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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #41  
Alt 02.12.2022, 10:14
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist offline
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Zitat:
Zitat von REN Beitrag anzeigen
Und was die meisten vergessen ist der Anschaffungspreis einer Wärmepumpe.
Das ist wie bei PV. Bevor man hier was spart muss man erstmal kräftig investieren
Im übrigen hat man die Benzinkosten eines VW Golf mit den Stromkosten eines ID3
verglichen. Bei einer Jährlichen Fahrleistung von 15 Tsd Kilometern und dem derzeitigen Benzinpreis von ca 1,85 Euro Super und einen KWh Preis von 50 ct
ist das E- Auto gut 1000 Euro teurer im Verbrauch.
War glaube im MDR.
Naja - es kommt drauf an. Bei mir reden wir über ein Klimasplittgerät. Hat natürlich auch ein paar Euro gekostet aber je nach Strom/ Gaspreis hat man die Anschaffungskosten relativ schnell wieder raus. Und die Kühlfunktion für den Sommer gibt es ja auch noch gratis dazu.

Wenn man selbst Hand anlegt und sich eine günstige aber gute Klimasplit Anlage aus Fernost besorgt, kannst du noch mal ganz ordentlich sparen.

Wandheizkörper durch ne Fussbodenheizung mit Wärmepumpe zu ersetzen ist natürlich ne Nr die deutlich fünfstellig wird.

Gruß
Chris
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  #42  
Alt 02.12.2022, 10:29
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Zitat:
Zitat von REN Beitrag anzeigen
Im übrigen hat man die Benzinkosten eines VW Golf mit den Stromkosten eines ID3
verglichen. Bei einer Jährlichen Fahrleistung von 15 Tsd Kilometern und dem derzeitigen Benzinpreis von ca 1,85 Euro Super und einen KWh Preis von 50 ct
ist das E- Auto gut 1000 Euro teurer im Verbrauch.
War glaube im MDR.
ok den Beitrag kannst du gern mal raussuchen...

also wenn ich richtig rechne

ein ID3 verbraucht 19,3 kwh (quelle ADAC Verbrauchstest der hersteller gibt natürlich mit 15kWh/100km weniger an..) Strom pro 100 km das sind pro Kilometer 0,193Kwh... und auf 15000 km dann 2995kwh das sind umgerechnet bei 50cent/kwh 1447,5€ Stromkosten

kann man ganz leicht nachrechnen...

der Golf soll 1000€ weniger an Spritkosten haben... das wären bei 15000km nur 447€

oder umgerechnet 1,61l/100km... (welcher Golf soll den so wenig verbrauchen )

bei einem realistischen Verbrauch von 5,2l sind die Ausgaben dieselben... (angegeben ist der Golf mit 5,6-6,1 l/100km )

wenn man mit den Werksangaben rechnet (Golf 6L/100km und ID3 15 KWh/100km) ,Verbraucht der Golf 1700€ Benzin und der ID3 1125€ an Strom...
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  #43  
Alt 02.12.2022, 11:08
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Um mal zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Aktuell habe ich einen fast 30 Jahre alten Niedrigtemperatur Gaskessel. Der läuft wie ein Uhrwerk. 1 Umwälzpumpe, 2 Glühzünder, ein Ausgleichsbehälter und ein Mischerventil standen bisher auf der Reparaturliste. Das ist quasi nichts.
Ich habe 2 Kostenvoranschläge für eine Wärmepumpe hier liegen. 30-35k€ stehen da drauf. Abzgl Förderung bleiben also 20k€ übrig. Eine neue Heizung ist irgendwann mal fällig. Ziehe ich mal 10k€ ab, bleibe ich Minimum auf 10k€ Mehrkosten für WP sitzen.

Als die Gaspreise explodierten sah das nach einem Bombengeschäft aus. Nun ist Strom auch explodiert und am Ende wird alles wieder gedeckelt. Bei 12 zu 40Ct sehe ich aktuell keinen wirtschaftlichen Vorteil. Auch die Variante in der Übergangszeit mit Klimaanlage zu heizen macht wirtschaftlich keinen Sinn. 12:40 bedeutet JAZ Minimum von 3,33 für Gleichstand bei den Energiekosten. Erst bei einer JAZ über 3,33 würde langfristig ein Kostenvorteil entstehen, der zur Deckung der Mehrkosten beiträgt.
Fazit:
Der Gaspreisdeckel, der überproportional größer ist als der Strompreisdeckel, macht einen möglichen wirtschaftlichen Betrieb kaputt. Das mag bei Fussbodenheizung und Neubau etwas anders aussehen, da die JAZ mit sinkender Vorlauftemperatur steigt.

In meinem 120 Jahre alten Altbau sind die Möglichkeiten aber begrenzt. Allerdings ist der Betrieb einer Wärmepumpe grundsätzlich möglich. Ich warte immer noch auf strengen Frost um die Mindestvorlauftemperatur bestimmen zu können. Bei Null Grad aussen ist der Vorlauf bei 37Grad. Das stimmt mich zuversichtlich.
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Alt 02.12.2022, 11:24
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Zitat:
Zitat von Free Willy Beitrag anzeigen
Wie ist es, wenn die Wärmepumpe z.B. von April bis September nicht in Betrieb ist, ist das schädlich für die Wärmepumpe
Wie geht es dem Kühlschrank (der ja auch ne Wärmepumpe ist - Kälte kann man janicht erzeugen) im Boot, wenn er -wie in meinem Fall- von September bis April nicht läuft

So geht es ja auch vielen als reine Klimaanlagen eingesetzten "Wärmepumpen" im Winter..............

Ich verschwende keinen Gedanken daran und meine, dass das Problem irgendwie gelöst sein müßte
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Viele Grüße Fränkie

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  #45  
Alt 02.12.2022, 11:39
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
ok den Beitrag kannst du gern mal raussuchen...

also wenn ich richtig rechne

ein ID3 verbraucht 19,3 kwh (quelle ADAC Verbrauchstest der hersteller gibt natürlich mit 15kWh/100km weniger an..) Strom pro 100 km das sind pro Kilometer 0,193Kwh... und auf 15000 km dann 2995kwh das sind umgerechnet bei 50cent/kwh 1447,5€ Stromkosten

kann man ganz leicht nachrechnen...

der Golf soll 1000€ weniger an Spritkosten haben... das wären bei 15000km nur 447€

oder umgerechnet 1,61l/100km... (welcher Golf soll den so wenig verbrauchen )

bei einem realistischen Verbrauch von 5,2l sind die Ausgaben dieselben... (angegeben ist der Golf mit 5,6-6,1 l/100km )

wenn man mit den Werksangaben rechnet (Golf 6L/100km und ID3 15 KWh/100km) ,Verbraucht der Golf 1700€ Benzin und der ID3 1125€ an Strom...
Ich würde da viel einfacher rechnen.

19,3 kwh x 0,5 € = 9,65 € auf 100 Kilometer

Und jetzt kann man anfangen zu rechnen.

Nen Diesel dürfte bei sparsamer Fahrweise auf 4.5 Liter kommen.

Preis heute Diesel 1,75 €. Macht 7,88 € auf 100 km. Differenz 1,77 €.

Auf 1.000 km sind es dann 17,70 €. Also selbst bei 20.000 km spart man "nur" rund 354,00 €.

Anders sieht es allerdings aus wenn man die durchaus realen Schnelllader Preise von 70-80 Cent pro kwh zu Grunde legt. Bei 75 Cent habe ich da Kosten von 14,47 € auf 100 km. Da erscheinen die 1.000 € die man spart schon eher realistisch.
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  #46  
Alt 02.12.2022, 11:41
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Ich würde da viel einfacher rechnen.

19,3 kwh x 0,5 € = 9,65 € auf 100 Kilometer

Und jetzt kann man anfangen zu rechnen.

Nen Diesel dürfte bei sparsamer Fahrweise auf 4.5 Liter kommen.

Preis heute Diesel 1,75 €. Macht 7,88 € auf 100 km. Differenz 1,77 €.

Auf 1.000 km sind es dann 17,70 €. Also selbst bei 20.000 km spart man "nur" rund 354,00 €.

Anders sieht es allerdings aus wenn man die durchaus realen Schnelllader Preise von 70-80 Cent pro kwh zu Grunde legt. Bei 75 Cent habe ich da Kosten von 14,47 € auf 100 km. Da erscheinen die 1.000 € die man spart schon eher realistisch.
die Werte sind ja nicht von mir sondern von REN vorgegeben 0,5€/kwh und 1,85€/l Super .... (daher hab ich auch nicht den Dieselverbrauch genommen)...
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  #47  
Alt 02.12.2022, 11:49
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Zitat:
Zitat von Oldskipper Beitrag anzeigen
Um mal zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Aktuell habe ich einen fast 30 Jahre alten Niedrigtemperatur Gaskessel. Der läuft wie ein Uhrwerk. 1 Umwälzpumpe, 2 Glühzünder, ein Ausgleichsbehälter und ein Mischerventil standen bisher auf der Reparaturliste. Das ist quasi nichts.
Ich habe 2 Kostenvoranschläge für eine Wärmepumpe hier liegen. 30-35k€ stehen da drauf. Abzgl Förderung bleiben also 20k€ übrig. Eine neue Heizung ist irgendwann mal fällig. Ziehe ich mal 10k€ ab, bleibe ich Minimum auf 10k€ Mehrkosten für WP sitzen.

Als die Gaspreise explodierten sah das nach einem Bombengeschäft aus. Nun ist Strom auch explodiert und am Ende wird alles wieder gedeckelt. Bei 12 zu 40Ct sehe ich aktuell keinen wirtschaftlichen Vorteil. Auch die Variante in der Übergangszeit mit Klimaanlage zu heizen macht wirtschaftlich keinen Sinn. 12:40 bedeutet JAZ Minimum von 3,33 für Gleichstand bei den Energiekosten. Erst bei einer JAZ über 3,33 würde langfristig ein Kostenvorteil entstehen, der zur Deckung der Mehrkosten beiträgt.
Fazit:
Der Gaspreisdeckel, der überproportional größer ist als der Strompreisdeckel, macht einen möglichen wirtschaftlichen Betrieb kaputt. Das mag bei Fussbodenheizung und Neubau etwas anders aussehen, da die JAZ mit sinkender Vorlauftemperatur steigt.

In meinem 120 Jahre alten Altbau sind die Möglichkeiten aber begrenzt. Allerdings ist der Betrieb einer Wärmepumpe grundsätzlich möglich. Ich warte immer noch auf strengen Frost um die Mindestvorlauftemperatur bestimmen zu können. Bei Null Grad aussen ist der Vorlauf bei 37Grad. Das stimmt mich zuversichtlich.
Du hast Recht, und auch nicht.

Ich habe von Öl auf WP umgestellt, aber nur weil es zumindest nicht teurer wird. Sparen kann man da nach dem schwäbische Dreisatz (den du ja vorgerechnet hast) net viel bis nix.

Warum hab ich das getan? Weil die 32 Jahre alte Heizung vom eigentlichen Wärmeerzeuger ("Kessel") noch fantastisch war, aber: Der ganze Rest war elend. Von Steuerung über Ausgleichsgefäss bis Mischer bis WWZirkulation etc.
Heizöltanks, da war Bunker C unten drin etc.

Und da kommen wir zum Punkt: Für 10k€ alles neu -im "Technikraum"- kriegt man nie. Zumal ggf.noch Solarthermie auf´s Dach muss.........

Die WP hat 40k€ gekostet, davon 20k€ als Förderung zurück.

Zunächst also ein Nullsummenspiel. Auch im Verbrauch Strom statt Öl / Gas.

Was aber m.M. nach -auch- vergessen wird:

Das Wunderwerk der Technik mit Kompressor, Pumpen, Wärmetauschern, 4 Mischern, Busvernetzt............. wird doch garantiert keine 30 Jahre im dunklen Loch so willenlos unauffällig und zuverlässig vor sich hinwerkeln wie der simple Ölbrenner..

Mein Heizungsbauer (3. Generation der Firma, jung, dynamisch, ......) erzählt mir erstaunt wieviel neue Ölheizungen -als Ersatz für gar nicht so schlechte alte Kessel- sie einbauen.

Argument der Kunden: Noch ist´s erlaubt, mehr als 30 Jahre wandle ich eh nimmer auf dem Planet, und wenn ich 7.000 liter im Keller habe-Preis egal- weiss ich, dass ich was ich habe --Wärme für eher 2 kalte Winter.......
Schwaben halt
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Geändert von Fraenkie (02.12.2022 um 12:08 Uhr)
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  #48  
Alt 02.12.2022, 14:00
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Diese abzockerei bin ich satt
Ich würde über Verwendung Erdwärme mal nachdenken.
Hab zwar keine Ahnung davon, aber eventuell wäre ich damit unabhängiger.
PV vom Februar bis november.
Heizung kommt dann dran

Je mehr ich darüber nachdenke, mindestens weitgehend unabhängig wäre mir am wichtigsten.

Gruß
Thomas
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  #49  
Alt 02.12.2022, 14:17
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Es gibt ja durchaus mehr Gründe für eine Wärmepumpe, als die Rendite.
Wer noch Solar dazu bauen kann ist auf einem guten Weg, den Planeten zu retten. Am Ende ist das sogar sehr wirtschaftlich, wobei die Erträge wohl mehr den Enkeln zu gute kommen. Oder sollte man besser sagen, man hätte den Schaden für die Enkel etwas abgemindert?
Mein nächstes Auto fährt sicher elektrisch, aber vorher wird das alte Auto aufgebraucht. Niemand käme auf die Idee, eine halbvolle Taschenlampenbatterie zu entsorgen, weil die neuen Batterien umweltfreundlicher sind. Das Beispiel gilt natürlich nur eingeschränkt für Autos, aber ein nicht produzierter Neuwagen spart auch eine Menge Dreck.
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Alt 02.12.2022, 14:24
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Zitat:
Zitat von Thomas59 Beitrag anzeigen
Diese abzockerei bin ich satt
Ich würde über Verwendung Erdwärme mal nachdenken.
Hab zwar keine Ahnung davon, aber eventuell wäre ich damit unabhängiger.
PV vom Februar bis november.
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Gruß
Thomas
da brauchst du auch ne Wärmepumpe...
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  #51  
Alt 02.12.2022, 14:58
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
da brauchst du auch ne Wärmepumpe...
Bei mir liegt die Zielsetzung weitgehend Unabhängigkeit.
Wenn ich Erdwärme nehme kann mir z. Z noch keiner einen verbrauchszähler dazwischen setzen und mir den Preis diktieren.
Anstatt Gasheizung Könnte auch nen 500 lt. Wasserboiler als Heizung nehmen. Umwälzpumpe dazwischen und dat wars. Es ist ein geschlossennes System. Überdruckventil usw. Wären als Kleinigkeiten erforserlich
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  #52  
Alt 02.12.2022, 15:07
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Zitat:
Zitat von Thomas59 Beitrag anzeigen
Bei mir liegt die Zielsetzung weitgehend Unabhängigkeit.
Wenn ich Erdwärme nehme kann mir z. Z noch keiner einen verbrauchszähler dazwischen setzen und mir den Preis diktieren.
Anstatt Gasheizung Könnte auch nen 500 lt. Wasserboiler als Heizung nehmen. Umwälzpumpe dazwischen und dat wars. Es ist ein geschlossennes System. Überdruckventil usw. Wären als Kleinigkeiten erforserlich
Wie gesagt du brauchst eine Wärmepumpe auch für Erdwärme... Diese läuft wie jede andere Luftwärmepumpe mit strom
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  #53  
Alt 02.12.2022, 15:29
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oder nach Island auswandern.
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Grüße Klaus

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  #54  
Alt 02.12.2022, 15:33
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Zitat:
Zitat von Thomas59 Beitrag anzeigen
Diese abzockerei bin ich satt
Ich würde über Verwendung Erdwärme mal nachdenken.
Hab zwar keine Ahnung davon, aber eventuell wäre ich damit unabhängiger.
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Gruß
Thomas
Kann ich dir aus fast erster Hand berichten. Der Umbau von Gas auf Erdwärme kostet bei einem 80er Jahre Haus um die 80.000 € (inkl. Umbau auf Fussbodenheizung).
Wenn du damit jedes Jahr 2.000 € Gas einsparst. Amortisiert sich der Umbau ganz fix nach nur 40 Jahren

Aber auch nur wenn du den Strom umsonst bekommst. Wenn du nur 1.000 € Differenz Strom zu Gas einsparst, dann rechnet sich das ganz nach 80 Jahren. Voraussetzung es geht nichts kaputt. Realistischerweise wird der Kram nicht so lange halten.

Gruß
Chris
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  #55  
Alt 02.12.2022, 16:21
Thomas59 Thomas59 ist offline
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Zitat:
Zitat von Duc749 Beitrag anzeigen
oder nach Island auswandern.

Was soll ich in Island???

Boot liegt in der Co2 und Klimawandel freien zone Mittelmeer.... Meistens mit mir zusammen
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  #56  
Alt 02.12.2022, 17:01
fignon83 fignon83 ist offline
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Meine Gasheizung ist 10 Jahre alt. Mein Haus knapp über 100. Dämmung entsprechend. Durch Einbau neuer Fenster und Haustür samt Einblasdämmung der obersten Dachdecke konnte ich den Gasverbrauch halbieren. Auf immer noch stattliche 24000kwh/a. Jetzt überlege ich, mir eine PV- Anlage ( 2 Achsen drehbar, neigbar, micht auf dem Dach) anzuschaffenn. Wirtschaftlichkeit interessiert mich nicht so sehr wie Autarkie, ich kann Putin und die Nahost-Autokraten nicht mehr sehen.

Mein Problem: Die Dämmung des Hauses und die Unmöglichkeit einer Fußbodenheizung bedingen eine Wärmepumpe mit sehr hoher Vorlauftemperatur, ich benötige mind. 60 Grad. Irgendwie fehlen mir glaubwüedig belastbare Erfahrungswerte, zwischen super und Katastrophe findet man recht wenig. Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen gemacht?
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  #57  
Alt 02.12.2022, 17:10
uli07 uli07 ist offline
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Zitat:
Zitat von fignon83 Beitrag anzeigen
Mein Problem: Die Dämmung des Hauses und die Unmöglichkeit einer Fußbodenheizung bedingen eine Wärmepumpe mit sehr hoher Vorlauftemperatur, ich benötige mind. 60 Grad.
Nöö, du brauchst nur größere Heizkörper damit du die Räume mit einer Vorlauftemperatur von etwa 45 Grad warm bekommst.
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Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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  #58  
Alt 02.12.2022, 17:21
Duc749 Duc749 ist offline
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So ist es,

meine läuft mit einer Vorlauftemperatur von 38 Grad. Ich habe keinen Heizkörper getauscht.
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  #59  
Alt 02.12.2022, 17:22
Duc749 Duc749 ist offline
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Zitat:
Zitat von Thomas59 Beitrag anzeigen
Was soll ich in Island???

Boot liegt in der Co2 und Klimawandel freien zone Mittelmeer.... Meistens mit mir zusammen

Da gibt es heiße Quellen. Brauchste keine WP.
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  #60  
Alt 02.12.2022, 17:35
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Zitat:
Zitat von Oldskipper Beitrag anzeigen
Es gibt ja durchaus mehr Gründe für eine Wärmepumpe, als die Rendite.
Wer noch Solar dazu bauen kann ist auf einem guten Weg, den Planeten zu retten. Am Ende ist das sogar sehr wirtschaftlich, wobei die Erträge wohl mehr den Enkeln zu gute kommen................
Das wird mir ewig denken, ein Interview mit Arnold Schwarzenegger (kann man ja drüber denken wie man will):

Interviewer:
Er habe in seiner Zeit als Gouverneurmehr ja mehr als hundert Gesetze zum Klimaschutz erlassen......

Er (ungefähr): "Kein einziges. Sowas versteht doch kein Mensch. Ich habe immer nur gezeigt: Schornstein, Auspuff: Stinkt. Das muss aufhören.
Raucht, dass kann net gesund sein. Muss aufhören. Macht Dreck....muss aufhören. Das versteht jeder"
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