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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #21  
Alt 24.05.2019, 06:15
Lombardini Lombardini ist offline
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Blei - Säure Batterien, die über mehrere Tage tief entladen sind (0,X V) sind Vorgeschädigt und erreichen ihren Kaltstartstrom bzw. ihre Kapazität nicht mehr, auch wenn Sie nur wenige Wochen alt sind.
So jedenfalls meine Erfahrung in über 30 Jahren beim Umgang mit Batterien im Charterbetrieb.
__________________
M.f.G.
harry
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  #22  
Alt 24.05.2019, 09:32
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hermann.l hermann.l ist offline
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Zitat:
Zitat von Lombardini Beitrag anzeigen
Genau das habe ich mir gedacht, denn Batterien mit 24 Jahren "Lebensdauer" gibt's mbMn nicht.
........selbst abschalten.
Doch , die gibts: NiCd . Sind aber leider verboten .
Meine sind 30 Jahre alt und seit 22 Jahren bei
im Bordbetrieb . Die halten auch noch mindestens
weitere 30 oder auch 100 Jahre .
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Es grüßt GINA ,
die 4-beinige Chefin von Bootsmann Hermann

Geändert von hermann.l (24.05.2019 um 09:39 Uhr)
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  #23  
Alt 24.05.2019, 13:15
Bully Bully ist offline
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NiCd? Doch nur für dein Modellboot
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Gruß Bully
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  #24  
Alt 24.05.2019, 13:35
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volker1165 volker1165 ist offline
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Zellenschluss finde ich sehr unwahrscheinlich, dann müssten bei einer alle 6 Zellen kurzgeschlossen sein. Und die wäre dir wahrscheinlich so heiss geworden, wenn die anderen beiden sich darüber entladen, dass man irgendwo was sehen müsst. Wenn nur eine Zelle kurzgeschlossen wäre, würdest Du immer noch was um 10V messen.
Bleibt Messfehler oder Ladeelektronik. Trenn erst mal alle voneinander, lass sie eine Stunde stehen und mess mal direkt an den Polen.
__________________
Volker, der irgenwann auf´s Meer will....

Wenn das die Lösung sein soll, dann hätte ich gerne mein Problem zurück

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  #25  
Alt 24.05.2019, 15:06
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hermann.l hermann.l ist offline
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Zitat:
Zitat von Bully Beitrag anzeigen
NiCd? Doch nur für dein Modellboot
Haben 375 Ah.
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  #26  
Alt 25.05.2019, 18:49
Walmrath Walmrath ist offline
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Standard Status Quo– Mastervolt und Batterien kaputt; Aber warum?

Hallo zusammen,

ich bin gerade vom Schiff wiedergekommen.

Die Spannung der drei Versorgungsbatterien hat sich auf 5, 46 Volt erhöht.
(Im Vergleich zu letztem Mittwoch, 22. Mai 2018, lag die Spannung bei 0,2 Volt).

Der Ladestrom betrug, gemessen mit dem Multimeter (Fluke), 0,04 Ampère.
Daraufhin habe ich die Batterien separat an das Mastervoltgerät
(Dakar Sinus Combi, 12/2500-100) angeschlossen.
Der Ladestrom war bei zwei Batterien 0,04 Ampère und bei einer 0,05 Ampère.

Isoliert vom Mastervolt hatten die Batterien die gleiche Spannung von 5,3 bis 5,4 Volt.

Das Prozedere habe ich mit dem eingebauten Waeco Stromzähler überwacht.
Die Anzeigen (Spannung und Entladestrom) lagen bei 0, bzw. keine Displayanzeige.

Nach dieser Messung haben wir den Mastervolt
von den Batterien abgeschlossen / getrennt. Die Spannungsmessung ergab eine Spannung von 7,35 Volt, anliegend am Mastervolt.


Danach habe ich eine andere Batterie (Starterbatterie mit einer gemessenen Spannung von 13,58 Volt) an den Mastervolt angeschlossen.
Die anliegende Spannung lag bei angeschlossenem Mastervolt bei 12, 9 Volt.
(Der Sollwert, gemäß der Dokumentation liegt bei 13,25 Volt während der Ehaltungsladung.)

Die Strommessung ergab -0,02 Ampère; das heißt, der Mastervolt entnimmt der Batterien Energie.
Ist das normal?
ich schließe daraus, dass das Gerät Energie braucht um die Batterien zu überwachen.
Aber, so denke ich mir, sollte sich der Mastervolt doch eigentlich abschalten
wenn eine Mindestspannung unterschritten wird.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass das Boot über einige Wochen im Winter vom Landstrom getrennt war.
(Mein Vater hat mir das heute erzählt, er wollte mal sehen was dann passiert...)

Gehen wir davon aus, dass der Mastervolt kaputt ist und die Batterien nahezu vollständig entladen hat.

Kann es sein, dass der Mastervolt die Batterien nochmals auf 13,5 Volt auflädt und innerhalb von 10 Tagen diese wiederum auf 0,2 Volt entläd?
(Ich habe das »12 Volt Licht« vor 10 Tagen einschalten können.)

Mittlerweile bin ich mir (als Laie) ziemlich sicher, dass der Mastervolt einen Defekt hat; die Batterien sowieso.

Das sind eine Menge Symptome, was ich aber leider nicht weiß, ist die Ursache.

Falls jemand in der Umgebung von Lommel (Belgien) einen Fachmann weiß, der sich mit dieser Materie auskennt, bin ich für jeden Tipp dankbar.

Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Tipps.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende,

Klaus
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  #27  
Alt 27.05.2019, 11:19
stefan307 stefan307 ist offline
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Hallo
Ferndignosen sind immer schwierig,
eigentlich sollte das Boot ohne Verbraucher auch 10 Tage ohne Strom über stehen.
Meine Vorgehensweise wäre die Batterien versuchen mit einem Anderen Gerät zu laden. Weniger wegen der Batterien sondern um sicher zu sein wo der Fehler liegt. Idealer weise hat man sowohl ein elektrisches mit Recond Funktion z.b. von Cetek und ein Altes bzw. Billiges das einfach nur 12V auf die Batterien bringt. Natürlich werden die nicht mehr wie neu aber ich habe schon einige wieder zum leben erweckt.
MFG S
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  #28  
Alt 27.05.2019, 11:21
Benutzerbild von billi
billi billi ist gerade online
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Zitat:
Zitat von stefan307 Beitrag anzeigen
Hallo
Ferndignosen sind immer schwierig,
eigentlich sollte das Boot ohne Verbraucher auch 10 Tage ohne Strom über stehen.
Meine Vorgehensweise wäre die Batterien versuchen mit einem Anderen Gerät zu laden. Weniger wegen der Batterien sondern um sicher zu sein wo der Fehler liegt. Idealer weise hat man sowohl ein elektrisches mit Recond Funktion z.b. von Cetek und ein Altes bzw. Billiges das einfach nur 12V auf die Batterien bringt. Natürlich werden die nicht mehr wie neu aber ich habe schon einige wieder zum leben erweckt.
MFG S
die Batterien waren tiefer als Tiefentladen und sollten getauscht werden.. da ist nichts mehr zu retten... nur halt vorherschauen was die Batterien belastet...

entweder läuft etwas dauernd (bilgenpumpe oder so) oder ist ein gerät defekt und zieht dauernd an den Batterien...

Batterien ohne Verbraucher sollten mehrere Monate ohne Ladung überstehen..
__________________
Gruß Volker
***************************************
und immer `ne Handbreit Sprit im Tank
http://www.msv-germersheim.de

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  #29  
Alt 27.05.2019, 12:22
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Chili Chili ist offline
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Also auch wenn eine tiefentladene Batterie sicher ungünstig ist - wegschmeissen würde ich die deswegen noch lange nicht.
Die sind sicher noch eine Weile zu gebrauchen.

Wenn ich den letzten Beitrag von Klaus so sacken lasse, dann scheint das Ladegerät einen Hau zu haben. Das würde auch alle Symptome erklären.

Wie Stefan schon schrieb: ich würde die Batterien abklemmen und einzeln mit einem separaten Ladegerät (z.B. ein CTEK, von denen bin ich sehr überzeugt) laden.
Wo sich die Geister scheiden: wenn ich extern lade (im Keller), klemme ich immer einen Megapulse dazu.
Der schadet auf keinen Fall. Im schlimmsten Fall bewirkt er nichts, im besten Fall trägt er zur Rettung/Erhaltung eines tiefentladenen Akus bei.
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  #30  
Alt 27.05.2019, 12:38
stefan307 stefan307 ist offline
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Nach meinem Verständnis machen die ctek im Recond Modus das gleiche wie der Megapuls. Ist aber auch nicht das Thema hier. Und wenn die Batterie nur so lange halten bis sicher ist wo der Fehler her kommt. Ists ja auch gut, dann kann man beruhigt neue einbauen. Jetzt würde ich das auf keinen Fall machen.
MFG S
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  #31  
Alt 02.06.2019, 23:56
Walmrath Walmrath ist offline
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Standard Vielen Dank!

Liebe Bootsleute,

vielen Dank für Eure Antworten und hilfreichen Ratschläge.
Nächste Woche werde ich die Linssen Werft kontaktieren und um eine Untersuchung bitten. Die Versicherung will es so.
Meines Erachtens bin ich (aufgrund Eurer Tipps) zu dem Ergebnis gekommen,
dass das Mastervoltgerät einen Defekt hat.
Aber, wie schon gesagt, bin ich kein Profi in diesem Bereich.
Demnach bin ich wirklich sehr interessiert daran was der Gutachter dazu sagt.
Ihr habt mir sehr geholfen, als dass ich die Fehlersymptome sehr präzise beschreiben kann.
Vielen Dank nochmals dafür.
Die Ergebnisse der Werft werde ich Euch nachdem mitteilen.

Einen schönen Abend wünscht Euch,

Klaus Walmrath
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  #32  
Alt 07.06.2019, 21:07
Walmrath Walmrath ist offline
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Standard Ergebnis

Hallo zusammen,

Das Mastervoltgerät ist in Ordnung.
Die Vertretung in Maasbracht hat dieses Gerät diagnostiziert.
So bleibt eine etwas merkwürdige Ursachenmöglichkeit bestehen.

Das Boot war für längere, unbestimmte, Zeit vom Landstrom während der Winterpause getrennt.
Die Batterien, welche nicht vom Mastervolt überwacht werden habe ich mit externen CETEK Ladegeräten versorgt.
Diese Geräte habe ich an den Steckdosen an Bord angeschlossen.

Die 220 Volt Versorgung wurde demnach vom Mastervolt per Inverter zur Verfügung gestellt.
(Dies ist prinzipiell auch kein Problem, solange ein Landstromanschluß vorhanden ist.)

Da aber wie gesagt, der Landstromanschluß abgetrennt wurde haben die CETEK Ladegeräte die Versorgungsbatterien bis auf eine Restspannung von 10 Volt »entleert«.

Ist die Spannung kleiner als 10 Volt, blockt der Mastervolt den Inverter; es steht danach keine 220 Volt Spannung mehr zur Verfügung; ein sinniges Feature.

Allerdings verbrauchen der Mastervolt selber, das Kontrollpaneel und eventuell noch einige »unsichtbare« Verbraucher weiter Strom aus den Versorgungsbatterien.
Dieser Verbrauch könnte die Batterien zerstört haben.
Es waren 2015 () die billigsten Battrien die ich finden konnte.
"Nach 4 Jahren kann dies Möglich sein" sagte der Mitarbeiter der Werft.

Danach hat er eine Säuremessung gemacht und festgestellt, dass die Batterien komplett entleert sind.

Das weitere Vorgehen:
Die Batterien werden 6 Tage lang mit dem Mastervolt geladen.
Danach wird die Säure kontrolliert.
Nach dieser Kontrollmessung wird der Landstrom für 24 Stunden abgeschlossen und die Säure wird erneut kontrolliert.

Jetzt fragt mich bitte nicht welche Schlußfolgerungen daraus gezogen werden können.


Die drei Batterien werden sowieso erneuert.


Ich habe mir überlegt, einfach einen Sensoren zu bauen zu lassen, der konrolliert ob 220 Volt am Mastervolt anliegen und einen Sensor, der die Spannung der Batterien ermittelt.
Diese Werte werden per SMS an mein Telefon geschickt; in der Hoffnung solch ein ungewisses Szenario nicht mehr erleben zu müssen.

Fortsetzung folgt...

Vielen Dank für Euer Interesse,


Klaus
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  #33  
Alt 07.06.2019, 21:47
Benutzerbild von sporty
sporty sporty ist offline
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Hi Klaus
btw. Bei unserem Mastervolt-Gerät gibt es die Einstellung "Charger only" dann ist der Inverter der permanent Strom für den Eigenbetrieb verbraucht, abgeschaltet.
Die anderen angeschlossenen 220V Komponenten (Wasserkocher, Eierkocher etc.) werden dann nur bis zur Leistung des Landstromanschlusses versorgt.
Evtl. liegt hier "der Hund begraben".
Ansonsten würde ich die Akkus nach der Vollladung mechanisch, z.B. durch einen Hauptschalter, vom Kreislauf trennen.
__________________
Gruß aus OWL
Jürgen

Geändert von sporty (07.06.2019 um 21:52 Uhr)
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  #34  
Alt 08.06.2019, 16:01
Joggel Joggel ist offline
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Hallo
Wie Jürgen schrieb funktioniert es. Bei mir war der Boiler auf den Inverter angeschlossen. Ohne Landstrom wurde er durch die Batterien aufgeheizt. Was ich nicht so toll fand.
Ich habe den Boiler dann auf den Powerausgang des Mastervolt Combi gelegt. Der schaltet nur durch wenn Landstrom anliegt. Kannst Du sicher auch so machen.
Gruß Joggel
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  #35  
Alt 08.06.2019, 20:47
Pobeda Pobeda ist offline
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Zitat:
Zitat von Walmrath Beitrag anzeigen
Ich habe mir überlegt, einfach einen Sensoren zu bauen zu lassen, der konrolliert ob 220 Volt am Mastervolt anliegen und einen Sensor, der die Spannung der Batterien ermittelt.
Diese Werte werden per SMS an mein Telefon geschickt; in der Hoffnung solch ein ungewisses Szenario nicht mehr erleben zu müssen.
So ist's richtig, Fehler, die nur durch komplizierte Technik entstehen bekämpft man am besten mit noch mehr Technik.
Zitat:
Zitat von Walmrath Beitrag anzeigen
Fortsetzung folgt...
Ja, bei deiner vorgesehenen Lösung glaube ich das auf's Wort
__________________
Der ehemalige französische Radrennfahrer Jean de Gribaldy sagte einmal: „Radfahren ist kein Spiel, Radfahren ist ein Sport. Hart, unnachgiebig und unerbittlich und man muss auf vieles verzichten. Man spielt Fußball oder Tennis oder Hockey. Aber man spielt nicht Radfahren.“
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  #36  
Alt Gestern, 00:03
Walmrath Walmrath ist offline
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Standard Status Quo– Mastervolt kaputt :-(

Guten Abend zusammen,

nachdem ich drei neue Batterien eingebaut- und angeschlossen habe, zeigte die Ladeanzeige immer noch einen Ladestrom von -0,3 Amp an.
Das heisst fuer mich, auch die neuen Batterien werden entladen.

Ich habe kurz den Motor gestartet und der Ladestrom lag bei ca. 20 Amp..
Demnach habe ich mich entschieden, das Mastervolt Geraet auszubauen und die Batterien abzuklemmen.

Zu Hause habe ich das Mastervolt Geraet geoeffnet. Es riecht leicht »elektrisch«- aber nicht verschmort.

Innen sah das Geraet so aus:








Die eine Seite ist total verschmort.
Bitte fragt nicht, weshalb die Diagnose seitens der Mastervoltwerkstatt ergeben hat, dass dies Geraet in Ordnung sei; ich weiss es nicht und ich verstehe es auch nicht.

Jedenfalls muss das Geraet ersetzt werden.
Mastervolt teilte mir schon im Vorfeld, telefonisch, mit, dass so ein altes Geraet nicht repariert wird.

Ich hoffe, es ist nicht zu nervig wenn ich dazu einige Fragen habe.

Sollte man wieder ein Geraet von Mastervolt nehmen um die Kompatibilitaet zu den verbauten Bauteilen (Shunt, Trenntrafo, Fernbedienungsdisplay, etc.) zu gewaehrleisten oder sind diese Bauteile kompatibel zu anderen Produkten?

Nach einer kurzen Recherche gefallen mir die Produkte von Sterling besser.
Aber aus oben genanntem Grund bin ich mir unsicher.

Zu guter letzt habe ich noch eine Verstaendnisfrage.

Am Motor (Perkins M135) sin zwei Lichtmaschinen angeschlossen.
Eine Lichtmaschine versorgt das Bug- und Heckstrahlruder mit 24 Volt.
Dazwischen ist ein Ladestromverteiler "ELJA, Model no. 702-4 Serie E"

Die andere Lichtmaschine versorgt die Starter- und, bei laufendem Motor, die Versorgungsbatterien mit 12 Volt. Dazwischen ist ein "Mastervolt Battery Isolator, Model 702RMT) verbaut.

Meine Theorie ist folgende:
(Den Wechselrichter lasse ich bewusst aussen vor)

Im Gegensatz zum Segelboot bewegt sich ein Motorboot nur, wenn der Motor laeuft. Demnach werden die Batterien fast ausschliesslich durch die Lichtmaschine geladen.

Falls ich jetzt »in der Wildnis« ankere verbrauche ich natuerlich Strom aus den Batterien. Am naechsten Tag fahre ich weiter und die Batterien werden wiederum durch die Lichtmaschine des laufenden Motors geladen.

Falls ich in einen Hafen komme, habe ich (normalerweise) Landstrom.
In diesem Fall uebernimmt das Mastervolt Geraet die Aufladung der Batterien.

Benoetigt man in dieser Situation ueberhaupt so ein starkes Ladegeraet?

Vielen Dank fuer Eure Aufmerksamkeit.
Einen schoenen Sonntag wuenscht Euch
Klaus
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  #37  
Alt Gestern, 00:16
Walmrath Walmrath ist offline
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Lieber Pobeda,

Du hast natürlich mit Deinem Einwand, bezüglich der Übertechnisierung vollkommen Recht. Vielen Dank für Deine Antwort.

Der Hintergrund ist folgender:
Die Sensoren werden mit einem Arduino gesteuert und einfach an die existierende Verkabelung angeklemmt:
AC Input : Ja oder nein
Spannung der Batterien in Volt.
Diese Werte werden durch ein simples GSM Modul per SMS verschickt.
Das ist, so gesehen, vollkommen unabhängig von der existierenden Verkabelung;
erspart mir aber 80 Kilometer Fahrt zum Hafen

Gruß,

Klaus
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  #38  
Alt Gestern, 08:22
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Ostfriesen Ostfriesen ist offline
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Moin Klaus,

das Mastervolt-System ist sehr komplex. Ich möchte Dir raten, dass Du dich an einen zertifizierten Service-Punkt begibst.
Für Basteleien ist dieses System nicht geeignet. Es ist proprietär.
__________________
Gruß
Alex.
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  #39  
Alt Gestern, 08:48
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Walmrath Beitrag anzeigen

Meine Theorie ist folgende:
(Den Wechselrichter lasse ich bewusst aussen vor)

Im Gegensatz zum Segelboot bewegt sich ein Motorboot nur, wenn der Motor laeuft. Demnach werden die Batterien fast ausschliesslich durch die Lichtmaschine geladen.

Falls ich jetzt »in der Wildnis« ankere verbrauche ich natuerlich Strom aus den Batterien. Am naechsten Tag fahre ich weiter und die Batterien werden wiederum durch die Lichtmaschine des laufenden Motors geladen.

Falls ich in einen Hafen komme, habe ich (normalerweise) Landstrom.
In diesem Fall uebernimmt das Mastervolt Geraet die Aufladung der Batterien.

Benoetigt man in dieser Situation ueberhaupt so ein starkes Ladegeraet?
Ein relativ starkes Ladegerät braucht man, wenn die (teil-)entladenen Versorgungsbatterien innerhalb kürzerer Zeit, trotz dann zusätzlich betriebener 12V-Verbraucher, geladen werden sollen.

Beim Motorboot wird häufig (hängt natürlich von der Fahrtzeit ab), nachdem man bis zu einem Liegeplatz gefahren ist, wo 230V vorhanden sind, keine großartige Entladung der Versorgungsbatterien mehr vorhanden sein, denn bis ca 80% Ladezustand geht die Ladung recht schnell und hängt stark von der LiMa-Power ab.

Für die restlichen 20% braucht man eigentlich (sofern parallel keine größeren Verbraucher betrieben werden), kein sehr leistungsfähiges Ladegerät. Um die Batterie wirklich voll geladen zu bekommen, braucht es ab dann (rund 80% Ladezustand) schlichtweg Zeit.

Es kommt also, wie fast immer, auf die individuellen Verhältnisse an, ob ein stärkeres Netzladegerät benötigt wird oder nicht.
Bei Seglern ist es eben häufig so, dass zwischen dem Autark-Liegen mit Stromverbrauch aus der Batterie und dem 230V-Anschluss am Steg, kaum nennenswerte Motorlaufzeiten zustande kommen und dann kann es, wenn man in kürzerer Zeit wieder losfahren möchte, nötig sein, ein relativ starkes Netzladegerät ein zu setzen.


Beim Motorbootfahrer würde ich daher normal davon ausgehen, dass der mit der üblichen Empfehlung (Nenn-Ladegerätstromstärke = ca. 10% der Kapazität) gut hinkommen sollte.
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