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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 10.02.2018, 12:46
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Hallo Tom,

eine tolle Idee. Da wirst Du noch viel drüber nachdenken müssen bevor es losgeht mit dem Bauen. Aber das gehört ja dazu. Motorrad und Auto mitnehmen halte ich auch für schwierig. Wenn Du mit dem Motorrad durch ganz Europa fährst, warum brauchst Du für Landausflüge dann ein Auto?

Du hast ja einen Cat, wenn auch ohne Motor. Ich habe einen mit Motor. Ist ein Hobie Tiger. Ich rate auf jeden Fall je Rumpf einen Motor, ob IB oder AB, einzusetzen. Mittiger Antrieb beim Katamaran birgt eine Menge Probleme und ein Motor ist für so einen Teil doch etwas wenig (Mobilitäts- und Sicherheitsaspekt).

Ich bin sicher, dass Du das hinkriegst. Wenn Deine ganzen Ideen auch mit Hilfe des BF die richtige Form gefunden haben, kann das ein einzigartiges Boot werden.

Gruß
Wolf
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  #22  
Alt 10.02.2018, 22:26
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Zitat:
Zitat von Snackman Beitrag anzeigen
Na ja, bitte keine Äpfel mit Birne vergleichen.
Was kostet das alles neu, der Motor und das ganze andere Geraffel?
Von der Standsicherheit mal ganz zu schweigen.
Der Ab hingegen ist bewährte Technik für die es fast überall Ersatzteile geben dürfte.
Und mit zwei Motoren kannste halt besser manövrieren.
Obwohl, über ein Bugruder denken wir auch nach.
Wir haben aber auch noch 20 Jahre Zeit bis es Ernst wird
Grüße
Von neu war nicht die Rede.
Es laufen ST 1100 mit 480.000 km.
Und es sind zehntausende gebaut worden.
Allein in Deutschland sind noch über 2.700 Stück zugelassen.

Was meinst Du mit Standsicherheit?

Der Zahnriemen aus dem Honda Accord muss nur alle 100.000 km gewechselt werden.
Das sind beim Motorrad mit Durchschnitt 60 km/h 1666 Betriebsstunden.
Ölwechsel alle 12.000 km. Das sind 200 Betriebsstunden.
Wie sieht das bei nem Honda-Außenborder aus? Ich weiss es nicht.

Der 60 PS Honda FBP Schubmotor mit dem verstärkten Getriebe ist so ein Exot, dass nicht mal der Mann von Honda Marine auf der BOOT wußte, ob er überhaupt lieferbar ist.
So viel zum Thema bewährte Technik und Ersatzteile.
Und normale Aussenborder sind laut Honda Marine für so ein schweres und langsames Boot gar nicht ausgelegt.

Eine Wellenanlage von Volvo-Penta mit 2 m Länge kostet bei Vetus 600 Euro, ein 17x17-Propeller (Empfehlung von Bukh) auch 600 Euro.

Eine ganze Honda ST 1100 mit TÜV und fast frischem Zahnriemen gab es letzthin für 990 Euro.
Und da ist viel dran, was man noch verkaufen kann, weil man es auf dem Boot gar nicht braucht.
Ersatzteile sind problemlos zu bekommen. Und ich kann ihn blind selbst warten.

Aber das ist nur meine Lösung, ich muss da niemanden davon überzeugen. Im Gegenteil.
Und mein alter 15-PS-Yamaha-AB ist als Reservemotor natürlich immer am Heck.

Aber was mich interessiert: Wolf schreibt, ein mittiger Motor ist beim Kat problematisch. Warum und wodurch konkret?

Und das Auto nehm ich mit, weil ich nicht weiß, wo ich es sonst lassen soll.
Ich will es aber auch (noch) nicht aufgeben.

Verschiedene Kräne hab ich erst fotografiert letzte Woche an der Donau.
Die Binnenschiffer schwören ja drauf.
Mal schauen, wie sich das auf so nem leichten Boot aus Alu verankern lässt und was das kostet.

Und bitte beratet mich gerne weiter. Ich hab sicher vieles vergessen und Ihr habt alle mehr Erfahrung als ich.
Ich hab nur den Vorteil (oder Nachteil) alles ohne Traditionen anzugehen.
Das kann natürlich auch schief gehen. Oder vielleicht auch toll werden

Tom
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Geändert von ST1100 (10.02.2018 um 22:50 Uhr)
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  #23  
Alt 10.02.2018, 22:59
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen

Aber was mich interessiert: Wolf schreibt, ein mittiger Motor ist beim Kat problematisch. Warum und wodurch konkret?
Was Wolf meint, weiß ich nicht. Aber generell ist es so, dass sich beim Fahren mit einem Kat ein oft stark ausgeprägtes Wellenmuster bildet, das aus der Überlagerung der Eigenwellen der beiden Rümpfe entsteht. Dieses Muster ist stark geschwindigkeitsabhängig und könnte dazu führen, dass der Propeller deines mittig angebrachten Motors gerade in einem wichtigen Geschwindigkeitsbereich mehr Luft als Wasser sieht, weil gerade im Heckbereich des Kats hohe Wellenberge und tiefe Täler auftreten können.

Du hast dich ja ganz offensichtlich umfangreich informiert, dennoch die Frage, ob du Näheres darüber weißt, dass man einen Motor für Landfahrzeuge marinisieren muss, um ihn auf Wasserfahrzeugen einsetzen zu können. Ich selbst verstehe von Verbrennungsmotoren gar nichts, las aber, dass dieses Marinisieren seghr aufwendig sein könne.

Geändert von Heimfried (10.02.2018 um 23:08 Uhr)
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  #24  
Alt 11.02.2018, 00:17
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Hallo Tom,

hier schein ja überhaupt keiner ins Bett zu gehen. Wollte eigentlich den Rechner gerade aus machen.

Ja - das Problem mit dem mittigen Motor sind auch Interferenzen (Überlagerungen ) von Wellen, die hier ja von zwei Seiten kommen , aber mit etwas Glück kann das sogar positiv sein. Ganz anders sieht es bei der Höhe zwischen Kasko und Wasserspiegel in der Mitte des Bootes aus. Das ist ein weiter Weg. Vor einen Motor gehört ein Boot (oder direkt darüber). Wenn da nichts ist muss der Schaft bzw. die Welle weiter ins Wasser reichen, um zu verhindern, dass im Wellental die Schraube aus dem Wasser kommt. All das Zeug ist wenig stromlinienförmig und stört dann bei normaler Fahrt. Eine lange (Antriebs-) Welle muss man führen. Es gibt auch einen Trööt zu diesem Thema. Der Katamaran hat viel Vorteile, aber manches braucht man einfach doppelt. Ich finde Motoren gehören dazu.
Müde Grüße

Wolf
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  #25  
Alt 11.02.2018, 05:08
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Mit Äpfel und Birnen meinte ich das du den Neupreis für den AB ansetzt, aber den Gebrauchtpreis für den anderen.
Und die Standsicherheit betrifft die Gesamtkonstruktion des Antriebes.
Aber, wenn es funktioniert, warum nicht!
Zum Thema ein oder zwei Motoren wurde eigentlich auch schon alles gesagt.

Hast du eigentlich schon nen Preis für die reine, schwimmende Plattform?
Grüße

Edit: Auch zur Rumpfform "G" finde ich nix...
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Marco,



Ich bin so wie ich bin, die einen kennen mich und die anderen können mich...

Geändert von Snackman (11.02.2018 um 05:22 Uhr)
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  #26  
Alt 11.02.2018, 11:46
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@Günther: Auf der Boot hatten alle kommerziellen Hausbootanbieter und auch Waterbus den AB mittig oder zwei nebeneinander zwischen den Rümpfen montiert.
Keiner direkt hinter einem Rumpf im Bereich der schlimmsten Turbulenzen.
Aber das kann man wahrscheinlich nur mit Ausprobieren ermitteln.
Wenn ich die Plattform habe, fahr ich eh erstmal nur mit dem kleinen AB.
Dann sehe ich, wie die Wellenbildung am Heck sich darstellt.

Die Marinisierung eines Motors ist nach meinen Infos nur notwendig, wenn er in einem geschlossenen Motorraum verbaut wird, wegen der Explosionsgefahr durch Benzindämpfe.

@Wolf: Vor einen Motor gehört ein Boot ?
Das versteh ich nicht. Erklärst Du mir das genauer!
Was ist der Vorteil der Schraube genau hinter dem Rumpf?

Bei einem Einrümpfer geht es halt nicht anders.
Aber (Edith: FAST) kein Flugzeugbauer käme auf die Idee, das Triebwerk oder den Propeller hinter den Rumpf zu setzen.
Es gibt nur ein paar Exoten wie Fanliner oder Entenflügler.

Kannst Du mir bitte den Trööt zur Wellenführung verlinken, den Du meinst.

Ich habe natürlich vor, die Welle zu führen, das ist schon wegen der Kortdüse am Ende mit den auftretenden Querkräften und dem Propellerschutz notwendig.
Der absenkbare Kardan hat auch noch den Vorteil, dass ich die Eintauchtiefe des Propellers verändern kann.

Ein zweiter Motor hilft bei 5 Metern Abstand nicht mehr viel, wenn der andere ausfällt. Dann fährst Du im Kreis.
Mein alter 15 PS-Reserve-Yamaha wäre mittig am Heck jederzeit einsatzbereit.

@ Marco: Meinst Du Standsicherheit im Sinne von Ausdauer bzw. Langlebigkeit?

Da bin ich von dem Motor aus eigener Erfahrung sehr überzeugt.
Das ist ein Ausnahmeagregat, wie selbst Honda es nie wieder hingekriegt hat.
Ich hab meine erste mit 90.000 km gekauft und die zweite mit 110.000 km.
Mit beiden bin ich dann zusammen 15 Jahre ohne eine einzige Panne gefahren.
Bei einem gebrauchten Aussenborder bekomm ich weder ein Scheckheft noch weiss ich, wie lange der Motor gestanden ist und wer ihn wie oft gewartet hat.
Trotzdem kostet ein gebrauchter AB deutlich mehr.
Die ST 1100 hat übrigens zuletzt neu 29.000 Mark gekostet.

Die Plattform G von Waterbus ist noch nicht auf der Webseite gelistet.
Sie ist im Prospekt von der Boot beschrieben.
Angeblich 19.000 kg Verdrängung bei halber Eintauchtiefe.
(Das glaub ich aber nicht. Ich schätze 700 Liter Volumen pro Meter Rumpf.)
Ich werde die Zeichnung noch auslitern.

Das Profil G ist 88 cm hoch und 95 cm breit aus 4 mm Alu 5083.
Pro Rumpf 10 luftdichte Kammern a' 150 cm.
Preis in 14,8 x 5 m 26.000 Euro plus MwSt.

Der Transport kostet laut individuellem Angebot ein Euro pro Kilometer.
Das Ding kann in der Mitte für den Transport zusammengeklappt werden. (Klick auf Galerie)
Endmontage dann am Zielort. Ohne Klappmechanismus 850 Euro weniger.

Danke für Eure kritische Anmerkungen.

Ich weiss nicht, ob solche Links hier verpönt sind, wenn ja bitte ich um einen Hinweis. Heute entdeckt: Mögliche Alternativen: BAY1 und BAY2
Der Erste hat 1000 Liter Auftrieb pro Meter und ist von ner richtigen Werft.

Interessant finde ich, dass Wenck das Druckluft-Lenzsystem, das ich mir ausgedacht hatte und nachträglich einbauen wollte, wohl auch erfunden hat und serienmässig einbaut.
Ich glaub, ich hab gerade nen neuen interessanten Anbieter gefunden.
Da gibts auch Motoranbauvariantenbilder.

Tommy
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Geändert von ST1100 (11.02.2018 um 17:52 Uhr)
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Alt 11.02.2018, 12:21
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Hallo Tom,

mach Dich wegen dem mittig verbauten Motor nicht verrückt.
Auf der Waterbus Seite siehst Du doch ein Video, wo es funktioniert, sogar mit nem Wakeboarder hinten dran und der Rest feiert auf dem Sonnendeck Party.
Du wirst sicher mit Deinem WohnKAT nicht mit der Geschwindigkeit herum heizen wollen (können)... also nimm es easy und zieh Dein Projekt durch!!

Ich will Appianos Gedanken nicht "wegdrücken", aber seine Gedanken gehen in Richtung Powercat.

Marinisierung
von "Automotoren" (Mopede) soll nicht soo aufregend sein, da gibt es genügend Beiträge und Firmen im Netz. Soll wohl alles zusammen preiswerter sein als ein entsprechender "Bootsmotor"

Ich wünsche viel Erfolg und vor allem Spaß bei Deinem Projekt.

Was die runde Form der Rümpfe angeht, hatte FrankMV schon darüber geschrieben...
Für die Kursstabilität sind kantige Rümpfe besser. Ein Wohnboot ist hoch und bei Seitenwind ist schon mit enormen Abdriften zu rechnen, was durch kantige Rümpfe minimiert werden kann.

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beste Grüße,
Jens

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Alt 11.02.2018, 12:32
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Hallo Tom,

wenn Du die den Thread ansiehts, findest Du Lösungen wie man den Abstand zwischen Boot und Wasserspiegel zwischen den beiden Rümfen hinbekommen kann (bei mittigem Motor). Befindet sich Prop etc. direkt hinder einem Rumpf, so ist die Wasserline eigenlich immer auf der gleichen Höhe (bei Fahrt). Bei Gleitern sowieso aber bei Verdrängern mehr oder weinger auch. Der Rumpf macht die Wellen platt. Ohne Rumpf ist der Abstand zur Wasseroberfläche sehr unterschiedlich. Der Prop muss also - um sicher zu gehen, dass er keine Luft zieht - tiefer ins Wasser und ist dann in 95% der Zeit eigentlich zu tief - macht Widerstand etc.

Ich habe aufgrund keiner anderen Möglichkeit (Gewicht) nur einen AB in der Mitte (Fotos findest Du im u.g. Thread). Das Problem habe so gut wie gelöst. Es ist lösbar. Dein Einwand, dass bei Ausfall eines Motors das Boot im Kreis fährt, stimmt, wenn man nicht dagegen trimmt, aber das sollte doch mit zwei Rudern gehen. In den Rümpfen wird sich gerade ein IB besser unterbringen lassen als in der Mitte. Wo soll der da sein?
Außerdem sehe ich bei 2 Motoren den großen Vorteil der Manövrierfähigkeit. Du bist ja vielleicht schon mal z.B. in Friesland mit einem größeren Schiff unterwegs gewesen und hast bei reichlich Seitenwind versucht, die Position z.B. vor einer Schleuse zu halten. Gerade mit dem windanfälligen Aufbau eines Hausbootes wird das nicht einfach sein. Wenn Du wirklich damit fahren willst, muss das Boot auch steuerbar in jeder Situation sein. Ich würde sogar einen Bugstrahler vorsehen. Hinten kann man mit 2 Motoren ohne weitere Hilfe klarkommen, wenn auch die Kombi Ruder/Prop da etwas schwieriger zu handhaben ist als Z-Getriebe bzw. ABs.

Spiel das einfach mal alles durch. Es wird sich für Deinen Fall eine optimale Lösung finden. Vielleicht ist sie ganz ähnlich oder auch ganz anders, als die die Du jetzt im Kopf hast.

Gruß

Wolf


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  #29  
Alt 11.02.2018, 12:59
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Moin.

Aus dem wohin mit dem Motor halte ich mich raus, da fehlt mir die Erfahrung mit Cats.

Womit ich aber Erfahrung habe ist Marinisieren und Motoren zweckentfremden.

Auf dem Wasser gibt's bis auf wenige Ausnahmen nur eins was zählt und das ist Drehmoment. Dein Hondamoppedmotor mag ein guter Motor sein aber für ein schweres Boot völlig ungeeignet. Dann willst du ihn nichtmal wirklich marinisieren, überleg mal was der Motor für eine Abwärme produziert wenn er was Leisten muss. Das ist im Motorrad kein Problem weil dann der Fahrtwind mit 200Km/h vorbeipfeift.

Im Boot ohne Fahrtwind am besten noch in einer Kiste weil er ja eh schon am schreien ist wird das schwer in den Griff zu bekommen sein. Zumal ja das (unnötige) Getriebe zusätzliche Wärme produziert.

Du brauchst für Dein Boot einen großen, langsamdrehenden Propeller.

Also entweder relativ aufwendig einen Diesel oder der leichte Weg den ich auch gehen würde, an jeden Rumpf einen Außenborder umd fertig. Wenig und einfache Wartung, und 100mal besser zu manövrieren als 1 Propeller mit Ruder.
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Gruß Thomas
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  #30  
Alt 11.02.2018, 13:37
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Standard Drehmomnet bei Bootsmotoren

Hallo zusammen,

dem muss ich leider zustimmen. Zumal der Honda-Motor ja nachweislich besonders wenig Drehmoment hat.

Auch die "Unterbringung" eines IB wird schwierig (wenn er nicht im Rumpf sitzt, aber selbst da) , weil man ja eine möglichst große, plane Fläche für die Aufbauten haben möchte.

Ein Punkt spricht auf jeden Fall für den Motorrad-Motor: Toms Synonym!

Gruß

Wolf
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  #31  
Alt 11.02.2018, 14:03
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Zitat:
Zitat von Appiano Beitrag anzeigen
dem muss ich leider zustimmen. Zumal der Honda-Motor ja nachweislich besonders wenig Drehmoment hat.
???

Der Motor der ST 1100 hatte auf dem Prüfstand 118 Nm bei 4.900 u/min.

Der Honda BFP 60 Außenborder hat laut Honda gar kein Drehmoment, wer weiß da genaueres ?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den Eckdaten mehr Drehmoment als beim V4 der ST rauskommt.
Das angepriesene BLAST ist leider komplett ohne Daten.
Wie gross ist der Propeller? Bei welcher Wellendrehzahl?

Ein moderner vergleichbarer 60-PS-Dreizylinder-Motor Rotax Marine 900 hat 72 Nm Drehmoment.

Zur Abwärme: Ich war mit der Honda in Südspanien bei 35 Grad mit Anhänger unterwegs.
Es war so heiß, dass ich den ganzen Tag in Jeans und T-Shirt gefahren bin und mir nen fetten Sonnenbrand eingefangen hab.
Aber der eingebaute elektrische Ventilator hielt die Kühlwassertemperatur selbst dort immer in der Mitte der Anzeige.

Die 9 Knoten Rumpfgeschwindigkeit sind laut der verschiedenen Hersteller mit 15 PS Leistung erfahrbar.
Da langweilt sich der Moped-Motor nur.
Wenn ich mit dem Moped Tempo 100 fahre, braucht sie etwa 10 PS dafür und dreht lässige 3000 u/min.

Im fünften Gang hab ich bei der Motor-Drehzahl 2160 u/min an der Kardanwelle. Im vierten 1800. Im ersten 725.
Bukh aus Bremen hat mir nach ausführlicher Erörterung meines Konzepts einen Propeller 17x17 empfohlen.
Das sind 43 cm Durchmesser. Aber ich werde noch eine zweite und dritte Meinung einholen
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Geändert von ST1100 (11.02.2018 um 16:30 Uhr)
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  #32  
Alt 11.02.2018, 14:20
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Abgesehen davon, daß ein Körper in der Luft sich anders verhält bzw. fortbewegt als im Wasser (Bsp. Ente )
Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
Bei einem Einrümpfer geht es halt nicht anders.
Aber kein Flugzeugbauer käme auf die Idee, das Triebwerk oder den Propeller hinter den Rumpf zu setzen.
Es gibt nur ein paar Exoten wie Fanliner oder Entenflügler.
Gibt (und gab) es mehrere Flugzeugbauer die den Propeller und erst recht das Triebwerk hinter den Rumpf gesetzt haben.
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  #33  
Alt 11.02.2018, 14:36
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Ich nehme das Wort KEIN zurück, sorry. Die Ausnahmen hatte ich ja schon im Text erwähnt.
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  #34  
Alt 11.02.2018, 14:50
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Zitat:
Zitat von ST1100 Beitrag anzeigen
... sorry. Die Ausnahmen hatte ich ja schon im Text erwähnt.
No worries
ich könnte Dir noch ca.10 weitere "Ausnahmen" mit Propeller und ca. 20 - mit Triebwerken nennen
Könntest Du wenigstens ein Beispiel nennen, wo die Schraube (b. Boot/Schiff) vor dem Rumpf ist ?
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  #35  
Alt 11.02.2018, 15:00
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Hallo zusammen,

Angaben über Drehmoment bei Außenbordern ist tatsächlich Mangelware, aber die die 118 N/m sind nicht schlecht, lägen sie schon bei niedrigeren Drehzahlen an. Im beigefügten Link ist ein 50PS Diesel-Turbo-AB zu sehen. Der hat das Drehmoment schon ab 2.000U/min. und nur 50 PS. Sicher ist das ein Sonderfall (Diesel und Turbo), aber so ein Teil wäre sicher gut für Dein Boot. Leider sauteuer.

Ich würde mir erst einmal überlegen wo man einen (oder 2) IB überhaupt platzieren könnte. Wärme, Abgase, Benzindämpfe, Wasserkühlung: das sollte zumindest theoretisch gelöst sein. Mit der Übersetzung und dem Prop kann man ne Menge machen, aber so ganz grundsätzlich sollten die Komponenten schon stimmen.
Übrigens: Flugzeuge fliegen mit einem Triebwerk auch nicht nur im Kreis.

Gruß
Wolf

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  #36  
Alt 11.02.2018, 15:11
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Zitat:
Zitat von Appiano Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

dem muss ich leider zustimmen. Zumal der Honda-Motor ja nachweislich besonders wenig Drehmoment hat.

Auch die "Unterbringung" eines IB wird schwierig (wenn er nicht im Rumpf sitzt, aber selbst da) , weil man ja eine möglichst große, plane Fläche für die Aufbauten haben möchte.

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Gruß

Wolf

...ich will nicht schon wieder "gegenschießen" aber auch hier muß ich mal meinen Senf dazu geben..

Die Honda ST 1100, die Tom ja schonmal verlinkt hat, ist, um es mal e i n f a c h auszudrücken ein "Lastenschwein", d.h. im unteren Drehzahlbereich entwickelt der Vierzylinder V Motor ein Drehmoment, welches andere Vierzylinder "Rennmopeds" erst in den oberen Drehzahlbereichen haben.

Außerdem wird Tom ja auch nicht mit 4900 1/min auf den Propeller gehen...
er sprach vom Getriebe, womit er noch Spielmöglichkeiten hat.

...und zu Unterbringung...ich denke mal in einer Gondel unter dem Brückendeck ist der Motor gut aufgehoben.
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beste Grüße,
Jens

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Geändert von shakalboot (11.02.2018 um 15:35 Uhr)
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Alt 11.02.2018, 15:13
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Achja - der Einbauplatz wäre hier ganz links am hinteren Ende des Aufbaus geplant.
Auf zwei Schienen, damit ich ihn zur Wartung rückwärts herausrollen kann.
Der Kardan und die Welle wären dann unterhalb des Carports.

Das ist die Ansicht des zentralen Möbelblocks in der Mitte des Glashauses.

@ Wolf: Der Diesel-Aussenborder dtorque hat aber auch nur 111 Nm, zugegeben bei 2000 U/min.
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Hallo Wolf - wo kann man sich das Projekt denn anschauen? LG - Tom
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Alt 11.02.2018, 16:53
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Also ich würde einen alten Sprinter- Motor mit 79PS und 154NM bei 2.000U/Min bevorzugen (OM601). Laufleistungen sind legendär und es gibt alles zum Marinisieren. ZF- Getriebe dran und es gibt kaum Probleme.

Gruß

Peter
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Alt 11.02.2018, 18:26
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Standard Position des IB

Ok- Jens - ich dachte immer, dass die leistungsstarken Touren-Maschinen untenrum ein niedriges Drehmoment haben (Sicherheitsaspekt?). Wenn dem nicht so ist, wäre der Motor ja ok. Genug Power hat er allemal.

Das Teil in eine Gondel zu setzen ist ne gute Idee; dann ist man schon etwas tiefer und damit näher am Wasser, denn ein Wellenantrieb hat normalerweise keine Umlenkung nach unten wie ein Z-Getriebe und irgendwie sollte der Prop ja einigermaßen senkrecht im Wasser stehen. Man wird den Motor da unten nur nicht über eine Schiene wegfahren können. Man müsset ihn erst einmal hoch fahren.
Ich glaube da muss man noch mal drüber nachdenken: mit welchem Winkel geht die Welle ins Wasser? Und auf welcher Höhe muss der Motor sitzen bei Abstand x zur Wasseroberfläche? Hast Du schon mal einen Schnitt durch diese Situation gemacht - Tom?

Ich seh schon: Du baust doch in jeden Schwimmer einen Motor und hast das schnellste Hausboot weltweit - und Jens hätte recht: seine Gedanken gehen in Richtung Powercat. Das ist aber nicht so - muss ja alles zusammen passen.

Ich habe auf der Messe ein Boot gesehen, dass hatte ein großes Loch (mit Schachtwänden) im Rumpf. Da konnte man von oben einen AB reinhängen, der sogar Platz zum Trimmen hatte. Deckel drauf und alles weg. So ähnlich könnte es auch mit einem IB gehen, aber den müsste man dann senkrecht einbauen usw....

Gruß

Wolf
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