernachten (im Folgenden Segler (Nautiker = private Bootseigner) genannt) die Aufenthaltssteuer pauschal.

(2) Für die Zwecke dieses Gesetzes gilt ein Schiff als ein Boot mit einer Länge von mehr als 5 m mit eingebauten Liegeplätzen für Ruhe-, Erholungs- oder Kreuzfahrtzwecke, ausgenommen ein schiffbares nautisches Objekt im Sinne von Artikel 10 Absatz 2 dieses Gesetzes.

Artikel 14 (OG 97/13, 157/13)

(1) Die Nauticars (Nautiker = private Bootseigner)sind verpflichtet, der Touristengemeinschaft vor der Abfahrt des Schiffes eine Kurtaxe zu zahlen.

(2) Die Art und Weise der Zahlung der pauschalen Aufenthaltssteuer für Seeleute (Nautiker = private Bootseigner) wird vom Minister für Tourismus (im Folgenden: Minister) durch die Verordnung vorgeschrieben.
Na und da haben wir es doch: Vor Abfahrt des Schiffes ist zu zahlen! Egal ob Du die Absicht hast, auf dem Schiff zu nächtigen oder nicht: Erst einmal musst Du vor Abfahrt bezahlen. So verstehe ich das und glaube, bei strenger Auslegung wird das auch jedes Hafenamt und jeder kontrollierende Polizeibeamte so sehen müssen.

Dass in Kroatien nicht immer und überall alles so streng ausgelegt wird, ist schon klar. Und dass man als Kroate in der Landessprache vielleicht sogar mit einem Hafenkapitän oder Polizisten "erfolgreich" verhandeln kann, glaube ich auch.

Aber wie Gerd (Kornatnix) richtig schreibt:

Zitat:
völlig unklar ist, wie das in der Praxis funktionieren soll - typisch kroatisch halt. Und, @Ranko, dass die Exekutive und die Hafenkapitäne die aktuellen Gesetze und Verordnungen kennen müssen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Tun sie aber nicht, da macht jeder, was er will.

Gruss


Gerd
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Alt 14.03.2018, 13:33
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Gerd, das bezieht sich mit Sicherheit auf die Bootsbesitzer, die über Tage oder gar Wochen aufs Meer rausfahren und nicht regelmässig im "Heimathafen" oder in der Marina sind.
Deshalb "vor dem Auslaufen des Bootes/Schiffes".

Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
Na und da haben wir es doch: Vor Abfahrt des Schiffes ist zu zahlen! Egal ob Du die Absicht hast, auf dem Schiff zu nächtigen oder nicht: Erst einmal musst Du vor Abfahrt bezahlen. So verstehe ich das und glaube, bei strenger Auslegung wird das auch jedes Hafenamt und jeder kontrollierende Polizeibeamte so sehen müssen.

Dass in Kroatien nicht immer und überall alles so streng ausgelegt wird, ist schon klar. Und dass man als Kroate in der Landessprache vielleicht sogar mit einem Hafenkapitän oder Polizisten "erfolgreich" verhandeln kann, glaube ich auch.

Aber wie Gerd (Kornatnix) richtig schreibt:




Gruss


Gerd
Ich persönlich würde die Aufenthaltsgebühr in der kleinsten möglichen Einheit (Pauschale) bezahlen und nur dann, wenn ich auch wirklich am Boot übernachte, sonst ganz normal an Land (pro Person und Nächtigung).
Es ist lästig und mühsam, aber die meisten Bootsbesitzer sind ja in der Praxis regelmässig in der Marina oder im "Heimathafen".
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Geändert von wwoody (14.03.2018 um 13:41 Uhr)
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Alt 14.03.2018, 13:41
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Das widerspricht sich doch alles hinten und vorne!
Entweder ich kann ohne zu zahlen Tagesausflüge machen oder ich muß vor Ausfahrt zahlen.
So langsam regt mich diese kroatische wischiwaschi Methode so was von auf.
Niemand, weder HK noch andere Stellen, können eindeutige, klare Anwendungsbestimmungen beantworten.
Somit ist für mich die Sachlage mehr als unklar und man kann sich nach Bedarf an diese oder diese Auslegung dieser neuen "Bezahl-Verordnung" halten.
Fakt ist, ich habe früher bezahlt. Jetzt nicht mehr. Ich weiß ja nichtmal für was und ob?!
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  #811  
Alt 14.03.2018, 13:48
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Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
Das widerspricht sich doch alles hinten und vorne!
Entweder ich kann ohne zu zahlen Tagesausflüge machen oder ich muß vor Ausfahrt zahlen.
So langsam regt mich diese kroatische wischiwaschi Methode so was von auf.
Niemand, weder HK noch andere Stellen, können eindeutige, klare Anwendungsbestimmungen beantworten.
Somit ist für mich die Sachlage mehr als unklar und man kann sich nach Bedarf an diese oder diese Auslegung dieser neuen "Bezahl-Verordnung" halten.
Fakt ist, ich habe früher bezahlt. Jetzt nicht mehr. Ich weiß ja nichtmal für was und ob?!
Tagesausflüge ohne Übernachtung sind davon gar nicht betroffen. Du wirst doch wissen bevor du mit dem Boot ans Meer fährst, ob du am Boot übernachten wirst oder nicht und solange du an Land zahlst, egal in welcher Form, wird sich mit Sicherheit niemand aufregen, wenn du mal vereinzelt am Boot übernachtest.

Aus meiner Sicht, kein Widerspruch, keine Unklarheiten, ausser in dem Fall wo über mehrere Tage oder gar Wochen abwechselnd an Land oder am Boot übernachtet wird. Das ist tatsächlich unklar. Da muss man sich - glaube ich - einfach die Mühe machen und für jeden Zeitraum getrennt und gesondert zahlen. Die kleinste Pauschale für Boote sind ja 8 Tage .. dem entsprechend dann auch die Übernachtungen planen.

Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es jetzt im Vergleich zu früher teuerer geworden ist (ist klar) und man nicht wie früher aus Bequämlichkeit einfach für das ganze Jahr zahlen möchte. Dann muss man sich eben die Mühe machen es anders zu organisieren. Meine Meinung.
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Alt 14.03.2018, 15:53
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Zitat:
Zitat von wwoody Beitrag anzeigen
Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es jetzt im Vergleich zu früher teuerer geworden ist (ist klar) und man nicht wie früher aus Bequämlichkeit einfach für das ganze Jahr zahlen möchte. Dann muss man sich eben die Mühe machen es anders zu organisieren. Meine Meinung.
Ja, das hast Du leider Recht! Für mein Boot ist es bei der Jahrespauschale über 484% (!) teurer geworden. Wenn ich einem Mieter hier in Deutschland die Miete von einem Jahr zum anderen um 484% erhöhen würde, stünde ich sofort wegen Wuchers vor dem Kadi.

Natürlich kann ich jetzt wochen- oder monatsweise anmelden. Ist eben mit mehr Lauferei und Bürokratismus verbunden.

Aber ich werde voraussichtlich etwas anderes tun:

Ich werde Kroatien den Rücken kehren!

Schau' mal, was in dem Trööt

"10 Ziele, die Motorbootfahrer einmal im Leben ansteuern sollten"

beispielsweise über Griechenland geschrieben wurde.

Andere Mütter haben auch hübsche Töchter!

Gruss


Gerd
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Alt 14.03.2018, 15:59
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Da die Kroaten im Hinblick auf Digitalisierung etwas weiter sind als wir Germanen, haben sie sich auch im Hinblick auf die Aufenthaltsgebühr etwas Neues einfallen lassen. Das Ganze nennt sich e-visitor. Das ist ein Online-Programm, anhand dessen nicht nur die Behörden kontrollieren können, ob man seine Aufenthaltsgebühr bezahlt hat, sondern in dem man sich auch selbst registrieren und an- und abmelden kann. Für jemanden mit kroatischem Bankkonto und kroatischer OIB ist das ganz einfach: man geht zu seinem turist biro, wird dort registriert und bekommt eine TAN bzw. PIN, mit der man sich in das System einloggen und an- und abmelden kann. Wenn ich also demnächst nach Kukljica fahre, muss ich nirgendwo mehr hin; ich melde mich online an, und die Gebühr (bei mir : Haus-Jahrespauschale für jedes Familienmitglied) wird per Lastschrift von meinem Konto abgebucht. Wie bzw. ob das auch ohne OIB und kroatisches Konto funktioniert - keine Ahnung.
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  #814  
Alt 14.03.2018, 16:18
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Das man das an oib und Konto koppelt, zeigt dass der Vorsprung nicht ganz so groß ist ������
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  #815  
Alt 14.03.2018, 16:33
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@Ranko: im Prinzip bin ich Deiner Meinung, nur, hat die policija ebenso die gleiche Meinung wie wir??
Aus deren Blickwinkel ist es doch ebenso unklar. Wie sollen die denn eigentlich kontrollieren? Warten, bis es dunkel wird und dann die Buchten abfahren? Unwahrscheinlich.
Was passiert mit all denen, die nachts HR durchqueren und nicht übernachten, weil sie durchfahren? Denke nicht, dass sich HR diese Gebühren entgehen läßt...

ICH weiß schon, ob und wo ich übernachten werde....

Nix für ungut, aber selten so eine unausgegorene (und teure) Gesetzgebung gelesen, gehört, gesehen.

Ich warte nur auf die ersten Mitteilungen unserer Forumsfreunde, wie die Kontrollen so verlaufen...

Zitat:
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Tagesausflüge ohne Übernachtung sind davon gar nicht betroffen. Du wirst doch wissen bevor du mit dem Boot ans Meer fährst, ob du am Boot übernachten wirst oder nicht und solange du an Land zahlst, egal in welcher Form, wird sich mit Sicherheit niemand aufregen, wenn du mal vereinzelt am Boot übernachtest.

Aus meiner Sicht, kein Widerspruch, keine Unklarheiten, ausser in dem Fall wo über mehrere Tage oder gar Wochen abwechselnd an Land oder am Boot übernachtet wird. Das ist tatsächlich unklar. Da muss man sich - glaube ich - einfach die Mühe machen und für jeden Zeitraum getrennt und gesondert zahlen. Die kleinste Pauschale für Boote sind ja 8 Tage .. dem entsprechend dann auch die Übernachtungen planen.

Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es jetzt im Vergleich zu früher teuerer geworden ist (ist klar) und man nicht wie früher aus Bequämlichkeit einfach für das ganze Jahr zahlen möchte. Dann muss man sich eben die Mühe machen es anders zu organisieren. Meine Meinung.
"...ausser in dem Fall wo über mehrere Tage oder gar Wochen abwechselnd an Land oder am Boot übernachtet wird. Das ist tatsächlich unklar"

Genau das ist für mich zutreffend. Ich bin mehrere Wochen am Stück und mehrere Stücke im Jahr in HR, aber ich bin nicht permanent auf dem Boot. Eben nur manchmal. Oder auch manchmal eben länger. Ich habs durchgerechnet: ich erspare mit eigentlich nichts, wenn ich Stückweise bezahle, da die Summe der Einzelzahlungen die Jahressumme locker überschreitet.So wurde die Liste ja auch absichtlich gemacht. Damit genau in meinem Falle doch wieder "pauschal" für ein ganzes Jahr bezahlt wird, obwohl ich vielleicht nur jeden Monat 4 Tage (verlägertes WE) auf dem Boot irgendwo in der Bucht übernachte ..... und das dürfte einige der Marina-Lieger ebenso betreffen.
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Geändert von Punu (14.03.2018 um 16:39 Uhr)
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Alt 14.03.2018, 16:39
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Zitat:
Zitat von kornatix Beitrag anzeigen
Da die Kroaten im Hinblick auf Digitalisierung etwas weiter sind als wir Germanen, haben sie sich auch im Hinblick auf die Aufenthaltsgebühr etwas Neues einfallen lassen. Das Ganze nennt sich e-visitor. Das ist ein Online-Programm, anhand dessen nicht nur die Behörden kontrollieren können, ob man seine Aufenthaltsgebühr bezahlt hat, sondern in dem man sich auch selbst registrieren und an- und abmelden kann. Für jemanden mit kroatischem Bankkonto und kroatischer OIB ist das ganz einfach: man geht zu seinem turist biro, wird dort registriert und bekommt eine TAN bzw. PIN, mit der man sich in das System einloggen und an- und abmelden kann. Wenn ich also demnächst nach Kukljica fahre, muss ich nirgendwo mehr hin; ich melde mich online an, und die Gebühr (bei mir : Haus-Jahrespauschale für jedes Familienmitglied) wird per Lastschrift von meinem Konto abgebucht. Wie bzw. ob das auch ohne OIB und kroatisches Konto funktioniert - keine Ahnung.
Unabhängig von der Frage des Preiswuchers bei größeren Booten:

Wenn es für jeden (auch Ausländer) möglich wäre, sich online zu registrieren und online zu bezahlen (Kreditkarte, PayPal, EC-Karte) wäre das immerhin eine Möglichkeit, Laufereien und Schlange stehen bei 30°C im Schatten zu vermeiden.

Gruss


Gerd
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  #817  
Alt 14.03.2018, 16:47
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Zitat:
Zitat von kornatix Beitrag anzeigen
Da die Kroaten im Hinblick auf Digitalisierung etwas weiter sind als wir Germanen, haben sie sich auch im Hinblick auf die Aufenthaltsgebühr etwas Neues einfallen lassen. Das Ganze nennt sich e-visitor. Das ist ein Online-Programm, anhand dessen nicht nur die Behörden kontrollieren können, ob man seine Aufenthaltsgebühr bezahlt hat, sondern in dem man sich auch selbst registrieren und an- und abmelden kann. Für jemanden mit kroatischem Bankkonto und kroatischer OIB ist das ganz einfach: man geht zu seinem turist biro, wird dort registriert und bekommt eine TAN bzw. PIN, mit der man sich in das System einloggen und an- und abmelden kann. Wenn ich also demnächst nach Kukljica fahre, muss ich nirgendwo mehr hin; ich melde mich online an, und die Gebühr (bei mir : Haus-Jahrespauschale für jedes Familienmitglied) wird per Lastschrift von meinem Konto abgebucht. Wie bzw. ob das auch ohne OIB und kroatisches Konto funktioniert - keine Ahnung.
@Gerd: das gibt es und ist mir auch bekannt. Interessanterweise soll (muss??) man sich auch bei jedem mal, wenn man nach HR zu seinem Eigentum fährt, in diesem Programm an- und abmelden, OBWOHL man die Jahrespauschale zahlt. Das hat lediglich nur einen Sinn: die Kontrolle, wer, wie oft, wo in HR sich aufhält.
Wieder eine Sondersuppe der Kroaten: das ist illegal innerhalb der EU. Ein freier und unbestimmter Aufenthalt ist beschlossen worden. Solange nicht mehr als 365/2 Tage in der Summe p.a. wegen der Steuer, bzw. nicht länger als 3 Monate am Stück.
Ich melde mich da aus Prinzip nicht jedes mal an. Ich zahle ein mal die Jahresgebühr und gut ist.
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  #818  
Alt 14.03.2018, 16:50
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Unabhängig von der Frage des Preiswuchers bei größeren Booten:

Wenn es für jeden (auch Ausländer) möglich wäre, sich online zu registrieren und online zu bezahlen (Kreditkarte, PayPal, EC-Karte) wäre das immerhin eine Möglichkeit, Laufereien und Schlange stehen bei 30°C im Schatten zu vermeiden.

Gruss


Gerd

Funktioniert nur mit OIB und kroatischem Kuna-Konto weil automatisch abgebucht wird.
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Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum.
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Alt 14.03.2018, 17:05
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Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
....Das hat lediglich nur einen Sinn: die Kontrolle, wer, wie oft, wo in HR sich aufhält.
Genau so ist es. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser....
Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
Wieder eine Sondersuppe der Kroaten: das ist illegal innerhalb der EU..
Auch richtig. Die Kroaten möchten halt gerne wissen, wer sich in ihrem Land aufhält und haben deshalb die seinerzeitige nicht-EU-konforme polizeiliche Anmeldung durch die Kontrolle der Aufenthaltsgebühr ersetzt - die Österreicher durch ihre Gäste-Meldepflicht seit anno tobak übrigens auch! Den Deutschen ist das egal, die lassen jeden 'rein. Was nun besser ist, möchte ich hier nicht beurteilen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt steinigt und einige von euch demnächst nicht mehr mit mir sprechen: irgendwie habe ich Verständnis dafür, dass die Kroaten bei denen abkassieren wollen, die es sich leisten können.

Einerseits: mich als kleinen Kacker mit kleinem kroatischen Boot und kleinem kroatischen Haus betrifft das Ganze nicht, da habe ich gut reden. Mit meiner lächerlichen 60-Kuna-pro-Kopf- Haus-Jahrespauschale konnte und kann ich gut leben, und die alljährliche Bootsanmeldegebühr tut mir nicht weh.

Andererseits: ich verfolge die Entwicklung des Tourismus in Kroatien seit meinem ersten Urlaub hier 1969, und seit 1997 bin ich hier zuhause. Was sich in Kroatien nach dem fürchterlichen Bürgerkrieg von 1991-96 getan hat, ist unglaublich. 1996 war für Kroatien die Stunde Null so wie für uns 1945, außer einer zerstörten Infrastruktur gab es praktisch nichts. Heute haben wir Autobahnen von Haus zu Haus, alle paar Meilen eine Wassertankstelle und Marinas mit jeglichem Komfort. Früher mussten wir für Weißbrot anstehen, heute gibt es jederzeit alles in Supermärkten wie zuhause - kurz: Kroatien ist auf dem mitteleuropäischen Standard angelangt. (Renten und Löhne zwar noch nicht, aber das ist ein anderes Thema.)

OK, das alles haben die Kroaten nur mit EU-Hilfe geschafft (und mit dem Geld, welches ihr/wir hier gelassen haben), aber: weshalb soll hier jetzt alles immer noch billiger sein als z. B. an der Cote d'Azur, auf Korsika oder in Marbella? Auch ich bin meinem Geld nicht böse, aber wenn's der Markt nun mal hergibt: weshalb sollen die Kroaten nicht nehmen, was sie kriegen können? Würden wir das etwa anders machen? Gibt es auf Sylt oder am Wolfgangssee Sozialprogramme für notleidende Touristen?

@Gerd-RS, Du hast Recht: woanders ist es auch schön. Aber ob mein Ösi-Nachbar Peter demnächst statt in vier Stunden mal eben von Graz nach Zadar fährt oder lieber zwei Tage nach Korfu, das wage ich sehr zu bezweifeln.

Fazit: niemand muss nach Kroatien. Wer trotzdem will, der soll gefälligst zahlen. So einfach ist das. So, und jetzt prügelt auf mich ein.
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Pozdrav,
Gerd

Boot-Fahren ist die teuerste Art, unbequem zu reisen.
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Alt 14.03.2018, 17:06
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Zitat:
Zitat von Punu Beitrag anzeigen
@Ranko: im Prinzip bin ich Deiner Meinung, nur, hat die policija ebenso die gleiche Meinung wie wir??
Aus deren Blickwinkel ist es doch ebenso unklar. Wie sollen die denn eigentlich kontrollieren? Warten, bis es dunkel wird und dann die Buchten abfahren? Unwahrscheinlich.
Was passiert mit all denen, die nachts HR durchqueren und nicht übernachten, weil sie durchfahren? Denke nicht, dass sich HR diese Gebühren entgehen läßt...

ICH weiß schon, ob und wo ich übernachten werde....

Nix für ungut, aber selten so eine unausgegorene (und teure) Gesetzgebung gelesen, gehört, gesehen.

Ich warte nur auf die ersten Mitteilungen unserer Forumsfreunde, wie die Kontrollen so verlaufen...



"...ausser in dem Fall wo über mehrere Tage oder gar Wochen abwechselnd an Land oder am Boot übernachtet wird. Das ist tatsächlich unklar"

Genau das ist für mich zutreffend. Ich bin mehrere Wochen am Stück und mehrere Stücke im Jahr in HR, aber ich bin nicht permanent auf dem Boot. Eben nur manchmal. Oder auch manchmal eben länger. Ich habs durchgerechnet: ich erspare mit eigentlich nichts, wenn ich Stückweise bezahle, da die Summe der Einzelzahlungen die Jahressumme locker überschreitet.So wurde die Liste ja auch absichtlich gemacht. Damit genau in meinem Falle doch wieder "pauschal" für ein ganzes Jahr bezahlt wird, obwohl ich vielleicht nur jeden Monat 4 Tage (verlägertes WE) auf dem Boot irgendwo in der Bucht übernachte ..... und das dürfte einige der Marina-Lieger ebenso betreffen.
Dann mache es so wie Gerd-RS ...

Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
Ja, das hast Du leider Recht! Für mein Boot ist es bei der Jahrespauschale über 484% (!) teurer geworden. Wenn ich einem Mieter hier in Deutschland die Miete von einem Jahr zum anderen um 484% erhöhen würde, stünde ich sofort wegen Wuchers vor dem Kadi.

Natürlich kann ich jetzt wochen- oder monatsweise anmelden. Ist eben mit mehr Lauferei und Bürokratismus verbunden.

Aber ich werde voraussichtlich etwas anderes tun:

Ich werde Kroatien den Rücken kehren!

Schau' mal, was in dem Trööt

"10 Ziele, die Motorbootfahrer einmal im Leben ansteuern sollten"

beispielsweise über Griechenland geschrieben wurde.

Andere Mütter haben auch hübsche Töchter!

Gruss


Gerd
... und fahre mit dem Boot nach Griechenland.

Andere Mütter haben auch hübsche Töchter!
__________________
Gruß, Ranko

=> Mein Projekt: Refit DRACO 1800 DC


Geändert von wwoody (14.03.2018 um 17:14 Uhr)
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